Ausgabe 
18.11.1904 Erstes Blatt
 
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Telephon 231

Telephon 23!

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Vorstand Watzenborn einzureichen. Plan und Kostenvor

Lommcrtad, Pfarrer.

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anfchlag ist bei dem Unterzeichneten einzusehen. Watzenborn, den 15. November 1904.

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rungen, als:

Brunnnenmacherarbeit . . . .

Brunnenabdeckung mit Lungsteinen

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ßiinmcrcirbeit (Rost) . . *

Liefern und Aufstellung einer gußeisernen Saug- und Druckpumpe mit allem Zubehör

Der Voranschlag der ©emeinbe Mainzlar für bas Rechnungs-, fahr 1905 liegt vom 21. November d. Js. an acht Tage lang nui Grostl). Bürgermeistereibürenn bahier zur Einsicht der Interessenten und Entgegennahme etwaiger Einwendungen offen.

Mainzlar, den 17. November 1904.

Großh. Bürgermeisterei Mainzlar.

Lrten verboten.

Butzbach, den 17. November 1904. lBroßherzogliche Bürgermeisterei Butzbach.

Küchel.

B rgclnina eines Pnmpbrunnens.

Die zur Herstellung eines Brunnens in der Pfarr- hofraite zu Watzenborn erforderlichen Arbeiten und Liefe-

IBxstas Konsumgeschäit Obsrliesseiis

Zweiggeschäft: Ldadenplatz 12

T ; cb i hi, 17. 9101). (Neuler-Bureau.) Der Lootse, welcher an Bord des russischen ZerstörersNnfferopni)" befanb, teilt mit, daß bei Port A r t h u r seit dem 26. Oktober jede Nacht gekämpft worden sei. Sämtliche Dampfer der ost- chinesischen Linie wurden bls auf einen, der nad) Japan gegangen ist, zum Sinken gebracht. Ein r e ich e r E h in e s e,, der den Japanern mit seinem Taschentuche Signale gab, wurde gehängt. Tic Javaner schonen die Hospitalschiffe und geben ihnen durch Warnschüsse zu verstehen, sich aus der Nähe der

Bekanntmachung.

Auf Verfügung Großh. Kreisamts Fneoberg ist der Auftrieb von Schweinen zu dem am 22. November zu Butzbach stattfindenden Markt aus den preußischen

DM- Sasüschhandlung*

Von allen Kreisen bevorzugte vorteilhafte Einkaufsquelle in feinsten Mühlenfabrikaten, Backartikeln und allen zur Fein= und Konfektbäckerei nötigen

sollen im Submissionswege vergeben werden.

bis Mittwoch den 23. d. MtS. beim evanqcl. Kirchen

Bekanntmachung.

Ter Voranschlag der Gemeinde Münster pro 1905 liegt vom 19. d. Mts. ab 8 Tage lang auf hiesigem Bürgermeisterei- burean uir Einsicht der Beteiligten offen. 8437

Münster, den 16. November 1904. ,

Großherzogliche Bürgermeisterei Mimster.

Gontrum.

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GotthiBf Röhrle, Gießen.

Telephon 344.

tin m: 0 b v aus Kasd.-l, die 24 läbriaen ^Dabnarbnter Phckvp Dolf aus har. Algesheim und der Dienfwteelq Wilh. Gerbrg

: ' rvcrletzung und Nottg ing zu ver antworten Die Angeklagten verbrachten ihre Militärdienstzeit von 1900 bis 1902 bei der 4. Kompagnie des 118. Jnf.-Regts. in Wvrms Im letzten Tienüfahre lagen sie mit ihrem Kameraden Emil Reiningcr aus Gießen auf der Stube 114 Ter An qcfiaqt.' Wolf mar Gefreiter und Stnbcnältesd'r. Tie AnaeNagten batten nun fortgesetzt faft täglich den Reininger. der 1900 als 17 jähriger Freiwilliger beim Regiment ata getreten war. m ge- radeu: bestialischer Weise nrivhandelt und chikaniert. <rie wollen tvn Reininger nur selten geschlagen haben und das sei nur aus einen Ausspruch ihres Hauptmanns zurück^uführen gewesen, der gesagt habe:Wie Ihr Euch 'die Leute zieht, so habt ehr sie. Ter Reininger sei öfters beim Ererzierenschlapp" geworden und Habe dann die Kompagnie darunter leiden müssen. Trr V\ tahngc Zeuge Emil Reininger, GeometergeHilfe in Tarmstadt, er­klärte, daß er seinen Dienst itart Möglichkeit getan Habe ^on sämtlichen Angeklagten sei er stets aufs brutalste mir Handelt worden, ganz besonder'? aber von dem s?orf. Beim <vascken in her Stube sei ihm das £>emb über den Kopf gezogen und er dann mit dem Stiel der Klopfpeitsche un^d dem V eJ eny stiel furchtbar mißhandelt worden. Beim ^chlaaen mit i em Besenstiel sei der Stiel in Stücke gegangen. Wenn er vor Schmerzen laut geweint habe, dann hätte er aus Befehl der Angeklagten l a ch e n m ü s s c n Er sei von den Ange nag 0m öfters gemeinschaftlich und auch einzeln geprügelt worden. ..'tesd- intgen habe er nicht gemacht, weil ihm gedroht worden in. Un.e mit der Koppel sei er geschlagen worden. Wachtä haue er aus .Befehl des Hock aus dem Bette, heraus gemußt und sich vor dem Bette besserten aufstellen müssen. Tenn habe der 5?o^ ton ge­treten. Ms er eine .Halsentzündung bekommen habe. iei er auf einen Schemel gelegt und kochender Kaffee ihm eingefch übtet worden Ten <0ur lyabc er schrubben muff u und zwar im Helm. s1üit den Sfen u n d b i n b h a b e er

sich stellen müssen usw. Bis zum letzten -tage initts Ab­ganges habe er Schlage erhalten. Ob die Angeklagten bei den ihm a u f e i: I e g t e n unzüchtigen .Handlunge n bebet ge­wesen seien, wisse er nicht mehr er glaube^ daß es -cutc vom Jahraang vorher gewesen seien. Ter Zeuge Reininger kam einige Monate nach Msolvirrung seiner Dienstzeit weg n plo bild' auftrete nder Geistesstörung nach Tarmstadt und dann nad) Gießen in die Universitätsklinik, wo er ein Jahr und vier Monate verblieb Ter Universitätsarzt führtt nach -incm Gut achten, das er beim Kriegsgericht in Gießen abgegeben, die da­malige Geisteskrankheit nickt auf die Mißhandlungen zuruck. j.r' Geistesstörung sei erst ein hartes Jahr nach seiner Entlassung vom Militär aufgetreten, er habe an religiösen DabnvorRettungen gelitten. Ohne Zweifel sei aber Reininger beim Militär, in äußerst roher und schwerer Weise mißhandelt worden. Ter Staatsanwalt beantragte gegen Hock 8 Monate, gegen. W-gf und Mohr je 5 Monate und'gegen Gerbig 3 Monate Gefängnis VaS Ostricht sprach die Angeklagten wegtu Nötigung frei, wegen di r Mißhandlungen des R wurde Hock zu 6 Monaten, Wolf

neuen Pferdekrank n eit auf bcigncgcs Gebiet zu ver- hindern. Bei dieser Krankheit handelt es sich um das plötz­liche Auftreten von Blutarmut, waL den Tod der Pferde chnetl herbeiführt.

London, 18. Nov. Gestern ermordete ein Handels­mann in einem Anfalle von Wahnsinn seine Frau und zwei Kinder im Alter von 24 Jahren und schnitt sich darauf selbst mit einem Rasiermesser die Kehle durch.

Barcelona, 18.Nov. Die Explosion der Bombe 'and bei der Bürgermeisterei statt. Zwei Personen brachten gegen 6 Uhr abends dem Pförtner einen Korb, den sie ge­funden haben wollten. Als der Pförtner Rauch aus dem Korbe aufsteigen sah, warf er ihn fort, wodurch die Explosion herbeigeführt wurde. Els Menschen sind verletzt, da­runter neun schwer.

Born Kriege.

Loudon, 18. Nov. ,,TaiÜ) Telegraph" meldet aus P ort Arthur p>m gestern: Abteilungen von 50 Mann macken all- näcktlick Ausfälle und Wersen .Handgranaten in die Eräben der Japaner. Tie Verluste der Russen betragen durchschnittlich täglich 70 Mann, die der Japaner sind höher. Tie sei bereu 6'esckütze auf beiden Seiten sind verbraucht und schießen nicht mehr gut. Tic Stärke der Japaner wird auf 80000 Mann, die brr Russen auf etwa die Hälfte angegeben.

W a s b i n g t o n, 17. Nov. (Reuter. ) Der amerikanische Kon­sul in Tsckifu meldet: Die Lage von Bort Arthur sei außerordent- Ücf) kritisch. Eine Anzahl Forts sielen in die Hände der J a-

Muk den, 16. Nov. (Reuter.) Tor sckarfe Frost der setzten drei Tage treibt die Truvveu in die Erdhöhlen, so dast alles Feuern aiühörte. Tie Unmöglichkeit, sich in den gefrorenen Boden einznaraben, macht eine Tätigkeit beider Armeen augenblicklich unwahrscheinlich. Tie Flüsse sind zugen-oren. Tie Japaner kommen unbewaffnet an den Sdiaho, um Wasser zu holen, wobei nach stillem llcbercinfommcn nicht geschossen wirb. Die 6) egner v r ü geln s i ch dabei wohl, verkehren aber sonst fried- I i cb m 11 einander. In Mukden waren die Strahen am EeburlStage der Kaiserin Witwe illuminiert. Kuropatkin speiste mit dem Tarlarengeneral und den chinesischen Beamten im Tempel

und Mohr zu je 4 Monaten und Gerbig zu *J Monaten Gesängnis verurteilt. ,. .. _ y pp

(c.) Giest en, 18. Nov. Vor dem Hiesigen Schosfeu- gerickt Hatten sick Heute boriuittag der Friseur H., der Bäcker T und der Schlosser B. wegen F a H r r a d d i e b st a h l ö und Hehlerei zu verantworten Tie beidm Erstgenannten hatten im August l. I. zu Heuckjelheim ein Fahrrad gestohlen und an den Schlosser V verkauft. Letzterer reparierte bad Rad und verkaufte es weiter. 5). und T. erhielten jeder 5 Wochen Gefängnis. V war nickt erickienen: es mürbe bezüglich seiner der Termüt ausgesetzt Weiter hatte sich Nu?gen Diebstahls eines Fahr­rads der Arbeiter F. von hier zu verantworten. Mit Rücksicht darauf, das; F. das Rad wieder an einen öfientticlycn Ort Hin- gestellt Hatte, d^s so dem Eigentümer dis auf die fehlende Laterne wieder zugestellt wurde, erkannte das Gericht auf die geringe Strafe nnn 3 W n ch e n Gefänani s.

Märkte.

fc. Frankfurt a. M., 18. Nov. -Orig.-Telegr. desGiest. An;."l S d) w c i n c m a r f t. 3um Verkauf standen 344 Schweine. Schweine: 1. Qualität 59-60 Pfg., Lebendgewicht 47-00 Pig., 2. Ünal. 5800 Pfg., Lebendgenncht 46 00 Pfg., 3. Qualität 5255 Psg., Lebendgewicht 0000. Geschält mittelmäßig, kein Ueberstand.

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Qrig.ittaldratzlmcldnttgcn des Giefierrev -lnzcigerS.

R. B. Darmstadt, 18. Nov. (Eigene r DraHt- bericht.) Die zweite Kammer beschloß Heute, den Antrag Schönberger auf UebcrnaH nie der Volks schul! asten aus den Staat bis nach der Er­ledigung der Kommunalstenerresorm z u r ü ck z ustelle n. Der Antrag Orb, nach welchem die Schüler za hl einer Klasse höchstens JO betragen soll, wurde nad) lebhafter Debatte mit allen gegen die Stimmen der Sozialdentokraten ab gelehnt, ebenso die Vorstellung der d e tt t s ch - k a t h o l i s ch e n 0> e m e i n d e in Mainz auf Iulassung ihres Geistlichen zum Schulvor­stand. Nächste Sitzung Dienstag 10 Uhr. Es verlautet bestimmt, daß die Verlobung S e. Kgl. Hoheit des Großhcr^ogs in einigen Tagen öffentlich bekannt ge­geben werde. Ter Student Ludwig Weprich aus Alzey hat in der verstossenen Nacht im hiesigen Easö Eentral. während er in größerer (Vcfellfdmft am Tische saß, durch eine Kugel in'den. Kopf sich getötet. Ziemlich er­regte Unterhandlungen mit seinen Begleitern, sechs Sperren und zwei Damen, gingen voraus.

Brüssel, 18. Nov. Der Abg. Maenhaut hat den Landwirtschaftsministcr nufgeforbert, Maßregeln zu treffen, tun das Uehergrcifcn der in Nordfrankreich ausgebrochenen

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