Ausgabe 
18.6.1904 Drittes Blatt
 
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Mittwoch den 15. Juni

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bietet Gelegenheit zu aussergewöhnlich billigen Einkäufen

Die Zahl der Während 190:

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Aktiva, 1. Ausgel. Kapi a. Gegen gerick Obligationen b. Gegen Schul scheine c. Gegen Wert Papiere d, Gegen Güter t<We/t> 2/KäDoW unk Ausstände 3. Mobilien

diese Welt für sie hätte. Da sie aber fürchtete, der Mann könne sich in ein Phantafiebild verliebt haben, schickte sie ihm eine Photographie, die sie darstellte, wie sie in ihrenbloomers" aus ihrer Farm arbeitet. Dadurch aber wuchs die Liebe des Bräu-

Damen- und Kinder-Paletots

Kragen, Reisemäntel Kostümröcke, Unterröcke

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Sonntag, de Y* ordentliche Ge 'lQb, wozu alle!

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Märkte.

Greben, 18.Juni, Niarktberrcht. Aus heutrgein Wochenmarkt kosteten: Lutter pr. Psd. 0.901.05 Atk., Hühnereier 1 St. 56Psg. 2 Ltck. 0000 Pfg., Gänseeier 0000 Pfg., Enteneier 70 Psg., Käse

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KerichtssaaL.

* Hof, 17. Juni. Der Beleidigungsprozeß des Reichstagsabg. M ü n ch - F a r b e r wider den Direktor der Voigt- ländischen Spinnerei A--G. Julius Schmid hat heute unter starkem Andrang des Publlkums vor der Strafkammer begonnen. Viele Sachverständige und Zeugen sind geladen. Der Vergleichs- Versuch des Vorsitzenden wurde von Münch-Färber abgelehnt.

Hagenau, 17. Juni. Wegen Beleidigung im amt­lichen Verkehr hatte Rechtsanwalt Weiß-Hagenau den,Amtsrichter Baland zum Zweikampf mit tödlichen Waffen gefordert. Tie Strafkammer in Straßburg verurtellte Weiß wegen dieser Forderung zu drei Tagen Festung.

Unübertroffenbei:

BpeehdurchM BiarHioe Darmkatarrh Vorrätig in Apotheken, Drogerien, Colonialw.

Während 190< Daher Stand Der Tircktor: W, Becker I.

Meteorologische Beobachtungen

__________der Station Gietzen.

Summe 89.(18) 18 (11) 16(7)

Anm.: Tie m Klammern gesetzten Ziffern geben an, wie viel der Todesfälle in der betreffenden Krankheit auf von auswärts nach Gießen gebrachte Kranke kommen.

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bedeutend herabgesetzten Preisen

beginnt

Warnung vor fälschung IVAdftr in noc,<- Pulverform noch mit Kakao IT ÜUÜ1 geurscht, sondern nur in Flaschen mit eingeprägtem Namen ist Df- HommePt»! Haematogen echt.

Landwirtschaft.

Hessische Auszeichnungen auf der Danziger Ausstellung. Wie wir einer Mitteilung des Hessischen Land­wirtschaftsrats entnehmen, haben auf der Ausstellung der Deutschen Landwirtschaftsgesellschaft in Danzig (9. bis 14. Juni) auch hessische Aussteller große Auszeichnungen erhalten, so das Rheinhessische Stutbuch (Albert Dettweiler in Wintersheim) für Pferde des schweren Arbeitsschlages (rheinisch- belgischer Schlag) und die Ziegenzuchtvereine zu Pfung­stadt, Hühnlein, Heppenheim und Wintersheim für ausgestellte Ziegen. In den übrigen Abteilungen der Ausstellung war das Großherzogtum Hessen nicht beteiligt.

am 16.17. Juni = 4- 28,1y C.

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baß .dw.psychtschen Kräfte", an dre )te stets geglaubt, sie mit I gastiert, ein sehr guter Ruf voraus. Die Mitglieder leoen alle | vr.Stck. 68 Pf., Kasematte 2 Litt. 56 Pfg. Erbfen pr.Liter 21 Pia 1 ^tStoTr'te^Ilc^er 5U 1I)m hmzogen und sie zu dem in guten Verhältnissen, und, was ganz speziell aufgefallen ist, Linsenpr. Liter 32 Pfg., Taubenpr.PaarO,8O-1,OOMk., Hührrerpr.Li' Glauben zwangen, datz er allein der^ einzige Mann wäre^ den | führen dieselben einen zurückgezogenen, moralischen Lebenswandel, 11,301,40 Mk., Hähne pr. Stück 0,801,70 Mk., Enten pr. Stück 77,12,20 -Stf., Gänse vr. Pid. 0070 Psg., Ochsenfleisch pr. Pfund 0080 Psa., Kuh- und Rindfleisch pr. Pfund 6268 Pfg., Schweine­fleisch pr. Pfund 6072 Pfg., Schweinefleisch, gesalzen, pr. Pfund 76 Pfg., Kalbfleisch pr. Pfd. 6876 Pfg., Hammelfleisch pr. Pfund 5074 Psg. Kartoffeln pr. 100 Kgr. 6,007,00 Mk., Weißkraut vec Stück 912 Pfg., per Zentner 0.000.00 Mk., Zwiebeln pr. Zentner 7,0010,00 Mk., Milch per Liter 18 Pfg., Aepfel per Zentner 20 bis 25 Aik., in Körben 0000 Pfg. Nüsse 100 St. 00- 00 Pfq, Kirschen per Psd. 20-00 Psg. Marktzeit 71 Uhr.

Uonatlihe likbuW der Todesfällc in tzirßrn.

Monat März 1904.

Einwohnerzahl: angenommen zu 27 500 (inkl. 1600 Mann Militär) Sterblichkeitsziffer: 17,0 nach Abzug von 18 Ortsfremden: 9,2 p/oc.

Kinder vom : 2.-15. Jahr

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tigams nur noch mehr. Die Vorbereitungen für die Hochzeit wurden alsbald begonnen. Leider war aber der Bräutigam ge­zwungen, nach England zu geben, da sein Vater plötzlich gestorben ist, und die Hochzett nntßte bis Ende dieses Monats aufgeschoben werden. (Dieser letzte Satz klingt sehr verdächtig.)

*EinStreit um denMyrtenkranzeinerBraut ist in einem Dorfe der Alturark ausgcbrochen und hat zu einer pastoralen Zeitungspolemik geführt. In diesem Dorfe trat, ge- &ückt mit hem üblichen Kranz von Myrten, eine Braut vor Altar, die die Frage (!) des Pfarrers nach ihrem sittlichen Vorleben unbeantwortet ließ. Als auch der Bräutigam auf die auch ihm unberechtigt erscheinende Frage nicht antwortete, er- üärte der Geistliche, mit der Trauung nicht eher zu beginnen, bis der Krimz entfernt fei! Daraufhin ließ das Brautpaar den Seelsorger stehen und verzichtete auf die kirchliche Einsegnung. Nachdem der Vorfall in der Presse kritisiert, tritt jetzt Super­intendent Hennicke in Seehausen-Altmark mit einem Artikel in die Oeffenllichkeit, worin er das Verhalten des Geistlichen lobt. Er behauptet, der Geistliche habe stets die Pflicht, nach dem Vorleben der Braulleute sich bei den Verlobten selbst zu er­kundigen? Auch dagegen, daß der Pastor Fromme vor ver- isauuneller Hochzeitsgesellschaft das Verlangen der Entfernung der Myrte stellte und damit eine lebhafte Aufregung in die Ver- ffammelteu trug, erklärt der Superintendent nichts cinzuwenden zu haben. Die Folge davon ist nach derFrt'f. Ztg.", dag nicht nur in diesem Sprengel, sondern in der ganzen Altmark eine ganze Anzahl Brautleute auf die kirchliche Trauung ver­zichten. Ein Teil der erbitterten Einwohner will sich beschwerde­führend an die oberste Kirchenbehörde wenden.

* Eine Prinzessin Barmherzige Schwester. In der Klosterkirche der Barmherzigen Schwestern auf der Kleinseite in Prag legte dieser Tage in Anwesenheit des Kardinals-Fürst- erzbischofs Frhrn. v. Skrbensky, der Frau Elisabeth Fürstin zu .Windrschgrätz und der Mitglieder der fürstlichen Familie Psenburg- Birftein die Prinzessin Adelheid zu Ps e n b u r g - B i r - st e i n, Tochter des Fürsten Karl zu Dsenburg-Pirstein und seiner Gemahlin, geborenen Erzherzogin ÜJiaria Luise Annunciata, das Ordensgelübde als Barmherzige Schwester ab. Angehörige fürst- kicher Familien finden sich übrigens zahlreich unter den Bene­diktinerinnen, Franziskanerinnen ujw'

* Cronje a l s Ehemann. Nach einer Meldung aus St. Louis wird der 70 jährige ehemalige Burenkommandant Eronje am 7. Juli noch einmal heiraten, und zwar die südafrika­nische Witwe eines Deutschen.

* Ausstellungshumor. Auf der Hohenstein-Ernst- thaler Hundeausstellung hatte das Prachtexemplar eines Rasse­hundes die allgemeinste Aufmerksamkeit erweckt und der glück­liche Besitzer glaubte eines Preises schon sicher zu sein. Allein plötzlich wandelte Hoffnung sich in Entsetzen, als der Hund die eben herantretenden Preisrichter mit freundlichem Schwanzwedeln begrüßte und dabei die Nase eifrigst mit der Zunge balbierte. Erst kohlenschwarz, ward die Nase immer röter und röter kein Zweifel, sie war gefärbt. An eine Prämiierung toar nun nicht mehr zu denken, und unter homerischem Gelächter 'der Corona mußte derhoffnungsvolle" Besitzer abtrotten.

* Blütenlese derIngend". Ter in Groß-Um­stadt erscheinendeOdenwälder Bote" vorn 14. Mai bringt nachfolgende interessanteKunstnachricht":Dem Breslauer Schau- mW Lustspiel-Ensemble, ivelches in nächster Zeft hier im Gasthaus Zum weißen Roß" mit seinen Vorstellungen beginnt, geht aus Friedberg wie Seligenstadt, wo die Gesellschaft jetzt

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Juni 1904.

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Regen

Es starben an: Zusammen: Erwachsene:

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Scharlach

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Keuchhu|len

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Syphilis

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Wochenbett-

krankheiten

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Tuberkulose der

Lungen

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Tuberkulose anderer

Organe

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Lungenkatarrh

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Tarmkalarrh

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Kl)

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Lebensschwäche

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Krebs

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Altersschwäche

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anderen Kankheiten

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