Ausgabe 
18.2.1904 Erstes Blatt
 
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Obcrhessen

Tendenz: schwach.

werden.

Gießen, den 17. Februar

1904.

. 102 25 . 89.55 . 102.00 . 89.65 . 100.50 . 99 50 . 101.05

99.90 . 98.50 . 101.00 . 59.00 . 58.40

117*80

. 41.60 43.55

3u/n Mexikaner . . 4,/2'7. Chinesen . . Electric. Sei uckert . Nordd Lloyd . . Kreditaktien Diskonto-Kommandit. Darmstädter Bank . Dresdener Bank . . Ber'iner Handelsgos. Oesterr. Staatabahn . Lombarden . . Gotthardbahn . . . Laurahütte . . . . Bochum . . . .

Harpener . . .

Vergebung von Bauarbeiten.

Die für den Rohbau eines neuen Schulhauses zu

wohnen.

Berlin, 18. Febr. Auf Anordnung des Unterrichts­ministers wird sich die königliche Blindenanstalt zu Steglitz in umfassender Weise an der Weltausstellung in St. Louis beteiligen. Dort soll die äußere Einrichtung und der innere Betrieb der Anstalt und damit auch zugleich der gegenwärtige Stand der deutschen Blinden - Anstalten zur Darstellung gelangen. Sämtliche für die Ausstellung be­stimmten Gegenstände, wie Beschäftigung für Blinde, gewerb­liche Arbeiten der Blinden, Blindendruck und andere sind nunmehr nach dem Ausstellungspark geschafft worden. Dort hat auf Befehl des Kaisers eine Probe-Ausstellung statt-

tretern Aufklärung gegeben. Schließlich wurde das Kapitel Ministerium des Innern Einnahme 4900 Mk., Ausgabe 243 240 Mk., fernerAllgemeiner Fonds für Vertretungs­kosten (116 000 Mk.), Regierung?- und Reichsgesetzbuch (11162 Mk.), sowie die übrigen Artikel der Abteilung ge­

nehmigt.

Berlin, 18. Febr. Hauptmann Erdler, Vorstand _____ des Train-Depots für da§ 3. Armeekorps, ist vom Dienste I

Fuß geblieben, wenn nicht Fluchtverdacht vorgelegen hätte, umsomehr, als Yi-ricchenland Fälle derart nicht zu den Äusliefcruugsdelikten rechnet. Tie Angelegenheit scheint sich zu einer Bandwurmaffäre auswachsen zu sollen. Tie nähere Veranlassung zu dem Meineid bietet eine im Jahre 1895 stattgehabte Beleidigungsklage eines Freundes seiner Filialleiterin in Hannover namens Hennecken. Tiefer, auch, ein Freund Otts, hatte ihn veranlaßt, das Geschäft dort zu gründen; es prosperierte aber nicht, weshalb er eine andere Tarne engagierte und sich so mit seinem Freunde verfeindete. Auch später prosperierte das Geschäft dort nicht. Ein Reisender der Firma Ott, der jetzt ein eigenes Geschäft in Stuttgart hat, und den Ott, wie es heißt, nicht auf­kommen lassen wollte, erstattete, da er die näheren schwer belastenden Momente in jenem Beleidigungsprozeß angeben konnte, der Staatsanwaltschaft Anzeige. Ott wurde vor mehreren Jahren auch über eine Steuerdefraudation «ertappt und zu 37 000 Mark Strafe verurteilt. Im Gnadenwege wurden ihm neun Zehntel der Strafe erlassen.

Sc'5 waab, Hofdelikatessenhandlung.

Telephon 265. 324 Seltersweg 23.

Kirchliche Nachrichten.

HottrsdienK der tsraelttifdien ReligionügksMchaft.

Sabbathieier am 20. Februar 1904.

Freitagabend 5.20 Uhr. Samstag Vormittag 8.30 Uhr.

Nachmittag 3.30 Uhr.

Sabbathausgang 6.40 Uhr.

Wochengottesdienst: morgens 7.00 Uhr, abends 5.30 Ubr.

Landwirtschaft.

Berlin, 17. Febr. Tie Vereinigung deutscher Schweine­züchter hielt' heute ihre Hauptversammlung ab. Ter Haupt- verhaudluugsgegenstond betraf die Entwickelung der Schweinezucht im Hinblick aus die letzte Viehzählung, worüber Proreswr Dr. v. Nalhusius-Jena berichtete. Redner wies hin auf die abw- lute Steigerune der Schweinebes'.äiide tm Reiche, die von 18'3bis 1900 von 7 Millionen auf 17 Millionen Sluck ge,tlegen sind. Noch auffallender ist die Steigerung im Verhältnis zur Grundfläche.

. 26.35 . 85.00 . 97.50 . 103 10 . 198.30 . 182.30 . 134.80 . 145.00 . 148 60 . 134.00 . 14.25 . 189.00 . 219.50 . 180.10 . 188.50

Telephonischer Kursbericht

Fr»nhtnri a 18. Februar.

Reichsanleihe do.

Konsole . do . .

Hessen

Der Großh. Kreisbauinspektor des Kreises Gießen.

D i e h m, Baurat.l660

Nniversitäts Nachrichten.

Akademie für Sozial- und Handelswissen- schäften zu Frankfurt a. M. Ter Bericht des Rektors über die beiden ersten Studienjahre ist im Verlag von Gustav Fischer in Jena erschienen. Er gibt von der Entwickelung der jiingen Hochschule Kunde. Zu den 8 ursprünglichen etatsmäßigen Lehr­stühlen sind 3 neue gekommen. Tie Zahl der immatrikulierten Studierendeii ist von 36 auf 121 gestiegen. Die der Akademie selbst gehörenden Bibliotheken und Sammlungen sind in stetem Wachs­tum. Der Unterricht (Volkswirtschaftslehre, Rechtswissenfchast und Konsularwesen, Versichcrungswissenschait, Statistik, Handelswissen' schäften, neuere Sprachen, Technik), hat sich ebenfalls ausgedehnt: mit 53 Vorlesungen und Uebungen, die 93 Wochenstunden um­faßten, würde 1901 begonnen und 81 Vorlesungen in 138 Wochen­stunden die beiden chemischen Praktika ungerechnet fanden im Sommer 1903 statt. Tie Verbindung des Unterrichts mit der Praxis wird hervorgehoben, die Unterstützung wird erwähnt, die der sozialpolitische Unterricht durch das Soziale Museum und die Zentrale für private Fürsorge ersährt. Besonders ausführlich wird über die 6 Seminare gesprochen.

Gens, 17. Febr. Der bisherige Privatdozent in der juristi­schen Fcckullät der hiesigen Universität, Tr. Neumann, wurde zum ordentlichen Prosessor ernannt mit dem speziellen Auftrag, Vorlesungen über das deutsche bürgerliche Gesetzbuch zu halten.

Ter Missionar N o m m e s e n , den, rote wir bericht-ten, die Universität Bonn kürzlich zum Doktor der Theologie ernannt hat, war früher Bauernknecht im Schleswigschen. AlS Missionär hat er dann eine Uebersetzung der Bibel in die Sprache der Bewohner der Batta-Länder geliefert, die ihm nun den Doktortikel eingebracht hat.

Frisch ein getroffen:

la. frische Ananas (goldgelb).

Oldenburg, 18. Febr. Im Dorfe Campe bei Berne brannten sämtliche Wohn- und Wirtschaftsgebäude des

Landwirts Sosath ab 50 Stück H^ieh, 12 Etvolle erforderlichen Arbeiten und Lieferungen sollen im

Pferde und viele Vorräte verbrannten. Die Entstehung V » öffentlichen Angebots vergeben werden.

des Brandes ist unbekannt. hier -u Die Angebotsunterlagen liegen auf dem Bureau des

Leipzig, 18. Februar. König 9 JJ) 311 Unterzeichneten (Zimmer Nr. 23) während der Dienststunden mehrtägigem Aufenthalt em. Der König wird an der uni- J*. n«rn

üerfität Vorlesungen mit dem Kultusminister bei»| g(nfg^ote ^schloffen^und postfrei bis spätestens Mittwoch den 2. März d. I., nachmittags 3 Uhr, auf der Großh. Bürgermeisterei Hausen einzureichen, woselbst die Eröffnung in Gegenwart etwa erschienener Bewerber erfolgt.

Die Arbeiten und Lieferungen sind wie folgt veranschlagt:

Kandel und Verkehr. Volkswirtschaft.

Rußland und die Notenpreffe. Wir haben gestern kurz mitgeteilt, daß die russische Staatsbank 50 Millionen Rubel neue Noten auSgegeben hat. Diese Tatsache hat an allen Börsenplätzen einen unangenehmen Eindruck gemacht und es ist imBerl. B.-E/ ein Entresilet erschienen, das diesen Eindruck möglichst abzuschwächen sucht, und in dem behauptet wird, rein aus technischen Gründen sei das neue Geld fabriziert worden, für das übrigens vollständige Golddeckung vorhanden sei. Rußland hat einen gewaltigen Gold­schatz ausgespeichert, der den Notenumlauf um vieles überragt. Sollte das Zarenreich aber gezwungen sein, seine Goldbestände an­zugreifen, dann wäre dies nicht allein für die Börse sehr schlimm. Die Sicherheit der russischen Anleihen basiert zum großen Teil auf seinem Goldschatz nnd auf seinem Getreideexport, der ja ohnedies durch einen Krieg von längerer Tauer unterbunden werden müßte. Ein weiterer nachhaltiger Kurssturz der russischen Werte wäre, wie der ,F. Akt.-B." schreibt, für Deutschlands Wirtschaftsleben von unübersehbaren Folgen. Diesen Kurssturz aufzuhalten, wäre weder der russische Finanzminister, noch die mächtigste haute flnance im Stande, wenn etwa der Goldschatz schwände oder gar die Noten­preffe in Tätigkeit träte. Nun, die Notenpreffe ist in Tätigkeit getreten, ohne daß bis jetzt etwas anderes zu beobachten gewesen wäre als eine Börsenverstimmung. Daß die Verhältnisse aber recht gefährlich liegen, geht aus den zitierten Auslastungen hervor.

Rußland und Tibet. Die Petersburger Meldungen, wo­nach mit der Möglichkeit einer gegen England gerichteten militärifchen Aktion Rußlands in Tibet gerechnet werden muß, haben an den deutschen Börsen neue Verstimmung hervorgerufen. Allerdings glaubt man nicht, daß im gegenwärtigen Moment, wo Rußland in Japan engagiert ist, auch noch ein Konflikt zwischen Rußland und England vom Zaun gebrochen werden wird. Allein es ist dadurch doch wieder, wie dieF. Z." schreibt, ein neuer Grund zur Un­ruhe und Unsicherheit geschaffen und die Abgabelust auf allen Ge­bieten verstärkt. ~

Ndlerfahrradwerke vorur. Heinrich Kleyer Frank­furt a. M. Der dem Aufsichtsrat vorgelegte Abschluß für 1902 03 ergibt einschl. 87 906 Mk. Vortrag einen Reingewinn von 637 228 Mark gegen 462 641 Mk. i. V. Es gelangt nach reichlichen 21b- schreibungen und Rückstellungen eine Dividende von 15pCt. (gegen 10 pEt. i. V.) zum Vorschlag. 10 000 Mk. werden dem Unterstützungs- sonds zugewiesen und 83 493 Mk. sollen vorgetragen werden. Der Abschluß hat demnach den höchsten Erwartungen entsprochen, die man von ihm hegen dürfte.

Standard Oil Co. Die Gesellschaft erklärte 16 pEt. Quartalsdividende; im vorigen Jahr wurden zusammen 44 pEt. gezahlt. Die Dividenden der Gesellschaft betrugen: 1891/95 je 12 pEt., 1896 31 pEt., 1897 33 pEt., 1898 30 pEt., 1899 33 pEt., 1900 und 1901 je 48 pEt. und 1902 45 pEt.

Bulgarische Tabakanleihe. Das Tabakbanderolle ergab jm Jahre 1903 10 300 000 Frs. d. i. um 2.2 Mill. Frs. mehr, als der Dienst der 5 prozentigen Tabakanleihe beträgt, der die Ein­nahmen aus dem Tabakbanderolle verpsärdet sind. Dieses günstige Ergebnis ist den guten Preisen und dem verminderten Schmuggel zu verdanken.

Budapest, 17. Febr. Die Getreide- und Kommissionsfirma .Reich, Jan an u. Eo. meldete ander heutigen Börse ihre Zahlungsunfähigkeit an.

Märkte.

Gießen, 18.Febr. Marktbericht. Auf heutigem Wochenmarkt kosteten: Butter pr. Pfd. 0,90-0,95 Vit., Hühnereier 1 St. 6-7 Pfg. 2 Stck. 00-00 Pfg., Gänseeier0000 Pfg., Enteneier80 Pfg., Käse pr. Stck. 68 Pf., Kasematte 2 Stck. 56 Pfg., Erbsen pr. Liter 21 Pfg., Linsen pr. Liter 32 Pfg., Tauben pr.Paar 0,80l,00Mk., Hühner pr. St. 1,301,40 Mk., Hahne pr. Stück 0,801,70 Alk., Enten pr. Stück ! 702,20 mf., Gänse pr. Pfd. 0070 Pfg., Ochsenfleisch pr. Pfund 6878 Psg., Kuh- und Rindfleisch pr. Pfmid 6266 Pfg., Schweine­fleisch pr. Pfund 6070 Psg., Schweinefleisch, gesalzen, pr. Pfund 80 Pfg., Kalbfleisch pr. Pfd. 6476 Pfg., Hammelfleisch vr. Psimd 6574 Psg., Kartoffeln pr. 100 Kgr. 6,00-0,00 Mk., Weißkraut per Stück 912 Pfg., per Zentner 1.301.60 Mk., Zwiebeln pr. Zentner 7 0010,00 Mk., Milch per Liter 18 Pfg., Aepsel per Zentner 20 bis 25 Mk., in Körben 0000 Psg. Rüste 100 St. 3540 Pfg.

Limburg a. d.L., 17. Februar. Frachtmarkt. Durch­schnittspreise pro Malter. Roter Weizen 14.17 Mk., weißer Weizen (X).OO Mk., Korn 10.03 Mk., Gerste 8.65 Mk., Hafer 6.40 Mk., Erbsen 0.00 Mk., Kartoffeln 00.0 Mk.

1878 kamen aus den Quadratkilometer 13,2 Schweine, 1900 aber 31,1 Schweine. Auf 100 Einwohner zählte man 1878 17,4 und 1900 29,8 Schweine.

Gerichtssaal.

Trebinj e, 17. Febr. Wegen der Revolte in Bilek verurteilte da? Kriegsgericht acht Soldaten wegen Aufruhr und schwerer Insubordination zu schwerem Kerker in Höhe von 8 Monaten bis zu 3 Jahren, vier Soldaten wegen Aufruhr zu 23 Monaten verschämtem Garnisonarrest.

Arbeiterbewegung.

Crimmitschau, 17. Febr. Nach der gestern vorge- nommenen Zählung der Arbeitslosen sind bis jetzt noch 110 3 Personen aus den Betrieben ausgesperrt. Unter den Reihen der Ausgesperrten beginnt sich die Not fühlbar zu machen.

Auch soll dann der Angriff ans dis Festungswerke erfolgen. Ter Angriff der Torpedojäger vor Port Arthur am 14. hatte nur den Zweck, die japanischen Vorbereitungen zu verdecken.

Paris, 18. Febr. TerMatin" meldet aus Peters­burg: Telegramme aus Port Arthur vom 17. melden, daß sich das japanische Geschwader nach dem Ge­fecht vom 14. ds. nach Süden z urü ck g e z o g e n habe. Die Japaner hätten drei Fahrzeuge verloren. Die Festungswerke v o n P o r t A r t h u r seien nunmehr vollkommen in Verteidigungszustand versetzt und gelten als uneinnehmbar.

Petersburg, 18. Febr. Tie vielen Miß­erfolge der russischen Flotte haben hier tiefe Verstimmung hervorgerufen. Namentlich sind es die Ofsiziere der Landtruppen, die sich in scharfen Kritiken gegen die Flotte ergehen. Es zirkuliert das unkontrolier- barc Gerücht, daß der russische Kreuzer Bas an gleich­falls durch eine russische Mine in die Luft .gesprengt worden sein soll.

Wien, 18. Febr. Nach einer Privatmcldung aus

l Odessa sollen dort in den letzten Tagen infolge un­günstiger Na'chrichten vom Kriegsschauplätze wiederum große Volksau flüufe und Studenten-Te- wonsiratioiien gegen die Negierung stattgesunden haben.

.x -mv .x Zahlreiche Verhaftungen wurden vorgenommen. In der

ilflicllf ItlflulHinen. Stadt herrscht große Aufregung.

Oriainaldrahtmcldungcn des Gießener Anzeigers. Kiew, 18. Febr. Eine^Auzahl polnische Stu-

R-B Darmstadt, 18. Febr. (Eigener Draht- denken versrusiten Gegendemonstrationen gegen patrio-

, »jarrnnuui, ±o. uyvi. Kundaebunaen, wurden jedoch durch die Kosaken aus-

berrcht.) In der heutigen Sitzung der Zweiten ^trieben, wobei 11 Personen schwer ver-

Ka mmer fand eine längere Erörterung über den hessischen Lj uri wurden, daß sie ins Spital gebracht werden Weinbau, das Winzerwesen und die Strauß- Eßten wirtschaften statt. Auf die Klage des Abg. Molthan,---__u------ -----

daß der Weinpanschprozeß Schlamp in Mainz von _ .

der auswärtigen Presse in der unerhörtesten Weise ansgenutzt Wer in ZZeprg auf fein ^ruuitncKs- worden sei, entgegnete Ministenalrat Braun, der Oberstaats- naturgemäß leben will, ohne auf die ihm lieb

anwalt in Mainz habe auf suchen des Neichsamts des ^nnern Lcroorbencn Gewohnheiten zu verzichten, der muß in Berlin bekundet, daß die Nechtsprechung in Mainz sich Qn Kathreiners Malztaffee halten. Dieses gesunde, von nicht mehr auf die Lachverständigengutachten oder deren aücn Schädlichkeiten freie, wohlschmeckende Getränk vereinigt Analyse stützte, sondern vor allem die anderen bei der Be- I fejncm kaffeeähnlichen Geschmack die vortrefflichen Eigen­urteilung m Betracht kommenden Momente berücksichtigen. bc§ Malzes und ist darum der Gesundheit überaus

Auch das S u b m i s s i o n 8 w e s e n das E k p r o - täglich. - Echt nur in Packeten mit dem Bild des Prä- p r i a t i o n s v e r fahr e n das W o h n u n g s g e s e tz ^ten Kneipp als Schutzmarke.

u. a. wurde erörtert und von den Regierungsver- ________________________________

gefunden.

Katt owitz, 18. Febr. Der Prozeß gegen den Redakteur Kowalczck, vomGornoslaszak^ wegen Beleidigung des Fürstbischof Dr. Kopp und der oberschlesischen katholischen Geistlichkeit, welcher am Freitag vor der Beuthener Strafkammer stattsinden sollte, wurde auf unbestimnite Zeit ------------- ------------------

vertagt. Dem Vernehmen nach handelt es sich um einen um- fangreic^n Wahrheitsbeweis. Unter Anderen sollen auch

Fürstbischof Dr. Kopp und etwa 40 Geistliche geladen Freitag den 26. Februar l. I., vormitt. 11 Uhr, werden. werden auf Großh. Bürgermeisterei Bersrod die Erweite-

Petersburg, 18. Febr. Amtlich wird bekannt ge- rungs-Arbeiten eines Kanals in Bersrod öffentlich in Akkord macht: Der Verweser des Finanzministeriums Pleske ist vergeben als:

unter Enthebung von seinem Posten in den Reichsrat 1. Maurerarbeiten, veranschlagt zu 51,50 Mk. berufen morden. (Sollte Witte wieder das Finanzministerium 2. Gußplattenlieferung, « 244,94

erhalten? D. Red.) Voranschlag und Bedingungen liegen auf Großh. Burger»

------7 I meisteret Bersrod bis zum obigen Termin zur Einsicht der Böltt Kriege. I Interessenten offen.

London, 18. Febr.Daily Mail" meldet aus ^ko- Bersrod, den 17. Februar 1904.

bäte vom 17. ds.: Ter )ap an ische Kreuz er ,,-bakao Großber^oalicke Bürgermeisterei Bersrod.

Wadeibda"?sie ! I. V Fb-ster. ^.sstr-chenm-sster. 1659

nicht der Aufforderung der kaiserlichen Verordnung vom

9. Februar, nach der russische Handelsschiffe bis zum 16. ViU ittlliUHÖlU

Februar Japan zu verlassen haben, nachgekommen waren. »

London 17 Febr. Ter Korrespondent desMorning Die Gas- und Wasserleitungsarbeiten für das Pfarrhaus Leader" in Tientsin berichtet seinem Blatte unterm 16. ds., an der Liebigslraße sollen vergeben werden. Voranschläge er habe die amtliche Nachricht erhalten, daß die große s Bedingungen können bei den Herren Architekten Stein japanische Bewegung bei Port Arthur von der & g^ci)cr eingesehen werden. Angebote wolle man an den Landseite her am 18. beginne n werde. Die Ja p a n e r unfer.ci(i)ncten hjs zum 23. d. Mts., mittags 12 Uhr, einreichen, werden 100 000 Mann in der Nahe von Da n Y l an- ^i n 8 ben. Ein gleich starkes Korps werd von ^s-mt-Kirchenvorstand.

Halbinsel operieren, ^re Japaner hoffen Polt A.rryur J mninnn 166k

Hofieren zu können, wenn bie Armeen vereinigt sind.s Dr. Staumann. lbb6

usp endierf worden und hat in den nächsten Tagen vor dem Kriegsgericht zu erscheinen unter der Anklage, Un» 31^n/o regelmaßigkeiten begangen zu haben. Erdler gehörte, bevor 37., er nach Spandau kam, dem Trainbataillon in Ford ach an. 3V,°/o

Berlin, 18. Febr. Friedrich Haase ist erkrankt.W«

Der geistig frische Künstler ist ans Zimmer gefesselt. ®r LyJjJ wueruwwB . . . dürfte in nicht allzu ferner Zeit seine Körperkräfte wieder! 4% Oesterr. Goldrente erlangen. 4*/g% Oesterr. Silberrente

Berlin, 18.Febr. Der Oberleutnant der Schutztruppe ^n. Rente^ ' von Müller wurde vom Kriegsgericht der 1. Garde-Division 4,/^ pOrtu»iesvr wegen schwerer Urkundenfälschung zu einem Jahre n/ Portugiesen. . . . Gefängnis und Dienstentlassung verurteilt. Auf 1% C. Türken . . . Veranlassung der Regierung sind im Seidiger 9( e r 51 e» *0a/ork®nr!^ M<;nOpO1;.Anl. Konflikt die Einigungs-Verhandlungen wieder ausgenommen % «u«Rere Ar?onHn«r

1)

Erd- und Maurerarbeiten

zu

10810.

Mk,

2)

Steinhauerarbeiten

u

2200.

n

3)

Zimmerarbeiten

w

4100.

n

4)

Dachdeckerarbeiten

*

1700.

V

5)

Spenglerarbeiten

u

485.

n

6)

Schlosserarbeiten

w

315.

ff

7)

Schreinerarbeiten

e

315.

ff

8)

Weißbinderarbeiten

w

41.

ff

9)

Eisenlieferung

11

1900.

ff

10)

Materiallieferung

u

805.

u