Ausgabe 
17.9.1904 Erstes Blatt
 
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age,

Anfangs- u. Schlußkurse.

13. .Augusts .

Beerdigte.

4% Oesterr. Goldrente .

4*/5% Oestorr. Silberronte 100.30

Wetter

7,4 "0.

Dan-el und Verkehr. MÜLwirlschast.

205.25

225.20

142.00

206.60

214.75

100.25

104.10

62.70

61.90

Bed. Himmel Heller Himmel Sonnenschein

. 205.25

. 225.60

. 142.00

. 207.00

. 214.90

131.90

47.90

44.25

. . 101.85 . . 89.85 , . 101.90

. . 89.85 .V. 100.15 . . 98.70

. 101.75

M atthLnSgemeinde. Den 10. Setzt. : Heinrich Bender, Schuhmacher, verh^ratet, 54 Jahre alt, starb den 7. Sept. Den 16. Sept.: Wilhelm Christian Karl Hahn, Fabrikant, verheiratet, 33 Jahre alt, starb den 14. Sept.Markusgemeinde. Den 13. Sept.: Justine Dreher, Cigarrenarbeiterin, 72 Jahre alt, starb den 10. Sept. Lukasgemeinde. Den 7. Sept.: Marie Liehr, geb. Ccrrlß, Ehefrau des Schmieds Johannes Liehr, 33 Jahre alt, starb den 5. Sept. Johannesgemeinde. Den 15. Sept.: Emma Pfeffer, g2b Gaudum, Witwe desl Andreas Pfeffer, 70 Jahre alt, starb den 12. Sept. Ans der Klinök: Den 29. Aug.: Heinrich Hergert. Zimmermann, 54 Jahre alt, starb den 26. Aug. Den 5. Sept.: Christine Metz, 76 Jahre alt, starb den 3. Sept. Aus der Provinzial-Siech enanstalt: Den 6. Aug.: Johannes Balder. 64 Jahre alt, starb den 4. Ang. Den 1. Sept.: Anna Lamp, 88 Jahre alt, starb den 28. Aug. Den 2. Sept.: Elifabetha Beck, 58 Jahre alt, starb den 30. Aug. Den 5. Sept.: Georg Weber, 79 Jahre alt, starb den 1. Sept.

Gießener landwirtschaftlicher Wetterdienst.

Voraussichtliche Witterung in Hessen für Sonutag, den 18. September: Fortdauernd heiter, stellenweise -(besonders in Ober- hessen) Reifbildung, tagsüber wärmer.

Auch für die fonunenben Tage fortdauernd heiter; trockenes, allmählich wärmeres Wetter in Aussicht.

Näheres durch die Gießener Wetterkarte.

3% Mexikaner . . 41/s9/o Chinesen . . Electric. Sch ackert . Nordd. Lloyd , , v Kreditakfien . . . Diskont o-Kommandli. Darmshldter Bank . Dresdener Bank . . Ber-iner Handels^es. Oesterr. Staatsbahn . Lombarden . . . Golthardbahn . . . Laurahütte . . . . Rochani . . . .

Harponer ...

Tendenz: fest.

Verantwortung.)

Meine Kinder sind gestern Nachmittag an der Lutherciche, wo sie meine später kommende Frau erwarten sollten,..von einem fthtr-

diebstahls in barscher Weise verjagt worden. Sie sollen sich vom Keuchhusten erholen und deshalb erhöhte Plätze mit reiner Luft aufsuchen. Auf alle Fälle konnte man doch warten, ob sie wirklich Absichten auf die Aepfel hatten, dann wäre immer noch Zeit zum Einschreiten gewesen.

Das ist doch eine lächerliche Anwendung des berüchtigten dolus eventualis!

Red Star L in ve

Vertreter Carl Retter, Gießen, Bleichstraße 8.

Der PostdamvierFinland" der Red Star Linie in Ant« rnerpen, ist laut Telegramm am 12. September wohlbehalten in New-Port anqekommen.

4% Ungar. Gold reute .

40/.; Italien. Rente . .

4*/,% Portugiese? ,

S0/. Portugiesen. . .

1 % C. Türken . .' .

Türken!oso .....

4% Grieoh. Monopol.-Anl.

41/, % äussere Argentiner

Kirchliche Nachrichten.

Israelitische Religionsgemeinde.

HottesdienK in der Synagoge (Südantage).

Montag, den 19. September 1904.

BerfShuungSfest.

Vorabend: 6.30 Uhr.

Predigt.

Morgens: 7.30 Uhr.

Predigt und Seeleufeier: 11.30 Uhr.

Nachmittags: 3.45 Uhr.

Thora-Vorlesung.

Schlußpredigt: 6.40 Uhr (pünktlich).

FesteSansgaug: 7.10 Uhr.

Während der Predigt ist der Eintritt nicht gestattet.

15. bis 16. September -V 15,50 C.

Berliner Börse vom 16. September 1904.

(Mitqeteilt von der Bank für Handel und Industrie, Gießen.)

. . 2&40 . . 29.00

. 118.30 10630

. 20580 >. . 192.10 .. . 141.60 . . 155.25 . . 160.70 . 188 00

. . 18.80 . . 189.25 . . 250.50 . . 208.00 . . 215.50

15. 16.

Privat-Diskont 31/* Prozent.

Deft Kredit. .

Deutsche Bank Darmstädter Bank

Neueste Welömwen.

Originaldrahtmeldnngen des Gießener Anzeigers.

Berlin, 17. Sept. Nach einem Telegramme des Lok.-Anz." aus Friedrichsruh hat sich der Zustand des Fürsten Herbert Bismarck derart verschlimmert, daß der Tod jeden Augenblick eintreten kann.

Berlin, 17.Sept. Die Reichs-Justizkommission, wie die Sachverständigen-Vereinigung zur Vorprüfung von Fragen der Abänderung des Strafprozesses genannt worden ist, wird im nächsten Monat zur Aufnahme der Be­ratungen über die Fragen zusammentreten, die als besonders wichtig in den Vordergrund getreten sind.

London^, 17. Sept. Wie dieTimes" ans' Peking vom 15. d. M. meldetz, ist der Entwurf des Vertragess mit Tibet dort eingetroffen. Er besteht ans einer Ein­leitung und zehn Paragraphen. Tibet verpflichtet sich, drei, Märkte für den Handel zwischen den englisches und tibetani­schen Kaufleuten zu eröffnen, den Warenverkehr auf den bestehenden und noch zu erbauenden Straßen zwischen Indien und Tibet zu gestatten. Tibet zahlt eine Entschä­digung von 500 000 Pfund in drei Jahresraten Zur Sicherung der DurchMhrung der Vertragsbestimmungen besetzen die englischen Truppen das Tchumbital. Ohne- englische Erlaubnis darf tibetanisches Gebiet weder durch Verkauf noch durch Verpachtung an irgend eine fremde Macht abgetreten werdw. Keiner fremden Macht ist es erlaubt, sich, in die tibetmrifchen Angelegenheiten einzu­mischen, oder Wege, Eisenbahnen und Telegraphenlinien zu bauen, oder Bergwerke zu eröffnen,

Paris, 17. Sept. Der Bankier Hollmann, genannt Hillwisch ans Baden-Baden, der von den deutschen Be­hörden verfolgt wurde, wurde hier in einem Hotel des Faubourge St. Denis verhaftet.

Paris, 17. Sept. Petersburger Privatmeldungen zu­folge sind die jüngst errungenen Vorteile der Japaner vor Port Arthur weit bedeutender als bisher zugestanden worden ist. Der Korrespoudet des New-Pork Herold versichert, General Stössel habe die Vollmacht erchalten, die Festung im geeignet erscheinenden Augenblick zu über­geben.

Lemberg, 17. Sept. Nach Meldungen ou5 Marschau wird berichtet, daß der neue Minister des Innern, Mirski, die leitenden Persönlichkeiten mehrerer Gouverne­ments, welche sich durch zu weit gehende Maßregelungen mißliebig gemacht haben, durch andere Persönlichkeiten zu. ersetzen beschlossen hat.

Petersburg, 17. Sept. Wie aus dem Hauptquartier mitgeteilt wird, sind die russischen und japanischen Führer entschlossen, eine entscheidende Schlacht in der Ebene des Hu»-Flusses zu liefern. Die Japaner hätten hierbei nicht die Frecheit, die sie bisher durch Beschießung der Höhen hatten. Wie man glaubt, wird die Schlacht eine bedeu­tendere werden als die bei Liaoycmg und für den Krieg, aus­schlaggebend sein.

Shanghai, 17. Sept. Roch sicheren Meldungen aus Japan hat dort das 1. Mikiz-Aufgeb ot Befehl erhalten, sich zum Ausmarsch bereit zu halten. Man glaubt, daß, es baldigst zur Front abgehen wird. Die Miliz ist Japans letzte Reserve für einen Krieg außer Landes. Die Fanrikien- der Angehörigen des Kanazawa-Regrnrents wurden unter der Hand verständigt, daß alle Offiziere bis auf ern<w vor Port Arthur getötet morden sind. Auch die sonstigen Verluste dieser Drrqrpe sind enorm. Den'Verwandten der Gefallenen wurde verboten, die übliche Trauer-Zeremonie abzuhalten, bis die offizielle Mittelliurq erfolgt ist. So wird das japanische Publikum über die Vevkrste im Unflaten, gehalten.

Meteorologische Beobachtungen

der Station Gießen.

3V8% 8°/o BVfyo 8% RV»% 3*/,K

Kerichtssaat.

Dortmund, 16. Sept. Die Strafkammer verurteilte zwei Bergleute, die bei einem Brande in ihrer Eigenschaft als Feuer- soehrleute Schläuche zerschnitten hatten und dadurch die Löschung verhinderten, zu acht und neun Monaten Ge­fängnis.

Gnesen, 16. Sept. Der polnische Redakteur Pa- l'inski vomLech" wurde wegen Beleidigung zweier polnischer Wanern zu drei Monaten Gefängnis verurteilt. Diese batten an intern deutschen Kriegerseste tellgenommew, weswegen sie von Pcllinski beleidigt worden waren.

Gl atz, 16. Sept. Die Strafkammer verurteilte den Hauptmann a. D. v. Skai aus Frankenstein zu einem M o - mat Gefängnis, weil er zwei Polizeibeamte, die bei ihm mögen nicht bezahlter Steuern pfänden wollten, beleidigte und mit änem Revolver bedrohte.

Giugesandt.

(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei

waren, int Vordergrund des Interesses. WElhekmshalst sowie Glückauf Sondershausen wurden auf Basis ihrer letzten Notizen gehandelt. Von mittleren! utrd leichten Pa- pieren interessierten in erster Linie Kaiseroda., die bis 8050 Mark, und Earlsfund, die W 7450 Mk. in Posten bezahlt wurden. Lebhaftes Geschäft entwickelte sich in JohanneA- hall bis 6000 Mk., Alexanders!)all bis 6700 Mk., Bürbach bis 9400 Mk., und Heldrungen bis' 4300 Mk. In Schiefer­kaute wurden bis 1350 Mk., alle verfügbaren Stücke schlank crufgenonmnen. Für Ronnenberg zeigte sich Nach dem scharfen Rückgang der letzten Woche wieder umfangreiche Nachfri die den Kurs bis auf 1400 Mk. heraufsetzte. Hansa-<Äll berg mußte auf die Ausschreibung einer größeren Zu­buße bis auf 875 Mk. nachgeben. Der Kohlen - Kuxen-! markt lag im allgemeinen recht ruhig. Von schweren^ Werten wechselten vereinzelt Constaurtin der Große und Lothringen ihre Besitzer, während in BvrNffia bis 2260 Mark größere Umsätze getätigt wurden. Altendorf sowohl, wie Alte Haase konnten die Avaneen, die sie anfänglich erzielt hatten, nicht ganz behaupten und schließen etwa 50 Mk. unter ihrem Höckstkurs. Freie Vogel und Unverhofft konnten auf größere Wufe hin bis 850 Mk. anziehen.

Kunst und Wissenschaft.

Berlin, 16. Sept Dem Dichter Julius Wolff, der ! eilte in aller Frische seinen siebzigsten Geburtstag feiert,^wurde der Titel als Professor verliehen. Der in :?/?r gesamten Theaterwelt bekannte Theatera gent Ludwig ilrelinger starb heute im Alter von 68 Jahren.

Berlin, 16. Sept. In der heutigen siebenten Sitzung des ^ermatologen-Kvngresses fanden Vorträge ftatt über Arebskrankheiten und ihre Behandlung. .Sie wurden klassiftziert nnd die neue nichtchirurgische BehanÄung erörtert, wie die Ka- : Hodenstrahlen, der Lichtbrand, der Flammenbrand usw. Prof. Dr. tn. Bergmann stellte 40 ehemalige Krebskranke vor. die durch chirurgische Eingriffe vor mehreren Jahren gehellt worden sind. Der Kongreß nahm heute nachmittag Vorträge entgegen über ex­perimentelle UMeffuchnngen über die Wirkung der Röntgenstrahlen cmf drüsige Organe, über physiologische Wirkungen des Radiums, l iber den Einfluß der Lichtbehandlung auf Lupus rc. Fast all­gemein wurden nur geringe Erfolge bei Radiumbehandluna fest- bestellt. Heute abend fand ein von der Stadt gegebenes^ Festmahl >att, an dem etwa 600 Herren teilnahmen, darunter auch 'der ^inanzminister Frhr. v. Rheinbaben. .Oberbürgermeister Kirsch- nter brackste einen Toast auf die Mitglieder des Kongresses ans. Mindere Toaste wurden ausgebracht von Lesser-Berlin, Gaucher- Waris, Pellizzani-Florenz, Merris-London, Bulkley-Newhork, Pe- ttrini-Galatz und Petevsen-Petersburg.

München, 16. /Sept. ,Der 3. internationale G abels- berger Stenographenlag begann heute mit einer Feier nm Grabe Gabelsbergers. Um 10 Uhr vormittags folgte die erste ceschäftliche Sitzung, die Regierungsrat Clemens^Dresden mit einer '' egrüßungsansprache eröffnete. Ministerialrat Schätz begrüßte die Versammlung im Namen der bayerischen Regierung, wobei er betonte, daß man in Bayern stets an dem System Gabelsberger^clls 'em leistungsfähigsten festhalte. Magistratsrat Schön begrüßte die Versammlung im Namen der Stadt München. Prof. Medom- Danzig ^überbrachte Grüße des deutschen Stenographenbundes sMelsberger. Später folgten Vorträge über die VerhältEe . er Stenographie in den verschiedenen Ländern. Ter Kongreß faßte jmte Resolution, welche die Errichtung von Lektoraten üü r Stenographie an allen Hochschulen, sowie die Errichtung von Staat sanft-alten für .Stenographie nach dem Muster der königlichen stenographischen Institute in "Dresden und München für wünschenswert erklärt. Es folgten Vorträge von Vrof. Mtena der -München, Prof. Dr. FröWger- Tresden, Eheftedakteur Dr. Kronsbein-Berlin, Kammerftenograph ^chaible-Stuttgaig und Regierungsrat Prof. Tr. Clemens-Dresden iber Verbandsfragen.

Wien, 16. Sept. ,Die DruckschriftKaiserin Elisa­beth von Oesterreich, Ungarns geliebte Herrscherin" von Voroß wurde in Oesterreich-Ungarn verboten.

Telephonisohei* Kursbericht.

F iwkiurt a. J5.. 17. September.

In der Laubenkolonie Transvaal wurden nächtlicherweise fünf Lauben erbrochen und daraus alles, was nicht niet- und nagelfest war, entwendet. In einer Laube sanden sie eine Lampe, und da u. a. auch ein Spiel Karten ihnen in die Hände gefallen war, taten sie ihre gesamte Beute in einen Sack, ließen sich gemütlich nieder und spielten so lange Skat, bis die Lampe ausging. Beim Spiel scheinen sie noch gestohlenen Tabak aus gleichfalls entwendeten Pfeifen geraucht zu haben. Am folgenden Morgen fand man in der Laube einen Skatzcttel, aus dem der Verlauf des Spiels ersehen werden konnte. Die Lampe war total heruntergebrannt. Von den Einbrechern und ihrer Beute war jedoch keine Spur zu finden. DerSkat der schweren Jungen" wirst sowohl auf die Sicherheitszustände in den Laubenkolonien als auf die Dreistigkeit der Eindringlinge interessante Schlaglichter.

* Heber die unbarmherzige Behandlung unb Abfchindung der Pferde hat sich schon mancher entrüstet, und _ es bleibt immer alles beim alten. Das braucht nicht so zu sein; denn es gibt einen rettenden Gedanken,^ welchen Oberst a. T. Spohr-Gießen in der ZeitschriftTier- und Menschenfreund" klar entwickelt bat, und der es verdient, bald in die Mirllichkeit umgesetzt zu werden. Wenn das Reich eine Pferde-Jnvaliditäts-Zwangsversicherung einführen würde, welcher jeder Pserdebefitzer beitreten muß, und wenn für jebeS alle Pferd, das so und so lange versichert war und sich in noch gutem Zustande befindet, also nicht abgeschunden ist, eine beträchtliche Anerkennungssilmme gezahlt würde, wo­gegen diese Summe fortsällt und das Tier zum Töten (unter bloßer Zahlung des Kadaverwertes) beschlagnahmt werden muß, wenn eine, in jedem Bezirk einznsetzende, amtliche Kommission die fernere Arbeitsunfähigkeit des Tieres ausspricht, so würde zweierlei eintreten. Erstens ist dann ein innerer Antrieb für die Besitzer vorhanden, sich die Anerkermungssumme zu verdienen und die Beschlagnahme zu vermeiden, daher werden die Tiere während ihres Arbeitslebens besser behandelt und besser ver­pflegt wer^den. Zweitens werden die Besitzer alter Tiere bereit­williger diese zum Schlachten hergeben, da sie mit dem Schlacht­erlös und der Anerkennungssumme sich leicht ein neues Pferd beschaffen können. Unleugbar würde durch dies Verfahren un­endlich viel Tierquälerei verhindert und das Märtyrerelend der alten Pferde ganz befeftigt werden können. Im Sinne dieses Gedankens wirkt die neu begründetePferdeschutzvereinigung", welcher bereits hervorragende Mitglllcher (z. B. Prinz Emll Schönaich-Carolath) angehören.

Der Humor von Hermann Staub, deut kürzlich verstorbenen ausgezeichneten Berliner Rechtsanwalt und Kommentator des Handelsgesetzbuchs, wird durch einige Aus­sprüche gekennzeichnet, die von dem Witz und der Schlag­fertigkeit dieses Juristen ein glänzendes Zeugnis ablegen. Meine Grabschrist^, so äußerte Staub einmal,soll lauten:Staub war ich. Staub bin ich, das bedarf keines Kommentars"".

*Aus der Schule. Der kleine Paul hat in der biblischen Geschichte gelernt, daß der Herr die Eva bildete, indem er dem Adam eine Rippe aus der Seite nahm. Eines Abends kommt Paul nach Hause, klagt über Schmerzen in 'öcr Seite und meint voller Besorgnis zum Mütterchen:Ich werde wohl auch ein Weib kriegen!"

Bochumer Guß . Harpen er Bergbau

Tendenz: Ruhig.

Ueberzeugen Sie sich, daß in memem llmstgewerbl. Instittlte Ihnen mindestens das Gleiche in Möbeln, Betten, Innendekorationen rc. :c. gptzoteu wird, als in auswärtigen, von Mchtsachlcutcn und mit Riefenspesen betriebene« sogen. Möbel-Fabriken. Ohne Kaufverbürdtick)keit ist Befichttgnug meiner FabrrkationS- u. Lagerräume gern gestattet.' CMdxifts - gründung 1858. Tb. Brück, Möbelfabrikant, Gießen, Ecke Schloßgasse Kanzleiberg-BrandMz. 10 Schaufenster Äsleohou 3LÜ.

Schiffsnachnchten.

Norddeutscher Lloyd.

In Gießen vertteten durch Carl Loos, Kirchenplatz.

Bremen, 13. Sevt. (Per transatlantischen Telegraph). Der Doppelschrauben-SchnellpostdanwierKronvrinz Wilhelm^, Rapitän, A. Richter, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, ist fyeuie 5 Uhr morgens wohlbehalten in Newyork angekommen.

Bremen, 13. Sept. <Per transatlantischen TeLeqrcwh.) Der Doppekschrauben-PostdampserGroßer Kuriürsi", Kapitän W. Reimkasten, vom Nordderttschen Lloyd in Bremen, ist heute 5 Uhr morgens wohlbehalten in Newyork angekommen.

Höchste Temperatur am

Niedrigste

Wochenbericht her Knxenabteilun g (Bank­ens S. H. Oppenheinrer jr. Hannover). Der Markt für raIi Berte zeigte in der abgelaufenen Berichtsperiodo ttterfjln eine recht peste Haftung schweren Werten! ________________ ___________ ..

j!ecuden vornehmlich Hoheirdels, die bis' 12550 Mk. gesilchtzt-sthützen unter der Beictzuldiaung des beabsichtigten 2lenid-

Reichsanleihe do.

Konsole .

do. . . t Hessen . * Oberhessen

Sport.

Der Kronprinz hat sein Interesse für den Eissport durch Ueberttabme des Protektorats über den Deutschen Eist aus-Verband für deutsche Eislauf-Vereine zmn Aus­druck gebracht_____________________________________________________

Auszug aus Seo Kirchcubniija« der Stadt Geßeu.

Evangelische Gemeinde.

Getränte.

Makthäusg^e-meinde. Den 14. Sept.: Karl Ludwig Heinrich Julius Wallenseis, Wirt -u Lang-Göns, und Lina Obitz, Tochter des Bahnwärters i. P. Johann Georg Obitz zu Greifen­stein. , Markusgenreinde. ,Den 10. Sept.: Friedrich Wil­helm Pannecke, Kaufmann zu Gießen, und Antonie Wilhelmine Schraner, Tochter des verstorbenen Oberküfers Heinrich Schraner zu Gießen. .Denselben: Wilhelm Derbell Pferdeknecht zu Gießen, und Arma Katharina Scholl, Tochter dxs verstorb-enen Taglöhners Konrad Scholl IL zu Gießen.

Getaufte.

MatthäuSgemeinde. Den 111 Sept.^ Dem Schreiner Adam Heinrich Ommert eine Tochter Elisabeth Sophie Eva, geb. den 23. August. Dem Schriftsetzer Ernst Paul Scheibe eine Toch­ter, Hedwig.Luise Kätcheu Karoka, geboren den 5. Juni. Dem Taglöhner Karl Pepel eine Tochter, Margarete, geboren den 5. Mäi. Markusgemeinde. Den 11. ^Sept.: Dem Pdlstereik und Deko­rateur Christian Arnold ein Sohn, Wilhelm, geboren bett 2. August. Den 13. Sept.: Dem Eisenbahnschaffner Wilhelm Schneider ein Sohn, Ludwig, geboren den 18. Juki. Lukasgemeinde. Den 11. Sept.: Dem Buchhalter Gustav Hammig eine Tochter, Marie Alwine Ottllre Adele, geboren den 18. August. Jo­hanne sgemeinde. Den IL Sept.: Dem TagLöhner Wolf Siegllnger eine Tochter, Marie, geboren den 12. Juli. Dem Schlosser Georg.Schmidt ein Sohn, Friedrich Philipp, geboren den

September

1904.

Barometer am 0° reduziert

Temperatur der Lust

Absolute Feuchtigkeit

Relative Feuchtigkeit

<53 e

2

§

_o H

Windstärke

16.

2«

752,8

15,4

9,7

75

NE.

2

16.

9«

754,5

11,2

8,0

80

NE.

2

17.

735

756,4

6,4

6,2

87

N.

2