'&A hierbei unter den Wagen und unter die Hufe deS Pferdes, so daß sie an verschiedenen Körperteilen schwere Verletzungen erlitt und in die alte Klinik verbracht werden mußte.
*• Zn der Darmstädter Mordaffäre, über die wir heute aus Darmstadt in einigen Feststellungen berichten, ^bringt das hiesige Polizeiamt in der heutigen Nummer unseres Blattes eine Bekanntmachung des Großh. Polizei- .arntes Darmstadt zur Kenntnis, auf die wir an dieser Stelle verweisen möchten. Die Bekanntmachung enthält eine Beschreibung des Unbekannten, der als Täter in Betracht kommt.
** Die psychophysiologischen Wirkungen cketz Alkohols, speziell die Störungen der Be- ^wegung. Der angekündigte, vom Verein gegen Mißbrauch .geisttger Getränke veranstaltete Vortrag von Prof. Dr. iSommer fand gestern abend in der Aula der Universität statt. Prof. Sommer ging in seinen außerordentlich interessanten Ausführungen von den akuten Störungen aus, die der Genuß von Alkohol in Gehirn und Nervensystem verursacht. Diese bei sehr starkem Genuß hervortretenden Erscheinungen, wie Verwirrtheit mit Tobsucht nach Art epileptischer Zustande, Delirium tremens, Angstanfälle mit Wahnideen sind jedoch nicht das Schlimmste. Viel schl'mmer für die menschliche GesellsÄast sind die durch chronischen Alkoholismus hervorgerusi'nen JnteMgevzstörimgen. epilip- ttschen Symptome mit heftiger Erregbarkeit, Brutalität und Wahnideen, besonders Eifersucht, verbunden, unter denen tote Angehörigen der Betreffenden furchtbar zu leiden haben und die so oft zu verbrecherischen Handlungen führen. Der Alkoholgenuß schaltet eben den Widerstand aus, den der gesunde Mensch den von außen kommenden Erregungen entgegensetzt. Dadurch kommen verbrecherische Taten zu stände. Wie iehr der Alkohol, selbst in Mengen genossen, die wir gewohnt sind, für gering anzusehen, auf das menschliche Nervensystem wirkt, weist Prof. Sommer sozusagen schwarz auf weiß nach. Durch entsprechende Apparate ist inan im stände, die Zitterbewegunaen z. B. der Hand in Linien auf Papier zu fixieren. Diese fixierten Linien führte Prof. Sommer in Lichtbildern vor. Es zeigte sich, daß die Zitterbewegungen ost bei geringen Mengen von Alkohol schon sehr stark sind, woraus hervorgeht, wie sehr dieser dem Körper sofort znsetzt, was auf die Dauer verhängnisvoll werden muß. Zur Bekämpfung der vom Alkoholismus der Arbeitskraft und Gesundheit sänttlicher Stände unseres Volkes drohenden Gefahr schlug Prof. Sommer besonders auch die Pflege der Bewegungsspiele vor, die dem Körper eine ähnliche Erregung verschaffen, wie sie durch den Alkohol hervoraerufen, vom Menschen so angenehm empfunden wird und ihn immer wieder zu diesem zieht. Bewegungsspiele wären dafür ein vortrefflicher Ersatz, ohne die schweren Schädigungen, die der Alkohol hervorvringt. Die große Zahl der Erschienenen bewies, daß das Interesse und Verständnis für diese wichtige Frage und die große Gefahr, die es hier zu bekämpfen gibt, weite Kreise ergriffen haben. Es wäre zu wünschen, daß die Anregung bezüglich der Bewegungsspiele allgemeine Beachtung fände. Er regt ftch ja überall in sportlicher Beziehung.' Wir haben in Gießen bereits vier Turnvereine: nächstens soll das erste Gießener Tennisturnier stattsinden. Das ist auch eine dankenswerte Anregung und wir hoffen, daß sich viele an dem Zustandekommen betätigen werden. Aber die alten Volksspiele, deren sich die alten Leute gewiß noch aus ihrer Jugendzeit entsinnnen, sollten allerorten wieder aufleben, Ballspiel und dergleichen. ' Wir wären sehr dankbar dafür, wenn uns aus unserem Leserkreise recht viele Mitteilungen und Anregungen zugingen, die wir dann gelegentlich veröffentlichen würden.
Bleichenbach, 19. Juni. Nach langem Leiden verschied der hiesige langjährige Bürgermeister Johannes Bickel IV. hier.
sd. Darmstadt, 17. Juni. (Drahtbericht). S. D. der Fürst Kudascheff, der russische Gesandte am hiesigen Hofe teilte uns soeben mit, daß I. Maj. die Kaiserin von Rußland ihn beauftragt habe, für die bei dem Bazar zum Besten des Russischen Roten Kreuzes erübrigten 30 000 Mk. ein Feldla zareth zu kaufen und nach Rußland zu senden.
E.-B. Darmstadt, 16. Jnni. Das Mordattentat auf den Architekten Heinrich Döring hat trotz der eiftigsten Recherchen unserer Kriminalpolizei noch immer keine Aufklärung gefunden. Die Staatsanwaltschaft hatte gehofft, vielleicht aus dem Testament des Verstorbenen, das er vor zwei Jahren beim hiesigen Amtsgericht hinterlegt hatte, nähere Anhaltspunkte zu gewinnen, aber vergebens. Dadurch wird vielmehr die Annahme, daß es sich hier um einen Familienracheakt handle, wieder sehr in Frage gestellt. Es sind nämlich sämtliche elf Geschwister des Verstorbenen mit Legaten von 3- bis 6000 Mk. und ein Bruder mit 10 000 Mk. bedacht morden. Wie viel von diesen Verwandten überhaupt noch existieren, steht sehr dahin, man weiß z. B. nicht, ob der nach Rußland und der nach Neuseeland ausgewanderte Bruder noch am Leben sind. Der Verstorbene hat sich übrigens auch der Stadt Darmstadt gegenüber, in der er die letzten 30 Jahre seines Lebens zubrachte, dankbar erwiesen, denn er teilte den Nest seines Vermögens zu je einem Viettel der Stadt Darmstadt, dem Gustav-Adolf-Verein, dem landwirtschaftlichen Provinzialverein für Starkenburg und vier kleineren Gemeinden seiner sächsischen Heimat zu. Das hinterlassene Gesamtoermögen Dörings beläuft sich übrigens, entgegen den früheren Mitteilungen, nur auf ca. 130 000 Mk. Zum Testamentsvollstrecker ist Justizrat Maffot hier ernannt worden.
Bingen, 14. Juni. Eine Deputation, aus dem LandtagSabg. Pennrich, Beigeordneten Friedrich Vogt und dem Handelskammermitglied Julius Landau bestehend, ftihtte, nach der „Frkf. Ztg.", bei dem Finanzminister Dr. Gnauth in Darmstadt Beschwerde über Erhöhung der Eisenbahn-Frachtsätze im Verkehr zwischen Bingen und dem rechtsseitigen Rheingau infolge des Umweges über die neue Mainzer 'Rheinbrücke. Der Minister stellte eine Prüfung der Verhältniffe durch daS Staatsministerium und tunliche Berücksichtigung der berechtigten Wünsche in Aussicht.
Vermischte».
* Löwen, 16. Juni. Gestern kam es zu Zusammenstößen zwischen liberalen und katholischen Studenten. Revolverschüsse wurden gewechselt und die Polizei mußte einschreit-n, nachdem die Gendarmette verftärtt worden war. Die Rädelsführer wurden verhaftet. Die Polizei ließ tim Mitternacht sämtliche Kaffeehäuser schließen. Zahlreiche Vertexe wurden nach dem Polizeibureau gebracht: es sind meistens Bürger aus der Stadt, welche auf dem Nachhausewege von den Sttürenten angegriffen wurden. Ein Artilleriehaupt.
mann erhiett eine klaffende Kopfwunde durch einen Wurf mtt einem Bierglase.
* Krakau, 16. Juni. Der „Newa Reforma" zufolge fanden in Warschau anläßlich eines großen Brandes blutige Zusammen st öße zwischen Arbettern, Kosaken und Polizisten statt. Acht Arbeiter wurden getötet, viele schwer verwundet. .Von den Polizisten und Kosaken sind gleichfalls acht tot, 30 schwer verwundet.
Kirchliche Nachrichten.
Evangelische Gemeinde.
3. Sonntag nach Trinitatis, den 19. Juni, chottesd lenst.
In der Stadtkirche.
Vormittags 8 Uhr: Pfarrer Schwabe.
Zugleich Christenlehre für die Neukonfirmierten der Markus- gemeinde.
Vormittags 9</, Uhr: Psarrassistent Schulz.
Die Kmderkirche für die Matthäusgemeinde um 11 Uhr fällt aus.
Abends 8 Uhr:
Musikalische Aufführung des KircheugesangvereinS zum Besten der evanqel. Gemeinde in Judenburg. Ju der Johanneskirche.
Vormittag? 8 Uhr: Pfarrer Euler.
Zugleich Christenlehre für die Neukonfirmierten aus der Lukasgemeinde.
Vormittags 9'/, Uhr: Professor D. Drews.
Vormittags 11 Uhr: Kindergottesdienst für die Johannes- gemeinde.
Pfarrassistent Schulz.
Katholische Gemeinde.
Samstag, den 18. Juni 19 04.
Nachmittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit zur hl. Beicht.
Sonntag, den 19. Juni 1904.
4. Sonntag nach Pfingsten.
Vormittags von 6 */, Uhr an: Gelegenheit zur heil. Beicht.
, um 7 Uhr: Die erste heil. Messe, vor und in derselben Austeilung der heil. Kommunion.
u UM 8 Uhr: Tie zweite heilige Messe.
Militärgottesdienst mit Predigt.
„ um 9 7, Uhr: Hochamt mit Predigt.
Nachmtttags um 2'/, Uhr: Christenlehre; darauf sakramentalische Bruderschafts-Andacht.
Israelitische Religionsgemeinde.
Hoitesdtenst in der Synagoge (Südavkage). Samstag, den 18. Juni 1904.
Vorabend 7.46 Uhr.
Morgens 8.30 Uhr.
Nachmittags 4 Uhr.
Schristerkläruug.
Sabbathausgang 9.35 Uhr.
Israelitische Religionsgesellschaft.
Hottesdieust.
Sabbathfeier aml8.Juni 1904.
Freitag abend: 8.00 Uhr.
Samstag vormittags: 8.00 Uhr.
Nachmittags 4 Uhr.
Sabbathaüsgang 9.40 Uhr.
Wochengottesdienst: morgens 6.30 Uhr,
abends 8.00 Uhr.
Gieß en c^lärid wirtschaftlicher^ Wetterdienst.
Voraussichtliche Witterung in Hesien für Samstag, den 18. Juni 1904: Zunächst noch heiter und wärmer, später zunehmende Bewölkung und vielenorts (Rheinhessen und Oberhessen) Gewitterregen, später kühler.
Näheres durch die Gießener Wetterkarte.
Ncnelte Meldungen.
Originaldrahtmeldungen des Gießener Anzeigers.
Berlin, 17. Juni. Reichskanzler Graf Bü low empfing die hier eingettoffene Abordnung der durch den Herero- Aufstand in Südwestafrika geschädigten deutschen Ansiedler. Die Abordnung schied vom Grafen Bülow mit dem Eindruck, daß die Reichsregierung die von ihr als berechtigt anerkannten Wünsche beim Reichstage befürwotten wird. Auf eine entsprechende Bitte erklärte der Reichskanzler, daß er eine Audienz beim Kaiser vermitteln wolle. Ueber den Verlauf des Empfanges sandte die Deputation so- fort ein Telegramm an ihre so schwer geprüften Landsleute im Schutzgebiete.
L. Berlin, 17. Juni. Zu den neuen Gerüchten von einem Attentat auf den Zaren teilt das „Bett. Tgbl." mit: Vor einigen Tagen unternahm der Zar im Parke von Zarskoje Selo einen Spaziergang, als ein Gartenarbeiter in einiger Entfernung von ihm auf den Parkweg nieder- fniete und eine Bittschrift emporhielt. Der Zar trat näher und fragte den Mann, wa§ er wolle. Dieser antwortete : „Ich bin ein entlaufener Sträfling aus Sibirien, der Ew. Majestät Gnade anfleht." Der Zar glaubte anfangs nicht recht verstanden zu haben. Dann winkte er dem nächsten Wachtposten und ließ den Mann abführen. Daraus entstanden die Gerüchte von einem neuen Attentatsversuch.
Paris, 17. Juni. Während die Affäre der Karthäuser itut aufgebauscht ist. erscheint die Affäre Demagny entschieden ernster. In dem Geldschrankfach, welches Waldeck-Rousseaus General-Sekretär und in- timet freund Demagny im Credit Lyonnais besaß, sind nach dem Tode Demagnys überraschend große Geldsummen gesunden worden, deren Ursprung nicht aufgeklärt ist. Es heißt jetzt, daß außer dieser Summe, die 1400000 Mk. betrug, auch ein prachtvolles Perlen-Kollier gefunden wurde, das einer zu ihren Beziehungen zu einem Prinzen bekannten Sängerin gehörre und ferner ein Brief des Herzogs von Orleans. Es wird bestätigt, daß Waldeck- Rousseau irnch dieser Entdeckung das Amt eines Vormundes über die Kinder Demagnys niedergelegt hat.
Bijsk, 17. Juni. Vom Altaigebirge eingetroffene Reisende erzählen, in der Umbegebung von Ustjnana sei ein Mann erschienen, der sich für den von den Mongolen und Kalmücken des Altaigebirges ermatteten Gott Adinot ausgebe und dott eine Jurte bewohne. Er zeige sich dem Volke nicht und laste sich von einem weißgekleideten Greis und jungen Mädchen bedienen, die er als Vermittler für seine Mitteilungen an die Bevölkerung benütze. Es sei schwer, von diesen Mitteilungen Kenntnis zu erhalten, denn die Mongolen und Kalmücken, die früher den Rusten gegenüber sehr mitteilsam gewesen seien, hielten jetzt alles geheim. Bekannt sei nur, daß nach der Lehre dieses Mannes verboten sei, anderes Geld als Gold- oder Silbergeld zu besitzen, und daß die Mongolen sich deshalb des in ihrem Besitze befindlichen Papiergeldes um jeden Preis entäußetten.
Newyork, 17. I 4 . Fast 600 Passagiere vom „General Slocum" iverden noch vermißt. 530 Leichen waren bis zum Abend geborgen, wovon 409 ibentiftaiert sind.
Dom Kriege.
Petersburg, 16. Juni. Wie Generaladjutant Kur 0 - bat Fi n von heute meldet, hat General Baron Stackel- berg um 1 Uhr 20 Min. nachts folgendes Telegramm gesandt: Am 15. Juni beabsichttgte ist, den rechten Flügel des Gegners anzugreifen. Während die hierzu bestimmten Truppen den rechten Flügel erfolgreich zu bedrängen begannen, griffen die Japaner ihrerseits meinen rechten Flügel mit überlegenen Streitkräften an. Ich wurde gezwungen, die ganze Reserve vorzuschieben. Sie erwies sich aber als ungenügend. Ich sah mich genötigt, auf drei Wegen in der Richtung nach Norden z n r ü ck z u g e h e n. T-ie Verluste sind groß, aber noch nickt genau bekannt. Im Lause des Kampfes wurden die dritte und vierte Battette der er st en Artilleriebrigade von denGeschossen derJapanerbuchstäblichüber- schüttet. Von 16 Geschützen wurden 13 völlig unbrauchbar gemacht und aufgegeben. Die Haltung der Truppen war vortrefflich. Viele Truppenteile zogen sich erst auf wiederholten Befehl zurück.
Petersburg, 17. Juni. Der „Nuss. Tel.-Ag." wird and Liaujang gemeldet: Am Morgen des 12. Juni begannen die Japaner den Vormarsch von Pulandian und Wafandian gegen die Kolonne des Generals Stackelberg. Mittags fielen die ersten Schüsse. Um 2 Uhr nachmittags entfaltete sich die Front des Feindes in einer Ausdehnung von 12 Werst an den Höhen südlich Wandegous bis zum Flusse Taschahe. Die japanischen Streitkräfte bestanden aus zwei Divisionen Infanterie mit Feld- und Gebirgsartillerie, und 12 Eskadrons Kavallerie. Um 4 Uhr nachmittags wurde der Vormarsch eingestellt. Die Russen zogen sich um 6 Uhr abends in Ruhe zurück, wobei sie das Feuer im Norden fottsetzten. Die russische Arriöregarde brachte die Nacht ungefrort in Wafandian zu. Am Morgen des 14. Juni rückten drei japanische Kolonnen von neuem vor. Tie erste Kolonne ging längs des Tales des Taschahe, die Miltelkolonne an der Eisenbahnlinie, die den linken Flügel bildende Kolonne im Engpaß von Wafangau. Angesichts. der Ueberlegenheit der feindlichen Streitkräfte verlegte die russische Abteilung ihre Stellung nach rückwärts, 6 Werst südlich von Wafangau. Nachmittags eröffneten die Japaner ein Artilleriefeuer gegen das Zentrum und den linken Flügel der Russen. Sie richteten hartnäckige Jnfcmterieangrifse gegen die linke Flanke, die sämtlich unter großen Verlnsten für die Japaner zurückgeworfen wurden. Der erbitterte Kampf wurde infolge der einbrechenden Dunkelheit abgebrochen. Die Russen verbrachten die Nacht in ihrer Stellung. Sofort am Morgen des 15. Juni ergriffen die Russen die Offensive. Das Gefecht dauerte in großer Erbitterung den ganzen Tag. Die Japaner erhielten übereine Million Verstärkungen, die ihnen die Möglichkeit gaben, den rechten Flügel der Russen zu umgehen. Der Rückzug der Russen nach Wafangau machte dem Kampfe ein Ende.
Petersburg, 17. Juni. Gerüchtweise verlautet, in dem Gefecht bei Wasangou hätten die Russen 1500 Tote und 250 Gefangene verloren. Ebenso seien 15 Geschütze den Japanern in die Hände gefallen. Die Verluste der letzteren werden auf 6000 Mann geschätzt. Es betätigt sich, daß drei japanische Kavallette-Eskodronen in weniger als einer Stunde völlig aufgerieben wurden, als sie den Vernich machten, die rechte Flanke der Russen zu umgehen. Die Stimmung in Petersburg ist sehr gedrückt.
Jas Gordon-Uennet-Aennen.
Saalburg, 17. Juni, 8 Uhr 15 Min. Um 7 Uhr 21 Min. ging Cagno vom Start, um 7 Uhr 28 Min Th 6 ry, 7 Uhr 35 Min. H a u t v a st: hieraus folgten Girling um 7 Uhr 48 Min., Werner 7 Uhr 55 Min. De Gäters Mowr versa g t e beim Start. De Caters passiette infolgedessen den Statt erst 7 Uhr 55 Min., verlor also 13 Minuten.
Saalburg, 17. Juni. 8 Uhr 50 Min. St0rer0 verließ den Statt um 8 Uhr 2 Min., ©alleren um 8 Uhr 9 Min., Augiöres um 8 Uhr 17 Min., Opel, von stürmischem Beifall begleitet, nm 8 Uhr 24 Mim, Jarr ott um 8 Uhr 31 Min.
Limburg, 17. Juni, 8 Uhr 50 Min. Hier passierten Jenatzy um 8 Uhr 2 Min., Edge um 8 Uhr 12 Min., Warden 8 Uhr 20 Mim, Cagno 8 Uhr 35 Mm., Th4ry 8 Uhr 29 Min.
Saalburg, 17. Juni. Die erste Runde legte zurück: Jenatzy 1 St. 26 Min. 56 Sek., Edge 1 St. 31 M. 44 S.,
Thöry 1 St. 26 Min. 57 Sek., Werner 1 St. 58 M. 41 S.,
Lancia 1 St. 54 M. 53 S., Girling 1 St. 32 M. 55 ©.„
de Caters 1 St. 43 M 15 S., Sallerou 1 St. 36 M. 53 S.,
Braun 1 St. 56 M. 53 ©., Cagno 1 St. 54 M. 57 ©v
Hautvest 2 St. 28 M. 32 M. (hatte hinter Idstein Maschinen- dcfekt), Jarott 1 ©t. 35 M. 18 S., Storero 1 St. 42 M. 24 S., Augiöres 2 St. 23 M. 15 ©., Warden 2 St. 7 M. 24 S., Rougier 2 St. 6 M. 24 S., Cagno 1 St. 46 M. 47 H.ek.
Zweite Runde einschließlich der Zeiten der ersten Runde: Jenatzy 2 St. 25 M. 2 S., Thery 2 St. 53 M. 48 S.,
Saalburg, 17. Juni, 10 Uhr. Opel gab das Rennen bei Usingen wegen Maschinendefekts auf. Das Gerücht, daß Jenatzy jemand überfahren habe, ist falsch.
Saalburg, 17. Juni. Nach offiziellen Startliste sind Reihenfolge und Startzeit folgende: Jenatzy 7 Uhr, Edge 7.07, Werner 7.14, Lancia 7.21, TH6ry 7.28, Haut« vast 7.35, de Caters 7.42, Girling 7.48, Braun 7.56, Cagno 8.03, Sallerou 8.10, Au gier es 8.17, Opel 8.24, Jarratt 8.31, Warden 8.38, Storero 8.45, Rougier 8.52, Crawhez 8.59.
Esch, 17. Juni. Se. Kgl. Hoheit der Großherzog von Hessen traf heute mit der Prinzessin Heinrich hier em und beob- achtete in einem Zelte das Rennen.
Usingen, 17. Juni, 8.50 Uhr. Baron Selben berget ist soeben gestorben.
Telephonischer Kursbericht.
3,/a°/o Reichsanleihe . . 102.00 30/n do. ... 90.20
Konsole .... 101.90
30/n do......90.20
3’/İ/n Hessen .... —.— 3lft% Oberhessen . . . —.— 4% Oesterr. Goldronte . . 101.10 4lls% Oesterr. Silberrente 100.00 4% Ungar. Goldrente . . 99.70 40/0 Italien. Rente , . . 103.40 4Portugieser . . . 61.10 3% Portugiesen.....60.50
1% C. Türken .... —
Türken lose......—.—
4% Griech. Monopol.-Anl. 47.70
41/. % äussere AreenHner — —
3°/u Mexikaner ... 26.30 4,/2',/i Chinesen .... 87.80 Electric. Scbuckert . . . 103.70 Nordd. Lloyd . . . . 100 80
Kreditaktien . . . < 201.20
D i skonto-Komm andit. . 186 90
Darmstädter Bank . . 137.50
Dresdener Bank .... 150.30 Berliner Handelsges. . . 152 50 Oesterr. Staatsbahn . . 136 00
Lombarden ..... 17.20 Gotthardbahn .... 192.00
Lanrahütte...... 242.90
Bochum.......189.50
Harpener......199.70
Tendenz: fest.
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