Ausgabe 
17.3.1904 Zweites Blatt
 
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Frisch eingetrotteti.

Geflügel, Kaviar und holl. Austern.

Carl Schwaab, HofdeUkatessenhandlung.

Telephon 265. 324 Seltereweg ,

IiSammte, Velvets I direkt an PrWate. n Fabrik oi Handlror-

einige Ziffern eben

in Ausgabe:

in Einnahme:

Mk.

Mk.

32 880.10

500.

39 713.03

12.

17 728.36

6 857.20

t

-

Wetter

Z

»

s

Höchste Temperatur

Niedrigste ,

am

Mk. besteht.

11 467.95

17 910.88

21 140.66

401 127.69

11 057.68

eine steile Halde rollen, als eben Baumstamm fuhr Kinderschar hinein Knabe wurde auf

-

I

März 1904.

Erbauung gemeinschaft­licher Gebäude . . .

Erbauung von Straßen, Wegen und öffentlichen Anlagen . . . . .

Kanal- und Wasserbauten Erbauung eines Gaswerks Erbauung eines Elek­trizitätswerks . . .

Erbauung eines Wasser­werks . . . . .

Anlage eines neuen Fried-

15.16. März

16.-16. ,

Die bürg wird herrscht die Schloß des

4- 6,6° 6.

- 0,7 8 C.

gegen das Schulhaus herunte r- die Kinder aus der Schule kamen. Der mit fürchterlicher Gewalt mitten in die und richtete schweres Unheil an. Eine der Stelle getötet, zwei sehr schwer,

15 Tagen Krämermarkt statt.

Zum Kapitel Land - und Forstwirtschaft wird be­richtet, daß der städtische Grundbesitz einschließlich desjenigen des Stadterweiterungsfonds umfaßt rund 98 ha Acker- und Gartengelände, 111 ha Wiesen und 1257 ha Wald. Das Acker- und Gartengelände ist auf verschiedene Zeitperioden verpachtet und hat einen Ertrag geliefert von 13 590,36 Mk.

Eine städtische Desinfektionsanstalt besteht seit 1893. Im Berichtsjahr fanden im ganzen 116 Desinfektionen statt gegenüber 72 im Jahr vorher. Für die Desinfektion der Wohnungen ist eine Gebühr von 1 Mk. für die Stunde der von jedem Desinfektor darauf verwendeten Zeit fest-

Nähstube der Zarin. AuS St. PeterS- uns berichtet: Seit dein Ausbruch des Krieges lebhafteste Tätigkeit im Winterpalast, dem großen Zaren, das sonst so still und ruhig ist. Zwei- finden unter dem Vorsitz des Zaren Kriegsräte

Sonnenschein Bed. Himmel Sonnenschein

andere leichter verletzt.

* Lodz, 16. März. In ihrer mitten in der Stadt ge­legenen Wohnung wurden die Jentschen Eheleute er­mordet aufgefunden. Die Wohnung war durcheinander­gewühlt. Die Raubmörder haben nichts gefunden, trotzdem die Ermordeten wohlhabend waren.

139 Klagen anhängig gegen 206 im Jahr 1901. 68 pCt. aller Klagen sind ohne Heranziehung von Beisitzern und viel­fach mit Vergleich durch den Vorsitzenden allein erledigt worden.

Im Berichtsjahr fand an 41 Tagen Rindvieh- und Schweinemarkt, an 3 Tagen Pferdemarkt und an

fleißiger Arbeiter gewesen.

b. Leihgestern, 16. März. Ein hiesiger Herr kaufte ein Haus zum Preise von 15 500 Mark von einem Wirt. Von beiden Parteien wurde ein Reukaufsgeld von 300 Mark festgesetzt, das derjenige, der Reue hätte, und den Kauf rückgängig zu machen wünsche, bezahlen müsse. Run verkaufte derselbe Herr vergangene Woche noch ein HauS zum Preise von 15 000 Mark, wobei 1000 Mark Reukaufs­geld tn derselben Weise ausgemacht wurden. Der Reu­mütige hat aber jetzt Reue wegen der beiden Käufe, und man ist hier gespannt, wie die Sache ausgeht, der ein gericht­liches Nachspiel nicht ausbleiben dürfte.

Kirch - Göns, 15. März. Am SamStag den 5. März entfernte sich der hiesige Einwohner Adam Müller von hier, um sich einer Operation in der Klinik zu Gießen zu unterziehen. Der Betreffende, der in Rück­sicht seines schweren Leidens große Angst vor dem operativen Eingriff der Aerzte zeigte, ist in der Klinik nicht ange- ko m m e n. Offenbar ist ihm ein Unfall zugestoßen. Alle diejenigen, die über den Vermißten nähere Auskunft heben können, werden gebeten, Anzeige bei der Bürgermeisterei Kirch-Göns zu erstatten.

§ Burkhards, 15. März. Hiesige, im fortbildungS- schulpflichtigem Alter stehende Bürschchen feierten in einer Wirtschaft den Geburtstag eines Kameraden, wobei mit älteren Burschen Streitigkeiten entstanden, die beim ! Heimgehen auf der Straße fortgesetzt wurden. Hierbei wurde mit Holzscheiten geworfen und ein Beteiligter mehrmals hart getroffen. Er erhielt lebensgefährliche Verletzungen am Kopfe, auch wurde ihm die Zunge gespalten, und sofort mußte ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden.

Kleine Mitteilungen aus Hessen und den Nachbarstaaten. Direktor Otto Neumann-Hofer, dessen Name neuerdings wieder mit einem in Frankfurt a. M. zu gründenden Lessing-Theater in Verbindung gebracht wird, teilt mit, daß von einer Abmachung in dieser Hinsicht keine Rede sein könne. Es handle sich lediglich um Vorschläge, die ihm für Frankfurt, ebenso für Berlin und Hamburg ge­macht seien und die er reiflich überlegen muffe.

ZZ

vermischte».

Bern, 16. März. Beim Dorfe Rüggisberg ließ ein Bauer aus Unvorsichtigkeit einen schweren Baumst amm

der sich verteilt auf barem Vorrat 627 743,65 Mk. und I Kurzweilig ist der Schnepfenstrich gewiß nicht, aber der etfie Ausstände 29 237,68 Mk. Beim Abschluß bleibt als Ge- erfolgreiche Abend läßt die erfolglosen leicht verschmerzen, samteinnahme nach der Rechnung 3314860,71 Mk., als mg. Großen-Linden, 16. März. Gestern ver- Gesamtausgabe 2 532 728,04 Mk., also ein Ueberschuß von unglückte hier ein Mann namens Kaspar Heß m der 782 132,67 Mk. Dieser besteht in Barvorrat 746 849,71 Mk., Sandgrube von Karl Haas jun. Er wurde durch zusammen- in Vorlagen 1026,35 Mk., in liquidierten Ausständen stürzende Sandmassen verschüttet. Fremden Fuhrleuten, 34 256,61 Mk. I die Sand holen wollten, fiel c§ auf, daß niemand in der

Wir verzeichnen den Rechnungsabschluß einiger wichtiger Grube beschäftigt war. Man erkundigte sich bei einem gerade Hosten der Betriebsrechnung: daher kommenden HaaS'schen Kalkfuhrwerk und erhielt die

I Antwort, daß doch jemand in der Grube sei. Auf näheres > Suchen fand man die Leiche des Genannten unter den Sand- I massen verschüttet. Der Mann hinterläßt eine Frau mit mehreren noch kleinen Kindern. Heß ist ein tüchtiger und

gesetzt.

Die Zahl der Beerdigungen betrug im Berichtsjahr 389 gegen 397 im Vorjahr; die Zahl der Ausgrabungen und Verlegungen von Leichen 4 gegen 5 im Vorjahr.

Der Stadterweite rungsfond hat nach der Rech­nung eine Einnahme von 370 580,66 Mk., eine Ausgabe von 230 972,52 Mk., so daß ein Ueberschuß von 139 608,14

Aus Hladl uni) San).

Gießen, den 17. März 1904.

Meteorologische Beobachtungen

der Station Gießen.

UödMitzt zikbrrßchldtr bknfilt ieltriliMftitfti

10. Woche. Vom 38. Februar bis 5. März 1904. Einwohnerzahl: angenommen zu 27 500 (inll. 1600 Mann Militär.!

Sterblichkeitsziffer: 15,12

nach Abzug von 5 Ortsfremden: 5,67 e/oo.

Kinder

Aus der Vermögensrechnung sind /alls sehr interessant:

Anm.: Die in Klammern gesetzten Ziffern geben 01J

der Todesfälle in der betreffenden KrMrkhert auf von auSroart* Dieben gebrachte Kranke kommen.

mal täglich , . _

statt, gewöhnlich in einem Zimmer, dessen Fenster auf die Newa gehen, während in den geräumigen Sälen, die auf den Platz hinausgehen, sich täglich zwischen 1 bis 6 Uhr nachmittags 200 Damen versammeln, die für die russischen Truppen Linnen nähen. Diese Damen gehören der besten Gesellschaft an; in vier Riesensälen wird zugeschnitten, zu­sammengesteckt und genäht. Die Zarin selbst arbeitet mit ihren Hofdamen und anderen Damen ihrer Bekanntschaft in einem kleinen Zimmer, das sie von Zeit zu Zeit verläßt, um einige freundliche Worte an die anderen zu richten. Dabei beobachtet sie aber, daß eine Anzahl Damen aus bloßer Neugier kommen und mehr mit der Zunge als mit der Nadel tätig waren; ihnen wurde zu verstehen gegeben, daß die Zarin ihnen für ihren guten Willen dankte, aber sie der Mühe des weiteren Kommens überheben wolle, Das Großh. Regierungsblatt Nr. 5. 1.5Ber-ka pte nur fleißige Arbeiterinnen gebrauchen könne. Andere zeichnis der Vorlesungen, Hebungen und Praktika, welche im Damen nahmen Stoff mit, den sie zu Hause von ihren Sommersemester 1904 m den sechs Fachabteilungen der Groß- Mädchen verarbeiten ließen; in einigen Fällen sind aber die herzoglichen Technischen Hochschule zu Darmstadt abgehalten mitgenommenen Stoffe in keiner Form zurückgekehrt. Des- werden. 2. Uebersicht der von Großherzoglichen Mini- halb muß jetzt jede Dame, die Arbeit mitnimmt, ihre Adresse sterium des Innern genehmigten Umlagen zur Bestreitung angeben.

der Bedürfnisse der israelitischen Religionsgemeinden des »

222 400.

im Kalenderjahr 1902

Dorfen hervorbringen, nachdem der erste Krach verhLttniffmötzig glücklich überwunden wurde. Die Millionen kleiner Besitzer rufst, scher Werte hätten auch dann keinen Grund, an den pünktlichen Zinszahlungen der rufsichen Finanzverwaltting zu zweifeln. An einer pünktlichen Zinszahlung Rußlands war unseres Erachtens von Anfang an nicht zu zweifeln und trotzdem sind die rufsifchen Werte stark zurückgegangen und haben die Besitzer, die aus irgend einem Grunde sie jetzt verkaufen muffen, großen Schaden. Uebrigens wird man es abzuwarten haben, bis die russtschen und japanischen Streitkräfte sich in offener Feldschlacht gegeniiberstehen. Erst dann wird es sich zeigen, wer wirklich und auf die Dauer der Stärkere ist und danach wird sich auch der Kurs der russischen Papiere wieder regulieren.

Briefkasten der Redaktion.

(Anonyme Anfragen bleiben unberücksichtigt.!

Marie K. ausDhierlingeu", z. Z. in Gießen (soll wohl ^Thüringen" heißem, schreibt:Atem lieber Herrn Redendiaktheur. Ich muß Sie eine fache übergeben. Machen Sie nach Ihrem vor­lieb damit, Ta Sie stets das beste Deruhrsachen. Ich habe gestern eine mandel euer ftr meine herschafft geholt. Tamit daß Rrhrei sollte werden gemacht. Ich habe den Korf mit die Eier in der Kiche gestellt. Ich ging raus holzklein machen beim^Hausklotz und wie ich wieder reinfam, Ta fern acht Eier fort. Sieben Eier liegen noch im fort Ich gehe bei Matam und Sage Frau Toktorn mich eien acht Eier gestohlen von die mandel Eier Ich kann nicht da­vor. Sie antwortet mich. Da hole man gleich acht andre Eier von dein Geld. Warum Paste nicht beffeffer auf. Ich sage man nicht von mein Geld Der Tepperjunge ist in die Kiche gewest und hat dem Bratoien anSgeschmiert. Ich kann kein Tepperjungen nicht in sein Herz sehn. Ich muß meine Arbeit nachgehen, denn geben Sie mich mein Tiehnstbuch. Ich werde Acht Eier versehen, Wenn sie mer Gehn lassen, das ich kan em andern Tienst Suchen, Sie nennt mir Kurzköbbige Kratine. Tas Rihrei kann heite unter­bleiben hole man Kalbfleisch, heite ftut Malarn in mein Kasten, der immer offen stehl, weil ferne Geheimnisse drin sein, sink sie acht Eier. Sie sein aber Alle ausgesoffen. Sie ruft mir, Da seh mahl, Du spitzbibische kurzköbbige Krätme> Also Du bist der Eier­dieb ich denke ich soll in der Erle sinken. Frau Dogtorn ich bin unschuldig an die Acht Eier, so war wie die Sonne Scheint ibet uns. Nein Tu bist nicht unschuldig. Kanßt du noch leichnen? Hier liegen die Eier. Du hast sie ausgesaugt. Sie sind holl. Ich sage da mus ja der Teifel drin schlagen Ta mißt ich ja ganz verrift sind. Wenn ich wollt in die kurze Zeit acht Eiertottrichs verschlingen und legen hernachs denn die schalen in ^nem Kasten. Wozu das Ta mißte ja der Destel drin schlagen. Sie sachte ich solle man nicht so ville tetfcln, ich sollte mein Tiehnstpuch gucken. Wegen vertächdigung. Ich sage das wollen wir erst sehen, aufm Eise wachsen keine Pilze. Sie werden mich nicht emheizen ohne Holz, ehrlich Wärt am Längsten, ich bin ärliche Leide Kind. Was wollen sie von Mich ? Uniertäffen Kommt der Matam ihr Brüter der Atsteffissb in bie Kiche. Er sagt ich werde ienen den effentlichen Berlaren iberfleben. Tenn das ißt Hausdiebstall. Ich sage ich habe fein Haus gestollen. er sollte man gehn damit das er an den Termihn nicht Widder verseihrnl. Darauf lachte er mir aus und sagte ich hätte wol fornmistische Krundsetze eingesogen mit die Eni. Tenn hätte ich man sollen achtehalben au mich nemen. Odder ich wäre Reimann die fräßen Kruckedill Eier, ich wäre aber man Hibnereier Reimann und desgleichen mehr. Ich sage das verstehe ich nicht was sie da fachen. Daraus nimmt er die acht Holle Eier, siegt sie ein und sagt, es sind beroeifftüfe. Ich sage schimpen sie mir nicht ich bin kein Beweissstück. Komme ich ins öffentliche Irr» sahren dann auch die Eier und der Teperjunge, denn wird meine Unjchulth ans ans Lichd gommen. Darum treten Matam u. der Adsteffistt ab und ich fange an zu weinen und zu fluchen. Da kommt nach einer weile der Aksteffist roiter, klobt mich auf die Schulther und sacht. Na nuh freien sie sich, ter Eckenntmsf ist raus und sie Sünd von der Anglage entbunten. Wenn ft nu Wollen, kennen fi den Teperjungen auf verdacht sitzen lassen, aber heile kann er nicht verdacht sitzen, heile fährt fein Mester Lehm. Ick sage Her Akpffüst ich will gar nichz nicht, als dass Sie und ihre Mathame Schwester mir besser behandeln. Sonst mus ick es den Herren Dokter fachen, der weis wie er Menschen zu behandeln bat. Lieber Herr Redandtaktheur Ich wollte ihnen doch gebeden Haden dies in ihre Zeitung zu fezen, und meine Matam zu bibten, dahs sie mir beser Resbekdlert und mich ntchd immer bedithullrt mit kurzköbbige Krätine und mtr bei feier Gelegenhetth was aus mein Halz reteo. Sie klaupen mich das meine Eltern sein inier ehrlich gewesen und ich auch immerthar Ihre Ehrgebene Kuhsinne Marie R/ Die .Redandtakthion" hofft, daß diese zu Herzen gehenden Worte der mit Engelszungen redendenKuhsinne" ihre Wirkunq auch auf die gestrengeMathame Dogtorn* nicht verfehlen werden.

hofS......

Kapitalaufnahmen und

Rückzahlungen . . . 811 052.05

Beim Gewerbegericht wurden

undzum Tragen fremder Orden. 4. Dienstnachrichten. Handel und Verkehr. Volkswirtschaft. 5. Dienstentlassung. 6. Charaktererteilungen. 7. Kon- vereinigte KunstseidefabrUe«, «tt.-«., Frankfurt a. M. kurrenzeröffnungen. . Dieser Gesellschast ersieht eine unerwartete Konkurrenz, da sich mit

* Ueberfahren. Gestern abend gegen 12 Uhr wurde I Unterstützung Barmer Firmen die belgische Kunstseidefabrik Tubize tat hiesiqen Bahnhof der Rangierer Wilhelm Luh aus Allen- m der Nähe von Barmen-Elberfeld meberlaffen und dort eine darf a. d. Lda. durch Ueberfahren des linken Beines schwer ElSene^Kunstsei^a^^er^lchin Mainz. D« Abschluß verletzt. Der Genannte soll in einer Weiche mitten im Ge- 1993 brachte einen Ueberschuß von 597 617 Mk. (im Vorjahr leite aellanden und dem L okomotivführer das Zeichen zum l 566 806 Mk.), wozu em Dortrag von 120 000 Mk. kommt. Es wird etJkr»» hflhen bevor er aus dem Geleise getreten der Generalversammlung eine Dividende von 8 Proz. wie imDor-

Fahren gegeben Haden, oevor er aus oem iseieye geir^en vorgeschlagen und bei einem Dortrag au neue Rechnung von war. Der beklagenswerte Unfall wurde also durch eigenes M MO Atk.

Verschulden, durch Außerachtlassen von bestimmten Vorschriften, Der Kaiser und die Börse. An bet Berliner Börse ent- herooraerufen stand gestern eine kleine Panik aus Gerüchte, wonach Geh. Rat

Wie schon aus verschiedenen Ge- Moritz Schmidt als Gast des Kaisers dessen Mittelmeerfahrt mit- Von der Jagd. l^on aus v^chteoenen ise » Obwohl nun an sich daraus noch keineswegs ungünstige genden gemeldet wurde, hat der Schnepfenstrich begonnen. Sömerungen aus das Befinden des Kaisers zu ziehen sind, kann Allenthalben sind die Ersten gesehen, aber noch nicht alle ^s Gerücht doch widerlegt werden. Geh. Rai Prof. Schmidt ist geschaffen worden. Die Wetterverhältniffe sind die denkbar seit etwa 14 Tagen unpäßlich und befindet sich m Frankfurt a. M. günstigsten, jo baß cm s-h-guter Schnepsenst-ich zu erwarten ^^«ulsische "Ä

ist. Allerdings wird eS bet dem lauen Wetter auch nicht I un& Geldmärkten nicht bringen wird. Selbst eine völlige enbgül- von allzu langer Dauer sein, so daß die Jäger gut daran tige Niederlage Rußlands an der man aber doch schon sehr tun werden, nicht zu warten, bis eSnoch besser" wird. >zcheiseln darf, dürfte keinen zerrüttenden Eindruck mehr auf die

in Einnahme:

in Ausgabe:

Gebäude .....

21 621.79 Mk.

7 259.04 Mk.

Grundstücke ....

35 317.31 ,

11 324.51 ,

Waldungen ....

89 684.15 ,

48.502.26

Gaswerk .....

70 075.30

i,

Wasserwerk ....

22 860.58 ,

ff

Kirchen ......

57 450.77

59 063.51 ,

Volksschule und Fortbil- üungsschule ....

1163.20 ,

140 825.58 ,

Höhere und erweiterte Mädchenschule . . .

37 438.32 ,

65 179.32 w

Realgymnasium u. Real­schule .....

230.- y

51 231.35

Straßenunterhaltung

3 217.20 v

48 560.05

Straßenreinigung rc.

78.- ,

54 267.59

Straßenbeleuchtung . .

ir

35 024.08 ,

Oeffentliche Anlagen .

169.50 ,

14 264.06 ,

Kanäle ......

11.- ,

10 544.07

Armenpflege ....

43 132.18 ,

Versicherung der Arbeiter

7 349.44

10 882.67

Zwecke des Kreises und der Provinz . .

-- H

118 667.87

Polizei......

5 729.23

65 174.42

Allgemeine Verwaltung .

11 596.17

114 901.44

Schuldentilgung . .

94 303.28

154 880.

Kapitalzinsen ....

174 557.05

335 668.48

Oktroi ......

118 520.03

21 825.47

Für die Landesunioersität

80.

924.46

Gemeindesteuern . . .

719 420.78

31.898.46

16.

2"

748,7

4-6,4

4,2

58

NE.

2

16.

9

748,5

4-3,2

3,9

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3

17.

71»

746,5

4-0,1

3,6

78

NE.

2

Es starben an:

Zusammen: Erwachsene: un

1. Lebensjahr:

vom

3.15. Jahr

Tuberkulose der

Wirbel

1(1)

1(1)

W.

Altersschwache

KD

KD

E

Rachitis

1

1

Syphilis

1

1

Lebensschwäche

3(8)

3 (3)

unbef. Krankheit

1

1

Summa: 8 (5)

2(2)

5(3)

1