Ausgabe 
16.9.1904 Zweites Blatt
 
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Es erfolgt darauf die Genehmigung der Ber- Pachtung einer städtischen Sandgrube und einer Wiese am Elektrizitätswerk.

Die Errichtung einer Sammelwascnmeistcrer wird nach Anhörung der Stadtverordneten von diesen für

338 (k 500 O 41, 813, 263, 266, 182, 114

Markt; P 173, 129, 10, 189, 193, 270, 141, 311

Geländes an der Roonslrahe, der euazir arme ter zu 15 14 Mk., an Joh. Schäfer UL Shel. hier wird genehmigt, ebenso von 2021 Quadratmeter ä 15,40 Mk. an Äugust | Scheppelmann Ehel. hier; deSgleicheii wird für 8604 Mr. | Gelände (Quadrotnreter zu 15,40 Mk.) an Züarl Weller Ehel. hier verkaufst Me drei Käufer dürfen auf den erworbenen Grundstücken nur 2i/s Stockwerk hoch bauen; diesen Vor­behalt hat die Stadt gcmad)L

Der Verkauf von Gelände für Zwecke der LandeSnnr- versitär wurde in die nichtöffentliche Sitzung verlegt.

Sine von K. Keck Erben nachgesuchte Verzinsung deS KausgeldeS bei einem Geländeerwerb von den Genannten durch die Stadt an der Kepplerstraße wird prin-

gestattet wird.

Zur Verlegung eines KellerzugangL am Gelßelschen Hause in der KaplanSgasse wird beschlossen, daß die Stadt keinerlei Zuschuß zu zahlen habe.

Die dem Architekten Seuling im Frühjahr 1900 widerruflich erteilte Erlaubnis zur Legung eines Gleises über den alten Wetzlarerweg tm Anschluß an haS Gleis der Margarethenhütte wird zurückgezogen,

zipiell abgelehnt.

Die HeizungSanlag e für den Neubau der höheren und erweiterten Mädchenschule wird an drei Firmen zur Ausarbeitung von Vorschlägen in Konkurrenz gegeben.

Für die Erbauung einer Leichenhalle für die Israeliten wurden einige Leistungen und Lieferungen vergeben; die Sandsteinarbeiten wurden der Firma Schwall hier übertragen, die Zimmerarbeiten der Firma Schuhbecker-

Gießen. r

Der Physiksaal der Stadtknabenschule soll für den Fortbildungsunterricht hergerichtet werden; eS wird dafür ein Kredit von 180 Mk. bewilligt.

Zur Beschaffung einer Schreibmaschine wird ein Sirebit von 480 Mk. bewilligt. Für die Anschaffung

schäftlichen Arbeiter bleibt es aus 'Antrag der land- wiirtsclmftlichien Konmnission bet den bisherigen Sätzen.

3um Schluß der öffentlichen Sitzung wurden einige Gastwirtschafts § esuche erledigt: das Gesuch des S? c i n r i ch B e r n d t um Erlaubnis zum Wir tschafts betrieb üh Hause Bahnhofstraße 77 (Hobel Viktoria) wurde ge­nehmigt, daS des St a r l iS chnr alz für Brandplatz (Haberkasten) nicht genelMigt, ebenso des Zt'arl Pepp* ter für Marburgerstraße 29 (früher Melior) n ich t ge­nehmigt, das des Joh. Gerlicher für Haininjtraße 7, Ides Joseph Rieger für Bahnhofstraße 43 und des W i l h. H v f m a n n für Steinstraße 23 genehmigt.

wünschenswert erklärt. . ,

Die ortsüblichen Tagelöhne in Gießen wer­ben folgendermaßen festgesetzt: für erwachsene inaiuilidx Arbeiter 2. .70 Mk. (gegen 2.20 Mk. früher); für erwachsene weibliä)e Arbeiter 1.7., Mk. (gegen 1.50 Mk. bish<L). Du Taglöhne für die jugendlichen Arbeiter und Arbeiterinnen (unter IG Jahren) bleiben wie bisher: 1.20 fur oie mnnn- lichen, 1 Mk. für die weiblick-n jugendlichen Arbeiter.

nenS nicht bekommen. Stadtv. Schaffstaedt bittet, man nükic den DiöpenS gewähren. Wenn Lick)t und Luft vor­banden sei, sei doch die Frage eigentlich cntsä-aeden. Nach­dem die Stadtv. Kirch und Han dach im fetten Sinne sich Ausgesprochen hatten, wurde der Dispens be­

willigt. r ... ,

DaS Dispen s g e such der Firma G e b r u d c r P l e tz für die F^ankftirterstraße wurde genehmigt, ebenso das der Großh. Eise n da h n b e tri e b si n s pe kti o n für die Frankfurter sttaße, wo zu den Eisenbahnwohnnngen I kleine Stallungen an gebaut werden sollen.

Das Bau ge such für die Mösersche Muhle,

dessen Gebäude vergrößert werden soll, nnrd g e n e h mi g t. I

An der Ecke der Marburgerstraße und der neuen pro­tektierten Ringstraße (mit dein Blick nach dem Gleiberg)! will Jakob Atzbach eine Ausstellungshalle er­richten die zur Hälfte Vorgartenland der Marburgerstraße in Anspruch nehmen soll. Die Deputation beantragt, das Gesuch nicht z-u befürworten. Stadtv. Wallenfels meint, I man solle den Gesuchsteller nichit unnöllgcnveise in seinem Vorhaben beschränken. In der Grünbergeistraße seien mehrere Vorgärten in ähnlicher Weise benutzt, ^.arauf bemerkt Qberbgm. Mecum, man habe seinerzeit nicht vorausgesehen, daß m der Grünbergerstraße euuge Vor­gärten Ml waliren Steinlagern umgewandelt wurden. Es G bedauerlich, daß die Vorgärten dort ihren Eharakter als foldtf völlig eingebüßt hätten, und darum wolle man Sorge dafür tragen, daß es in der Marburgerstraße nicht so weit komme. - Stadtv. Löb er spricht für die Geneh- Niiguug des Gesuches, indem er bemerkt, die Marburger, srraße sei doch im Grunde schon eine Landstraße, stadtv. | Schmal! äußert, Vorgarten seien ganz schon, aber von Vorgärten allein könne man nicht leben, daS Geschäft inu||e auch gehen. Mari möge bad Gesuch nicht ablehnen. Stadtv. Emme lins erklärt, wo man Vorgarten geplant Imbe sollten sie als solck-e auch erl-alten bleiben, 2tuch für die Marburgerstraße gellt- Vies. Die unsckwne Holz­latte die Herr Löber dorr stehen habe, batte auch lieber fortbleiben können. Stadtv. Löber erroidert, wenn schon letzt die Marburgerstraße als Landstraße gelten müsse, so konnte ftüher die ^Urfftcllung der Holzhalle nicht bedenk­lich sein. Damals habe man gesagt,der Löber hat Rcck>t, daß er das so macht." Schließlich nncb das Gesuch des Ltzbach unter der Bedingung genehmigt, daß dieser sich bereit erklärt, icdcrzcit die Halle wegzunehmen, ohne Ent- scl)ädigung zu verlangen, iixcnn die Stadt dies verlange.

Die Herstellung cmc8 Uebergangeö vom Ver­bindungsweg zwischen Wilhelm- und Liebig- st raße nach der neuen katholischen Kirche wird auf Antrag des Dekans Beyer genehmigt.

Ferner wird die Herstellung eines ein Meter breiten Trottoirs am Nowackfchen Neubau im TeufclSlust- gärtchen beschloßen, wofür em Kredit von 300 Mk. vor­gesehen wird. Gleichzeitig soll aber der Erlaß einer Polizei- . Verfügung veranlaßt werden, daß auf der nur drei Metei breiten Fahrbahn der Fuhrverkehr nur vom SelterSweg auö

Genera l-Vcrfammlung des Evangelischen Frauenbundes.

S. u. H. .Hameln, 15. Sept.

Nach kurzer Andacht erössnete heute die Vorsitzende des Bunde-.;, Fräulein Paula Müller-Hannover oie Ver,amm- lan'i Sotxmn verlas die zweite Vorsitzende, Fraulem Adel­heid von B e n n ui f c n , den Eesä-äftsbericht. Gräfin von t>cr Grocbcn- Hannover resericrte über die Arbeit der Orts- 9lU Ucü'cr die Ausbildung der Jugend f,ür soziale Bernie verbreitete sich hieraus in längerem Referate Fraulem von Bennigsen. Nicht allein selbst miizuarbeiten an lozralen Werten sei du Pslia>t oer Fran, wndern auch die kommende Generation durch tl-coretijche und praktische Unterweisung dafür üoiAubcrcitcn und ichon in die Herzen der Stiuber die lieber* zcuguna zu pslanzen, daß die Arbeit cm Segen, die Quelle des vöchstcn wlüaes iit und alle die, die nid)t einen Speziawerus ergriffen Ddbtn, ihre Uraft in den Dienst djriftlidier Liebestatig- feit zu stellen verpjlittet sind. Welche Summe von Frauen­arbeit bereits geteiiiet fei und wie segensreich von der Frau I fjtr Die Frau gearbeitet werde, davon habe man in den wer Kommissionen aui dem Internationalen Kongreß den Beweis er­halten. Alle Berufe fall seien den Frauen schon eröffnet. Dre ureigenste Natur der Frau, die Mütterlichkert. müsse aber zunächst berücksichtigt iverdcn und diese könne »ich am meinen in der Wohlfahrtspflege betätigen. L>elber sollte ne tm späteren Leden durch andere Pflichten an sozialer Arbeit belnnden nxroen, es jci eine Unterweisung in derselben Art ftet«' für das ganze Leben von Vorteil. .Ein junged Älcddiyen, M einen Blick in Not und Elend getan habe und gelernt habe, sie zu lindern, würde es auch ernst mit ihren Pflichten in der irbe nehmen und würde aud) ihren Ztzivdern von vornherein eine andere Erziehung zuteil werden taffen können. .

Fräulein von Rheden*Hannover brachte eine 1 oziale Frauenschule in Vorschlag, in deren Lehrgang Thnme und Praxis abwechseln, dem sich u. a. auch anzuschließen hrttc em Samariterlur'üs und rütigkeit in den verschiedenen Wohlsahrts- anstaltcn der netfdncbenen Städte.

Fräulein Merk ans Mfel sand es am vorteill-aflesten, nxmii in dem üblichen Pensionsjahre durch die Pensionsvorstehc- I rinnen die jungen Mädchen aus ihre sozialen Pflichten hingewresen würden. Daß für düse Art Arbeit leid# Interesse erweckt werden könne in den jungen Herzen, sei daraus zu ersehen, daß btt von Professor Zimmer ins Leben gerufenen ?ht|taftcn mehr und mehr I sich füllten. . m

CS wurde schließlich die Liesolutron angenommen, den Bor- I stand zu beauftragen, sich mit der Schaffung derartiger loyaler I Frauenschulcn näher zu befassen.

unserer Stadt zu verpflichten.

Nachdem dies geschehen war, erwiderte Beig. Georgi etwa Folgendes: .Ich danke Ihnen, £err Oberbürgermeister, für die freundlichen Worte und danke Ihnen von Herzen für bie ZZiederwaht. Ich gestehe eS offen, es wäre mir hart gc- roefen, fünftxg das mir lieb gewordene Amt nicht mehr zu besitzen. Ich bm dankbar, daß Sie mich wieder auf den alten Platz berufen haben. Seien Sie überzeugt, daß ich nnch stets des m mich gesetzten Vertrauens würdig erweisen ,vill. Für die nächste Zeä werden Sie zwar etwas Srachsicht mit mrr hoben müssen, da ich mich ^mcht ganz wohl fühle; ich hoße aber, daß dies bald sich bessern wird, un) gedenke^dann alles zu Qm, was m meinen Straften steht, um der otabt (&££cn meine Dienste als Beigeordneter zu leisten.'

Danach nrachre Dberbgm. Mecum einige Mitteilungen. .<Sr brachte den 'Dauf des Provin^ialdirektors Dr. Brridcrt nrr ben Zuschuß der Stadt für den Gleiberg» verein Ausdruck, und verlas ein Dankschreiben des Geh. Iufbi-rars Vaist, detn er zu seinem kürz» lütai Jubiläum namens der Stadt Glüchnünsche dar ge­boten hatte. Geh. Justizrat Baist gehört seit 1844 mit ff einen Unterbrechungen der Stadt Gießen an. Eine weitere Mitteilung des Oberbürgermeisters betraf den Belchlu ß >er Viehhändler, wegen der bekannten Polizeiver- ordnung den Gießener Markt nicht mehr besuchen ^laäx WckfprQche mit ProvinAaldirLktor Dr. Breidert^ ist bereits alles geschehen, um die Zurücknahme der Harte der Polizeibestininruug noch vor dem nächsten Gietzener Markt zu bewerkstelligen. Am 9. August hat die Ltadt m Gemeinschaft mit der Großh. Handelskammer an das "^inisterinm des Innern in der Angelegenheit sich ge- tnanbL Auf die kürzliche Notiz des Gießener Anzeigers über laut gewordene Bedeuten be-ügl. der Sterblich­keit in unserer Stadt, die in letzter Zeit wohl infolge der Lanalisiernngsarbeiten zugenommen habe, erklärt Ober­bürgermeister Mecum, er habe in dieser Sache sich an das Kreisgesuudheirsamr gewandt, welches in einem ausführ­lichen Gntachten diese Bedenken als unbegründet bezeickmel habe. Sie Sterblichkeit in Gießen (Stehe den besonderen Artikel in der heutigen Nummer!) betrage vom Sanuar bis "August d. I. 13.4 pro Mille gegen früher lu pro Mille und stehe im Vergleich zu anderen Städten günftig. Die kleine Zunahme der Sterblichkeit sei auf die Zunahme der Bevölkerung zurückzuführen. An Jnfektions- rrankheiten seien in diesem Jahre bisher 14 Fälle vorge­kommen, darunter 10 Leuchhusteufälle, die sicher nicht aus die erwähnte Ursache zurückzuführen seien. Ein Typhus- sall wurde nachgewiesenermaßen ans Ems eingesührt. Da- thu fino die laut gewordenen Bedenken zerstreut. (Än- rterrung der Red: Dir haben mit Genugtuung diese -Erklärung entgegengenommen, nach der sich die geäußerte Befürchrung als unbegründet ertveift. Unsere Mitteilung' stammte von vertrauenswürdiger Seite, die uns darauf auf­merksam machte, solche Bedenken seien auch anderwärts in der Stadt verbreitet. Im Hinblick darauf glaubten wir, in Erwartung der Maßnahmen intb eirrer Aufklärung non zuständiger Seite, zur Ktarftellung und allgemeinen. Beruhigung die Sache zur rtenntnis bringen zu sollen.)

Von allgemeinem Interesse ist auch die Milleilung des Lderbicrgermeisrers, daß die Stadt noch wesentlich mehr Einquartierung als bisher erhält. Am 20. und 21. Sept, sind 3500 Mann hier unterzu- 'b rin gen, in derselben Art wie bisher. Die Bürger> quarticre werden nicht reichen, und die Stadt wird für diese Zwecke die Turnhalle bereitstellen und die nötigen Vorrichmngeu dazu besorgen.

Heinrich Earle hat an der Ecke der Johannes* unb Plockstraße zwe i Wohngebäude in der Richtung nach der Kirche errichtet, deren Grundstück er auf eine Grundbuchnummer eintragen ließ. Er will nun das Grund­stück teilen, sodaß er wegen des einen, der Bauordnung nid): entsprechenden Hofraumes um einen Dispens nacl)- suchen muß. Nach der Bauordnung genügt es nämlich nicht, daß der Hofraum des (^Grundstücks ausmacht, son- er muß auch Mindestmaße in Länge und Breite s-aben. Da man diese Bestimmung künftig prinzipiell nicht aufgeben wlll, beantragt die Baudeputation die Versagung oe^ Di-penses. Es entspinnt sich darüber .eine längere 2t:baue. Stadtv. Petri meint, man solle dem (Yesuch* iceller keine so großen Schtvierigkellen machen, Stadtv. '-a ubach konstatiert, man habe schon in mehr Fällen Jon > Lx'ir Bestimmung der Bauoeputation abgesel)en, uno Stadtv. Huhn glaubt, wenn der Hof Vs des <Ärund- qro*' fei, so genüge das; man mbge Entgegenkommen j Cb rbgm. Mecum erklärt, es seL nicht angängig, v ur;np der Bauordnung, die zweckmäßig und uw- - - mex ugetzen. Dem GefuckKeller sei früher

Markst

der 1894er91 nletbe wurden außgettfl: L 394, 877 T .HXH) Mk.>; M 453, 468 (A 1000 Mk.); N 1080, 1078 826 . 878, 1054, 913 (ä 500 Mk.); 0 403, 404, 402 V 200 Mk.): P 542, 411, 594, 418 (ä 100 Mk.st

Ban der 1895erAnleihe wurden auögelost: L 415 2(HH) Mk.); M 510 (ä 1000 Mk.); N 1118 (L 500 Mk.): O 432 (ä 200 Mk.); P 603, 602, 632 (ä 100 Mk). Die auSgelosten Nummern sind am 1. Januar 1905 gekündigt.

Unterdessen waren die oben genannten Anwesenden alle erschienen, und Cbcrbgm. ÜN ecu m begrüßte die Versamm- htng nach der Sommerfrische zu neuer Arl>eit und ging zum 1. Punkt der Tagesordnung über, indem er zur Poieder- einf.ührung des Beigeordneten Georgi an diesen enoa folgende Worte richtete: Vor der verflossenen Sommer- stifche ist die zweite Periode Ihrer Wirksmukeit als ebren- LMillicher Beigeordneter der Stadt Gießen abgclaufcn^ nnb cy mußte eine 91euwahl vorgcnoiunten werden. Tie ^ladt- verordnetemiersammlung har zu unserer großen b'vcube Nch emftnnmig für Ihre Wiederwahl entschieden, was em Zeichen der Anerkennung und Verehrung sein mag für die rienfle, die Sie der Stadt gewidmet haben. Daß Sie zum dritten Male sich der Drühe^unterzieben wollen, daS Amt eines Bei- acordneien zu übernehmen, dafür nehmen Sie unseren hcrz- llchen Dank entgegen I Ich heiße Sie an Ihrem Platze berz- willkommen und hoffe, daß diese dritte Periode deS Bei- geordnetenamteS mcht die letzte sein wwd und daß etc noch lange Jahre Ihre seitherige Wirksamkeit sortführen mögen. Dre Bestätigung Sr. K. H. deS GroßherzogS ist seit unserem lebten Zusammensein emgettufen, und es liegt nnr mm noch ob, Sre durch Handschlag für die Dienste als Beigeordneter

vermischtes.

'Blankenburg (Schwarzatal), 15. Sept. Heute vv^ mittag entstand in der Kürt Vollrathscheu Weberei durch Explosion eines Bcnzinkessels Feuer, durch welAbv das Lcsselhaus eingeaschert, vier Arbeller sck»ver unt) fünf andere leicht verwundet wurden. Die nenn DBecker wurden in das KDcmkenhaus nach Rudolstadt über geführt.

Paris, 15. Sept. Eine ältere Dame erstattete der Polüci Anzeige, daß ihre Tochter seit mehreren Jahren von ihrem Vormunde in einem Kloster -u ^^bres verborgen gcl>alten werde. Eine Untersuchung rn dieser l Angelegenl-eit ist eingeleitet. .

» Rom 15 Sept. Gestern abend fand ein Zusam­menstoß zwischen sockIs Earabiniers und zwei Sol­daten mit einer Anzahl Bauern bei Eastelluzzo m der Nähe von Trapani statt. Tie Milttarpersonen machten von ihren Waffen Gebvauck) und verwundeten mehrere Bauern. Von dreien, die ins Spital gebracht wurden, starb einer auf dem Transport. Die Militärpersonen wurden aus Befehl des kommandierenden Generals bis nach bcerweter Untersuchung, die eingeleitet isst Hast ^nomm«i.

Rom 15. Sept. Der stellvertretende Sekretär des Ministers des Kgl. Hauses, Dr. Äoncali wuiLe wr^ dem Verbäckst, seine Gattin ocrgiftct zu haben, ver

15. Sept. Wie dasN. W. L" treibet, auf beit Berliii-Wuner Schnellzug heule früh ^1^« oai Stationen LanzerSdorf und Ko^tU-urg em scharfer Schutz abgefeuert worden, welcher eine .Eogenschewe trümmertc. Verletzt wurde- glücklrcherwech niemand.

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-5»" L»ra­ss »r» pfÄ*

da Seulmg seine Fabrik bort veckaust hast

von 449 Quadratmeter lläd tische n .er Roonsttuße, der Quadratmeter zii

* Der'Großherzog von Oldenburg als Er' t--a 'i kaiserlichen Patenr icraus-yvgvuviivii macht eine^luoro-

nung von Schlffsschlrcmbenflügeln für zwei, und mey tlimliac Propeller" bekannt, deren Erftnder der GrotzhcrM - - l tzon Qldenourg ist. Däe Ersiiidmig gelang

. J04 in den GeschästSgana des Patentamtes, und von' diesem Tage wird daher auch ihr Vorzugsrecht datieren. Die Auslage erfolgte am 1. Sefttembc^ uno tarnt somit bis zum 1. November gegen _bte Annie WMV Einspruch erhoben werden. Erfolgt etn solcher mach I wird das Patent erteilt. Bemerkenswert ift m brejem datie noch die Art und Weife der ifuerteilung der nununct. Diese besteht stets ans den. Aufangsbuchstaoea des Familiennamens des Anmelders uui> imn.. 1)C)L >Da nun der Grohherzoy von Oldenburg ftanuUcnnamcu nicht führt, fo »wrtc bet stabe seines Namens gewählt und dte fZ^^munme I seine Erfindung lautet demnach F. 1873 4_ Slaffe glasse C.> enthalt die Aumeldungen itber^chtffdau m Seewesen, Es ist dies laut T. R. der erste m Mi» ff Mr F^sts^unä"^ durchlchnittlichen Fahres- ein regierender, deutsch» M M

K«, r. JV- und forst wir t^I Patentamtes euigellfigen wurde.

' unbkua d r TiSpens erteilt worden; c- er Vru tu, CKWon habe er nichts verlauten er oation cuucu» gesagt, jo hätte er beu Dis*

^Von einem tragischen T°d^e ereilt trm^ in Görlitz der Gcneralmaj or k D. Grr s chn e r. IX batte ficht nach, der Wohnung eines Zahn- Cln vU.. --------- -------------- -1 us Begeben, Sn mit diesem eine zahn technisch,.' An-

eineS Steinbrechers werden 2100 Mk. benniltgt, neben » it zu besprechen. Während etnes kurzen Wer-

150 Mk. für die Hilfäarbeit etneS Monteurs bet der Eilens im Wartezimmer erlitt er P^Kchcenen

'letlU9Begen der Anschaffung einer Feuerwehr.Drehleiter fieber

waren Oberbgm. Mecum? Beig. Heyligenstaedt und Stadtv. verschied^ ^nach wZer em Schlag hatte sew Keller kürzlich tn Mamz auf der dortigen Ausstellung. ManIlieben ein jähes ®nbe berartet. _ entschied sich für eine Lecker der ^leb-Biebrach, re . ^r. Die neueste Nurmner des vom gut und billig erschien und auf besondere Angaben bet (Stabt T gegebenenPatentblattes" von bec Firma extra hergestellt werden soll. Sie wird üült Schifssschiraubenslügcln für 22 Meter hoch, kann dann noch um 2,50 Meter erhöht werden L- T_T.:.' und kostet rund 6000 Mk. Die alte Leiter soll nut Auf- ^drick) August wendung von 100 Mk. verbessert und wieder gebraucht 5. April 19'