Ausgabe 
16.8.1904 Zweites Blatt
 
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werden.

ungen sehr, da die kohlen- und Eisendistrikte um Düssel­

eingetretene starke Wind, der die Obstbäume nicht immer vorteilhaft entlastet, legt diese Vermutung noch näher.

schwer. Gröhe erschoß sich dann selbst.

London, 15. Aug. An der Südküste von Irland

Eifersuchtsdramen. Bei Lengerich in Hannover ermordete ein Unecht ein junge« Mädchen mit einem Rasiermesser. Da« Motiv zur Tat war Eifersucht. In BreSlau tötete aus Eifersucht der Schuhmacher Kafka

? Fried berg, 16 Ar - des Oberhessisch

..... hige Nist- und Brutkästen Morgen _____

ausst--klungen in Friedberg und Düsseldorf berichtete P^of. eiLbelt-"riedberg Die Zahl der angemeldetcn Ausftelser

nr ' erf.-m, aus dem Kreise Gicßem 40, Friedberg nur »5 Trof. Reichelt emvsiehlt die Beschickung der Ausstell-

* Braunschweig, 15. Aug. Die Direktoren Heise und Sierke von der Hannoverschen Gummikamni-Eompagnie verunglückten bei Oderbrüct im Oberharz mit einem Automobil. Beide Herren und der Chauffeur sind schwer verletzt. Bei Schierke explodierte der Benzinbehälter eines anderen Automobils. Zwei Personen wurden schwer verlegt.

Kaiserslautern, 15. Aug. In dem hiesigen Re­staurant und Casß .Zur weißen Laterne* unternahm der Steuermann Gröhe auS Mainz einen Mordversuch auf eine Kellnerin, indem er zwei Revolverschüsse auf diese abfeuerte. Dir Verletzungen der Kellnerin sind nicht

die drei anderen schwer verlegt wurden.

"Petersburg, 15. Aug. Wegen Ausbreitung der Cholera in Persien und Afghanistan wurde die kreuze ge­sperrt und die aus diesen Ländern kommenden Waren und

sonst auch nicht so eilig hatten, sind ebenfalls auf, vereinzelt

sogar schon die Roßkastanien. Die Abende, noch mehr aber Dcrmif ct)teS*

die Rächte find bereits so frisch und kühl, daß gar bald in I 4_ ... n . ..

brr ganzen Natur S-rbst.Sstimmung herrschen wird; der jetzt ' «"l.n 1° Aug Der mit dem Ferenc,q-Eme,üble 09 jefar I uu Reuen Königl. Opernhause gastierende Tenor-Busso

J Adalbert Lieban ist gestern bei einer Ruderfahrt auf

dem bei Grünheide belegenen Mollnsee auf noch nicht auf­geklärte Weise durch einen Schuß erheblich verletzt worden.

Primkenau, 15. Aug. Heute vormittag brach in dem Walde an der Bahnlinie zwischen Oberleschen und Arnladebrunn aus Bunzlauer Gebiet Feuer an8, daS sich auf daS dem Herzog Ernst Günther von SchlcSwig-Holstein gehörige Gebiet auSdehnte, desgleichen auf daS Reuvorwerker und Wolfersdorfer Revier. DaS Dorf Neuvorwerk ist voll­ständig niedergebrannt. Die Einwohner konnten nur da« nackte Leben retten. Alle- Dich und viel Wild ist in den Flammen umgekommen. Die Garnison von Glogau I unb die Sprottauer Garnison sind zur Hilfeleistung auf» geboten.

Ansen.

RcchtS und links der Eisenbahn nennt fick eine socb'n bei Justus P'-rthes in Gotha erschienene 'Sammlung von Führern auf den Hauptbahnen deü Deutsch?» Reiches' 0 seh' zur leist',eil ast n Saint willkommen sein wird, br slM iy_ h us g als 1 non eilig empfundene Ciscnbabnsahrt in nnoene wu und bod, belehrender Weise verkürzen mochten. BeruckfiMii^n doch die alten Reisehmdbücher nur die Reiseziele der gropet Meng'' der Eisenbalnisahrer, dagegen nur nebenbei die Reisen' g . Hier sehen die ne um>tS- und linkS"-Führer ein, dtc a

t Hungen, 15. Aug. Der hiesige Kriegerverein feierte gestern und heute sein Fahnenweihfest, verbunden mit dem dreißigjährigen Stiftungsfest. Etwa 25 Vereine nahmen an der Feier teil; die Stadt war aufs schönste geschmückt. Gestern vormittag wurden die Krieger- aräber geschmückt, woran sich Festgottesdienst schloß. Um 2Vr Uhr bewegte sich ein Festzug auf den Festplatz vor der Stadt, die Festrede hielt Dr Äiffert. Es sprachen bann noch Pfarrer Dekan Hainer und Generalleutnant v. Schmidt. Rach dem Festakte trugen die ^sangvereine mehrere Vater- landslieder vor. Die Festmusik wurde auSgeführt von der Kapelle des Kurhessischen Jäger-Bataillons Nr. 11 aus Mar­burg. Ter Juxplatz war sehr reich besetzt und das günstige^ Wetter hatte viele Festgäste herbeigelockt. Heute nach­mittag fand Jugendfest statt; Volks- und Wettspiele boten reiche Wwechslung. Die Jugend wurde reichlich be­schenkt.

§ Schotten, 15. Aug. Die HoherodS köpf-Kon­ferenz der Pfarrer fand heute hier statt. Superintendent Petersen-Darmstadt hielt einen Vortrag überGriechische Erinnerungen". Die Konferenz war von Geistlichen aus ganz Oberhessen, besonders aus dem Dekanat Schotten stark be­sucht. Auf demRe ipperts" bei Rainrod hat Jagd­pächter KtoS aus Nidda ein Jagdhaus errichtet, von wo auS man eine herrliche Fernsicht bis in die Wetterau, Fried­berg und dem Taunus genießt. Es ist dies eines der ersten Jagdhäuser im Vogelsberg.

15 Aug. Tie Hauptversamm­lung des Oberyessischen Obstb auvereins, Be- zirk Friedberg, sand gestern im Saalbau statt. An Stelle!.. , *'v* 'v*# *we deS KreiSamtmanns p. Bechtold wurde Kreisamtmann pie& bet dem Felsen Fastnel der T a m p s e r^,Lou Darren , Werner zum Vorsitzenden gewählt: Herr Pfreimdtner, Assi- ber sich unterwegs nach ean Franzivko besä nd, nut dem ftent am hessischen Landwirtschaftsrat, referierte über den Dam pser ^Inverkip" zusammen, der von ^luflrnlicn und) Mäusebazillus und seine Anwendung insbesondere auch QuanStowen bestimmt war. Ter letztere sank utsolge der gegen die DühtmauS. Eand. theol. und phtl Schuster spricht erlittenen Beschädigungen. Von der Besatztmg konnten nur über dieBerlepschschen Nistkustnt Der Vogelschutz liege I zwei Personen gerettet werden; 20 Mann ertranken, im Interesse der Lbstzüchter, und da die natürlichen Rist- Paris, 15 Aug. Infolge Bruche« der BremS-Vor- g-l-^^iten immer s-ltemr: wüiben fo müsse man für I rld)tunfl rnnntc ei nnd) Trouvillc satzcendeS Automobil ,',''?r"hhTrnnd liiffdborf b ritikt'c «'W" r,n tlnn8' wobei zwei der fünf Insass'N OCtötct und

** Bodenpolitik der Gemeinden. Die Be­kämpfung der Bodenspekulation ist von jeder eines der wich­tigsten Probleme gewesen, dessen Lösung eine gesunde Eut- wicklung deS Wohnungsbaues ennöglichen würde. Zii den Mitteln, die sich zur Bekämpfung der ungesunden Boden­spekulation eignen, gehört eine mite Bodenpolitik der Gemeinden In Würdigung dieser Tatsache hat sich der hessische Z e n t r a l v e r e i n für Errichtung billi­ger Wohnungen an die G meindevorskände mit einem Rundschreiben gewandt, in wclckrcm er die Auftner-ksam'eit der O^meinden auf die Bodensrage hinlenkt und Vorschläge zu einer praktischen Bodenpolitik der Gnneindcv macht. In dem Rundschreiben wird u. a. ausgeführt:

Tie (hfnbning lehrt täglich, daß daSieniae OHärfbe in vielen Gemeinem welches für die Sivecfe der Bebauung in Betracht kommt ftcb in Nm Händen einiger Privativnonen ober gar gewerbsmäßiger Bodensvekulanten befindet, die enfweber Jber- haupl nicht geneigt sind, ihren Geländcbend veräußern, oder dafür -u N-be Preise fordern. Namentlich bte Bobenspcku- Uticm ist die dncr Besierung ber WobnunMcrhältmNe Ihnbemb im Wege stehl: sie macht sich stldst m kleineren unb kleinen Gemeinden unangenehm bemerkbar unb nnbet ganz be­sonders hort ein ergiebige? Feld für ihre Dättgknt. wo- wie z. B. in engen Flus'tälem oder in manchen Gebirgsgegenden gutes Bauland überhaupt nur in begrenztem Umfange vorhan­den ist. oder wo sich die EnM'icklnng der Gemeinden in einer rascheren Aufwärts'wegnng bef ndtt Tie Bod nspekulatton bemmt infolge chreS Strebens nach Erzielung möglichst hoher Bodenprei'' nicht nur die Bautätigkeit unb damit eine all(tc- meine Hebung bef Wohnungswesens, sondern sie kann auch im allgemeinen einer gesunden Entwickelung der betreffenden Ge­meinden perbüngniSvoll werden.

ent ich ibigcn. .

Wie Ernest Blum das Meer sah. In seinem ^Journal d'un Baudelliste" erzählt Eimcst Blum diesmal etwa- von Svmmertheatcrn und ihren Schicksalen und iveiß dabei eine amüsante Anekdote au- seiner Jugend einzu- slechten.AIS ich noch bei allen möglichen Schmieren allerlei uitmöqlidK Rollen spielte, da lebte in ^mir eine große Sehnsucht ein Ideal beherrschte meine Träume, das weite Reich deS Ozeans einmal zu erblicken. Ein Kollege riet mir, mich bei einer Truppe engagieren zu lassen, die die Seebäder der Normandie bereiste, und empfahl mich an einen Direktor.WaS spielen Sie denn", fragte der mich. Alles", entgegnete ich,mit Vorliebe aber Heldenväter. ,Lch war ein blutjunger, bartloser Bursche, hatte aber diese Rollen, die niemand recht mochte, übernehmen müssen und fani) schließlich ein grofced Vergnügen daran, mich ver­möge eine- dicken BaucheS, den ich mir sehr geschickt an­brachte, möglick>st alt zu machen. Das höchste Lob, das mir eine Kritik spendete und daS mein grenzenloses Ent- I zücken erregte, war das, ich hätte ausgesehen wieein Notar, an dessen Ernbonpoint man schon merkt, daß er alt I mtrb." Der Direktor antwortete nach reiflichem lief»erregen: Einen Heldenvater brauche ich nicht, die spielt mein Sohn, der 18 Jahre ist und viel älter aussieht als Sie; aber eine komische Alte muß ich haben; wollen Sie also die älteren Frauerrrollen bei mir spielen?" Ich muß ge­stehen, ich war etwa- perplex, nicht etwa, daß mich der Vorschlag erschreckte, wenn man Heldenväter spielt, warum soll mein sich dann nicht auch an Heldenmütter wagen? Doch ich war schon einmal in so einer Rolle furchtbar aus- gepsisfen worden. Ich wies also nach reiflicher Ueberlegung meinerseits diesen Antrag von mir, und nahm eine Stell« als Souffleur an, denn all mein Sehnen war auss wem Meer gerichtet. Ich sollte eine Gage von 2 F-rcs. für den Tag erhalten und die kostenfreie Reise 3. Klasse. r.om schon auf der zweiten Eisenbahnstation, als wir erst zweimal gespielt hatten, mußte sich die Truppe wegen schlechter Ge­schäfte auflösen Der Direktor blieb mir 4 Frcs. schuldig und ich mußte zu Fuß zurückmarsäneren, an den Ufern I der Seine entlang, die manchmal an den Schleusen sehr stark brauste und rauschte und einen recht stattlichen Eindruck machte. So habe ich zum ersten Male das Meer gesehen.

Unter dem NamenGesellschaft znr Bc- lämpsung deS Straßenstaubeö" ist in München eine Vereinigung gegründet worden, welche den Zweck hat, alle Unternehmungen unb Versuche zu fördern, die dahin gehen, unter Anwendung geeigneter Mittel den Staub aus den Straßen zu beseitigen. Die Gcsellsd)ast will alle die zur Ver­wirklichung dieses Zweckes geeigneten Maßnahmen aniücnbcn, sei c5 durch Propaganda in Zusammenkünften, durch die Preße, Anstellung praktischer Versuche und deren Unterstützung, sei e8 durch direkte Vorstellungen unb evtl. Unterstützung der Öffcntlid)eii Behörden oder privaten Interessenten, um diesen daS Urteil zu erleichtern über die gegenwärtig existierenden BesvrengungSlnittel oder die Fortschritte, welche sich zur Ver- wirklidzung dieses Ziveckeö zeigen werden, sie zu beraten unb sie zu unterstützen bet diesbezüglichen Unternehmungen und insbesondere auch selber sich damit zii besasien, entweder durch Verid)terstattung ober eigene Versuche. Zu diesem Zwecke wird die Gesellschaft wissenschaftliche Versuche und praktische ' m größerem Maßstabe inS Leben rnsen und leiten.

Feststellung von Bebauungsplänen darauf Bedacht, daß auch noch immer zu verspüren sind.

daS ihr gehörige Gelände weinastrnS zum Teil für Be- g Ruppertenrod, 15. Aug. Dem hiesigen Kr ikger- VauungSzwecke aufgeschlossen ivin), so ist sie natnrgcmä6 D er ein wurde gestern die ihm vom Kaiser verliehene in der Lage, daS Angebot an Baulanv Zu vermehren^ Je -^ahn en schleife durch KrciSrat Tr. Melior überreicht. Von cinem Hefte hatte der Kriegerverein Abstand genommen, und sorglichen Gemeinde aus dem weiteren eirunde in mäßigen so vollzog sich he Feier im engen Nahmen deS Vereins- (Srtrntn halten, weil die Gemeinde ihr Gelände zu niedrigen lokal«. Mit cmciu bcgciftert aurgfuommenen Hoch aut den Preisen auSbietet und damit die übrigen Grundbesitzer Kaiser schloß KreiSrat Dr. Melior seine Ansprache bet lieber- nöttgt, auch in ihren PreiSfordeeungcn bescheiden zu bleiben,! reichung der Fahnenschleise. Den weiteren Verlaiif ber wenn sie Käufer für ihr Gelände finden wollen. Ski ber «ßerfanunlung bildeten Gesänge, Eolooorträge und An- Veräußerung von tzklärrde sollten die Gemeinden darauf Be-i Pch boB BczirkSpräsidium auS Gnmbcrg nahm

dacht nehmen, solches in erster Linie dem etwa am Crte be- an ^er

strhnHm gemeünsützigen Baurerrvn zu überlassen, weil de» $Qrmflabt, 16. 9luq. Seinen 8 0. KeburtS»

artige Derrrne dre bestr Gew°l>r dafür brrten daß dec Hosqarlcnaussehcr i. P. Nearg Bröning.

minderbemittelten Eiruvohner von dem billigen Preise des » ' > y

Geländes ber tatsächlichen Vorteil 6a6en. Dieser Gesichts- Der Jubilar hat d,e Abzüge von 1848 49 m Baden nnt- punkt sollte ferner den Gemeindeverrvaltungcn die Erwäg-1 gemacht und damals vom Großherzog Ludwig 111. den ung nahelegen, ob es im Interesse ber minderbemittelten I LudwigSorden erhalten.

Einwohner nicht angebracht wäre, den gemeinnützigen Bau-I fc. Frankfurt a. M., 16. Aug. Die Beendigung vereinen das Gelände ^u einem geringeren als dem sonst zu Aussperrung im Baugewerbe hat eine große fordernden Preise zu überlassen. Nachfrage nach Arbeitern im Gefolge. ES zeigt sich, daß ein

- Boten deS Herbstes. Früher als sonst ist dieses gßer Teil der ausgesperrten Bauarbeiter abgereift ist, meist Jahr die Saat gereift und fast überall ist daS Feld ab- Saarrevier. Heute morgen erschienen verschiedene Unter­geerntet, aber auch zeitiger als m anderen Jahren kommen nxhnier auf der Arbeitsvermittlungsstelle und holten gegen die Boten deS Herbstes. Während man sonst gewohnt war, ^0 Arbeiter.

die Herbstzettlose erst in der Grummeternte, die allerdings Homburg v. d.H., 15. Aug. Eine zur Erholung hier dieses Jahr schlecht genug auSfallen wird, blühen zu sehen, eilende Frau Hardt stürzte gestern mit ihrem einjährigen kann man jetzt schon vereinzelte Exemplare dieser im Volks- Töchterchen aus dem Arm eine steile Treppe hinab. DaS munde mtt einem wett weniger appetittlichen Namen be- cr(j(| eine Gehirnblutung und starb in der vergangenen nannten Pflanze auS dem niedrigen GrummetgraS der Wiesen ^cht. Tie unglückliche Mutter liegt schwer krank darnieder, hervorleuchten sehen. Die schönen roten Vogelbeeren, die c81

borf die besten Abnehmer seien. Hessen solle deshalb in Personen misisen einer ärztlichen Untersuchung unterzogen Düsseldorf seine gan^ze Macht ausbieten. Die internationale Obstausstellung findet in Düsseldorf vom 6. bis 9. Oktober statt. Hessen bildet eine (Wuppe für sich Die Ausstellung in Friedberg vom 28. Sept. biS 2. Oft. ist gleichsam eine

Bonnusterung für die zu Düsseldorf. Prof. Reichelt b^an-.^ ( tötete auS Etfer)ncyr ocr ea)ut)maa)er «ajia

mtt auf offener S'raße die Witwe Marie RatfJ mit derer bnfi °boe tu früfi gebrochene Obst nicht haltbar fei; die ein Verbaltni» bntir, bnrd; mc trete Revolverschuste. «Inffa, Zeit der Apselernte dauere vom 25. September viS 5. Okt. ber die Tat in (Gegenwart der beiden Kinder der Witwe ver- Äuch die Zwetsckjen sollen möglichst lange hängen bleiben, übte, wurde verhaftet.

Dr. v. Peter, der zweite Vorsitzende, schloß hierauf die Vcr- Die Zarin als Karikaturistin. Die rufiische sammlung. . Kaiserin Alexandra Feodorowna ist eine ungewöhnlich be-

c. Friedberg, 15. Aug. Wir machen hiermit barauf ßQbte Künstlerin; sie handhabt den Bleistift mit einer wett aufmerksam, daß bei genügender Beteiligung an ber Drosch, das Dilettantische hinauSgehenden Fertigkeit. Ganz be- Obstbauschule in Friedberg zwei O bstv er Wertung S kur se^ndcrS ausgeprägt ist, so berichtet daSB. %.*, ihr Talent für Frauen und Mädchen abgehalten werden und zwar Karikatur, und die verschwiegenen Blätter ihres reich-

der erste vom 29.31. August, der zweite vom 5.-7. Sep- h^jtigen AlbumS enthalten gar manche treffende Satire über fernber. An beide schließt sich cin Kursus für Milchverwerttmg Höflinge unb sonstige bei Hose verkehrende hervorragende im bäuerlichen Haushalt an. Der letztere hat sich al« fc()i Iqjicvfön(td)feiten. Vor der, zeichnerischen Malice der Kaisenn empfehlenswert enviesen, nachdem die Handcentrifugen in der p^eQt [0 laicht niemand aud ihrer Umgebung sicher zu s^M kleinbäuerlichen Praxis sich einbürgern und die richtige AuS» nuc 00t bcm kaiserlichen Gatten hielt' sich daS Talent beV wähl unb Behandlung dieser Maschinen ohne Aiileitung rech' k^riu chrsurchisvoll ziirück. Jnbeffen gelang eS dem Kaiser schwierig ist. ES gelingt, bei richtiger Arbeit und Behänd- <)ilt0[aug endlich durch vieles Zureden, diese Zurückhaltung hing deS RahmeS im kleinen bäuerlichen HaiiShalt weit befferc überwinden. Alexandra Feodorowna entschloß sich, auch Butter herzustellen, als nach dem unter allen Umständen ver- üoin z^niser eine Kankatilr anzufertigen. Der Zar sitzt, die werft,chen Topfverfahren. Aber auch über Wesen und Be- Ävonc nuT* bcni Haupte, daS Reichsszepter in ber Hand, in , banblung ber Milch wirb eingchenb AnSkiinst erteilt. Im | ejncm stinderwägelchen, das von ber verwitweten Kaiserin- """A Maßrtgel ist. daß dioGcmeinb«. Anschluß an cintn Cbfloerwcrtunfletuiiu« hefien WJ-tlfeit mutlev fln cinem Schnürchen gezogen wird.

Verwaltungen bestrebt bleiben, einen möglichst großen Teil bereit« allgemein bekannt ist, würde b,e Gesamtzeit der Ab- Die Anarchie auf dem Balkan. Wie aus desjenigen Gelände«, welckieS bei weiterer Ausdehnung der Wesenheit vom Hause 6 -tage auSmachen. r le meisten -teil* 5a[onj^ qanclbct wird, drang eine au6 15 Personen be* Gemeinden für Bebauungszwecke in Bettacht kommt, in nehmerinnen werden ober bic Bahn bemitzen und abends s^h^be Banbe unter Führung einer Frau DaSka- chren Besitz zu bringen, um eS ^ur richtigen Zeit der Be- lieber nach Hause können. Gememsamer MittagStlsch m in Agauncnitza ein unb steckte vier Häuse r in bauung zugänglich zu machen. Dabei darf aber ber AnkaufPreislagen wirb eingerichtet. Bran b. Eine Frau wurde getötet. Bulgarische Truppen

de« Geländes nicht erst dann erfolgen, weniges sofort oder Burg-Gräsenrobe, 15. Aug. Dor kurzem hat Tatorte ab

in absehbarerZett bicr cin Swciter Turnverein neben dem bereit« seil $ , n c © t a n b a Inf f ärc in der v o r n e b m e n Pariser

werten 2 miber rttgel I einigen Jahren beftehenben gebilbet; er führt ben Namen Gesellschaft. Kleber cni Vorkommnis, baß in ber französischen

Deist in die ^obe getrieben tetn. Der Ankauf mutz d ci* p Die Mrlalieber deS neuen Turnverein« warei. Hauptstabt großes Aufsehen erregt, berichtet ein Telegramm,

mehr ja einer Zeit gegeben, wo das Gelände einen ben m ! tie J. tgiyoer o« ne er *1 rnu ie . » P«m,Muug zweier Freundinnen, der Sm-nin Horn und

Ackerwert überbaupt nicht oder dock nur in geringem Maße zum Teil früherhtglicber dcS alten Vrein«. 5?ie Trennung l ^rnu uon qjlotu3nn# fau^c die in der vornehmsten Pariser übersteigenden Preis hat. Ist die Gemeinde im Besitz eine« erfolgte indirekt un Anschluffe an die Krawalle vci der letzten Geselljchast verfchrenbc Gräfin Latoilr-Tupin-Verclauze von dem größeren ArealS von Baugelände und nimmt sie bei der ReichStagSivahl, deren Nachwirkungen auch sonst im Dorse bekannten Juwelier Marty einen Schmuck ,m Werte von zwei» - -- - - *----e v-r. ...x. I , ' f > tumderttausend Frank, angeblich als Brautgeschenk für eine nahe

Anverwandte. In Wahrheit sollte der Schmuck veräußett werden, damit die Gräfin die ihrem Gatten nicht bekaunten Schulden bezahlen konnte. Der Juwelier Matty bestand aber auf sofortige Bezahlung ober auf Rückgabe be« Schmuckes. In seiner Gegen­wart kam nun zwischen ber Baronin porn und Frau von Morignn zu einem heftigen Streit, der schließlich in Tätlichkeiten auSarkete. Ter Baronin gelang e« zu stieben. Die Gräftu unb Frau von Moriguv brachte man zum SicherheikSches; der Schmuck wurde bi« aus bte Ringe im Werte von sechSzigtausend Franl zurückqestellt. Graf Latour -Dupin versprach, den Juwelier zu