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in den
Pärchen, zu dortigen Bekannten in
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wurde, ift bereis bis auf die (forimbiiiaiicrn niedergelegl. Den»
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aus der Gegend weg. Die kleine Wohnung kurzem leer. Als dann eine Familie, der man von dem Verbrechen nichts gesagt hatte, dort ihr Quartier ciuffchlug, wurde sie gleich in der ersten Nacht durch gräßliche Hilfeschreie aus dem Schlaf geschreckt. Die unheimlichen Vaute kamen auS einem Zimmer, das, tote herbei gerufene
lich weilte dec ehemalige Direktor des hiesigen Gymnasiums, Schulrat Dettweiler, in unserer Stadt und stattete einigen
Mrs. Anna Valentina in dem Zuchthaus bei Hackensack die Vollstreckung ihres Todesurteils enunrtet, befinden sich ihre und ihres Opfers frühere Nachbarn in Lodi in größter Erregung über gewisse unheimliche Vorgänge in der ehemaligen Wohnung der Ermordeten, die Rosa Salzi hieß. Das Logis war von dem Ehemann der Salzi sofort verlassen worden, und bald darauf zog der Witwer, nachdem er seine beiden Kinder, ein kaum einjähriges Zwillings-' Pflege gegeben, ganz ohnung stand bis vor
Nachbarn nun verrieten, der Schauplatz der Mordtat gewesen war. Die entsetzten neuen Mieter ließen sich über*
statt fanden haben, haben die Sozialdemokraten nicht besonders günstig abgeschnitten. Namentlich gilt die- von ihrer Hauptoomäne, dem Streife Offenbach,
■ g wesen wäre.
• Unliebsames Aufsehe n erregt, wie der „Volks- zeitung ' gcf.fr cb n wird, in Hilden bei Düsseldorf ein grober Exzeß, d'sien sich der dort amtierende katholische Ka plan BungS k rzUch im Religionsunterricht einem Volksschüler gegenüber schuldig gemacht fxit. DaS Attest. daS der Arzt über den Zu and de. Mnaben sofort nach dem Vorkommnis auSstellte. besagt i „Ter Rücken, wie der reefrte Arm waren von Blut unter» lausen. DaS \ b rte'.t, auf dem der Knabe lag, war vollständig befi mutt, so daß ich zur Stunde nicht seststellen kann, ob Gehirnerschütterung vorliegt oder nicht." Ter Geistliche soll auf den tbiabcn derart loSgeschlagen haben, ^daß ihm die Manschetten von den Armen gefallen seien. Die Sack« wird ein gerichtliche- Nachsmel haben.
* Eine seltsame Geistergeschichte wird von einer angesehenen Newyorker Zeitung berichtet. Im Februar dieses Jahres wurde in dem Dorfe Vobi, Bergen Eounty, eine junge Frau von einer eifersüchtigen Nachbarin ermordet. Während nun die etwa 30jährige Mörderin
Jiirdje und Schule.
Berlin, 15. Aug. In Berlin wird vom 4. bis 7. Oktober der 22. Deutsche Protestantentaq stattsinden.
Haushälterin Katharina Johanna Frey ermordet und beraubt wurde. DaS Verbrechen blieb ungesühnt.
Kleine Mitteilungen anS Hessen und den Nachbarstaaten. In einer Sandgrube in RengerS- hausen (Kurhessen) wurden mehrere Arbeiter verschüttet. Einer ist tot, die anderen sind verletzt. — Durch Blitz- schlag wurden die großen Gehöfte des Bürger,neisterk Becker und des Gastwirts Loewer in WetzloS (Kurhessen) mit allen Erntevorräten vollständig eingeäschert. Sämtliche Schweine, Kleinvieh und Geflügel sind verbrannt.
Ans Stadt und Land.
Gießen, den 16. August 1904.
LU. Der außerordentliche Professor an der Universität Halle a. d. S. Dr. Hermann Graßmann hat einen Rus als Nachfolger des nach Straßburg gehenden Professors Dr. Wellstein an die Landesuniversität erhalten und angenommen.
- Personalien. S. K. h. dec Großherzog haben den Kanzleidiener beim Ministerium des Innern, Ludwig Lohr zu Darmstadt, bis zur Wiederherstellung seiner ge- schwächten Gesundheit, mit der gesetzlichen Pension aus fein
Nachmchen in den Ruhestand versetzt.
*• Hessisch-Thüringische Staatslotterie, heutigen ZiehungStage der 5. Klasse siel die Prämie 75 000 Mk. auf Nr. 89242, welche mit einem Gewinn 300 Mk. gezogen wurde (nach Mainz), ein Gewinn 25 000 Mk. auf Nr. 34955 (nach WonnS), ein Gewinn
leicht wäre eS auch bester gewesen, wenn bte beiden preußischen Pnnzen statt nach dem so geheimnisvoll für alle fremden Augen oerschlostenen ostasiatischen, nach dem südafrikanischen Kriegsschauplätze entsandt worden wären.
TypduS in Deutschsüdwestafrika.
«Ktn-fr umfTtdx'r Meldung sind der Reiter Weichelin Bierwirth. früher 3 thüringisches Jnfante^e-Regiment Nr. 71, auS Witterda. Kreis Erfurt, am 18. Juli auf dem Transport von Otawi nach Grootsontein, und Feldwebel Theodor $3an jeT, geboren 1873 in fRubno, früher Dragoner-Regiment Nr. 9. am 11. August int Lazarett in Windhuk a m Typhus gestorben. '
Hier hatten sle in vielen (Svmwibcit seither die Mehrheit. I In diesem Jahre verloren sie diese in Bieber nitb Neu- Isenburg Weiter unterlagen sie in Sprendlingeit, Heusen- stanrm, Lämmerspiel, Seligenstadt, Maiufiiugeu. wo sie eine sehr rege Agitation entfaltet hatten. In Hausen gelang es ihnen, von drei Kandidaten einem zum Siege zu ver-i Helsen. In Langen, Hainhansen, Dreieichenhain und Mühl- heim siegte der sozialdemokratische Zettel. In den Gemeinden um Offenbach ist der Äeg über die Sozialdemokratie vor allem dem einmütigen Vorgehen der bürgerlichen Parteien zu verdanken. In Mainz und verschiedenen | tziemeinden tun Mainz sollen die ZenttmmSgegner die Sozial-1 demokraten direkt oder indirekt unterstützt haben oder unterstützen wollen. Manche Gemeinden in der Mainzer Wcßcitb haben sich in letzter Zeit gegen die Sozialdemokratie mit Erfolg gewehrt, so Bretzenheim und Weisenau. In den Orten an der Mainspitze deS Kreises Groß-Gerau dagegen hat die Sozialdemokratie verschiedentlich Erfolge aufzu- weisen. <
•• Alkobolerzeugung im Großherzogtum Hessen. Im Juli 1904 wurden im Großherzogtum Hesten ! 102 Hektoliter Alkohol erzeugt. Zur steuerfreien Verwendung wurden 1382 Hektoliter adgelasten, darunter waren 27 Hektoliter denaturiert. Am Schlüße deS Monats verblieben in den Lagern und Reinigungsanstalten 3792 Hektoliter unter steuerlicher Kontrolle, während im Laufe deS Monats 1983 Hektoliter nach Besteuerung in freien Verkehr gesetzt wurden.
ff. Büdingen, 14. Aug. Der hiesige Bahnhof wird z. Zt. durch einen Anbau erweitert, da er den Anforderungen deS immer mehr steigenden Verkehrs nicht mehr genügt.
Hcrichlslaat.
M i l h e l m s h a v en, 15.Aug. DasOberkriegSgettcht loraM im Wiederanlnabmeve»sichren den Heizer Fleischer vom «e* _ । eibe frei. leischei balle bereits < 'Ulen ile lU’iiun i obgeh 1 ■ Llraßendurchbruch tn der Altstadt fällt daS HatlS Donwlatz , ,vmde ihm eine Entschädigung für die unschuldig erlutem zum Opfer, in dem vor 30 Jahren, nachmittags 4 Uhr, die! Stras« zueckaunt
Darmstadt, 15. Aug. Der Bau arbei ter st r e i t ist nunmehr im ganzen Darmstädter Bezirk beeridet, die Arbeit wurde gestern wieder aufgenommen. Am Sonntag fand eine stark besuchte Versammlung der hiesigen Maurer statt, welche den einstimmiaen Beschluß faßte, die in den in Frankfurt festgesetzten Verttägen aufgesteNten Bidiug- ungen anzuerkerrnen. Reichstags<ibg. Böm tburg hielt ein eingebendes Neferat über diese Verträge. Der 'Y<ncinbar- ung, daß während der Arbeitszeit auf der Arbeitsstelle jedwede Agitation zu unterbleiben hat, wurde hinzugefügt- „Die Pausen sind als Arbeits.zeit nicht zu betrachten." — Die neuen Vereinbarungen gründen sich int wesentlichen auf folgende Bedingungen: Die Arbeitszeit soN 10 Stttnden betragen, von 6 biS 6 Uhr, mit den üblickien Pausen von zwer Sttirrden. Am Samstag ist Schluß um 5 Uhr, vor Ostern, Pfingsten und W-.'ihnachten um 12 Uhr. Montags beginnt die Arbeit um 7 Uhr, doch können die örtlichen Kommissionen den Beginn auf 6 Uhr festsetzen. Die fifut' ! digungSfrist ist, fofent nicht eine kürzere vereinbart, eine zweitägige, d. h. nur für Frankfurt, während in den andern Orten deS vertragSgcbietS daS ArbeitSverhältnis jederzeit ohne Kündigung gelöst werden kann. Die Zimmerleute haben tue Bedingungen bereits am Samstag anerkannt.
Darmstadt, 15. Ang. Heute üonnittag fand in bei hiesigen russischen Kapelle em Dankgottesdienst anläßlich der Gebutt deS russischen Thronfolgers statt, dem die Prinzesiin Ludwig von Battenberg, Prinz und Prinzesiin Franz Joses von Battenberg und Prinz und Prinzesim^ Andrea« von Griechenland, die Mitglieder der rusiischen Gc- l sandtschaft, Mitglieder deS Ministeriums und der Hofgesellschaft mit ihren Damen, die Generalität der Gatnison und eine Abordnung deS 24. Dragoner-NegunentS, dessen Ehes der Kaiser von Rußland ist, beiwohnten. Bei dem Gottesdienst amtierte der russische Geistliche auS Wiesbaden, der mit dem bortigen Kirchenchor eigen« zu dem Gottesdienst hierher gekommen war.
Offenbach, 16. Aug. (Eigener Drahtbericht.) Heute früh wurde in der Nähe de« neuen Elektrizitätswerkes, drei Minuten vom Hafen, die Leiche eine« 13—20jährigen gut gekleideten Mädchens gefunden, die in Stirn und Hal- mehrere Stiche zeigte. Es liegt ein Mord vor. Von dem I Täter weiß man noch nichts.
Bensheim, 12. Aug. Ter .Stark. B.^ meldet: Kürz-
10 000 Mk. auf Nr 2500, ein Gewinn von 5000 Mk. auf I Nr. 56954, ein Gewinn von 2000 Mk. auf Nr. 61803,1 Gewinne von je 1000 Mk. auf Nr. 1582 18387 282631 43023 68169, Gewinne von je 400 Mk. auf Nr. 609041 65662 92760 95309 97458. (Ohne Gewähr.)
— Polizeibericht. Wegen Körperverletzung und versuchter Ervressung wurden gestern nachmittag drei HandweckS- burschen verhaftet. Sie hatten vormittags bei einem hiesigen Einwohner gearbeitet, der verabreichte Lohn schien ihnen zu l wenig und so verfolgten sie auf der Straße den Mann, als! er auf seinem Fuhrwerk saß, hielten ihm die Pferde an, warfen ihn schließlich mit Steinen und verletzten ihn erheblich. — Verhaftet wurde ferner ein Fremder wegen Betrugs. — I In der verflossenen Nacht kam eS in der Löwengasse zwischen zwei Fremden und einigen hiesigen Leuten zum Streit, der damit endete, daß einer der Fremden derart verletzt wurde, daß er in bte Klinik verbracht werden mußte. — Die Persön- lichkeit deS im Mai l. Iß. in der Marburgerstraße auf-1 gefundenen Selbstmörders ist nunmehr festgestellt. Es war der Arbeiter Peter Schütz au5 Wiesbaden in der Eifel.
* Der Tag von Mars-la-Tour wird heute amI 16. August in der Erinnerung wieder wach an jene denkwürdige und glorreiche Schlacht, in der 1870 Prinz Fried- rich Karl, der kühne Feldherr, den fianzösischen Marschall Bazaine schlug und dadurch dessen Abmarsch von Metz nach Verdun unmöglich machte. Bon früh 7 Uhr bis abends gegen 8 Uhr hatte das kleine durch viele Märsche angestrengte Häuflein, anfangs das 3. Armeekorps aflein, gegen einen überlegenen Feind gestritten, ihm den Rückzug nach Paris abgeschnitten und ihn später zur Kapitulation von Metz gezwungen. Schwer war der Kampf, groß war der! Sieg, noch größer die Ehre, aber auch — der Vertust. Der Vertust der Preußen betrug an diesem Tage 711 Offiziere, 9 Aerzte, 15 079 Mann und 2736 Pferde, derjenige der Franzosen 879 Offiziere und 16128 Mann, einschließlich bet G-fcmgenen.
** Beiden Ge m e i n b e r a t s w a h le n , die bis jetzt in diesem Jahre in unserem Lande südlich des Mains
* Von der Ueberhandnal)me der Trunksucht bei Kindern in En.stand gibt ein von der Negierung in Form eines Blaubuct>eS vcröficntlidyter Bericht eine Darstellung, die in hoben, Mafe geeignet ist, di? Besorgnis aller derer zu erregen. denen fre Wohlfahrt des engliftkn Volkes am Herzen liegt. I er vorliegende Bericht bildet die Fortsetzung des vor einigen Woben erpb.cn n n Blaubncl es, ju dem ausdrücklich gesagt wurde, die Kommission zur Untersuchung dieses Gegenstandes, das heißt der Frage, ob die angelsächsische Rasse in der Degeneration be* griffen fei, habe keine Veranlassung, die von anderer Seite geäußerten schweren Befürchtungen zu bestätigen. In dieser Fortsetzung jedenfalls ist eine Bestätigung dieser Bel>auptung niä>t zu finden. CSd wird da Zunächst sestgcstellt, datz in den nieder,'N Volksklassen die Unsitte, die Kinder schon in frühester Jugend an den Genuß von Alkohol zu gewöhnen, immer mehr überhand nimmt. In den Hospitälern in den ärmeren Gegenden aller großen Städte seien Fälle von „Alkohol-Leber" bei Kinde ni unter drei Jahren absolut keine Seltenheit. In einem Hospital im Süden Londons war vor einiger Seit ein dreijährige- Kmd, dun jemand einen Penny zum Spielen gesenkt hatte; anstatt d mit zu spielen, hielt daS Kind jedem Vorübergehenden daS Geldstück mit der Bitte entgegen, ihm „nur ein paar Tropfen Gin" zu verschaffen. Gin ist ein sehr scharfer und alkohol- reicher, besonders unter den Frauen in London ungeheuer beliebter Wach holder schnaps Das drn- uibr qc Mmb wüs te mit seinem Gelde nichts Besseres anzufangen, als Schnips dafür -u kausen. und hätte jedenfalls feine Absicht unter \ e.^lic älterer Gefährten zur Aus ührung gebracht, wenn
Speisesaal usw. eingerichtet werden. (Hätte man daS lichkeiten stattfindcn.
Schloß im Interesse der Altertumspflege nicht vielleicht besser - -
vor dem Umbau bewahren sollen? D. Red.) Kltteratur.
Herborn, 16. Aug. Dem hiesigen Bürgermeistcramie Ein Bries Andr6er? Dr. Ekholm, der zuerst «n ist folgende Kundgebung zugegangcn: Bürgermeisterei Herborn ! Andrüe; 9?ürbt>olcrpebition teilnehmen sollte, schließlich _afar Kassel, den 12. Aug. Seine MajestSt der Kaiser und noch zurüiktrot, glaubt nicht, daß die an der Nordlüste L>pi^ König haben mich beauftragt, den durch das gestrige bergens aesun!>-ne sslaich-npoüvon «nbrSc «usgMorsen worden m m . ofrt u , cV- f * ift Er hält es aber für möglich, daß sie von der Natbortt^
Brandungluck Geschädigten ^lllerhüchst ihre Teilnahme onS* H c() e n Expedition herrührt, die sict» im Juli 181 zusprechen. Der Oberpräsident. Spitzbergen befand und dort mehrere Flaschenposten dem Meer
Frankfurt, 15. Aug. Ter Schutzmann Friedrich anvertraute, worin gebeten wurde, den Fund an Direktor Ernst Kircher, der bet der DiebSjagd in der Güntherschen Fabrik Andröe in Göteborg abzuliefern. Ekholm meint bau bet
LT*\ . v x n m n. ■ £ f - v elle ckt diesen Namen für den deS LuftsclnfierS AnbrSe gehalten
tn Bockenhetm tn bet Äum 9. ^iiüuft wkolge eines , ber aber Oberingenieur und nicht Direktor war. Direktor unglücklichen Zufalls durch Nevolvenchusse lötltch verletzt ^ndrüe in Göteborg äußerte sich in derselben Richtung wte
worden tst, wurde heute morgen beerdigt. In dem Trauer- Ekholm. Das Blatt „Verdens Gang", das die auffehcnerregende aefolae befanden sich Polizeipräsident Scherenberg und viele Depesche von der Aufsindung der Flaschenpost zuerst gebraw t c 9 m v ; 1Rfl (SAiiufoidn «irfuitnnAnn ^tte, stellt den angeführten Vermutungen entgegen, daß bet
-hohe Poltzetbeamte, ferner lo0 Schntzlettte. Schutzmann der Flaschenpost gebeimgehalten n>erde. Eine solche Ge
Röbrich vom 10. Polizeirevier widmete Kircher nainenb der ^irnhaltung hätte keinen Sinn, wenn es sich um eittc der
Kollegen einen Nachruf und legte einen Kranz nieder; daS Flaschen Nathorst's handelte. Rühre sie aber von Andrse her,
Weiche tat tm Auftrage deS Wachtmeisterkorps Wachtmeister so sei zu der Annahme Grund, daß in dem Brief selbst Die m u ne.medldete Kavelle der Schutz- Geheimhaltung seines Inhalts empfohlen werde, bis sie m de
Witt von Nödelhenn. Die neuqeDilöctc .napeue oer ^nbc M Adressaten gelongt sei. Man müsse sich dessen er
Mannschaft spielte auf dem Wege zum Friedyof und am I daß das schwedische „Asionblad" einen Vettrag nnt
P^rab Traue.märsche. — Ein seltsamer Zufall fügt eS, daßl Andrsc abgeschlossen hatte, .worin Anor^e dieser Zeitung das gegenwärtig in Frankfurt zu gleicher Zeit zwei tzäuserl Recht der ersten Veröffentlichung für Mitteilungen zupä cih. dem Erdboden gleichgemacht werden, in denen am hetlichten Tage Ra iib morde verübt mürben. « Daß -Hauö »Zeil 69, in dem bei Klavierhänbler Lichtensiein ermorbet
Deutsches Reich.
Berlin, 15. Aug. Der Kaiser machte beute früh in Wilbelmshöhe einen AuSritt, hörte bann den Vortrag des Ministers von Budde in Gegenwart beS EhefS des Zivilkabnrttt-! von Lukanus und besuchte satter Professor -umnahin m Kassel I ?tm Mittag nahm her Kaifer die Meldung beS lDügelabnttantrn des Grv' h'rz^gs von Baben. Oberstni Dürr.^ entgegen.
— Der Kaiser sandte vor seiner Absahtt von her norwegischen Station Kvpervik folgerrbes Telegramm an König Off ar: .. _w<_. ____ ...
Von der letzten Station meiner tneSianngtn norwegneven Reife, die mir immer Freude machte, sende ich Dir einen berz- sichen Gruß. Ter freundliche Emvtstmg seitens der norwegischen BerSlkerung und d-e Bereitwilligkeit, mit der bte Behörden und besonders die Telegravbenbearnten ihren Dienst l-nfttten haben tm wesentlichen Grade zum glücklichen Ausfall der Reise bet- getragen. _ _ . . . I
— Ognrixbcr der Meldung einer Korrespondenz, daß ein Abschiedsgesuch deS O b e r b o s rn e i st e r S Frei Herrn von Mirback vorn Kaiser abgelebnt worden fei, erfahrt die „Münch Asig Ztg ", bau eine Entscheidung über die Angelegenheit noch nicht gettoflen. daß sie aber dem Kaiser unterbreitet worden fei.
— Nacktem bereit» die australische B undeSres, er - fing eine Erklärung bezüglich t>'r -wischen h-m früheren Ministerium Deakin und dem Kaiserlickxm Qkneralfomut von B u r i in Svdnev im Falle Sttllina entstandenen Meinungsverschi^en- deit abgegeben bat. hat inzwischen auch, wie die „Nordb. Allg Arg" erfäbrt, die großbritannische Regierung diese Erklärung amtlich zur Kennmis deS Auswärtigen Amtes gebracht und dabei die Hoffnung ausgedrückr. daß da- von i£r als bedauerlich bc- wdebnete Mi'vi^ündnis in einer der Kasi rliefm Regierung be» frtebigenben Weise geregelt sei. Tie Retterung bat sich damit einverstanden erflärt: somit ist der Zwischenfall erledigt
— Gleieb-eitig mit dem Kunstschutzgese tzkntwurf wird voraussichtlich in der bevorstehenden Tagung dem Reichs» tage noch ein Vbotogravhiegesetzentwurf über do- vbowgravhische und künstlerische Verlagsrecht zugehen.
— Nach den „Bert. Pol. Nacdr." pars als sicher angenommen werden, daß sich auf dem nächsten Etat des Reich-amt- de- 5nnern eine Positton zur Förderung bet Herstellung geeigneter Kleinwohnungen fflr Arbeiter und gering besoldete Beamte in Betrieben der Verwaltungen de- Rnch- voiflnben wird. „ _ ,
O ldenburg, 15. Aug. Bei den Urwahlen zum otbciibvrgt- schen Landtag im Fürstentum Lübeck gewannen die Sozialdemokraten bisher neun Stimmen, die National- sozialen haben gleichfalls stark ae wo nn en. Beide Parteien zusammen verfügen über die Mehrheit.
reben, noch eine Nacht in bei Behausung zuzubringen, um abzuwarten, ob die Schreie sich iüieberT)o(en würden. DieS war in der Tat der Fsllt. Man hörte deutlich bad in der Todesangst ausg.stoßen? gellende Kreiscken einer Frauenstimme. Nichts konnte die Leute nun bewegen, in dem Spusi emuirai «mroenci, in un|«« «um Hause zu bleiben. Nne neue Familie »oa ein. d°ch mit dem-
befteundeten Emilien Besuche ob. Wie milgeleilt wird, be. selben Resultat. Die dritten Mieter hre ken es «ne abuefettnt er, sich dem Studium berOTtbtjtn z>, widmen, j, ^^um"eine^MiIlion länger dort zu-ubrinaen.
um später die von seinem Oheim in ,,alkenste>n in, ImmuS ejn freptiftf)Cr j„„ner Mann, der von dem Spul hörte, in das Leben gerufene Lnngenheilanstalt zu übernehmen. wollte den abergläubischen Leuten beweisen, daß es keine Lichtenberg i. 0., 15. Aug. Mit der Wieder- Gespenster gebe. Er hoffte, eine ganz natürliche Erkläruna Herstellung deS hiesigen SchlosseS scheint numnehr ernst- für die merkwürdigen Laute zu finden, und schloß sim haft vorgegangen zu werden. Seit einiger Zeit wurde bet eines warmen Iuliabends allein in das Zimmer ein, aii^ qrößte Teil ber äußeren Seiten burch daß Offenbacher Bau- dem man bisher die Schreie vernommen hatte. Shir, nad) dekorotionSgkschSst von Albert Schreiber mit einem gewaltigen Mitteniacht stürzte der surchUoft ^isierleuüNLr >ed0i1> wre Gerüst umspannt und nun sind alle beteiligten Banhand. v°« Atrien gesagt auS demu'^d Ü^nd den werter mit dem Abreitzen und Sernnterschlogen der alten. I ^j^'^' ^ecklicheS fiSfonb^n noch furchtbareres !schabhoften Bauteile beschäftigt. Die noch im L-chlog lagern» I -cre^en ftvinc Macht der Erde könne ihn noch einmal den Akten werden demnächst fottgesührt und die Bauarbeiten -n jen€^ unheilvolle Gemach bringen. Die Wohnung ist wohl auch im Innern baldigst in Angriff genommen. Wie jc^t Von Polizei geschlossen worden, und behördlicher- man hört, sollen 60 Fremdenzimmer, ein großer feits soll denrnäckist eine eingehende Untersuchrmg der Räum-


