(Erstes Blatt
154 Jahrgang
Samstag 16. April 1904
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»Aus Stadt und Land.
Gießen, 16. April 1904.
•• 'Ar Eröffnung des Kongresses für experi- mentei (>! Psychologie bringen wir den Teilnehmern, die aus (kchtchland und dem Auslande nach Gießen ge- konimen pU unseren herzlichsten WÄkommensgruß dar. Möge d<«i ^streben, durch methodische Untersuchung in die geistigen - Lig.pnge einzudringen, durch den Kongreß reiche ^örderur^uralten! Die Redaktion.
öom 20. bis 26. Niij nmen ju 27 500 (iiilL M rblichkeil^ijfer: 28Z ion 8 Cnsiremben: ISS x
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•rkllle nf täglich am Sonntags.
De "l-ffrner Anzeiger n>erÄ»iiM Wechsel mit demi ilchen Landwirt die Wiener Familien- wlötijliz oiiftmal in der t fflte beigelegt.
Rot> L: >Ldruck u. Verlag : ik 6 ra h l'schen Uni ^Wuch-u.8tein- bruixtin. ÖL Lang«. Bltiytoti'-ii, ttrpebttixm iri 95turferet:
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* Vom Wirtshausbesuch der Primaner. Ueber einen bemerkenswerten pädagogischen Versuch berichtet der Jahresbericht des königlichen WilhelmS- Gymnasiums in Kassel. Unter den Mitteilungen an die Schüler ist zu lesen: „Die Lehrer-Konferenz des Wil- helms-G-ymnasiums hat am 8. Juli 1903 beschlossen, den Primanern bis aus weiteres den Besuch einer Anzahl Wirtschaften der Stadt Kassel sreizustellen, und zwar nach getaner Arbeit, also etwa nach dem Abendessen, bis spätestens 10 Uhr. Auf Sonntag erstreckt sich diese Erlaubnis nicht. Nach einem Spaziergang zur Erholung in einer auswärtigen Wirtschaft einzukehren, ist nach wie vor gestattet. Die erlaubten Wirtschaften sind: Residenz-Caf^ Palais-Restaurant, Cafv Schmoll, Kaiser-Cafs, Restaurant Schirmer, Herkules-Restaurant, Restaurant Fromm (Wll- helmshavener Allee 82), Cafs Koleflch. Auch der Besuch der Stadtpark- und Aue-Konzerte ist gestattet. Verboten bleibt, daß die Schüler in einem besonderen Zimmer sitzen; sie haben sich vielmehr in den allgemeinen öffentlichen Gastzimmern aufzuhalten. Vorausgesetzt wird, daß die Schüler sich anständig benehmen, die Besucher nicht belästigen, sich der Mäßigkeit befleißigen und sich aller Nachahmung studentischen Treibens enthalten. Es ist absichtlich kein bestimmter Tag in der Woche fteigegeben, damit nicht an diesem Tage eine größere Anzahl regelmäßig zusammenkommt. Vielmehr ist eine Verteilung der Schüler nach Zeit, Ort und Bedürfnis in aller Freiheit ersttebt. Daß cm Schüler das Bedürfnis haben sollte, täglich auszugehen, wird nicht angenommen. Das Ganze ist ein Versuch, die Schüler unserer obersten Klassen daran zu gewöhnen, sich selbst zu erziehen und von der Freiheit einen vernünfttgen Gebrauch zu machen. Wir hoffen, durch Beseitigung des Reizes des Verbotenen und durch Anerkennung des Triebes zur Geselligkeit einerseits dii schweren Mißstände zu verhüten, welche das Aufluchen versteckter Winkelkneipen mit sich zu bringen pflegt, andererseits überhaupt größere Mäßigkeit und verständigeres Verhalten im Genüsse alkoholischer Getränke bei unserem Schülern herbeizusüyren. Sollten wir uns in unseren Hoffnungen getäuscht haben, so müßten wir die gewährte Erlaubnis zurücknehmen."
* Für Zigarettenraucher. Sehr beliebt sind bei den Rauchern Zigaretten mck vergoldeten Mundstücken, die namentlich aus Rußland bezogen werden. Nun stellt es ich heraus, daß diese Zigaretten durchaus nicht un- chädlich sind, denn die Vergoldung enthält auch ein gewisses Quantum Kupfer, das dem Zahnfleisch von großem Nachteile ist, namentlich wenn man die erwähnten Zigaretten oft raucht. In Warschau sind einige Fälle von Zahnfleischentzündung zu verzeichnen ge» wesen, die in Folge des Rauchens der Zigaretten mck ver-; goldeten Mundstücken entstanden waren. j
Ausland.
KikchemrHagen, 15. April. Die Könige von Eng- [ a litte in' Dänemark erhielten von einem Newyorker
■ui üti- welches 1000 lutherische Gesellschaften vertritt, ein eg Mir,, worin mitgeteilt wird, daß eine große Anzahl von ^Mistriimlungen in Newyork in der Osterwoche zu >unst M Finnlands abgehalten wurden. Die Könige werden e »nickt, dem Zaren dies mitzuteilen und ihn zu bittiL: Finnland milder zu behandeln.
L j inb ;o n, 15. April. Das Gy angts e-Fort ist von dem tMi^.ischen Kommandanten und dem chinesischen General : fine weiteren Widerstand der Engländer ausgeliefert loordeM Leide kamen morgens dem anrückenden englischen Gerier UMl Macdonald entgegen und erklärten, es bliebe ihnen^ ia öoie Besatzung geflohen sei, nichts übrig, als die KaPifiklertion.
---vie die hiesigen Blätter berichten, hatten die En g- l ä n d im dem Gefechte gegen die Tibetaner am 10. Apprl r:ur 3 Tote, während auf gegnerischer Sei Tote und zahlreiche Verwundete zu ver- niinemMicen; außerdem wurden 70 Tibetaner gefangen genornüMtn.
-ir-.c:, 15. April. Der Ministerrat beschäftigte sich mit dem AitMftedsgesuch des Obersten Marchand. Wie D iKJiitet, machte der Ministerrat sich dahin schlüssig, da > M iic.aiti) ein militärisches Vergehen begangen habe, iüm er ohne Zustimmung des Vorgesetzten einen letzthin^: -i i>er „Patrie" veröffentlichten Bries schrieb. Der Min;U"tEU soll der Ansicht gewesen sein, daß dieses Vergehen itr.c Disziplinär maßregel erforderlich mache, widjer: irulerhin die Entlassung Marchands folgen könne. ÄttuistErjident Combes benachrichtigte telegraphisch den Kriegs: ufier Andre, der zurzeit in Ärcachon wellt, vom Beschluß »'s Ministerrats.
--Vu verlautet, hat die Regierung beschlossen, Oberst M ar ck ft 1 3 0 T a g e Arr e ft zu geben. Nach Verbüßung der ÄW.ji würde sein Abschiedsgesuch angenommen Norden.:.
--L-ftdent Loubet unterzeichnete die Dekrete betreffend Neubcsc i|-.rc- der durch Rücktritt eines Richters am 0neichtt:l:!t in Bitte und dreier Friedensrichter j£ ei get m^ nen Stellen. Dies sind die einzigen Rückttllte v.uläßli'!.Liei? Entfernung religiöser Abzeichen.
Roo-r 15. April. An der Flottenrevue in Neapel: 1 jui Eyren des Präsidenten Loubet nehmen von fraiuoft.IIP Seite 10 Panzer und 6 Panzertteu^r und seitens rettens 10 Panzer, 8 Panzerkreuzer, 9 Torpedo- z er stör cm- j Hochseetorpedoboote, 8 Torpedoboote und 4 Tran pum )i:.ffe teil.
und Höhe des Honorars ist im Inseratenteile zu ersehen. — Anhänger der Schule S t o l z e - S ch r e y sind ebenfalls aufmerksam zu machen auf die im Inseratenteil der heutigen Nummer enthaltene Aufforderung des hiesigen Vereins für vereinfachte deutsche Stenographie (Einigungssystem Stolze-Schrey).
)( Bahnbau Gr ünberg-Li ch. In Sachen der projektierten Linie Grünberg-Li ch hatten die Mitglieder des Bahnbaukomitees L. M o l l - Grünberg und Dekan Wagner-Grünberg beim Jinanzminister Gnauth eine Audienz. Die Bahnstrecken Butzbach-Lich und Grünberg- Lich sollen nach Fertigstellung miteinander verschmolzen werden. Der Staatszuschuß soll ev. 30 Prozent betragen. Die Landeshypothekenbank in Darmstadt ist bereit, das Obligationskapital zu 3s/4 Prozent den interessierten Gemeinden zur Verfügung zu stellen.
Frankfurt, 15. April. Der Kassier Jakob Fries vom Metzler'schen Banll)aus hatte sich, nachdem die von ihm begangenen Unterschlagungen und Fälschungen entdeckt waren, von hier entfernt. Gestern hat er sich der Polizei gestellt; er legte ein volles Geständnis ab und wurde in Hast genommen. — Wegen Mordversuchs, Unterschlagung uni> Urkundenfälschung wurde der Agent Paul Lane aus Graudenz, der sich seit vier Jahren unter dem Namen Christoph in Frankfurt aushält, hier verhaftet. Lane hatte in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag seine Frau zu erfchießen versucht. Die Frau konnte sich, nachdem einige aus sie abgegebene Schüsse ihr Ziel verfehlt hatten, in Sicherheit bringen. — Heute morgen kurz nach sechs Uhr entgleiste an den Lagerhäusern beim Rangieren ein Güterzug und sperrte bis acht Uhr das Gleis. Der Personenverkehr nach dem Fahrtor mußte nach dem Hauplbabnyof geleitet werderi. Der Materialschaden ist unbedeutend. — In der letzten Nacht wurde ein Einbruch in die Metzgerei von Bühler, große Eschenheimersttaße 35, verübt. Der Eindringling kam durch den Torweg, stieg in das Kälberschlachthaus und steckte dort ein ganzes Kalb in einen Sack. Als er sich durch einen gerade heimkehrenden Metzgerburfchen überrascht sah, warf er seine Beute hin und floh nach dem Hinteren Hof nach der Schillersttaße. Dort schob er einen Rolladen hoch, zerttümmerte die Erkerscheibe und verschwand. — Hier kamen gestern und heute mehrere leichte H i tz s ch l ä g e vor.
Verrnifchte».
* Essen a. d. R., 15. April. Einem hiesigen Bauunternehmer wurden von dem Buchhalter Eduard Lingen etwa 30,000 Mark unterschlagen. Lingen erschoß ich heute in Duisburg.
* Minden i. W., 15. April. Eine junge Dame aus Minden, eine Lehrerin, die vom Besuch einiger Verwandten heimkehrend, den Anschluß zur Weiterreise in Bielefeld abwartete, wurde dort auf dem Bahnhofe im Wartesaal 1. und 2. Klasse, wie es heißt auf Grund er- undener Angaben einer Dirne durch einen Kriminalbeamten arretiert. Im Poltteibureau mußte die Lehrerin ein peinliches Verhör über sich ergehen lassen, bis der
Deutsches Reich.
Lerllin, 15. April. Man meldet aus SyrakuS: Derr Rr. fer hörte heute den Vorttag des Chefs des ^/ui^ekckbinetts, v. Senderr-Bibran, und machte am Nach- nack' ^gnst <2k^OlöC Ausflug auf dem „Sleipner"' - Unter Führung des Oberleutnants v. Barsewisch sindi ncct,mittag 30 in die Schutztruppe für Südweft- a f r i!c zu übernehmende Mannschaften der Eisenbahn- brizisär non Berlin nach Hamburg abgegangen.
--rirburg, 15. April. Zu den zurzeit verbreiteten Ger»Mtev vom Verkaufe des Schnelldampfers „Deut chf l am b" o»n der Hamburg-Amerika-Linie bemerkt die „Neue HanMrienhall^, daß dieselben jeglicher Begründ- 1 n (ig tnttbe br en, daß ebensowenig irgendwelche Ver^ niiuDoUigc-n scytveben oder beabsichtigt sind. Die „Deutsch- lanlE" wttd am 28. April die fahrplanmäßige Reise nach NetaMik nntreten.
Mllheim (Rhein), _5. April. Hier sind die Verhand- imigi|fta ircc Aufsichtsbehörde mit den Krankenkassen- u 0 rn fiinti e n und Aerz ten gescheitert. Sämtliche 1. em t Lri.teverein angehorigen, in Mülheim ansässigen ler^tr siel len am 23. April ihre Tättgkeit für die Kranken- kasseM ein.
Are Hden, 15. April. Der König empfing heute nittvng dciS Präsidium des zurzeit hier tagenden Deutsch e ff! 0 t t e nv erein s in Audienz. Später wurde das ^ijil'ium auch vom Kronprinzen empfangen.
— Eseh. Hofrat Dietrich, Großindustrieller und , ?larlamentarier, ist infolge einer Herzkrankheit g e ftisto:b! n.
- Wca i n schweig, 15. April. Einer Abordnung hiesi- icr ! Läinuekollekteure erklärte der preußische Frnanz-Mi- ni)tieie:te. v. Rheinbaben, daß er aus sinanzpoliti- m: üiälichten niemals für eine Freizügigkeit dei an v a a t li ch en Lo tterien. zu haben sein werde, uhli j>et für eine Interessengemeinschaft der beivii lä gebe der braunschweigischen Regierung anheim, Mil fntsprechenden Vorschlägen an iyn zu wenden.
e äclchsun und Hessen verhandele er bereits in dieser .nißejükjtipöeit
diensttuende Kommissar den Mißgriff erkannte. Der Vater der Dame, ein Siegierungsbeamter, hat wegen der Festnahme seiner Tochter Sttafantrag gestellt.
* Hattingen, 15. April. Hier sind ebenfalls die schwarzen Pocken sestgestellt worden bei einem Lehrling, der in Bochum war.
* Göttingen, 15. April. Der Schnellzug Hamburg- Frankfurt überfuhr bei Saarstadt eine Schafherde, der Schäfer und 24 Schafe wurden getötet.
* Berlin, 15. April. In Potsdam ist Oberstleutnant v. Boddien, Kommandeur des Garde-Jäger-Bataillons, in der heutigen Nacht an den Folgen einer Schußverletzung gestorben, die er Ende Januar bei einer Jagd durch eine abprallende Kugel erhalte« hatte. — Ein 15iähriger Arbeitsbursche sprang in den Landwehrkanal, wurde jedoch von dem ihm sofort nachspringenden Leutnant im 2. Rbein. Husaren-Rcgiment Nr. 9 Erich Prögge gerettet uno nach dem Krankeichause Moabit gebracht.
* Kalau, 15. April. Nach dem Passieren des Morgen- Schnellzuges Berkin-Breslau wurde gestern auf dem Bahnhose die Leiche einer etwa 20—30jäyrigen Dame ausgefunden. Tie Tote, anscheinend eine Modistin aus Berlin, ist vermutlich aus dem Zuge herausgestürzt. Da ein Verbrechen nicht ausgeschlossen ist, wurde der Staatsanwaltschaft Anzeige erstattet.
"Trient, 15. April. In unmittelbarer Nähe von Rongano fand infolge des heftigen andauernden Regens ein großer Erdrutsch statt. Verschiedene Häuser wurden zerstört, doch ist noch nicht bekannt, ob Menschen verunglückt sind.
* Budapest, 15. April. Abendblätter melden eine neue Erkrankung der Gräfin Lonyay. Sie leide an schwerer Geistesdepression.
* Budapest, 15. April. Bei einem heute zwischen dem Redakteur Legrady vom »Pester Hirlap" und dem Grafen Karolyi wegen einer Zeitungsnotiz veranlaßten Duell erlitt Karolyi eine leichte Venvundung.
* Newyork, 15. April. Wegen der Katastrophe des Linienschiffes „Miss0uri" tourt)e ein Kriegsgericht einberufen. Vermutlich war das Bestreben, den Weltrekord im Schnellfeuern zu übertreffen, die Ursache des Unglücks. Unter den 31 Toten befinden sich 6 deutscher Abstammung.
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Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen MUZ ________________________________________________________________________ U zetqentell: Hans Beck.
* Pittsburg, 15. Aprll. Carnegie stiftete 5 Millionen Doll, für die Hinterbliebenen olcher Personen, die bei der Lebensrettung elbst umgekommen sind und für die Lebensretter, )ie Verletzungen erlitten hoben. Der Fonds findet Anwendung bei Se6en3rettungen in den Vereinigten Staaten und Canada und den Gewässern beider Staaten.
""Zum Kongreß für experimentelle Psychologie wird der BahnhofSplatz, ferner der Eingang der Aula und der psychiatrischen Klinik wo die Ausstellung von Apparaten bei dem Kongreß staüsindet, von der Stadt und der Staatsbehörde entsprechend der Bitte des Lokal - Komitees festlich dekoriert. Die Verzierungen machen einen sehr freundlichen Eindruck.
LU. Der Privatdozent Dr. Wilhelm Eidmann ist mit Wirkung vom 1. April d. IS. an anS dem Verbände der LandeS-Universität auSgeschieden, um eine vorteilhafte Stellung an der chemischen Fabrik Grieöheim „Elektron^ anzutreten. Der ihm erteilte Lehrauftrag für Nahrungsmittelchemie und technische Chemie ist damit erloschen.
** Philipp der Großmütige. In Erwiderung auf das „Eingesandtt in Nr. 87 witt) uns heute mitge- leilt, daß der Engere Senat der Landesuniversität bereits am 10. Januar 1903 beschlossen hat, daß aus Anlaß des 400jährige n Geburtstages Philipps des Großmütigen eine Universitätsfeier ftattfinbe. Der Termin dafür ist nach Beschluß vom 17. März d. I auf den 12. November festgesetzt.
** Promenadenkonzert findet morgen, Sonntag, UMV2I2 Uhr in der Südanlage mit folgendem Programm statt: 1. Ouvertüre: Die Regimentstochter von Donizetti; 2. Meditation von Bach; 3. Maritana, Walzer, von Del- linger; 4. Finale a. d. Oper Aida von Verdi. — Unsere Regimentsmusik konzertiert morgen nachmittag im Neuen Saalbau. Abends im Cas6 Leib. Iw Nachmittag-Konzert kommen unter anderem zwei Werke eines unter uns lebenden Komponisten zu Gehör. Es sind dies: Schlafliedchen für Stteich-Quartett und Mazurka Caprice von Paul Eim.
"" Ahlers Affentheater wird hier heute, Samstag, eintreffen und abends eine Eröffnungsvorstellung auf Oswalds- garten geben. Von auswärtigen Blättern wird das Unternehmen sehr gelobt. Das auftretende Künstler - Ensemble, alles vierfüßige und oierhändige Artisten, übertrifft durch Leistungsfähigkeiten selbst die verwöhntesten Ansprüche. Die poffierlichen und munteren Affen in ihren drolligen Kostümen geben beständige Veranlassung zu anhaltender Heiterkeit deS Publikums und entfachen insbesondere den lautesten Jubel der Kinderwelt. Das Nähere ist aus den Inseraten zu ersehen.
** Stenographie. Der GabelsbergerSteno- graphen-Verein beginnt am 22. d. M. einen neuen Kursus für Anfänger, auf den wir auch an dieser Stelle aufmerksam machen. Näheres Über Beg nn des Unterrichts
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