qvrr, wurde eifrig fortgesetzt. ES bestehen unter vortrefflicher Leitung Kreisziegenzuchtvereine in Alsfeld, Lauterbach und Friedberg, Ziegenzuchtvereine in Gießen, Wieseck, Lich, Langsdorf, Büdingen und Schotten. In Lauterbach ist int Anschluß an die Rinderjungviehweide eine Ziegenzuchtstation errichtet, in der Zuchtmaterial für die Ziegenhalter der Provinz herangezüchtet wird. Man hofft dadurch Zuchtmaterial zu gewinnen, das, an Boden und Klima gewöhnt, sich widerstandsfähiger erweist, als das importierte Material. Auch für die Stadtgemarkung Gießen ist eine solche Ziegenzuchtstation geplant. Hoffentlich wird der Stadtvorstand dem Vorhaben sein Interesse zuwenden, zum Segen der zahlreichen kleinen »Familien in der Stadt und deren Umgebung, für deren Wohlergehen eine milchreiche Ziege so viel beiträgt.
Die Geflügelzucht wird in zahlreichen Vereinen gepflegt. Kann auch in unseren enggebauten Dörfern die Zahl der nützlichen Hausgeflügelarten nicht wesentlich vermehrt werden, so kommt es darauf an, Russen einzuführen, die in Bezug auf Eiecpcoduktion mehr leisten als die oft noch vorhandenen, durch Inzucht verdorbenen Hühnervölker. Auch in den Geflügelzuchlvereinen hat man Zuchtstationen für rassereines Geflügel geschaffen, von diesen werden Eier zu Brutzwecken abgegeben und so erreicht, daß mit verhältnismäßig geringen Kosten es jedermann ermöglicht wird, seinen Hühnerhof rentaber zu gestalten. Im Berichtsjahre wurden von diesen Geflügel-Zuchtstationen 13 280 Stück Hühnereier, 1434 Stück Enteneier, 121 Gänseeiec abgegeben.
Der Obstbauverein für die Provinz Oberhessen in Friedberg, verbunden mit der staatlichen Obstbauschule daselbst, zählt über 5000 Mitglieder. Die Herren, die an der Spitze desselben stehen, haben es verstanden, alle Kreise in der Provinz für den rationellen Obstbaii zu gewinnen, ihr Interesse zu wecken und in der Obstbaupflege immer größere Erfolge zu erzielen. Der Direktor Dr. v. Peter in Friedberg hat einen Bericht verfaßt: Rückblicke auf 15 Jahre seit dem Bestehen des Oberhessischen Obstbauvereins, der Interessenten allen Aufschluß giebt über den Fortschritt des oberhesstschen Obstbaues. Der Bericht ist zu finden in der Zeitschrift für die landwirtschaftlichen Vereine des Großherzogtunts.
Dieser Bericht ist ausführlich geworden und doch noch lange nicht ausführlich genug. Die unablässige Arbeit aus allen Gebieten des landwirtschaftlichen Betriebes konnte nur mehr angedeutet, als geschildert werden. Dank gebührt allen denen, die durch selbstlose Arbeit mitgewirkt haben, auch tnt Berichtsjahre 1903/04 das landwirtschaftliche Gewerbe in unserer Provinz zu fördern, zu heben.
Ans Siadt und Lafld.
Gießen, den 15. November 1904.
** Provinzial-Ausschuß-Sitzung. Am 16. l. Mts., vormittags 9 Uhr, findet eine Sitzung des Provinzial-Aus- schilsses mit folgender Tagesordnung statt. 1. Gesuch des Wilhelm Schneider zu Gießen um Erteiliing der Erlaubnis zur Ausdehnung seines Wirtschastsbetriebs im Hause Walltor- straße 24 dahier. 2. Gesuch des Hiigo Ramspeck zu Alsfeld um Erteilung der Konzession zum Betrieb einer Schankwirt- schaft. 3. Gesuch des Ernst Reuter zu Nidda um Erlaubnis zur Errichtung einer Dampfkesselanlage, sowie einer Steinklopsmaschine, eines GeleisanschlusseS und Abladeplatzes zu Ober-Widdersheint.
** Französische Vorträge. Lektor Goetschy hat /einen für morgen vorgesehenen ersten Vortrag um 8 Tage verschoben, da morgen, Mittwoch, ein Vortrag der Gesellschaft für Erd- und Völkerkunde angesagt ist. Lektor Goetschy wird über E. Bri eux, den berühmten Verfasser ber „Robe rouge6, sprechen und zwar mit besonderer Rücksicht auf dessen Erstlingswerk „Blanchette“, welches das tragische Schicksal der Lehrerin unserer Zeit darstellt.
** Kälte. Heute früh zeigte das Thermometer den höchsten Kältegrad, den wir bisher hatten, nämlich — 2 Grad R. Bäume und Dächer waren bereist, und die Wiesenflächen zeigten ebenfalls den gleichmäßigen iveißen Ueberzug, den der Frost darauf gehaucht hatte.
** Auch im Winter Schutz den Anlagen! Es ist eine bei den Besitzern von Hunden tveitverbreitete Ansicht, baß sie ihre Tiere im Winter aus den Grasplätzen und Beeten der Anlagen herum laufen lassen können, da Schaden hierdurch nicht verursacht werde. Eine derartige Unterstellung ist jedoch unzutreffend. Wie uns von fachniännischer Seite mitgeteilt wird, haben die von Hiinden besudelten Wurzeln der Bäume, Sträucher und sonstigen Gewächse bei Frostwetter derartig zu leiden, daß sie oft ganz eingehen. Es ist daher dringend geboten, and) im Winter dafür zu sorgen, daß die Hunde nicht in den Anlagen umherlaiisen dürfen.
" Winterfest des Turnvereins. In Eröffnung der Wintervergnügungen feierte dec Turnverein Gießen, gegründet 1846, am SamSlag abend sein Winterfest, welches in allen Teilen glänzend verlausen ist. Die hiesige RegimentS-- musik unter persönlicher Leitung deS Musikdirektors Kraiiße brachte ein schönes, mit packenden Solls ausgestattetes Pro- gralnm zu Gehör, während Gesangsvorträge des Sängerchors des Turnvereins und ein flott gespielter Einakter: „Die Kraniche des Jbykns", sowie lebende Bilder, gestellt üoii Damen, den übrigen Teil des Abends aiisfüllten. Der I. Sprecher des Vereins gedachte in warmen Worten der Verdienste des langjährigen Turnwarts Franz Wigandt und überreichte ihm zu seiner kürzlich stattgefundenen Ernennung zum Ehrenturnwart eine stattliche Ehrenurkunde. Der nach Bichlers Hardt am Sonntag nachmittag unternommene AuS- llug war ebenfalls stark besucht und verlief zur Zufriedenheit.
-fi Sck)otten, 13. Nov. Hier bestand seither em Geflügelzuchtverein, der jedock) nicht weiter hervortrat. Die hiesigen Geflügelzüchter begrüßen es deshalb mit Freuden, daß fid) heute auf Anregung des Schlniedmelsters Appel aus Ulrichstein, Vorsitzender des dortigen Vereins, eine Sektioii des Oberhessischen Geflügelzuchtvereins bildete. Der jährliche Beitrag zur Kasse des HauptveremS (Sitz in Grünberg) beträgt 2 Mk., außerdem sollen 50 Pfg. zur Bestreitung der Sektionskosten erhoben werden. Wahrscheinlich findet im nächsten Jahre in Schotten eine GeflügelaiiSstellung statt.
Frankfurt, 14. Nov. Die /Vollstreckungsgebühren" für jede der leiden Hinrichtungen in Preungesheim betragen 750 Mk. Der Scharfrichter Engelhardt, dec als ein
„Mann mit freundlichen Gesichtszügen* geschildert wird, hat in diesem Jahr im Kulturstaat Preußen bereits 15 Enthauptungen vorgenommen. Er ist der Schwiegersohn und Nachfolger des Scharfrichters Neindel in Magdeburg. Bereits am Samstag mittag 12 Uhr 8 Min. reiste er von hier wieder ab. Er fuhr nach Breslau, wo seiner wieder Arbeit harrt. (Kl. Pr.)
Zer Waubmord in KejOenöergen.
Pfarrer Joseph Eberhard Thöbes stand im 61. Lebensjahre. Ec wurde im Jahre 1844 in Gernsheim a. Rh. geboren. Trotz seines Alters war er außerordentlich rüstig. Er strotzte förmlich von Gesundheit. Sein joviales Wesen und fern warmes Herz, das aus den freundlichen Augen leuchtete, machten ihn allgemein beliebt. Für.Jedermann, einerlei, welcher Konfession, arm oder reich, hatte er ein freundliches Wort. Besonders die Kinder hingen mit aufrichtiger Liebe an ihm. Der Pfarrer von Heldenbergen war ein seingebildeter, sehr musikalischer Mann, der außer seinen Berufspflichten viel wissenschaftliche Studien trieb. Für Architektur hatte er ein sehr reges Interesse. Die Friedberger Kirche und die Heldenbecgec Kirche renovierte er zum großen Teil auf eigene Kosten, rok er überhaupt dafür sorgte, daß gemeinnützige Arbeiten von den ortseingesessenen Handwerkern ausgeführt wurden. Bei dec Einführung des Klingelbeutels habe er mit scherzhaften Worten bemerkt: Ec wolle die Gemeinde nicht ausbeuten, und um das zu beweisen, verpflichtete er sich, alljährlich dieselbe Stimme wie die ganze Gemeinde zusamnien in den Klingelbeutel zu stiften. Sein Tagewerk begann auch im Winter um 6*/, Uhr. Er lebte einfach und mäßig. Gegen zehn Uhr legte sich der Pfarrer regelmäßig zu Bett, wo er noch lange las. Da er die Gewohnheit hatte, sich die Nase wund zu kratzen, ließ er sich die Aermel seiner Nachthemden vorn zunähen. So war dec starke Mann ivehrlos, als der Mörder über ihn kam.
Das katholische Pfarrhaus in Heldcnbergen liegt direkt hinter der katholischen Kirche, von einer hohen Mauer umgeben, die Fenster im ersten Stock tragen Eisengitter. Bewohnt wird das Haus vom Pfarrer und seiner Haushälterin. Ersterer hatte sein Schlafzimmer parterre, letztere tnt ersten Stockwerk. Am Freitag abend weilten beide Bewohner in der Kirche und es wird nun von einer Seite angenommen, daß dec Tätec sich während dieser Zeit in das Pfarrhaus eingeschlichen, verborgen gehalten und dann einen günstigen Augenblick zur Ausführung der Tat abgewartet hat. Glaubhaft erscheint auch, daß dec Täter vom Garten aus durch das Abortfenster eingestiegen und dann in das Innere des Hauses gelangt ist. Nach Mitternacht vernahm die Haushälterin einen kurzen Ruf, legte demselben aber keine weitere Bedeutung bei, da dec Pfarrer an Beklemmungen litt und des öfteren nachts stöhnte. Morgens wurde der Pfarrer in seinem Bette ermordet ausgefunden. Zur Ausführung der Tat hat der Raubmörder sich ein in der Küche liegendes, dem Pfarrer selbst gehörendes kurzes Küchenmeffec ausgewählt. Ein ganz kurzer Kamps scheint vorausgegangen zu sein, ebenso sicher kann auch angenommen iverden, daß die Tat mit Vorbedacht ausgesührt worden ist. Der Psarrer schlief stets auf der rechten Gesichtsseite. In diesem Zustande des Schlafes erhielt er auch den ersten Stich in die linke Seite des Halses. Er wurde wach und schnellte auf, sodaß dec zweite ihm zugedachte Stich fehl ging und das Kopskisten, ein dritter Stich das Gesicht traf. Nun ivird ein kurzes Ringen stattgefunden haben, denn es konnte konstatiert werden, daß der Psarrer an dem Halse gewürgt worden ist. Der Mörder hat seinem Opfer den £>al§ zugeschnürt und ihm sein Messer einige Male in die Brust gestoßen. Ein in das Herz getroffener Stich war nach dem Sektionsbesunde tätlich. Mit den Fingern hat dann der Täter das Blut vom Messer abgestreist und das Mordinstrument auf die Kassette, welche ec ausraubte, gelegt.
Die Polizei fahndet nach einem in den zwanziger Jahren stehenden Dresch maschine narb eit er, der seinerzeit einige Wochen in Heldenbergen arbeitete und nach längerer Abwesenheit am abend vor dem Morde wieder in dem Orte auftauchte, jetzt aber verschwunden ist.
Ein Arbeiter, nantens Bausch, welcher verdächtig ist, den Pfarrer ermordet zu haben, wurde, nachdem er schon einmal verhaftet, aber wieder an§ der Haft entlassen worden war, wieder aufs Neue verhaftet. Man fand gestern, Montag in der Nähe der Mordstelle ein blutiges Hemd und eine blutige Hose. In Büdesheim wurde dec hier wohnende Arbeiter Rick und ein Metzgergeselle verhaftet.
VermischreA.
* Berlin, 13. Nov. Ueber das Schicksal der verhafteten Russin Janina Borson wird der „Berl. Zig/ mitgeteilt, daß trotz wiederholter Bitten dem Bräutigant dec Verhafteten kein Zutritt zu thr gewährt wurde. Beim ersten Verhör wurde derart schroff mit ihr verfahren, daß sie jede wettere Auskunft verweigerte. In einem an ihre Angehörigen gerichteten Briese heißt es, daß sie sich bet ihrer Untersuchung vollständig entkleiden mußte, da sie, wie man sich ausdrückte, Dynamit an ihrem Körper versteckt halten könnte. Von ihrem Bräutigam ist der Oberstaats- anwaltschast eine Anzeige gegen Dr. Hennigec wegen Freiheitsberaubung emgerelcht wocden. Atlßerdem hat fid) der Rechtsbeistand an den hiesigen russischen Generalkonsul und den Botschafter gewandt. — Wegen Majestätsbeleldigung wurde gestern nachmittag auf dem Bahnhofe Zoologischer Garten aus dem Zuge heraus em dem Arbeiterstunde angehörender Mann namens W. verhaftet. In dem Vorortzuge befand sich eine Militärpatrouille, die einen Gefangenen zu seiner Aburteilung nach Berlin einlieferte. Den W., der zufällig in dasselbe Abteil elngestiegen war, befiel angesichts dieses Transportes den Blatikoller: er schimpfte und schmähte auf alle Militär- und StaatSemrichtungen und erging fid) schließlich in Majeftätsbeleidigungen. Der Führer der Patrouille machte auf dem Bahnhof dem Stationsvorsteher Anzeige von dem Vorgesallenen und dieser ließ durch einen Polizeibeamten den Mann seftnehmen.
* Ein Pistolenduell mit tragischem Ausgang and dieser Tage mt Kaiserwalde bei Riga zwischen den Sttidierenden des dortigen Polytechnikums Heinrich Stamm und Hugo Zeh dec statt. Stamm gab den ersten Schuß ab
und traf seinen Gegner in das Schienbein. Als dieser infolge der heftigen Erschütterung zu Boden sie, entlud sich seine Pistole und die Kugel drang dem Studenten Zehder mitten in das Herz, sodaß auf der Stelle der Tod eintrat. Nach dem unglücklichen Ausgange des Duells begab sich der Sekundant des Getöteten sofort zur Polizei, wo er den Vorfall zur Anzeige brachte.
Beinahe lebendig seziert wurde in Grenoble eine Dirne, welche man kurz vorher betrunken an einer Straßenecke aufgelesen hatte. Als man sie morgens aus dem Polizeigewahrsant holen wollte, konstatierte der Amtsarzt, sie sei an einem Gehirnschlag erlegen, und schaffte sie sofort zur Ecole medecine, damit sie dort zu anatomischen Zwecken verwandt werde. Als cm junger Mediziner soeben ihren Hals mit seinem Messer berührte, richtete sich „die Tote" mit einem höchst unparlamentarischen Fluch empor und sprang zum Entsetzen der Umstehenden vom Marmoctisch herunter. Wie sich bann heraus, stellte, hatte es sich bei ihr nur um einen lethargischen Schlaf gehandelt.
«Landwirtschaft.
Eröffnung des ersten o b e r he ssi s ch en Korn- Hauses in Alsfeld. Nachdem anfangs Februar b. I. eine größere Anzahl von Landwirten aus der Umgegend von Alsfeld den Beschluß gefaßt hatte, eine Kornhausgmossenschast zu gründen, war von vornherein beabsichtigt, ein Lagerhaus zu bauen, ver» mittels dessen alle hanoelsgeschäftlichen Erledigungen vollkommener und besser erreicht werden konnten. Nach anfänglich außerordentlichen Schwierigkeiten war es der Kornhausgenossenschaft doch möglich, ihren Zweck zu erreichen. Tas neue Lagerhaus, welches, wenn auch nicht in der ursprünglich beabsichtigten Ausdehnung, jetzt in fertigem Zustande am Bahnhofe in Alsfeld steht, wurde aint vorigen Samstag feierlich eröffnet und dem Betriebe übergeben. Zu diesem Zwecke hatten sich gegen y23 Uhr der größere Teil der Mitglieder und die eingeladenen Gäste, unter denen sich ein Vertreter des Großh. Kr:eisamtes, der Provinzialdirektion, des landw. Provinzialvereins, der Stadt Alsfeld und Interessenten aus den benachbarten Kreisen befanden, im neuen Lagerhausgebäude eingefunden, um sich den Betrieb anzusehen und erklären zu lassen. Das jetzige provisorische Gebäude faßt nur 3500 Zentner Getreide. Es hat Eisenbahnanschluß. Der Betrieb ist automatisch, d. h. die Transportierung des Getreides im Lager, die Umarbeitung, die Reinigung, die Sortierung erfolgt ohne Handarbeit. Zur Bewegung der Maschinen dient Elektrizität, die vom Alsfelder Elektrizitätswerke geliefert wird. Tie Einrichtung und die Lieferung der Maschinen war der Geislinger Maschinenfabrik übertragen worden, welche, soweit sich dies jetzt übersehen läßt, die Genossenschaft gut bedient hat. Nach der Besichtigung folgten die Teilnehmer einer Einladung des Genoffenschaftsvorstandes zu einem gemeinsamen Festessen im großen Saale des Teutschen Hauses, wo sie in angeregtester Stimmung sich über das Gesehene und die Zukunft des neuen Unternehmens unterhielten. Von den Festreden wollen wir nur die des Präsidenten des landw. Vereins für die Provinz Oberhessen, Oekono- mierat Schlenke, des Tirektors der Genossenschaft, des Landtags- abgeordneten Korell, der Vertreter der Kreise und der Provinz, erwähnen. Aus allen ging hervor, daß man in den Kreisen der Landwirte dem Kornhauswesen, das mit der Errichtung des Lagerhauses in Alsfeld seinen Einzug in die Provinz Oberhessen hält, nicht nur das größte Interesse, sondern auch große Hoffnungen cntgegenbringt und daß daher die unternehmenden Landwirte des Kreises Alsfeld von allen Seiten auf das lebhafteste beglückwünscht wurden.
Familien Nachrichten.
Gestorben: Herr Karl Bernbeck, evang.-luth. Pfarrer i. P., Herr Kaspar Henning, beide in Lauterbach. — Herr Markus Levo, Worms. — Frau Theodora Haupt, geb. Luy, Wetzlar.
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