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15.9.1904 Erstes Blatt
 
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anbei

Kirche unb Schult.

unb vier BataillonSführcr hintereinander

auf Nr. 5451

100216 100441 100572 104634 105802 107240

Der Angriff

6

26430

46651

82708

regens von neuem einen Versuch, unsere Stellungen auf dem linken Flügel, fonne ein Fort unb d i e

80439

47825

69430

83726

90291

12098

35769

48715

76631

88178

24077

42717

56083

81484

98499

19618

12363

38869

49017

78021

28084 54788

Gewinne von

a n In um

24980

59591

82528

99431

roinne von 100 Mk. 58735 61941 65255

20 M. aus Nr. 681

19922

38955

52044

79105

97413

von dem belgischen Senator Grasen von Alviela in Vorschlag gebracht wurde. In demselben beifot eS, die Vereinigung fei sehr aufgebracht über daS massenhafte Blut­vergiessen im fernen Orient. Der Kongress bedauere, daß die Signatarmächte sich nicht aus den Artikel der Haager Konferenz gestützt baben, um die Initiative zu ergreifen. AlS dieser Antrag gestellt wurde, erklärte der Gras, der Präsi­dent der Vereinigten Staaten sei berufen, die

selben Berichterstatter soll Marsckxill Ovama in Ltaujcmg erklärt haben, Ä uropa t kin müsse trotz seiner Hart- näckigkeit in der sclJvierigen Lage fein, einzusehen, dass er das Spiel verloren habe Schliesslich meldet er, dass im Lager General Cfu-S der fcfyver erkrankte Bericht- »rstatter eines ^an FrauciScoer Mattes die japanisclien .lerzte beschuldigte, sie hätten ihn, unt den Fremden los zu tnerben, schtver vernachlässigt.

Petersburg, 11 Sept. Die fltuff Dlegr -Agent." meldet vorn 13 Sept.' Privat Nachricht en zufolge stellten

verloren Tn Korrespondent fügt hinzu, für die Be­hauptung der Venveudnng von Tumdum-Okschossen seitens der Russen fei keinerlei Beweis erbracht worden. Nach benv

Udjantsch an berge anzugreifen

Vermittelung ein zu leiten. Der Kongress beschloss als­dann, Roosevelt zu ersuchen, eine zweite Session der Haager Konferenz zu beantragen. Schliesslich sandle der Kongress an Roosevelt ein Telegramm, worin heisst, der Kongress beglückwünsche sich, in einem Lande zu tagen, dessen erster Beamter als Champion der mternationalen Justiz be­trachtet wird.

Madrid, 14. Sept. Bei dem Direktor deS An­archist enblatteS .El Rtbtlde* wurde heute ein gewisser Amantriste Claar FloreS, gebürtig aus Cuba, verhaftet, der von Paris hierher gekommen unb verdächtig ist, dass er einen Anschlag gegen eine hohe politische PersSn- lichkeit beabsichtigt habe. Bei dem Verhafteten wurden 9 Dynamitpatronen in seinem Gepäck unb anarchistische Schriften gefunden.

71861

33525

47958

72853

88150

Personalien. Sc. Kgl. Hoheit der Grossherzo, haben ben Direktor des Realgymnasiums und der Oberreal schule und der höheren Handelsschule zu Mainz, Geheimen

meld' t fein Morrefpotibcnt, der bisher im japanischen Hauvi- unartier tveifte, aus Tientsin: Tie Japaner hätten iyre Verluste bei Liaujang offenbar zu niedrig an­gegeben. Sie hätten eher 30 600 al- 17 000 Mann

Vvftreteii der Bcsatzunwn der aktiven Sck>lachtffotte über-fNamc deS Generals Marzon, der daS WollinSky-ReMinent a l l i m A n »l an d e rvnerfl unb Innterlnffcn bat, erfüllte rommanbiert. In C Harb in erreicht bie Zahl der V e r tv u n b c*

mich mit bcfonNrrr i^nugtuuna Tie OrdenSdekorationen für t c n unb Kranken 30 000. In allen Kirckxen, Theatern, Sing»

b.' älawtflotte unb der derselben vorübergehenb ballen und Amt-Häusern ist Sintaldienst organisiert. Tie Zahl

«i geteilt en M *it nb bie Dekorationen ben Bet ressenden ber in Cl^nchin gepflegten Japaner beträgt etwa 200. General nhbt bervt'< felbn l-elxinbint bade, folgen zur Aushändigung Rennenkamp ist mlcbedyerncfleUt und meldete sich in Mulden

VnmSbüttel, an Bord meiner IacktHobenzollern", den l>ei XViiropntFin zur Nebernalmic deS Kommandos feiner Kosaken-

Division.

Per Krieg swisSen Japan und Auhsand

AuS der Mandschurei.

Petersburg, 14. Sept. General Stöffel meldet ben Kaiser unter dem 28. August neuen StilS: ber Nach! zum 27. August machten bie Japaner drei Uhr früh roährenb eines sehr heftigen Gewitter-

Aus Stadt und Land.

Giessen, den 15. September 1904.

wären. Port Arthur.

St. Louis, 14. Sept. Der interparlamentarische Petersburg, 14. -evt. Laut N- richt'n aus Bort Ar- fiticbeneronartf; hot einen Slntraq angenommen, her "wr Dom 10. 5epteinb-r imb dort ^'UI- BerändeT-

1 ' ' - > ungen ber Lage zu verzeichnen Tic dort erscheinendeV/onn

Kran" vom 8. September berichtet von einem günstig ver-

110653 113504 115928 116341 117019 120891 124834. Ohne Gewähr. Schlussziehimg Donnerstag.

rm. Jriebb erg, 14. Sept. Heute fand hier in ber Biirgkirche die feierliche Entlassung der fünf vom Pre­dige rsem i n ar abgehenden Ka u d i da tcn statt. Die Haupt- predigt hielt Professor Lic. Eger, während das Abschiedswort für die Kandidaten der Kandidat Sattler sprach. Als Ver­treter des Oberkonsistoriums ivar Konsistorialrat D. Flöring auS Darmstadt anwesend. Die eigentliche Entlassung der Kandidaten erfolgte durch den Direktor deS Seminars Pro- essor D. Wurster. Ein gemeinsames Mittagessen imHotel Trappt vereinigte etwa 60 Personen, unter denen sich auch die meisten derjenigen Geistlichen befanden, welche vor zehn Jahren daS Seminar besucht hatten.

r. ErbeS - Büdeßhei m, 14. Sept. Zu der gestern gemeldeten blutigen Tat ivird noch folgendes berichtet: Der A lt bür g er meister Lebert und dessen Schwieger- 'ohn, der Weinhändler Baron vonLengerke, lebten schon längere Zeit wegen Vermögensauseinandersetzungen aus heftigem Kriegsfuss. Cie gerieten, wie schon sehr häufig, wieder in Streit, wobei ber erstere einen Revolver ergriff und drei Schüsse aus feinen Schwiegersohn abgab. Dieser entriss ihm den Revolver und schoß seinem Schwiegervater in ben Kopf. Lebert war sofort tot, während Lengerke am Arm schwer verivundet ist. Lengerke, der angibt in Notwehr gehandelt zu haben, wurde noch am Abend verhaftet und an bie Staatsanwaltschaft nach Mainz abgeliesert. Anlass zu bem so ein büseS Ende genommenen Streit soll zunächst die Tatsache gewesen sein, dass Lebert am Nachmittag sein ganzes Vermögen unter Uebergehung seines Schwiegersohnes seinen Enkelkindern testamentarisch vermacht hat.

-rm- Groß-Karben, 14. Sept. Gestern, während bc5 starken, in der Gegend niedergegangenen Gewitters, befand sich der Beigeordnete unseres Dorfes, namens Iser, mit seinem Juhrwerk unterwegs. Aus der Höhe bei Ilbenstadt wurden bie Pferde infolge deS Unwetters scheu, sie sprangen vom Wege ab, wobei Iser vom Wagen geschleudert wurde, und rannten den etwa 300 Meter langen, steil abfallenden "Abhang nach dem Nonnenhos hinunter; der Wagen schlug um und sing sich in einer Dornenhecke, wodurch die Pferde zum Stehen gebracht lourbcn. Arbeiter vom Nonnenhose lösten dann mit vieler Mühe die Pferde vom Wagen und reinigten sie; sie waren arg zerschiinden. Heute nacht ist dao eine der Pferde, die beide in noch ganz gutem Zustande hier- her gebracht worden waren, doch cingegangen. ^er hat offenbar keinen nennenswerten Schaden davongetragen, wenn er auch über Schmerzen am Halö klagt. ES war ein Gluck für ihn, daß er seitwärts flog und daß dadiirch der Wagen

- .0 j unb gingen auf Jentat zurück Tie! vnnptfräfte der Japaner lagern bei Liau - X a n : ( i wird angenommen, dass die Japaner burch bie

Hn weiterer Bormarsch vorläufig schnsterig er|d)diit

k a r i 4 , H in einer russischen omllichen Lifte

bes bri Ziaaieng fallen cn Offiziere findet sich brr

nicht über ihn ging.

. Darmstadt, 14. Sept. Die erste Abiturientin, welche an. hiesigen Ludwig-Gcorg-Gymnasinm dieser Tage daö Matur itätöexciiu en mitgilt" bestand, hatte nach entsprechenden Vorstlidien bie Oberprima deS Gymnasiums kurze Zeit besticht. Bei bem am SarnStag stattgehabten Abschiedökon,nierö der Abiturienten ,m Kaisersaal, an welchem auch die Professoren teilnahmen, kneipte die Abiturientin, die übrigens scho.i große Reisen gemacht hat unb über 30 Jahre ifthlt statt nut, zeigte sich auch beim Salanianderreiben scd' qcmanbt und sang a»,ch die fröhlichen Studentenlieder lebhaft viit. Sie stammt an« Norddeiitschland unb beabsichtigt schichte, inSbesonbere Geriiianistik, zii ftubieren.

Mainz, 14. Sept. Ein verheirateter AuSlaiifer, bcc in einem grossen Geschäft auf ber Lnbivigstrasse seit vielen Jtihren beschäftigt ist unb daS größte Vertraue n genoss, hat eS in schmählichster Weise missbraucht. Schon feit einiger Zeit waren unerklärliche Warenabgänge bemerkt worben, die schließlich einen Betrag von m ehre r en hun bev 9)1 a rf auSmachten. Die nuf6 geheimste durchgesährte Hütet- siichung liess keinen Zweifel mehr, dass ber Ausläufer ict Dieb war. Eine barailfhin gestern abend in seiner Wohnung in ber Ertalstrasse vorgenoimiiene HanSsuchimg hatte einen überraschenden Erfolg. Man fand nicht nur die gestohlenen Sachen, sondern noch für einige himbert Mark mehr Wann, die ebenfalls anS dem Geschäft entwendet worben. Verauber hat der Dieb anscheinend gar nichts, wahrscheinlich weil ihn hieran die Delcg-nheit gcs.hlt hat. Sin Wancn, der M) l^eladen werden mußte, war nötig, um bie Sachen o 3 schaffen. In der Boppstrasse wtirde der 17 Jahre mr OTnumltbvlinß Marschall durch etflene Schuld von eurem Wagen der elektrischen Stra Heu bahn uar dem - vorbeispringen wollte, ersaßt und ze rin al irrt. ü

itiufencn Ausfall ber rufsischcn Schützen, n>ef(f)e btc Japaner au - ihren Verschanzungen bei der Wasser leitung tvarsen und die B^rschainimten nrrfprrrtcn.

Japanische Freiwilligen Flotte.

Tokio . 14 Tie»afsuna einer japanischen Urei willigenslottc mit Dils' einer ösfentli '-m Subskription ul jetzt endgiltig beschlossen. CS werden Tarn vier in Japan erbaut unb wenn nötig, aucl bereits ""^hind ne Schiffe angekoust werben.

Gefangene.

Tic japanisckx Regierung ftellt C rb*iinq-n b'rüb'r nn, wie die ruüisctwn KriegSg.mngcnen beschäftigt iverben sollen. sind jetzt deren säst 30'30 öovb üben, die müßig geh. n und dem Staate auf ein Jahr berechnet etwa 1 Million Mk. Kosten verurfarfwn.

Kni japanische Truppen.

London. 14. Sept Tic Abcn'dblöttcr melden aus Tokio, ber Krieg-Minister habe aus eine An'rage des Mars-l aUS Lyama erflärt, dass 100000 Mann frischer T r n vven und 252 Kanonen zur Verstärkung b r japanisch n Mands.imrci- arm ee vor Ende Sentember bereit sein iwrben.

Russische Nekrntiernng.

Odessa. 14 Sept Von den einberufenen Rekru­ten baden fid> 8000 Ma n n nicht gestellt, eS sind dicS meist Israeliten, die anSgewandert find.

China.

London, 14. Sept. TaS Reutersck>e Bureau meldet aus Veking »China brauche nirgend Geld zur Turchfül^rung seiner DeereSresorm. Tic Gründe zu dieser lägen erstens in dein Besrnden, eine ausreichende Streitmacht zu haben, um die Mandschurei mit einer Besatzung zu üerfeben, unb dieses Gebiet zu verteidigen, trenn Japan eS an Edina zurückgcbe, ztvcitenS in dem Wunsche, dem Vorschläge ber Teilung Chinas Widerstand leisten zu können, der möflli.bmvcif* nach Beendigung deS Krieges gemacht werden könne, wovor Clnna grosse Jnrcht

Unter bem TitelTie anfgefchobenen Prinzeuretsen

10. September 1904 . gez. Wilhelm.

AnS gleichem Anlass bat ber Kaiser dem vkbmiral o fine9er I NobznS Armee bei Liauiang.

eine besonders ausuichnend^' KabinettSordrc zugelnn lassen, worin Tokio, 14. Sept. Getterol Aodzu berichtet, dass der dessen gross- perfönlnl" Verdienste um die Ausbildung der Jlotte heftigste Kampf, an welchem seine Annee bei Liau- dSchstr Anerkennung fmben 11 rtn n beteiligt war, am 3. September ftattfaub. TaS

20. Regiment, welches zttvvr zwei R e g imen t S h r e v

3unt Wormser Synodaltage richtet Dekan Wahl perlorett hatte, machte einen fast hoffnungslosen Sturm m Langen eine Zuschrift an den Reicl^lwten Tic ?mschrist Ibit ouf bie russische Stellung bei JuSfangmiao und eS gelang den Ayetf, den Ki>e nbnndansschnss de> Cvangelissi>en "Zundes beit J-eind anS seinen Verschanzungen frit vertreiben, von feiner ablehnenden Haltung nfacnflb« ' .^rmy opno- Tff Japaner hatten keine höheren Offiziere mehr als solche Mt-.r- nbnibnnni-n unb motimcrt uon brin Ranqr eineB ^auptumnnrS. (Sin Ofsh;irr Namc,iS

TnüS'hmb Vnifcn ifin. bi'- TÄtinfcit bri Vuiibr» ilDfntnhni bn« STonimniibo bc« 20. MkflimentS unb

n«6 rinrr*itr hin in rrnilnum. bir bicf.-r nncb feinrr OVfcfrirfnr Hdintt an brr Spipr ber Leute mit Hurrarufen xum Au> unb seinem fen t)cntn*iäfiiflt fxit. remndlöfüaen muffte, ber nrifi Tie Reserven füllten ohne Zaubern bie Lücken in er aber auS leicht begreifliclieu inneren wie äufwren Ohrüntwu her Angriffslinie: die Leute beachteten weder Drahtgitter auch jetzt und künftig niemals die erforderliche Ausmerksamkeit noch andere .Hindernisse, alS sie unter Ban.zairufen die unwnNn kann ohne sich selbst aus'.ngcbcn: wir meinen die BefestignngSwerke erstürmten. Ein Bataillon

Dkeinslusinng deS öffentlidxm, deS politischen Lebens. Dem hiCrror sämtliche Offiziere; ein O^frcitcr über, ijpaim. Bund,- ist 'n nahm daS Kvmmando. Eine Kompagnie war auf 14 oder

ber S3ea roianeuhuct. ben er geben, bu-S Selb umschrieben, bas Lr> Manu ,usa,umenrsck>mol,eu. Tie Verluste beS N -. ________ m"l: ____________________________________ .11 >n en t e - be t rügen 1 300 bi t 1300 M a nn.

der Ermüdung der Truppen wurde die Verfolgung der

^USlflnu» Russen am 4. Sept, bei Sonnenaufgang fortgesetzt. Der

nr .. . -. i As- * ~___vi, Mangel an Brücken jedoch zwang die Japaner,

9lmfterbnm l^Sepl. Tic -nternflhonnlc Sc ereil) L a bc8 i t sc f lu s sev zu bleiben.

Konferenz wurde beute mit einer Rede deS Staats- Tokio, 14. Sept. In einer TcvefdK aus Liaujang gibt Ministers Beernaert-Belgien eröffnet. Zu Vizepräsidenten Kuroki zu, bafo eS .fiuropatkin gelungen ist, ohne wurden gewählt: Sieveking-Deutschland, Bramsen-Danemark Verluste an Mannsllxiiten und t^esützen sich a u S L i a u j a n g unb Kolomuu.Oestcrrcich.Uiiqgrn. Tic Konferenz trat in bie hurü<f$u lieben ES sei nicht gelmi gen, ben Russen denRüazug ab» u t chn erben. Die Verbrennung der Lcw>en Erörtenmg der prägen deS RealrechtS zu See und deS km Schlachtselde dauere fort. Zahlreiche Tote liegen noch vcktfiSbnpothekenrechtS em, die durch die Anwendung einer jn hoben Mas^eld.-ni. An der Seite eines Hügels Miubai einheitlichen Gesetzgebung ober deS JlaggengeseheS zu regeln sich 300 Gräber.

bringt dieRheiniscl^Westf Ztg " Nachrichten, für h ren Richtig- tigkeit wir dem genannten Blatt die Verantwortung überlassen . ..ii ivirb bestätigt dass bi1 Reise des Prinzen

' Ü c * n Ü c p- Unsere I r, r r j p f 0 n

«erTuftc sind unbedeutend: 3 Mann wurden getötet, Atvei finp Qfu^ttung von 50 000 Mark Wert [yefrfxifft irorben war,

Offiziere und 98 Mann verwundet. Tic Verwundeten sind au f Wunsch deS Zarena u sg e scho be n" worden sei.

alle geborgen unb geniesten eine sorgfältige Pflege. Tie I Der eifrntlifa Widerstand gegen die Vrinzenrcise soll vom

Leichen der Japaner wurden von UNS fortgeschafft. Ter russischen VerkehrSminister au-gegangen sein. Tic

Gegner hinderte unS aber daran und feuerte aufAuSrüstung deSVrinzen soll nämlich so nvnig altprcussi- bie unter der Jlagge desRoten fireuzeSauS-scher Einsaächeit entsprochen haben dass zu ihrem Transport aesandt"n Sanitätssoldaten drei Eisenbahnwagen notwendig geweten wären. Tamil

Petersburg 11 S l<^neral Stössel an nxiT obcr rufiiidx Ministerium deS PerkehiSwescns nicht n 1 . . Mimst ..um

h.0 - C \U V ' e r ferner meldet, Auswärtigen und dessen Leiter in feinerVerzweiflung"

striff d/r J^ind in der Nacht zum 2. September den Hohenan bcn oflrfn Nun entsvann sich zwischen Petersburg und und den Langen Berg, sowie die benachbarten Be- Berlin ein reger Notmau-tausch.

feindlich ; n

tillerie sowohl diese Berge, wie die genannten Befestigungen recht, dass demVrinzeu Karl von Hohenzollern beim Die vordersten feindlichen ^ftipenretten wurden durch Eintreffen auf b?rSachsen" in Colombo amtliche Telegramme i- merkt und auf bie Sl-n-. nfetten tvie übergeben wurden mit der Aufforderung dem llufluchen deS

auf die Datteri.n bei (Vcmierd Jener erösfnet. Die den jopmiischen Hauptauartierä '''nächst weitere Meldungen abzu- 3Mt.cnrettcn foMcnbc feinbliche Kolonne q c r i e t «r^aten nnt> ,.b.r c < fr n ö «11* ft '

auf fcfßtiitin. Trlattermiiien; viele fToficn Tic «tnclnncn rumsen Tarnen nnb bet »ncfl. in bie Luft. Nach einer Stunbe war ber -ln griff ,Tie ichmcrc 1-rinuua. he RutzlanbWer "»«aehenlassen brr i(ihnn#r .vc ntuf), hat ben Patriotismus der vornehmen nusischen i amen

ber Japaner abgeschlagen. Auf russischer Settc, ' bic Pinanbcr burrf Stiftungen und Dienste für das sind ein 5n.z.er und sieben Mann vcNm.ndet Vaterland zu Überbieten furfvn. TerGaulois" zählt einige

Petersburg, 14 Sept DemTatst) Telegraph" Leistungen auf Die Jürstin Jussupow, die vielleicht das rösste Vermögen m Rußland besitzt, hat für die im Kriege Venmindeten schon riesig.' Summen gespendet^ Ausserdem ver­dankt man Hyr die Schaffung eine- ganzen -^anitätszugeS für die Verwundeten, b*r ein Muster an technischer Vollsiminienlieit und Beaucmlichkeit ist, ein wirklicl>es salwendes Lazarett. Dieser SanitätSnig ist nach den Aufträgen der Jürstin Jussupow und ganz auf ihre Kasten erbaut worden. Auch die Gräfin Bobrinski auS Moskau bat einen ganzen ßug zur Verproviantierung ber Truppen unb zur Hilfe für bie Verwundeten nur den Kriegsschau­platz geschickt. Eine andere Gräfin V->brinNi ist Vorsitzende einer plnlanthropischen Gesellschaft, die fiel) l>esondcrS jnft ben Cpfern deS Ürieg?S. die Krüppel bleiben, beschäftigt Die Fürstin Vieloffel'ki Biclozcr fi hat eine Gesellschaft begründet, die zur Unterstützung ber Witwen und Waisen der im Kriege gefallenen Soldaten beiträgt Die Gräfin Schuwalow, geb. Jürsiin «uma» tinßki, bat eine E) vdition ans ihre fiosten in den fernen Osten geschickt und eilt selbst balrin. nm den Verwundeten snlfe »u zu bringen, und auch die Gräfin DperanSki b.gibt sich scwst au den fire^sch an platz. ?ie will alS l-a'-m herzige -'chwester die beiden b.r V.-> .....ri -d ' i' ''V' Gräfin Ignatjew.

Schulrat Dr. Friedrich Schön zu Mainz, auf fein Nach- ucheu, unter Anerkennung seiner langjährigen treuen Dienste, nit Wirkung vom 1. Oktober 1904, in ben Ruhestand ver­eist. Der Direktor ber Realschule zu Wimpfen, Dr. Karl Kemmer, wurde zum Direktor des Realgymnasiums und der Oberrealschule und der höheren Handelsschule zu Mainz, der Oberlehrer an dem Realgymnasium zmd der Oberreal* chule zu Mainz, Dr. Philipp Friedrich, zum Oberlehrer an bem Realgymnasium zu Darmstadt und ber Lehramts­assessor Dr. Heinrich Wagner zu Oppenheim zum Oberlehrer an ber Realschule zu Oppenheim ernannt.

Schu hwarenhänbler- Verein. Gestern abend tagte im »Hotel Einhorn" eine Versammlung von Schuh­händlern von Giessen und Umgegend, die nach einstimmigem Beschlüsse einen Verein der Schuhwarenhändler für Giessen, Wetzlar und Umgegend ins Leben rief. Zweck des Vereins ist Wahrung gegenseitiger Interessen und Bekämpfung des unlauteren Wettbewerbes. Der Verein schloss sich gleichzeitig dem Deutschen Schnhhändler-Verband (Sitz in Berlin) an.

** 4 2. Gothaer Geldlotterie. Bei der gestern im ZiehungLsaale der Landeslotterie in Darmstadt vor den Hess. Notaren gezogenen 42. Gothaer Geldlotterie sielen aus folgende Nummern Gewinne: 1 Hauptgewinn von 10 000 Mk. auf Nr. 65077, 1000 Mk. auf Nr. 12286 58439, Gewinne von 500 Mk. auf Nr. 19968 107520 66699, Gewinne voi; 200 Mk. auf Nr. 2349 6096 32572 81298 110992, Ge-