Ausgabe 
15.4.1904 Erstes Blatt
 
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fon wo er sich

SlnfangS- u. Schlußkurse.

. 196.40

Wetter

13.-14. April =

A. Grünebaum

+ 22,1ü C.

- 3*

Bahnhofstr. 35 Glesse» Bahnhofstr

Bew. Himmel Bed. Himmel

09.95

103.40

60.30

69.50

130.40

44.95

42.901

201.60

215.60

134.60

189.90

196.37

8*/,% 3"/n

8%

April 1904.

Reichsanleihe do.

Konsole do . .

Oest. Kredit. .

Deutsche Bank Darmstädter Bank Bochumer Guß .

. R-y . 104* . 1034 . 201?v . 183* . 13^ . 1481» . 161» . 137.70 . HO» . 192.0J .230» J90JO 193.70

. 201.75

. 216.

. 134.90

. 190.

I Der Mißerfolg der Russen und die Börse. Die Börse ist über den neuesten Mißerfolg der Rusien sehr verstimmt. Gerade im jetzigen Augenblick, da eine Anzahl neuer großer Finanz- Projekte, u. a. auch die italienische Konversion, wieder austauchen, und auch wieder von einer Geldbeschaffung für Rußland die Rede ist französische Bankiers sollen unterwegs nach Petersburg sein faux die empfindliche Schlappe der Börse sehr ungelegen. Man wird jedenfalls in den nächsten Tagen mit sehr stillen Börsen zu rechnen haben, da es unter den obwaltenden Verhältniffen wohl an Lust gebricht, zu operieren.

Vorteilhafteste Bezugsquelle für Möbel und Wohnungseinrichtung^'

3°/g Mexikaner . 41/g,/o Chinesen Electric, ßohnckert . Nordd. Lloyd . Kreditaktien .

Diskonto-Konnnandii. Darmstädter Bank . Dresdener Bank . . Berliner Handelspes. Oesterr. Staatsbahn . Lombarden . - Gotthardbahn . - Laurahfltte . Bochum.....

ihnen gestattet werden soll, den Verkauf von SJliluj an Sonn- und Festtagen für die Zeit von morgen? 5 bis nachmittags 4 Uhr auch während des Gottesdienstes freizugeben. Dieses Gesuch wurde genehmigt. Auch hat die Kreisbehörde den verschiedenen NahrungSmittelgewerbe- tteibenden sowie für den Handel mit Blumen und Kränzen Ausnahmen von der allgemeinen Beschäftigungszeit an Sonn- unb Festtagen zugelassen.

(.) Marburg, 14. April. Nachdem im vorigen Jahre die hiesige freiwillige Feuerwehr eine sogenannte Reorganisa­tion durchmachen mußte und in 4 Löschzuge eingeteilt wurde, stellte sich auch bald ein Mangel an Geräten heraus. Auf i das wiederholte Ersuchen be§ Kommandos, diesen Mißstand zu beseittgen, hat die Stadtverordneten-Versammlung etwa 1000 Mk. für Feuerlöschgeräte in den Etat eingestellt, der Magistrat zögert aber immer noch mit der Anschaff­ung, worüber in Feuerwehrkreisen große Entrüstung herrscht. In einer dieser Tage abgehaltenen Versamm­lung der freiwilligen Feuerwehr, welche etwa 250 Mitglieder zählt, wurde die Nichtanschaffung der Geräte sehr! gerügt und auch bekannt gegeben, daß bis auf Weiteres keine Uebungen mehr abgehalten würden. Eine Reso­lution, in welcher der Magistrat ersucht wird, schleunigst Feuerlöschgeräte anzuschaffen, andernfalls die Feuerwehr jede! Verantwortung bei einem etwaigen Brande ablehne, fand einstimmige Annahme.

? Aus dem hessischen Hinterland, 14. April. Die amtliche Zusammenstellung der gefallenen Krieger unseres Kreises, deren Namen auf dem Kreis-Kriegerdenkmal auf zwei Tafeln eingraviert werden sollen, ist in diesen Tagen erfolgt. ES kommen dabei nur diejenigen Krieger in Betracht, welche in den Feldzügen 1866 und 1870/71 entweder ge­fallen oder infolge von Verwundungen oder Krankheiten bald darauf gestorben sind, oder auch solche, die seit den Feld­zügen vermißt werden. AuS dem Kriege von 1866 sind es Sie Namen von 16 Kriegern und auS dem 70 er Krieg 41 Namen, deren Inschrift daS Denkmal schmücken werden. AlS Tag der Einweihung des Denkmals ist der 19. Juni vorgesehen, und da damit auch daS KreiS-Krieger-VerbandS- fest verbunden werden soll, so wird Biedenkopf einen groß-1 artigen Festtag zu erwarten haben.

Höchste Temperatnr am Niedrigste

Zlniverfltäts-'Machrichten.

Marburg, 13. April. Der Privatdozent für physikalische Chemie an der hiesigen Universität, Dr. phil. Karl Schaum tst -um außerordentlichen Professor dieses Jaches ernannt worden. Schaum stammt aus Frankfurt a. M.

flarpener .

'r-T^nz: behaupt^-

I deshalb auf Dem beschrittenen Wege von den geschäftlichen Vor­gängen in Kenntnis gesetzt werden. Garbe hat aber später der

I Hoffnung und Versicherung, daß seine Aufforderung an die Ge­schäftsleute Erfolg habe, dadurch Ausdrnck gegeben, daß er schrieb : Die Geschäftsinhaber wiffen das schon, daß unsere Genossen nur

I bei denjenigen Firmen kaufen, die im Volksblatt inserieren und inserieren deshalb. Die Beweisaufnahme ergab, daß verschiedene Geschäftsleute infolge der Drohung inseriert hatten, teilweise allerdings mir früher und vielleicht mehr als sonst. DaS Gericht erachtete denn auch den Angeklagten, wie ein­gangs erwähnt, schuldig.

\V1 Magdeburg, 14. April. Wegen Beleidigung durch die Presse stand der Redakteur Lauterbach von den in­zwischen eingegangenen »Reuest. Nachr." vor dem Schöffengericht, weil er bei der Kritik einer Operette das Kostüm einer Sängerin, welches sich durch st arkenSto ff mangel auszeichnete, als ausschlaggebend für den Erfolg bezeichnet hatte. Der Angeklagte wurde sretgesprochen, hauptsächlich deshalb, weil dre Klägerin sich nicht dazu verstehen konnte, in d e m s e l b e n K o st ü nt wie bei der Aufführung vor dem Ge­richt zu erscheinen.

BreSlau, 14. Avril. Die Strafkammer verurteilte den | Re dakteur der sozialdemokratischen Volks wacht | Mehrlein, wegen Beleidigung sämtlicher deutscher Unterofiziere zu 1000 Mark Geldstrafe.

Thorn, 14. April. DaS Kriegsgericht verurteilte den Ulanen­unteroffizier Till wegen Soldatenmißhandlunq zu 7 Monaten Gefängnis und Degradation.

Kerichtssaat.

Kassel, 14. April. Der Redakteur Garbe des hier er­scheinenden sozialdemokratischen Volksblattes für $ e f f e n unb SBalbecr iff, wie schon kurz gemeldet wurde, zum dritten Male fett vier Tagen verurteilt worden und -war diesntal wegen vollendeter und verursachter Erpressung zu 4 Monaten Ge- fcingms. Der Sachverhalt ist folgender: Im Oktober und No­vember 1903, als die Geschäfte und namentlich die Inserat- geschäfte hier infolge des Generalausstandes der Bauhandwerker schlecht gingen, erließ Garbe eine Aufforde- rtmg an die Abonnenten des Volksblattes, nur dort zu kaufen, wo Inserate für da? Volksblatt aufgegeben würden. Er rechne fest darmff, daß die Parteigenossen so viel Solidaritätsgefühl besitzen, -daß sie sich nach dieser Aufforderung auch streng richten und nach dem Grtmdsatze verfahren: Wer uns nicht unterstützt, den unterstützen wir auch nicht. F-rner drohte Garbe an, er werde demnächst eine Liste derjenigen Geschäftshäuser veröffentlichen, welche im Volksblatt nicht inserierem Einige Nummern später erschien denn auch diese Lifte, wurde aber mit jeder Nummer kleiner, ein Beweis, daß diese Boykotterklärung gewirkt hatte, denn eine Reihe Geschäftsleute batten unter dem Zwange der Verrusslffteu und weil sie auf Arbeiterkundschaft angewiesen riuaren und deshalb Schädigungen befürchteten usw., die bisher zurückgehaltenen Inserate ausgegeben Ein Teil der auf der Liste stehenden Kaufleute hatte sich allerdings nichts daraus gemacht. Der Parteivorstand in Berlin hatte auch hierher geschrieben, es sei unzulässig, in derartiger Weise die Inserat- aufgeber heranzukriegen und mit der Boykotterklärung der 9lbon=- nenten zu drohen usw. Garbe bestritt jede erpresserische Absicht; er stehe zwar nominell als Verleger auf dem Blatte. ' In Wirk­lichkeit seien aber die Abonnenten die Eigentümer, und sie müßten

Kirchliche Nachrichten.

Evangelische Gemeinde,

chottesdienff.

In der Stadtkirche.

Samstag, den 16. April.

Nachmittag .2 Uhr: Beichte. Pfarrer S ch w a b e.

«Sonntag, MrserteordiaS Domini, den 17. April. Kollekte für die Armen.

Vormittags 9 V, Uhr: Konfirmation der Kinder ans der Markusgemeinbe. Fe,er des heil. Abendmahls.

Qr, _ Pfarrer Schwabe.

Abends 6 Uhr: Pfarrer D. Schlosser.

Montag den 18. April, abends 8 Uhr im Konfirmanden- - Verewigung der konfirmierten weiblichen Jugend der Matthäusgemewde. Osterfeier.

. . 101.85

. . 90.55 . . 102.00 . . 90.65 . . 103.50

Meteorologische Beobachtungen

der Station Gießen.

Gießener landwirtschaftlicher Wetterdienst

Voraussichtliche Witterung in Cbcrbcfieit für Samstag, den 16. Avril 190-1. Schwachwindig, etwas kühler, nach vorübergehender Bewölkung und geringem Regen wieder zeitweise heiter.

Näheres durch die Gießener Wetterkarte.

In der IohanneSkirche.

Vormittags 9'/. Uhr: Pfarrer Euler.

Vormittags 11 Uhr: Kindergottesdienst für die Lukasgemeinde.

~ Vfarrer Euler.

Sonntag abend 8 Uhr: Versammlung und Bibelbcsprechuna Konfirmandensaale der Johanneskirche.

die Stadt zu verlassen.

Telephonischer Kursbericht

frrnnktnrr a. 18. Apnl

Bom Kriege.

. Fetersburg, 15 April. Gerüchtweise verlautet v Z V?e?bslcht,ge, sich persönlich auf bcn jh;r < eSuuJ begebe n. In unterrichteten rufüf-r Meisen ist Jedoch hiervon nichts bekannt. Die Stim-i .3 aren infolge der Nachrichten aus bem fr i 2^ totrb alv melancholisch bezeichnet. Au» -- Geldmangel in den Staatskassen beginnt end­lich zu werden. Die täglichen Ausgaben für KriegsX und so enorm, daß nur noch für 4 Monate^in' ^rhanden sind. Hervorragende Staatsleute erklären 1 Aktion der russischen Flotte sei vorlaut s-.

3um Eintreffen des baltischen Geschwader) t - I vor Juli nicht in Ostasien fein könne.

Petersburg, 15. April. Ein kaiserlicher Ilka-k-- fiehlt, nachdem die von dem Minister des kaiserlichen M.s gemachten Vorschläge zur Einschränkung dee 'M- ^ets des Hofressorts vom Kaiser genehmigt decki sind, daß die hierdurch 'erzielten Ersparnisse voi einer Million Rubel als freie Hilfsquellen der Staatsrentei überwiesen werden sollen, tvobei die Kredite der letzteren für das Hofressort in gleichem eingeschränkt werden.

Petersburg, 15. April. Admiral

Befehl erhalten, sofort nach Pete rsburg ni frwn um Instruktionen für den Krieg in Ostasien rntgearwf- rnen. In hiesigen Militärkreisen hatte managt n, baß angesichts der Tätigkeit der russischen ?dottt unter bern Admiral Makarow die Japaner eine Panhmu br Spitze von Liaotung aufgegeben hätten. folge bet neuro russischen Verluste wird jedoch eine Truppenland>ro i unb selbst eine Belagerung von Port Arthur für möglich ac» halten.

Sofia, 15. April. Die Nachricht über die Kau- strophe des Petropawlo ws k hat hier ein n irarta Eindruck gemacht. Der Fürst übermittelte dem flar.it, tm! der Ministerpräsident dem Grafen Lambsdorff bi? bershf- ft en Ausdrücke der Teilnahme an dem Unglück unb au* H Presse bespricht das Unglück mit Ausdrücken der für Rußland.

8*/e% Hessen g.

^^ash-ington, 15. April. Der deutsche Bvtsch^. Frhr. SPeck von Sternburg drückte dem Dräfid

b^C ^rzlichste Teilnahme anläßlich be^r.

Slucks des KriegsschiffsMissouri" aus

Frankfurt, 14. April. Die Privatiere Ida Strußberg, die in der Gneisenaustraße wohnte, trank in selbstmörderischer Absicht Salzsäure. Man brachte sie ins städtische Kranken- hauS, wo sie alsbald starb. Der 60 jährige Eierhändler Martin Seckbach hat sich heute morgen in seiner Wohnung, Bornheimer Landsttaße 61, erhängt. Krankheit bildete ba§ Motiv zur Tat. Der Flaschenbierhändler Leonhard Bam­berg in der Bergerstraße glitt am Sonntag abend auf der Treppe seines Hauses aus und zog sich einen doppelten Schädelbruch zu, an dessen Folgen er starb. Seit dem 9. b. Mts. wirb der seither in Niederrad wohnende Arbeiter, Eduard Zitzmann vermißt; die Angehörigen vermuten, daß! dem 67 jährigen Manne irgend ein Unfall zugestoßen fei.

Kleine Mitteilungen aus Hessen und den! Nachbarstaaten. Der Goldarbeiter Funk aus Groß- Auheim wurde in Hanau in Haft genommen unter dem Verdacht umfangreicher Golddiebstähle. Bei ihm wurde vor einigen Tagen eine Haussuchung abgehalten, wobei eine Quantität Gold gesunden wurde. Man nimmt an, daß I t^unf mit den kürzlich verurteilten Goldarbeitern Berg und I Sturm operirt hat.

VeruUschtes.

* Mannheim, 14. April. Ein schweres Unglück ereignete sich heute Vormittag am Rheinvorlande. Als rm Lagerplatz der GewerkschaftDeutscher Kaiser" der Dampfkrahnen einen gefüllten Selbstgreifer ans dem Schiffsraum emporzog, brach die Kette und her mehrere Zentner schwere Apparat stürzte in den Schiffsraum. Drei Arbeiter wurden schwer verletzt, einer da­von starb kurz nach seiner Einlieferung ins Krankenhaus. Der Zustand der beiden andern ist besorgniserregend.

* Zürich, 14. April. Bei einer Uebungsfährt des Wasserfahrtklubs Basel zerschellte ein Boot mit fünf Insassen an einem Brückenvseiser. Drei ertranken.

4% Uncar. Goldrente . 40/0 Italien. Rente , . 4,/aX Portugieser . . 8°/n Portugiesen. . . . 1% C. Türken . . . Türkenlose.....

4% Grieoh. Monopol.-Anl. 41k% äussere Ar?ontiner

8l/,% Oberhessen . . .. 4% Oesterr. Goldrente . . 101.70 4/6% Oesterr. Silberrente 100.80

Kunst und Wissenschaft.

Paris, 14. April. Der von der französischen Gnilde Inter- fiationale zur Förderung deS Sftldiums der französischen und eng­lischen Sprache einberufene Kongreß der Lehrer der fremden Sprachen, zu welchem zahlreiche Mitgliederder englischen Moderne lang-nagn association erschienen sind, wurde beute unter dem Vorsitz des Unterrichtsministers ChaumiS eröffnet. EhaumiS beglückwünschte die beiden Vereine zu dem Verdienste, welches sie sich um die Sache des Friedens erworben haben, und wies namens der Regierung auf die Befriedigung hin, welche das französisch-englische Abkommen hervorgertffen habe.

L 0 n d 0 n, 15. April. Die Mehrzahl der Wwnbföi'-" erklärt, die Lage inPortArthur fet fehr triti'4 Die russische Flotte bestehe nur noch aus zwei T<"; schiffen und einem Kreuzer. Man spricht bereits von eina ! Landung japanischer Truppen. Aus Mutsckiwoi' ^berichtet, daß Admiral Togo die Landung von ungstruppen vorbereite. Daily News berirfiM b« die russische Admiralität bedeutende ungen bei Armstrong gemacht habe, um bic verl rro Schlachtschiffe zu ersetzen.

N e w y 0 r k, 15. April. Der ,,Newvork $>crafb" m ' daß die Züge aus Port Arthur in Jngkau nicht ein-K,';^ sind, angeblich infolge der Zerstörung einer Ett b ach n b r ü ck e. .,

Wien, 15. April. Die hiesige japanische GcftnoiM dementiert in entschiedener Form, daß j n p a n i 1 di e 11. ziere chinesische Truppen im Norden von ir-- befehligen. Richtig sei nur, daß der chinesisme -v könig Juantschi-kai mehrere japanische Dolmetscher m r«- tingfu verwendet hat. Damit dies aber nickt ru deutungen Anlaß gebe, wurden die Dolmetscher angenn -

Nkneste Meirinnstkn

Berlin, 15. April. In Anbetracht des (Sanges der Etat-Beratunp und L li d-n Reichstag nach Pfingsten nach beschlufi Sb^ " - ' zuhalten, besteht in mahgebenden parlamentar?s»^^ wenig Hoffnung, daß eS noch gelingen m s ^^ngesetz und daS Börsenstnie

abschieden. Auch in RegierungSkreisen beginnt man r1"* tz°",^^anlen vertraut zu machen, beid?Entwü^ nächste Session zu vertagen.

Rom, 15. April. Wie verlautet, trifft ffn;r Helm am 18. d§. Mts. in Bari ein c - Q,ftr * Sartao, Saftet del Monte unb Andrin '

bte Hohenstanfen-Altertümer unb die Graber der Kail^ Jolanthe und Isabella zu befichtigen. Pon Andrfi, dn^ $r»nrö,,-lm beS Hohenstaufenschloffes unb - dann nach Bari zurück. 110

B u d a p e fr 15. April. In Tormos wütet ein f barer Brand. Neber die f>ä[fte der Erir.S ' geäschert. 2 Kinder sind berb rannt** "r ?

Petersburg, 15. April. Neber die ErrloH.. demSotel du Nord' wird noch berichtet b«; Stmmet durch die Erplosion oöllig zerstört worden sind * SußBobcn stürzte tn bie darunter gelegenen Räume d,e Baron.n Kreuzenstern getötet wurde. Tie n" stlchunq hat ergeben, daß bie Katastrophe das Werk k" gewissen Kazanow, des SohneS eines Staatsmür Kazanom war am Tage vor dem Attentat in Petersburg' t getroffen. » T'

Harpener Bergbau . . 196.40

Tendenz: Ziemlich Schwach.

-tmcrtkanische Kohlen in Dentschland. Eine große Ber­liner Elektricitätsgesellschaft steht in Unterhandlung wegen Liefe­rung eines Quantums von 30 000 Tons Kesselkohle aus den Ver­einigten Staaten.

13.-14. = + 8,0 °C.

Katholische Gemeinde.

, Samstag, den 16. April 1904.

Nachmittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit zur hl. Beicht.

Sonntag, den 17. April 1904.

2. Sonntag nach Ostern.

Dormtttags von 6 l/t Uhr an: Gelegenheit zur heil. Beicht.

» um 7 Uhr: Die erste heil. Messe, vor und in derselben Austeilung der heil. Kommunion.

um 8 Uhr: Die zweite heilige Messe. Militärgottesdienst mit Predigt.

um 9 */. Uhr: Hochamt mit Predigt.

Nachmittags um 2 y, Uhr: Christenlehre: darauf sakramentalische ____ Bruderschaftsandacht.

Briefkasten.

K. M. Die Frage nach der Pflicht des Mieters, nach erfolgter Kündigung die B e s i ch t i g u n g der Wohnung in angemessenen Tagesstunden zum Zwecke anderweitiger Vermietung zu gestatten, ist nicht rundweg zu bejahen und nur aus dem all- gemeinen Chicaneverbot herznleiten.

«Landwirtschaft.

h. Die bereits am 30. Januar d. I. gegründete Kornhaus- Genossenschaft zu Alsfeld hat sich in diesen Tagen eben­falls dem Verbände der hessischen landwirtschaftlichen Genossen­schaften zu Darmstadt angeschlossen, so daß diesem sämtliche ober- hessische Getreideverkaufs-Genossenschaften, insgesamt 5, angehören. Der Vorstand der genannten Genossenschaft besteht au5: GutS- vächter Ferd. O e h l s e n in Dotzelrode (Direktors, Bürgermeister und Landtagsabg. Gustav Korell in Leusel (Stellvertreter des Direktors), Landwirt Eduard L u tz in Elpenrod (Beisitzers während der Aussichtsmt aus folgenden Herren zusammengesetzt ist: Guts­pächter Engeland in Altenburg (Präsident), Gutspächter Pf ann stiel in Angenrod (Stellvertreter desselben), Bürger- meister Gg. Korell in Schwabenrod, Friedrich Schröder in Elpenrod, Paul Heinrich Korell in Eudorf und Karl Simon! in Zell.

Handel und Verkehr. Uolkswittschast.

Berliner Börse vom 14. April 1904.

(Mitgeteilt von der Bank für Handel und Industrie, Gießen) Privat-Diskont 2 8/< Prozent.

14.

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