Höchste Temperatur am
Niedrigste . „
Hefäl-rlich itt's, den Leu zu wecken,
Aus
M
13.—14. März
13.—14. „
Schönfeld und Kreisschulinspektor BackeS, sowie der Gemeinderat beteiligten. Am neuen Schulhause angelangt, wurde nach alter Weise der Schlüssel überreicht, worauf Pfarrer Landmann abermals eine Ansprache hielt. Ein Lied der Schulkinder beendete die Feier. Nach einer Besichtigung des Schulhauses wurde im Saale der Heinz'schen Wirtschaft eine
den Gedichten eines alten Gießener Studenten.
Gießen, Stadt im Hessenlande, Voller Lust und Becherklang 1 Hallen frohe Burschenlieder In den alten Gassen wieder, ~ Durch die Mondnacht zieht der Sang. Droben leuchten stolze Burgen Aus den Höh'n im Abendstrahl, Seh' die Gipfel golden glühen, Hör' durch Wipfel leis es ziehen, Ruhig rauscht der Fluß im Tal. Schau herab vom nahen Hügel C<t zu dir im jungen Grün;
Klingen in mir süße Töne, Gleich als sah' in Jugendschöne Ich ein rosig Mägdlein blühn. In die Ferne mußt' ich wandern, Eilt gttrücf nach kurzer Zeit. Will von dir mich nimmer trennen. Meine Braut will ich dich nennen, Gießen, wunderschöne Maüu
Kirchliche Nachrichten.
Evangelische Gemeinde,
(tzottesdievft.
In der Stadtkirchc.
Mittwoch, den 16. März, abends 6 Uhr: 5. Passions- an dacht. Pfarrer v. Schlosser.
DcrmHcbte*«
• Dresden, 13. März. Zu der vielbesprochenen Angelegenheit des Freiherrn von Ompteda veröffentlicht jetzt Rechtsanwalt Hippel L, welcher den Freiherrn in dem zwischen ihm und seiner Ehefrau anhängigen Scheidungsprozeß vertritt, folgende Erklärung: ,1. Der Eheprozeß ist nicht im September v. I. von Frau v. Ompteda eingeleitet, sondern es ist Klage zunächst von Herrn v. Ompteda, im August, eingereicht und erst darauf, im Oktober 1903, von Frau von Ompteda, Widerklage erhoben worden. 2. Diese stützt sich zur Hauptsache auf eine einmalige, ziemlich bedeutungslose Tätlichkeit, zu welcher Herr v. Ompteda in größter seelischer Erregung über das Verhalten seiner Ehefrau sich hat hinreißen lassen. 3. Ob diese Tätlichkeit, welche mit keinerlei körperlicher Verletzung der Frau v. Ompteda verbunden gewesen, für eiue „Mißhandlung" zu achten und wer von beiden als schuldig anzusehen sei, unterliegt noch der Er- «rterung und Entscheidung deS Ehegerichts. 4. Die Flucht der Frau v. Ompteda aus dem Hause in Jnnichen und von ihren Kindern ist nicht in unmittelbarem Verfolg der angeblichen Mißhandlung, sondern einige Zeit später, nach Abreise deS Herrn von Ompteda heimlich erfolgt. 5. Zu der Herausforderung des damligen Rittmeisters Hupfeld — welcher inzwischen wegen seines Benehmens in dieser Angelegenheit mit schlichtem Abschied aus der Armee entlasten worden ist — hat Herr v. Ompteda sich veranlaßt gesehen, weil seine Ehefrau ohne Begleitung wochenlang mit Herrn Hupfeld in Nizza sich aufgehalten und mit ihm verkehrt hat."
• Zusammengewachsene Zwillinge. Aus einer Gemeinde des Vorsoder Komitats wurde kürzlich ein zwei Wochen alteS weibliches Zwillingspaar, das am Unterleib zusammengewachsen ist, in das Elisäbethspital nach Miskolcz gebracht. Die Eltern baten, die Mädchen durch eine Operation von einander zu trennen, der Chefarzt Dr. Singer erklärte aber, daß eine Operation den Tod eines der beiden Mädchen herbeiführen müste. Die Kinder sind gesund und kräftig.
Meteorologische Beobachtungen
der Station Gießen.____
Vorstande an die Herren Direktor Hochgesand-WormS und Rendant Doering-Gießen. Die Ortskrankenkaste zu Friedberg hat beschlosten, der dortigen gemeinnützigen Baugenostenschaft unter Uebernahme von Geschäftsanteilen im Betrage von 3000 Mk. als Mitglied beizutreten. Dieser Beschluß hat die Genehmigung Großherzogl. Ministeriums deS Innern erhalten. Neue Bauoereine sind seit der letzten Vorstandssitzung ge- gründet worden in Bensheim, Kastel und Kostheim, ferner hat die Gemeinde Steinfurth (Oberhesten) die Aufnahme der Wohnungsfürsorge beschlosten und die Stadt WormS hat mit dem Bau von Wohnungen für eigene Angestellte und Ar- beiter begonnen. Es wurde beschlosten, auf die Tagesordnung der diesjährigen Hauptversammlung folgende zwei Themata zu setzen: 1. Erbbaurecht und Kleinwohnunqsbau. 2. Wie können die Gemeinden und gemeinnützigen Bauvereine beim Verkauf von Häusern an Minderbemittelte den Mißbrauch der Häuser zu Spekulationszwecken verhindern? Diese Themata, für welche geeignete Referenten bereits gewonnen sind, erscheinen bei dem jetzigen Stande der Wohnungsreform im Großherzogtum zeitgemäß und dürften das Interesse weiter Bevölkerungskreise in Anspruch nehmen. Bereits in der vorigen Sitzung hatte sich der Vorstand mit der Frage der Bodenpolitik der Gemeinden beschäftigt. Es steht außer allem Zweifel, daß eine wirksame und gesunde WohnungSreform nur denkbar ist, wenn die Bodenspekulation nach Möglichkeit eingeschränkt wird. In dieser Beziehung können namentlich die Gemeinden durch ein verständiges und zielbewußtes Vorgehen sehr viel tun. Der Vereinsvorstand hat deshalb in einem Rundschreiben in klarer und allgemein verständlicher Weise diejenigen Gesichtspunkte erläutert, nach welchen die Gemeinden eine gesunde Bodenpolitik treiben können. Das im Entwürfe vorliegende Rundschreiben fand die Billigung deS Vorstandes und es soll nunmehr seine möglichste Verbreitung veranlaßt werden. Aus den Kreisen der hessischen Sparkassen ist an die Vereine die Anfrage gelangt, in welcher Weise die Sparkasten den gemeinnützigen Wohnungsbau, am besten unterstützen könnten. Auf Grund dieser Anregung ist von der Vereinsleitung ein Rundschreiben an die Sparkasten ausgearbeitet worden, in welchem die verschiedenen Möglichkeiten einer solchen Unterstützung eingehend erörtert werden. DaS Rundschreiben fand mit einigen Aenderungen die Billigung des Vorstandes.
Lich, 14. März. Heute fand die landespolizeiliche Abnahme und Eröffnung der Nebenbahn st recke Lich — Butzbach unter Beteiligung der Kreis- und Bahnbehörden, der Bürgermeister und Vertreter der beteiligten Gemeinden statt. Von Lich auS setzte sich der Sonderzug um 9’/2 Uhr in Bewegung über die Stationen Hof- und Dorf-Gill, Muschenheim, TraiS-Münzenberg nach Münzenberg, wo man gegen 1 Uhr eintraf und Mittagspause hielt. Um 3 Uhr wurde die Fahrt über die Stationen Oberhörgern-Eberstadt, Gambach, Griedel-Rockenberg, Butzbach-Ost nach dem Staatsbahnhof Butzbach fortgesetzt, um dort gegen 6 Uhr einzutreffen. Allenthalben wurde der Festzug von der Bevölkerung festlich begrüßt. Auf der etwa 20 Kilometer langen Strecke werden 8 Züge täglich verkehren, die eine Fahrzeit von einer Stunde brauchen.
§ Burkhards, 13. März. Bei günstiger Witterung fand heute die Einweihung unseres neuen SchulhauseS statt. Die Beteiligten versammelten sich um 2’/4 Uhr am alten Schulhause. Nachdem Pfarrer Landmann eine kurze Abschiedsrede gehalten und die Schulkinder zwei Lieder vor-
Aus Stadt und Kaud.
Gießen, den 15. März 1904.
•* Der evangelische Arbeiterverein hatte am Sonntag eine Besichtigung deS hiesigen Gaswerks veranstaltet. Direktor Bergen machte in zweistündiger Führung bte Be- sucher mit allen Einrichtungen bekannt. Man sah die Einführung der Kohlen in die Retorten, verfolgte den Herstellungs- prozeß in den Abkühlungs- und Reinigungsanstalten, besichtigte dann die Einrichtungen für die Verbrauchsabgabe, die Kontrollapparate usw. Durch die interestanten Erläuterungen des Direktors Bergen hatten die Besucher Gelegenheit, sich mit dem Wesen der Gaserzeugung im allgemeinen und speziell mit der Gasversorgung der hiesigen Stadt bekannt zu machen. Der Vortrag wurde von allen Setten mit dankbarer Freude ausgenommen. Ausgesprochenen Wünschen zufolge erklärte sich Direktor Bergen zu einer späteren Führung durch unsere städtischen Wasserwerke bereit
- Hessische Vereinigung für Volkskunde. Wie /chon gestern angezeigt wurde, findet der letzte Mitgliederabend der Gießener Ortsgruppe morgen, Mittwoch abend, ini Cafö Ebel statt Der Vortrag des Dr. Ebel über allerlei Todes- und Liebeszauber wird einige Formen des krassesten und niedrigsten Aberglaubens erörtern, die in früheren Jahrhunderten gong und gäbe waren, die aber auch heute noch nicht ganz verschwunden sind.
Hessischer Zentralverein für Errichtung oilliger Wohnungen in Darmstadt. Der Vorstand deS Vereins hielt am 9. d. Mts. unter dem Vorsitze des Herrn RegierungSrats Dr. Dietz eine Sitzung ab. Aus den von dem Generalsekretär gemachten geschäftlichen Mitteilungen ist folgendes hervorzuheben: Auf eine diesbezügliche Anfrage der Vereinsvorstandes hat der Staatssekretär des Innern in Berlin geantwortet, daß er bereit sei, aus den dem Reiche zur Förderung deS Wohnungsbaues zur Verfügung stehenden Mittel auch den im Großherzogtum Hesten be- stehenden gemeinnützigen Bauvereinen, denen Reichsbeamte in nennenswerter Anzahl angehören, Darlehen zur Verfügung zu stellen. Den Bauoereinen soll hiervon unter gleichzeitiger Bekanntgabe der allgemeinen Bedingungen für die Hergabe von Darlehen aus Reichsmitteln Nachricht gegeben werden. Der Revisionsverband der Bauoereine im Großherzogtum Hessen ist inzwischen gegründet worden; zum Verbandsdirektor wurde der Generalsekretär gewählt, außerdem gehören dem
Starokonstantinow, Rowuo, Tubno, Minniza, Schmerinka, Mogilew-Podolsk, Proskurow, Nieshm-Horny!, Poltawa, Krementschug, Charkow, Borisowka^ Trnu- trieto, Karatschew, Jeletz.
Die Eingänge können während der üblichen Geschasts- zett im Bureau der Handelskammer eingesehen werden.
Nachfeier veranstaltet.
d. Alsfeld, 15. März. Nächsten Freitag, den 18. dS. Mts., findet der Schluß des Unterrichtssemesters an der hiesigen landwirtschaftlichen Winterschnle statt. Die übliche öffentliche Schlußprüfung nimmt um 10 Uhr vormittags ihren Anfang. Zur Entlastung kommen 19 Lchüler. — In der Verwaltung der hiesigen Volksbank tritt demnächst ein Wechsel ein. Der seitherige, langjährige Rechner, Rentner Krause, hat nämlich wegen hohen Alters seine Stellung gekündigt. Auf die Ausschreibung der Stelle haben sich zahlreiche Reflektanten gemeldet. Unter ihnen dürfte wohl der in weiten Kreisen der Genostenschaft bekannte Kaufmann Otto Emmel, der schon seit Jahren Mitglied des Aufsichtsrates ist, die meiste Aussicht haben, nut dem Rechner- antte betraut zu werden. .
Die Entfestigung der Stadt Mainz ist w naher Zukunft zu erwarten. Tie Budgetkommission des Reichstages hat soeben den von der ReickMegierung geforderten Betrag von 200 000 Mk. für Vorarbeiten bewilligt; die Kaiserliche Kabinettsordre wegen Auflassung der Festung dürfte auch schon in den nächsten Tagen emtreffen. +atz die Stadt nach Beseitigung der Umwallung einen neuen Aufschwung nehmen wird, steht außer Zweifel.
g. Frankfurt a. M., 12. März. Bei der heute hier in der „Rosenau" stattgehabten Versammlung hessischer Volksschullehrer wurde die Besetzung deS Nedakeur- postens für das Vereinsorgan des Landes - Lehrer - Vereins, den Schulboten für Hesten, einer Vorbesprechung unterzogen. Unter den sechs Bewerbern scheinen, nach dem Verlaufe der Diskussion und der Abstimmung zu schließen, insbesondere zwei für die Hauptversammlung deß Vereins am 7. April in Bad - Nauheim in ernste Konkurenz zu kommen. Es sind Taubstummenlehrer Mink in Bensheim und Oberlehrer Schmeel in Darmstadt.
Kunst und Wissenschaft.
— Münchener Sezession in Frankfurt a. M. Man schreibt uns aus Frankfurt: Am 13. März eröffnete die Münchener Sezession, die kürzlich in Berlin mit durchschlagendem Erfolg ausstellte, eine große Sonderausstell- ung in Frankfurt in den Sülen des dortigen Kunstvereins. An dieser Veranstaltung nehmen nahezu alle namhaften Mitglieder der genannten Künstlervereinigung teil; im ganzen weist der Katalog der Ausstellung 121 Werke der Malerei, Bildhauerei und graphischen Kunst auf. Geöffnet bleibt die Ausstellung bis ca. Mitte April. (Vielleicht gelingt es dem Gießener Kunstverein, diese sehr sehenswerte Sonderausstellung neuester Kunst auch den hiesigen Kunstfreunden zu bieten. Ihres Dankes wäre der Verein gewiß. D. Red. d. Gieß. Anz.)
aber noch viel gefährlicher ist das jetzige Ueberqangswetm - nicht falt, nicht wann - das echte Influenzawetter - geht der kluge Mann nicht ohne Fah'ö achte To Mineralpastillen aus, wenn er sich vor Katarrhen > namentlich vor der Influenza behüten oder D0“,/‘n«,ftinen kältungSerscheinungen schnell los sein will. Die P enthalten die wirksamen Bestandteile der Sodener P guellen und versagen nie. Man kauft sie ju Bo 4J fl- Schachtel in allen Apotheken. Drogen- und M.neralwas^ Handlungen. ____—-
itn^feThafte Firmen in Budapest, Bukarest, getragen hatten, setzte sich der Zug in Bewegung, an dem NÄa^Kairo, Hartem, Amsterdam, K^v, Derditschew sich die Schulkinder, der Kriegerverem mit Musik, als Der- Uman Taraschtscha, Bielaja-Zerkow, Schitomir, Kvwel, freier der Großh. KreiSschulkommission Geh. Negierungsrat
(Sine glückliche Wahl
die schone * Frau, die vorsorgliche Mutter beim . k. a en i ständigen Toilettseife sich für Doerii^'s weltbekaniite Eulen entschieden hat, denn schlummernde -Schönheit will ge > J & kicher Teint erhalten und zarte, blendend we'ße Haut cnv-ro^ Sein. Doering'S Eulen-Seife leistet betomntttch hierzu trefflichsten Dienste und ist seit Jahrzehnt die ~ f 0 ben pflegender Damen. Eine bessere Empfehlung farm es mcy 9^ Für 40 Psg. überall erhältlich.
Handel und Nerirehr. VolkLwirischast.
— Konkurs Ehr. Schade in Darmstadt. In der Affäre Schade sind, wie gemeldet wird, bis jetzt Forderungen im Gesamtbeträge von über 700 000 Mk. beim Konkursgericht geltend gemacht worden. Es laufen indes noch weitere Forderuiigen ein.
— Höchster Farbwerke. Tie Aktien der Höchster Farbwerke sind in der letzten Zeit um 12 Prozent z u r ü ck g e g a ng en. Es wird dies damit in Zusammenhang gebracht, daß jüngst im preußischen Abgeordneteuhaufe die Rede davon war, das Di pH- therieserum sei in Deutschland zu teuer. Ein Quantum, das in Deutschland 3.50 Mk. koste, werde in Dänemark für 80 Pi. geliefert. Es komme die? daher, daß in Dänemark die Herstellung des Serums vom Staate monopolisiert sei. Ein solches Monopol ei bei uns allerdings nicht erwünscht, weil gerade aus diesem Gebiete die Konkurrenz zur steten Vervollkommnung antreibe. Ohne eme Verstaatlichung anzustreben, soll daS B e h r i na'sch e Institut vervollkommnet und auch für V e roilligung des Produktes gesorgt werden.
— Neue Forderungen für Eisenbahnen. Nicht allein bai Zustandekommen des Stahlwerksverbandes hat wieder einen be- beutenben Einfluß auf das Eisengeschäft, resp. auf die Hüllen» Industrie ausgeübt, sondern auch die bereits von uns ermähnte Nebenbahn-Vorlage im preußischen Abgeordneteuhaufe, die für 107 Millionen Mk. Eisenbahnbauten vorsieht gegen nur 58 Millionen nn Jahre vorher. Dazu erfahren wir noch, daß im preußischen Eisenbahnministerium zurzeit eine außeretatmäßige Forderung für neue Bahnbauten und für Beschaffung von Eisenbahnmaterial geplant ist, über deren Höhe bis jetzt so viel seststeht, baß sie den Betrag von 150 Millionen Mk. überschreiten wird. Wahrscheinlich werden 170 Millionen Mark für diesen Zweck gesordnt werden.
Märkte.
Gieße«, 1. März. Marktbericht. Auf heutigem Wocbenmarkt kosteten: Butter pr. Pfd. 0.90—1.00 Mk., Hühnereier 1 St. 6—7 Mg 2 Stck. 00—00 Psg., Gänseeier 00—00 Psg., Enteneier 8—0 Psg., «aie or.Stck. 6—8 Pf., Käsematte 2 Stck. 5—6 Psg. Erbsen pr.Liter 21W, Linsen pr. Liter 32 Pfg., Tauben pr. Paar 0,80 -1,00 Mk., Hühner pr.et 1,30—1,40 Mk., Hähne pr. Stück 0,80—1,70 Mk., Enten pr. ®tud 1,70—2,20 Mk., Gänse vr. Pfd. 00—70 Pfg., Ochsenfleisch pr. Pfund 68—78 Pfg., Kuh- und Rindfleisch pr. Pfund 62—68 Pfg., Schweinefleisch pr. Pfund 60—72 Pfg., Schweinefleisch, gesalzen, pr. Pfund 76 Pfg., Kalbfleisch pr. Pfd. 62-74 Pfg., Hammelfleisch vr. Pfund 50—74 Pfg. Kartoffeln pr. 100 Kgr. 6,00—7,00 Mk., Weißkraut per Stück 9—12 Pfg., per Zentner 0.00—0.00 Mk., Zwiebeln pr. Zentner 7 00—10,00 Mk., Milch per Liter 18 Psg., Aepfel per Zentner M bis 25 Mk., in Körben 00—00 Pfg. Nüsse 100 St. 35- 40 Psg.
4- 5,0 “C.
4- 0,59 C.
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Der Wüstenritt.
Geschmückt mit den „drei Reiherfebern- Verließ die „Heimat" Sudermann, Weil ihm durch die Kritik so ledern Das „Glück im Winkel" hier zerrann; Es hat die ems'ge „SchmetterlingsschlachiE Ihn ganz vergrämt und müd' gemacht, Trum auf der Planke „Katzenstiege" Erklettert er des Schiffes Bord, Auf daß ihn rastlos fort und fort Aegier, der „Sturmgeselle", wiege. Als er erreicht Aegnptens Küste, Schlug er sich seitwärts in die Wüste, Als ob er ein „Johannes" wäre: Jetzt bat nun ein Kamel „die Ehre", Ihn sanft zu tragen durch den Sand, Und „F r i tz ch e n" wird das Tier genannt Von dem begleitenden Fellachen — Doch wird's ihn auch nicht selig machen! Denn ach. wie sehr man sich erhitzt, Vergangenes wird nicht verschwitzt, Und hinterm Reiter und seinem Grame „Frau Sorge" sitzt als Gesellschaftsdame!
l.Kladderadatfch.) ■MM—»MM—————
Spielplan der vereinigten Frankfurter Stadtttzeater. Opernhaus.
Mittwoch den 16. März aeschlosien. Donnerstag den 17. März, abends 6 Uhr: „Die Meistersinger von Nürnberg." Freitag den 18. März geschloffen. Samstag den 19. März: „Die Zauberflöte/ Sonntag den 20. März, nachmittags halb 4 Uhr: ^,,Das fuß, Mädel" Abends 7 Uhr: „Tannhäuser" und „Der sangeckriec auf Wartburg." Montag den 21. März geschloffen. Dienstag den 22. März: Zum ersten Male: „Ter Herr Kapellmeister" oder „Antonius und Kleopatra". — „Das goldene Kreuz."
Schauspielhaus.
Mittwoch den 16. März'): „Professor Berger." Donnerstag den 17. März, abends halb 8 Uhr. „Zapfenstreich." Freitag den 18 März: „Alt-Heidelberg." Samstag den 19. März: Zum ersten Male- „Novella d'Andrea". Sonntag den 20. März, nachmittags halb 4 Uhr: „Zapfenstreich." Abends 7 Uhr: „Novella d'Andrea.' Montag den 21. März: „Torf und Stadt."
's Anfang, wenn nicht anders bemerkt, abends um 7 Uhr.
März 1904.
Barometer auf 0° reduziert
Temperatur der Luft
Absolute
Feuchtiakeit 1
D
Relative Feuchtigkeit
Windrichtung
Windstärke 1
Wett«
14.
2“
741,7
+4,2
4,6
74
8.
2
Ved. Himmel
14.
9”
741,2
+0,7
4,6
94
SSE.
1
Heller „
15.
7»b
742,1
-1,2
4,3
100
SW.
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