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General-Anzeiger, Amts- und Anzeigedlatt für den Ureis Gießen
Are Heutige Mmmer umfaßt 10 Seiten,
Im Großen
Gene:
In der Armee überwiegt
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Im vergangenen Jahre hatte die Kammer die Er.
Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Universitätsdruckerei. R. Lange, Gießen.
Redaktion, Expedition ».Druckerei: Schulftr.7.
Tel. Nr. 5L Telegr.-Adr.: Anzeiger Gießen.
.cfn seit längerem gespannt, i
e sonder er Schärfe zum Ausdruck gekommen sein gelegentlich Monaten erfolgten BesuchD König Leo- •no-r CSnffMirrt fiv
bürgerlich, n
parlamentarisches aus dem Reiche.
Berlin, 15. März. Den Morgenblättern zufolge gingen dem Reichstag die zweiten Nachträge zum Reichshaushaltsetat und Kolonialetat für 1903 und die zweiten Ergänzungen zu den gleichen Etats für 1904 zu.
daß zurzeit noch keine vorhanden wären, doch Mitteln für den Etat
Die Beziehungen zwischen Wien und Brüssel sind bekanntlich [eit längerem gespannt, und die Spannung soll mit
Die Kaifcrtage in Brüssel.
Äam schreibt uns aus Berlin, 14. März:
H <ju. der Meldung, die Kaiser Deutschlands und O >.'i^mreich-lln g arns werden im Jun: in Brüssel eimmij.sen, verlautet aus diplomatischen Krei,rn, daßhwrin SiÄ ttM Wirkung des kürzlich stattgehabten Besuchs i'; nigg Leopolds am Berliner Hose zu erblicken sei.
die Gemeinde-
„VolkSztg.* folgende Zusammenstellung: ralstabe befinden sich:
«Heer und Ilolte.
— lieber den Adel im Generalstabe giebt die
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in den beiden Chargen der
Majors und der Hauptleute das bürgerliche Element das adelige um das Zwei- bis Zweieinhalbfache. Im Generalstabe ist also dieses Verhältnis umgekehtt. In den Oberstund Oberstleutnants-Chargen ist in der Armee das Verhältnis annähernd gleich; im Generalstabe hat sich also auch dies Verhältnis bedeutend zu Gunsten des Adels verschoben. In der topographischen und trigonometrischen Abteilung finden sich 7 adelige gegen 11 bürgerliche Offiziere, unter diesen die beiden Generale. Dagegen ist der Generalstabsdienst bei der Truppe in erster Linie dem Adel reserviert, denn von den 95 Generalstabsoffizieren der Armeekorps und der Divisionen sind 64 von Adel und nur 31 bürgerlich und von 17 Chefs deS Generalstabs der Armeekorps, diesen Aspiranten für die höchsten Arrneestellen, 14 von Adel und nur 3 bürgerlicher Abkunft.
Politische Tagesschau.
Verstärkungen nach Südwestafrika.
Gin Berliner Mttarbeiter schreibt unterm 14. März: Tem Reichstag wurde heute vor Eintritt in die Tages- Mumg die Entsendung einer weiteren Truppen Verstärkung mdi Südwestafrika angekündigt. Ueberraschend konnte die Lüe ilung des Kolonialdirektors Dr. Stübel nicht wirken, ml man in parlamentarischen Kreisen beretts Kenntnis oloitggt hatte von der Absicht der Regierung, unverzüglich id>M Dringenden Wunsch des Gouverneurs Leutwein zu >mprechen. Eine Stellungnahme der Parteivertreter zu 1 M heutigen Erklärung verbot sich natürlich durch die Ge- 1 chit^ordnung. Präsident Graf Ballestrem fügte lldoaiifd) Hinz, daß der Reichstag nach Eingang der Vor- jllRt «ruf die Sache zurückkommen werde. Viel ist dann auch i ut)t zu sagen. Tie Unterwerfung des Herero-Auf- 1 hn D e 3 ist eine bittere Notwendigkeit, die anerkennen rii wer nicht etwa aus dem Standpuntt steht, die Wilden l MN „Recht", und die Teutschen „Unrecht". Gouverneur 5^ ein gilt nicht als der Mann, der ohne zwingenden
Verstärkungen fordert. Schon als die ersten Ver- s mlrngen abgingen, sprachen sich namhafte Afrikakenner üWic in stimmend dahin aus, daß die Truppen nicht aus- r itJiqen würden. Schon im Januar schätzte man die Zahl diLhvweros unter Waffen auf mindestens fünftausend. Zu ü itJi mit Gewehren versehenen Hereros — diese Gewehr- li tejenung bedarf späterhin noch recht sehr der Aufklärung — Hirnen aber noch die mit Bogen, Keule usw. Bewaffneten. TiSi-e letzteren Krieger werden in einer Zuschrift an die „Memalztg." aus nicht weniger als 4000 geschätzt! Also aiÄÜ niach der neuen Verstärkung bleibt die U eb er macht aioujSteilen der Hereros. Nämlich 10 000 gegen un- gjiejiifljr 3000 Mann auf deutscher Sette. Dem „Lokal- a- nijiigwc" zufolge erteilte der Kaiser zur Entsendung Dflon 1000 Mann mit 1200 Pferden seine Ge- no^iniigung. Aus allen Armeekorps werden Freiwillige g'Mininen. Tie erste Abteilmcg von 400 Mann rückt am M..ÄLrz in Berlin aus; die beiden übrigen Abteilungen scfllzui am 30. März und am 5. oder 6. April. Wie wir er- faMil,, sind schon vor Wochen die erforderlichen Zurüst- nixp getroffen worden, da man an unseren amtlichen öS denn von vornherein mit der Notwendigkeit des Nach- sclsicko rechnete.
Im Anschluß an die Verharcklunget des Hess. Handels- rammertages nahm die Kammer zu den Bestimmungen des Entwurfes endgültig Stellung und beschloß ihre von den Beschlüssen des Handelskammertages abweichenden Ansichten dem Großh. Ministerium des Innern zur Kenntnisnahme zu übermitteln.
angekündigt hat, so muh eine von dem greisen Herrscher hochgeschätzte Persönlichkeit in vermittelndem Sinne tätig aewesen sein: Kaiser Wilhelm, dessen Gcburtstagsgast bekanntlich der König der Belgier war. Aus alledem geht hervor, daß es sich bei den Brüsseler Kaisertagen im Juni um persönliche Aussprachen, nicht um einen Meinungsaustausch politischer Natur, am alterwenigsten um kongostaatliche Fragen handeln wird.
3. Sitzung der Großh. Handelskammer Gießen, für die Kreise Gießen, Alsfeld und Lauterdach.
Protokoll-Auszug.
Gießen, den 11. März 1904.
Anwesend die Herren: Kommerzienrat Koch, Vorsitzender, Kommerzienrat Heichelheim, stellvertteteuder Vorsitzender, Balser, Türbeck, Hoos, Katz, Moll, Nowack, Ram- speck, Schirmer, Schmall, Zurbuch^ sowie der Syndikus Tr. Knipper.
1. Geschäfts b'eri ch t:
a. Am 22. Februar urcd 6. März fanden in Mainz zwei Sitzungen des Hessischen Handelskammertages statt, in denen der Gesetzentwurf über die Gemeindeumlagen durchberaten wurde. Ferner wurde eine Protesterklärung gegen die Erhebung von Schisfahrts- abgaben auf natürlichen Wasserstraßen angenommen und eine Kommission eingesetzt, welche Vorschläge für eine Revision des Vereinszollgesetzes ausarbeiten soll.
b. Zur Erleichterung des Reiseverkehrs hat die Kammer bei der Kgl. Eisenbahndttektion in Frankfurt a. M. in Anregung gebracht, zwischen den in Frage kommenden Cisenbahnverwaltungen zu vereinbaren, daß die Umschreibung von Rückfahrkarten, die über Strecken mehrerer Verwaltungen lauten, auf der Endstation dann bewirkt werden kann, wenn der zu wählende Rückweg für jede beteiligte Eisenbahnverwaltung eine kürzere Strecke enthält, als auf der Rückfahrkarte vorgesehen ist. Gegenwärtig ist eine solche Umschreibung nicht zulässig, sofern die Endstation einer anderen Verwaltung untersteht wie die Ansangsstation.
c. In dem der Kammer zur Begutachtung vorgelegten Entwürfe des Sommerfahrplans 1904 sind die meisten der früher geäußerten Wünsche berücksichtigt worden. Tie Kammer hat daher nur noch einige kleinere Aenderungen in Vorschlag gebracht.
Ter Königl. Eisenbahndirektton in Frankfurt a. M. sind aus ihr Ersuchen die Preise für Braunkohlen, Braunkohlenbriketts und Braunkohlennaßpreßsteine in Gießen mitgeteilt werden.
Einer auswärtigen Firma ist ein Bücherrevisor namhaft gemacht worden.
des vor wenigen Monaten erfolgten Besuche König Leopolds in der Wiener Hofbura. Zn Frage standen die in mancherlei Hinsicht unerfreulichen Familienangelegenheiten. Uvausgesöhnt schieden die beiden Monarchen von einander. Wenn nun jetzt Kaiser Franz Josef seinen Besuch in Brüssel
Zlationalliöerates.
Aus dem Vogelsberg schreibt man uns:
Ueberall im Lande schlummert jetzt meist das politische Leben. Ihib so war es leider von jeher; aber gerade hierin ist mit der Hauptgrund zu suchen, warum die Orb* nungsparteien bei den Wahlkämpfen teilweise so schlecht abschneiden. Tarum war es mit Freuden Hu begrüßen, als endlich auch die nationalliberale Partei in vbt-rhessen im vergangenen Herbst zu einer ständigen Organisation sich aufraffte.
Tie großen Erfolge, die sie bei den Reichstagswahlen unter höchst schwierigen Verhältnissen gerade in Oberhessen errungen hatte, gaben den Ansporn dazu. Tenn etwas mchte geschehen, wollte die nationalliberale Partei nicht die so mühsam errungene Positton bald wieder in Frage stellen. Es hat sich in Lauterbach ein Haupt- oirS schuß mit den Herren Bürgermeister und Landtags- übgfoebneten Stöpler und Fabrikant Hoos als Vor- jchcmde unb Tr. Hof unb Kreiskulturtechniker Kuntz als Schriftführer gebildet. Hier laufen jährlich zweimal die Äer^chte der einzelnen Ortsausschüsse und Vertrauensmänner aus sämtlichen Amlsgerichtsbezirken der drei Kreise Alsfeld, Sdptten und Lauterbach ein und ermöglichen es so, jährlich einen annähernden Heb erb lick über die Stärke der Partei zu gewinnen.
Man wird vor allem das Interesse der Bevölkerung an den großen politischen Fragen der Gegenwart zu heben judpn durch Versammlungen und geeignete Vorträge unb |o i lit ber Zeit bie burch frühere Saumseligkeit schon fast teibren gegangene Fühlung mit bem Volke wieber zu ge- lviu ien unb bann zu erhalten unb zu vermehren streben.
Sie freisinnige Volkspartei ist in Würdigung der Verhältnisse im Wahlkampf fast überall für bie National- libeialen eingetreten, von ber Ansicht ausgehend, baß bie keimenden Gegensätze ber verschiedenen liberalen Parteien leichter sich überbrücken lassen durch gegenseitige^, ruhiges Aus prechen, wie durch selb strnörderisches, gegen seittges Be- lünpifen. Term es trägt im letzteren Falle bie Sozialdemo- kratte dann den Gewinn davon. Und das soll unb muß berichtet werden.
Tie Losung der geplanten Ausgabe ist schwierig unb dorrumvoll, hanbelt es sich bock der Hauptsache nach darum, das -Volk richtig national denken und fühlen zu lehren; um so eh renvoller, wenn die Aufgabe glücklich gelöst wird. Tenn jene beiden Eigenschaften smd leider im Laufe der Jahre • infolge der maßlosen Hetzereien einzelner Parteien in Ober- ^ijeri fast verloren gegangen. Und doch wird jeder, ber .bie 'einschlägigen Verhältnisse nur einigermaßen kennt, 'ßgm: Von Haus aus ist der oberhessische iLilrger und Bauer liberal und d eutschnatio- nal gesinnt!
Ter Lohn dafür, daß man den Geist der Bevölkerung wieder in die richtigen politischen Bahnen leitet, wird Mr nicht auäbleibeu zum Segen unseres engeren und fciut cen Vaterlandes. V.
3. Erhebung derHandelskammerbeiträ ge.
Tie Kammer hat seither die Erhebung ber Beiträge zu ihren Kosten für den ganzen Bezirk durch den Rechner ber Stadt Gießen vornehmen lassen. Bon auswärtigen Mitgliedern der Kammer wurde beantragt, bie Erhebung ber Beiträge in Zukunft durch die Bezinskassen vornehmen zu lassen, da die seitherige Art der Erhebung für die nicht in Gießen ansässigen Beitragspflichtigen mit unnötigen Härten verbunoen sei. Tie Kammer beschloß daher, bei bem Großh. Ministerium um bie Genehmigung nachzusuchen, die Hanbelskammerbeiträge für bas nächste Etatsjahr burch die Bezirkskassen einziehen zu lassen.
4. Vorentwurs eines amtlichen Warenverzeichnisses $um neuen Zolltarife.
Von Großh. Mmisterium ist ber Handelskammer ber Vorentwurs bes Amtlichen Warenverzeichnisses zum neuen Zolltarif, sowie eine Anleitung für bie Zollabfertigung mit der Verfügung übersanbt worden, bie Entwürfe eingehenb zu prüfen unb etwaige Anträge auf Abänberungen ober Ergänzungen bis zum 1. Mar l. Js. einzureichen. Ta eine streng vertrauliche Behandlung des Entwurfes zur Pflicht gemacht ist, so ersucht die Kammer bie in Betracht kommenden Firmen wiederholt aus bem Sekretariat ber Handelskammern Einsicht in den Entwurf zu nehmen und etwaige Wünsche vorzubringen.
5. Revision des Vereinszollgesetzes.
Von dem Reichsschatzamt wird eine Revision des Ver- einszolrgesi-tzes beabsichtigt, das in einzelnen Bestimmungen den mobemen Verhältnissen bes Geschäftsverkehrs nicht mehr genügenb Rechrmng tragt Tas Großh. Ministerium des Innern hat daher die Handelskammer aufgeforbert, etwaige auf Wänberung bes geltenben Gesetzes gerichteten Wünsche ihm bis zum 1. Juni l. Js. zur Kenntnis zu geben. Ta diese Angelegenheit nach den Beschlüssen des letzten Handelskammertages gemeinsam von sämtlichen hessischen Handelskammern behandelt werden sott, so wählte bie Kammer eine Kommission, bie sich mit ber vorläufigen Turchberatung des settherigen Gesetzes befassen sott.
6. Zuschrift ber Hanbelskammer zu Norb- hausen, b e tr. Nichterhebung ber Brenn st euer für das laufende Betriebsjahr.
Tie Handelskammer zu Nordhausert hat bie Kammer ersucht, eine an ben Reichskanzler gerichtete Eingabe zu unterstützen, in ber zu erwägen gegeben wirb, im Interesse der Trinkbranntwein-Hnbustrie bie Brennsteuer vorübergehend bis zum Ende des laufenden Betriebsjahres außer Hebung zu setzen, unb das Brennen von Aiais auch in landwirtschaftlichen Brennereien ohne Nachtett für das Kontingent zu gestatten. Tiefer Vorschlag wurde veranlaßt durch die Produktioliseinfchränlung inm Spiritnsgewerbe unb die dadurch bedingte starke Preiserhöhung für Roh- unb gereinigten Spiritus, wodurch die gesamte Testtttations- und Trinkbranntwein-Jndustrie mit ihren zahlreichen Neben- geroerben, sowie bie Zwischen- unb Kleinhändler in ihrer wirtschaftlichen Lage gefährdet sind. Tie Aufhebung ber Brennsteuer unb bie stärkere Verwendung von Mais würde voraussichtlich die Produktion vermehren unb bie Preise auf einen annehmbaren Staub herabsetzen. Tie Kammer beschloß baher, den Anttag ber Hanbelskammer zu Norb- haufen zu unterstützen.
7. FernsprechVerhältnisse bes Kammerbezirks.
Von verschiedenen Seiten wurden Wünsche nach einer Erweiterung bes Fernsprechbereichs ber wichtigsten Stabte des Kammerbezirks geäußert. Tie Kammer beschloß im Anschluß an das Ergebnis einer Rundfrage und an bie bei ber Berichterstattung für den Jahresberickst mitgeteilten Wünsche die Kaiserl. Ober-Poftdirektton in Tarmstadt um eine Ausdehnung bes Sprechbereichs zu ersuchen.
8. Eintragung einer Firma in bas Han- belsregister.
Tas Großh. Amtsgericht zu Gießen ersuchte bie Kammer um eine gutachtliche Aeußerung über bie Eintragungspflicht eines Geso;äsisinHabers in bas Handelsregister. Tie Kammer erklärte sich für die Eintragung der betreffenden Persönlichkeit.
9. Eingänge.
a. Von dem Großh. Ministerium des Innern ist ber Kammer mitgetcilt worden, baß bie von ben Großh. Hess. Handelskammern ausgehenden unfrankierten dienstlia-en Briefsendungen fortan mit dem Vermerke „portopflichtige Tienstfache" versehen werden können.
b. Tie Königl. Eisenbahndirektton in Altona teilt mit, daß am 1. Januar 1904 in der Behandlung ber auf ben Hamburger Staatsbahnhöfen aniommenben Wagenladungen wesentliche Aenderungen eingetreten sind. Es werden irach Maßgabe der Frachtbriefvor- schrift nur noch Zollstadtgüter und Freihafengüter unterfchieden. Als Freihafengüter werden alle Wagenladungen angesehen, deren Frachtbriefe mit der Vor- schrift^Hamburg-Freihaserl, Hamburg-Kai rechts, Ham- burg-Sud versehen sind. Alle anderen Wagenladungen werden als Zollstadtgüter angesehen.
e. Amtliche Liste ber Patentanwälte.
b. Probeblätter ber Bamberg'schen Kürte zu Kultur-, Wirtschafts- und Handelsgeographie von Teutschlanb.
e. Festnummer der Zeitschrift für Gewerbe-Hygiene.
f. Jubiläumsschrift des Vereins „Krebitteform" in Mainz.
g. Von zuverlässiger Seite find der Handelslammer Nachrichten zugegangen über Tcutschlands Beteuigung an der Ausbeutung und Verschiffung der Erz- und Holzvorräte bes schloedifcheen Zollkammerbiftrilts Lulea, über Teutfchtaubs BLteiligung an ber Einfuhr nach Belgien, bie Behandlung ausländischer Versicherungsgesellschaften in Belgien, die American Protektive Tarifs Seague und oie Importers Rational Association, die Pcoduktton und Einfuhr von Zement in ben Bereinigten Staaten von Amerika, bie wirtschaftliche Lage Der Farmer in Minnesota und Takota, die Einfuhr ber dominikanischen Republik, die Eisen- unb Kohielllager in Südafrika, über Mittel zur Förderung des deutschen Ausfuhrgeschäftes nach 'Südafrika und nach Australien, ferner über
Weiterung des Zollschuppens auf dem Bahnhof zu Gießen beantragt. Auf diesen auch von dem Großh. Hauptsteueramt zu Gießen unternützten Antrag ist von der Königl. (Äsenbahndirektton zu Frankfurt am Main mttgeteilt worden, '
Aitttel für die Erweiterung solle die Berettstettung von 1905 nachgesucht hieben.
2. Gesetzentwurf über Umlagen.
Zweites Blatt. 154. Jahrgang Dienstag 15. März 1904
Lrscheinl täglich mit Ausnahme des Sonntags. . Q
Die „Eiehener Samllienblätter* werden dem B M H fCr W ä
»Anzeige, viermal wöchentlich beigelegt. Der K WM Ä M B B vV
MHefstlche LandwtrN erscheint monallich einmal. v D wj B ▼ v 'v kj V W V”
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