Ausgabe 
15.2.1904 Erstes Blatt
 
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Märkte.

Kap. 4, 1231.

Pfarrer Dr. Nauman n.

4% O^sterr. Go'drentc

Tendenz: schwächer.

Unser

Hausarzt

sag*t

204.30

218.30

138.75

186.75

204.

218.25

138.50

186.25

194.75

. 102.10

. 90.10

. 102.00

. 90.10

. 100.70

. 99.50

. 101.65

101.80

60.00

59.60

122*80

41.10

43.60

Reich xanloihe do.

Konsole do . .

Hessen Oberhessen

Oest. Kredit. .

Deutsche Bank Darmstädter Bank Bochumer Guß .

Dcrmifd)tes.

Würzburg, 14. Febr. Nach derN. Würzb. Ztg." wurde wegen Meineidsverdachts der hiesige Großkauf­mann und Konsul Friedrich Karl Ollin Untersuchungs­haft genommen.

ung eingetreten. Eme Gefahr für das Leben deS Prinzen ist nicht vorhanden.

Dessau, 15. Febr. Oberleutnant K. vom 26. Infanterie-Regiment in Bernburg tötete sich in seiner Wohnung durch Nevolverschüsse. DaS Motiv zur Tat ist unbekannt.

Madrid, 15. Febr. Mehrere hundert Kilo goldene und silberne Kirchcngcräte von unschätz­barem Kunst- und Altertumswert wurden in der Kirche von Santillana bei Santander gestohlen. Die Diebe entkamen auf einem Automobil. Die Gendarmerie ist bereits unterwegs, um die Diebe zu verfolgen.

Aniversttäts-AachriÄten.

Marburg, 15. Febr. Bei der akademischen Gedächt­nisfeier des hundertjährigen Todestages Immanuel K a n t 's hielt Geh. Reqieruugsrat Professor Dr. Loben eine Ansprache.

. 26.50 . 86.85 . 100.30 . 104 60 . 203.30 . 185.70 . 138.60 . 149.20 . 152 30 . 138.50 . 1520 . 19000 . 226.00 . 185.50

194.00

Kirchliche Nachrichten.

Evangelische Gemeinde.

Montag, den 15. Februar, abends 8 Uhr: Bibelstunde im Konfirmandensaal der Johanneskirche. Text: Galaterbrief

Für W Vümn her Gewerbe- Hauk, e.8.m.u.H., hier, wirb kill M Bllllk- sch bemMckr junger Mm per 1. April 13. zu engagieren gesucht.

Offerten beliebe man bei der Gewerbebank einzureichen. 1458

30/n Mexikaner 4,V/n Chinesen . Electric. Sdnckert Nb nid. Lloyd . . Kreditaktien Diskonto-Kommandit Darmstädter Bank Dresdener Bank . Ber iner Handelsjres Oestcrr. Staatebahn Lombarden . , Gottharibahn . . LaurahGtte . . . Bochum .... Harpener . . .

Neueste Meldungen.

Originaldrahtmeldnngen des Gießener Anzeigers.

Berlin, 15. Febr. Ein Millionenbetrug, der Jahre lang betrieben wurde, gelangte zur Kenntnis der Strafbehörde. Der 53 Jahre alte Botenmcister Jakob Mattes hatte bei der Viktoria-Spcichec-Aktien-6>sellschasl Jahre lang seinen Posten und genoß unbedingtes Vertrauen, welches er mißbrauchte, die Lohnlisten zu fälschen, des­gleichen Wägescheine und die Namen der Wäger. Unter Anderem führte er unter der Bezeichnung Kehricht gutes Korn aus. Letzteres Geschäft brachte ihm allein jährlich 8000 biS 9000 Mk. ein. Durch einen Wechsel in der Leitung der Gesellschaft wurden die Fälschungen entdeckt und Mattes entlassen. Die Veruntreuungen sollen sich auf etwa 1 Million Mk. belaufen.

Kiel, 15. Febr. Im Befinden des jüngsten Lohnes des Prinzen Heinrich ist keine wesentli che Aender-

34% »"/1 3V/o 3n/i

Um für die eintrefieuden Neuheiten Raum zu schaffen, ver- kaufe einen Posten 1

Korsetts nnd

25%

Friedr. Teipel.

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4% Umrar. old venia . . 41'- Haben. Rente , . .

4* . % Portugieser , . , Portugiesen.....

1% C. Türken . . .

Türkenlose . . . . 4°/o Griech Monopol.-Anl. 4X\% äussere Argontiner

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St. 1905 : von se 400 '

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3m Samstaq nach. n Quf dem Rodtbera ' ^tt und scheint | Roheres wird die : «geben.

?L^Y"einZ . VT eröffnete die vundener Karnevals.

R gefüllt, : orgeschnttensten Zeit und beobachtete m so unverhofft -wissen wie ein Sack ne zum bösen Spiel nn" mit vermehrter unter das Tach der las erstrebenswerter sfestakt zu überreden. : allermeisten Fallen ' Kruppenaufführungen uern auf der Galerie Lben auf der Bühne sel den Fahrlustigen 5 des regen Treibens cke Schießbude dafür, Suchern von Zeit zu üere Weinlaune die gt habe und ob über« igen Fleck sitze. Sich ir Zeit bis zum grau- inzert be§ Turn» ch dieses Jahr wieder itunben bereitet. Das Inftt am Keck, Grd, ! te AkrobatenlunWcle alto-Moriale-Giowns n von Signor Berim | Mrlenden Mitglieder | nen Abends beigetragen nee ersichtlich ist, sindet ;e Damen- und Hemn- Jnb - so schreibt man >ürfte nicht allein einen lern alle Erwartungen

mgt uns diese Wacht darunter erblicken wir iftein, Edmundsklamm, i,chk di-!- Puck- Bon eine Mm Tri"""« tau *9* , siss-

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Telephonischer KursberJcht

Frankfurt a. rt., 15. Februar.

Mittwoch, den 17. Februar, abends 6 Uhr: 1. Pafsions- andacht in der Johauueskirche.

Pfarrer Dr. Naumann.

mußte, kam die Sache heraus.

Mainz, 14. Febr. Auf oer Effekten- und Wechselbank in Frankfurt erschien gestern morgen ein junger, bartloser Mensch und präsentierte an der Kasse einen auf 150 Mk. lautenden schweizerischen Scheck. Der Kassierer schöpfte Verdacht irnb fragte nach, der Herkunft des Papieres. Darauf verwickelte sich der junge Mensch in Widersprüche; er wollte den Scheck von einem Unbekannten, der noch auf ihn warte, erhalten haben. Die ganze S<rche erwies sich aber als Schwindel und der junge Mann wurde der Polizei über­liefert. Ein Komplize des Verhafteten wurde in Mainz auf dem Hauptbahnhof verhaftet, wo sich die beiden treffen wollten, wenn die Scheckeinlösung nicht glücken sollte. Nach der in Frankfurt erfolgten Verhaftung erfolgte Benach,- richtigung an die hiesige Kriminalpolizei, die den Haupt- bahnhos besetzte und den Gemeldeten mit Hilfe einer Photo­graphie festnahm. Es ist ein langgesuchter Ein­brecher und Fälscher namens Kalbfleisch. Schon glaub­ten die Beamten, daß ihnen der Vogel entwischt sei, als sie einen elegant gekleideten Herrn in ein Restaurant auf dem Bahnhofsplatz gehen sahen, auf den die Photographie paßte. Die Verhaftung erfolgte daraufhin unauffällig und der Festgenommene gestand sofort ein, daß er der Gesuchte sei. In einem eleganten Köfferchen hatte er noch eine An­zahl 'Einbrecherwerkzeugc, Stempel und Materialien zur Fälschung, ebenso ein elegantes Stilet. Der Schlosser Veit Gallert machte im Gefängnis den Versuch sich aufzuhängen. Man bemerkte sein Vorhaben jedoch noch rechtzeitig und schnitt ihn ab. Gallert ist verdächtig, seine Frau getötet zu haben, während er angibt, sie hätte sich selbst das Leben genommen. (M. Tgbl.)

Kleine Mitteilungen aus Hessen und den Nachbarstaaten. In O bersch mitten wurde der Fabrik­arbeiter Schneider von Ulfa, von einem Treibriemen ge­faßt, herumgeschleudert und am Arm, am Bein, sowie an einem Auge schwer verletzt. In der Oberförsterei Eichelsdorf machten sich Hirsche bemerkbar, indem sie junge Fichten, namentlich aber Eschen schälen.

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Chemische Werke w. ui.b. Q. (vorm. Dr. C. Zerbe) Freiburg i. Baden.

Harpener Bergbau . . 195.50

Tendenz: Ruhig.

London, 15. Febr Russis ch e Kriegsschiffe bombardierten Fukuvamo an der Südküste von Honsiu. Hierbei fand ein Seegefecht bei Aomori an der Straße von Matsmai statt, welche Honsiu von Petzu trennt. Drei Kreuzer des rusfischen Wla­diwostok-Geschwaders, vermutlich Rosftia, Dokotyr, Rurik oder G. omori sind durch Torpedos gesprengt.

London, 15. Febr. Die japanische Botschaft m London bestreitet die Beschießung von Hako­date, ferner die Verfolgung der japanischen Kriegsschiffe Kasuga und Mischt durch die Russen. Es erhält sich das Gerücht, daß England gedroht habe, Lemnos und andere Inseln an den Dardanellen zu be- setzen, um die Neutralität der Meerenge zu schützen, falls die russische Schwarze Meer-Flotte versuchen würde, diese zu passiereu. Der japanische Konsul richtete an seine Landsleute in England und an die Engländer einen Aufruf, Beiträge für die Verwundeten beizusteuern.

New York, 15. Febr. TerNewyork Herald" meldet aus Tschifu: Eine amtliche Note der russischen Regierung, macht bekannt, daß es keinem H a n d e l s s chi f f e g e - stattet werde, Port Arthur anzulaufen. Nach eines Reisenden Bericht hat Rußland 4 norwegische 2 eng­lische und ein amerikanisches Schiff zu Transportzwecken angekauft. Aus Petersburg meldet der Newyork Herald, der Kriegsminister Kuropatkin sei zum Gou­verneur von Turke st an ernannt worden. Weuer wird berichtet, die Lage nehme einen äußerst ernsten Cha­rakter an. Am Donnerstag fand ein Kriegsrat statt, welcher mehrere Stunden dauerte. Angesichts der etwaigen Folgen sei beschlossen worden, die ganze Armee auf Kriegs- f u ß zu stellen, um auf drei Seiten für einen etwaigen Krieg gedeckt zu sein. Sämtliche Gardetruppen außer der ersten Division erhielten Befehl, sich für Ostasien marschbereit zu halten, ebenso die Artillerie, l.ian sei auf internationale Ereignisse gefaßt, zumal es heißt, a m e r i k a n i s ch e O s s i- ziere hätten sich an dem japanischen Angriff auf PortArthurbet eilig t.

Berlin, 15. F-ebr. Zu einer spontanen Sympathie­kundgebung für die Japaner kam es in einem sehr beliebten Lokal der Friedrichstadt, in welchem eine ungarische Musikkapelle konzertierte. Als gegen 10 Uhr mehrere japa­nische Studenten das Lokal betraten, brachten die Anwesen­den .Hochrufe auf Japan aus und forderten die Musik auf, sich an den Ovationen zu beteiligen. Die Kapelle spielte mehrere Melodien ausGeisha" undMikado".

Brüssel, 15. Febr.Revnold Newpaper" kündigt dw Mobilisierung der englischen Marine an. Alle Kriegsschiffe sollen sich in kürzester Frist zum Auslaufen be- reit halten. Die Beurlaubten und die Reserve-L^e-Osflziere seien sämtlich einberufen.

Pom Kriege.

London, 15. Febr.Daily Mail" meldet aus Port Arthur vom 12. d. M.: Die Japaner landeten 600 Mann bei Talienwan. 410 Mann wurden durch K 0 s a ck en niedergemacht, die übrigen kehrten auf die Schiffe zurück.Daily Mail" meldet aus Niutschwang vom 10. d. M.: Nachrichten aus Port Arthur berichten, daß die Japaner am 10. Febr. große Trupvenabteilungen bei den Verschanzungen an der Duffbucht ausgeschifft hatten. Man hatte sie landen lassen, bann angegriffen und mit großen Verlusten z ur ü ck g e s ch l a gen.

leitung finden dieses Jahr hier erhöhte Holzeinschläge, namentlich an Nutzhölzern statt, und es liegt eine beträcht- X)c Anzahl Eichen-Schneidestämme von mitunter ganz vor- t züg kicher Beschaffenheit und außergewöhnlicher Stärke, 1 ferner ein Posten Eichenstangen besonders für Wagner geeignet eine Menge Buchenschneidestämme und endlich ein Schlag stärkerer Fichtenbaustämme zum Verkauf bereit; auch kommen noch, größere Posten an Brennholz auf den Markt. In diesem Jahre regt sich die Baulust in unserem Orte wieder sehr: außer einer größeren Anzahl von Gebäuden im Ort soll dem Vernehmen nach auch an oer Lahn, in der Nähe der neuen Lahnbrücke, ein stattliches Restaurant mit größeren Gartenlokalitäten, ein Geflügel­zuchthof, eine Sandbaggerei und eine Badeanstalt errichtet werden.

§ Herchenhain, 14. Febr. Gestern wurde der Veterinär- Mediziner Vier hell er auf dem hiesigen Friedhose be­erdigt. Etwa 15 Mitglieder der freien Burschenschaft Nhenania"-Gießen gaben dem Verstorbenen das letzte Geleit.

Darmstadt, 14. Febr. Se. Exz. Herr Staats - m in ist er Rothe veranstaltete gestern abend im Minyter- hotel einen glänzenden Ball, an welchem etwa 150 Per­sonen teilnahmen. Auch Se. Durchl. Fürst von Erbach- Schönberg nebst hoher Gemahlin und Fräulein Tochter waren anwesend.

d. Mainz, 15. Febr. Beim Rekruteneinzug am Samstag Nachmittag hat der Schutzmann Meckel auf dem Theater­platz einen guten Fa n g gemacht. Er machte die Beobachtung, wie eine gut gekleidete Dame versuchte, den verschiedenen Frauen die Portemonnaies aus den Taschen zu stehlen. Die Diebin gibt an, Rosa Wagner zu heißen und 1858 in Frankfurt a. M. geboren zu sein. Die Polizei glaubt, daß diese Angaben falsch sind. Unumwunden gab die Verhaftete zu, daß sie wegen Taschendiebstählen schon 4 Jahre Zuchthaus verbüßt habe. Es wird angenommen, daß man eg in der Person der Verhafteten mit einer internationalen Diebin zu tun hat. Die Person kam ins Untersuchungs­gefängnis. Schändliche Sittlichkeitsverbrechen sollen hier an Kindern verübt worden sein. So wurde gegen den verheirateten Sergeanten Sp. von der 11. Komp, des 117. Jnf.-Regts. die Anzeige erstattet, daß er vor einem Jahr Schulmädchen in die Schloßkaserne gelockt und sich an ihnen vergangen haben soll. Ferner soll in letzter Zeit der ledige Tünchermeister M. eine Reihe van Kindern in seine Werkstätte gelackt und dort in der schändlichsten Weise sich an diesen vergangen haben und auch noch Knaben zu diesem Verbrechen angestiftet haben. Durch ein Mädchen, das im Hospital an Geschlechtskrankheit ausgenommen werden

41, - "6 Oes'c - Silberrente 100.90

. 99.40

fc. Frankfurt a. M., 15. Febr. (Orig.-Telegr. desGießen. Am.") Amtliche Notierungen der heutigen Fruchtmarktvreste: Wciien Mk. 16.7500.00, Kurhessischer Alk. 16.7500.00, La Plata Mk. 17.2518.50, Kansas Mk. 17.2518.50, Roggen (hiesiger) Mark 13.5000.00, Gerste (Westerauer) Mk. 15.5015.75, Franken- selber Alk. 15,7516.00, HascrMk. 12.7513.75, Mais Mk. 12.5012.75, Weizenmehl 0 Mk. 25.7526.25, 2. Qualität Mk. 23.75

bis Mk. 24.25, 3. Qualität Mk. 21.7522.25, Roggenmehl 0 Mk. 22.0022.50,1. Qualität Mk. 19.2519.75, Weizenkleie Mk. 8.7o bis Mk. 9.00, Roagenkleie Mk. 9.7510.25, Maiskeime Mk. 11. bis Mk. 11.25, Franken, Pfälzer, Ried Mk.00.00000.0. Alles per 100 Kg. ab hier. , T, . _

fc. Frankfurt a. M., 15. Febr. (Telegr. Orig.-Vericht des Gieß. Anz/f. Amtliche Notierungen der heutigen Piehmarkt- preise. Zum Verkaufe standen: 478 Ochsen, 205 aus Oest­reich 41 Bullen, 3 aus Oestreich, 652 Kühe, Fersen, allere und Rinder 0 aus Oestreich, 283 Kälber, 170 Schale und Hämmel, 1420 Schweine, 0 Ziegen, 0 Ziegen-, 0 Schaflämmer. Bezahlt wurde für 100 Pfund Schlachtgewicht Ochsei: 1. Qualität 7071 Mk., 2. Qual. 6466 Mk., 3. Qual. 6062Mk.; Bullen l.Qual. 64 bis 66 Mk 2. Qual. 6163 Mk.; Kühe 1. Qual. 6163 Mk., 2. Qual. 5759 Mk. 3. Qual. 4547 Mk, 4. Qual. 4247 Mk., 5. Qual. 0000 Mk. Kälber: l.Qual. 8284Mq., Lebendgewicht 4850 Pf., 2 Qual. 7176 Psg., Lebendgewicht 4346 Pfa., 3. Qual. 00-00 Psg., Schlachtgewicht 00-00 Big., Schafe: l.Qual. 68-70, 2 Qual. 5357 Psg., 3. Qual. 0000 Pfg.; Schweme 1. Qual. 5200 W, Lebendgew. 41 Pfg., 2. Qual. 50-51 Psg., Lebendgenucht 4000 Psg., 3. Qual. 4244 Pfg., Lebendgewicht 0000 Pfg. Geschält bei Hornvieh schleppend, Ueberstand unbedeutend; bei Kleinvieh gut, kein Ueberstaud. ...

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Landwirtschaft.

)( Grünberg, 14. Febr. Die heute nachmittag im Gast­hausaum Rappen" einberufene Versammlung war von Landwirten der Umgegend recht zahlreich besucht. Nach der Eröffnung durch Bürgermeister Zimmer- Grünberg hielt Qeko- nomierat L e i t h i g e r-Alsfeld einen eingehenden, interessanten Vortrag über Futterbau und führte dabei au, daß die Zunahme der Bevölkerung einen entsprechenden Einfluß aus die Ernährung ausübe und damit auch die Produktion gesteigert werden muffe. Seit dem Jahre 1883 fei die Kopfzahl des Rindviehes in Oberhessen um 7000 Stück gestiegen. Die Schlußfolgerung des lehrreichen Vortrages ging dahin, daß sich der Futterbau intensiver gestalten müsse. Hieraus referierten die Herren Emme l -Warthoi, M o l V Grünberg, Oelse n-Dotzelrode, Laudtagsabgeord. Hirschel und Direktor W ie g a n d--Korbach über die Errichtung eines Fruchst lagerhauses.

Zandel und Verkehr. Volkswirtschaft-

Berliner Börse vom 13. Februar 1004.

(Mitgeteilt von der Bank für Handel und Industrie, Gießenö

Da heute vom ostasiatischen Kriegsschauplatz keine besonderen Nachrichten Vorlagen, so schritt man wiederum zu größeren Raufen, namentlich auf dem Kassaindustriemarkt fährt bas Pub­likum unentwegt fort, sich den kürzlich erst entäußerten Besitz wieder zurückzukaufen. Unser Markt zeigte heute wiederum eme recht feste Haltung, wenn auch die Umsätze weit geringer waren als an den Vortapen, was wohl lediglich mit dem heutigen Wochenschluß m Zusammenhang zu bringen ist.

Privat-Diskont 2% Prozent.

Anfangs- u. Schlußkurse.

mit