2690
. 10155
. 89.75
. 101.90
. «9.75
. 100.80
* 101'10
Reiohsanleihe do.
Knnflols . do . .
101.00 06.75
58.00
123’40 41.60
3"/
Rl/,0/ 8*/,)
geheimen Abstimmung erhält Hungen 51, Rieder-Wöllstadt 22 Stimmen, so daß die Gautnrnfahrt 1904 in Hungen stattfindet; der Tag wird baldigst festgesetzt. Was die Wahl des Festortes für das Gauturnfest 1905 anlangt, so haben sich die Turnerschaft Gießen, Alsfeld und Schotten gemeldet. Der 2. Vorsitzende des Männer-Turnvereins Gießen, Lehrer Kling, begründet die Meldung der Gießener und betont, daß Gießen seit 1895 kein Turnfest hatte. Tie Vertreter von Alsfeld und Schotten begründen ebenfalls ihren Antrag; Alsfeld hat seit 16 Jahren kein Gaufest gehabt. Bei der Abstimmung erhalten Alsfeld 51, Gießen 13, Scholten 8 Stimmen. Also findet das Gauturnfest 1905 in Alsfeld statt. — Zu Kampfrichtern für das Kreisturnfest in Coblenz werden ernannt die 5 Bezirksturnwarte und der 2. Gauturnwart Häußer-Bad-Nauheim. — Ueber Punkt 11, Gauzeitung, referiert Helm-Gießen, der den Zweck einer Gauzeitung näher
beleuchtet. Die Gauzeitung wurde am 1. Januar 1903 gegründet, besteht also ein Jahr. Es ist ihr jedoch nicht gelungen, sich in weiteren Turnerkreisen einzubürgern. Sie erscheint in einer Auflage von nur 350 Exemplaren, wogegen der Gau 6706 Mitglieder hat. Der erste Gauturnwart Will bemängelt das Erscheinen und die Ausstattung der Gauzeitung, während andere Redner sich überhaupt gegen eine Gauzeitung aussprechen. Auf Antrag des 2. Gauvertreters Eidmann- Gießen beschließt die Versammlung, daß die Gauzeitung auf ein weiteres Jahr probeweise fotbestcht; 1905 soll end- giltig darüber beschlossen werden. Von Marburg wurde noch beantragt: 1. „Die Gauturnfahrt soll ständig auf dem Düns- berg abgehalten werden, dagegen das seitherige Dünsbergfest verschwinden"; 2. „statt den bisherigen Gaufahrtcn Bezirks- ! turiflahrten einzurichten". Schotten und Lauterbach stellen den Antrag: „Es soll jedes Jahr im Juli ein Volksmett- I turnen auf dem Hoherodskopf stattfinden". Nach einer Dis-
R1/, % ObprhesePT) 4% Onaterr. Go’drente
von Privaten find eine Anzahl Reit- und Wagenpferde an» I gemeldet, die von 11—1 Uhr vorgeritten, bezw. vorgefabren werden. Die Kommission hat, dem Beispiel anderer Städte folgend, zur Preisverteilung versuchsweise Konzert vorgesehen und hierfür einen Teil unserer Negimentsmusik engagiert. Eine weitere dankenswerte Einrichtung ist durch die Errichtung einer Sanitätswache geschaffen. Wie in früheren Jahren verkehren auch diesmal regelmäßig zwischen Marktanlagen und Bahnhof die Wagen der Omnibus-Gesellschaft. — Nach Schluß des Marktes findet unter Teilnahme der Preisrichter nachmittags halb 2 Uhr ein gemeinsames Mittagessen (trockenes Gsdeck Mk. 2.50) im Hotel „Großherzog von Hessen" statt; die Liste zur Einzeichnung liegt dort offen.
- In der Musikschule des Frl. Minna Körners fand am gestrigen Sonntag die Schluß-Prüfung der Klaffe^ 2 und 3, unter Zuziehung mehrerer Schüler der Oberklaffe statt. Das reichhaltige Programm enthielt Kompositionen von Bach, Händel, Hummel, Czerny, Schubert, Danela, Beethoven und Brahms; im wesentlichen aus Klavier-Soli bestehend, befanden sich auch Duos für Klavier und Viol und Klavier und Cello darunter. Wie die früheren Aufführungen bot auch die des verfloßenen Sonntags durchaus abgerundete Leistungen; jeder der Vortragenden war seiner Aufgabe vollkommen gewachsen und brachte diese nicht nur technisch, sondern vor allem auch musikalisch zur schönsten Geltung. Alle Darbietungen zeugten wieder von der Gediegenheit und Gründlichkeit des Unterrichts, den die Schüler genoffen hatten und von großer pädagogischer Begabung der
onidcher ÄiirsberCDhL
(Trani«inr» a 14. -
4% Ungar. Goldrente, . . 40. Ital en. Rente . . .
41 Pertofcieaer , . . n; ‘’orhu'ieaen. . . .
\% C. Türken . . .
Tih-kenlose.....
4°/0 Or ech. Monopo’ -Anl.
4* . % ni<i«6rA XjyotJ'n?’-
3°/n Mexikaner 4l/?7-. Chinesen Electric. RcHickert . Nordd Lloyd . . Sreditektien
(akonto-Kommendit. Darmstädter Bank Dresdener Bank . . Rot mer Hand#’s?e». Oeaterr. Staatebahe . LembardOT. . . . OortkariAahn . . . Laura1 ütbe . . . • Bochum Harp-mer . .
Tendenz: fest-
Kirchliche Nachrichten.
Evangelische (Gemeinde.
Montag, den 14. März, abends 8 Uhr: Bibelftnnde im Konsirmandenfaale der Johanneskirche. Galaterbriel, Kap. tz.
Vrarrer Tr. Raumnnn.
Spielplan der vereinigten Frankfurter Stadttheatrr. Opernhaus.
Dienstag den 15. März, abends 7 Uhr: „Carmen." SchanspielhanS.
Dienstag den 15. März, abends 7 Uhr: „Manna Vanna.*
0 is Mk. 25.25, 3. Qualität Mk. 22.50—23.00, Rogqenmehl fi Mk. 22.50—23.00,1. Qualität Mk. 20.00—20.50, Weizenkleie Mk. 8.75 bis Mk. 9.00, Noggenkleie Mk. 10.00—10.50, Maiskeime Mk. 10 25 vis Mk. 10.50, Franken, Pfälzer, Ried Mk.00.00—000.0. Alle« pe, 100 Kg. ab hier.
fc. Frankfurt a. M., 14. März. (Telegr. Orig.-Bericht de- „Gieß. Anz."l. Amtliche Notierungen der heutigen Viehmarkt- vreise. Zum Verkaufe standen: 510 Ochlen, 228 aus Oeü° reich, 62 Bullen, 9 aus Oestreich, 785 Kühe, Fersen, Stiere und Rinder, 3 aus Oestreich, 293 Kälber, 298 Schake und Hammel 1439 Schweine, 0 Ziegen, 0 Ziegen-, 0 Schgslämmer. Bemklt wurde für 100 Pfund Schlachtgewicht Oehsen 1.Qualität70—72Dlk 2. Qual. 65—67 M'k., 3. Qual. 59-62Mk.; Bullen l.Qnal. 62 bis 64 Mk., 2. Qual. 59-60 Mk.; Kühe 1. Qual. 60-62 Mk., 2.Qual 56—58 Mk., 3. Qual. 44-46 Mk, 4. Qual. 41—43 Mk., 5. Qnab 00-00 Mk. Kälber: 1. Qual. 84—86 W, Lebendgewicht 50-52 Ps. 2. Qual. 72—75 Pfg., Lebendgewicht 43—45 Pfg., 3. Qual' 00—00 Pfg., Schlachtgewicht 60—62 Pfg., Schale: 1. Qual. 72—00 2. Oval. 72—75 Pfg., 3. Qual. 00—00 Pfg.; Schweine 1. Qual. 52—00 Pfg., Lebendgew. 41 Pfg., 2. Qual. 50—51 Pfg., Lebendgewicht 40—00 Pfg., 3. Qual. 42—44 Pfg., Lebendgewicht 00—00 Pfg. — Geschä't bei Hornvieh schlemwid; Ueberstand bedeutend, Geschäft bci Kleinvieh gut, kem Uebernand.
85 76 9810
. 104 90 . 201 SO
183.50 . 134 00
145.90 . 15200 . 13690 . 14.00
194.00 . 227 0»
189 3t . IM.«
'Mriirltc Meldiimien.
Hamburg, 14. März. (Eigener Drahtbericht.) Der hier verhaftete Kutscher Stafforst legte ein volles reumütiges Ke- st'ändnis ab, daß er den Raubmord an Lichtenstein gemeinschaftlich mit dem in Frankfurt verhafteten Möbelträger Groh auf besten Anstiften verübt habe. In Stastorsts Logis am Valentins- kamp wurden außer der Uhr auch die beiden Medaillons des Ermordeten sowie 40 Mk. baar Geld gefunden. Stafforst wird demnächst nach Frankfurt transportiert.
Berlin, 14. März. Agnes Sorma hat sich für mehrere Jahre dem Neuen Theater verpflichtet. Frau Sorma wird dem Neuen Theater alljährlich vom 15. September ab für den weitaus größten Teil der Spielzeit zur Verfügung stehen.
Berlin, 14. März. Polizeilich wurden die söge- nannten Kinderabende verboten, welche bie Rct> liner Polen zumeist im Stadtteile Moabit veranstalten. Ter Zweck dieses Abends, zu denen die polnischen Mütter sich mit ihren Kindern einfinden, war, den hiesigen polnischen Familien Gelegenheit zu geben, unter einander Fühlung zu gewinnen, sowie den Kindern polnische Spüle, Sitten und 'Gebräuche einzuprägen und ihre polnischen Sprachkenntnisse zu erweitern. Tie Behörde erblickt in diesen Veranstaltungen regelrechte Versammlungen, bie bet
4* .% Oesterr. Pilberrente 100 20
- ~ . 99.20
Will-Wetzlat entnehmen wir, daß fünf Bezirksvorturnerstunden ■ - - ■ - -~L , •
stattfanden, die gut besucht waren; bei der Gauvorturner- Handel und Verkehr. Volkswirtschaft, stunde waren 60 Vorturner vertreten. Zur Besprechung d-S ” Mmcrkan Tobacco C°mt>ngn1. D!e Reineinnahmen die!« Punktes 3, Entlastung des Rechners für 1902, macht der die den amerikai'ischen Tabaktrust repräsentiert, bc-
Gauoertreter bekannt, daß die Rechnung geprüft und für trugen in 1903 8 665 000 Doll., oder 1 214 000 mehr als im Vorrichtig befunden worden sei. Die Versammlung erteilt dem iahre und der Reinüberschust des Jahres 1005 000 Doll., d. h. Rrchncr -instimmig Entlastung. Punkt 4 betrat die Rcckm.mgS- 185Pctrolcnmvreis-. Die D-trolenmpreile, di- ablage für 1903. Der Rechner Post-Alsfeld verlielt bie bereit§ feit einiger Zeit eine rückläufige Bewegung verfolgen, sind JahreSrechnung, nach welcher die Einnahmen 1503.02 Mk., in Rew-Pork weiter um 10 Punkte zurückgeqanqen. Der Preis- die Ausaaben 1491.31 Mk. betragen. Hierzu kommt ein rückaang steht im Zusanmienhanq mit dem geringeren Bedarf des Kapitalvermögen vvn 4°S.Sv Mk. Daö «esanntvernwaen des “ w, »„twi - der angebl.ch stärkeren
Gaues betrügt 471.66 Mk. Tie Gausteuer wird für 1904 rote im J wiärfte.
Jahre 1903 festgelegt, nämlich 25 Pfg. pro Kopf. Das diesjährige fo- Frankfurt n. M., 14. März.' (Orig.-Telegr. des „Gießen. Gaufest inUsingen wird auf den 9. und 11. Juli festgelegt. An«.") Amtliche Notierungen der heutige,i Fruchtmarktpreise: Piinkt 8 betraf die Wahl des Festortes für die Gautnrnfahrt Weizen Mk. 18.00-18.25, ^hessischer Mk 18.00—18.25, La Plata 1904. Gemeldet baben sich: Manner-Turnverein Rodhem, WK Mk L.00-?L Wen!
a. d. B., Turnverein Hungen, Turnverein Rleder-Wollstadt, ,>,devMk. 15,00—15,50,HaicrMk.13.75—14.75,MaisMk. 12.75—13.00, Turnverein Kirchhain und Tur^nerein Frankenberg. Bei der> Weizenmehl 0 Mk. 26.75—27.25, 2. Qualität Mk. 24.75
polizeilichen Anmeldung bedürfen.
G l o g a u, 14. März. Tas Kriegsgericht der 9. Division verurteilte den Oberleutnant der Reserve, Rittergutsbesitzer Höhrich wegen fortgesetzten Ungehorsams gegen Befehle in Tienstsacben zu drei Wochen verschärften Stubenarrest. Zur Verhandlung war Höhrich zwangsweise vorgeführt worden.
Mannheim, 14. März. Ter sehr vermögende frühere Brauereibesitzer, jetzige Privatmann Georg Rückert hat s i ch auf den Schießständen be# hiesigen Schützenhauses erschossen. In c^.iem hinterlassenen Schreiben teilt et mit, daß er sich das Leben nehme, weil er fürchte, irrsinnig zu werden. Rückert war Junggeselle.
London, 14. März. Einer Meldung des „Standard aus Tokio von gestern zufolge ließ die russische Regierung demjavanischen Roten Kreuz durch Vermittlung des französischen Ministerpräsidenten in Soul den Betrag von 2000 Yen überweis en, um dadurch ihre E r k e n n t l i ch k e i t für die Art auszudrücken, wie die v er- wundeten russischen Seeleute in Tschemulpo in Pflege genommen worden sind.
L o n b o n, 14. März. „Daily Telegraph" berichtet aus Tschifu: Das Gerücht über die Einnahme von Porr Arthur sei von russischer Seite mit dem Bemerken dementiert worden, es sei den Russen nur gestattet, zu erklären, daß sie Port Artur niemals räumen toürben. - „Daily Chronicle" berichtet aus Tientsin, 6000 Japaner seien im Begriff, gegen Niutschwang borzugehen, die Anwohner hätten die Stadt bereits zum größten ^elle verlassen. — „Daily Telegraph" berichtet aus Tscbifu, daß die japanischen Geschosse gegen die russischen Schiffe bei d m Landangriff auf P o r t Ar t h u r keinen Schaden angerM-l hätten. Ebenso bestätigt es sich daß ein japanisches Schiff in den Grund gebohrt worden sei.
London, 14. März. Nach Privattelegrammen aus Soeul haben die I a p an er die N ord kü st e der Mano- schurei von Antu na bis Takuschan besetz beabsichtigt, Port Arthur abzuschneiden.
Rom, 14. März. Das Eden-Hotel in ton ist abgebran t. Im Hotel wohnten viele Deutsche.
Port Said, 14. März. Der russische Kreuz „Dimitri Tonstoi" ist zu einer Kreuzfahrt meer abgefahren. Er hielt den deutschen Lloy dampfer „Stuttgart" an, um ihn über seinen «e stimmungsort uuszufragen. Andere Schiffe, darunre englisches Hürden ebenfalls angehalten und die Papiere veEntzp. Der englische Dampfer legte hierg gc Protest eilt
Lehrerin.
- Nationaler Gesangswertstr eit. Nachdem die Stadtverordnetenversammlung dieser Tage ihre Zustimmung dazu erteilt hat, daß OswoldSgorl-n dem Nationalen QUI oem vol)eluuolup| . .
Gesanqswettstreet I so4- als Fcstplah ub-llosicn wird die Antragsteller ihre Anträge bis znm nächsten i
ist das Unternehmen des Maschmenbancr. Gesangvercms als bie Beratungen um 3 Uhr l
gesichert 8U betrachten. Zu Pf.ngsten und am Vorabend « • bie Tagung schloß sich -in gemeinsames '
dieses FrählingSsestes wird Gießen also wiederum em Fest °een°en g u
großen Stils feiern, wie cs schon ost unter Mitwirkung der .. ie Me na g er, r ans Q'SwaldSgrrlen ist am geirrigen gesamten Barge-schaft glanzend durchgesuhrt worden 'st. Sonntag dem Piiblikum geöffnet worden und hatte mittags Männer aller Stande haben sich zur Mitwirkung an diesem ouszuweisen. Die Sammlung enthält die
.Fest von w oorbereitenden Kommgsionen intereffantesten Vertreter aus dem Tierreiche, besonders eine
gesunden und die Arbeit ist m vollem Meldungen l ll Besondere Gänge für die Besucher führen
von 44 fremden Veremen liegen bereits vor 2M)0 - - der Käfig- entlang, so daß man die Tiere in
Sänger werden m Gießen nm die SiegeSpalme m der Ge-Gewahrsam bequem betrachten kann. Jeden sangSkunst nngen. Den Oberen Rahmen wwd, E g sg, Vorstellungen statt, wobei ein Tierbändiger und
OSwaldSgarten bilden, wahrend das eigentliche Wettsingen >,, S M„dig-rin furchtlos einen großen Käfig betreten, wohin
den Räumen des GesellschaflS°er-,nS, des neuen Saalbaues, S Schi btiiren jugt affen werden. Miß Maria
des Cafb Leib und der Turnhalle vor einem ber.istnen d>° T'^di rch ) ^19 J brennende
R,chterk°lleg,um °°r sich geht Im Hintergrund- d-S Fest- w , j ^»d legte sich auf einen alten Löwen,
glatz-S soll stch die Festhalle erheben, eine mächtige Zel Halle langsam und knurrend eintrat, den Zuschauern
von 32 Meter Lange und 40 Meter Tiefe. An diese lehnen > jährlichen Eindruck machte. Di- Menagerie sich rechts und lmks m der Länge des Platzes mächtige ®e- » ' ' > A
bäude für Bierwirtschaften an. An der Neustadt ist ein ab- ver len «n 13 Wegen eines Sittlich-
schU-ß-nder Querbau bestimmt, ein Cas« und k-itS-tt-nt-tS. begangen an einem 12 jährigen Mädch7n,
»aa.’S&a'..: - -
W** »■=»•"*?, ”'b™ fr*? mi? «.i ei.«.,
meinsame Chöre hiesiger Gesangvereine und des festgebenden § sich setzte Nacht ein Schienenbruch auf dem Greins aufgeführt; dort wir:d d«. N^ntS apelle ?er Streckenwärter rechtzeitig entdeckte, sodaß
Konzerte geben und Festbankette abgehalten werden. 1,^ 3 ,( rourbe> Der Verkehr fand eingleisig statt,
Verhandlungen betreffs eines Juxplatzes, zu dem zahlreiche ^^*2 bje große Verspätungen erlitten.
Meldungen von Schaubuden, Karoussels usw. vorliegen, find Darmstadt/12. März. Heute mittag nahm der noch nicht abgeschloffen. Es steht indes sicher zu erwarten, Darmsi M die Eidesleistung des
daß sich in der Nähe ein Platz finden wird. sestUche öZ^v on Ma inz, Kirstein, in Gegenwart des Staats- Ehrenpforte wird auf dem Wege vom Bahnhof m die Stadt .
die Gäste bewillkommnen, ein glanzender Festzug k! 8. Darmstadt, 13. März. Der kommanoierende
zu Beginn des Festes durch die Stadt bewegen, es steht zu beS XVIIL Armeekorps, General der Infanterie,
erwarten, daß zahlreich- Vereine, die Spc^vercme,^u. f. w. |Qn ßinbequirt roar gestern hier und nahm eine B-. daran teilnehmen Morgens wird em W-ckn'l durch die relp. Inspektion der beiden Feldartillerie-Regimenter
Stadt gehen. Auch em Feuerwerk ist vorg s h . 23 J|nb 24 00t. Dienstag vormittag soll eine weitere
ersieht aus diesen kurzen Andeutungen, daß es sich um em r rnpn
Fest großen Stiles handelt, wie es unsere Stadt eben ^ Inspektion erfolgen.
feiern versteht. Alle Vereine, die später vielleicht auch einmal Vermischte».
ihrerseits auf das Interesse der Bürgerschaft rechnen, werden . Berlin, 12. März. Heute nacht hat die Oberin des sicher das ihrige tun, die Veranstaltung mitroirkend zu unter-!Auqustahauses für private Krankenpflege, Schwester Wanda stützen. Daß die Festleitung einer Anzahl würdiger ^hren-1tz'Öiellot de Mars ihrem Leben dadurch ein Ende preise bedarf, um nicht gegen andere Städte zurückzustehen, ba§ rie Gift nahm und dann einen Revoloerschuß
ist gewiß. Nach dieser Richtung ist aber em Appell an die abgab. Sie starb auf dem Wege nach dem
Gießener noch niemals refolglos gewesen. So wollen wir Uranfenßauce4 Die Dame hätte morgen ihren 41. Geburtshoffen, daß alle guten Geister Mitwirken um unserer guten - . » können. Wie es heißt, schwebte ein Straf- Stadt den Ruf einer bewährten Feststadt zu erhalten. AlSI erfahren gegen sie wegen Freiheitsberaubung. Die Nachtrag zu früheren Mitteilungen ist zu erwähnen, bafc e4roeftcc entftQmmt einer angesehenen Familie, ein Bruder Herr Schiffme den Vorsitz des Finanzausschusses- übernommen Oberst, ein anderer Arzt. In jüngster Zeit klagte sie über hat, und Herr DickorL an die Spitze des Musik- Gesangs-1 H^.^iden.
und Vergnügungs-Ausschusses getreten ist. So liegen auch ^ßien’ 13. März. Graf Csaky, der gestern wiedn.- diese wichtigen Stellen m guten Händen. k H ouf ^rau Mraweneh schoß, scheint wirklich wahn-
I. Der 7 2. Gauturntag des Gaues Hessenkj„„j^^ fein, denn es stellt sich jetzt heraus, daß er in tagte gestern im dichtgefüllten kleinen Saal im Neuen Saal- k^^ keinem Verhältnis zu der ärmlichen Frau stand.
bau. Aus allen fünf Bezirken waren die Turngenoffen in ' .---, . , " —
großer Zahl erschienen, darunter 64 Abgeordnete der Vereine,
7 Mitglieder des Gauausschusses und 5 BezirkSturnwarte, — Nach dem Tode des Oberbibliothekars Prosessor Dr. F.
im Ganzen 76 Stimmberechtigte Um 10-/, Ubr eröffnete »P
der erste Gauvertreter Friedrich Helm-Gießen die Versamm- ^^ Inders, ist die Heral.sgabe der solaenden Auflage in die lung und erstattete seinen Jahresbericht. Dem Gau gehörten $änbe von D r. S ch e s s e r in Leipzig übergegangen. Der Kalender am 1. Januar 1904 an 2289 Turner gegen 2122 im Vor- erscheint noch wie vor mit amtlicher Unterstützung und aus Grund jahr, 911 Zöglinge, 5710 steuernde Mitglieder. Im Gau I des amtlichen Materiales. Der Verlag des Kalenders bleibt un sind 13 Turnhallen; die deutsche Turnzeitung wird in 44 cfi$ ^^eDLenü ^rTfeffor 6mil o o nVe bring mTlar- Vereinen gelesen. — Dem Bericht des ersten Gaiiturnwarts | u r Q vollendet am 15. März das 50. Lebensjahr.
1 Menschen leiden an Pickeln, unreinem Tem
XOO QUU und Mitessern, olme zu wissen, daß^ meyer's Herba-Seise bei taylichem ^brauch ^01-fnt lichste Mittel dagegen ist. z. h« u oll. Apoth., Q- 1332 St. 50 Pfg. und 1 Mk.


