Ausgabe 
14.1.1904 Erstes Blatt
 
Einzelbild herunterladen

M M

MW

A

WE

jinb, als vor

1DQr/ io fehlten d>e sich in den 5t io ungemein 1611 lonnie man Rieten bcod- mit der (Sunil längt. Als die Ye Arbeustrasie iurütfbkibenöen is zum August erringcrt; bann 'mein normalen n manchen Be­nn mich gegen­gelassen Hai, so genyeit, da die

!">te

!>,2 ehl,N den enel in v itiitlt.

9nSs9t«b t(?S "°-h- *r?eiNten "Anstalt des eln)Q§ mattete "Ergangenen ", ailö9qaüen rlc'j° 'st an. 1 mährend der hat, auch äie^ArbeilZ- ^"gsgrad des 'rillen worden. Icc ^chlräglich M bestätigt, deinen jo« Ölindustrie M« OTeigl Herbitnionaten "vejen.

iiDigr 1904.

ir ein Drängen nb, tvie mir eS Mdre,zweite ^üvtonzerl bc- :äle dicht besetzt, ich noch hiuem, der sich noch im Die studentischen n Anspruch, das und die Tamcn- sunden, um das , abenteuerlichen hi znm wenigsten icn, die sich der n und leuchtende druckend ist der

,ie wir aus die -cht iuchi4 Wir Limiten da vorn in frischen Ann ,1b treten zu uns ; ^igeunerUeder;

folgen aus dec Und die Jim9c d das verschlossene feint, läunfeS ®* -hmt, ah Ziiini*;

Sill»*

LS

-,tb IW*

Ä**-

' r yöro5|lial SS

- C*1 * l««e r fe#" u ®* fe- i-h- etclbl -Mlc 6111 y-ys

wie jetzt die Opern-Aufführungen im neuen königlichen Opern*

Tendenz: fest.

rr

591

Hof.

103.65

63.25

32.50

37.00

138 00

43.45

43.10

3l/a% 8%

87,% 8% 87e% 37,%

. . 27.10

. . 90.00 . . 105.60 . . 105 00 , . 214.75

194.50

. 144.00 . . 155.00 . . 159.70 . . 144.90 . . 16.50

191.00 . . 237.00 . . 191.60 . . 204.00

Rheinisches Technikum Bingen

für Maschinenbau und Elektrotechnik. 89

Depositenkasse Giessen

(Darmstädter Bank).

Treis a. Lda., 13. Jan. 1904t Großh. Oberförsterei Treis- Schneid er.

Winterschuhe

zu billigsten Preisen empfiehlt Friedrich MagnuS, 126 Werdengasse 10. ,

Krinen Hund mag man hinaus schicken

bei dieser Winterkälte, die Menschen aber und selbst die Rin» der müssen erbarmungslos hinaus. Aber da man schon nicht zu Hause sitzen kann so sollte man sich wenigstens gegen Er­kältungen der Atmungsorgane und gegen die böse Influenza schützen, mdem man stets Fay'S ächte Sodener Mineral- Pastillen bei sich trägt und ab und zu eine Pastille nimmt, während man Wind und Wetter ausgesetzt ist. Tas beugt vor und nützt selbst ins schweren Fällen, wenn man bereits erkältet ist. Die Schachtel, die nur 85 Psg. koflct, reicht auf ein paar Tage und ist überall erhältlich.560

Brandwunden davon.

DutSburg, 13. Jan. Am Sonntag ließen sich zwei in der Strafanstalt untergebrachte Gefangene, darunter ein zu lebenslänglicher Zuchthausstrafe verurteilter Verbrecher, an Seilen aus dem Zellenfenster herab und entkamen. Trotz sofortiger Nachforschungen fehlt von den Flüchtigen bisher jede Spur. , .

* Breslau, 13. Jan. In Klemlanden bet Strehlen verbrannten drei Kinder, die von ihren Eltern im Zimmer cingeschsosfen wurden, wo sie mit aus dem Ofen entnommenen Feuer spielten.

* Rom, 13. Jan. Der Oberst Terzi aus Mailand wurde vom Kriegsminister telegraphisch aufgefordert, seinen Abschied zu nehmen. Er wird beschuldigt, gegen Soldaten schwere Sittlichkeitsoerbrechen begangen zu haben.

4°/, Italien. Rente . .

47,% Portugieser . . , »0/ Portugiesen. . . .

1% C. Türken . . . Türkenlose .....

4°/o Orieoh. Monopol.-Anl. 4,,% äussere Argentiner

Hessische Landes-Hypotheken-Bank.

3V2% Pfandbriefe: Cours 100%

3 y2 % Communal-Obligatlonen: Cours 100.30 %

Verzinsung vom hessischen Staate garan­tiert und im ganzen deutschen Keich mtindel- sicher.

Als direkte Verkaufsstelle der hessischen Landes-Hypotheken-Bank in Darmstadt halten wir vor­stehende Werte stets in grossen Beträgen auf Lager und berechnen solche franko Provision.

Bank für Handel nnd Industrie

)( Watzenborn-Steinberg, 12. 3<m. Der im vorigen Jahre begonnene Schnl h au s n e u b au i|t jetzt im Rohbau vollenoet. Dos stattliche Gebäude steht ziemlul) in der Mitte zwischen den beiden Orten und enthält vier SclMlsäle, in tvelchen sämtliche Schulklassen untergebracht

e. Garbenheim, 13. Jan. Bei der Verpachtung der Hemeindejagd ist irrtümlich Fabrikant Throm-Gießcn als Meistbietender in der gestrigen Notiz an dieser Stelle ge­nannt worden. m .. .

)( Grünberg, 13. Jan. Als einziger Gegenstand stand m der heutigen Gemeinderatssitzung das Oktroi auf der Tagesordnung. Zu dem schon früher einstimmig gefaßten Beschluß der Oktcoierhebung auf Wein, Bier und Schnaps, sowie eingeführtes Niehl wurde heute ein weiterer Antrag gestellt, um die hiesigen Gewerbetreibenden zu schützen, auf eingeführtes Fleisch pro Kilo 10 Pfg. und Backwaren pro Kilo 2 Pfg. zu erheben. In der sehr ausgedehnten Dis­kussion sprachen mehrere Gemeinderäte sich dahin aus, daß gerechtcrweise einzelne Artikel zur Besteuerung nicht heraus- gegriffen werden könnten, sondern daß es im Interesse der Produzenten wie Konsumenten bester sei, _ die Abgaben auf Nahrungsmittel überhaupt fallen zu lassen. Von anderer Seite wurde mit Nachdruck darauf hingewiesen, daß die Forderring der Gemeindevertretung nicht ungerecht und nur zur Deckung der stetig wachsenden Ausgaben dienen sollte und z. B. das Brot hier in Grünberg den höchsten Preis in ganz Oberhessen mit 45 Pfg. pro Laib habe, während es von einigen Bäckern nach den Ortschaften für 42 Pfg. ge­liefert werde. Wenn für das hier emgeführte billigere Fleisch eine Abgabe von 5 Pfg. pro Pfund beantragt werde, sollte auch für alles hier eingeführte Vieh eine Abgabe entrichtet werden, denn die hiesigen Fleischpreise seien unverhältnismäßig hoch. Da keine Einigung zu erzielen war, wurde die end­gültige Beschlußfassung auf nächsten Dienstag vertagt. An­statt der Schimpfereien hinterm Biertisch und der unange­brachten Drohbriefe wäre die Aussprache der in Betracht kommenden Geschäftsleute in einer öffentlichen Versammlung gegenüber dem Gemeinderat wohl besser zur Klärung ge-

Hostversteigerung

Montag den 18. Januar, vorm. von tD/2 Uhr ab, werden aus dem Distrikt Burghain der Ruine Staufen­berg versteigert: Lerbstangen: 5 Esche 0,24 fin; Knüppel rm: 5 Fichte; Reisig rm: 65 Esche, 20 Fichte; Stücke rm: 18 Fichte.

Zusammenkunft am Fried-

3u/o Mexikaner 47z7o Chinesen . Electric. Schuckort Nordd. Lloyd . . Kreditaktien Diskonto-Komroandit Darmstädter Bank Dresdener Bank . Berliner Handelsgee Oesterr. Staatobahn Lombarden . . Gotthard bahn . . Laurahütte . . . Bochum .... Harpener . . .

Reichsanleihe do.

Konsole . do. . .

Hessen Oberhessen

Familien Nachrichten.

Gestorben: Herr Privatier Bernhard Wolf, Darmstadt. Frau Lehrer I. Oswald, geb. Schmitt, Darmstadt.

Nniversttüts-Uachrichtrn.

Der bisherige Privatdozent in der philosophischen Fakultät der Universität zu Bonn, Proiessor Dr. Eberhard R im bad), ist mm außerordentlichen Professor in derselben Fakultät ernannt worden. - Der ordentliche Professor Dr. Eduard Study zu Greifswald ist in gleicher Eigenschait in die philosophische Fakultät der Universität zu Bonn versetzt worden.Der ordent­liche Professor Dr. Earl Stange zu K ö n i g s b e r 6 l. Pr. ist m gleicher Eigenschaft an die theologische Fakultät der Universität zu Greifswald versetzt worden. Dem Prwatdozenten in der medizinischen Fakultät der Universität zu H a l l e a. S., Dr. Hans Körner, ist das PrädikatProiessor' beigelegt worden.

. . 102.60 . . 91.40 . . 102.35 . . 91.30 . . 101.40

Vermischtes.

Keine dumme Idee.' Aus Berliner Hofkreisen verlautet nach Berliner Blättern folgende hübsche Erzählung von unserem Kaiser: Dieser Tage machte der Kaiser in der Umgebung des Neuen Palais seinen gewohnten Spazier­gang und kam dabei auch an eine Stelle, an der Hand­werker damit beschäftigt waren, die Fassade an einem Bau­werk auszubessern. Der Kaiser war etwas nähergetreten und schien sich für die Arbeiten zu interessieren. Namentlich war dies der Fall bei einem der Arbeiter, der eifrig bemüht war, einen besonders schwierigen Teil der Fassade auszubessern. Der Kaiser gab dem Manne einige Anleitungen, wie am besten ein Ausweg gefunden werden könne, und der Arbeiter antwortete treuherzig:Wissen Se, Majestät das ist gar keene so dumme Idee!" Der Kaiser soll sich über diese An­erkennungaus Fachmunde* sehr amüsiert haben.

Eharlottenburg, 13. Jan. Während der Chemie- lehrer Neumann in der zweiten Klasse der katholischen Gemeindeschule mit Elektrizität und Schwefel» säure experimentierte, sprang ein elektrischer Funke auf den mit Schwefelsäure gefüllten Behälter über, der sofort explodierte. Durch die umherspritzende feurige Flüssigkeit wurden außer dem Lehrer 15 Kinder im Gesicht und an den Länden verletzt, einige trugen schwerere

kc. Hanau, 13. Jan. Im Alter von 82 Jahren 'tarb hier der Amtsgerichtsrat a. D. Friedrich Hahn, ein alter, ehemals kurhessischer Richter. Bis zum Jahre 1879 amtierte der Verstorbene m Hünefeld, dann in Hanau. Erst im Jahre 1899 trat er in den Ruhestand.

Kirchhain, 13. Jan. lieber den Erfolg der gestrigen Audienz des Herrn Geh. Reg.-Rat Landrat Riesch uird Bot­schafter v. Stumm in Sacheii der Bahnangelegenheit schreibt )ie M. Oberh. Ztg.: Im Ministerium ist die Auseinander- fetzuna der Verhältnisse in Bezug der Verlängerung der Ohmtal-Bahn durch die Nebenbahn, die Wohratal- Bahn, sehr wohlwollend entgegengenommen worden. Mit Rücksicht darauf, daß vorerst in der Sache des Bahnbaues in der dortigen Gegend überhaupt noch kein Beschluß gefaßt ist und vorerst eine solche Beschlußfassung nicht zu er­warten steht, konnte im Ministerium irgendwie Zusicherung nanirlich nicht gegeben werden.

eröffnen.

Paris, 14. Jan. Aus Furcht vor dem heutigen neryor bei dem Untersuchungsrichter, welches ihrer und ihres Ge­liebten Baiiot Teilnat)me an der Affäre Fougere gelten sollte, hat Pierette Renaud Gift genommen. Ihr Zustand ist bedenklich.

Mailand, 14. Fan. In Novara verunglückte der Professor der Chemie Rodella beim Experimentieren mit Blausäure tödlich.

Telephonäscher Kursbericht.

Ibraiikinrl *. Jf., 14. Januar 191'4

Das Getränk der Kinder.

Wem die Gesundheit und das blühende Ge­deihen feiner Kinder am Herzen liegt, der sehe streng darauf, daß sie keinen Bohnenkaffe zu trinken bekommen, weil dieser nach ärztlicher Ansicht den kindlichen Organismus schädigt. Für die Kleinen ist Kathremer's Malzkaffee, der gerade auf dea jugendlichen und zarten Körper die wohltätigste Wirkung ausübt, ein überaus bekömmliches Getränk, das von vielen Aerzten empfohlen wird. Die Erfahrung lehrt, daß Kaihreinec'S Malz, kaffee mit Mckch gekocht schon nach kurzer Gc- wöhnnng das Lieblingsgetränk unserer Kleinen bildet, bei dem sie prächtig gedeihen. 566

Neueste Welöuugcu.

Originaldrahtmeldnngeu des Gießener Anzeigers.

Berlin, 14. Jan. Im königlichen Schauspielhaus fand eine große Besichtigung und Prüfung des Hauses und eine Beratung über den Umbau statt. Das Schauspiel­haus soll schon am 15. März geschlossen und nach Voll­endung der Bauarbeiten im Oktober wieder eröffnet werden. In der Zwischenzeit werden die Schauspiel-Aufführungen, ~ ~----:------

Marsch das Bumbaßinstrument, das ein schlanker Zigeuner­jüngling mit Arm- und Handbewegungen von unnachahmlicher Grazie spielte. Später zeichnete sich noch ein Pistonsolo des Zigeuners Tickorosz durch sichere Technik und Weichheit der : Töne aus und ein andermal boten Klavier- und flöten- virtuosen Beste ihrer Kunst. Als sehr vielseitig begabt erwies sich der Dirigent: er sägte die Geige, zirpte die Mandoline und schob die Ziehharmonika, allemal mit großem Erfolg. Das Konzert dauerte zwei volle, starke Stunden; ; wann der inoffizielle Teil beendet war, können wir nicht sagen, da wir nur bis 2 Uhr anwesend waren. Wir freuen uns, daß das Konzert so überaus gelungen verlaufen ist und und den Veranstaltern zu wohltätigem Zwecke alle Taschen gefüllt hat. Und ein liebes, schönes Bild ttat uns vor die Augen, als wir das Fest verließen: Arme Schulkinder, Mädchen und Knaben, scharen sich harmlos fröhlich um ihre Wohltäter, um aus ihrer Hand gute, warme Milch und Butterbröder zu empfangen. Dieses Bild wird auch die niusi- zierenden Musensöhne mit Freude erfüllen und ihre Mühen und sorgfältigen Vorbereitungen reichlich lohnen.

** Stadttheater. Als 12. FreitagL-Abounemeitts Vorstellung gelangt morgen Ludwig Fuldas liebenswür­diges LusilpielD i e wilde Jagd" zur Aufführung. Das in unserem nervösen Zeitalter eigentlich stets aktuelle Werk ist sorgfältig vorbereitet und mit unseren ersten Lasten besetzt Es wirken mit: die Damen Hohl, Hellberg, Keller­mann, Großmüller und die Herren: Stemgotter, Cvnradi, Tamke, Lingen, Pichler, Haag, Gronert u. a. m.

n Klein-Linden, 13. Jan. Unser Kriegerverein gedenkt am 30. Januar den Geburtst ag des Kaisers gemeinsam mit dem des G r 0 ß h e r z 0 g s ui derdeutschen 8-iche" bei Konzert, lebenden Bildern und theatralischen Aufführungen festlich zu begehen. - ^legentlich des Treibjagens wurden in hie-.iger Gemarkung 39 Hasen zur Strecke gebracht. Tie Jagd gehört der Universität

99.50

4% Öesterr. Goldrente . 102.70 41 6% Oesterr. Bilberrento 101.00 4% Ungar. Goldrente . . 100.45

Theater bei Kroll stattsinden. 3

Berlin, 14. Jan. Die Auslieferung des Check« fälschers Paltzer, der bekanntlich als Beamter der Darmstädter Bank ans Grund gefälichter Wertpapiere beim Credil Lyonnais in Paris die Summe von 40 000 Francs erhoben hatte uiib am 28. Dezember in Wien ver­haftet worden war, dürfte, wie von dort gemeldet wird, demnächst erfolgen. Der formelle Anslieferungsantrag zer aon den beu;id)en Behörden bereits gestellt und das Ver­fahren bei dem östreichischen Justizminifteriiim anhängig gemacht worden.

Kiel 14 Jan. Ter Lehrer Ahrens in Ellerbeck, der viele Jahre Vorsitzender des Schleswig Holsteinischen Stenographenbundes war, stürzte sich, anscheinend in einem Anfall von Geistesgestörtheit, aus seiner Wohnung auf die Straße und war sofort t o t. Ahrens war herzleidend.

Danzig, 14. Jan. Am Zoppoter Seesteg wurde die Leiche der Gemahlin e i n e s O b e r l e u t n a n t s aus Elbing angespült. Tie unglückliche Frau hatte m einem Ansalle von Schwermut den Tod gesuch t.

London, 14. Jan. Nach dem ofsiziellen Text deS Handelsvertrags zwischen China und Japan verspricht China die Einführung eines neuen Münz systems und gewährt den Japanern alle Vorrechte, die den anderen Ausländern gemährt sind. Es verpflichtet sich ferner im Falle des Abzuges der ausländischen Truppen aus der Provinz Tschili und der Gesandtschaftswachen einen Platz für , internationale Niederlaffungen und Handel in Peking zu

eignet.

L. Friedberg, 13. Jan. Die Hoffnungen und Er­wartungen, welchie man hier dem heutigen Gestspiele des Ensembles dervereinigtenStadttheaterGießen- M ar bürg entgegenbrachte, haben sich insofern erfüllt, als die zwei Vorstellungen einen durchschlagenden Er­folg e r z i e l t e n. Da man in unserer Stadt den Mangel einesauf der Höhe der Zeit" stehenden Theaters recht merk­lich empfindet' und hier bei einem großen Teile unserer Einwohnerschaft das Kunstinteresfe reger denn je zu tage getreten ist, so nahm man allgemein gerne die Gelegen­heit wahr, den Theateraufführungen beizuwohnen. Die NachmittagsvorstellungDie Geschwister" und derZer­brochene Krug, sowie abends BeyerleinsZapfenstreich' hatten ein vollbesetztes Haus. Einige Herren haben in den besseren Kreisen hier eine Bewegung zur Gründun g einesKunst der eins" nach dem Vorbilde des Gießener Theatervereins hervorgerusen, und hoffentlich gelingt es dadurch bei genügender Beteiligung einige weitere Vor­stellungen zu sichern.

Darmstadt, 13. Jan. Wie das Tgbl. hört, ist Prinz Franz Joseph von Battenberg nach seiner Rückkehr aus Kiel nicht unbedenklich erkrankt. Dem Vernehmen nach handelt es sich um den Rückfall eines Magenleidens. Der Prinz konsultierte einen Professor aus Heidelberg.

R. B. Darmstadt, 13. Jan. Die oft beklagte Red­seligkeit vieler Volksvertreter macht sich jetzt auch im Finanz­ausschuß der zweiten Kämmer breit. Man debütierte heute wieder lange Zeit über einzelne Punkte aus der Vermögens­rechnung des Haushaltsetats, ohne damit zu Ende zu kommen. Tie Erledigung der Angelegenheit des Hostheaterumbaus, die insofern sehr dringlich ist, als im Anfang des Februar spätestens mit der Herrichtung des alten Hostheaters begonnen werden müßte, dürfte erst noch der Fertigstellung des Etats im Ausschuß erfolgen. Der Sonderausschuß für die Wahlrechtsvorlage war gestern wieder einmal zu einer Sitzung beisammen, aber nach dem dabei erfolgten Meinungs­austausch scheint eine definitive Verständigung über die .Kardinalpunkte noch in weite Ferne gerückt; em Seil der Ausschußmitglieder hatte es überhaupt nicht der Muhe wert 'gehalten, zu der Sitzung zu erscheinen. Man will nun am nächsten Dienstag noch einmal den Versuch zum Abschlutz von Kompromissen unternehmen ob mit Aussicht auf Er­folg, steht sehr dahin.

Frisch eingetroflen:

ferner empfehle Schokoladen und Pra- M<31111 jgVlj linees in reichster Auswahl.

Carä Schwaab, Hofdelikatessenhandlung.

Telephon 265. 324 Seltersweg 28.

Gerichtssaal.

Halle, 13. Jan. Das Schwurgericht verurteille den W i l- d e r e r S ch o l l b a ch, der den Gemeindevorsteher m Zschtesewitz erschoß, zu 13 Jahren Zuchthaus.

Zandel und Verliehst yolkbiuiiifdjiif!.

Die Reichsbanknebcustelle hier schreibt uns: Am 25. Jan. wird in O b e r st e i n (Nahe) eine von Der Reichsbankstelle m Kreuznach abhängige Reichsbanknebenstelle mit Kassenemrichtung nnd beschränktem 'Giroverkehr eröffnet und zugleich ernrächtigl werden, auch Wechsel auf Idar einznziehen. Wechsel auf Cber|tem oiute auf Idar, welche nach dem 24. Jannar fällig werden, werden von jetzt ab von der Reichsbank angekauft; sie sind an die neue Nebenstelle zu girieren.