Nr. 1 «‘4
General-Anzeiger, Amts- und Anzeigeblatt für den Ureis Sietzen.
Wafferrohrbruch. In den ersten Morgenstunden
von
Systems
Dem Andenken des Leutnants Malter Jobst
Zer Aufstand in Aculsch-Südwestafrista.
nicht verbessert.
Erscheint «glich mit vu-nahme bei Sonntag«.
Die „Siebener Kamtllenblatter" werden dem ^Anzeige, viermal wöchentlich betgelegt. Der »Yelflsche tanöwtrf erscheint monatlich einmal.
| itahenq^en und ftanzösischen Alpen zuständigen Vereine. «Solche Meldestellen außerhalb des Alpengebiets sind nach der vom Zentralausschuß des D. iu Oest. 9L-93. ergangenen Anweisung an allen Orten, die Sitz einer Sektion sind, zu errichten; zugleich wurde in Berücksichtigung des Umstandes, daß gerade in der Hauptreisezeit auch die Mit- glieder der Settionsleitungen vielfach vom Orte abwesend sind, empfohlen, mit Annahme von Anzeigen eine Stelle zu betrauen, die jederzeit ununterbrochen zugänglich ist. Für Gießen hat, wie aus dem Anzeigenteil dieser Zeitung ersichtlich ist, die Geschäftsstelle des , Gießener Anzeiger* die Obliegenheiten einer solchen Meldestelle bereitwilligst über-
jener Alpengebiete zu verständigen, die für einen möglichen Unfall in Betracht kommen können. Zu diesem Behufe besitzt
* Die Arbeiter und der Alkohol. Immer weiter dringt in die Kreise der organisierten Arbeiterschaft die Erkenntnis von dem Wert der Mäßigkeit und Nüchternheit. ! . besonders bemerkenswertes Beispiel davon berichtet die
^Hil'e^. Die organisierten Bierbrauer fordern allenthalben die Ablösung des HauStrunkS (6 bis 6 Liter täglich) und haben das z. B. in Frankfurt a. M. erreicht. Welche Vorteile die Nüchternheit für Arbeit und Arbeiter bringt, ergibt sich aus einem anderen Beispiel. In Karlsruhe ist zwischen Arbeitgebern und Arbeitern im Cchreinerhandwerk eine Vereinbarung getroffen worden, wonach jeder Genuß geistiger Getränke während der Arbeitszeit unterbleibt, wofür diese aber von 10 auf 0'/, Stunden herabgesetzt wird.
Mittwoch 13. Juli 1904
Rotationsdruck und Verlag der Brühl'sch«, UniverfitStSdruckerei. R. Lange. Gießen.
Redaktton, Expedition u. Druckerei: Schulstr.7.
Tel. Nr. 5L Telegr.-Adr. j Anzeiger Gießen»
gart nicht mehr gesprochen wird, bis der erste da ist!" soll er damals im Jom ausgerufen haben. ■ b'rl 1,1. nll ,WcW ausgjaßt worden. Es erklärt sich 'n Rucks ich! hiercuf, daß aus s.,iuiq($ der südivestasrikanisaien Ätötrren keinerlei Kundgebungen des Kaisers ersolgt finb: nie manb hat gewagt ihm Meldungen, b zu solch n B r nL fhuto
Ans Stadt und Land.
Gießen, den 13. Juli 1904.
•• Aus dem Militär-Wochenblatt. Graf zu Nidda, Lt. im 2. Großh. Hess. Dvag.-Rgt. (Leib-Drag.- Ngt.) Nr. 24, der Abschied mit der gesetzlichen Pension bewilligt. — Den Kriegsgerichtsräten Koch, Bramm von der Großh. Hess. (25.) bezw. der 8. Div., der Stellenrang der 4. Klasse der höheren Provinzialbeqmten verliehen. — Küthe, ttnterveterinär vom 1. Gr. Hess. Drag.-Ngt. (Garde- Drag.-Rgt.) Nr. 23, zum Oberveterinär ernannt.
** F ü r die Zeit der d i e ö j ä h r i g e n großen Schulferien werden, so schreibt uns die Kgl. Eisenbahn- direltioirFrankfurt, im Bereiche der preußisch-hessischen Staatö- bahnen versuchsweise überall da, wo diese nicht mit einem Kalendernionat zusammenfallen, Ferien-Stamm- und Neben-!
Blech sind junges Gemüse, Zwieback, Milch, geräucherte Fleischwaren mW Cervelatwurst am meisten zu enwfebten." Ein Teakmal.
Notitlsche Tagesschau.
Frhr. v. Mirbach.
5^ J^ngt neue Histörchen zur Beleuchtung des ^ems Mirbach. .Aus Homburg erzählte die „ftrff. Ztg." ikrh ztv v
Der Kaiser und Dentsch-Südwestafrika.
^lc vWuß. Korr." schreibt, es müßten für den Grafen ^ünde Vorgelegen haben, den in Aussicht gestellten Empfang der südwestafrikanischen Ansiedler beim Kaiser nicht zu vermitteln. Ersichtlich seien sie aber nicht. Dann fahrt die „Pr. K'orr." fort:
„Unter diesen Umständen gewinnen Redereien an Bedeutung, die zn Bl.gznn der Unruhen in Teutsch-Südtvestaftika in Berlin von Mund zu Mund liefen, ohne daß sie unseres Wissens in der Preise b.-.her erwähnt worden wären. Es hieß damals, der Kaiser ser höchst. unwillig über die Art gewesen, in der uniere Kolonlulbehürdeu slä> von dem Aufstande hätten über- raschen lassen: gelogse lbtißerfolgc und das langsame Fort-! schreiten der Opcrnuoiieii i^tteit seine ungünstige Stimmnna mcht verbepert. ,,3 ch bitte mir dringend aus, .daß von Südioestufrika zu mir und in meiner Gegen-
Das Fahrrad, welches am Montag abhanden ge- konnnen war, ist am Bahnhof der Biebertal bahn anfgesunden und durch die Polizei dem Eigentümer wieder zugestellt worden. Wahrscheinlich hat eS jemctnb zu einer Fahrt m der "Nacht benutzt und nm Weiterungen zu entgehen, einfach dort
igkeit der Post wird uns aus m»
führt aus: feilte Partei werde dafür sttmmeu, daß der Antrag Hammerschnridt an eine Kom- misfwu verwiesen werde.
Dirr (Fr. Bgg,) erklärt, seine Partei sei für die end- gUtrge Beratung des Antrages Hammerschmidt, habe aber das Bedenken, daß unter keinen Umständen die In- öerejsen des flachen Landes zu Gunsten der Städte benachterlrgt werden dürften; daher behalte srch ferne Partei die definitive Stellungnahme zu der eventuellen Neugestaltung des Wahlgesetzes vor.
Casselmaun (lib.) weist .die verfassungsrechtlichen Bedenken der Zentrumsredner zurück. Er führt unter mehrfachen stürmischen Unterbrechungen aus, die Liberalen i hatten den letzten Wahlrechtsentwurf abgelehnt, um nicht dre Zentrumsmehrheit für die Dauer ftstzulegen. Der Vorschlag der Proporttoualwahleu biete diese Gefahr nicht mehr. Er solle dem Volke das direkte Wahlrecht geben ohne daß dre Zentrumsherrschaft zu einer dauernden gemacht werde.
^-,Awrauf—vertagt sich das Haus auf morgen. I
Die vayerische Wahlreform.
t München, 12. Juli.
Kummer der Abgeordneten begann heute Li« vorläufige Beratung des Antrages Dammer- schm idt (liL.) auf Einführung des direkten Landtagswahlrechtes unter Zugrundelegung des P " p ° r t i o u alwahlsystems, sowie bcS Antrages Andreae (lrb.), welcher die Staatsregierung ersucht, die endgiltige Beratung des Antrages Hammerschmidt noch im Laufe der jetzigen Landtagssession zu ermöglichen.
Präsident Di. v. Orter er erklärt, daß er unter Beobachtung der für diese Anträge geltenden Versassungs- ^tnmnungen die Debatte im weitesten Umfange zulassen
Wg. Hammerschmidt betont, daß die Propor- tionalwahl schon seit 1869 wiederholt in der Kammer empfohlen, und daß im Jahre 1897 auch ein Mehrheits- beschluß der Kammer zu Gunsten dieses Systems gefaßt worden sei Redner schildert dasselbe als das gerechteste System und legt alte Einzelheiten des von ihm in der Form eines vollständigen Gesetzentwurfes beantragten Verhältniswahl bar, welche sich durchweg den in der Schweiz und Belgien bewährten Grundsätzen anschlösse.
Frank (Ztr.) macht gegen die endgiltige Beratung des Antrages, Hammerschmidt verfassungsrechtliche Bedenken geltend. Die Verfassung bestinune, daß Gegenstände, über welche beide Hauser des Landtags sich nicht einigten in derselben Sitzungsperiode nicht wieder verhandelt werden d ürfen. Die endgiltige Beratung des Antrages Ham- schmidt sei daher nicht zulässig, weil bei der Beratung des jüngst abgelehnteu Wahlgesetzes auch über das Prw portionalwahlsystem verhandelt worden sei.
Leins (Ztr.) schließt sich den verfassungsrechtlichen Bedenken an und bekämpft den Antrag Hammerschmidt auch aus sachlichen Gründen.
I ^,rd, daß man die mörderischen Aufständischen
nicht durch Hauptschläge niederwirft. Das Blatt bemerkt dazu: „Sn Deutschland ist man unmöglich in der Lage r^itrbni^Un7 E besten zum Ziele gelangen
m der Heimat, das Drängen auf Hauptschlage konnte, soweit es überhaupt die Kriegführuna zu beeinflussen in der Lage wäre, nicht anders als schädlich wirken. Man sollte den alten erfahrenen K'räften vertrauen, die das Land kennen und die Grenzen, die seine Natur der Operationsfreiheit steckt."
In den verschiedenen Gefechten sind einzelne Männer und (j-rauen der Herero zu Gefangenen gemacht worden. Diese sagen gleichmäßig aus, daß Samuel Mah arero in mancherlei Mißhelltgleiten mit seinen Unterkapi- tanen gekommen ist. Er hat bei Onganjira fünf und bei Ovtumbo drei seiner eigenenLeute,die nicht mehr zmn Stunn vorgehen wollten, mit eigener Hand er- schossen. In Onganjira bcfanb sich dabei sogar der ■ Großmannes, den Samuel neben dem Pontok
med«ychoß, als er sich aus Furcht vor dem Geschützfeuer zu stürmen wergerte. Maharero ist schon lange dem Dmnke ergeben.
abgestellt.
** Zur
KotmamrShoop an d-n Vater des gefallenen Leutnants Oberstleutnant Jobst in folgender Weise bekannt gegeben' „Die Anregung zu dem Denkmal gaben verschredene Herren, welche schmerzlich empfunden haben, daß Ihr Sohn vom Gouvernement dieser Kolonie selbst als Ursache des Aufstandes bezeichnet worden ist. Daß dies nicht der Fall gewesen, haben alle mit den Kolonien vertrante Männer erklärt. Ihr Sohn und sein Pflichtgetreuer Ltnt haben die Anerkennung der gesamten dortigen Bevölkerung gefunden. Das geplante Denkmal soll ein Dank dafür sein
Es mag dreies und manches andere nicht wahr sein, aber fWl der Umstand, daß .solche Geschichten auftauc^n und ohne Widerspruch von amtlicher Stelle aus bleiben, hui etwas Be- k? roSS81- konservative „Neichsbote" fordert unermüdlich ore Nucieritattunfl ber Pomiuernüankgelber auf „Konto K."r merkwürdigerweise hort man von der Weitereutwickelung dieser An- gclegenheit nicht das Allermindeste! Es ist doch ganz gleich- grltig, welches Ergebnis die von den Verurteilten eingelegte Re- < Y ; * ’ ^7*— * * * -v v v p
vtscon hat, falls ettva darauf gewartet wird. Mehrere hundert»- ibrigen rm Bondelzivartsaufstande Gefallenen
sind von den Pommerbankdirektoren an Frhr. ? ^etmannshoop em Denkmal errichtet werden. Der v. Mirbach zu üirchenspenden hingegeben worden, kein neuer ^und für diese Ehrung wird in einem Schreiben aus sü>asst diese einfache Tatsache aus der Welt. Sedr'^^ c ~
energisch schreibt die agrarische „Tagesztg.", daß die zuständigen oü uimbweisvare Pflicht hätten, alle die neuerdings ^^,^ü-ten auf ihre Richtigkeit zu prüfen und ent- LCLnc libc'r-eugende 9!ichtigstellung zu veröffentlichen oder, lich^die^.Üon.sejuenzcn daraus zu ziehen.
kürzlich folgendes: "" '
Dort wohnte eine Frau Michon, die vor etwa Jahresfrist gestorben fit. Sie war ferner Zeit aus dem Elsaß gekommen, hatte einen französischen Koch geheiratet und mit diesem eine kleine «peisewirtichaft etabliert. Später erwarben sie ein Hotel rn welchem zu den Spielzeiten die ganze sranzSsische Spie: ler-Gesellschaft abshieg. Madame Michon nahm ohne wnderlrchx Skrupel das Geld, woher sie es bekommen konnte, und wurde ichr vermögend. Als sie ihr Hotel verkaufte, bebiell ste ein Nebenhaus, in dem sie bis zu ihrem Tode Zimmer an Fremde vermietete. Hier leote sie in Erinnerung an ipre sehr bewegte Vergangenheit. Zuletzt wurde sie fromm und spendete als Katholikin manch' Scherflein für die katholische Gemeinde. Auch Herr v. Mirbach erhielt 5000 Mark für den Bau per evangelischen Kirche. Kurz darauf erschien er bei chr uitb überreichte ihr den Luisen-Orden am Weißen Bande. I
Zweites Blntt. 154. Jahrgang
Gießener Anzeiger
i|t, hab^n wir bereits früher mitgeteilt: aus Anlaß "der Er- drei Tage lang eine reguläre Kanzler- fo »ran das oben angeführte Kaiserwott,
so würdelos ma9V authentisch annehmen, . ~ ~ 11* v*> *-w x)u rrpen u/torgennunven
emwarm der^^errs.^6^^^ omsuveiligen Nicht- land heute m der Schloßgasse vor dem Lind'schen Hause ein
Büww weiß, daß die Herren bis zum Späth-crbstD?ütschwÄ '^asse^ohrbruch statt, wodurch die Kellerräume dieses Hauses urld da er sich bewußt ift daß es in feinem wie ?m ^^ser gesetzt wurden. Nach erfolgter Meldung im liegt wenn die Audienz erst nach Ein- (S>a5z,_ unb Waßerwerk wurde die betr. Hauptleitnna sofort bat er nachgesucht wird, so abgeitellt und die Keller leergepumpt. Es ist ru hoffen daß
e«£tÄrtÄ Ä?" Unb ben anderen noch noch vor Abend der Rohrbruch beseitigt werden känn°- Da u Zur Lage. rolcb uns noch von einem Augenzeugen berichtet, daß ein
Die „Deutsch-südwestafr. Zig.- ^iHert den Artikel einer ^ugleriger Metzgermeister, der die durch die Gewalt des Berliner Zeitung, worin die llnzufriedenhett darüber aus- ^Ql1er§ gehobenen Pflastersteine mit den Füßen prüfte, durch. A^rnfFwm ---ki- —~ -.....- ' brach und ein unfreiwilliges Bad nahm. Nach vollständigem
Wäschewechsel kam er sich wie neugeboren vor.
’• Alpines Rettungswesen des D. u. Oest. Alp en Vereins. Auf Grund eines Beschluffes der Wies- badener Generalversammlung hat der Zentralausjchuß des D. u. Oest. Alpenvereins das gesamte alpine Rettungswesen m umfassender Weise neu geregelt und nach zweijähriger eifriger Tätigkeit nunmehr ein Werk nn-wesentlichen vollendet, über deffen Ausgabe und Organisation nachstehende Mitteilungen beim Beginn der Hauptreisezeit auch weiteren Kreisen willkommen sein dürften. — Die Einrichtung hat den Zweck, bei eingetretenen alpinen Unglücksfällen den in Not be- sindlichen Touristen durch Aussendung erfahrener und zweckdienlich ausgestatteter Rettungsmannschaften möglichst schnelle Hilfe zu gewähren, ebenso aber auch, wenn ein Unfall vermutet oder eine Person vermißt wird, die nötigen Erhebungen, und Nachforschungen anzustellen, bezw. die Auffindung oder Bergung zu bewirken. Zu diesem Behufe ist das ausgedehnte Arbeitsgebiet des Vereins, die gesamten deutschen und österreichischen Alpen, mit einem Netz von 140 Rettungs- Ueilen und 5 00 Meldeposten überzogen, von deren erfolgreichem Wirken bereits m den Tageszeitungen wiederholt berichtet werden konnte. Neben diesen, mit der eigentlichen ausübenden Rettungstätigkeit betrauten Stationen in
Ä. Bedingungen ausgegeben, unter denen
ickmbe nach Deutsä^SWwestafrika in Marsch zu * Monats- und Monatsnebenkarten erhältlich sind. Der Preis
wte' blltt//n°M^^^Erbcfehlshaber dorthin zu senden. Unter derjenige der Monats- und MonalSnebenkarten, gegebenen- »' von statten gegangen falls mit einem der längeren Geltungsdauer entsprechenden
Zuschlag für die Zeit, die den entsprechenden Zeitraum eines Monats übersteigt.
L den Aussagen der Gefangenen mangelt es Pean allem, namentlich an Reis, Kaffee, Aabak und Kleidern; deshalb haben sie wohl auch unsere T0 ten in Onganjira wieder ausgegraben und ihrer Kleidung beraubt. .. orf ... « ,v ------------ --------------
Weiter berichten die bei Okatumba anfaegriffenen He- ?cn ?nb nun neuerdings als wichtige Ergänzung rero: Die Otjimbinguer Bastards werden nachts von den hmzugetreten die Meldestellen außerhalb beS Alpen- Hnero fes^emacht und tagsüber streng bewacht, ebenso 9 e b i e t L. Ihre Aufgabe ist es, einerseits aus Ersuchen einer a ß <antaI.? ruck) Hottentotten, die sich Rettungsstelle die Angehörigen verunglückter oder vermißter ^rger besiuden. Die Gewehre sind diesen Leuten schon Touristen zu benachrichttgen, sowie alle etwa erforder- en VM M en; sw werden mit Kteris bewaffnet lichen Auskünfte zu übermitteln, andererseits auch
fcuern von deutscher Sette davon ab^halten Ve^statiat bu^egenzunehmen, alle ftr das Aufiuchen zweckdien-
wrrd noch, daß sich einige Häuptlinge schon auf $ ^rt!9nben P Theben und schnellstens die Rettungsstellen dem Wege nach Betschnan °lanbeenden IAloenaeb.ete n,rflnnStn.„ st. r.-., ----
oem Befehle Samuels, nach dem Lager zurückKukehren, sind 11 c<mflhw . --------- ------------w wM£>4.
Ott/ FajlOta ^d Zacharias nachgekommen; Mambo ^de Meldestelle das Verzeichnis sämtlicher Rettungsstellen, ist aber abge-ogen Danach waren die Herero schon im auch der für das Rettungswesen in den schweizenschen. Juni mir noch durch Gewalt zusammenzuhalten. 77 .^weizeriscyen,
Liebesgaben.
Seitens der freiwilligen Krankenpflege war um Ein- semdunZ von schweren Weinen, Kognak usw. für unsere Kneger in Afrika gebeten worden. Ein im Dienst der Ko- lonialarmee mehr als 20 Jahre hindurch bewährter teu, Oberstaüsarzst Dr. gtebia empfiehlt jetzt als „Liebesgaben" inehr als alkoholische Äetrünke: Pflaumen-und Himbeer- essig, der mit Wasser genossen, außerordentlich erfrischt' Tee in kleine Rationen verpackt uni Würfelzucker in Blechen von V2—1 Kilo (schlapper, gesüßter Tee ist auf Aiarjch das allerbeste Getränk); Eßfchokolaüe. Ferner: Socken, nrrtn •...__r. ' l . . nen i^oilegenyeuen emer solchen Meldestelle bereitwilligst über-
S LE» Mertek^td^ ^u-drücklich' sei noch bemerkt, daß diese Em-
Acktel-Pfund: kur-e Tabakspfeifen; Lektüre, Jllustrattonen ^eswegs auf Mitglieder des D. u. Oest. A.-V.
Zeitungen; Briefpapier und-Umschläge. Witt man Kaffee! daß auch über Nichtmitglieder, und zwar
geben, dann mir gemahlenen und auch in ganz kleinen °$nc darauf, ob sie im Sektionsgebiete wohnen oder
Quantitäten in Blechbüchsen verpackt. Von Konferven in md)t’ Meldungen entgegenzunehmen sind.
jung^ Gemüse, Zwieback, Milch, geräucherte *"Kein6Uhr-Ladenschluß. Der vom Detaillisten-- | Verein angeregte 8 Uhr-Ladenschluß für unsere Stadt hat die erforderliche % -Mehrheit nicht gefunden. Die Agitation für den früheren Geschästsschluß hat eine Gegenagitation hervor- fleaifen, wobei sich ergab, daß außer Bäckern, Ntetzgem und Zigarrenhändlern fast sämtliche kleineren Geschaftsleule, welche kein Personal beschäftigen, gegen den 8 Uhrschluß stimmten. Bon den für unsere Stadt amtlich festgestellten, in Frage kommenden 528 Ladeninhabern haben bi» gestern abend bereits 230 gegen den früheren Beschluß der Geschäfte gestimmt. Ein kleinerer Teil der Geschäftsleute hat sich überhaupt der Abstimmung enthalten.


