Ausgabe 
13.7.1904 Erstes Blatt
 
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Telephonischer Kursbericht

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> die oben bezeichneten Verschollenen, sich spätestens im Aufgebotstermin zu melden, andernfalls die Todes- erklärunq erfolgen wird;

- alle, welche Auskunft über Leben ober Tod der Ver­schollenen geben können, spätestens im Aufgebotstermin dem Gericht Anzeige zu machen;

alle, welche Erbansprüche an den etwaigen Nachlaß obiger Personen bilden zu können glauben, solche bis zum Aufgebotstermin anzumelden und zu begründen, roibrigen» falls sie, soweit gesetzlich zulässig, bei der Erbverteilung unberücksichtigt bleiben und den bekannten Erben auf Antrag Erbschein erteilt wird.

Aufgebotstermin wird anberaumt auf

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Vom Kriege.

London, 13. Juli.Daily Telegraph" meldet aus Tokio: Nach einem Bericht des Admirals Togo soll der russische KreuzerNovik", der am 9. Juli mit den übrigen Kreuzern Port Arthur verließ, kampfunfähig geworden sein.

Tokio, 12. Juli. Reutermeldung. Tie Takuschan - armee, die in zwei Abteilungen in nordwestlicher Richt- mrg vorrückt, fcttte am 9. und 10. Juli eine Reihe kleiner Gefechte mit dem Feinde zu bestehen. Am 10. Juli ver­trieb die gesamte Armee früh den Feind von den Höhen westlich von Sinchaiaku und später aus der starken Stellung bei K s i n t e ch i k o u.

Paris, 13. Juli. Aus Tokio werden furchtbare Stürme längs der japanischen Küste gemeldet. Sie verursachten die Strandung mehrer Personen-

Mittwoch, den 22. Februar 1905 Vormittags 10 Uhr im Gebäude des unterzeichneten Gerichts.

Gießen, den 28. Juni 1904.

Groscherzoglicht's Amtsgericht.

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Aufgebot.

Das Aufgebotsverfahren zum Zwecke der Todeserklärung ist bezüglich der nachstehend verzeichneten, angeblich ver­schollenen Personen beantragt:

1. Philipp Lepper von Reiskirchen, Sohn der verstorbenen Philipp Lepper II. Eheleute von da, geboren am 9. April 1852, im Jahre 1878 nach Amerika ausge­wandert, seit etwa 20 Jahren verschollen. Das Ver­mögen beträgt etwa 800 Mk. Antragsteller ist der Bruder Johannes Lepper zu Gießeu.

2. Heinrich Formhals von Allendorf a. d. Lda., Sohn der verstorbenen Balthasar Formhals Eheleute daselbst, ge­boren am 17. Juli 1833, in 1854 nach Amerika aus­gewandert und seit 1857 verschollen. Vermögen 245 Mk. Antragsteller Georg Baum Witwe in Gießen.

3. Heinrich Heller von Garbenteich, Sohn der verstorbenen Konrad Heller Eheleute von da, geboren am 9. No­vember 1850, im Jahre 1869 nach Amerika ausge­wandert und seit etwa 25 bis 30 Jahren verschollen. DaS Vermögen beträgt 145,04 Mk. Antragsteller ist Franz Stumpf in Garbenteich.

4. Margarete Pfeiffer von Großen-Buseck, Tochter der ver­storbenen Schuhmacher Balthaser Pfeiffer Eheleute von da, geboren am 27. Februar 1815, vor mehr als 50 Jahren angeblich nach Amerika ausgewandert und seit länger als 10 Jahren verschollen. Das Vermögen beträgt 208,01 Mk. Antragsteller ist Heinrich PfeifferVIII. in Großen-Buseck.

5. Adam Köhler von Gießen, Sohn der verstorbenen Loko­motivführer Johann Köhler Eheleute von da, geboren am 18. April 1849, in 1870/71 nach Amerika aus­gewandert und seit dem Jahve 1880 verschollen. Das verwaltete Vermögen beträgt 555,48 Mk. Antragsteller ist Karl Loos in Gießen.

6. Louis Rolleri von Reiskirchen, Sohn der verstorbenen Lazarus Rolleri Eheleute von da, geboren am 10. März 1843, anfangs der Sechzigerjahre aus Darmstadt deser­tiert, seit 1884 verschollen. Das Vermögen beträgt etwas über 300 Mk. Antragstellerin ist die Angelo Baffo Witwe, Elisabethe geb. Nolleri in Frankfurt a. M.

7. Johann Georg Hofmann von Heuchelheim, geboren am 22. August 1781 in Kinzenbach, Kreis Wetzlar, nach Amerika ausgewandert und seit dem Jahre 1848 ver­schollen. Das von dem Amtsgericht Wetzlar durch den gerichtlich bestellten Pfleger verwaltete Vermögen beträgt 1147,01 Mk. Antragsteller ist der Pfleger Ludwig Ferber in Kinzenbach.

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e rft teilweise zerstört. Japanische KavaNerie-AL-^ teitungen wagen sich bis in die Nähe von Mnkden. _1

Liner Petersburger Heraldnreldnng zufolge bereiten sich' die Bewohner Wladiwostoks auf eine Belagerung vor, da Mrmiral Skrydlow nicht gewillt ist, mit seinem Kreuzergeschwader diesen Hafen zu verteidigen, sonberrr smne Angriffsplane weiter verfolgt.

, sin, 13 guli. Ein russisches Jnfanterie-Ba-

tmllon besetzte wieder eine Stellung westlich, von Port Arthur, welche von den Japanern genommen worden war. Wie verlautet, sollen bei dem letzten Gefecht, in welchem die Japaner zurückgeworfen wurden, dieselben 30 00 Mann verloren haben.

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WrrAWltrflAer deutschen Offiziere, welche die teilten Arsenale besuchen und imt photographischen Appa- Ölungen raten versehen leien.

P l Y m o u t h, 13. Juli. Bei dem gestern v^n der Stadtver­waltung gegebenen De;euner brachte der Bürgermeister emen Trinkspruch auf Admiral v. Köster und auf die Offiziere der Deutschen Marme aus, in welcher er aussührte, a n ° Deutschland durch gemeinsame charatte- ö mT t durch Religion und gemeinsame

chstammung. , Beide Volker befanden sich 'in einem freundschafb- lichen Wettbewerbe, um die Wohltaten der Kultur, der Wissen- Mast und des Handels, an allen Punkten der Weltkugel auszu- dretten. Dieser Trinksprnch wurde von den Anwesenden be­geistert ausgenommen. Admiral v. K ö st e r wies in seiner Erwi­derung auf die Entwicklung der drei Städte Plymouth, Deven- port und Stonehouse seit seinem letzten Besuche vor 25 Jahren hiw Eins bestände bei ihnen noch: ihre glänzende Gastfteundschast. Gestern abend gab Admtral v. Köster an Bord seines Flagg- schiffesKaffer Wilhelm II." ein Diner zu Ehren des Admi­rals Seymour und seines Gefolges. Die Kontreadmirale Hender­son und Bridgman, die Bürgermeister von Plymouth und Devon- V?rt und die Kommandanten der englischen und der deuffchen Kriegsschiffe nahmen an dem Diner teil. An Bord desPrinz Hemrich" gab Kontreadmeral Schmidt ein Diner, dem der Präsident des Stadtrates von Stonehouse und mehrere Dffi- LAe beiwohnten. Heute früh fuhr die deutsche Flotte nach Blissingen weiter.

kann man noch am meisten gelten lassen, nicht aber, oder doch nur sehr bedingsweise, die Neu-Emissionen. Hier gibt der Fall de Hesse I? zu denken und auch sonst ist es nicht gerade etwas Seltenes, daß Kapitalerhöhungen mit Dividendenschmäler- ungen Hand in Hand gehen.

"Gießener landwirtschaftlicher Wetterdienst.

Voraussichtliche Witterung in Hoffen für Donnerstag den 14. Juli 1904: Meist heiter, noch roürmer, sehr heiß. Heiße Trocken­periode noch länger andauernd, keine Aussicht auf Witterungs- umschlag.

____________Näheres durch die Gießener Wetterkarte.___________

Kriefkaffen^der Redaktion.

(Nnouyme Anfragen bleiben unberücksichtigt.^

An ,,eiue Gesellschaft von jungen Leuten". Sie stellen folgende Anfrage an uns:Was ist Zufall? Wir kommen bei der Behandlung dieser Frage zu keinem Resultat und bitten die Redaktion, wenn möglich um gefl. Auskunft im Briefkasten/ Nun, darüber gehen die Ansichten auseinander. D r. Wallen- 'ft e i n stellt folgendes feftjEs gibt keinen Zufall, und was Euch blindes Ohngefähr nur dünkt, gerade das steigt aus den tiefsten Quellen." D. Carlos dagegen meint: Der Zufall gibt die Vor­sehung zum Zwecke muß ihn der Mensch gestalten." Die Philo­sophie sagt: Zusall heißt, was auch anders sein könnte als es ist, und steht daher dem Notwendigen (oder was nicht anders sein kann) gegenüber.

H. C. Die Ausstellung der D a r m ft ä d t e r Künstler­kolonie auf der Mathildenhöhe wird am Sonnabend, 16. b§. Mts., von S. K. H. dem Großherzog eröffnet werden.

Dortmund. Zu Frage I: Sind Kinder vorhanden, so erbt der Mann von dem Vermögen der Frau 1/< anderenfalls V, ev. noch mehr. Frage II: Sterben die Kinder nach der Frau, so wird normaler Weise der Mann das ganze Vermögen erben; beim Tode der Frau werden die Kinder zu/4 Erben; der Mann wird dann Erbe der Kinder. Zu Frage HI: Der Mann ist gegen die Frau pflichtteilsberechtigt; es muß ihm also mindestens die Hälfte des gesetz­lichen Erbteils bleiben, d. h. 1/n oder V« der Erbschaft. Die Frau kann den Mann nur enterben, d. h. ihm den Pflichtteil entziehen, wenn sie auch auf Scheidung klagen könnte. Zu Frage IV. Seit dem 1. Januar 1900 gilt in ganz Deutschland das Recht des Bürger!. Gesetzbuches.

Pcuclte Alleitiiuuic!'..

London,^ 13. Juli.Daily Expreß" kritisiert in scharfer Weise die Anwesenheit des deutschen Geschwa-