Ausgabe 
13.7.1904 Erstes Blatt
 
Einzelbild herunterladen

*««?<*** <Prftc8 dlntt. LS4. Jahrgang Mittwoch 13. Juli t»04

niiber ©ormtQfl». d ve»«g»vrOi-i

MD }Itt tMAM*

^VJ^QVllViaihvlUVl WM

sxjx w General-Anzeiger* 33^

ZM Amts- und Anzeigeblatt für »en Kreis Sichen WW

luiiPinuiJiui im i iiiinr ,ir3??TS7rTE??.'g»w^ -- FMD. jjl jiiwTiriiWil zetgenteil: Sans Beck.

Die yeuttge Wummer umfaßt 10 $ eifett.

Deutsches Reich.

Berlin, 12. Juli. Der Kaiser gedenkt, wie schon tnttgeteilt, auch in diesem Jahre auf dem großen Sande bei Mainz eine größere Truppenschau abzühalten. Nach vorläufigen Dispositionen wird sich das militärische Schau­spiel, dem auch der Großherzog von Hessen bei­wohnt, zu Anfang der zweiten Hälfte des Monats 'August abspielen. Es werden, dem Vernehmen nach, hierbei im ganzen etwa 15000 Mann in Parade stehen.

Das vom Kaiser an Len Kommandeur seines Wyborgschen Regiments gerichtete Telegramm, in dem er seinem Regiment Glück wünscht zur Möglichkeit, dem Feinde gegenübe rzutteten, war, wie dielNat.-Ztg." von trnterrichteter Seite erfährt, die Antwort auf eine bezügliche Mitteilung, die ihm der Kommandeur des Regi­ments hatte zugehen lassen. Von einer politischen Bedeut­ung des rein militärischen Aktes kann also nicht die Rede sein.

Der Komponist Edward Grieg wurde auf speziellen Wunsch des Kaisers vom Konsul Mohr in Bergen zu dem Frühstück, das der Konsul gestern dem Kaiser gab, eingeladen.

Ein Schiedsabkommen zwischen Deutsch­land und England nach Art der zwischen England und mehreren anderen Staaten bereits abgeschlossenen ist heute in Lorckon durch den deutschen Botschafter Grafen Wolff-Metternich imb Lord Lansdowne unterzeichnet worden.

Die Stadt Opladen (Rhein) ist als körperschaft­liches Mitglied dem Bunde deutscher Boden­reformer beigetreten.

Vertreter Berliner Bankhäuser haben mit dem russischen Finanzminister über den Abschluß einer fünfprozentigen Anleihe von 250 Millionen verhandelt.

Norderney, 12. Juli. Der Präsident des russischen Ministerkomitees v. Witte ist heute in Norddeich einge- troffen, wo er i^m Auftrag des Reichskanzlers v. Bülow von dem Gesandten v. Below begrüßt und an Bord des Lloybdampfersg-orelte" nach Norderney geleitet wurde. Heute mittag stattete er dem Reichskanzler in dessen Villa einen längeren Besuch ab. Heute nachmittag wurden die Besprechungen der beiden Staatsmänner fortgesetzt. Heilte abend gab der Reichskanzler ein Diner, an welchem v. Witte, die Herren Timirjaseff und Langowoi, sowie Graf Posadowsky, Direktor v. Körner, Geheimrat v. Conrad u. a. teilnahmen.

Nach Petersburger Mitteilungen von kompetenter Seite machte Minister Witte dem Reichskanzler hinsichtlich der Handelsvertragsverhandlungen Vorschläge, welche geeignet seien, in naher Zeit eine Verständigung zum Abschluß eines Vertrages zwischen den beiden Staaten herbeizuführen. Die Vorschläge Wittes beziehen sich auf eine Aus gleich un g der gegenseitigen Forderungen be­züglich der Minimalzölle auf Getreide und der Jndustriezölle. Man hat Grund zu der Annahme, daß diese Vermittlungsvorschläge seitens der deutschen Reichsregierung akzeptiert werden. .

Karlsruhe, 12. Juli. Staatsminister v on Brauer soll sein Abschiedsgesuch eingereicht haben.

..... >, i-m

Ausland.

London, 12. Jrtti. DieTime 8" spricht sich in einem sehr lobenden Artikel über die deutsche Flotte aus. Sie sagt, es muß allgemein anerkannt werden, daß die deutschen Schiffskonstrukteure und Bau­meister stolz sein können auf das, was sie fertiggebracht haben. Was die Mannschaft anbetrifft, sollen wir uns nicht verleiten lassen, den deutschen Seemann zu unterschätzen, weil die Kritiker ihn verglichen haben mit Soldaten zur See. Mas die Offiziere betrifft, so sagen diejenigen, die sich ein Urteil darüber erlauben' dürfen, daß sie hinter niemand zurückstehen, was den Eifer für die Arbeit, die Genauigkeit bei oen Einzelheiten und die Lust, und Liebe bei ihren Studien betrifft. Beseelt wie sie es sind durch natürliche Rivalität mit oem Land Heere, angettieben durch die Popularität, die sie genießen, be- aeistert durch glühenden Patriotismus, würde es in der Tat befremdend sein, wenn ihre Energie und ihre inS' Fach schlagende. Befähigung sich nicht offenbaren würde in der Schneidigkeit und der musterhaften -Ordnung bei ihren Schiffen, welche die Bewunderung aller derer hervorge­rufen haben, die sie in Kiel und in Plymouth gesehen haben.

Paris, 12. Juli. DerrMatin" behauptet, das; acht Tage nach Abberufung des französischen Botschafters beim Vatikan mehrere französische Bischöfe von Va- nutelli den B e f e h l e r h i e l t e n , sofort ihre Demission -einzureichen. Der Ministerrat habe beschlossen, eine ener­gische Note nach Nom zu senden, die daran erinnert, daß die Bischöfe mit durch einen gemeinsamen Beschluß abberufen werden können. Hierauf habe oer Paust auf die Initiative Merry del Bals geantwortet, daß die Bischöfe innerhalb 14 Tagen nach Rom zu kommen und ihre De­mission einzureichen hätten. Der Kultusminister be­saht jedoch den Bischöfen, ihre Diözese nicht zu ver­lassen. An dem Tage jedoch^ an welchem die französischen Bischöfe nach Rom abberufen werden, lvird das französische Kabinett das Konkordat als auf geh oben betrachten und die Gehaltssperre über sämtliche Bischöfe verfügen.

Nach der ^Humanitö" soll der Fürst von Mo­tt aeo jjj annftm von DrevfuS von oem Kassationshof

vernommen werden. Dazu bemerkt diePatrie": Der Fürst von Monaco war dieser Tage in Kiel bet dem deutschen Kaiser. Da ist es ganz natürlich, daß er auf *iBe* fehl (!"> kommt, um den Verräter zu verteidigen.

Z>er Krieg ztvislSen Japan und Kuhlat-i».

Bei Port Arthur.

Tokio, 12. Juli. (Reuter.) Admiral Togo berichtet: Am Montag näherten sich um Mitternacht japanische Tor­pedoboote der Einfahrt von Port Arthur und feuerten auf das Wachtschiff. von der Diana-Klasse Torpedos ab. Das Resultat ist nicht bekannt. Die japanischen Boote erlitten keinen Schaden.

Petersburg, 12. Juli. Die Rufs. Telegr.-Agentur melde^ aus Mukden vom 12. Juli: Nach Nachrichten aus japanischer Quelle fand seit gestern nacht ein Angriff der Japaner gegen unsere Stellungen bei Port Arthur statt. Die Japaner sind mit ungeheuren Ver­lusten zurückgeschlagen worden.

Bei Kaitschou.

Petersburg, 12. Juli. Der Korrespondent derBirsh. Wjedem." telegraphiert aus Tas ch i ts ch i a o vom 9. Juli: Am 8. Juli kamen die Japaner in großer Zahl, aber ohne Artillerie näher, bis dicht an Kaitschou heran. Me russische Arttllerie, die einen Hügel besetzt hielt, der die Stadt beherrscht, eröffnete ein wohlgezieltes und heftiges Feuer, das zwei Stunden anhielt. Die Japaner zogen sich darau' auf der. ganzen Linie zurück. Zu derselben Zeit wurden am westlichen Horizont 6 Eskadrons japanischer Kavallerie bemerkt, die ebenfalls zurückgingen. Gegen abend besetzte General Samsonoff Kaitschou. Die Japaner, die am Tage vorher unter großen Verlusten von Kaitschou zurückgedrängt worden waren, erneuerten am 9. Juli morgens vier Uhr den Angriff. 35 Kompagnien Infanterie und 15 Eskadrons Kavallerie überschritten den Kaitschou-Ho in einer Furt. Der Feind versuchte die rechte Flanke der Russen bei der Station Kaitschou zu umgehen, wurde aber durch das wohlgezielte Feuer einer Kosaken­batterie empfangen. Die Leichen der Japaner wurden in großer Zahl von dem reißenden Flusse hinweggesührt. Die feindliche Kavallerie setzte jedoch die Umgebungsbewegung gegen den russischen rechten Flügel fort und die Abteilung des Generals Samsonoff, die den Japanern beträchtliche Verluste beigebracht hatte, räumte daher ihre Stellung, zog sich ohne Verluste zurück und nahm eine neue Stellung ein hinter den Bergen, die Kaitschou umgeben. Die russische Artillerie eröffnete von neuem da§ Feuer gegen den Feind, der sich in einer Terrainfalte zu decken suchte, sich aber hinter die Berge zurückzog, als die Granaten über seinem Standpunkte explodierten. Die Japaner demaskierten da- du'tzhi ihre Arttllerie, die ein konzentriertes Feuer er­öffnete. Die Kanonade dauerte bis gegen abend.

Weiteres vom Kriegsschauplätze.

London, 12. Juli. Nack) einer Meldung desDaily- Ehronicle"-Korrespyirdenten aus Tokio halten die Russen hart­näckig den an der Eisenbahn-Hauptlinie 14 Meilen nördlich von Pott Atthur gelegenen Bergpaß Chowattsiko be­setzt. Hinter diesem befindet sich eine außerordentlich starke mit 12 zölligen Geschützen, Pallisaden und Minen befestigte Po­sition, die, ,wenn Chowattsiko von den Japanern genommen wird, den nächsten Angriffspunkt für sie bieten würde.

London, 12. Juli. Das Hauptquartier der japa­nischen 1. Armee äm Motienpaß hegt die Besorgnis, daß hinter Kuropatkins ostentativer Zurücknahme der russi­schen Besatzung aus dem Paß und auS der Beibehaltung seiner gefährlichen Stellung zwischen Kaitscheng und Haitschon eine geheime Gegenbewegung gegen die Javaner steckt. General Rennenkamps von Jnfantette und Artillerie unterstützte Kavallerie-Division ist im Nordosten sehr tätig. Die russischen wie die japanischen Pferde leiden an Futtermangel.

Petersburg, 12. Juli. In einer Drahtmeldung des RegierungSboten" aus Taschitschiao wurden folgende Mit­teilungen über den Gesundheitszustand der russischen Armee gemacht: Bis zum 26. Juni betrug die Zahl der Kranken in den Hospitälern 7,136, die der Soldaten 3,943 Pro­zent des Effektivbestandes, einschließlich der cvakuietten verwun­deten Offiziere und Soldaten 10,24 bezw. 6,51 Prozent. Nach Beginn Der Regenzeit am 9. Juli stieg die Zahl der in den Hospitälern aufgenommenen Offiziere und Soldaten auf 8,384 bezw. 4,646, die Zahl der Infektionskrankcn von 2,10 auf 8 52 Prozent, darunter an Dyssenterie erkrankter 1,99 i t.

hett des verhängnisvollen Sttchrohrs als belanglos be­zeichnete, wies ihn der Vorsitzende darauf hin, es sei durch Zeugen bewiesen worden, daß das Wasser, das aus benr Sttchrohr kam, Würmer zeigte, daß es aashaft roch, und daß es nicht wie Wasser, sondern wie Syrup aussah. Auch wurde der Angeklagte auf den Widerspruch aufmerk­sam gemacht, daß er jetzt in der öffentlichen Verhandlung den Genuß unfiltrierten Ruhrwassers für nicht gesundheits­schädlich erklärte, während er vor dem Untersuchungsrichter die Gesundheitsschädttchkeit zu gab urtd sogar die Anschauung ausdrückte, daß durch schlechtes Trinkwasser die Cholera- Epidemie in Hamburg entstanden sei. Der Vorsitzende machte ferner darauf aufmerksam, daß das Wasser schon deshalb bedenklich war, da es auch aus dem Eibergbach kam, in dem Menschenkot, Tierkadaver und andere Unrein lichketten mehr sich aufgehauft hatten Bei dem Bau der Mteranlagen waren zahlreiche polnische Arbei­ter beschäftigt; durch deren unreinliches Verhalten soll das Wasser ebenfalls stark verunreinigt! worden sein. Auf Befragen des Vorsitzenden gab der An­geklagte zu, daß seine Gesellschaft eine Viertel Million- Mark als Unterstützung für die von der Epidemie bettof­fenen Farnilien gespendet habe. Die Nachsuchung der D)n- zession für das Sttchrohr wurde unterlassen, weil die Dttek- toven des Wasserwerkes hofften, sehr bald zu Normal­zuständen zu gelangen, und nach Abhilfe des Wassermangel auch das Sttchrohr wieder beseittgen zu körrnen.

Der Direktor des bakteriologischen Instituts Dr., Bruns (Gelsenkirchen) erklätte u. a., daß er oberhalb des' Eibergbaches im Wasser 100 000 bis eine Million giftige Keime vorgefunden habe. (Große Bewegung.) Im Erdbe­hälter bei Haspe habe er im vorigen Jahre Thphilb^iller^ vorgefunden

Die unerhörten Zustände, die durch die BeweDauf- nahnre fortgesetzt werden, nehmen die volle Aufmerksam­keit der Regieruna in Anspruch, Es dürfte insbesondere der Aussage eines Zeugen auf den Grund gegangen werden: daß im Ruhraebiet angeblich bei 23 Wasserwerken sich Sttchrohre" (für den Zufluß von unfilttiertem Wasser) befinden Im Interesse der Volksgesundhett und der Ver­hütung von Seuchen erscheinen schleunige Revisionen in der Tat durchaus angezeigt.

Aus Stadt und Land.

Gießen, den 13. Juli 1904. k

** Das Offizierkorps unseres Infanterie- Regiments Kaiser Wilhelm Nr. 116 widmet im Militärwochenblattt dem am 5. Juli in Eberstadt bei Darmstadt verschiedenen Major z. D. Adalbett Tarno- gr ocki einen Nachruf. .Der Verstorbene hat von 1881 biS 1889 dem Regiment angehört.

** Die Errichtung einer Ackerbauschule wttd im Kreise Gießen beabsichtigt, da die Schule zu Friedberg überfüllt und die zu Alsfeld stark besetzt ist. Um die neue Ackerbauschule bewerben sich die Städte: Grünberg, Lich und Hungen.

** Darf die Amsel in den Hausgärten qb* geschossen werden? Bekcmntlich gehen die Meinungen darüber auseinander, ob die Amsel, welche sich im Laufe der Zeiten aus einem scheuen Waldvogel zu einem ständigen Be­wohner unserer Hausgätten herausgebildet hat, mehr zu den nützlichen oder zu den schädlichen Vögeln zu rechnen sei. Vielfach besteht bei Leuten, welche den letzteren Standpunkt vettreten, die Hebung, sich der Amsel in den HauSgärten durch Abschuß zu entledigen. Es sei darauf hingewiesen, daß dieser Verfahren nicht statthaft ist, vielmehr einer gesetzlichen Be­strafung unterliegen kann. So wurde nach einer vor ttrrzem getroffenen gerichtlichen Entscheidung der Abschuß einer Amsel in einem HauSgatten mit einer Geldstrafe von 30 Mk. ge* ahndet und zwar wegen Uebettretung der Bestimmungen im den §§ 367,8, 368,7 des Stt.-G.-B. (Schießens mit Feuer­gewehr in der Nähe menschlicher Wohnungen), Att. 31 deS Jagdstrafgesetzes vom 19. Juli 1858 und § 1 der Ver­ordnung vom 2. September 1893, die Ausführung deS Jagd­strafgesetzes, insbesondere Anordnungen wegen der Hegezeit betteffend, sowie § 73 des Stt.-G.-B.

3>te Iypöug-Kpidemie im Kreise Kelsenkirchen -'ne im Herbst 1901 zu 3000 Erkrankungen und mehreren hundert Todesfällen ht , dem dichttxwölketten Jndusttie- gebiet führte, hat vor der Strafkammer in Essen ein gerichtliches Nachspiel gefunden. Seit etwa acht Ärgen bereits finden dort die Verharrdlimgen statt. Aus Anlaß diesrr fiirchtbaren Epidemie wurde von der Regierung eine wissenschaftliche Kmnmssion, cm deren Spitze der bisherige Direktor oes Jnsttttlts für Infektionskrankheiten, Geheimer Medizinalrat Professor Robert Koch -Berlin stand, beanf- ttagt, nach der Ursache der verheerenden Seuche zu forschen. Jnfektton des Wassers soll durch ein Stichrohr erfolgt ein, das zu Zeiten großen Miassernrangels nnfilttierttS Wasser unmittelbar aus der Ruhr in das Röhrensvstem des Wassertverks fiihrte. Diese Zlllettuug unfilttierten Ruhr­wassers in das WasierversorgunWgebiet sollerr verschuldet halben: 1. der derzeitige Wasser Werksdirektor, Oterichts- afsessor a. D. Hog e te r-E!elsenkirchen, 2. Wassern>erkS- divektor P fu d e l-Äwrlottenbura, 3. der Maschinellmeister Kie sen d a h l-Steele und 4. der frühere Wasserwerks­direktor Schmitt-Wiesbaden. Die Angeklagten sind der ahrlässigeil Tötung, der ah r lässig ell Kör- )erv er le tzlin g, sowie der Verfälschung voll Nahruligs- resp. 6^ e n u ß m i t te lli beschnldigt.

Mihreud Hege le r die technische Leistlmgsfähigkeit der W>erke ins beste Licht zu setzen suchte und die Angeleaen-

LangSdorf, 12. Juli. Es schreibt jemand der ,5. P»* folgendes: Zur Organisation der Dorfjugend ließ Bürgenneister Köhler folgendes öffentlich bekannt machen: Zur bevorstehenden Kirm eS wird beabsichtigt, wieder einen Festzllg, so wie im vorigen Jahre, einzurichten. Der Bürger- uleijter wandte sich zu diesem Zwecke im vorigen Jahre aw die Kameradschaften der Spinnstubenjugend und fand dabei ein erfreuliches Entgegenkommen. Zu seiner größten Genugtuung aber sind nunmehr im Saufe des vorigen und des laufenden Jahres zwei Vereinigungen der jungen Leute unserer Gemeinde zustande gekommen, die nunmehr berufen >vd, gemeinschaftlich und in Eintracht die Anordnung des FestzugeS und die Aufrechterhaltung der Ordnung auf der Kirmes zu bewirken. Cs sind dies der Turn­verein und der Schwimmverein. Die Vorstände beider Vereine werden daher aufgefordert, sich des guten Zweckes halber mit dem Bürgermeister in Verbindung zu setzen. Außerdem aber wird jetzt schon die Geineindc selber aufgesordert, für Ausschmückung der Straßen und Häuser mit Fahnen, Kränzen und Guirlanden vorbereitend jetzt schon Sorge zu tragen.*

Grünberg, 12. Jüli. Das Ergebnis der Wertuugs- gesünge beim 25. Bund es fest des Lahntalsängcr- bundes ist folgen: Lieo ertafel-Marburg erreidxtf mit 100 die Höchs,. Pimktezahl, dann folgten Eäcilia-Lich 91 Hnttrkeu-E^eßen 86, Orpheus-Butzbach 85, Frohsmn-,Lr*u-