Samstag 13, Februar 1804
154, Jahrgang
Erstes Blatt
Abg. Bömelburg (Soz.) wünscht genauere UnsaN-
Meichstag *)
(Beifall.) „ .
Nach. Bemerkungen des Abg. v. Kulerski (Pole), einer Entgegnung des Grafen Posadowsky und einer Mrhe persönlicher Bemerkungen vertagt sich das Haus auf morgen
K^jkü.
n!ner der Üandslände uÜCi des Verbandes u»g ihrer Gc Halls-
Aer Krieg zwischen Japan und Jußland.
Vom Kriegsschauplätze trafen heute früh folgende Telegramme auf unserer Redaktion ein:
Petersburg, 13. Februar. Admiral Alexejew telegraphiert: Das Mariuetransportschiff Jenissei, das sich zur Mivenlegnng auf der Fahrt befand, ist am 11. Februar infolge einer Explosion gesunken. Der Kommandant Stephan», ein Maschineningenieur, LMidshipme« und 92 Manu sind umgekommeu.
London, 18. Februar. „Moruing Post" meldet aus Washington vom 12. d.M.: Die japanische Gesandschaft erhielt spät nachmittags ein Telegramm, iu dem von dem Verluste der Japaner bei Port Arthur gesprochen wird. Es wird nämlich mitgeteUt, 4 Japaner seien getötet, 54 verwundet nud zwar nur an Bord der japanischen Torpedoboote, während die andern japanischen Kriegsschiffe unbeschädigt geblieben find. Die japanische Gesandtschaft teilte dem Reuter- Bureau mit, daß nach einem Telegramm vom 11. d. M. zwei japanische Handelsdampfer, die privaten Gesell- schäften gehörten, von 4 russischen Kriegsschiffen umzingelt und beschösse» wurden. Der eine japanr- sche Dampfer wurde zum Sinken gebracht, der andere ist entkommen.
Berlin, 18. Februar. Dem „Berl. Tgbl." zufolge wurde Major v. Forster beim Leibgreuadier-Rgt. in Frankfurt a. O. nach dem russisch - japanischen Kriegsschauplad
Bekanntmachung.
Jakob Ferber scheidet aus dein Institut der Dienst- /nänner aus und hat die Aushändigung der von ihm hinterlegten Dienstkaution beantragt.
Mir fordern deshalb diejenigen, welche Ansprüche an diese Kaution aus der Eigenschaft des Ferber als Dienstmann erheben zu können glauben, auf, solche bei Meldung deS Ausschlußes binnen 8 Tagen bei unS vorzubringen.
Gießen, den 12. Februar 1904.
Großherzoglickes Dolizeiamt Gießen.
Hechler.
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Rußlands Rüstungen.
Ein kaiserbich-er Nkas ordnet an, die Truppen und Institutionen des sibirischen Militärbezirks in Krie g s - bereitschaft zu setzen, sowie die im Nucken der Statt- Halterschaft befindlichen Trupveuteüle kriegsmäßig zu ergänzen. Gleichzeitig wird befohlen, zum aktttzen Dienst uro ........ ....-------
die Reservemannschaften der Armee und der Marrne Wenn diese sich nicht zu energischen Unfallver-
allen Provinzen des sibiriscyen Militärbezirks und, soweit Hütungsmaßnahmen verständen, werde er dem Bundesnötig, aus den Provinzen Wjatka und Perm ernzuberufen, rat eine Vorlage unterbreiten, die ihn ermächtigt, gegen ebenso sämtliche Reserveoffiziere im Kaiserreich, welche zur bie Genossenschaften mit Awangsmaßregeln vorzugehen. Komplettierung der T.mppen bestimmt sind. .
Tie Admiralität bereitet die Entsendung emer neuen Division vor, die aus den fertig gestellten Panzerschiffen Borodino, Alexander HL, Suwaroff, ernem Torpedoboot und dem Transportdampfer Kamschatka besteht.
Tie wehrpflichtigen russischen Studenten der ausländischen Hochschulen sind zu den Waffen einberufen worden.
Aus Kvhlengeschäftsrreisen verlautet, daß die russische Flotte im fernen Osten nur für 20 Tage Kohlen hat und daß die Japaner bis zu deren Ausnutzung nichts besonderes weiter gegen die russische Flotte vornehmen werden, da sie ohnehm nach dieser «eit aufhört, für alle militärischen Unternehmungen em mitsprechender Faktor zu sein. Eine Meldung des „D-attY Erpreß" aus Shanghai behauptet, die Russen seren schon jetzt ohne Kohlen, was unwahrscheinlich ist. ES steht aber fest, daß die Chinesen den Missen Kohlen verweigerten.
auch für die Unfall- und Jnvaliditätsversicherung empfehle sich die freie Aerztewahl.
Abg. Gamp (Rp.) schließt sich der Anerkennung der Rechtsprechung des Reichs-VersicherungsamteS voll und ganz an. Tast sich die Landwirte weigern, die UnsaN- verhütunqsvorschriften zu befolgen, sei unrichtia. Auch die gestrige Behauptung des Abg. Molkcnbuhr über die Zunahme der Unfälle in den landwirtschaftlichen Betrieben sei unrichtig. „ , , .. , ...
Abg. Tr. Becker-Offenbach (nl.) nimmt die Aerzte gegen die Borwürfe und Uebertreibungen deS Abg. Molkcnbuhr in Schutz und schließt sich dem Wunsch des l Abg. Trimborn an, durch Vorträge und volkstümliche Schriften Propaganda für oie Versicherung der Handwerker zu machen. Redner empfiehlt ferner die Errichtung staatlicher oder städtischer mediko-mechanischer Institute zur Aufnahme von Unfallverletzten. Notwendig sei die Ausdehnung der Krankenversicherung auf Tienstboten und Land
Abg. Spahn (ZtrZ bestreitet die Richtigkeit bei Zahlen, welche Graf Posadowsky gestern über die Darlehen an die protestantische und katholische Korporation ge
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Staatssekretär Graf v. Posadowsky erklärt, die Hinzuziehung ärztlicher Sachverständiger zu Sitzungen tm Reichsversich-ei-ungsamt werde in wohlwollende Erwägung gezogen werden. Don der SMytigtett der Beronstatiung hugienischer Vorträge sei er überzeugt und habe sich mit dem Kultusminister ins Einvernehmen gesetzt zur Errichtung eines Lehrstuhls für gewerbliche Krankheiten. Man p7n Hch-7 Tchlff ^um "Zin^n" gebracht bEukratifche «pp°- bee der
Russische Truppen trafen in Niutschwang ein, um die St^t ^ntenfessietz^ g zi g B (To„f.) erklärt, alles
gegen einen etwaigen Angriff der Japaner zu verteidigen. Ehrenrettung der Aerzte Gesagte unterschreiben zu Ve Japan-r sotten die Eis-nba r.bei P ML«. mit Miauen Ä-
thur unterbrochen haben. Die lapanischx Flotte ve Mißtrauensärzte genannt werden müß-
wegt sich noch in der Nähe von Port Arthur. Ein neiiei I, Partei sei durchaus gewillt, für die Unfall-
Angriff^der Japaner auf die Festung wird )eden Augenblick t n^,S^ P ^^^^lichen Betrieben Sorge zu
In Ch arbin wurde dieÄ^ilmachungSkundgebung ^ötneIburd (Soz.) wünscht genauere Unfall-
von der Bevölkerung mit Begeisterung, voller Riihe und 0- ® v Unfallverhütung, der Gewerbe-
Vertrauen zur Macht Rußlands ausgenommen. - Die Ja- staunt. tShti.tcmb böberer
rxiner verließen die Stadt. Infolge der Einberufung der Militärpflichtigen und Abreise der Chinesen herrscht großer Mangel an Arbeitern und Dienstboten. Mühlen und Werkstätten schränken den Betrieb ein, die Lebensmittelpreise teigen täglich Die Eisenbahnbeamten bitten um Unter- | tühungen, um ihre Familien heimschicken zu können. Die chinesische Behörde bringt in einer Verordnung an die Eingeborenen den Russen vollkommenes Vertrauen entgegen und gibt den Rat, der Gesetzmäßigkeit und dem Ahntze der Russen zu trauen. Bei der Bevölkerung und den Eitenbahn- AngesteNteu herrscht Begeisterung und Pflichttreue. Zahlreiche Frauen melden sich zum Krankenpfleg^ienst. Am Hospital wurde ein' Krankenpflegekurs eröffnet Ter Verkehr der Expceßzüge ist eingestellt, ebenso der Dampfschiff- Verkehr nach Dalny, Schanahoi, Nagasaki und Wladiwostok.
Alexejew sandte einen Panzer und mehrere Kreuzer aus. Drei der letzteren gelten als verloren.
Das Geschützfeucr dauert an. Das im Jnnenhafen liegende Spitalschiff, für welches Aerzte und Pflegerinnen eintrafen, wurde wahrend des Bombardements getroffen.
In Port Arthur fanden nach einer Meldung aus Nagasaki Ruhestörungen statt. Eine Anzahl Japaner wurden getötet oder gefangen genommen
In Paris glaubt man nicht an die Richtigkeit der Nach»- richt des „Daily Telegraph" von einem erneuten Angriff derJapaneraufPortArthur und die Zerstörung dreier russischen Kreuzer.
Aus Petersburg wird berichtet: Der Generalstab der Marine erhielt eine Information aus Port Arthur, wonach sechs tapanlfche Kriegsschiffe bei dem Angriff auf Port Arthur unerhebliche Havarien erlitten hatten. Auf japanischer Seite sollen 50 Mann gefallen und 150 verwundet worden sein. ~.
Eine japanische Flotte von 15 Schiffen ist m bcr| Nacht vom 10. zum 11. ds. auf der Höhe von Tschnnwangtao; gesehen worden. Offiziell wird in Tokio gemeldet, daß d^r Dampfer Muk den von der chinesischien Osibahn-G'sell- schaft und der Dampfer Rossia von der rusftschien Handelsschiffahrtsgesellschaft von den Japanern ge-
^Aus amtlicher russischer Quelle in Niutschwang wird nach Tientsin gemeldet, daß bei der Seeschlacht vor Port Arthur die Japaner ein Schlachtschiff verloren haben, daß ein japanischer Kreuzer manövrierunfähig gemacht und ein kleineres ja-
Hygiene als Unterrichtsgeaenstand müßte bedeutend hKrer Wert beigelegt werden. Tie Ausstellungen für die Wohl- fahrt der Arbeiter müßten in allen größeren Städten er- richtet werden. , , t.e
Abg. Erzberger (Ztr.) wünscht, daß die Berufsgenossenschaften für die Unfallverhütung Mittel aufwenden; mehr als bisher sollten tech
nische Aufsichtsbeamte von den Berufsgenossenschaften angestellt werden. Er befürwortet die
weitergehendc Gewährung von Darlehen aus den Mitteln der Jnvalidenversicherungsanstalten zu gemeinnützigen Zwecken, besonders an Baugenossenschaften.
Abg. Sachse (Soz.) polemisiert gegen den Vorredner. Tie Vertrauensärzte, besonders die der DerufSgenossen- schaften, ließen sich bei der Abgabe von Gutachten vielfach nicht allein von den Grundsätzen der Mssenschaft leiten.
Staats ekretär Graf. v. Posadowsky empfiehlt Vereinfachung des Geschäftsganges. Empfehlenswert seren Preisausschreibungen für Erfindungen wirklich prak^scher Unfallverhütungsmaßnahmen. Viel besser als der Bezug einer Rente sei die Erhaltung der Gesundheit. Dm größten I sei die Zahl der Unfälle im Bereich der Berufsgenossen.
entsandt. , F „ v ,
Die russischen Schlachtschiffe „R e t w r s a n" und „Z ä - sarewitsch" sind wieder flott geworden. Der Kreuzer „Pallada" sitzt noch festi
Die Pariser Ausgabe des „Newyork Herald" bericktet aus Port Arthur: Der Kreuzer „Pallada" liegt immer noch außerhalb des Hafens. Die Havarien sind sehr schwer. Der Zkreuzer befand sich beim Angriff der Japaner außerhalb des Hafens, als ein Offizier vier Torpedoboote herankommen sah, welche sich der russischen Signale bedienten. Der Offizier teilte dies sofort dem Kommandanten der „Pallada" mit und sprach die Ueberzeugung aus, daß es japanische Schiffe seien. Der Kommandant, welcher dies anscheinend nicht glauben wollte, gab sofort Befehl zur Gefechtsentwickelung. Von den vier japanischen Torpedobooten wurden drei mit zahlreichen Leuten an Bord in Grund gebohrt. Das vierte, welches 28 Knoten in der Stunde fahren.kannte, entkam. Die Japaner versuchten alsdann bei Red- zeva, 80 Meilen nördlich von Port Arthur, zu landen, wurden aber mit schweren Verlusten zurückge- schlagen. Ein neuer Landungsversuch wurde daraus bei T a l i e n w a n unter dem Schutz der Flotte unternommen, aber durch heftiges Feuer der Festung Port Arthur vereitelt. Endlich versuchten die Japaner beiPi- a e o n b a i zu landen. Es waren 36 japanische Schiffe anwesend. Man weiß aber noch nicht, ob dieser Versuch mißglückte. Tausende von Personen verlassen Port Arthur.
Die Japaner versuchten ferner am letzten Dienstag, an der schmälsten Stelle der Halbinsel Liautuna am Ende der Duffebucht Truppen zu landen. Ziel des Landungsversuches waren wahrscheinlich Kintschau und Taüen- wan. Die Operation scheiterte vollständig und es scheint daß zwei japanische Regimenter, denen die Landung glückte, vollständig vernichtet wurden.
Ein der Londoner japanischen Gesandtschaft aus Tokio ^gegangenes Telegramm besagt: Alle U eberlebend en von den russischen Kreuzern „Wariag" und „Kore j e tz" und dem gekaperten Transportschiff „Sungari wurden an Bord der vor Tschemulpo liegenden englischen, französischen und italienischen Kriegsschiffe ausgenommen. Es heißt, der russische Gesandte in Söul, Pawloft, fy&e bexx amerikanischen Gesandten ersucht, die Ueberlebenden Mittels rweier der vor Tschemulpo liegenden amerikanischen Trans- vortdampfer nach Schanghai oder Tschifu zu bringen, nach- hprn sie zuvor in Nichtkombattanten verwandelt worden soi?n Ferner schlug der französische Geschäftsträger tn Söul dem dortigen japanischen Gesandten vor, dre Leute aus dem französischen Kreuzer „Pascal" nach Tschifu zu befördern, nachdem sie ihr Wort gegeben hätten, nicht am ftrteqc teilzunehmen. Der japanische Gesandte wurde ermächtigt dem Vorschlag unter der Bedingung zuzustimmen, daß die Ueberlebenden nach Schanghai gebracht werden und Rußland sich verpflichtet, ihnen nicht zu geitatten daß sie sich während des gegenwärtigen Krieges nordwärts 0011 Nach Ewungen ^aus Schanghai haben die japanischen vor Bort Arthur am 11. d. M. ihre Aufstellung künftig ncränbert, daß ihre Geschosse bis zum Junen- oiiifieteti und Privatgebaudc trafen. Die Russen versuchten ohne Erfolg die japanische Flotte-von chrem vorteilhaften Standpunkte zu entfernen. Mmiral
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Rr. 37
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Fernfvrrchnnf ckluß Nr. 51.
GietzenerAnzeiger
General-Anzeiger v
Amis- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen
■Ul Küche.
n Abgeordneten« üwirlichafttlchen al der Geilüis.'tzer- aus Hal heule eme mtcr cm Hejetz über n Wcjljaien und der
eutigen Landtags, dalteur siorfanty abgegebenen Stimm« )idal Günther, LüÄ« nen.
ani.
L. Februar 1904.
, du E>iv^ei;og - und Retzdenzjtadt n Xitel eines Algerier Bezirlskasse Groß- :er, wurde auf jein langjährigen treu ge- t und ihm aus dieseni rdienslordens Philipps yoh. der Großherzog § auf sein Nachluchen
Kroßherzog reifte Krankenlager des Prinzen Heinrich. Holge eines Falles ttert Nach ärztlicher obwohl Äechneigang e stehen. Eine äugen- er Verband der Ber- Heßen-Naßau h'elt , A« i«8 2*!
i d-m WW“ dir Smocht« TtS-**' liessen undden tt Odenlvatdcs.
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n llarfc e giftet des
Reiches. ,
„ 1ch - । Prof. Sering legte in einem längeren Referat dar, daß
_ , , _ . s a I buräh die Statistik die überlegene Militärtauglichkeit der länd-
Die Beratung oes Etats des Reichs am ts deS Bevölkerung exakt nachgewiesen sei. Zunächst ist wich- Innern wird bei Kapitel „Reichs-Berstcherung.amt fort-! 5 @c^urJtgg|||cr QUf dem Lande höher ist
Nv 1 sübrt auS der Umstand, daß als in der Stadt, etwa im Verhältnis 8:7, die Sterb- bon % ^rbritcro 'Sie btm drn DcrufSgeAoss-nschaften UchkeitSjiffer dogegm niedriger. Am
Dorwürfe gegen da? Reichs-Dersicherungsamt erhoben der SterblichkeitSziffer m den eigentlichen Großstädten auS, werden läßt darauf schließen, daß seine Rechtsprechung sie verhält sich zu der deS Landes etwa rote 6:5. Aber befriedigend ist. Cbeuso wie bei den Krankenkassen empfehle nur bie Geburtenziffer ist höher, sondern auch die Taug- sich bei den BerufSgenossensschaften die freie Aerztewahl. der bei der Rekrutierung Vorgestellten. Jni
Gr protestiert gegen die gestrigen Vorwurfe deS Avg. Durchschnitt für daS ganze Reich beträgt die TauglichkeitS- Kversten gegen die ^^tr^uenSarzte der BerufSgenofte - ländlichen Bevölkerung, und
w- fr “W: Renn man di-'m.ir-chn.t. sogar b.^.Pro,
söiMbem^frata fei alte ander! aE die wirttich« DaS ergibt >mte<^B-r-i-kl-ichtigung der hdh-nr> »'buriSjiff-- VertreRlng der Arbeitcrinteressen. (Lärm bei den Sozial- deS Lande? ein Mehr von 35 666 Rekruten jährlich für die demokraten) Nicht nur für Die Krankenkassen, sondern Landbevölkerung gegenüber emer ebenso großen Stadtbevölker- ------------ „ . -l s™ unq, also die Rekruten für nahezu drei Armeekorps. Bei *) Ta unser Verlmer Vurcau un» I meitem flm schlechtesten stehen Berlin und Altona (wegen
ft^Lelekm^Ate "nu^ d?eses kurze Referat vorsetzeu. I Hamburg) da; und daß diese Erscheinung lediglich der Groß-
1 Uhr.
Schluß 6i/g Uhr.
Der deutsche Landwirtschaflsrat
nahm in seiner Schlußsitzung zunächst einen Antrag deS Prinzen Schönaich-Earolath (Sabor) an, der die Organisation eines zuverlässigen Nachrichtendienstes Über Getreideproduktion und Getreidehandel empfiehlt und bestimmte Vorschläge hierfür macht, die zunächst in einer Kommission weiter ausgearbeitet werden sollen. Die Versammlung beschäftigte sich sodann mit der Bedeutung der ländlichen Bevölkerung für die Wehrkraft des


