Ausgabe 
12.3.1904 Erstes Blatt
 
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Nniversttäts-Machrichien.

as erste Mal, daß einem

Telephonischer Kursbericht.

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Die Direktion: Hansen.

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Versteigerung

lungshalber zur Serfteigenmg kommen: 2458

weise bestimmt statt.

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Um recht zahlreiches Erscheinen wird ersucht.

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versteigert.

Anthracit

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Gienen, den 12. März 1904.

Seipel, Gerichtsvollzieher.

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Samstag d. 19. d.M.,nachm. 4 Uhr, sollen im hies. Großh. botanischen Garten ver­steigertwerden: 1 amerik.Wall- nußbaum-Stamm von circa V/g fm, desgleichen von etwa s/4 fm, sowie verschiedenes nuß- baum Astholz für Drechsler

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J. Happel,

Kohlen- u. Holzhandlung.

Miitmo-, 16. März 1904, vormittags 9 llljr aiifavgrvd, läßt der Unterzeichnete wegen Aufgabe des FuhrbetriebeS in seiner Hofraite zu Bad-Nauheim

4 Pferde, 3 Kastenwagen, 1 Kippwagen, 1 Paar Ernteleitern (6 Meter lang), 1 Ivsitzigen Sommer­wagen, 1 Landauer, 2 Mylords, 1 Gig-Pferde­geschirr, sowie alle zum Fuhrbetrieb gehörigen Gegenstände öffentlich meistbietend gegen Barzahlung freiwillig versteigern. Bei genügender Bürgschaft wird für höhere Beträge Kredit bis zu 3 Monaten gewährt und wird bemerkt, daß sämtliche zum Verkauf kommende Sachen sehr gut erhalten sind.

Bad-Nauheim, den 8. März 1904.

Montag den 14. d. M., nach­mittags von 2 Uhr an sollen in

* Innsbruck, 11. März. Infolge eines Erdstoßes ging gestern abend bei Birchlbruck im Eggental ein Fels­sturz nieder. Die Talstraße ist versperrt. Um 7 Uhr nachts wurden wieder andauernde wellenförmige Erdstöße beo­bachtet.

Darmstadt, den 10. März 1904.

Der Vorstand: Wick, Großh. RegierungSrat.

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Die Versteigerung findet teil-

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Versteigerung.

Nächsten Montag den 14. März, vormittags 10 Uhr, läßt ^arl Kröck I, Heuchelheim bei ließen 01283

1 gutes Ackerpferd mit Geschirr, 1 Kuh, 2 Rinder, 2 Wagen, Dflüge, Eggen und sämtliche Oekonomiegerätschaften

freiwillig versteigern.____________

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Die I. Mitgliederversammlung findet am 27. d. M., vormittags 11 Uhr, im Restaurant Kaisersaal zu Darm­stadt, Grafenstraße 18, statt, wozu wir unsere verehrltchen Mitglieder ganz ergebenst einladen.

Tagesordnung: 1. Rechenschaftsbericht.

2. Wahl des Vorstandes, Sekretärs, Rechners und Revisors.

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41.55

43 001

^KrikgkMttm Gießen.

Dienstag, 15. März, abends 8% Nhk

Monats - Versammlung

im BereinSlokal (Feidel).

TageS-Ordnung: 1. Bericht derKaffenprüfupgskommission.

2. Vortrag des Herrn Garnison-Verwaltungs- Inspektors Müller über seine eigenen Erlebnisse in der Schlacht bei Wörth. 3. Verschiedenes.

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London, 12. März. Aus Niutschwang wirb der Daily Mail" gemeldet: Am Freitag ereignete sich ein Vorfall, der leicht internationale Folgen haben kann. Ko­saken unter Führung eines Offiziers nahmen einen chinesischen Train angesichts chinesischer Truppen weg und führten ihn zum nächsten Kosaken posten.

London, 12. März.Dailn Mail" meldet aus Tschifu von gestern: Seit 10 tagen seien 16 j a p a n i s ch e Trup­pe n t r a n s p o r t e in Einern Hafen an der koreani­schen Küste gelandet, den die Japaner Kaidschu nennen und der etwa 12 Stunden von Tschcmulpo ent­fernt ist. Dieser Ha An biete einen hervorragenden Anker­platz, habe aber eine enge und sehr gefährliche Einfahrt, weil hohe Felsen dieselbe beengten. Vier favanische Kreuzer und eine Anzahl Torpedoboote lägen nördlich von der Ein­fahrt als Vachtschisse, ein Torpedobootzerstörer sei auf­gelaufen ober nur leicht,beschädigt worden, ein Trans­portschiff dag^en sei völlig wrack geworden. Seit dem 27. Febrauar seien 10000 Japaner in Kvidschu ge­landet.

Kisch in e w, 11. März. Nach dreiwöchentlicher Ver­handlung des Prozesses gegen Rusinak und 53 andere Angeklagte weg-i her gegen die Juden begangenen Aus­schreibungen fällte der Gerichtshof heute das Urteil. 18 der Angekla^en wurden des Mordes, die übrigen der Teilnahme daran beschuldigt. Rußnak und Bordian wurden derErmordung desEhepaaresFonershi schuldig befunden und zu vier Jahren bezw. acht Monaten Zwangsarbeit verurteilt. Fünfzehn an­dere Angeklagten werden zu Freiheitsstrafen von vier Mo­naten bis zu einem Jahre verurteilt, 36 wurden frei­gesprochen. Ten von den Juden eingereichten Zivil­forderungen wurde keine Folge gegeben. Nack Prüfung etwaiger Berufungen durch den Appellhof totro das Urteil fft 25 A"ril endoUt'a Rechtskraft erhalten.

aus: Am 1. April d. IS. kann unsere StaatSeisenbahnverwaltuna ihr fünfundzwanzigfährigeS Jubiläum feiern. Im Jahre 187 wurde die preußische Eisenbahnpolitik vom Fürsten Bismarck ein­geleitet. Unsere BetricbSlänge betrug 1879 6104 Kilometer, jetzt beträgt fie 83 767 Kilometer, die Einnahmen betrugen 1879 163,8 Mill. Mk., jetzt 1517 Mill. Mk., die Ausgaben 1879 102 Mill., jetzt 929 Mill., der Ueberschuß betrug damals 61 Mill., jetzt 587 Mill. Die Rente des Anlagekapitals ist von 4,3 Proz. aut 7 Proz. gestiegen. Dabei ist der Durchschnittsbetrag der Einnahme für den Personenkilometer wie für den Tonnenkilometer ermäßigt worden. Hätten wir noch die Personen- und Gütertarife von 1879, so hätten wir jetzt ein PluS an Einnahmen von 136 Mill, beim Personen­verkehr und von 142 Mill, beim Güterverkehr; und hätten wir all die vermehrten Ausgaben nicht gemacht, so hätten wir ein Plus von 382 Millionen.

Gießen, 12. März. Marktbericht. Auf heutigem Wochenmarkt kosteten: Butter pr. Pfd. 0.901.00 Mk., Hühnereier 1 St. 67 Psg. 2 Stck. 00-00 Psg., Gänseeier 0000 Psg., Enteneier 8-0 Psg., Käse vr.Stck. 68 Pf., Kasematte 2 Stck. 56 Psg. Erbsen vr.Liter 21 Psg., Linsen pr. Liter 32 Pfg., Taubenpr. Paar0,80-1,00Mk., Hühner pr.St. 1,801,40 Mk., Hähne pr. Stück 0,801,70 Mk., Enten vr. Stück 1,702,20 Mk., Gänse vr. Pfd. 00-70 Psg., Ochsenfleisch pr. Psund 6878 Psg., Kuh- und Rindfleisch pr. Pfund 6268 Psg., Schweine­fleisch pr. Psund 6072 Psg., Schweinefleisch, gesalzen, pr. Pfund 76 Psg., Kalbfleisch vr. Pfd. 6274 Pfq., Hammelfleisch pr. Pfund 60-^74 Pfg. Kartoffeln pr. 100 Kqr. 6,007,00 Mk., Weißkraut ver Stück 912 Pfg., per Zentner 0.000.00 Mk., Zwiebeln pr. Zentner 7,0010,00 Mk., Milch per Liter 18 Psg., Aepfel per Zentner 20 bis 25 Mk., in Körben 00-00 Pfg. Nüsse 100 St. 35-40 Psg.

Berlin, 12. März. Dr. phil. Ernst Vollert, der Mit­inhaber der bekannten Wcidmann'schen Buchhandlung, wurde an Stelle Theodor Mommsens zum Kurator der kgl. Bibliothek ernannt. Es ist das erste Mal, daß einem Buchhändler diese Stelle übertragen wird. Erst vor kurzem hat die Univerfität Halle Vollert wegen der Herausgabe einer Reihe be­deutender pädagogischer Verlags-Werke den Titel eines Ehren- doktors der Philosophie verliehen.

Montag den 14. d. M., nach- der Wohnung des Wiesenwärters mittags 2 Uhr sollen dahier Justus Müller dahier erbvertei- Marktplatz 20 (im Adler) lunqshalber zur Versteigerung

2 Wagen, 1 Egge, 1 Schlitten, 1 Ackerwalze, 1 Iauchefaß, 1 Hächselmaschine, Dickwurz­mühle und sonstige Oekono- mie-, Haus- u. Küchengeräte. Alten-Buseck, 11. März 1904. Großh. Ortsgericht Alten-Buseck.

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R. B. Darmstadt, 12. März. In der heutigen Ver­handlung gegen Prof. Lepsins wurde zunächst ein zweistündiges Verhör mit dem Museumsassistenten Tr. Wittich vorgenommen, der sich sehr eingehend ganz im Sinne des Prof. Back aussprach. Tann wurden die üb­rigen Beamten, der Inspektor des Naturalienkabinetts Tr. v. Koch und die Assistenten Tr. Haupt und List vernommen, hierauf auf Antrag des Verteidigers, weil der Hauptzeuge Kommerzienrat Stützel-München nicht persönlich erschienen war, dessen sämtliche protokollarische Vernehmungen und Korrespondenzen verlesen. Tann trat eine Mittagspause ein. Bei der uim 3 Uhr wieder aufzunehmenden Sitzung wird das Plaidoyer des Staatsanwalts und der Verteidiger beginnen. Tie Verhandlung kommt bestimmt noch heute abend zum Abschluß. Tas Urteil dürfte dagegen erst später erfolgen.

Berlin, 12. Marz. Die Ermittlungen gegen den ver­hafteten Direktor Ernst Buschbeck, der sich wegen umfangreicher Veruntreuungen im Moabiter Untersuchungsgefängnis befindet, haben ergeben, daß Mün­delgelder in ziemlicher Höhe verschwunden sind.

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Freitag bett 18. März, nachmittags 2 Uhr, werden im Versteigerungslokal Seltersweg 11 gegen Barzahlung verschiedene Mo vui ar stücke, sowie einige Kaffaschränke und Pferde aus den Rückständen von Holz­geld, Schulstrafe, Berufsgeuoffen- schast, Krankengeld für November und aus anderen Rückständen

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Mainz, 11. Mär;. In 156 Fällen der Mißhandlung und vorschriftswidrigen Behandlung von Untergebenen on- geklagt, stand acstern der verheiratete 30jährige Sergeant Paul Franz Julius Becker au? Marienthal von der 2. Kompagnie deS Pionierbataillons Nr. 21 vordem Kriegsgericht. Mitange- klaat ist der Sergeant Konrad Leopold SmigerSki von der­selben Kompagnie, der sich jedoch nur bei einer Gelegenheit der Mißhandlung verschiedener Rekruten schuldig gemacht haben soll, inbent er mit der Klopfpeitsche auf sie einschlug. Becker hat mit der Fausi den Soldaten gegen das Kinn und in das Gesicht ge stoßen. Ferner mußten sich die Rekruten vor die Oefen knieen und das Feuer anblasen. Dafür erhielten sie später noch Schläge mit einem Gummischlauch auf den Rücken. Sie mußten hierzu vor dem Bette des Becker, der darin lag, oorbeilaufen. In einem anderen Falle mußten die Soldaten während der Flick- und Putz- flunde in der überheizten Stube Gewehrgriffe üben, diejenigen, die es verkehre machten, mußten sich vor den glühenden Ofen stellen und so langeGriffe* machen, bis ihnen baS Waller am Körper herunterlief. Die Quälereien und Schindereien ließ sich Becker mehrere Monat? hindurch zu Schulden kommen, ohne daß die Vorgesetzten davon Kenntnis erhielten, denn die Mißhandelten unterließen die Mel­dung aus Furcht, noch mehr mißhandelt zu werden. Einem Rekruten stieß Becker so lange den Helm auf den Kopf, bis der Mann Nasenbluten hatte. Becker rief auch einmal ans dem großen Sande einen Rekruten heraus und fragte ihn, ob er ihn jemals geschlagen hätte. Als der Rekrut dies bejahte, schlug ihm der An- geklagte so lange ins Gesicht, bis erNein* sagte! Becker gab gestern zwar einige der Mißhandlungen zu, will sie ober mehr im Scherz* wie im Ernst verübt haben. Ter Vertreter der Anklage­behörde, Kriegsgerichtsrat Reiff, beantragte gegen Becker 2 Jahre Gefängnis und Aberkennung der Tressen, gegen Srnigerski 1 Woche Mittelarrest. DaS Gericht nahm Mißhandlung in 16 Fällen und 2 vorschriftswidriger Behandlung Untergebener für erwiesen an und verurteilte den Sergeanten Becker zu 1 Jahr Gefängnis und Aberkennung der Tressen. Der Sergeant Srnigerski wurde freigesprochen.

Halle a. d. S., 11. März. Das Schwurgericht verurteilte die Frau des Bahnexpedienten Wellenberger, die ihren Mann zu erschießen versucht hatte, zu neun Jahren Zuchthaus, chren Liebhaber StannariuS wegen An­stiftung dazu zu acht Jahren Zuchthaus.

E s f e n a. d. N., 11. März. Der frühere Direktor der Dortmunder Handelsbank Hermann Wulff wurde Degen Bilanzverschleierungen zu a ch t Monaten Zuchthaus mb 4500 Mk. Geldstrafe verurteilt.

Kandel und Uerlrrhr. Volkswirtschaft.

Die finanzielle Lage der preußisch.hessischen Staats- bahnen ist jüngst im preußischen Abgeordnetenhause vom Eisen­bahnminister in das richtige Licht gestellt worden. Der Mehr­überschuß werde nicht 73, sondern 9 3 Mill. M k. betragen und somit nicht nur das ganze Etatsdefizit decken, sondern auch noch eine beträchtliche Summe zur Aus- f ü llung des Eisenbahnausgleichungsfonds liefern. Der Betriebsüberschuß der preußisch-hessischen Bahnen wird in dem laufenden Jahre zum ersten male die Zahl von 6 0 0 Mill. M k. übersteigen. Der Minister führte weiter

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langjährigen Bemihunc: en ^olkSkindergrrte: sfrööetfchen ^indergaten ! en Anfordeningen derGegi: 1 heim zu erhalten, iuf k an den lZemeinderah wo? nlal nachgefucht roube, k ilofitn, dein seit Jahrn hi­nein neue-, zweckentspvchent m Verein zur Verfltaing; so anerkennenswerter als: reffe bedeutende oußeordn) Gemeinderat gestellt rooi^ gestellt ist, wird der tönte ellung einer zweiten tönte aendige Erweitenmg ejahil- ,ren infolge Raummancli; Aufnahme versagt roeren. 1. März, Auf AnreM ' Ilkseld wurde am letztes - n gegründet. trat den ehemaligen Solda>

21m Freitag abeü ' hhrer Rudolph ou8 M .eben und Men'. Er - Lgemernm

In der Mädchentza- och der 28 Jahre M -rhastet. W gtödchen wurde vorgeschM gtk verdienen würden,^, nn. D-bi- Seilt«* . fie blieben nut Jurje e bi. Stein. \ 4t mf 9eJ?S,m5 X11r Mtrforfenbe L_ _ fln vergangen *'

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