Ausgabe 
12.3.1904 Erstes Blatt
 
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Samstag 12. März t 904

154. Jahrgang

Erstes Blatt

monatlich

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ifi-i bejwttgi. * 'ivaöei i rHaltung J!

»Punkt meiner Kl­einer töberatitf fc r einzelnen 9kgirr jeher Versuch, grat. , energisch ^urüdtok

Uolitische Tagesschau.

Der preußische Landtag gegen den Reichstag.

Unser Berliner parlamentarischer Mitarbeiter schreibt

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diePost Mk.2.viert el- iahrl. ausschl. Bestellg. Annahme von Anzeigen für bie Lagesnummer bis vormittags 10 Uhr. ZeilenpreiS: lokal 12Pf^ auswärts 20 Psg.

Verantwortlich Hhr den poIlL und allgem. Teil: P. Wittko- für .Stadt und Sank4 und Gerichtssaal*: August Goetz; für den An­zeigenteil: HanS Beck.

er keine Milde gelten !sje rt, wie ich gesprochen

Nr. 1

«rfchei täglich anbei intagS.

Dem Giebr Anzeiger werden iiüechsel mit dem Dessls, Landwirt die Glehe, Zamilien« Müller vual in der

Wocheigelegt.

RotationÄck u. Ver­lag bet h l'sehen Unive>1.-ih-u. Stein­druckerei. i. Lange. Nedaki iorÄ^veduian und »ckerei:

Schn laße 7.

Adresse fDepeschen: «nzeig Gießen.

FerntprechchlußNr 51.

ntgLic.;, oasi du a - D.. Dänische # ben zwar immer

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vezugspret»: monallicb 75viertel* jährlich Alk. 2.20; durch Abhole- u. Zweigstellen monatlich 65 Pf.; durch

tag wie im Reichstag mit Uebergrifscn. Und was der haupt­sächliche Nachteil ist, die Erledigung der Geschah in beitot Parlamenten wird, fortgesetzt verzögert durch dierollen­widrigen Seitensprünge".

Zu den Tagesfrageu.

R. Berlin, 11. März.

Tie Mitteilung desVorwärts", daß die Regierung den Gedanken einer Reichstagsauflösung, in diesem Frühjahr, erwäge, wird in parlamentarischen Kreisen nicht ernst genommen. Auch an amtlicher Stelle ift- nach un­seren Erkundigungen, von solcher Absicht nichts bekannt. Allerdings sind auch heute wieder vom Marine-Etat nicht weniger wie acht Million en Mark gestrichen worden, und das Zentrum scheint zeigen zu wollen, daß es zu besonderem Dank für die Aufhebung des § 2 des Jesuitengesetzes sich nicht verpflichtet fühlt. Aber darum wird es nicht gleich eine Reichstagsauslosung geben, die zudem schwerlich den Erfolg hätte, ein in Militär- und Marinefragen gefügigeres Parlament zu be­kommen. TieNordd. Allg. tztg." erwähnt heute abend die Meldung desVorwärts" nicht einmal. Dagegen sucht das offiziöse Blatt den Widerspruch gegen den Iesuiten- gcsetzbcschluß mit dem Hinweis auf frühere Zustimmungs- Äeußerungen bekannter Parlamentarier, u. a. B^nnOsens, zu verteidigen. Interessanter würde sein, das Blatt der Regierung über das Vorhaben mehrerer Bundesstaaten zu hören, wie der acht t h ü r i n g i s ch e n S t a a t e n durch Landesgesetz die vom Reich geöffnete Tür zuzuschliehen.

Eugen Richters Rücktritt von der Freisinnigen Zeitung.

In der Verhältnissen der Freisinnigen Zeitung und namentlich in ihrem Zusammenhänge mit Eugen Richter tritt eine vollständige Aenderung ein. Tie Freisinnige Zeitung, die bisher in der Aktiengesellschaft Fortschritt herausgegeben wurde, geht, wie wir schon kstrz erwähntem in eine neugegründeteVerlagsanstalt Deutsche Presse G. m b. H." über und wird in Zukunft unter dem Namen Freie Deutsche Presse" mit dem Untertitel Freisinnig« Zeitung erscheinen. Eugen Richter zieht s ich gleich­zeitig ganz von der Redaktion zurück, die an­geblich auf Tr. Müller-Sagan übergeht. Der Ent­schluß Richters, seine durch lange Jahrzehnte au § geübte journalistische Tätigkeit auszugeben, ishauf fernen GeWund­heit s z u st an d zurückzu führen, der ihm die Fortsetzung! seiner journalistischen Tätigkeit neben der gleichzeitigen Ausübung seiner parlamentarischen Pflichten unmöglich macht. Es ist auch in Zukunft nicht ausgeschlossen, daß Richter hin und wieder in der Freien Deutschen Presse Artikel veröffentlichen wird, aber der eigentlichen redaktio­nellen Tätigkeit wird er in Zukunft vollkommen fernstehen.

Richters Entschluß, seine politische Tätigkeit ein- zuschränken, bedeutet für diejenigen keine Ueberraschung, denen seit geraumer Zeit bekannt war, wie sehr feine ungeheure Arbeitskraft durch sein körperliches ^finden geschädigt wurde. Wenn jetzt angedeutet wird, daß Mchters Einflußauf die Freisinnige,Volkspartei eine große Schwäch­ung erfahren werde, so dürfte das höchstens insofern richtig ein, als ein Mann in voller Gesundheit und Manneskrasl einen Einfluß naturgemäß aktiver und intensiver zum Ausdruck bringen kann, als jemand, dessen Arbeitskraft durch körperliches Leiden geschwächt ist und der dadurch ge- zwungen wird, seine Tätigkeit^einzuschr^kem^^^^^^

AcHrieg zrvisSen Japan und Wußtaud.

Ein neuer Seekampf bei Port Arrynr.

Einelegramm desStatthaltersAlereiew an de Kais er von Ruß la nd aus Mukden besaat: Ter Koiandant der Flotte, Admiral Makarow, meldet aus Pit Arthur von gestern: Sechs Torpedo­boot e,ie unter dem Kommando des Kapitäns Matusse-

Telegraph" erfährt aus Shanghai vom 10. März: SP ^va n er sind Höch st erfolgreich m der Der - 5 ?; rr her Bewegung ihrer Truppen. Wahrichein-

i'^ber^verdcn^nachdem^Port Arthur unschädlich gemacht 1,1 SV 2 ?Sori)§ in nördlicher Richtung gleich, ^ig^om ^nto»ng^ar^^n1e^ sowie vom Jalu- ^^S^^ill^Ervreß" erfährt, wirb aus Kobe ein neuer

sich die Rnss-n »urüL Ein Japaner wnL . Amtsblattes von Söul der- -WSstes»« tot ~- äs,*.... J?-""*

1 ^Konzession betreffend die Widschu-Soeul- Tien bahn wurde von den japanischen und koreanischen ^Der^,,Stand a?§"toichst^, Äffische Trupven

Hiirfin einen javanischen Offizier und fünf Mann uber- - as t welche als Gefangene nach Irkutsk gebracht mürben. " 'Aus dem russisckM Hauptquartier MuLen wird unter h-i 11 März gemeldet: Infolge von verschiedenartigen

/ntg-g°n gesetzten Mitteilungen v°nL° n d. u men japanischer Truppen an verschiedenen Kulten und weiteren WsMcn der lapanischcn Heeres- ^una ist das in Chardin eingetrvffene Arnie°r°rps eom Adstabe zurückgehalten worden. Da sehr starke Fröste ^getreten sind macht die geeignete Unterbringung dieser

Truvvenmassen Schwierigkeiten. Großsurft Boris ijste^'mit ^Begleitung am 10. Marz nach dem Kriegsschau-

Konzessionen für ungiltig erllart, darunter zene, durch die sich Korea des Rechtes begab, die Insel ftojebe zu veräußern, ferner die Kohlengrubenkonzesstonen m UI- leungdo und in den Tälern des Tumen und Jalu. x_\e Ungiltigkeitserklärung der Rußland gewährten Konzessionen wird von der koreanischsen Regierung noch besonders bekannt gemacht.

Die Japaner haben die Besatzung der gekaperten Handelsschiffe, bestehend aus 400 deutschen, russi­schen und chinesischen Matrosen, fr ei gelassen, wahrend die Offiziere, 40 an der Zahl, sich noch in Sa.ebo befinden.

DerTemps" berichtet aus Petersburg, die Entsendung der baltischen Meer flotte nach Ostasien werde im Juli erfolgen. Tag und Nacht werde an der Aus­rüstung der Schiffe gearbeitet. Die Flotte soll aus neun Panzerschiffen, sowie einem Kreuzer und mehreren Tor­pedobooten bestehen und an Zahl der japanischen Flotte überlegen sein. Man ist der Ansicht, daß die baltische Meer- flotte den Krieg zu Ende führen werde. Es soll auch ver­sucht werden, den Weg durch das Weiße Meer durch Eisbrecher zu bahnen. Wenn dies gelänge, würde die Flotte bereits im August oder September auf dem Kriegsschau­plätze anweseno sein. m f

Auf der Strecke Atschinsk-Irkutsk der sibirischen Bahn entgleiste ein Postzug. Eine Person wurde ge­tötet, acht erlitten Verletzungen. Der Materialschaden ist bedeutend. , _ _ , .

Paris, 11. März. Ter Petersburger Korrespondent desFigaro" will aus bester Quelle erfahren haben, der Zar habe den deutschen Kaiser gebeten, ihm während der Tauer des Krieges seine Ansichten über die Entwickelung der militärisch en Situation mitgu teilen. (Die Nachricht klingt höchst unwahrschein­lich. T. Red.)

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untenn 11. März:

Dem Reichstag ist heute vom preuß'schen Abgeordneten­haus Fehde angesagt worden! 'Ts muß a u f h ö r e n, daß der R e i ch s t a g sich in die Angelegenheiten der B u n d e s- ft a a t e n einmischt.Haben wir denn itn Landtag zu bestimmen oder ist der Reichstag die maßgebende Instanz? Tie Grenzen der Befugnisse des Reichstags müssen endlich scharf und llar gezogen werden." Diesen überraschenden Vorstoß gegen den Reichstag mackste gegen Schlup einer sonst ziemlich sonst verlaufenen Sitzung der konservative Abg. v. Heydebrand, unter donnerndem Beifall von fast allen Seiten des Hauses. Der Unmut im Abgeord- netenhaus darüber, daß namentlich die Sozialdemo­kraten die ihnen im preußischen Parlament versagte Kritik an preußischen Zuständen gründlichst im Reichstag ausüben, hat schon lange gegärt. Herr v. Hevdebrand sprach also seinen Kollegen aus der Seele. Nur wird der Protest schwerlich viel helfen. Die sozialdemokratischen Redner fangen es so geschickt an, wenn sie Abstecher auf das preu­ßische Gebiet unternehmen, sie stützen sich entweder aus ein Aufsichtsrecht des Reiches, oder sie flechten beiläufig eine kleine Bosheit ein, daß ihnen mit dem Ruf zur Sache selten beizukommen ist. Die Agitation für Preußen besorgt die Sozialdemokratie im Reichstag ebenso eifrig, als wenn sie im preußischen Landtag Sitz und Stimme hätte. Ja, noch wirksamer. Denn die Debatten des Reichstages haben ein bedeutend kräftigeres Echo. Das ganze Reich bildet die Hörerschaft. Der preußische Minister des Innern, Frhr. v. H a m m e r st e i n selbst, erkannte zur tiefen Kränkung der Landtagsmitglieder viele Oho-Rufe bezeugten es dem Reichstag die größere Resonanz zu. Diese E/wagimg sei auch eine der Gründe gewesen, weshalb preußiche Minister, was Abg. v. Hevdebrand scharf getadelt hatte, im Reichstag nochmals den Sozialdemokraten auf die Beschwerden über die Russen-Ausweisungen Rede standen. Die Niederlage der Sozialdemokratie würde nicht so vollständig gewesen sein, wäre die Abwehr nur im Abgeordnetenhause erfolgt Sie mögen, m. H., von unseren Verhandlungen so groß denken, wie Sie wollen." Frhr. v. Hammerftein hatte das gesagt; als er sich niedersetzte, blieb jegliches Beifallszeichen aus. Eisiges Schweigen ringsum. Diese Verletzung des Selbstbewußtseins der preußischen Parlamentarier lund gerade heute fehlten wegen der Etatserörterung im Reichs­tage die meisten Doppelmandatare, Herr v. Heydebrand gehört allerdings seit den Neuwahlen zu diesen) hatte nicht kommen dürfen. Frhr. v. Hammerftein war augenscheinlich auf die Anschmeidung dieser staatsrechtlichen und prak­tischen Frage nicht vorbereitet. Er lehnte ab, au, Einzel- heiten einzugehen und erllärte sich nur im allgemeinen damit einverstanden, daß der Reichstag sich der Einmisch­ung in die Rechte der Bundesstaaten enthalten solle, und ferner damit, daß für die preußischen Minister nicht die Pflicht bestehe, im Reichstag über preußische Angelegen­heiten sich zu verantworten. Nun kann man gespannt sein, was der Reichstag auf die heutige Zurechtweisung demnächst erwidert. Abg. v. Hevdebrand beugte vorsichtshalber dem naheliegenden Einwand vor, daß ja auch der

Landtag vielfach in Reichsangelegenheiten breinaerebet hat, z. B. in die Handelspolitik. Herr v. Hevdebrand, übrigens ein vorzüglicher, llarer Sprecher, machte demgegenüber geltend, der Landtag könne beanspruchen, auf die Instruk­tionen der preußischen Bundesratsbevollmächtigten einen gewissen Einfluß zu üben. Bekanntlich hat Graf Bulow seinerzeit, als von ihvi im preußischen Abgeordnetenhaus Auskunft und Zusage über die Erhöhung der Getreide­zölle geheischt wurde, dies ähnlich begründete Verlangen kurz und bündig abgelehnt. Gesündigt wird also im Land-

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witsch, der Nacht vom 10. März in See gegangen waren, stieße ailf feindliche Torpedoboote, die von 1 Kreuzergefolgt waren. Es kam zu einem heftigen ' Kamp, in dessen Verlaufe das TorpedobootVlastny" ein feidliches Torpedoboot durch eine Whithead- mine zi Sinken brachte. Auf der Rückkehr erlitt das von Lemnt Serguejew befehligte Tor ped ob o otSte­re gutiy" Havarie, verlor die Maschine und begann zm ken rn. Um 8 Uhr ftüh kehrten fünf Torpedoboote zmrück. 7s die Lage desSteregutschy" offenbar kritisch tturde, ßte ich meine Flagge auf demNowiß^ und eilte i!i-m zuilfe. Aber fünf feindliche Kreuzer um­ringt unsere Torpedoboote und das Panzer- geschwar näherte sich Es gelang mir nicht, den 8ter,utschy" zu retten, welcher sank. Gin Teil brr Bähung geriet in Gefangenschaft, etn Teil ertra'. Von Der Besatzung ber Schiffe, bie an dem yiachtgchte teilnahmen, tourben ein Offizier schwer, br e t icht verwundet; 2 Soldaten f i u b t o t, 18 berunbet. Um 9V» Uhr eröffneten 14 fein bliche C ch I s , bie sich vor Port Arthur gesammelt hatten, das A ombrdement, welches bis 1 Uhr nachmittags bewerte Ich nehme an, daß der Feind 154 Geschosse zwöls- zSilligeKalibers abfeuerte. Tie Beschädigungen der Schiffend unbedeutend; sie sind alle k a m v f f a h ig. Lerli: ein Offizier leicht verwundet, ein G otb: tot, vier verwundet. Tie Erhellung des ÜLimpsttzes durch Scheinwerfer ist sehr gelungen. Wieder» hiolte llven unserer Batterien zwangen die seind- li cheTorpedoboote zum Rückzüge Morgens bei MmbeS Bombardements antworteten bie GZchütze der fleftun auf das feindliche Feuer. Die Besatzungen aller Michisfcbewiesen große Kaltblütigkeit. Aus dem Zwischen- d! ck w den die gewöhnlichen Arbeiten fortgesetzt, obgleich bie fadlichcn Geschosse einschlugen. Ter ja panisch e ft re uctTakasago" scheint erhebliche Deschä- bHgugen erlitten zu haben.

3 bem Telegramm des Statthalters Alexejew heißt tV weir: Bei dem Gefecht ber Torpedoboote mit den ;a- punifdn Kreuzern wurden leicht verwunbet Kapitän ^atufwitsch, Fähnrich Mexandrow unb Maschinist Bli­now ; chwer verwunbet Fähnrich Zaev (Verlust des rechten

Deutsches Reich.

Berlin, 11. März. Ter Kaiser traf hente mittag in Potsdam ein unb fuhr nach der Reitbahn des Regiments Garbe bu Corps. In ber Rettbahn motjnte ber Kaiser einer Ossiziersreitstunde bei. Nm 11 Uhr begab ich ber Kaiser nach bem Lustgarten unb besichtigte dort die vom Kronprinzen geführte 2. Kompagnie des ersten Garde-Regiments zu Fuß. Nach dieser Besichttgung sand ein zweimaliger Vorbeimarsch des gesamten ersten, Garde- Regiments, das erstemal in Zügen, das zweitemal in Kvnv- baqniefront statt. Darauf fulyr der Kaiser nach dem Offizierskasino ber Garde du Corps, wo er an einem rzruh- stück teilnahm. Nm IV2 Uhr begab sich der Kaiser mittels Sonderzuges nach Berlin unb von hier reiste er um II1/2 Uhr abends nach Bremerhaven ab, von wo er morgen bie Mittelmeerfahrt an tritt. Zur Ver- abschiediing waren ber Kronprinz unb Graf Bülow er­schienen. Um 6 Uhr nachmittag traf in Bremerhaven b^ retts ber Sonberzug mit einem Teil ber Gäste des Kaisers ein. Auf bem Weserstrom ankert bas SchiffFriedrich^ Kar , bas benKönig Albert" begleitet. An Bord des lateren ist eine Vorrichtung für Funkentelegraphie angebracht.

Die Meldung, daß Kaiser Wilhelm auf sein^ Fahrt durch ben Kanal Dover anlaufen will hat dort große Genugtuung hervorgerufen. Sollte der Laster 0er Nacht vor Dover eintreffen, so soll ihm zu Ehren bie Illu­mination der Seesette der Stadt beschlossen werden.

- TerReichsanz" verSsfmMcht das

8. März Bett, die Aufhebung des 8 2 des G-se^s über den Orden der «eNfchast S-k" vom 4. Kiü E

- Im Landtag zuDeimar gab heute Staatsmmcher Tr. Rothe auf eine Anfrage biejMimmfl ab, daß bie weimarische Regierung gegen bie Shiftyebimg be§ § B des Jesuitengesetzes gefttmmt. Me aus Weimar Wetter telegraphiert wird, soll nach ber par iellen Aufhebung des Jesuit en gesetzes in sämtlichen acht thürin­gischen Staaten bie älter en Lanbes gesetze ge­gen den Jesuitenorden regierungsieittg wieder in Kraft gesetzt werden. Auch die Parteien des an Hai­ti sch en Ländtages bereiten die Einbringung eines Lan­desgesetzes an Stelle des aufgehobenen § 2 des Reichs­gesetzes gegen die Jesutten vor. Im Landtage zu So u-

Kommandant von Port Arthur meldet folgende Ein- ztHieirt über bas Bombardement vom 10. Marz: Als der F'inbdas Feuer eröffnete, antworteten unsere Batterien. Zechsseindliche Sckstffe, die hinter dem Leuchtturm von Äiaotyaw hielten, schossen aus ihrer geschutz en Stellung amf d Festung. Um 1i/i Uhr nachmittags hörte das Bom- bc.irdc.ent auf. Ter Feind gab etwa 200 Schuß ab. Ein o(on ütterie 15 abgefeuertes Geschoß beschädigte eimn j-apaischen Kreuzer schwer. TaS feindliche Lowardement richtete unerhe blichen Schaden cm- echs Soldaten wurden getötet, in d er n t a b t w,urdi drei Personen schwer verwundet. Na^y einerMeldung des Generals Stössel legten Offiziere unb Sotbcn ber Stranbbatterien musterhafte Beweise von Mut Mannszucht unb Schießsicherheit ab.

Weitere» vom Kriegsschauplätze.

ie Russen zogen sich sämtlich von Tscho- nadhue nach Wibschu zurück, wo sie emen Erd- rallaufwarsen, der einen Teil des allgemeinen Verteidig- i-na-vstems bilden soll in Verbindung mit Besestigurigen, Won ben Russen schon am linken Jaluuser angelegt

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von ieiten der Regierung jj y10 lottwährenb mit br nb Revolution tofettiert. » * uibren. Die Berivaltui ima 'Leisall links.) M: Der Vorredner hat if- s bcm'Wbg. Mller-Meiningn

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'bengig von einer techch'its Ibung, wie ich es borbir c? mmgen erklärt, er hak r:- i sälll meine ganze fc;- Nugdanl) Herr Sfc.'ei

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Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen

bin ein fertiger $lam, k Don ®}rgein für fc hier sage, das läge ich ie niemanbem das Recht zu. r ich, die Achtung, dir D zu gründe gehen. W b- ivelche die Presie mir gegt? ionit nichts. «Beifakl.i bie weitere Beratung ft