Ausgabe 
12.1.1904 Zweites Blatt
 
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Wetter

11. Jcümar 1.1b C.

Niedrigste Temperatur am 10. bis

Höch'ie

3,5* C.

10.

11.

K. Roth.

Burkhardsfelden.

Januar 1904.

erb rannt.

* Ajaccio, 9. Ian. Der hier ermordete Deutsche

Bamberg, 10. Jan. Die Regierung hat die S ch l i e fr ng des hiesigen Stadttheaters wegen seiner Feuerge-

zunahme von 12,88 Hg. auf, die hauplsitchncy ourcn oa5 naBrarre Wetter veranlaßt morden ist. Immerhin ist das diesjährige Er­gebnis em solches, daß die Viehbesitzer, welche ihre jungen Tiere auf die Weide geschickt hatten, zuirreden sein können. Auffällig ist die geringere Zunahme der Tiere auf der Jungviehweide Wernings. Ter Grund für diese Erscheinung liegt nicht in den Futterverhält- nissen oder sonstigen Eigenschaften der Weide, sondern tn der wesentlich geringeren Qualität der hier aufgelriebenen Tiere. Es icirb hierdurch die von maßgebendeii Tierzuchtern üertreteue Ali­scht bestätigt, daß Rasse, gute Abstammung bei entsprechender RÖrperfomi die Futterverwertung bedingen.

Tie Proviiiztal-Jungviehivetden zu Lauterbach, Zell und Tiergarten haben im letzteti Jahre die noch nötigen Erroeiterungs- bauten erfahren, sodaß sie allen billigen Anforderungen genügen. Auch die auf die Weide §u Tiergarten, die hauptsächlich als Fohlen- wetde dienen soll, aufgetriebenen Fohlen hatten sich gut entwickelt, o daß die Besitzer derselben im allgemeinen mit dem Resultate wohl zufrieden waren.

fährlichkett angeordnet.

* Geste (Schweden), 11. Ian. Bei einem Brande aus der Station Hügbo ist eine Frau mit vier Rindern

München, 11. Jan. Der früh um 8 Uhr 7 Min. von Kempten hier eingetroffene Person en zu g fiihr zu rasch in die Einsteighalle des Zentralbahnhofs ein, sodaß der Prell­bock zertrümmert wurde und die Vorspannlokomotive ent­gleiste. Zwei in der Nähe befindliche hiesige Kaufleute erlitten durch abspringende Trümmer des Prellbocks Ver­letzungen, der eine einen Unterschenkelbruch, der andere leichte Prellitng des Fußes. Von den Jnsaffen des ange­kommenen Zuges erlitten zwei Reisende Prellungen.

München, 11. Jan. Ucber das Vermögen des 'rüheren Reichstagsabg. Leonhard Seyboth ist Konkurs eröffnet worden.

Mcteorotogtjttre löcobudjtiingeii der Station Gießen.

Mihnchcn in öcrrmDtcr Herdcrge M §tiinat.

Ein heimatloser Wandrer trat ich ein In ein Asyl, wie man es uns gewahrt. Zur Heimat", les ich, und aus bittrer Pein Ein schlimmes Grinsen meinen Mund umfahrt; Kurz grüß ich die Genossen, setz mich nieder, Stumm nickend dankt man nur nur hin und wieder.

Weihnachten heut I Ich spür's, es ist so still, In sich versunken sitzt mein Nachbar da; Was jener dort mit seinen Trauen will I Ob er un Traum die liebe 'Dlutter sah? Bei dem Gedanken senken sich die Lider, Em Frösteln zieht erschauernd durch die Glieder.

O, sel'ge Zeit 1 als ich noch ward geliebt, Als noch der SDlutier Geist mich treu umgab I Ta kommt es wieder! Weh, das Glück zerstiebt, Ter Menschen Bosheit hetzt mich in das Grab. Ich springe auf! Toch auch dte andern stehn, Mechanisch muß ich mit zum Ehristbaum gehn. Was tvohl der Pfarrer spricht! Von Gottes Sohn? Von dem, der unsre ganze 9lot erkannt, Ter stumm ertrug der Menschen Spott und Hohn Und uns erlöst von Haß und Unverstand?

Wie er auch reden mag, mir kann's nicht frommen, Der Märchenglaube ist mir längst genommen l

Ich kenn' die Christen leider nur zu gut, Sie leben ihres Meisters Lehr' zum Hohn, Vampyre sind's, sie saugen unser Blut Und prellen uns um den verdienten Lohn! So stürmen durch's Gehirn mir die Gedanken, Wer bringet Heilung dem Gemüt, dem kranken?

Ter Pfarrer nicht, spricht er gleich warm und schön, Es ist sein Amt, er war' wohl sonst nicht hier, So denk' ich bitter, schau' mich um und stöhn' Ein Gast sitzt neben mir, ich guck' und stier', Ob den der Vorstand wohl hierher rnochf senden? Wer es auch sei! Ich tann den Blick nicht wenden.

Die Predigt schweigt, man unterhält sich nun, Und ich seh' unverwandt den Fremden an. Was alles mag in diesen Zügen ruh'n! Jetzt Hoheit, Würde. Milde, Güte bann! Und da ein neuer Zug! Es hat geschrieben Eherne Schrist der Schmerz, die ist geblieben.

Wie ich dies sehe, klopfet mir das Herz! Wer tiefes Leid auf dieser Erde trug Und doch bewahrt die Hoheit m dem Schmerz, Der sei uns Prediger mit Recht und Fug! Und rote ich in sein Auge mich vertieie, Ist mir's, als ob ein guter Geist mir riefe.

Der Geist der Mutter ist's, der Stimme nach, Ich sehe sie! Du, liebe Schwester, auch? Stein alter Lehrer? Wird die Kindheit wach? Sie kommen all', mich streift der Liebe Hauch, Jetzt stehn sie greifbar da, als ob sie lebten, Die scheu, als 'Schatten, mich vorhin umschwebten.

Du hall geweckt sie und nun gehst Du fort. Tank Dir! Dein gutes Werk hast Du vollbracht. Der Herbergvater nun ergreift das Wort: Wißt ihr, wer jetzt gewünscht euchGute Nacht"? In jeder Zeitung kann man's morgen lesen, Der Großherzog Ernst Ludivig ist's gewesenF Ein wilder Jubelruf bricht da aus jedem Mund: Der Landesvater hoch und hoch und hoch!" Ich aber such' mein Lager auf zur Stund', Weil durch mein Herz der Sturm zu mächtig zog. Und jetzt bekämpfte ich die wilden Triebe Und dien' aufs neu dem reinen Gott der Liebe.

Landwirtschaft.

Die BetriebSergebniffe der Oberheffifchen Provinzial- Jungviehweideu im Sommer 1903.

Tie vom Landwirtschaftlichen Verein für die Provinz Ober' Hessen eingerichteten und unterhaltenen vier. Jungoiehweiden sind im letzten Sommer wie folgt besetzt gewesen '

Wernings mit 10 Fohlen, 64 Rindern,

Tiergarten mit 66 11

Zell nut , ö6 ,

Lauterbach mit 70

Das Ergebnis des Betriebes ist aus folgender Tabelle er-

69,77 Kg.

Vergleicht man die durchschnittliche Gewichtszunahme, bie in diesem Jahre 69,77 Kg. betrug, mit berjenigen deS vorigen Jahres, wo sie sich auf 82,65 Kg. stellte, so fällt vor allem eine Minder-

»efrntenftei blieben, so wuchs das Vermöa-en dieser An­stalten mehr unb mehr an, und es gab bald Zetten, in denen sogar Gesunde unter dem schwindelhaften Borgeben, leprös zu sein, Aufnahme in die Leprosorien suchten. Abra­ham a santa Clara wußte sogar ein Wurzelmittel, mit dessen Hilfe mau sich zu einem angeblichen Leprösen machen könne. Tas Heiraten war den Kranken in manchen Anstalten erlaubt, in manchen streng untersagt. Gewöhnlich wurden 10 Aussätzige in em Spital ausgenommen, mitunter auch mehr. Tie Leprösen hatten ihre besonderen Schutz­patrone. In der Neuzeit wurden die Leprosorien allmählich ut gewöhnliche Krankenhäuser umgewandelt, und im 18. Jahrhundert waren die Insassen der Leprosorien meist nicht mehr leprös. Außer die.en Abschließungsmaßregeln war kein Mittel der Heilkunst für Lepratranke betanut und gebräuchlich. Sobald die Krankheit festgeftell-t war, kamen bie Sonoerkranten in ihre Spitäler, unu die Aerzte be­kümmerten sich nicht mehr um sie. Prof. Sticker erwähnte den mittelalterlichen Glauben, daß durch Baden in ge­sundem Menichenblut die Lepra geheilt werben tonne. Dreier Meinung waren auch Paracelsus und Bacon von Berulam, der die Hoffnung auszprach, dies Mittel möge sich bald durch ein anderes ergehen lassen. Tie Entscheidung dar­über, ob ein Kranker leprös mur oder nicht, lag in früherer -Zeit gar nicht in den Händen der Aerzte. Oft mußten Kraute ein Probejahr in Abgeschiedenheit von der Welt leben. Erst in späterer Zeit wurde bie Prüfung Aerzten an ver­traut. Nicht sehr selten waren die Fälle, bei denen man sich der Leprosorten bediente, um ferne Ziaryfucht zu befriedigen oder unbequeme Feinde der Lepra zu verdächtigen unb auf diese Weise aus der Welt zu schaffen. Prof. Sticker ick>loß seinen Vortrag mit dem §iruuei|e darauf, welche seltsame Beweise der Setbstlo.igleit um) Opfermuügfrit doch auch das Mittelalter emec so schrecklichen, etet-er regend en Krankheit gegenüber hervorgebracht habe. Seine Aus­führungen vervoilstäiidigte der Reoner mit der Bvrzeigung vieler Bilder von Lepratranken. Nach einer kurzen Tis- kussion und einem Schlußwort des Borsitzenden war der Unterhaltungsabend zu Ende.

** Französische Bor träge. Lector Goetschy kündigt uns für die nächsten Wochen eine neue Reihe von Vorträgen an. Sie weroen voraussichtlich Freitags statt­finden und bereits am 22. Januar ihren Anfang nehmen. Ter eine soll das Strafen leben in Paris unter Vorführung von Lichtbildern, die übrigen die Entwicklung des modernen Dramas von Au gier an b.s R o st and behandeln. Näheres wird demnächst betaiuit gegeben werden.

(r) Allertsh aus en, 9. Jan. Im GasthausZur Linde" hielt heute abend der Wanderredner Häuser, ge­sandt vom Bunde der Landwirte eine zahlreich be­suchte Versammlung über das Themadie berechtigten Forderungen des deutschen Bauern- und Mittelstandes". Nach einer Diskussion traten 22 Anwesende dem Bund der Landwirte bei.

M a in z, 11. Jan. Ter Brand des Theaters in Chicago Lat auch unserer Stadtverwaltung Veranlassung gegeben, der Frage des Umbaues d e s St ad t t he a te r s näher- yttreten. Baurat Hellmer in Wien hatte schon vor Jahren im Auftrage der Stadt einen Plan zum vollständigen Um­bau des Theaters ausgearbeitet, aber aus finanziellen Rücksichten wurde nur ein kleiner Teil des Umbaues zur Ausführung gebracht und die Hauptsache unterblieb. An­gesichts der furchtbaren Katastrophe dürfte die Stadtver­waltung der Feuersicherheit unseres Theaters eine größere Aufmerksamkeit widmen und der Stadtverordnetelt-Ver- sammlung darüber demnächst eine Vorlage unterbreiten.

cp. Frankfurt, 9. Jan. DaS in der Kaiserstraße ge­legene Panoptikum Castans ist alltäglich daS Wanberziel von Groß und Klein, die die Prinzeffinnen aus Liliput bewundern wollen. Die kleinen Damen benehmen sich so charmant und vornehm, daß viele ihnen ihre Sympathie entgegen bringen; lauter andauernder Beifall erschallt nach den Vorträgen, die die Kleinen mit heller Stimme und vieler Drolerie zum Besten geben. Das Interesse für diese Attraktion des Panop­tikums ist in allen Schichten der Gesellschaft zu bemerken; ersichtlich wird dies, wenn man zu gewissen Tagesstunden vor diesem Etablissement vorbeikommt und die große Anzahl herrschaftlicher Equipagen halten sieht. Es freut sich eben ganz Frankfurt, diese Gäste m seinen Mauern zu beherbergen. (Der Eintrittspreis beträgt 50 Psg. und die kleinen Prin­zeffinnen sind ohne Extra-Entree zu sehen.)

Frankfurt, 11. Jan. T-ie Lanbgräfin von Hessen reifte gestern zum Besuch ihrer Tochter nach dem Gut Rettershof bei Schneibheirn im Taunus. Man teilt berFrkf. Ztg." mit, baß nicht nur bie Brauerei Bin ding Reflettantin für Ermietung der Hauptwache war, fonbern fast sämtliche hiesige Brauereien und sogar eine auswärtige fürstliche Brauerei. Man ist aber städti- scherseits zu dem Entschluß gekommen, die Hauplwache üoerhaupt nicht für eine Bierwirtschaft zu verpachten. Da­gegen besteht bekanntlich die Neigung, den Dau in ein Kaffeehaus umzuwandeln. Dabei ist Voraussetzung, daß sich ein Unternehmer findet, der in der Lage ist, die Kosten des Umbaues usw. in nicht geringer Höhe aus eigenen Mitteln aufzubringen, da die Stadt, dafür keine Aufwendungen machen will. Sonntag abend wurde im Stadtwald ein junger Schlosser namens August Stein b e- wußtlos mit einer Schädelwunde aufgefunden. Er wurde in einer Droschke nach dem städtischen Kranken­haus verbracht, wo er kurz nach der Einlieferung starb, vhne nochmals das Bewußtsein erlangt zu haben. Ver­mutlich war Stein in eine Schlägerei verwickelt. Trotz eifriger Nachforschungen der Polizei, ist eS noch nicht ge­lungen, die Täter zu ermitteln. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde bie Leiche zur gericht­lichen Sektion nach bem Sachsenhäuser Friebhof der- bracht.

Berlin, 11. Jan. Die Blätter melden zahlreiche Unglücksfälle auf dem Eise. Gestern ertranken in der Umgebung von Berlin beim Eislauf 6 Personen. 16, die ebenfalls einbrachen, wurden gerettet.

* Potsdam, 10. Jan. Heute mittag sind auf der Havel zwischen Sarrow und Moorlakc fünf Personen beim Schlittschuhlaufen eingebrochen. Eine Dame, die Tochter des Kunstverlegcrs Kirnise, und zwei Herren sind er­trunken. Die beiden Brüder der genannten Dame wurden gerettet.

Dresden, 11. Jan. An der Eingangspforte des Tollkewitzer Friedhofes hat heute Mittag ein Sattlermeister aus Kunersdorf bei Schandau seinen achtjährigen Sohn anb dann si ch selbst erschossen. Der Knabe war sofort tot Der Vater starb nach kurzer Zeit»

ist nicht Gymnasialdirektor ' in Baden, sondern der Direktor des Realgymnasiums in Langenberg (Rheinland) Dr. M ey e r.

* Washington. 9. Jan. Es ist ganz unglaublich, was ein Senator alles zu seinen gesetzgeberischen 'Arbeiten braucht auf Staatskosten natürlich. So teilt der Staats- efretär in fernem Bericht unter TitelRebenausgaben" mit, daß die 90 Herren im letzten Jahre allein 300000 Toll, rHands chnhkästen, Pompadours, Taschenbüchcr, Füllfedern, Manicurcbestecke unb ähnliche Dinge, die unbedingt notwendig sutd, um die Klinke der Gesetzgebung vor dein Einrosten zu bewahren, verpulvert haben. 25 OOu Chininpillen, Hunderte von Palleten Kaugummi usw. dienten dem gleichen Zwecke. Ueberhaupt kostet der Senat den Staat eine stattliche Summe. In dem letzten Jahre legte bie Misera comribuens piebs für bie meist Tollarmillionen- schweren alten Herren 500 000 Dali, in Gehältern und 'j)ieilengelbent, 500 000 Doll, inRebenausgaben" unb 500 001) Doll, als Gehälter für die Beamten des hohen Hauses an.

* Zum Konkurs der Prinzessin Alexandra von Isenburg und Büdingen wird derN. B. L." folgendes mitgeteilt: Bald nach dem Tobe des Vaters rer Prinzessin wurde das Gut Falkenberg bei Kassel ver- teigert unb bie Prinzessin suchte sich ein anberes Domizil. Sie fanb, baß bas Tro m peter schlößchen in k- kingen gut für sie war, setzte sich mit bem seitherigen Besitzer, Bolly (jetzt in Basel lvvhnenb) in Verdinbung unb warb Herrin des Besitztums. Aber in Sälllngen sah man ber Ankunft ber zukünftigen Schloß Herr in mit ge­mischten Gefühlen entgegen. Tenn man hatte allerlei munkeln hören. Unb richtig: als eines Tages bie Möbel 1 amen, trugen einzelne Stücke schone kleine Zettelchen, wie ie Gerichtsvollzieher mit sich führen unb bie Sacyen, bie toch nicht bamit geziert waren, würben in Säkkingen behebt. Tie Möbel würben also gepfändet unb bie Prin­zessin verließ die Stadt am Rheine, ehe sie deren roman­tische Lage genießen konnte. Bei einem Besuche in der Trompeterstadt erfuhr ich vor kurzem, daß die Bürger Säkkingens es lebhaft bedauern, ihr Schloß mit den pracht­vollen Gartenanlagen so einsam zu wissen. Es verdient wahrhaftig ein besseres Schicksal. . . Ter Bruder ber Prinzessin Alexandra von Isenburg und Büdingen (jie soll übrigens in ber Schweiz als Inhaberin eines Pensionats Leben) hat sich Mitte Dezember in Freiburg mit ber ReichKgräjin Margita von Dönhoff verheiratet.

"Ein Pistolenduell sollte, wie uns nach einem Berliner Blatte gemeldet wurde, zwischen dem Stadtdirektor Oberbürgermeister von Hannover, Tramm, und dem vor einigen Monaten aus dem Amte geschiedenen hannover­schen Regierungspräsidenten v. Brandenstein statt­gefunden haben; dabei wäre Tramm durch einen Schuß in den Unterleib schwer verwundet worden. Veranlassung zu dem Zweikampf habe bie Vermutung des Regierungspräsi­denten gegeben, daß Tramm der Urheber seiner Verabschie­dung sei. Dem Kaiser soll von einer gräflichen Dame der Regierungspräsident als allzu großer Verehrer eines guten Tropfens bezeichnet worden sein. Hr. v. Brandenstein soll der Ansicht sein, daß er den Oberbürgermeister Tramm für jene Mitteilung verantwortlich zu machen habe, und soll schon beim Scheiden aus Hannover die Absicht geäußert haben, mit dem Oberbürgermeisterabzurechnen". Vor acht Wochen soll das Duell stattgefunden haben. Tatsächlich war Stadtdirektor Tramm seit acht Wochen genötigt, in vollkommenster Ruhe­lage das Zimmer zu hüten. Erst seit wenigen Tagen ist er soweit hergestellt, daß er an einer Sitzung ber Finanz­kommission teilnehmen konnte. Dieser Tage erschien er zum erstenmal roieber im Rathause, um sich von einigen Magistrats- mitgliebern zu verabschieben; er tritt eine längere Erholungs­reise nach bem ©üben an. Der Oeffentlichkeit war mitgeteilt worben, ber Stabtbirektor leibe an einem Bronchialkatarrh. Jedenfalls hat die Oeffentlichkeit ein Interesse daran, zu er- fahren, was an der Sache ist.

11.

2«

748,7

- 1,6

3,9

96

S.

4

Bed. Himmel

11.

936

748,0

1,4

4,0

96

8.

4

BedckHlmmel

12.

7"

745,1

1,8

1

3,8

94

S.

2

Beb. Himmel

Namen

Ab-

O) c

Gewichtszunahme

ber

Austrieb

trieb

Jo

meb=

Durch-

pro

Weibe

S

rigite

höchste

schnitt

Tag

Kg.

Kg.

Kg.

Kg.

Wernings

3. Juni

5. Okt.

124

1

113

48,36

0,39

Tiergarten

3. Juni

3. Okt.

122

30

123

82,96

0,68

Lauterbach

28. Mai

3 Okt.

128

15

165

80,64

0,63

Zell

3. Juni

3. Okt.

122

27

113

67,10

0,55

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