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11.1.1904 Erstes Blatt
 
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C)t diese Anregung int Interesse unserer Stadt mit Freuden zu begrüßen, und wir wünschen, daß die Angelegenheit nun auch energisch, weiter verfolgt wird.

R. B. Darmstadt, 11. Jan. (Drahtbericht.) Das Amtsblatt teilt heute früh mit, daß der Professor an der Landesuniversität Geh. Kirchenrat Prof. Dr. Katten- busch mit Wirkung vom 1. April 1904 auf sein Nachsuchen unter Anerkennung seiner treuen und ersprießlichen Dienste aus dem Staatsdienste entlassen worden ist. Bei den Aufführungen des Hoftheaters ist an- ge-orbnet w-orden, daß in den Hauptpausen der eiserne Lar hang herabgelassen wird, um m Sicherheit darüber zu fern, daß bei Feuersgefcchr keine Schwierigkeiten ent­stehen.

y. T arm stad t, 10. Jan. In hiesigen Kreisen wird der Abgang des Stadtpfarrers Eck sehr bedauert, da er als kraftvolle, aufgeklärte, liberal gesinnte Per­sönlichkeit sich großer Beliebtheit erfreut.

Marburg, 9. Jan. Ter FeuersicherheiL im Stadttheater dürfte, so schreibt dieOberh. Ztg.", im Hinblick am die durch den Ehikagoer Brand hervorgerusene Vermehrung der Sicherheitsmaßregeln bei allen deutschen Theatern ebenfalls eine erhöhte Aufmerksamkeit zugewandt werden, umsomehr, als es bei der Aufführung vonSa- flome" schon zu einem kleinen Zwischenfall kam, der Dank der Ruhe der Darfteller keine Panik im Zuschauerraum hervorrief, ofwohl einzelne bereits sinnlos davonzustürzen begonnen hatten. Bei den engen räumlichen Verhältnissen auf der Bühne, wo Leinwand an Leinwand hängt, dürste es sich einpfehlen, vor allem eine sichere Möglichkeit zum Löschen eines Kulissenbrandes zu geben und dafür genügen zwet Mann nicht. Ein eiserner Vorhang ist nicht vorhanden, das Herabfallen brennender Gegenstände in den Zuschauer- raum kann also höchstens durch das energische Eingreifen der Feuerwächter gehindert werden, die aber nicht gleich­zeitig Schläuche anschrauben oder Handspritzen bedienen können. Hier Vorsorge zu treffen liegt im Interesse des stets zahlretch auf und hinter der Bühne beschäftigten Per­sonals. Aber auch im Zuschauerraum ist nicht alles wie es sein sollte. In der letzten Zeit sind von den breiten Längs- türen zwei immer geschlossen, sodaß nur der eine Aus­gang links neben der Bühne, sowie die Ausgange nach hinten bleiben. Ein großer Mißstand ist ferner, daß die Stuhlreihen nicht fest sind. Eine Verstärkung der Feuer­wache, sowohl im Saal, als auch besonders auf der Bühne dürfte am Platze sein

Vermischte».

Begnadigung. In Festungshaft hat der Kaiser km Gnadenwege die Gefängnisstrafe umgewandelt, welche das Kriegsgericht in Münster über den Einjährig-Frei­willigen der Artillerie Stille verhängt hat, weil er in der Klosterkirche grobe Ausschreitungen begangen hatte. Am 7. April v. I. drang er zusammen mit seinem Bruder, einem Studenten der Jurisprudenz, in schwer be­zechtem Zustande in das Franziskanerkloster, wo sie die sich ihnen in den Weg stellenden Patres aufs gröblichste insul­tierten und alle Aufforderungen, sich zu entfernen, unbeachtet ließen. Der Bruder wurde vom Zivilgericht zu 10 Tagen Gefängnis verurteilt.

Schiffsunfälle. Der in Hüll aus Gent einge­troffene deutsche DampferAlice" bohrte bei Yarmuth im dichten Nebel ein englisches Fischerboot in den Grund, 'wobei 3 Mann von der Besatzung de§ letzteren ertranken. ;DieAlice" blieb unversehrt. Beim Reinigen des monate­lang nicht benutzten Ballastraums auf dem Dampfer Morea", geriethen Heizer des Schiffes durch giftige Gase in Gefahr. Zwei, ihrer Rettung entsandte Arbeiter wurden benfallss betäubt. Erst den mit Rauchhelm versehenen Feuerwehrleuten gelang es, die drei Leute herauszuholen, von denen jedoch der Heizer nicht mehr zum Bewußtsein gebracht werden konnte. Ueber den Untergang des Dampfers Clallam, welcher auf der Fahrt zwischen Victoria und Seattle erfolgte, wird berichtet, daß 31 Personen durch einen Schleppdampfer gerettet worden sind. Der gesunkene Dampfer war einige Stunden wegen der hohen See steuer­unfähig. Frauen und Kinder wurden in drei Booten aus­gesetzt, welche umkippten, wobei sämmtliche Insassen ertranken. Die Geretteten wurden nach Port Townjend gebracht.

Kerichtssaal.

ä. Mainz, II. Jan. Der 43 Jahre alte H a u p t m a n n a.D. Rudolf Al o ritz Josef Mayer aus Wülferdingen, wohnhaft in Rieder-Ingelheim, ist nach der Anklage beschuldigt, in der

dortigen Gemarkung am 15. Mai 1903 dem verunglückten Ingenieur Paul Albert aus Biebrich-Wiesbaden einen Geldbetrag von min­destens 1500 Mark gestohlen zu haben. Rach der An­klage ist der Sachverhalt folgender: Am Morgen des 15. Mai 1903 uhr der Ingenieur und Sportsmann Paul Albert in Begleitung des Monteurs Saler mit feinem Automobil von Wiesbaden ab, nm ich zur Wettfahrt ParisMadrid zu begeben. Tas Automobil fuhr mit rasender Geschwindigkeit über KaftelMainz nach Rieder- Ingelheim zu. Die rasende Fahrt wurde auch bei der sogenannten Steig" nach Ingelheim hinuiiler nicht gemindert, weil offenbar die Senkung öon den Fahrern übersehen wurde. Auf halber höhe be- indet sich eine Mulde, die das von dem landeinwärts gelegenen Berge herabfließende Wasser ableitet. Als das Automobil diese Mulde passierte, flog es hoch in die Höhe, schleuderte die beiden Jnsaffen heraus unb blieb in einer größeren Entfernung im Ehaussee- graben total zertrümmert liegen. Albert blieb, in der Fahrrichlung gedacht, links und Saler rechts auf der Straße liegen, beide schwer verletzt. Der zuerst Genannte war völlig bewußtlos. Zuiällig gingen die beiden Söhne des Angeklagten, Hans und Andrs, zur täglichen Zett, etwa 5 Uhr morgens, den Berg herab zur Schule und waren so Zeugen des schrecklichen Unglücks. Sie eilten soiort zurück, um Hilfe herbeizuholen. Ter eine alarmierte die wenige Schritte oberhalb der Uniallstelle wohnenden Eheleute Göretz, während der rnvbere Sohn seinen Vater aus der elterlichen Wohnung, die einige 100 Meter bergaufwärts lag, herbeihoue. Als der Angeklagte an die Unfallstelle kam, war nur noch Frau Görctz um die Schwerverletzten beschäftigt ihr Ehemann befand sich auf dein Wege nach Rieder-Jngelhewi, um einen Arzt zu holen. Alsbald nach seiner Ankunft an der Uniallstelle knöpfte der Angeklagte dem Albert Mantel und Rock aui, nahm aus der Lrustlasche die Papiere, aus der Westentasche die Uhr, holte ans der Hosentasche em dick gefülltes Portemonnaie und sammelte schließlich noch loses Geld, das teils noch in der Tasche steckte, teils auf der Erde zerstreut lag. Inzwischen war der Fuhrmann Michel eingetroffen. Rät dessen und der Frau Göretz Hilfe wurden die Schwerverletzten auf der Fahrstraße gebettet. Besonders soll sich der Atay er nach der Anklage noch dadurch verdächtig gemacht haben, daß er die Papiere des Albert, aus denen Namen und Adresse desselben klar- ersichtlich war, zum Erstamlen vieler Anwesenden aus der Tasche zog und auf seine Veranlassung ein Telegramm nach Cannsladt aufgegeben wurde, um angeblich den Besitzer des Automobils aus­findig zu macheii, trotzdem ihm die chemische Fabrik des Vaters Albert auf Amöneburg sehr wohl bekannt gewesen war. Albert starb, ohne zum Bewußtsein zu kommen, der Monteur Sales kam ins Rochushospital nach Mainz und wurde durch die Kunst der Aerzte gerettet. Der Bürgermeister von Ingelheim nahm über die von dem Angeklagten gelieferten Gegenstände ein Protokoll ans. Außer den Papieren gab dieser eine Uhr, ein Portemonnaie mit 40 Frks. in Geld, einigem Kleingeld und 11 Mk. 90 Pfg. in deutschem Geld ab. Das Gericht kam zum Schluß, daß dem verunglückten Albert ein erheblicher Geldbetrag, mindestens 1500 Alk., gestohlen worden. Es sei erwiesen, daß der Angeklagte der Täter sei, der ja selbst nicht bestretten könne, daß er dem Albert die Wertsachen abgenommen habe. Sein Versuch, den Ver­dacht aus die Eheleute Göretz zu lenken, da diese zuerst an der Unsallftelle eingetroffen, sei durch seine eigenen B-hauptimgcn widerlegt, zahlreiche Widersprüche, in die er sich verwickelt, habe er nicht befriedigend aufklären können. Die Anklagebehörde ist der Ansicht, daß bem Angeklagten eine solche Tat zuzutrauen ist; das ergebe die Tatsache, daß er total verschuldet sei. Es sind etwa 50 Zeugen zu vernehmen, und die Verhandlung wird den ganzen Tag in Anspruch nehmen. Ter Angeklagte bestreitet erttschieden, das Geld gestohlen zu haben. Bei ihm vorgenommene mehrere Haus­suchungen hatten keinerlei Erfolg. (Ueber ben Verlauf ber Verhand- luug werben wir in nächster Nummer berichten).

Wegen Beleibigung bes Offizier- unb Unteroffizierstanbes hatte sich, wie man aus Würz­burg schreibt, vor bem bortigen Lanbgericht ber katholische Pfarrer Hauck zu verantworten.Diese Lausbuben von Offizieren unb Unteroffizieren dulden, baß unsittliche Lieber in ben Kasernen gesungen werden!" So hatte der hoch- würdige Herr öffentlich ausgerufen, und sein Verteidiger, der Justizrat Thaler, meinte, so etwas sage ein Priester kraft seines Amtes unb er erwarte getrost seines Klienten F re i s p r e ch u n g. Der Staatsanwalt verlangte 1 Monat Haft, bas Gericht ließ es um ber Stellung bes Angeklagten willen bei 200 Mk. Geld» (träfe beroenben.

Arbeiterbewegung.

P aris, 10. Jan. Tie D ro s ch k en k u ts ch er drohen mit einem Generalausstand zwecks Verringerung ber Durch­schnittsquote. welche sie an bie Fnhrherren abzulieiern haben. Ein enbgiltiger Beschluß soll in einer Versammlung in ber Ardetterbörse gefaßt werben.

Markte.

ko. Frankfurt a. 11. Jan. (Telegr. Orig^Bericht bes Gieß. Anz."). Amtliche giatierungen ber heutigen Viehmarkt­preise. Zum Verkaufe stauben: 458 Ochsen, 167 aus Oest­reich, 38 Bullen, 0 aus Oestreich, 830 Kühe, Fersen, Stiere unb Rinder, 1 aus Oestreich, 301 Kälber, 283 Schafe und Hämmel, 1549 Schweine, 0 Ziegen, 0 Ziegen-, 0 Schaflämmer. Bezahlt wurde für 100 Pfund Schlachtgewicht: Ochsen 1.Qualität 7073 Alk., 2. Qual. 6567 Mk., 3. Qual. 6062 SDIL; Bullen 1. Qual. 65 bis 67 Mk^ 2. Qual. 6264 Mk.; Kühe 1. Qual. 6264 Mk^ 2. Qual. 5759 Mk., 3. Qual. 4648 Mk, 4. Qual. 4345 Mk., 5. Qual. 0000 Mk. Kälber: 1. Qual. 8688 Pfg., Lebendgewicht 5254 Pf., 2. Qual. 8082 Pfg., Lebendgewicht 4850 Pfg., 3. Qual. 0000 Pfg., Schlachtgewicht 6063 Pfg., Schafe: 1. Qual. 6668,

Z.-unl. DZ vrg., 3. K_LUOL OVW vrg.-,cnxjrocmt X. KJurax. 5455 Pfq., Lebendgew. 43 Pfg., 2. Qual. 52o3 Pfg., Lebendaewicht 4200 Pfg., 3. Qual. 4547 Pfg., Lebendgewicht 0000 Pfg. Geschäft bei Hornvieh mittelmäßig, Ueberftanb unbebeutenb. Bei Kleinvieh gut, kein Ueberftanb.

1c. Frankfurt a. M., 11. Jan. (Orig.-Telegr. besGießen. Anz.") Amtliche Notierungen ber heutigen Frucht Marktpreis e: Weizen Alk. 16.2500.00, Kurhessischer Älk. 16.5000.00, La Plata Alk. 17.0018.00, Kansas Alk. 17.0017.75, Roggen (hiesiger) Mark 13.2500.00, Gerste (Wetterauer) Mk. 15.2515.50, Franken- telber Alk. 00,0000,00, Hafer Alk. 13.0013.75, Mais Mk. 12.5012.75, Weizenmehl 0 Alk. 25.7526.25, 2. Qualität Mk. 23.75

bis Mk. 24.25, 3. Qualität Mk. 21.7522.25, gloggenmehl 0 Mk. 22.0022.50,1. Qualität Mk. 19.2520.25, Weizenkleie Alk. 8.75 bis Alk. 9.00, Roggenkleie Mk. 9.7510.25, Maiskeime Alk. 10.25 bis Mk. 0.00, Franken, Pfälzer, Ried Alk. 00.00000.0. Alles per 100 Kg. ab hier.

Kricskaslen der Redaktion.

(Anonyme Anfragen bleiben unberücksichtigt.)

M. I. Bei ber Preisverteilung zu ben Rätseln in ben Familienblättern" entscheibet nicht ber Umstand, baß jemand die richtige Auflösung von allen zuerst einsendet. Wir lassen ge« wöhnlich unter ben richtigen Einsendungen bas Los entscheiden.

Familien Nachrichten.

Gestorben: Friedrich Eckhardt, Steuerrat i. P., Darmstadt.

Neueste Melkungen.

Berlin, 11. Jan. Der Kaiser, der heute den Feier­lichkeiten anläßlich der Vermählung der Gräfin Arm­gard zu Stolberg -Wenigerode mit dem Grafen Platen zu Hallcrmünd in Landes Hut beiwohnt, begiebt sich, gleich nach der Trauung nach Breslau, wo er heute abend eintrifft. Er wird sich sofort nach dem fürstbischöflichen Palais begeben, um beim Kardinal Dr. Kopp das Souper einzunehmen. Die Rückreise des Kaiser erfolgt morgen nach­mittag.

Berlin, 11. Jan. Der Besuch des preußischen- Kultusministers am Hofe zu Weimar war, rote die Welt am Montag" gegenüber dem Dementi der Nordd. Allg. Ztg. berichtet, für ben 18. Dezember geplant und sollte lediglich eine dem Großherzog geltende Höflichkeits - Auf­wartung sein. Das Gerücht von der bevorstehenden Konsti- tuirung des deutschen Künstlerbundes soll den früheren Termin der Reise veranlaßt haben. Jedenfalls sei bei dem Besuch die Angelegenheit des Künstlerbundes zur Sprache ge­kommen und habe zu einem Gedankenaustausch zwischen den in Weimar maßgebenden Kreisen und dem Minister und dessen Hoftat geführt, wobei des Großherzogs Sympathie für die moderne Kunst in bestimmter Form zum Aus­druck kam. Es sei nicht das erste Mal gewesen, daß der Großherzog seinen von dem des Kaisers ab­weichenden Standpunktzur Sprache gebracht hätte. Wenige Tage nach dem Ministerbesuch sind die Künstler und' Künstlerfreunde, die sich in Weimar aufhielten, zu dem Bundes zusammengetreten, der sich des Großherzogs besonderer Gunst erfreute und dessen vorläufige Mitglieder zur Hoftafel einge» laden wurden. Das Protektorat über den Bund sei dem Großherzog indes vorläufig noch nicht angetragen worden, sin: Tie RussenbesetztenSingmintun, eine Eisen-, bahnstation 95 Meilen nördlich von Niutschwang. In der Nähe der Stadt sind Kosacken zur Bewachung der Eisenbahn, postiert. x

Santo Domingo, 10. Jan. Der Präsident der ini Santiago errichteten provisorischen Regierung, Jimenez, hat' Santo Domingo beschossen. Eine Granate er*, plodiert e inderamer^ranischenGesandts cha ft.

Telephonischer Kursbericht«

Frankfurt u. Ä.. 11. Januar 1904.

3Va% Beioheanleihe . . 102.45 S°/o do. ... 91.50 31/,% Konsole .... 102.45 8°/o do......91.65

3Vb% Hessen .... 101.20 31 /,% Oberhessen . . . 99.50 4% Oesterr. Goldrente . . 102.60 4*/6% Oesterr. Silberrente 100.80 4% Ungar. Goldrente . . 100.15 4% Italien. Rente . . . 103.60 4l/t% Portugieser , . 63.05 8°/.. Portugiesen. .... 32.10 1% 0. Türken .... 37.10 Türkenlose ...... 138 80 4% Griech. Monopol.-Anl. 43.50 4V,§6 äussere Argentiner 43.

3% Mexikaner .... 27.0b 4,/2°/o Chinesen .... 89.60 Electric. Schuckert . . . 105.60 Nordd. Lloyd . . , . 105 00

Kreditaktien.....214.30

Diskonto-Kommandii. . . 194.30 Darmstädter Bank . , . 144.70

Dresdener Bank .... 154.80

Berliner Handelsgea. . . 159.90

Oesterr. Staatsbahn . . . 144.70

Lombarden . . . . 16.50

Gotthardbahn ..... 192.00 Laurahütte ...... 237.40 Bochum ....... 191.25 Harpener...... 203.80

Tendenz: fest.

Holzversteigerrrng.

Donnerstag, den 14. Januar 1904, vormittags i/210 Uhr werden in den Waldungen der Gemeinde Allen- dorf a. d. Lumda, Distrikten Zimmerplatz, Rundehag usw.

17 Eichen-Stämme m.9,01km

82 Nadel-Stämme mit 31,58 km,

392 Nadel-Derbstangen mit

44,28 km,

10 Nadel-Reisstangen,

12 rm Eichen-Nutzscheit,

3 , Eichen-Knüppel,

17 Nadel-Nutzknüppel,

7,5 rm Buchen-Scheit,

12 rm Eichen-Scheit,

1,5 rm Nadel-Scheit, 14 rm Buchen-Knüppel, 22,5 rm Eichen-Knüppel, 168 rm Nadel-Knüppel, 53 rm Buchen-Reiser,

127 , Eichen-Reiser, 195 , Nadel-Reiser,

6 Buchen-Stock, 29 Eichen-Stock.

56 ,, Nadel-Stock

versteigert.

Zusammenkunft in der Eisenschade.

Das Holz aus den Distrikten Wallenfelsroüstung und Todenberg wird bei der Versteigerung nicht vorgezeigt und kommt in der Mittagspause zum Ausgebot.

Allendorf a. d. Lumda, am 8. Januar 1904.

Großherzogliche Bürgermeisterei Allendorf a. d. Lumda.

Rein. 443

Essen Sie gerne Hansbacken Srot?

Bitte verlangen Sie gratis und franko die Broschüre

iJnser iirol

mit Anleitung zum Backen, Preisen und Zeugnissen über Prprn's Patertt-Zunmer-Backöfen für den Hausbedarf, von welchen in kurzer Zeit in der Euskirchen-Dürener Gegend üder200 Stück verkamt ivurden. BequeineZahlungsbedillgllngensauch inTeilzahlungen). 13malpatent. (Vertreter gesucht.) Prym & Co., Büsbach (Rhld.

Holz-Versteigerung

in der fürstlichen Obersörsterei Ltch.

a) Montag den 18. Januar findet die an anderer Stelle bereits bekannt gemachte Schnittbolzversteigerung statt. Nummer-Ver­zeichnis pp. wird auf Verlangen gratis und franko versandt.

b) Dienstag den 19. Januar sollen im Distrckt Kuchsftrauch versteigert werden:

212 rm Buchen-Scheiter, dabei 12 rm Werkscheiter, 5 rm Hainbuchen (rund); 11 rm Eichen-Scheiter, dabei 7 rm Werk- fcheiter, 4 rm rund; Knüppelholz: 65 rm Buchen, 12 rm Eichen, 1 rm Maßholder, 3 rm Aspen; 132 rm Buchenstöcke, 33 rm Eichenstöcke; 1130 Buchen-Wellen, 230 Eichen-Wellen, 10 Nadel­holz-Wellen.

1 Eichen-Abschnttt, 48 cm Durchnu, 9 m lang, 1 Eichen- Abschnitt, 48 cm Durchm., 6,8 m lang; 5 Eschen, 17 bis 27 cm Turchm., 8,8 bis 15,2 m lang, 2,52 fm.

Die Zusammenkunft ist 9'/^ Uhr vorm. im Diflrikt Fuchsstrauch nahe dem Atengeshäuserteich, bezw. nördlichen Teil der Gräflich Solms-Laubach'schen WiesenLanger Zug". 488

(Kretzener

Omnibus-tSeseöschaft

E. G. m. b. H.

Tie Lieferung von 300 Ctr. Hafer soll vergeben werden. Lieferbar zu je 1UU Etr. im Ja­nuar, Februar, Marz. Offerten werden bis zuitt Samstag den 16. d. Alts, erbeten. 498

Bekanntmachung.

In das Handels -Regtster wurde heute bezüglich der FirmaA. Grünebaum" zu Gießen eingetragen: Dem Kauf­mann Max Grünebanm das. ist Prokura erteilt. 480

Gießen, am 8. Jan. 1904. Großherzogliches Amtsgericht.

Statt. Schlachthaus.

Freivask.

Heute und morgen: 501 Kefch. Ochjenflchch WM Stzlkri-.chq,grkocht40M

Tie §o[]Dtr|Wrnng vom 6. d. Mts. ist genehmigt. I Tie Abfuhrscheine können von Dienstag den 12. d. Mts. an bei Freiherrlicher Rentei zu Londorf in Empfang genommen werden. An diesem Tage findet auch die Ueberweisung des Holzes statt.

Londorf, den 9. Januar 1904. Freiherrl. Oberförsterel Rabenau.

Nicolaus. 486

Cognac

seihst L» bereiten

mit Reichels Coonac-Extract^J:lap^6Npörig*Fi^ Keine künstliche Essenz, keine Imitation, sondern ein echtes Naturprodukt aus edelsten französischen Trauben nach der in Frankreich üblichen Methode der Charente hergesteUt. Der daraus mit 1 Liter Weingeist (Spir. Vini 96°/o) nach Vorschrift bereitete, sofort trinkfertige Cognac ist von vollem naturreinem Geschmack und feinblumigem Bouquet, enthält dieselben Bestandteile wie franz. Cognac und ist von besseren Marken nicht zu unterscheiden.

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478

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