Ausgabe 
11.1.1904 Erstes Blatt
 
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154L Jahrgang

Erstes Blatt.

Montag 11. Januar 1904

ve»a«»pre»»

Nr. 8

rfoctat täglich außer Sonntag-.

Dein Gießener Anzeiger werden tm Wechsel mit dem hessischen Landwirt die Siebener FamUien« blätter orermal w bei

Woche betgelegt

Rotattonöbrud tu Ver­lag der Brüh l'schen Untvers.-Buch- »n Stein- drucke ret (Pietsch Lrderch

Rebaftton. Ervcditto»

und Druckerei.'

Echulpratze 1.

Hbtefle für Depeschen:

Etnzetgrr Gießen

Kernlpr,chanlchiutzAr 51.

____________ O monatlicb75VUotertel*

sädritch Mk. 2.20; durch

GietzenerMzeigerW w General-Anzeiger

Amis- und Anzeigeblatt für den Ureis

^aublungSjehÜfenftanbe beigetragen hatte. Die Besugnis der Kaufmannsgerichte, an.bie Behörben Anträge über das kaufmännische Dienstverhältnis betreffende Fragen zu rich­ten, und die Pflicht, entsprechende Auskunft zu erteilen, können für die Praxis recht nützlich werden.

Volltische Tagesschau.

Kaufmannsgerichte.

Kekaimtmachlmg.

Betr.: Ausführung des Gesetzes betreffend Kinderarbeit in gewerblichen Betrieben.

Stach § 10 des rubrizierten Gesetzes abgedruckt im Gießener Anzeiger Nr. 150 vom 23. Dezember 1903 haben die Arbeitgeber, die Kinder (§ 2) in gewerblichen Be­trieben regelmäßig, wenn auch nur in Zwischenräumen wieder- kehrend, beschäftigen, vor Beginn der Beschäftigung dies­bezügliche schriftliche Anzeige bei uns zu erstatten. Diese Verpflichtung liegt sowohl den Arbeitgebern ob, die fremde Kinder beschäftigen, als auch solchen, die eigene Kinder für Dritte beschäftigen (cf. § 3).

Die Anzeige muß enthalten die Angabe über:

L Bor- und Zunamen des Kindes;

2. Tag und Jahr der Geburt des Kindes;

3. letzten dauernden Aufenthaltsort des Kindes;

4. Name, Stand und letzten Wohnort des gesetzlichen Ver­treters (Vaters, Vorniundes rc.);

5. Art des Betriebes des Arbeitgebers;

6. Beschäftigungsart des Kindes.«

Unterlassungen werden in jedem Falle nach § 26 des Gesetzes mit Geldstrafe bis zu 30 Mk. geahndet.

Gießen, ben 8. Januar 1904.

Großherzogiia-eo örtizeiamt Gießen.

Hechler.

Bekanntmachung.

In der Zett vom 2. Jaimar bis 9. Januär 1904 wurden in hiesiger Stadt gefunden: 1 Damengürtel, 1 Portemonnaie mit Inhalt, 3 Bücher und 1 Peitsche; L rr_ e

verloren: 1 silberne Uhr mit goldener Kette, 1 hesstsche- Lotterielos, 1 goldene Brache, 1 Fächer, 2 Portemonnaies mit Inhalt, 1 goldene Damenuhr, 1 kleiner Trauring mit rotem Stein, 1 silbernes Kettenarmband und 29 Mk. in barem Geld.

Zuge flog en ist: 1 Kanarienvogel.

Entlaufen ist: 1 gelber Pinscherhund.

Die Empfangsberechtigten der gefundenen Gegenstände belieben ihre Ansprüche alsbald bei uns geltend zu machen.

Gießen, den 9. Januar 1904.

Großherzoglicyes Polizeiamt Gießen.

Hechler.

Bekanntmachung.

Betr.: Die Sterblichkeitsstatistik.

An die GroßherzogL'rchen Bürgermeistereien des Kreises Gießen.

Wir erinnern an die Einsendung der Todeszeugnisse und Zählkarten aus den Monaten November und Dezember 1903, insoweit sie noch nicht geschehen ist, und machen darauf aufmerksam, daß die Todeszeugnisse und Zählkarten auch für diejenigen Fälle beigelegt, bezw. nachgeliefert werden mugen, welche m de» letzte» Tage» des Dezember vcrtzorbcn, aber erst im Januar 1904 in das Sterberegtzter eingetragen worden sind.

Gießen, den 9. Januar 1904.

Großherzogliches Kreisgesundheitsamt Gießen.

Haberkorn.

Deutsches Keich.

Berlin, 10. ^>au. Ter Kaiser tras heute abend hier ein. Er wohnte der Vorstellung im Schauspielh aus e bei. Morgen früh gedenkt der Kaiser sich nach Landes- hut und Breslau zu begeben.

Die Eröffnung des preutz. Landtages wird am 16. ds. im Weihen Saale des königlichen Schlosses durch den Kaiser erfolgen. .

Das R e i ch s t a g » P r a s i d i a l g e b a u d e ist nun­mehr auch im Innern fertig gestellt. Dr. Knack ist heute dahiu übergesiedelt, Graf Ballestrem durfte am Montag

Ausland.

Paris 10. Jan. Wie die Blätter melden, hat der Minister des Innern in der Ausweisung des elsass-i- schen Reichstagsabg. Delsor nicht direkt inter­veniert, sondern dem Präfekten freie Maßregeln zu trtffen I überlassen, um eine Störung der Ordnung zu verhüten.

Rom, 10. Jan. Tie seit kurzem in Florenz erscheinende demokratische ZeitungLa Giornatti" meldet, daß der König bei der nächsten Beratung der Zrvi Niste die tzeraosetzung selbst beantragen »erbe. Er soll darüber unlängst mit ©tolita gesprochen haben Schon jetzt hat der König Befehl, gegeben, daß alle VEen und Landhäuser des königlichen Hauses, die nicht benutzt werden, in Pacht gegeben werden sollen. Ter König hut eine Zivil - liste non laOöOOOO Lire. Er führt ein .schlichtes Leben und hat eine große Abneigung gegen Festlichkeiten^

_ qn valilamschen Kreisen verlautet, der Papst werde, um das Vetorecht abzuschaffen, anordnen, daß feder Kardinal bei seiner Ernennung schworen solle er werde niemals in einem Konklave im Namen seiner Regierung von dem Vetorecht Gebrauch machen. Auch die gegen­wärtigen Mitglieder des Kardinalvollegiums wurden einen solchen Eid leisten.

Be larad, 9. Jan. Turch Auslosung wurden vor- aestern die Adjutanten des Königs, Oberstleutnant | Dozanowitsch, Major Gjurttsch, die Ordonn^zofsiziere Hauptmann Kostiz, Hauptmann Ristir'^ und Oberleutnants Anttt'ck mm Austritt aus dem Hof dien st be­stimmt 'Zu Nachfolgern der ausscheidenden Adjutanten er­nannte £er König die Majors gowanowittch und Pariak- tarewittcb w Nachfolgern der ausscyeidenden Ordonnanz- chftLe di? Hauptleute MrnawitfÄWellmiaowllsch und Miletitsch. Von den ausscheidenden Offizieren gehören alle außer Gjurttsch dem Kreise oer Verschworenen neuernannten Hofbeamten waren mchi unter den ^i.r;chwo- rem, sollen aber mit ihnen sympathisieren.

ZLahMreisversammlung des Kundes der Land­wirte für den ZSaMreis ^reßen-Hrüuberg.

(Originalbericht desGietz. Anz.")

Grünberg, 10. Januar.

Die heutige Versammlung im Gasthaus zum Hirsche welche hauptsächlich von Landwirten der Umgegend besucht war wurde durch den Wcchlkreisvorsitzenden Emmel- Warthof mit einer Begrüßung der Teilnehmer eröffnet, dessen Worte mit einem £>od) aus Se. Majestät den Kaiser und den GroßherAvg Ernst Ludwig auskla^en

Darauf ergriff der stellvertretende Vorsitzende des Bundes der Landwirte, Gutsbesitzer Lucke-Patershausen, bas Wort zu seinem Vortrage:Was i st Mittelstand und M ittelstandspolitik?" und verlas eine von den früheren Führern des Bundes der Landwirte verfaßte Erttärung über die Grund anschguungeu des Bundes. Nach

Ter Bundesrat hat sich dahin entschieden, dem Reichs- taae die An gli ed erun g der Kausm anus g errchte E die G e w e r b e g e r i ch t e vorzu,chlagen Cnn Tett der in Verbänden organisierten Hanolungsge^lftn würde der Angliederung an die Amtsgerichte den Vorzug gege^n haben Abrt die Bedenken, welche die Regierungen bei einer solclM Anglioderung wegen der Frage der Umgesttrl^ ung des galten cuntsgerichtlichen Verfahrens hegen, sind Ne Zweifel begründet. Andererseits werden die Befür­worter einer Angliederung an die Amtsgerichte es nut Genugtuung begrüßen, daß von einer einfache Ausdehn- una der Kompetenz der Gewetbegeriäsite auf die Stteittg- ketten ber Kaufleute Abstand genommen ist. Lne Zuscun- meusetzung der K'aumfannsgerichte - zu.gleichen Letten Prinzfirale und Handlungsgehilfen unter emem zum R^ terantte befähigten Vorsitzenden entspricht den Wün­schen die in der Handlungsgehilfen,chaft uberwwgend zum Ausdruck gelangt sind. Dagegen wird es manchen Wider- svruck erregen, daß die Kaufmannsgerichte erst in Städten mit* mehr als 50000 Einwohnern obllgatortsch sein ollen. Das Bedürfnis nach KaufmannAgerichten ist sicherlich auch in^ kleineren Städten vorhanden, und da der Gesetzentwurf die ^stttnmung enthält, daß mehrere Gemeinden sich durch ülwrtin stttnmertt)e Ortsstatuten zur Errichtung eines ge­rne inj am en Kaufmannsgerichtes vereinigen tonnen, so dürften hieran die Wünsche nach einer Erweiterung des Kreises der obligatorischen Kauftnannsgeria)te anknupsen. Daü die Kaufmannsgerichte nur für solche Hanolun^-- aebttfen nicht ^ständig sein sollen, die euren Jcchres- verdienst von mehr als 5000 Mark haben, entspricht den Wünschen die aus der Mitte der Handlungsgehttsen.laut geworden^ sind. Würden auchHanülungsgehilsen mlfernem Eresverdienst über JüOO Mark von demK.msmamngmiust tL? ausaenommen sein, so würde das Gesetz aus den Handluna-gelftlfenfrand iiisojern nachteilige soziale. eüi|kt,;L als es zu schädlicher Kla^ubttoung im

Kriegsschiffen eine ausgezeichnete Akquisition ge­macht hat, ist ihr von keinem Geringeren als Kaiser Wilhelm bezeugt worden. Ter Genueser Secolo XIX. veröffentlicht eine Tepesche aus Buenos Aires,, worin zu dem Verkauf der argentinischen KriegsschiffeR-ivadavia' undMoreno" an Japan mitgeteilt wird, daß deren Zeich­nungen vom deutschen Kaiser smdiert wurden. In der Zett, als die Krankheit ihn zur Untätigkett zwang, ermchte der Monarch die Genueser Schiffswerft Ansatto um die Zeich-^ nintgen und Beschreibungen der beiden Schiffe. Er erhiell' sie und studierte sie eingehend, worauf er an den deutschen- Konsul in Genua folgendes Telegramm sandte: Generalkonsul Tr. Jrmer, Genua.

Trief erhalten, danke, freue mich, aus, den Beilagen zu ersehen, daß mein Urteil, obgleich auf Studien un» vollkommener Vorlagen gegründet, richtig ist, daß nämlich die beiden argentinischen Kreuzer den besten Typus gepanzerter Kreuzer darstellen, die gegenwärtig bei sämtlichen Marinen im Gebrauch sind, und daß An- saldo mit diesen Konstruktioneii ein großartiges Werk verrichtet hat. Tie Volltommenheit seiner Konsttukttonen ist für mich unbestritten! Sprechen Sie allen den Herren für ihre ausgesuchte Freundlichkeit meinen wärmsten Tank aus. Ich gratuliere der argentinischen Marine zu die sein ausgezeichnetstem Schifsstypus.

Wilhelm, Kaiser und Königs

- - Amerika und Japan bestehen aus der sofortigen Ratifi-

ein der Ge- der Verträge mit China. Das chinesische Ministerium in Berlin ms be§ Aeußern befindet sich im Hinblick aus die Wahrscheinlich-

ein ziehen. , $. 1

Zwei Protest Versammlungen gegen die drohende Erhöhung der Hundesteuer werden von den vereinigten Tierschutzveremeii und den kynologischen Klubs von Berlin in kommender Woche ab gehalten. Es wird dazu eine Erklärung vorbereitet, in der die städtischen Behörden gebeten werden, von jeder Erhöhung der Hunde­steuer Wstand zu nehmen. , . ...

Eine neue Mittel st andsvereiNigung ist unter dem NamenAllgemeiner Verein der Ge­werbetreibenden Deutschlands" ,------ , , ..... . .

^eben getreten. Die neue Organisation hat sich aus dem feit, daß Rußland nicht einwilligen wird, die Hafen der Verein der Gewerbetreibenden gebildet, der hauptsächlich Mandschurei zu öffnen, in einer schwierigenage. Ter mit Rücksicht auf die Nabattsparvereine, so z. B. von wd^^i^e^ii^^e Staatsratschef Prinz Tsching teilte dem fapani- sckäftsleuteii im Norden, gegründet wurde. Der neue jd)ßn ^sandten Uchida mit, China bleibe im Falle emes Verein bezweckt den Z u s a m m e n s chfi u ß aller G e - Krieges zwischen Rußland und Japan neutral. Nach Mtt- werbetreibenden, um den Mittelstand zu erfHriten. teihingen aus diplomatischer Quelle ist die, Antwort Er beiämvft neben den KAmsum- und Sparvereinen auch Rußlands auf die japanische Note in ver f ohn lich em die Warenhäuser. Es sollen durch eine umfassende Agi- Tone, aber i nhaltlich unb.esriedigend gehalten, tatton im ganzen Lande ^gveigoer^uie üis Leben gerufen I q,qpan wünsche einen weiteren Ausschub, um! merden. Der Berliner Verein war im letzten Jahr ungemein Vorbereitungen zu vervollständigen una rübrig. Er hat nicht weniger als 43 öffentliche Versamm- werde deshalb die Verhandlungen sortsetzen. Die lunaen in den verschiedensten Stadtteilen abgehalten. Mtt Aussichten auf einen Ausbruch des Krieges vor dem» den Rabattsparvereinen sind verschiedene Prozesse bereits fthjahr seien immer noch sehr stark. .

ausaefochten lvorden, andere schweben noch Ter Wiener japanbjche Älilttarattachee Mafor Shor^

Sie General - .Vers ammlung des Bundes d e r I telegraphisch nach Tokio berufen und ist bereits

Landwi rte findet am. Februar im Zirkus Busch statt, ^^iu abgereift.

Eine theologische Enquete über das kirch- Ein rusfischer Tiplomat in London, der das Vertrauen licke Frauenstimmrecht hat ber Deutsche Verein für ber dortigen russischen Botschaft genießt, mißert sich, baß, Frauenstimmrecht eingeleitet. Tie Urteile ber Professoren ein Krieg zwischen Rußland und Japan nnvermeid- lauten im ganzen sehr günstig. Mit Ausnahme eines Katho- ti sei, wenn Japan auf seinen uriprunglichen y-order-. liken haben sich sowohl Katholiken wie Protestanten dafür L^gen beharre. Die russische Regierung fei entschlossen/ ausgesprochen, ftettich mit dieser und jener Beschränkung, nidj± nachzugeben. Tie Kriegsrüstungen Rußlands ,eien ost aber auch ganz unumwunden. Nach dem Urteil ber netter gediehen, als allgemein angenommen werde. . Wissenschaft liegt also kein Verstoß gegen die Grund,atze einem Pariser Lelegrarmn wird ver,ichert, daß in. ber christlichen Ethik vor, und es soll nun das kirchliche I Rußland ber Eindruck von Japans kürzlich kuudgegeoenev Frauenstimmrecht energisch im ganzen Deutschen Reiche er- Gesinnung Der beste sei. S^nn toerbe, wenn es semett Ürebt werben. ' r. Krtegspartei Halt gebiete, Rußlcmb bereu s-inden, beSUAllch

München, 10. Jan. Ter päpstliche Nuntius Monfig- Koreas zur Verständigung zu gelangen, ^n einer ,,Temps - nore M a e c', i ist heute nach Bologna abgereist. Zur Ber- Rote wirb hervorgeyoben, daß der Grogsurst Alexander abschiebung hatten sich u. a. Ministerialrat v. Gietl als Ber- Michailowitsch ben Staatsrat Les, ibrajoff vollständig^ T^u rteter des^Ministeriawräsidenten Frhrn. v. Podewils, ver-1 tieß, und damit die Kriegspartei ihre wichtigste Stütze, sckiedene Mitcrlieber des diplomatischen Korps, darunter verloren habe. Wie die Blatcer melden, hat Argen^ der italienische Gesaiidte Graf Foresta und der preußische tinien vier weitere in Setriponente und Livorno gebaute Olesandte Gras Pourtales, ferner der Präsident der Kammer Kriegsschiffe an Japan abgetreten. Dei der Lorpedo- der Abgeordneten Dr. v. Orterer auf dem Bahnhose einge= jabrif Adhisehead in Fiume hat die cq-ineft,che Regierung inndeitt wegen einer größeren Partie Torpedos angeftagt, iedoch

PEEEtL----------------------- --- I eine negative Antwort erhalten, da die Fabrik nur auf.

Bestellung arbeitet. Dagegen sind für Japan größere Posten Torpedos und Torpedowerfer zur Ablieferung gelangt.

In Lotto hat am 8. d. M. eine große Revue über btt kaiserlichen Garden stattgefunden, au ber eine Infanterie- Division, brei Kavallerie-Regimenter unb 25 Batterien mit 95 Geschützen, im ganzen 10000 Manu, teilnahmen.. Nach einer Meldung aus Tientsin kamen kürzlich 6000 Ko­saken in ber Mandschurei an, die zwi,chen Mukden und Liao verteilt wurden. In Liao Zang werden Baracken erbaut, in denen eine starke Macht einquartiert werden ,oll.

Ter Kaiser von Ctzina ratifizierte die Handelsverträge mtt Amerika und Japan. Nacv den Vertragsbestimmungen ist China verpflichtet, Mukden, Antung und rtttungkan un- mtttelbar nach der Ratifilalion dem frentben Handel zu

AuMnd und Züpan.

-?üii ' : japanische Regierung mit den beiden in Genua angetaujten, lür argentinische Rechnung erbauten

Eine Meldung aus Tokio, daß die in Wladiwostok be­findlichen Kriegsschiffe in See gingen, ist uurichtlg^ m Wladiwostok uberwinteriiden KriegS,chiffeGromooboi SLurik",Togatyr" undRossija", sowie das Transport­schiffSena" sind sämtlich aus der Wladiwo,toker Neede. NurGromobvoi" ging zu einer Uebung m See, kehrte jedoch nach zwei Tagen zurück. Es sind keinerlei besondere Uriegsvoroerettungen bemerkbar.