konnte.
Deutsches Reich
Aus $om
T«? LNadi«oKsk Seschw«drr nnb die japanischen Transportschiffe
Eine Schilderung der Beschießung japanischer Schiffe, die nun nachträglich bekannt wird, durch das Wladiwostoker Geschwader, auf'dessen erster Kreuzfahrt, gibt der japamlche Oberstleutnant Sato, der daS Transportschiff Sadomaru
und des Militärkabinetts an.
— Ter Kaiser wird schon cm 11. August abends, von Awinemünde nach Berlin zurück kehr en und am 13. früh
wird. r
Einem Gewährsmann des „Figaro* gab Mcrry del Bal folgende Erklärung, die der Staatssekretär ausdrücklich als für die Oeffentlichkeit bestimmt bezeichnete: Der Vatiikan oer< langt nicht die weltliche Macht, sondern die materielle Möglichkeit, unabhängig mit den 400 Millionen Katholiken zu verkehren. Diese Erklärung bedeutet em Zugeständnis an Italien, da durch sie zum ersten male von vatikanischer Seite der italienische Grundsatz „Roma intangibile* anerkannt wird.
Der /lufftanö in Dculsch-Südwellasrika.
UeVr fno V^rbältnstst im KeetmanShoper Bezirk be* ttrbtM der u-llo-rtrerend- Bn.rtetimtmann, Zolldirektor S ch m i d t, nach bem amtlichen Deutschen Kolonialblatt:
Politische ^niKsrdjnii.
Finanzielle? vom Kanal Rhein-Hannover.
Der Ausfall an Reineinnahmen, den die preußisch- hessische Eisenbahngemeinschaft durch den Kanal Rhein-Hannover erleiden wird, pflegt, so meint der „Han. Kur.« überschätzt zu werden. Bei seiner von der preußischen Regierung vorgenommenen Veranschlagung sind diejenigen Erfahrungen benutzt worden, die mit der Einwirkung neuerer Wasserstraßen (kanalisierter Main, Wauerweg Schlesien-Berlin, Tortmund-Ems- und Elbc-Traoe-Kanal) am den Bahnverkehr von den zuständigen Eucnbahn- Tireklionen berichtet worden sind. Danach wird "ch bei gewiß reichlichen Annahmen der oben bezeichnete Ausfall in dem, als erstes Betriebsjahr des Kanals Rhein-Hannover angenommenen Jahre 1912 auf 15 Millionen Mk. oder 2,77 Proz. desjenigen DetnebsüberschusseS (541 456 756 Mk.) stellen, den die Staatsbahnen 1902 gehabt hoben. In ben । Jahren 1893 bis 1902 hat aber die Steigerung des Ucber- schusses rund 17,7 Mill. Mk. oder 3,27 Proz. deS lieber-
schusses vor 1902 betragen. Danach wird 1912 die Summe non 15 Mill. Mk. voraussichtlich eine noch weniger bedeutende Rolle spielen, als sie es 1902 getan hätte. Gleichzeitig über- schätzt pflegt, so meint das Blatt, der Zuschuß zu werden, den der Kanal Rhein-Hannover vom preußischen Staate anfangs erfordern wird. Die Regierungsvorlage berechnet hn unter Zugrundelegung eines Zinsfußes von 3 Proz. für
Ausland.
London. 9. Aug. (Unterhaus.) Norma« (lib.) fragt an, ob die deutsche Negierung bemüht sei, den Tun ntmflM See im Dangtsetal zur Vornahme von Marinemanovern von der chinesischen Negierung zu pachten. Unterstaatssekretär des Auswärtigen Amtes, Earl of Percy, verneint die Anfrage Die Negierung habe davon gehört, daü Gerücht darüber fei aber unbegründet. , , .
— Ter Dorsitzende de- anglo-amcrikonischen Vereins Hal dem Mtuistxr des Acußenl, Lock) Lansdonme, em Iztogranun wr*
Anläßlich dc« ersten Ja hrestaqes skincr Krönung begab si-b der Papst ans der Sedia Gestatona m bte Peterskirche und wohnte Dort einer Mefle bei, welche in Gegenwart der Kardinale, des Patriziates und sehr zahlreicher Eingeladener stattsand. Nach der Beendigung der Fe,er begab sich der Papst in seine Gemächer zurück.
Die Umgebung deS Papstes ist anläßlich der Wiederkehr des TageS der Thronbesteigung deS Papstes arg enttäuscht. Während Papst Leo an diesem Tage 2 Millionen Francs empfing, erhielt PiuS nur 15000 Francs. UebrigenS hat der Kardinal Satolli aus Amerika berichtet, daß der r I dortige KleruS bedeutende Spenden für Privilegien schicken
die aufzuwendenden Baukapitalien. Die politische Korrespondenz der Preußischen Jahrbücher — Juliheft 1904 —I hält es für richtiger, 3% Prozent zu rechnen, da dies den tatsächlichen Kursen der preußischen Staatsanleihen entspräche. Jndesien, selbst wenn man 3’/$ Proz. rechnet, stellen sich die Jahreszinsen für die Baukapitalien der gesamten Teile des Unternehmens (Kanal Rhein-Herne, Lippe-Seilenkanal, Ausbau des Kanals Dortmund—Emsbäsen in der Strecke Dortmund— Münster, Kanal Bevergern-Hannover, Zweigkanäle Osnabrück, Minden, Linden und Kanalisierung der Weser zwischen Hameln und Minden) auf 31/, Proz. von 197 150 000 Mk. oder 6 571 667 Mark. Hiervon garantieren die Verbände! 2 023 500 Mk., nämlich 3 Prozent von 67 450 000 Mk., I außerdem — was aber hier außer Betracht bleibt — Vi Proz. Tilgung derselben Summe oder 337 250 Mk. und, mit Ausnahme von 37 000 Mk. für den Ausbau des oben bezeich-1 neten Stückes vom Kanal Tortmund-Emshäsen, die gesamten Derwaltungs-, Betriebs- und Unterhaltungskosten. Es blieben also vom Staate, wenn nur die Verwaltung?- k. Kosten durch Abgaben eingebracht würden, zu decken: 4 548 167 Mk. Ta aber schon im ersten Betriebsjahre 1912 durch die Kanaleinnahmen über jene Verwaltung?- rc. Kosten hinaus ein Ueberlchuß von 1 422 000 Mk. erzielt wird, sind 1912 nur za decken 3 126 167 Mk. Dieser Fehlbetrag des ersten Jahres verwandelt sich schon in zehn Jahren — also 1922 — m einen Ueberschuß, der über die 3Vzprozentige Verzinsung huwu« schon 7 440 000 — 6 571 667 oder 868 333 Mark beträgt.
taritai Augenblicke rin. denn tae f ombarbement auf bte Wmam" batte inzwis-stcn begonnen — unb roat fo furd.t bar. daß es uns allen grau ft e, cm gleick'S ^ckncksal vor .
m ''eben. Die Beschießung dauerte übnqcn-5 Jlber j^rei -
meiner Ansicht nach kann in der
E- gewesen sein —, Pferde. Mensen, Materialien, alles du
fteben. »olckiee VorlSlle finb viele, und etnige stnd in Anwelen- heit on au anbii.ten Cffiiieren rhotaararhiidi verewiat worben damit untere «aehtonnnen dermaleinst nut eigenen Sinnen leben fennen. nie „unliniert und „buinnn" unfer Wenner nn Iabie UHU war yteden Sie nach sagen, bau alle? Perleumbuna se, ? Damit d<is autaeicMofTen ist, unteddireibe ich meinen vollen Namen und Rang: irreb Mever, Leutnant der 18. Uratschen Sotma der man bfeburii eben Grenzwache.
Swinernünde, 9. Aug. Die Jackst .Hohenzollern" mit dem Kaiser an Bord, welche, entgegen früheren Dispositionen, bereits heute nachmittag um 2V< Uhr eingetrossen ist, marbte bei b-m Zollstbuppen fest. .Das zahlreiche Publikum be* grüßte ben Kaiser aufs lebhafteste die Stadt und die Scknsfe sind geflaggt Der Kaiser traf gestern^ in der Aalbaecker Bucht bei Skagen ein. Hier war eine Schlachtflotte versammelt, welche unter den Augen des Kaisers Evolutionen ausführte. Die „Hohenzollern" ging bann in der Bucht vor Anker^ Prinz Leo- polb von Bai «nm, welcher zurzeit aus bem „Kaiser Friedrich ITL" eingeschässt ist, meldete sich beim Kaiser und nahm dann am Tee teil. Gestern abend um 5V2 Uhr ging bte „Hohenzollern" in See. passierte morgens um 9 Uhr ben Sund und ging bei gutem Wetter und ziemlich starkem Wind tzerher weiter. Der Kaiser hörte heute vormittag Vorträge der Ehess des Marinekabinetts
Ätccr lind Flotte.
lieber die künftigen Marinesorderungen schreibt die .Rationallib. Korresp.^: Cb dem Reichstag bereits in seinem nächsten Tagungsabschnitt 'Anträge zur Förderung der Wehrkräfte Deutschland« zur See gemacht werden, steht au« zwei Gründen zur Zeit noch nicht fest. Zunächst läßt sich noch nicht vollständig übersehen, welchen Umfang die Forderungen für die Verstärkung der Mehr 5 n Lande gewinnen werden; außerdein aber wird für die Art der (Geltendmachungen weiterer Forderungen aus dem Gebiete der Ausgestaltung unserer Wehr zur See bis zu einem gewißen Grade maßgebend sein, inroieroeit die einzelnen ! Rationen an? den neuesten KriegSvorgangen Erfahningen zu ziehen für richtig halten. Die .Deutsche TageSztg.^ be* ^»ichnet eS als zweifellos nicht richtig, daß sich noch nicht Ubelieben (affen solle, welchen Umfang die Forderungen für die Verstärkung deS LandheereS gewinnen würden. Die neue HeereSvorlage soll, so schreibt sie, dem Reichstage z"sileich mck dem Etat zugehen; so sei es wenigstens vor emigen Wochen- leabsichtigt gewesen. Der Etat aber dürste anfang Dezember oder gleich bei dem Zusammentritt deS Reichstage« vorgelegt werden. ES sei sonach anzunehmen, daß man sich über den wesentlichen Inhalt der neuen HeereSvorlage innerhalb der zuständigen Stellen deS BundeSratS geeinigt hat. DaS entspreche auch ihren Informationen, die überdies dalun gehen, daß die Verstärkungen sich in verhältniSm äßig bescheidenen Grenzen halten werden. Wie man ihr ferner versicherte, sei, wenn auch nicht mit voller, so doch nut einiger Sicherheit daraus zu rechnen, daß der Reichstag sich im nächsten Frühjahre mit einer Ergänzung deS bestehenden Flottengesetzes besaflen wird. Von welcher art
I diese Ergänzung sei, daS stehe noch nicht seit.
befehligte. „ o„
2ie „Sadomaru" war am Morgen jenes iinglnaliax'Uju- kämmenrrefseus das dritte Schaff in der Aübrung
hatte bu* .Hitoschimani". Als sie mieden Russen emstel, ver ftänbigte sie sofort ba* ihr folgende «cfaft das kurzum >trbrt machte und entkam, dabei aber vergaß und wrfaumte; bu „<.apo- mam" zu benachrichtigen. Die „Hite.schimaru" m-
salls gewillt gewesen, zu entkommen, dock wurd< sie durch ,nie. der ersten Treffer zum Halten gezwungen. AlS wir auf bin Schauplatz fernen, batten die Runen sie bereits iBn ™ zwi'ch^en sich, dcxch barte d>5 Bombardement noch mcht b<g'nn n Die „Sadomaru" stoppte ohne fiteres auf den er' P!
da an ein Entkommen ja nickt zu bt'nfrn mar. ^br_.ba[b lag ein Boot an unserer Seite, und em CHoier ber Jam
an Bord. Er redete mich deutsch an. und eS ist meine teste Ucbir- ;eugung daß er durch Verrat gewußt bat. mit wem er es » tun' batte, sonst hätte er um meine deutschen Ärnntn'sie nicht ge-
YT'urX.'n rturaetnrben. an Bord der ostiia zi
war an dem Gespräch, worin der Ecdanke her Schnell- bahn zuerst einp gewisse Form erlangte, btreft beteiligt. Nicht minder iuteressaut ist die Tatsache, daß ^rr v. Bud^e die beiden Elektrizitotsgesellschasten ausgesordert Hit, sich, um die Konzession für eine Schnellbahn Berlin-H"^6 zu betverbeu. Nun bestehen allerdings noch erhebtiche Schwierigk.'iten, dabei wird aber hervorgehoben, daß die Schnellfahrten mit Dampfmaschinen doch ungleich schlechter verlaufen sind als man bisher angenommen hat, sodaß für die preußische Eisenbahuverwaltnng diese Sache abgetan sein dürfte Alsdann ist man in allen technischen Kreisen von der Durchführbarkeit einer Retsegefchwindig- keit von 200 Kilometer in der Stunde ohne jede O^efahriduna der Reisenden absolut überzeugt. ES handelt sich nur noch um die ^rage der Rentabilität, der Konzession, der Beteiligung des preußischen Staates an den Einnahmen und i der Finanzierung des Unternehmens. Es ist zu hoffen, daß diese Schwierigkeiten sich überivinden lassen werden.
- Der 21. Deutsche Tischlertag hat nach längeren Verhandlungen zur Gründung einer deutschen Mittelstand spartet durch Annahme folgender Resolution Stellung genommen: Der 21. Feuflche Tischlertag lmlt die Bildung einer deutschen wirtschaftlichen Rittet- staudSpartei nicht nur für notwendig, sondern auch für möglich, da ein' Verbesserung der .Haudwerkergesepgebung sowie eine gerechte Verteilung her so'ialpolitischen Lasten nur erreicht werden kamt, wenn eS gelingt, Mannern des .Handwerks usw. Einfluß auf die (^seßgebung zu verschaffen. Die Delegierten des Bundes werden beauftragt, auf dem I FnnungS- und Handwerkertage zu Magdeburg für die Bildung einer wirtschaftlichen Mitlelstandsparter zu stimmen" Bremerhaven. 9. Aug. Der norwegische Dampfer ..Georgia" stieß aus b:r Un t er wes c r mit einem Säle vv- dampfer zusammen. Der K'vitän und em He-zn: deS letzteren sind ertrunken Der Scklwvdampser ist .
Altona 9 Aug. Die Stadtverordneten bewilligten tn geheimer Si-ung 40 000 Mark für bie Ausschmückung der Straßen zu der Ka is e r p a r a d e.
Magdeburg, 7. Aug. Der hiesige Regierungspräsident im etnert | iroiK" in. tvn.u. vvv. ... . I erläßt forben ein Riindlchroibcn an die Gemeinden, warm die
uns auf- bie ienseit und diess i! der englischen Grenze sipi nden, über die Notwendigkeit der Errichtung einer Polizetschule betont ,vird. Eine Anzahl Gemeinden haben sich schon bereit erklärt, daS Projekt zu unterstützen. Die Schule soll am 15. Januar in Halberstadt errichtet und unter Kontrolle der dortigen Polizciverwaltimg gestellt werden. Zweck und Ziel der Polizeischule soll, wie öS in dem Rundschreiben heißt, bte Verbindung dcS theoretischen mit bem praktischen Unterricht sowie die .Heranbildiing eines Polizeipersonals sein, daS jeder
in Schloß Vilhelmshöhe eintr/ffen.
— Zu bem arrge kündigt en Schulgesetz wird voraussichtlich bie Gesarntrertretung ber preußisckken P o l k s s ch n l l e hr e i Stellung nehmen. Zur Tagesorbniing ber diesjährigen Versammlung des Lehrerverbandes der Provinz Sachsen ist folgender Antrag eingebracht worden: Ter Vorstand des Preußischen Lehrervereins soll ersucht werden, im Falle, daß dem Landtage ein Schullastengesetz vorgelegt nrirb, einen 3. Preußischen Lehrer- tag einzuberufen, auf bem bie Gesetzesvorlage zur Erörterung
ast'r'' He jufnmmenf ii’en. b'be ick ihnen I m ^enn aua)i uuvmu uw ,.v.. . ”. .. Eine ganze Anzahl Farmer
<mprtc liaben diesem Ansinnen bereit» ent'vrocken und sind aus Plätzen — rr.c Klrvvd«imm, Hannerann. Rudis Hclpann zu k atpf bid fünfzehn Mann zusammengezogen. Ick habe ihnen auf ihren Wunsch käuflich je 100 Patronen 71 zugestellt und einen ge» nügendm Vorrat einem Reit-r am' Klippdamm, da» ui em bis drei Sm 'dm von allen Plänen zu eneiden ist^ zur Ww bei etwaig-m Ausdruck von Unrnben üb-rg'bcn so tm (wjübk aröserer ridrrbert haben (ick die meisten Farmer von den größeren Plätzen und dem engl'.sch-en C'ebict wieder auf ihre Farmen begeben. Die Station Hasuur, in bereit Nahe Räuber ihr Un I rc’en treiben, und meld^e nur mit drei Mann besetzt war, weil die dritte F^ldkompagnie nach Abgabe der Meniiicl'aften nach I behr.-n könn e hab ch d durch ui oerftär en vers ckt. daß bort-l tm vier Farmer herangezogen sind, frsid r. Soldaten, welckcn freie Bermlegung gemährt wird, wenn sie sich mit an den Pa-1 trouillenritten beteiligen. Ferner habe ich die Kapitäne Dans Hcndrik von KoeS. Elnistian Goliath von Berseba und Platte von Spitzkopvje, wohin biejer mit seiner Familie gezogen war, I I ;U mir gerufen. Tiefe sind sämtlich mit ihren Ratsleuten ge- tommen. (Der Kapitän von Bethamen ist vom bärtigen Distrikts- ck-ei belehrt morben. i Ick habe den Lmten in ernster We»se getagt, daß wir bestimmt die Herero fragen werden. ES inen iclwn so viel Soldaten und Gescküre im Lande, daß die Herero, nachdem sie tücktig geschlagen seien, in die Btr^e geflüchtet wären. Wir würden die Herero vernickten, weil fte geraubt unb^ gemordet hätten. Hck warnte nnb ermahnte sie, Ruhe und Frieden zu hatten, denn ;cber, der ietzt nod> Unruhe verursachte, nnirbe I ftreng g-straft w-rden. Soldaten seien genug in Deutschland, und der xeuprf* Kaiser würde so viel schicken, als nötig ist, um jeben Aufruhr niederzuwerien. Dann habe ick sie über bte im gäben I emtrefienbe Tntvpe beruhigt, baß diese nur käme, um «vnede I unb Crbnung zu bringen, nickt um ohne Anlaß hier^Ätieß zu führen Tas mim reiten der Hottentotten im Lande in Trupps mit Gewehren sollte jedoch nicht geduldet werden: sie iollten ruh:g au' ihren B?ersten bleiben und den (Mm’icfrten nickt glauben.
I Tie Kapitäne getobtm, Ruhe und Frieden zu halten und aus ihren Plätzen zu bleiben. Den BondelzUTart-Eroßmann Stür- mann b^be ick fleicksalls gerufen, er hart? vorläufig seinen I Schwager geschickt und gesagt, et wurde nächste Wocke kommen, I er sei krank. Es herrschen im Bezirk stark bie Pocken. Kapitän HanS Henbrick, der noch voller Blatternarben ist, hat fick in einer Karre hrrsahrcn lassen müssen, weil er nock nickt reiten
kommen soll. e ,
— Der „Staatsanzeiger^^ veröflentlickt eine Bekanntmachung ber Hauptverwaltung ber Staatsfchulden, wonach bie Aussiihri ng^b stimm "ng n be? Finanzministers vom 18. Juni 1891 zu ben Otofetwn über bas Staatsschuldbuch vom 20. Juli 1883. 12. April 1886 und 8. 5uni 1891 auf Grund des Art. 2 des si-esetz-s vom 24. Fuli 1904 abgeändert werden.
— Ucbct bas Projekt einer Schnellbahn von Berlin nach Hamburg machl die Malion'alzeitung einige Mitteilungen. Danach scheint das Projekt vorläufig zu ruhen. Der Gewährsmann des Blattes hatte eine Unterredung mit dem Leiter einer der beiden beteiligten Elek- trizitätsgefellsck)aften. Dabei wurde ihm mitgeteUt, jene Schnellbahn sei im Eisenbahnwagen entstanden und zwar ienseit der Alpen In dem Wagen saßen die Leiter der Zcrliner Elektrisitä! gesellschaften, die nachher die Sache unternommen haben, und - was bisher nicht bekannt war — der jetzige preußische Ersenbahnministcr v. Budde. Er
ES herrfthtr bei bett Weißen unb Eingeborenen deS Bezirks I eine Unrulv. >eelck' bie aNeimvolmenden Farmer veranlaßte, tnlS nack den festen Plätzen teils nad> der Ostgrenze zu ziehen. Ttese Unnibe war hauptsächlich burdi die immer nneder anftretmden Gerüchte denwrgerufen. daß Hereromassen sick aus bem Wege nad) dem Süden befänden, und durch geradezu unglaubllche! Ausstreuungen über den Hereroausstaud, die vorwiegend aus der Kavkolon'e In erb'r gelangten. Da war Okahand a dem Erivodeu gleidHiemad't, Winblmk in l ell'v Flammen steh nd, sogar lulchich dargenellt. Daß solck»e immer ivieber anftauckn'nde Eerüchte Farmer veranlassen konnten, sich unb ihre Hal>e zu retten, mag verzeihlich fein. Diese Furcht unb die Besprechung unserer Lage im Hererolande von den Meißen -um Teil in Wegenivart ocr Cm* geborenen bat letztere in ihrem leicht getveckteu Machtgesuhl ge* stärkt Auck bat bei ihnen die Erörterung von <vrageu, was nach Ansicht der Weißen in Zukunft mit den Eingeborenen geschehen müsse (Abnahme ber Weivebre nnbjbre« gefamten 2anbc8\ etne beareiflirfx* Unruhe bervorgerufen. So saßen auf ber einen tonte bie Weifen an größeren Plötzen, wie KeetmanSlwov, Bethanien, Berseba. i>ber dickt an der englisck>en silrenze. um sofort uver^ treten zu k nnen. und sprack n vom Aufstand ' und d ss n Folgen, I und auf der anderen <^eitc die Eingeborenen und berieten über den Krieg. Bei beiden herrschte Furckst, und meine» ErackstenS nickt am iwnigftvn bei den Hottentotten. Ick persönlich glaube nickt, daß die ato l>esonders unruhig bezeickmettn .reldschub- träger.HotteMotten '?sbsickt unb Vorsatz batten, anfzustehen, unb sch befinde Mick in dieser Hinsicht in Nebereinstimmung mit bem Elies ber Felbsinnpagnie. Dock mm hnn sich bei den Eingeborenen täus^n, wie ber Hereroausstmd versckiedentl'ck bewiesen lwt: eS kann unter solckn-n Verl)ältnissen leicht emtreten, baß der unter der Asck' glimmende Funke durch unruhige Köpfe bei nm batte, sonn nazre er um mcinv I Kfm ^er nasten Anlaß ;ur graf en Flamme angefackt wird. .Eme
ivufti. Vir wurden ausgewrdcrt. an .^rd der .^ enna S ^cn^mina hat die offizielle Bekanntgabe ber Kriegsnackrtckiwi kommen, ^ck antwortete: ,,>-o er<udt. sick kein' r^'nu^r ^ol ^„roaufstandc, welche der Ostaub^ftigkeit der Geruckte tat.;' «jfoiicfenb brgeb ft* ntitrc'ivr.it. unb bie bribmmte N-ckmckt flebrnAt non ber
t-trilS. 3m übrigen muß t» befemten. tab f.in .1 uttret n oura jn Sroetot,muntl gelanbctni Truppe 200 f^ann unb
ans vornehm unb wurd-g war. I^tzt traten Tür uns vi • fofort hier nack b'in S' d n abrücken würden. Nack
ein denn das V ombarbemrnt aui d , me nem Eintreffen hier habe ick bm BezirkSb irat unb die Weißen, Auaen n'elck^ Eing'b-?n an d.iS Eouvernement gemacht hotten, rote bie — Vertreter der Firmen zu mir gebeten und sie im «sinne der er- Kitas^'m'aru" nichts mehr ballencn Ins mkt-on über unsere Lage im Aorden unterrrcktet,
Slcich'/u^Än^ig k°mm au» riliita |-roffm ,[ri. fi*u'ntan. “bk
Seutr »u uns »r« fT I UÄrit“i^ ^nWt/wfrhär: aeHim. I.» »u narren
gramnmm. Na» brr «biabn brs nil ilM tnn «Sass rilrilc im Bki rk iisamin nznzirb n ninn f t fiti
etliche Scküsie an Bord unb rtnißte, datz meine .—- ... . qefruckrrt hatten bei einigen meiner Leute. Emern meiner Cin-1 uerr habe ick den Revolver penönlick aus ber yanb geidiligen, tii er die M ünduna sckon in den Mund gesteckt hatte. Et licke meiner Leute «prangen über Bord, — einige waren 10 verwirrt, daß sie direkt aus' die .Lsitascknmaru" z'.lsckwammen und dort den itnb sanden. Andere haben sick stt.nd?nlang über vaster oebaltm, b s wir sie wieder aufnehmen konnten. Ein Boot uber- üotl von Menschen, stieß gerade ab, als das erste Torpedo traf. Die See ging bock, daher war es unmöglich, werter zu tommen. Dir haben sie gleichfalls an Bord später zurückg-nommen. Auch das zweite Torpedo traf das Schiss, es begann zufmken, sodau wrr alle den sicheren Tod vor Augen sahen. Merkwurdigerweije hörte das Eindringen des Vasiers bald auf. die <orvedos munen iebr tief getroffen haben, sodaß die Schotten geicklosien werden tonnten. Die Russen sahen uns sinken und.überließen uns unserem Schicksal, ohne nock einmal auf uns zu teuern. Rur 46 Mann meine? Transportsckstfles bebt ick verloren, zumeist durch eigene llnbesonnmb^t -n brr ___________________
Situation sofort gewachsen ist.
Trier. 9. Aug. Im 1 61. Infanterieregiinent treten ao bl reiche t n ph u ö ähnlich e K r a n k h e i ts l a ll e .aufi rare Absperrungen, lrauvttäcklick für bte stark betroffene tntrtc Komkagnie wurden ing -ordnet


