Ausgabe 
10.6.1904 Erstes Blatt
 
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Boxheim er aus Abenheim, Emanuel Gilm er aus Heidel­berg, Adolf GroS aus Darmstadt, Paul Hartmann aus Langen, Karl Keil aus Laubach? Alfred Kumpf aus Offenbach, Joseph La aff aus Mainz, Dr. Richard Münch aus Darmstadt, Franz Sausen aus Mainz, Ernst S ch m e e l aus Darmstadt, Fritz Schneider aus Mainz, Wilhelm Schott aus Osthofen, Dr. Karl Völsing aus Garbenteich, Dr. Wilhelm Wehner aus Gießen und Dr. Paul Wolf aus Alzey zu Gerichtsassessoren ernannt.

* Das 1. Abonnements-Konzert der Militär­kapelle war außerordentlich gut besucht. Der im Laufe des Konzertes eingetretene Regen veranlaßte, daß die im .Freien sitzenden Besucher sich im Saale niederließen, wo die Kapelle weiterspielte. Sie wurde immer durch großen Beifall ausgezeichnet.

§ Butzbach, 9. Juni. Die Bürgermeister des Kreises Friedberg versammelten sich heute unter Vorsitz ihres Chefs, des Kreisrat Fey, imHeffischen Hof" hier zu einer Besprechung über Verwaltungsangelegenheiten von ge­meinschaftlichem Interesse. Den Hauptgegenstand bildeten die Gemeindewafferleitungen, das vorbereitende Verfahren für Gemeinderatswahlen, die Ausführung der Gewerbeordnung und der Verkauf von Gemeindegelände. Rach Schluß der intereffanten Verhandlungen fand ein genieinsames Essen statt.

R. B. D a r m st a d t, 9. Juni. In der heute nachmittag /^gehaltenen Sitzung der Stadtverordneten wurde u. a. ein Antrag des Stadtv. Bovmat eing^bracht, daß, nach­dem durch eine Verordnung vom 20. April d. I. die Dienstkautionen für die hessischen Staatsbeamten auf­gehoben worden sind, das Gleiche mit den Kautionen der städtischen Beamten geschehen soll. Von den Stadtv. Müller und Geh. Justizrat Osann würde nähere Aus­kunft über ein in der Stadt verbreitetes Gerücht verlangt, nach welchem zurzeit Unterhandlungen über den Verkauf des Gartens am Alten Palais an Privatunternehmer statt­fänden, die dort einen neuen großen Hotelprachtbau errichten wollten. Der Oberbürgermeister erklärte, von einem solchen Projekt noch nichts erfghren zu haben; er wolle sich aber näher darüber zu informiren suchen. In der Bürgerschaft würde man, wie von uns hierzu bemerkt sei, die Ueberlassung des herrlichen Gartens, der erst jüngst aus Anlaß des russischen Wohltätigkeitsfestes von Tausen­den besucht und bewundert wurde, uur mit sehr gemischten Gefühlen aufnehmen. Eine sehr erregte Debatte entspann sich später noch über die Errichtung eines Bi sm arck- Denkmals auf dem Ludwigsplatz. Die Sozialdemokraten, namentlich Abg. Cramer, erhoben Protest gegen die Auf­stellung des Denkmals, während von der anderen Seite besonders Geh. Justizrat Dr. Osann in wärmster Weise für die Errichtung des Denkmals eintrat. Die Debatte zwischen den beiden genannten Stadtverordneten nahm wiederholt einen stürmischen, rein politischen Charakter au. Zum Schlüsse genehmigte die Versammlung mit allen gegen drei Stimmen Cramer, Stephan und Saeng folgende Anträge: 1) daß das Denkmal auf dem Ludwigsplatz er­richtet werden soll, 2) daß die Stadt auf ihre Kosten die Verlegung der Geleise der elektrischen Straßenbahn aus­führt: 3) die Wasserzuführung für die Brimnenanlage über­nimmt, 4) einen erhöhten Fußsteig um das Denkmal an­legt, 5) die früher für eine Bismarckbüste im Rathaussaal bewilligten 4000 Mk. dem Tenkmalsfonds zuführt und 6) den dann noch fehlenden Rest von ca. 3000 Mk. für den auf 50 000 Mk. berechneten Kostenbetrag für die Ausführung des Denkmals beisteuert.

Wiesbaden, 9. Juni. Seit vergangenem Freitag ist von hier der 25jährige Franz Goldenberg flüchtig. Der Grund hierzu soll in mißlicher Vermögenslage liegen, aus welcher sich Goldenberg, welcher der einzige Sohn eines sehr vermögenden Fabrikbesitzers aus Oesterreich ist, dadurch zu helfen suchte, daß er verschiedene nicht einwands­freie Finanzoperationen unternahm. Die Höhe seiner Ver­bindlichkeiten beträgt etwa 100 000 Mk.

Kleine Mitte! u u a e n ans Hessen und den Nachbarstaaten. Ein neues Bubenstück gegen den Reichstagsabg. Dr. Becker ist in einer der letzten Nächte in Sprendlingen veriibt worden. Man hat dort, wie schon früher einmal, Haus, Nachtschelle und Schild des ?lbgeorb» neten mit menschlichen Erkrementen beschmiert.

Vermischter.

* Halle a. Saale, 9. Juni. In einer Arbeiterkaserne in Schackenthal tötete ein arbeitsscheuer Mensch zwei kleine Kinder eines Auffehers durch Beilhiebe. Er verwundete ein achtjähriges Mädchen eines anderen Auffehers und erhängte sich.

* Die Dynamitexplosion bei Jndependence in Colorado scheint ein wohlüberlegtes Verbrechen zu sein, das von den Arbeitern, die zu der Gewerkschaft gehörten, gegen diejenigen in Szene gesetzt wurde, die sticht zu der Gewerkschaft gehören. Es waren 200 Arbeiter auf der Station versammelt, von denen 22 Mann sofort getötet, während 15 außerdem noch schwer verletzt wurden. Tas Dynamit war unter die Plattform der Station gelegt worden, und die Explosion erfolgte in dem Augenblick, in welchem der Zug ein­fuhr, auf den die nicht zu der Gewerkschaft gehörenden Arbeiter warteten, um sich von der Arbeit nach Hause zu begeben. Ter Korrespondent desDaily Telegraph^ fügt binzu, daß die Attentäter offenbar nicht die Absicht hatten, das Leben der Leute zu gefährden, die sich auf dem Zuge als Bedienungsmannschaft befanden, sondern nur die Minenarbeiter selbst. Als der Zug noch 75 Fuß von der Station entfernt war, gab der Lokomotiv­führer mit der Maschinenpfeise ein Zeichen, daß es Zeit zum Einsteigen sei. Tiefes Signal war das Todessignal, denn sobald der Ton der Pfeife erklang, hörte man eine furchtbare Detona­tion, und man hatte das Gefübl. daß der ganze Berg in seinen

Fugen erschüttert würde. Der Zug konnte glücklicherweffe sofort zum Stillstand gebracht werden, und die Beamten des Zuges liefen vor, um zu sehen, wo sie noch helfen konnten. _ Die Szene war eine furchtbare, die Leichen und die abgerissenen Glieder lagen in Hausen auf der Plattform herum.. In dem zwanzig Fuß tiefen Loch, welches das Dynamit geriffen hatte, fand man Arme, Beine und Schädel liegen. Polizisten, die sich sofort an die Arbeit begaben, entdeckten bald die Vorrichtung, durch welche das Dynamit zur Explosion gebracht worden war. Sie bestand aus einem Revolver und einem langen Stahldraht. Das eine Ende des Drahtes war an das Bein eines Stuhles befestigt, der in einem abgelegenen Zimmer stand. Tie Auf­regung in dem ganzen Distrikt ist natürlich eine ganz außer­ordentliche, und darum wurde sofort, als die Nachricht von dem Vorfall bekannt wurde, eine starke Abteilung Polizei und Militär beordert, um den Platz zu bewachen, an welchem das Unglück geschehen war. Der Streik der Arbeiter, die zur Gewerkschaft gehören, begann bereits vor einem Jabr und hat noch nicht auf­gehört. Während der Sekretär der Gesellschaft der Minenbesitzer des Distrikts kurz nach dem Vorfall eine Ansprache hielt, kam es unter den Zuhöreren zu Streittgkeiten, bei welchen ein Mann erschossen und sechs andere verwundet wurden. Nachher kam es zu einem regelrechten Kampf zwischen den Soldaten und den Arbeitern, bei welchem noch sieben Mann der letzteren getötet wurden.

* Loubet und das Gordon Bennett-Rennen. Der Präsident des deutschen Automobilklubs, Herzog von Ratibor, hat den Präsidenten Loubet ebenso wie andere Staatsober­häupter zu dem Gordon Bennet-Rennen eingeladen. Jetzt erklärt eine offiziöse Note desTernps".: Wir wissen, daß der Präsident der Republik, wenn er auch eine Einladung, die er nicht annehmen konnte, abgelehnt hat, diesen freund- lichen Schritt mit demselben Gefühle der C o u r t oi sie beant­wortet hat.

Kerichlssaal.

ZumMordprozeßRothermel. Der plötzliche tragische Ausgang, den die Schwurgerichtsverhandlung gegen den des Mordes angeklagten Gastwirt Adam Rothermel durch den Selbst­mord des Ängellagten genommen hat, steigert die ohnehin schon allgemeine Aufmerksamkeit des hiesigen Publikums noch um ein Gewaltiges. Rothermel hatte die ca. sechsmonatige Untersuch­ungshaft anscheinend ohne große Schwierigkeit ertragen: er war bei der Verhandlung klar und gewandt-und batte fast für jeden Vorhalt oder Belastungspunkt eine geschickte Antwort. Auch als sich die Aussagen der Sachverständigen immer mehr zu seinen Ungunsten häuften, verlor er nicht seine scharfe Ueberlegungs- frafL Man fand heute früh bei Feststellung des Selbstmordes den Fußboden seiner Arre st zelle mit Kreide be­schrieben, die er sich vermutlich während der Herrichtung der Stube im Gerichtssaal (wobei die fehlenden Teile und die äußeren Umrisse mit .Kreide angezeichnet wurden) unbemerkt an- geeignet hatte. In dieser von ihm herrührenden Niederschrift versichert N. nochmals unter Anrufung Gottes, daß er unschuldig fei und die Tat nicht begangen habe: die Gutachten der Sach­verständigen seien nickt zutreffend, er könne diese nicht überleben. Tann sagt er Frau und Kindern Lebewohl und gibt verschiedene Vorschriften für die Erziehung der Kinder. Seine Wirtschaft möge die Frau verkaufen, aber nicht an einen Harpertshäuser, denn diese hätten ihm ein schlechtes Protokoll gemacht. Der Frau empfiehlt er noch, mit den Kindern nach Biebesheim, seiner Heimat, zurückzukehren.

Kiel, 9. Juni. Das Marinekriegsgericht verurteilte den Feldwebel Sringborn und den Sergeanten Zander vom Seebataillon wegen Beleidigung zweier Ein­jährigen zu 2 Monaten Gefängnis, bezw. 6 Wochen Mittelarrest.

Gießener landwirtschaftlicher Wetterdienst

Voraussichtliche Witterung in Hessen für Samstag, den 11. Juni 1904: Meist trüb, Temperatur roemg verändert (kühl), Negenfälle, besonders im Süden.

Näheres durch die Gießener Wetterkarte.

Kirchliche Nachrichten.

Evangelische Gemeinde.

2. Sonntag nach Trinitatis, den 12. Juni. Hottesdieust.

In der Stadtkirche.

Vormittags 8 Uhr: Pfarrer D. Schlosser.

Zugleich Christenlehre für die Neukonsirmierten der Matthäus- gemeinde.

Vormittags 9Vz Uhr: Pfarrer Schwabe.

Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die Markusgemeinde. Pfarrer Schwabe.

In der Johanneskirche.

Vormittags 8 Uhr: Pfarrer Dr. Naumann.

Zugleich Christenlehre für die Neukonftrnnerten aus der Johannesgemeinde.

Vormittags 9^ Uhr: Pfarrer Euler.

Vormittags 11 Uhr: Kindergottesdienst für die Lukasgemeinde. Pfarrer Euler.

Sonntag abend 8 Uhr: Versammlung und Bibelbesprechung int Konsirmandensaale der Johanneskirche.

Katholische Gemeinde.

Samstag, den 11. Juni 19 0 4.

Nachmittags um 5 Uhr und abends uni 8 Uhr: Gelegenheit zur hl. Seicht.

Sonntag, den 12. Juni 19 0 4.

3. Sonntag nach Pfingsten.

Vormittags von 6 */? Uhr an: Gelegenheit zur heil. Beicht.

um 7 Uhr: Die erste heil. Messe, vor und in derselben Austeilung der heil. Kommunion.

um 8 Uhr: Tie zweite heilige Messe.

um 9 */, Uhr: Hochamt mit Predigt.

Nachmittags um 2^ Uhr: Christenlehre; darauf Andacht mit Segen.

Israelitische Religionsgemeinde.

Hottcsdienlt in der Synagoge (Südanlage). Samstag, den 11. Juni 1904.

Vorabend 7.45 Uhr.

Morgens 8.30 Uhr.

Predigt.

Nachmittags 4 Uhr.

Sabbathatlsgaitg 9.30 Uhr.

Gießen, 10. Juni. Viehmarkt. Bei dem Markte am 7. und 8. Juni April waren aufgetrieben 1536 Stuck Rindvieh, 708 Schweine. Der nächste Viehmarkt findet am 28. und 29. Juni d. I. statt: am letzteren Tage auch Kramermarkt.

Temperatur der Lahn und der Lust

am 10. Juni 1904.

Nach Reaumur gemessen mittags zwischen 12 und 1 Uhr.

'Wasser 16°, Luft 18°.

Albert R ii b s a m e n.

Neueste Meldungen.

Berlin, 10. Juni. Wie demLokalanzeiger" von glaubwürdiger Seite versichert wird, sind die deutsch- österreichischen Handelsvertrags-Verhandlungen ins Stocken geraten, und zwar hauptsächlich deshalb, weil die österreichischen Unterhändler behufs Erleichterung der Vieh- Einfuhr nach Deutschland erhebliche Milderungen der be­stehenden Viehseuchen-Konvention verlangten, welche deutscher- seits im Interesse der Reinhaltung der deutschen Viehbestände nicht zugestanden werden konnten.

Stuttgart, 10. Juni. Der Rektor der technischen Hochschule, Professor Karl Weitbrecht, ein bekannter schwäbischer Dichter und Aesthetiker, ist nach längerem Leiden im Alter von 56 Jahren gestorben.

London, 10. Juni. Auf Befehl des Zaren be­schäftigt sich angeblich, wie dieDaily Cronicle" meldet, gegenwärtig eine Sachverständigen-Kommission mit der Frage der Möglichkeit, nach dem Kriege ein parlamen­tarisches System in Rußland einzuführen. (??)

Madrid, 9. Juni. (Kammer.) Salmeron greift den König an, der während der letzten Stunden der Königin Isabella auf Reisen seinem Vergnügen nachgegangen sei und erwähnt die Erklärung des Grafen Romanones, daß Spanien dem Dreibund an gehört habe. Ministerpräsident Maura bestreitet die Erklärungen des Grafen Romanones über den Eintritt Spaniens in den Dreibund.

Kiew, 10. Juni. Das Städtchen Korztyszew ist total niedergebrannt. Die Zahl der beim Brande ums Leben gekommenenMenschen muß groß sein, ist aber noch nicht festgestellt, lieber 2000 Menschen sind

obdachlos.

Vom Kriege.

Petersburg, 10. Juni. An amtlicher Stelle wird versichert, daß alle Gerüchte über ein englisch-russi­sches Uebereinkommen auf Erfindung beruhen und nicht im Bereich der Möglichkeit liegen, da keinerlei Veranlassung dazu vorliegt. Ebenso gehören alle Nach­richten ins Reich der Phantasie, welche die russische Kriegs­leitung nach Petersburg verlegen. Im Gegenteil werden Kuropatkins Befehle vom Osten hier erfüllt. Damit sind alle Meldungen von den Sitzungen des Kriegsrates unter Vorsitz des Zaren hinfällig. Wie halboffiziös verlautet, sollen die hier eingegangenen Nachrichten über die Ver­teidigung Port Arthurs günstig lauten und zwei Angriffe erfolgreich zurückgeschlagen sein.

Paris, 10. Juni. M^der hier noch in Petersburg er­hielt man bis zur Stunde eine Bestätigung der Meldung über ernstere Affären vor Port Arthur. In höheren Peters­burger Militärkreisen hält man an der Ueberzeugung fest, daß die japanischen Generale Kuroki und Oku derzeit die Hauptmacht Kuropatkins anzugreifen nicht beabsichtigen und daß 'noch vier Wochen vergehen können, bis es zur Haupt­schlacht kommt. Was aber das Schicksal Port Arthurs be­trifft, so können die Japaner nichts ernsteres unternehmen, bevor ihr gesamter Belagerungspark aufgestellt ist, und auch das könne nach der Meinung Petersburger Militärs noch Wochen beanspruchen.

Petersburg, 10. Juni. Der Zar hat ein Tele­gramm Kuropatkins erhalten, worin dieser mitteilt, daß das japanische Geschwader sich in mehrere Divisionen geteilt hat. die Stadt und Festungswerke von Port Arthur unaufhörlich beschießen. Bis jetzt hat die Beschießung noch keinerleiVerluste an Mert- schen und Material angerichtet.

Tokio, 10. Juni. Die Japaner haben um ganz Port Arthur zahlreiche Minen und Gegen-Minen gelegt.

Petersburg, 10. Juni. Von den über die letzten Vorgänge bei Port Arthur eingegangenen Nachrichten hält man diejenige für die glaubwürdigste, wonach Port Arthur am 2. ds. von den Japanern zu Wasser und zu Lande an­gegriffen wurde, welche hierbei 3500 Tote und Ver­wundete hatten.

Wien, 10. Juni. Wie man derZeit" aus Petersburg telegraphiert, wird der wegen Hochverrats in Haft be­findliche Kontre-Admiral Uchtomski unter sicherer Bedeckung nach Petersburg gebracht. ~

Telephonisches* Kursbericht*

3V2% Reicht<anleihe . . 101 90 8"/, do. ... 90.20 3V,o/5 Konsole .... 102.00 3°/n do.....90.10

3/g% Hessen .... 99.95 3lf9% Oberhessen . . .. 4% Oesterr. Goldrente . . 101.00 4X s% Oesterr. Silberrente 100 00 4% Ungar. Goldrente . . 99.70 4°/- Italien. Rente , . . 103.20 412% Portugieser , . . 61.00 8°/ Portugiesen.....59.95

1 % C. Türken ....

Türkenlose......128.20

4°/0 Grieoh. Monopol-Anl. 46.80

41/., % äussere Arcentiner 43 40

3% Mexikaner 4'Io1/-, Chinesen . . Electric. Schuckert . Nordd Lloyd . . Kreditaktien Diskonto-Kommandit. Darmstädter Bank . Dresdener Bank . . Berliner Handelspes. Oesterr. Staatsbahn . Lombarden . . . Gotthardbahn . . . Laurahütte . . . . Bochum.....

Harpener . .

Tendenz: still.

26.40 88.15

104.20 101 25 200.70 186 50 137.70 150.50 152 40 136.00

16.60 192.20 242.25 189.00 199.40

Bekanntmachung.

Das erste Ziel Gemeindesteuer für das Rechnungs­jahr 1904 ist innerhalb acht Tagen bet Meidung der Bei­treibung zur hiesigen Stadtkasse zu bezahlen.

Zahlstttnden täglich vormittags von 8 bis 12 Uhr.

Gießen, den 9. Juni 1904. 5078

Der Stadtrechner: Doepfer.

Der

Verein WuMmen MM MW ladet Stutzen, Laden- und Kinderfräulein zu einem

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auf Sonntag den 12. Juni freundlichst ein.

Anfang 728 Uhr. Ende 10 Uhr.

Vereinszimmer: Kaiferhof, Sonnenstraße, I. Stock, Eingang durch den Hoß 5003

Bekanntmachung.

Die Weidcngasse wird wegen Vornahme von Kanalisationsarbeiten von heute an bis auf weiteres für den Fuhrwerks- und Fahrradverkehr gesperrt.

Gießen, den 10. Juni 1904.

Großyerzoglic inmt Gießen.

_________________Herberg._________________

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