Nr. 184
««glich außer Sonntag«.
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Erstes Blatt.
154. Jahrgang
Freitag 10 Juni 1004
GietzenerAnzeiger
*'‘r Eeneral-Anzeiger v 4i*r
Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gietzen
YezugSpret»i monauich75Ps^ vierteljährlich Mk. 2.20; durch Abhole- u. Zweigstellen monatlich 65 Pf.; durch
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Ale yeuttge Kummer umfaßt 10 Seite«.
Kekanntmachung.
Mit dem Beginn der Heuernte nimmt das Proviantamt den Heuankauf unmittelbar von den Wiesen weg zu den gangbaren Tagespreisen auf.
Das Heu muß gut gewonnen und trocken sein, eine frische Farbe sowie einen kräftigen Pflanzengeruch haben, darf nicht erheblich mit solchen Grasern rmd Kräutern vermischt sein, welche keinen oder nur geringen Nährwert besitzen oder den Pferden widerlich bezw. schädlich sind. Es darf nicht mit Schlamm überzogen, nicht dumpfig, staubig oder schimmlig sein imd bei der Einlieferung nicht schwitzen.
Die Einlieferung kann an jedem Wochentage von 8—12 Uhr vormittags und von 2—4 Uhr nachmittags erfolgen.
Hanau, den 7. Juni 1904.
Königliches Proviantamt.
Der Krieg zwiscken Japan und Außland.
Der Sturm auf Port Arthur.
Wir haben gestern bereits unsere Zweifel an den chinesischen Meldungen von der Schlacht bei Port Arthur ausgesprochen. Daß etwas Bedeutendes im Gange sei, stand aber nach den gestrigen Meldungen außer Frage. Jedenfalls haben die Japaner, angesichts der bedrohlichen Regenzeit, ihre Absicht, Port Arthur im Sturm zu nehmen, in Taten nm- gesetzt. Aber heute gibt die offiziöse russische Telegraphenagentur bereits selber zu, daß in dem Telegramm aus Liau- jang vom 8. d. Mts. über die Angriffe auf Port Arthur am 6. d. Mts. ein Fehler vorliege, und daß demgemäß bei dem zurückgeschlagenen Angriffe auf Port Arthur nicht die dritte japanische Armee, sondern nur ein Drittel derselben vernichtet worden sei.
Wie wenig Vertrauen diese Chinesenmeldungen besitzen, geht ferner daraus hervor, daß aus Tschifu ebenfalls Chinesen- lueldungen vorliegen, welche im Gegenteil den Japanern günstig klingen. Die Chinesen scheinen eben beiden Parteien zu Munde zu reden. Aus Tschifu wird gemeldet: Fünfzig Dschunken mit chinesischen Kaufleuten und Kulis an Bord, die Port Arthur am Morgen des 8. Juni mit Erlaubnis der russischen Behörden verlaffen haben und jetzt hier angekommen sind, variieren in ihren Nachrichten; aber darin stimmen die Chinesen überein, daß seit vier Tagen innerhalb zehn Meilen von Port Arthur eine Schlacht wüte, und daß sich alle Soldaten aus Port Arthur zur Front begeben hätten. Nur drei große und eine Anzahl kleiner Schiffe lägen im Hafen; was aus den anderen großen Schiffen geworden sei, konnten die Chinesen nicht sagen; sie sagen ferner, alle Forts hätten mehr oder weniger durch die letzten Beschießungen gelitten und die letzthin im Hafeneingang gelegten Minen seien bei einem Gewittersturin explodiert.
Nach weiteren chinesischen Berichten waren die äußeren Forts von PortArthur sehr beschädigt, die inneren nur leicht, viele Gebäude in der Stadt seien zerstört. Die Nachricht, daß nur drei große Schiffe in Port Arthur liegen, deutet wahrscheinlich darauf hin, daß sich eine Anzahl im äußeren Hafen, andere hinter der Tigers Tail-Halbinsel befinden. Jede Dschunke in Port Arthur wird gechartert, um die Chinesen fortzuschaffen.
, Nussj", eine Petersburger Zeitung, veröffentlicht eme , Depesche, welche die japanischen Verluste bei dem Sturm ' aus Port Arthur auf 3500 Mann, em Panzerschiff und 4 Torpedoboote angibt. - Nach Berichten aus Tokio fond die vierte Rekognoszierung des Hafens von Port Arthur Dienstaa nacht statt. Acht japanische Torpedoboote forcierten den Hafim ingang unter dem Feuer der russischen Batterien. Admiral itm.k berichtet, das Absuchen der Tolienwan-Bucht nach Minen schreite befriedigend fort. Bisher wurden 62 Minen gesunden und zerstört. Während des Wsuchens an der Sudostkuste der der ' Kwautuuq-Lalbinfel vorgelagerten Inseln wurden zwei Wracks entdeckt und als der russische Kreuzer „Boyarik" und eines Transportdampfers erkannt.
Petersburger Banken, darunter die russische Relchsbank, er- fr,alten aus Chardin beinahe gleichlautende Depeschen, welche einen neben Erfolg Kuropatkins melden. Tre, Armee Kurokis soll vollständig umzingelt sein und ein Haupt- s- cblag gegen dieselbe unmittelbar bevorstehen. Ebenso,wird betätigt daß das Wladiwostok-Geschwader ausgebrochen ei und in der Nähe von Port Arthur sich befinde. iTronbim hält man, sehr mit Reckt, in Petersburg das Gerücht rnn bn: Vereinigung des Geschwaders von Port Arthur Mit dem- enigen vo7 WlatLstok für unwahrscheinlich.. Das Geschwader Von Port Arthur werde von einer größeren savanpchen flotte scharf beobachtet, und zudeni hatte das Geschwader von Wladi- imostok das japanische Meer nicht passieren können ohne von ton Japanern bemerkt zu werden Uebrigens fei auch der Komin archant Kladdow, AdjutaM Krydlows noch vor fünf Tagen tn Z^^ie geswige ^Meldung, daß das Verbindungskcrbel mit Piort Arthur zerstört ist, ist, nach allen diesen mehr oder m nder unbestimmten und unzuverlässigen Meldungen zu Vließen, wahrscheinlich richtig, sonst hätten wir gewist bereiits positivere Nachrichten sowohl von russisch- tote von japanisch-offiziöser Seite.
Neber die innere Lage von Port Arthur
Sit sich der „Dcnlv Expreß" ,aus Wei-hai-wei vom 6 b. M : m.ckden: „Ein chinesischer Kaufmann Namens So Kon Hi kam Doon Port Arthur in Wn-hai-wei an. Wegen eines geringen Ver- zcchens war er zu Festungsarbeiten herangezogen worden Es m ihm aber geglückt, zu entfliehen. Der Mann versichert, Mß unter der Bevölkerung von Port Arthur große Unzu
friedenheit herrsche, die Bürger seien aller Rechte beraubt und zu schwerer Arbeit mit Hacke und Spaten herangezogen worden. Jeder gesunde Marrn, jeder Freie und jeder Kuli müsse schwer arbeiten im Dienst des Heeres. Alle Nahrungsmittel und Vorräte feiert 'durch die Militärbehörden konfisziert worden. Aber der Vorrat, über den die Militärbehörden verfügen, fei nicht groß. Sehr schwere Strafen würden über die verhängt, die etwa ,den Besitz von Nahrimgsmitteln verheimlicht und sie zu verkaufen versucht hätten. Frisches Gemüse sei gar nicht mebr vorhanden, ebenso sei Milch und Zucker sehr knapp. Salz werde verkauft, doch koste die Unze 10 Schillinge. Von den konservierten Nahrungsmitteln werden in der Festung vier Unzen täglich an den Mann verabreicht. Am meisten Vorrat ist noch an Biskuit vorhanden. Hiervon werden täglich pro Kopf zehn Unzen verteilt. Seit mehreren Wochen hat niemand, weder Mann noch Frau, in Port Arthur einordentlichesMittag- essen gehabt. Die Garnison ist 28 000 Mann stark, einschließlich der Seeleute. Die Waffen und das Pulver der Schiffe ist an Land gebracht worden, um dort verwendet zu werden. Tag und Nacht wird an den Verschanzungen gearbeitet, von denen mehrere Reihen außerhalb der Befestigungen aufgeworfen werden. Die schweren Geschütze sind auf die höchsten Positionen gebracht worden. Mehrere Tage ist das Feuern ganz eingestellt gewesen, da man mit der Munition sehr sparsam umgeht. Mehrere Male hat General Stössel die Garnison mit patriotischen Worten angefeuert. Die Ansprachen wurden von den Truppen mit begeisterten Hurras ausgenommen. Alles rief: „Keine Uebergabe!"
Heute liegen sonst nur folgende offiziöse russi- schen Meldungen
vom Kriegsschauplätze vor:
Petersburg, 9. Juni. Wie ein Telegramm des Generaladjutanten Kuropatkin an den Kaiser gestern meldet, erschien am 7. Juni gegen 1 Uhr nachmittags ein japanisches Geschwader an der West - küste der Liautunghalbinsel, das anfangs aus 6 Schiffen bestand imb später beträchtlich verstärkt wurde. Das Geschwader kreuzte an der Stifte und beschoß dieselbe westlich von Kaitschou und Seniutschen: es richtete das Feuer auf die russischen Stellungen. Gegen 7 Uhr hörte das Bornbardement auf; das Geschwader entfernte sich in südlicher Richtung. Die Russen erlitten weder Vertu st e noch Materialschaden.
Petersburg, 9. Juni. Nach einem weiteren Telegramm Kuropatkins vom 7. Juni erschienen sechs feindliche Schiffe um 6 Uhr morgens südlich von Guand- sigtun, 25 Werst südwestlich von Seniutschen und setzten Boote aus. Sechs andere Schiffe begannen die Küste bei Seniutschen und die Stadt zu beschießen. Eine Landung fand nicht statt. Südlich der russischen Stellung gruppieren sich die japanischen Truppen in einer Ausdehnung von 16 Werst von Pulandian bis Tandsiafan im Tale des Taschaho. Am 7. Juni rückte eine japanische Abteilung^ etwa zwei Kompagnien Infanterie und eine Eskadron von Foengwangtschoeng nach Norden im Gebiet von Tafangou, 30 Werst nordwestlich von Foengwangtschoeng vor und bedrängte die russische, aus Kosaken bestehende, Feldwache. Aus Ualiunda eilten Freiwillige und eine Kompagnie zur Hilfe herbei. Der Angriff der Japaner wurde abgeschlagen; ein Offizier und mehrere Mann wurden getötet. Die Russen erlitten keine Verluste. An demselben Tage wurden russische Vorposten und Feldwachen aus der großen Straße nach Li au j an g vom Feinde bedrängt. Ms nacht 1 Uhr nachmittags die Russen Unterstützungen erhielten, waren die Ja p an er zumRückzug genötigt. Im Gefecht, das bis 7 Uhr abends dauerte, sind auf russischer Seite ein Offizier und zwei Mann gefallen und fünf verwundet. Mn demselben Tage wurde eine russische Abteilung, welche Saimatsi besetzt hielt, von einer etwa brigadestarken japanischen Abteilung angegriffen und zog sich langsam vor Der Uebermacht des Gegners zum Finschullinpaß zurück. Auf russischer Seite sind zwei Offiziere verwundet und gegen 100 Mann getötet und verwundet.
Per Aufstand in Aeutsch-Südwestafrika.
Gouverneur Leut wein meldet aus Otjosasu vom 8. Juni: Von der Hauptabteilung sind die 7., 10. und 11. Kompagnie, die 4., 5. und 6. Batterie, die Maschinengewehrabteilung Duerr zu vier Geschützen und die Funkentelegraphie noch bei Otjosasu. Die Witb oia bte ilung ist heute zur Aufklärung gegen die Linie Osire-Orahitua vor- geschickt. Sie soll gleichzeitig die Verbindung mit v. Estorff aufnehmen. Die 5. Kompagnie ist nach Okatumba vorgeschoben.
Die Frau des am 14. Januar d. I. auf seinem Besitztum in Waterberg in Deutsch-Südmestasrika ermordeten Kaufmanns Sonnenberg, die ihre Rettung nur ihrer schwarzen Dienerin, dann aber auch dem Missionar Eich verdankt, ist dieser Tage bei ihren Eltern im benachbarten Wendeburg eingetroffen. Die Frau, die mit eigenen Augen anschauen nmßte, wie die Hereros ihren Mann, der gerade seinen Mittagsschlaf hielt, erschlugen, ist von der Bande des Häuptlings David vom 2 4. Februar bis 7. April herumgeschleppt worden, bis sie endlich bei Ooiumbo die Freiheit erhielt, wo Samuel Maharero seine gesamten Streitkräfte konzentriert hatte. Alle diese Irrfahrten mußte das damals 3 Monate alte Kind der Frau Sonnenberg mit» machen, das trotzdem prächtig gedieh und mit der Milch ernährt wurde, die die mitgeführte Kuh gab. Die Hereros, die schon Blut gesehen hatten, waren, wie die schwergeprüfte Frau einem Mitarbeiter der „Braunschw. Reuest. Nachr." erzählt, "ic fanatischsten. Ihre Bestialität war so groß, daß sie zuweilen des Abends, wenn die Ochsen ins Lager geführt wurden, zwischen die Herde stürzten und den Tieren in
die Kehle stachen. Sehr groß war des Missionärs Gin* fluß, der feit 31 Jahren bei Waterberg lebt. Eine unheimliche Bekannffchast machte Frau Sonnenberg bei Oviumbo in dem Lager, als alle Häuptlinge mit ihren Leuten vereinigt waren. Sie sah dort wiederholt die Brüder des von dem Prinzen Prosper Arenberg ermordeten Willy Cain, die von fast weißer Gesichtsfarbe waren und die sie mit finsteren, haßerfüllten Blicken musterten, was bei den einzigen .Weißen*, die sie unter den Hereros trafen, seltsam, aber auch wieder erklärlich anmutet, wenn man die Umstände kennt, unter denen Cain sein Leben lassen mußte. Auch Bastards traf Frau Sonnenberg im Lager Samuels. Sie erklärten, fie seien zur Heeresfolge von den Hereros gezwungen worden. Sie wurden mit dem Anfertigen von Waffen und Munition beschäftigt.
Die Sammlungen der Deutschen Kolonialgesellschast für die Hilfeleistung in Südwestafrika haben 223 000 Mk. über- stiegen._________________________________________________________________
Deutsches Reich.
Berlin, 9. Juni. Der Kaiser und die Kaiserin begaben sich heute vormittag von Wildpark nach Heiligengrabe zur Wiedereinweihung der renovierten Heiligblutkapelle, die nach den Entwürfen des Professors OHen von den Malern Oetken und v. Berg ausgemalt wurde. Im Sonderzuge hörte der Kaiser die Verträge des Chefs des Generalstabes Generalobersten von Schlieffen, des Obersten v. Oertzen vom Militärkabinett und des Obersten Wachs vom Kriegsministerium. Die Majestäten fuhren vom Bahnhof Techow zum Stift zu Magen durch das Spalier der Vereine und Schulen. Zn der Feier waren u. a. erschienen die Minister Studt und Frhr. v. H a m m e r st e i n. Die Majestäten wurden von der Aebtissin Frau b. Rohr empfangen, worauf der Gottesdienst in der Heiligblutkapelle begann. Nach dem Gesang hielt der Stistsprobst Generalsuperintendent Faber bie; Weiherede. Nachdem die Feier beendet war, hielten die Majestäten im Kapitelsaale Cercle ab und traten nachmittags die Rückreise an.
— Der Bundesrat beschloß in feiner heutigen Sitzung einige Aenderungen und Ergänzungen des amtlichen Warenverzeichnisses zum Zolltarife und stimmte dem (Ent- wurf des Gesetzes zur Abänderung des Gesetzes über bad Reichsschuldbuch zu.
— Es verlautet nach der „Voss. Ztg.", daß die Kom- mission im Reichsjustizamt, die über die Reform des Strafprozesses berät, ihr Gutachten für die Abschaffung d esi Schwurgerichts und feine Ersetzung durch ein großes Schöffengericht abgegeben habe. Dieses große Schöffengericht solle die gesetzliche Bezeichnung als Schwurgericht erhalten.
Lübeck, 9. Juni. Dem präsidierenden Bürgermeister Dr. Klug, der heute den Jtibiläumstag seiner 25jahrigetl Zugehörigkeit zum Senate der Stadt Lübeck feierte, fanbte der Kaiser ein Glückwunschtelegramm. Der Senat verlieh deni Bürgermeister die große goldene Medaille. Die Handelskammer ließ eine Verdienstmedaille überreichen.
Dresden, 9. Juni. Der König brachte gestern einige Stunden außer dem Bett $u und schlief nachts mit Unterbrechungen. Der Appetit ist rege, der Kräftezustand läßt noch viel zu wünschen übrig: auch eine Besserung der katarrhalischen Ersibomungen ist bis jetzt nicht eingetreten.
Kolonialpost.
Ans Kolonialkreisen wird mitgeteilt, Graf Götzen, der Gouverneur von Deutschostafrika, halte die Besetzung dieser Station für dringend notwendig, da Unruhen nicht ausgeschlossen seien. Die Marineverwaltung kommt diese«! Wunsch beim mich durch sofortige Entsendung vorn Kreuzern nach. Hoffentlich treffen fie rechtzeitig ein, um den tatsächlichen Ausbruch der Unruhen hintanzuhalten/ Vielleicht gibt dies den maßgebenden Stellen Veranlassung, auch in Kamerun die Augen offen zu halten und Vor-' kehrungen gegen den dort drohenden Aufstand zu treffen.
Aus Stadt und Kauö.
Gießen, 10. Juni 1904.
** Die Prinzessin Heinrich von Preußen ist, heute früh hier durchgereist, während Prinz Heinrich auf dem1 Weg nach Darmstadt das Automobil benutzte. Nach der Ankunft im hiesigen Bahnhof um 7.57 Uhr nahm die hohe Reisende ein Frühstück ein und reifte um 8.02 Uhr mittels Sonderwagens weiter, um mit Ihrem Gemahl dem Großherzog in Wolfsgarten einen Besuch abzustatten.
L. ü. Dem Assistenzarzt in der Frauenklinik, Dr. Paul Kroemer, wurde die venia legendi für das Fach der Geburtshülfe und Gynäkologie erteilt. — Seine Habilitationsschrift handelt über: Die Lymphorgane der weiblichen Genitalien und ihre Veränderungen bei malignen Erkrankungen des Uterus.
** Von der Universität. Herr Prof. Dr. P f a n n e n- stiel, der kürzlich einen Ruf an die Universität Erlangen abgelehnt hat, hat nnn einen ehrenvollen Ruf an die Universität Freiburg i. B. erhalten und wird diesem Rufe voraussichtlich Folge leisten.
•* Personalien. Durch Entschließung des Groß- herzogl. Ministeriums der Justiz wurden die Ger ichts- akzessisten Fritz Arens aus Mainz, Dr. Johann Georg


