Brüstung
Hervorrufen.
Bor dein Grand potel
war auch nicht pu
st5 firieg?mrnifier$* bi« r bie Mefolutiontv. i Dr. Neunter -naflibA bie Nulotion Eickhoff üditiqunq btt TchMzüge. th Hehl Herrn?' Hebttbütbung der Untep
>ird darauf bebatielo? an*
bie weitere Beratung d Beratung de? holsteinische»
Kniet Kniet, Neben
Und
Die »eine am
ein Dromedar im das Haupt gebeugt ihm im Schmuck
einer Bank niederlegen sollte. Der künftige Schwiegersohn aber legte es so an, daß er jeden Tag so viel abheben konnte, wie er wollte. Nun lebte er in Saus und Braus, bis die Dame erfuhr, daß er ihr ganzes Geld dnrchgebracht hatte, und zur Polizei ging. Am Samstag ging der vermeintliche Doktor nach der Haidestraße zur Gestellung. Seinen Bräuten hatte er vorgelogen, daß er als Einjähriger eintreten werde. Nachdem man ihn wegen allgemeiner Kürperschwäche für untauglich erklärt hatte, nahmen ihn Kriminalbeamte in Empfang und brachten ihn nach dem Alexanderplatz und gestern nach Moabit. Bemerkenswert ist cs noch, daß der Schwindler einmal auch als Lehrerauftrat. In eenem großen Mordprozeß hatte em Lehrer als Zeuge zu erscheinen und für Vertretung zu sorgen. Er kam auf Dr. Novalis, den er in dec Familie einer seiner <:mute kennen gelernt hatte. Dieser übernahm die Vertretung für zwei Mark die Stunde und strich das Geld, das der Lehrer auf seine Quittung von der Gerichtskasse erhielt, ein. Die Schüler waren mit seiner Vertretung sehr zufrieden, denn einen nachsichtigeren Lehrer
Tie Erfolge im Großherzogtum Oldenburg, russische Gesetzsammlung veröffentlicht 11. August 1903 vom Zaren unterzeichnete Ur-
jpiclen,
Sande, auf der Kniescheib' lieber- schwleten,
nach Osten, wie wenn es zu Allah bete;
des Bartes steht ein Dichter und
ZLnivetsitäls-Yuchrlchten.
P o f e n , 9. März. Wee das „Posener Tageblatt" meldet, ernannte der Senat der hiesigen königlichen Akademie den Reichskanzler Grafen Bütow einstimmig zum Ehrenmitglied. Graf Bülow gab in einem längeren Schreiben an den Reklor der Akademie, Professor Kühnemann, leinen Dank für die Ernennung Ausdruck.
KarLamentarisches
Berlin, 9. März. Tas Abgeordnetenhaus setzte die zweite Lesung des Eisenbahn-Etats fort. Eine Jteihe von Einnahme-Titeln wurde debattelos bewilligt. Ein Vorschlag des Vizepräsidenten Porsch, eine Abendsitzung abzuhalten, wurde nicht akzeptiert.
— Tie Budge t - Kommission des Reichstages b e- willigte heute mit geringen 916 ft r i cfy e n die Titel 2 bis 7 des Marine-Etats und vertagte sich sodann auf morgen.
Der Ausstand der Kereros.
Tas Detachement des Majors von Glasenapp mit den Kompagnien F-ischel und Lieber, 50 alten eieigezogenen Schutztruppen-Reitern, 4 Maschineie-Kanonen und einem Maschinengewehrvereinigten sich nach forderten Äeschwind- und Nachtmärschen am 26. Februar auf der Linie Obingi- Kaunduwe mit der Kompagnie des Oberleutnants Don Winkler. Es wird jetzt versucht, die Herero von der Annäherung an die englische Grenze aozuhalten. Tie gesamte Reiterei wird demgemäß vorgeschoben.
Prophele.
es spricht der Mann im Barle: „Noch nach Hunderten von Jahren
Wird man dich mein Reittier segnen unter allen Dromedaren Und vor beneein Standbild werden Bedum und Fellach jagen: Dees Kaneeel hat eeeest ben großen Hermann Sudermann getragen."
Komische Tagesschau.
Tie Aufhebung des § 2 des Jesuitengesetzes.
Wir veröffentlichten gestern folgendes Extrablatt:
Berlin, 9. März, 3.48 uachm. Der Bundesrat hat in feiner gestrigen Sitzung dem vom Reichstage beschlossenen Gesetzentwürfe, betr. die Aushebung des Paragraphen 2 »es Gesetzes über die Or densg esells ch aft Jefn vom 4. Jult 1872 zu gestimmt.
Das „Bert. Tage bl." bemerkt dazu, daß das Zentrum munmehr endlich den Lohn seiner Taten erhalten habe. Die Quittung für die Unterstützung der Ncichsregierung habe Hange auf sich warten lassen, nun sei sie da und die Rechnung ffet vorläufig ausgeglichen. Die „Tägl. Rundschau" schreibt: Die Reichsregterung hat es für nötig gehalten, sich an den -einmütigen Protest des evangelischen Deutschland nicht zu kehren. Wir leben in der Epoche der Ärenberger und Zentrum bleibt Trumpf. Die „Bert. Ztg." meint, die Nachricht werde im Zentrum große Genug- ltuung Hervorrufen, bei denjenigen Parteien aber, die sich speziell die Verteidigung der evangelischen Kirchenintercssen zur Aufgabe machen, einen neuen Sturm der Ent-
Aus Stadl und Saud.
Gießen, den 10. März 1904.
** Empfänge. S. K. H. der Großherzog empfingen am 9. März u. a. den Oekonomierat Schade von Altenburg (Oberhessen), den Forftassistcnten Dr. Weber von Bad- Nauheim und den Professor Dr. Kretschmar von Gießen.
** Ordensverleihungen. S. K. H. der Großherzog haben verliehen: das Ritterkreuz 1. Klasse des Verdienstordens Philipps des Großmütigen dem Hauptmann an der Haupttadetten-Anstatt v. Gilsa, stuher Batteriechef im 1. Grvßh. Feldart.-Regt. Nr. 2a Broßh. Art.- Korps); das Silberne Kreuz desselben Ordens dem Heinrich Seum, seither Wachtmeister im Großh. Gendarmerie- Korps. ,
. ** Personalien. S. K. H. der Großherzog haben den Amtsrichter bei dem Amtsgericht Fürth Adols Wolz zum Amtsrichter bei dem Amtsgericht Reichelsheim, den Amtsrichter bei dem Amtsgericht Butzbach Fritz Wachtel zum Amtsrichter bei dem Amtsgericht Gießen, den Ge- richtsassessor Adolf Plagge aus Darmstadt zum Amtsrichter bei dem Amtsgericht Herbstein, den Gerichtsassessor Dr. Gustav Maurer aus Darmstadt zum Amtsrichter bei dem Amtsgericht: Butzbach ernannt.
R.-B. Darmstadt, 9. März. Die Disziplinar- untersuchungssache gegen den Geh. Oberbergrat Professor Dr. Lepsins wegen den bekannten Angaben über die Fund- gegenstände bei Pfahlbauten am Bodensee gelangt von morgen ab vor dem hiesigen Verwaltungsgericht zur Verhandlung. Tie Vorbereitungen dazu wurden in den letzten Tagen mit gro7em Eifer betrieben, da auch ein starker Andrang des Publikums zu erwarten ist. Die Verhandlung dürfte vier bis fünf Tage in Anspruch nehmen; wie wir hören, bringt die Verteidigung, Rechtsanwälte Dr. Osann II (Darmstadt) und Dr. Schmitt (Mainz), auf vollste Oeffentlichkeit dec Verhandlungen. Den Vorsitz wird Landgerichtsrat Forch führen, als Vertreter der Anklage tritt Ministerialrat Braun auf, der auch die ganze umfangreiche Untersuchung geleitet hat. — In Sachen des flüchtigen Bankiers Schade verlautet, daß bis heute bereits über 700 000 Mk. Forderungen beim hiesigen Amtsgericht angemeldet worden sind. Der Gesami- oerlust der veruntreuten Summen wird darnach zweifellos eine Million Mark erreichen.
Homburg v. d. H., 7. März. Die Arbeiten auf der Saalburg schreiten bedeutend, vor. In letzter Zeit hat man in einem Raume an der linken Seite des Hofes vor dem Fahnenheiligtum — er wird gewöhnlich nach einer Aehnlichkeit mit dem römischen Hausgrundriß „Peristyl" genannt — die Reste des vorgefundenen Hypokaustums wieder ausgebaut, und die Anlage tut tadellos ihre Dienste; sie ist bei verschiedenen Fürstenbesuchen und sonstigen Gelegenheiten in Tätigkeit gewesen. Auch die Porta Prätoria wird demnächst auf Kosten eines Altertumsfreundes wieder aufgebaut. Bekanntlich ärgern sich manche Archäologen darüber, daß die schönen Rumen „ruiniert" würden. Wohl mit Unrecht. Im allgemeinen verläuft die Wiederherstellung durchaus sachgemäß und die Fachleute haben noch genug Trümmer anderswo zur Hebung ihres Scharfsinnes.
die Blätter, daß der gegenwärtig in Egypten wellende Hermann Sudermann sich im Kameelrellen übe, um gemeinsam mit seinem Kollegen Ludwig Fulda einen längeren Ausflug in die Wüste zu unternehmen. Dies Unternehmen des Dichters besingt dec „Kladderadatsch" folgendermaßen:
zu Luxor, wo im Hof die Wasser
hätten sie gar nicht finden können.
• Liebestragödie einer Baronesse. Aus einem märkischen Herrensitz hat eine erschütternde Tragödie abgespielt. Die jüngste Tochter des bereite hochbetagten Herr- jchaftsbesitzers, die am vorigen Freitag ihren siebzehnten Geburtstag feierte, hat sich in Gemeinschaft mit dem seit mehr als drei Jahren bei dem Freiherrn bediensteten jungen Kutscher Jähner Selbstmord begangen. Die Leichen er beiden Unglücklichen wurden in der Satlclkammer nebeneinander an einem Haken hängend ausgefunden. An Wiederbelebungsversuche ivar nicht zii denken, weil an beiden Körpern schon die Leichenslarre eingetreten war. Die Beerdigung der in ihrem Lebensmut dahmgeschiedenen Baronesse fand am nachmittag des Dienstag ans dem alten Kirchhof des Ortes statt, und gestern vormittag hat der Kutscher auf dem neuen Kirchhof die Ruhe gefunden. Dem Wunsche der beiden Dahmgeschiedenen, im Tode vereint bleiben zu dürfen, ist nicht entsprochen worden. Rach alledem was in dem Orte und in der Nachbarschaft über das Ereignis verlautet, ist, so schreibt des Herrn v. Geclach „Berl. Ztg.", der Doppelselbstmord als der Abschluß eines Liebesverhältnisses anzusehen. 9lls das bis zur Auffindung der Leichen sorgsam gehütete Geheimnis durch schwer zu verhüllende Umstände offenkundig zu werden drohte, griffen die beiden jungen Leute gleichzeitig zum Strick. Jähner hat bei den Dragonern gedient und sich dort stets gut gehalten. Weder die Baronesse noch der Kiilscher haben die geringste Andeutung über ihr. Vorhaben gemacht. Bei ihrem Geductsfest trug die Baronesse unverändert jene Heiterkeit zur Schau, wegen der sie in allen Kreisen so beliebt gewesen war. Ter Kutscher besuchte an demselben Tage einen Kameraden und versah seinen Dienst bis zum letzten Tage in größter Ordnimg. Als er aber am nachmittag gerufen wurde, war er nicht zu finden. Auch die Baronesse wurde bald nachher vermißt. 'Man ließ zuerst bei den Familien im Orte, die sie zu besuchen pflegte, anfragen, ob sie nicht dagewesen sei; vergebens. Ta kam ein Diener und meldete, es seien in der Schlafstube des Kutschers Briefe gefunden worden, Briefe an seine Brüder in Berlin, an seine kranke Mutter in Schlesien und an Freunde und Bekannte. Ein Zettel, der auf seinem Bette lag, enthielt einige Worte, die das Schreckliche ahnen ließen. Alle Räume des Gutes wurden nun durchsucht, bis man schließlich in der Sattelkammer die Leichen des Paares fand.
* Eva Hum bert, die Tochter der Therese Humbert, hat sich zu dauerndem Aufenthalt in Hameln a. d. Weser niedergelassen und erteilt dort Musik- und Sprachunterricht.
Ein W ü st e n b i l ). Jüngst lief die Nachricht durch
Vermischtes.
* Berlin, 9. März. Im Vororte Pankow erschoß der K a u f m a n n B r a m b a ch s e i n e F c a u , seinen zehnjährigen Sohn und sich wegen zerrütteter Vermögensverhältnis je, nachdem ein in dec Nacht gemachter Versuch, sich durch Leuchtgas zu vergiften, mißlungen war. „ _ .
* Paris, 9. März. Naci einer Meldung aus Saigon ging zwischen dem an der Küste von Eochinchina liegenden Kap St. Jaques und dem Leuchtturin von Cantien dec Dampfer „Cambodge" während einer Stucmnacht unter. Ungefähr hundertPersonenwerden vermißt. An Bord befanden sich 29 französische Strafgefangene, die von 11 Soldaten bewacht wurden. Sämtliche Personen sind ertrunken, ebenso eine Reihe anami- tiscter Familien mit zahlreichen Kindern. Der Kapitän des Tampjers erreichte schivimmend das Ufer.
* Newyork, 9. Marz. Ein Telegramm aus Springfield (Ohio) meldet, bei einem von Weißen im Negerviertel angelegten Feuer seien 2 0 Mietska, ernen z e r st ö r t worden. Weiteren Ausschreitungen des Pöbels fei durch Truppen Einhalt geboten worden.
* Fünfmal verlobt. Erne hochangesehene ^amllie int Südwesten bat Stadt Berlin ist durch einen ungeratenen Sohn in tiefe Betrübnis versetzt worden. Während drei Söhne ihr als Schüler und Studenten viel Freude bereiten, war mit dem vierten nichts anzufangen. Schon als Quartaner mußte er das Gymnasium verlassen. Seitdem legte er sich mehr und mehr auf den Schwindel. Im Anfang der zwanziger Jahre stehend, brachte er es zuletzt fertig, als „fünffacher Bräutigam" einen schönen Tag zu leben, ohne auch nur einen Finger zu rühren. Unter dem Namen eines Dr. Novalis fand er Eingang in gut gestellte Familien verschiedener Stadtviertel. Fünfmal verlobt, besuchte er bald bie eine bald die andere Braut und lebte herrlich und m Freuden. Besonderes Glück hatte er, als sich eine seiner künftigen Schwiegermütter mit ihrem Manne überwarf. Diese Frau haue viel Geld. Um es vor ihrem Manne zu sichern, übergab |ie es Dr. Novalis, der es unter seinem Namen bei
Hunde über die Erbfolge im Großherzogtum Oldenburg. Ulm die Schwierigkeiten in der Thronfolge^ für den Fall Des Erlöschens des Mannesstammes des Großherzogs Peter von Oldenburg aus dem Wege zu räumen, tritt der Zar rffür sich und seine Nachkommen und für das Zarenhaus ulle seine angestammten Erbrechte an das Großherzog- tum an den gegenwärtigen Repräsentanten Der Herzog!. Linie von Schleswig-Holstein- Sonderburg-Glüüsburg, Herzog Friedrich Ferdinand oder an die sonstigen Nachkommen des 1835 verschiedenen Herzogs Friedrich von Schleswig-Holstein- iSonderburg-Glücksburg ab. Eine gleichzeitig veröffentlichte Erklärung des Herzogs Friedrich Ferdinand vom 5. Oktober 1903 akzeptiert für sich und seine Nachkommen die ihm
gelingen werde, durch Veröffentlichung der Fleischpreise der Schlächter und der Schlachtviehpreise eine Aenderung herbeizuführen, sei zweifelhaft. Es würden ja übrigens schpn jetzt die Marlchcei.se re. in den Blättern veröffentlicht.
Abg. Weidner bedauert, daß die Regierung nicht weiter entgegenzukommen erkläre, legt die großen Preisunterschiede dar und verlangt, daß auf Mittel zur Beseitigung der Schäden Bedacht genommen werde.
Abg. Dr. David betont, die bisherige Veröffentlich? ung der Fleischpreise durch die Blätter reiche nicht aus, die Gegenüberstellung der Detailpreise der Metzger und die schlau)cviehpreise müßten in wirksamer Weise erfolgen. Eine gründliche Abhilfe des Teuerungszuftandes werde sich freilich erst durch eine genossenschaftliche Organisation der Viehzüchter ermöglichen lassen.
Nach einigen weiteren Ausführungen des Abg. Hauck wird die Fortsetzung der Debatte vertagt.
Abg. Ulrich we.idet sicl, noch in einer persönlichen «Erklärung gegen den Abg. Köhler und weist nach, daß dessen gestriger deplazierter Zwischenruf „gelogen" vollkommen grundlos ist.
Nächste Sitzung morgen 9 Uhr.
<#md)ts|aaL
*» Gießen, 10. März. Rechtsanwalt Dr. Spohr schreibt uns: Ihr in Nr. uo, erstes Blau, enthaltener Bericht über die Verhandlung der Prwaillayesache Spohr gegen Trabert ent- spricht in wesentlichen Punkten nicht den Talsachen. Gr veoari nmsomehr der Berichliqnna, als das Publikum in ganz.beinmm e n Sinne irreaestihrt wird. Der Bericht neltt über iltebeniachlichleiten die Hauptsache ialsch dar und verduntett sie. Aer Wahrheit wi damit nicht gedient. Für Henle - bitte ich uni Amnahme wlöende Berichtigiing : „Es ist n n w a h r, daß die Ginnmersbacher Zeitung berichtet hätte, „„daß in einem märtischen Städtchen uneili a. ju. Spohr über die Naturhelttimde und über die ans Wunderbare grenzenden Wirkungen dieses ^eilocriahrens am ^^^n Le be einen Vorirag gehalten habe"" und ebenso unwahr t| , bie ^bemt d) Wests. Zeitung habe „„einige gegen das „gewerbsinaglge Kuc- piuschertum" im allgemeinen sich richtende ^bmerlungen hinzuge- .ügt"" vielmehr richtet sich bie mkrunnnerle Verleumdung ganz persönlich gegen den Privatkläger."
Die Gräfin Waldersee verabschiedete sich vom Kron- vrinzen und fuhr zum Bahnhofe. Tas Trauergefolge begab sich vor die Kirche. Zwölf Unteroffiziere trugen Öen ^arg heraus und stellten ihn auf einen vierspännigen Leichenwagen. Tie Königsulanen eröffneten den Trauer- iua welchen der die Trauerparade kommandierende Bri- gadekommandeur General v. Falkenhayn geleitete. Vor dem Wagen schritten die Geistlichkeit, die Offiziere mit Waldersees Marsch^allstab und Orden, sowie dem Kranze des Kaisers. Hinter dem Magen wurde das Reitpferd des Marschalls geführt. An der Spitze des Trauergesolges schritt^ der Kronprinz als Vertreter des Kaisers zwischen den beiden Neffen Waldersees. Es folgten die Prinzen Heinrich und Albrecht, die übrigen Fürstlichkeiten, die Vertreter der Souveräne, die Spitzen der Behörden und die Abord- nunaen Die Straßen mit umflort brennenden Gaslaternen trugen Trauerschmuck. Tie an der Parade beteiligten Truppen bildeten Spalier. Eine vieltausendköpfige Menge drängte sich, um den Trauerzug des hochverehrten Ehrenbürgers Hannovers vorüberziehen zu sehen. Um drei Uyr langte die Spitze des Zuges auf dem Bahnhose an. Dre Inirben stellten sich fareeförmig auf dem Bahnyofsplatze auf Die Unteroffiziere Hoven, während die Truppen präsentierten den Sarg aus dem Leichenwagen und trugen hn in die Fürstenyalle des Bahnhofs. Der Sonderzug mit der Leiche ging um 5% Uhr nach Lütjenburg ab. i-re Familie des Grast n Waldersee reist im Zuge mit. - er Kronprinz und Prmz Heinrich sind um 4 Uhr wied>.. o- zereist.
legt die technischen
M ter
0. fcaaä, Sr- W “[er Md llllch x SnautJwW Vito Staat es W
iw ’UeiH01’ W*
$jd^6flnir J
u erE ^lbsE
Hfl V^Sta^.
.AN
'"F .
bolb U21 Nichten
r diidd« 1 orben- k°nnte.
9C0e6en^-ben
ln, n ^nhenei
?865t b^$e®tener bet st 2. bat, iA6er? Stocket *e Heiterkeit^ De? ocker... 1 «t Herr
■brerfienb); .
H4mb): N P
unter stürmischer Heiter, merkunq, bas fei ni*?! »uft betläßt bat ich hätte fum °" ^e bes Heibeltz ^Di,Sistnichtpert-M. ? °uf die Fraye bek-Krieg-, t an anberer Stelle tun.
Ich wollte ben Abg.D^
? persönlich, i- l Heiterkeit.)
Hm Eickboff hat mir HL nur statistische Mitteilnr-^ je . . ,. Präsident fei Men Sie keine Persil
Jcb habe auch ben ?:■ - die gesamte JudensHr -
aedierten Thronfolgerechte.__________________________________
Die Hrauerfeier für den Hrafen Waldersee.
Hannover, 9. März.
In der geschmückten Garnisonskirche begann um U/2 Mhr nachmittags die Trauerfeier für den Grasen Waldersee. Ter Sarg war vor dem Altar ausgestellt. Tas Königs- nUanenregiment und das 9. Feldarlilterie-Reg.ment hielten idie Ehrenwache. Vor dem Altar nahmen Platz die Generalität, darunter Generalstabschief Graf von Schliessen, 'ferner Minister v. Podbielski, Vertreter der deutschen Bun- ^essürsten, bie Abgesandten des Auslandes und die Spitzen der Behörden. Ter Reichskanzler war durch Geheimrat D. Conrad und den Legationssekretär Graf zu Eulenburg vertreten. Von den fremden Staaten waren vertreten Oesterreich-Ungarn, Rußland, England, Frankreich, Italien, Amerika und I a p a n. Um IV2 Uhr betrat die Gräfin Wal- bersee am Arme des Kr 0 nprinzen mit ben Verwandten das Gotteshaus. Es folgten Prinz Heinrich und Prinz Albrecht von Preußen, der Fürst zu Schaumburg-Lippe und Prinz Friedrich von Schleswig-Holstein. Ter Kronprinz legte im Auftrage des Kaisers einen Kranz am Sarge nieder. Ter Hannoversche Männergesangverein trug den Choral „Jesus, meine Zuversicht" vor. Sodann hielt der Militäroberpfarrer Konsistorialrat Tr. Rocholl die Trauerrede über Johannes 11,25. Er würdigte die Verdienste des Grafen sWaldersee^ hob dessen tiefe Religiösität hervor und sagte: Er war ein Held noch auf dem Sterbelager, fürchtete den Tod nicht und befahl sterbend seinen ' in Jesu Hände. Nach abermaligem Chorgesang widmete Schloßprediger Kohler Waldersee einen Nachruf namens der Schloßgemeiude. Gesang schloß die kirchliche
gdjitfwiimjnajtfii.
Norddeutscher Lloyd.
cvn Gießen vertreten durch Eart Loos, Kirchenplatz.
Bremen 8. Atärz. (Per transatlantischen Telegraph.) Der Doppelschranben-Posidampier „Bremen", Kapitän R. Nlerich vom Norbdeuljchen Lloyd ut Bremen, ist heule 7 Uhr morgens ivohlbehatien m 'Aewyort angetommen.
Ugeu Schnupfen: Forman-Aether-Watte (Dose 30 Pfg-)-


