Ausgabe 
8.8.1904 Erstes Blatt
 
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Der Vater wurde schwer verletzt.

P o m

Telephonischer Kursbericht

Hierbei wurde

in teils

allem aber in

7| (Irirch Mnnnpo-Knl

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gerechnet.

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6

Nußkohlen,

800

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mit Okpdcf von 1015 Ktzr. mit OSepäcf von 1520 Kgr. mit Gepäck von 2550 Kgr.

3

4

4

4

für die erste Stunde für jede weitere Stunde angefangene Stunde wird

ernster, seiner auch 1848, und

. 161.-

103 40 . 100.55 . 104.20 . 62.00 . 61.30

87«%

M/,0/

70 Psg.

60

1. o

3.

4. nach

50 Psg..

40

Führung von Geschäfts Mustern: für die erste Stunde für jede weitere Stunde Musterkoffern auf .^anbtvagen: für die erste Stunde für jede weitere Stunde

Wi

7.-4

1.

2

Tie

ö) mit

1

2.

b) mit

1.

2

Tic

Wir

ö) ohne Gerätschaften:

1. für die erste Stunde

2. für jede weitere Stunde b) mit (Aerätschasten:

Reich-auleihe do.

Konnola .

Hcmct) Obcrhcteqn

80 Süden die Hälfte

alarmierte Feuerwehr unternahm zunächst die Rettung de etwa 500 bis 60 0 Waisenkinder, b i e teil io cif

mir in sondern Iadrc Freiheit

8% Mexikaner . . 4*/>/' Chineeen . . Electric, flohuckert .

Nordd. Lloyd . . Kreditaktien . . . Diakonto-Kommandlt. Darmstädter Bank , Dresdener Bank . . Berliner Handeltet. Oeeterr. Staatsbahn . Lombarden . . . Ootthardbahn . . . Laurahütte . Booham . . . Harpen er ....

Tendenz: fest

. 102.25 . 89 90 . 102.00 . 89.80

. 100.30

Niederrhein, 6. Aug. Ein Klein-Byzanz

50 Psg.

40 w

2. mit Gepäck von 525 Kgr.

Für RÜckaufträge ist in aden vorstehenden Sätze zu zahlen.

n. Zeitarbeit:

Tarif für die DieristuiLriuer.

I. Bestimmte Gänge: der inneren und äußeren Stadt (mit Ausnahme

ädrigen Tochter in Brand. Letztere sprang brennend nS Wasser, starb aber an den erlittenen Brandwunden.

und Hardthof:

1. ohne Gepäck oder mit Gepäck bis zu 5 Kgr. 50 Psg.,

% OeRterr. Godrei te

1 \ H Oenterr. flilborrente -4 Untrer. Aoblrnnta .

*/ bei on Rente . .

V, % PortacieMr , .

aus den Betten geholt wurden. Das Feuer lief mit größter Geschwindigkeit den etwa 60 Meter langen Dachstuhl entlang und griff aus die dicht angebaute, auS dem 15. Jahr­hundert ftammenbe M a g da l e n e n k i rch e über. Es wurde 'türm geläutet. Tic Feuerwehr mußte sich aus den Schutz dec umliegenden alten Baulichkeiten beschränken. TaS Waisen­haus und die Magdalenenkirche brannte» voll-

Ylnicfir Z.NeldimlMi.

Original draht Meldungen des ttließener Anzeigers.

Frankfurt a. O., 8. Aug. In KoSwegk stürzten am Samstag die Arbeiter Kolweit und Heidler, die dem Be­sitzer Netzker beim Räumen des Brunnenkessels Hilfe leisteten, durch auffteigenbe Gase betäubt, in den Kessel. Beide konn­ten nur als Leichen herausbesvrdert werben. Netzker ge­lang es, sich zu retten.

Straßburg. 8. Aug. In der Nacht vom SamStag auf Sonntag brach gegen 11 Uhr, vermutlich durch einen schadhaften Kamin, in dem Dachstuhl deß hiesigen Waisen­hauses Feuer aus. Die von einem Schutzmann sosor

gefehlt wird TerServierkurs" begreift in fid*: la­vieren aus bciitfiv und amerikanische Art Notwendig i't es für

20 Prozent, mindestens aber um 10 Psg.

TarisÜberschreiLungen seitens der Dienst- und Lohn­männer werden in Gemäßheit der § 148, Pos. 8 der deutschen Gewerbeordnung mit Geldstrafe bis zu 150 Ms. und im Falle des Unvermögens mit Hast bis zu 4 Wochen bestraft.

Gießen, den 18. Juli 1904.

Grvßherzog'.l^e^ -Wirtamt Gießen.

Herberg,

twörtlich: i jfagnft Goetz.

. 27.30

. 89.80

. 106.00

. 101 10

. 201.20'

. 189.40

. 138.30

. 153.10

. 166.60

. 135.80

. 18.60

190.«

. 255.50 . 20830 . 218.75

2lniverstkäts-?lac8rtch1en.

Dr. v. Sigwart, der im vorigen Fahre in ben Ruhe- Innb getretene Brofeffor in her philosophischen Fakultät der Tübinger Universität, ist in Tübingen gestorben. Sigwart hat vorben.

Frauen und Fräuleins, alles auf das Servieren Bezügliche zu wissen, um auch die Untergebenen kontrollieren und denselben rm Fehlend<n, narf>bclfcn zu können. Eine Dame füll genaue5 Dissen haben von der Servierordnung, den verschiedene » Tiid>- beefanrn für Kaffee-, Tee- ober Sck»kolade-Kränza?eii, den Hoch- zeitötascln. Primizen und Diner-, sowie dem einfachen Mittags- tisckr Dabei und die gcichmeibigüen und zierlichsten Urnaangs- onnen zu zeigen, ohne auffallend zu erscheinen, und »ft be­sonders »hi Augenmerk aut die vorgefSiebenen CrbnungS- imb AnstandSregeln zu richten. .Fern r wird da- Breä>en von mehreren lyübfdien Serviettensormen g.Dbrt." GHtkftidx Miesbacher! Könnte Frl. Dettv Röster nicht auch in Gießen einmal einen solchen rfurJ ' h : n

gemütliche Nachfeier in den» sogenannten GesellschaitsveremS stattgesunden haben, der Jubilar von Profcsior Biermer reilS humoristischer Weise gefeiert, nicht 50 - jährigen Wirksamkeit als Anwalt

kannten des Jubilars persönlich ihre Glückwünsche zu der Feier, bei der die beiden Töchter dcS Jubilars in liebens- wübtgfter Weise die HoneurS machten. Der Jubilar dankte allen, die ihn beglückwünschten, herzlich in bewegten Worten. Am Nachmittage soll dein Vernehmen nach noch eine sehr Fettstübchen deS

Submission.

Für die psychiatrische Klinik soll für daS Rechnungsjahr 1904 die Lieferung von

ca. 7000 Gentner Koks,

ferner beinahe 60jährigen Wirksamkeit als Mitglied der Stamm- gefellfchaft im Club, welche sich nach und nach zu emer Zunft entwickelt habe. Es wird deshalb im Namen der Gesellschaft der Jubilar zum Ehrenpräsidenten und Zunft­meister deS FettstübchenS ernannt und sein Bildnis an einem Ehrenplatz deS Saales aufgehängt. Für diese Ernennung dankte der Jubilar in launiger Weise. Wir können unserem Beruht schließlich nur den Wunsch anfügen, den die Kollegen deS Jubilars ausgesprochen haben, daß eS dem liebens­würdigen alten Herrn vergönnt fein werde, noch recht lange m feiner heutigen Rüstigkeit unter uns zu weilen.

Scheint die niederrheinische Bürgermeisterei Haan zu ein, deren QrtSoberhaupt gegenwärtig eine militärische Hebung als Reserveoffizier durchmacht. Anläßlich einer Fest­lichkeit sandte, nach derft. Ztg.*, die dortige Feuerwehr olgendeß Telegramm an ihren Bürgermeister ab:Die ver- ammelte Feuerwehr sowie eine große Anzahl Ihrer treuen Untertanen entbieten Ihnen ehrerbietigsten Gruß unter dem Ausdrucke besten DankeS für das Zustandekommen des durch Ihre unermüdliche Mitarbeit so schön verlaufenen unvergeßlichen Festes. Wir wünschen Ihnen eine vergnügte, hoffentlich kühle UebnngSzeit. Ihre freiwillige Feuerwehr und viele treue Untertanen/ Dieser glückliche Bürgermeister dürfte den Neid manches Kollegen erwecken!

60 Psg.,

50 voll gerechnet, reisenden.

angesangene Stunde wird als y

die Tätigkeit außerhalb der Zeit im Sommer Uhr vorm biS 8 Uhr nacfym., im Winter 7 Uhr_ vorm. bis 7 Uhr nacknn. erhöhen sich die vorstehenden >^ätzc um

Märkte.

)( Mrüuderg, 6. Aug. Aul dem heutigen Wochenmarkt wurden r>ertaub : Wetten per Doppelzentner 16.75 Mk., fiorn per Topvel-Zentner 13.50 Mk., £>aler oer Doppel-Zentner 15.00 Mk., Samen per Doppel-Zentner 20.00 bis 00.00 Mk, Kartoffeln 0.000.00 Mk., Gurten foftelen per 100 Stück 1.601.«0 Mt. Butter per Plund 0.95 1.00 Mk., Eier 67 Big. da- Stück.

fc. Frankfurt a. M., 8. Aug. (Crig.-Teleai-. des(Mienen Anz.") ?lmtliche Notierungen der heutigen ftrud)tmarf t pre if e. Weizen Alk. 17.25-00.00, (Imheffikher Mk. 17.2500.00, «a Plata Mk. 17.5018.75, KankaS Mk. 17.5018.75, Roggen (hiefigen 9),art 18.0018.50, (Reifte OlVetteraiicr) Mk. 17.7518.50, Uranien- fei der Mk. 60.0000,00, Hafer Mk. 1 :<J>014.50,WaitM. 11.50 ] 2.00, Dcnenmel'l 0 Pik. ^6.0026.50, 2. Qliasität Mk. 24.0o

A.'k. 24.50, 8. Elunlitct Mk. 22.00-22.50, Roigenmeh! 0 Mk. 22.00- 22.50,1. Qualität Mk. 19.50-20.00, Weizenkleie Mk. 9.26 bis A«k. 9.5o, Öi'oagenfleie Tlf. 9.509.75, PlaiSkeime 9)IL 10.50 biö Mk. 00.00, Franken, Plälzer, Ried Mk. 00.0000.00. Alle- per 100 Ka. ab hier.

!«. Frankfurt a. M., 8. Aug. iTelegr. Qrig.-Berichk deS »Gieft. Anz.^1. Amtliche Notierungen der heutigen Viehmarkt- preise. 3um Verkaufe standen: 460 Ochsen, 185 au- best­reich, 60 Bullen, 0 auS Ceffretch. 731 Stühe, Werfen, Stiere und Rinder, 3 auS Oestreich, 248 Kälber, 71 Schafe und Hämmel, 1605 Sck)weine, 0 Ziegen, 0 Ziegen-, 0 Cchaslämmer. Bezahlt wurde für 100 Vfund Schlachtgewicht Cchsen 1. Qualität 7876 Mk., 2. Qual. 7o 71 8. Qual. 6b66Mk.; Bullen l.^.nnl. 64 bil

66 Mk., 2. Qual. 6062 Mk.; Stäbe 1. Qual. 68-70 Mk., 2. Qual. 6767 Dtk., 3. Qual. 5761 Mk, 4. Qual. 47-49 Mk., 5. dual. 0000 Mk. Kälber: 1. Qual- 8387Pfg., Lebendgewicht 4952 Pf., 2. Qual. 7478 Pfg., Lebendgewicht 4347 Psg., 3. Qual. 0000 Pfg., Schlachtgewicht 5860 Pfg., Schafe: l.Qual. 7072 2. Qual. 6264 Pfg., 3. Qual. 0000 Psg.. Schweine 1. Qual. 60-00Pfg., Lebendaew. 47 Psg., 2. Qual. 59- 00 Psg., Lebendgewicht 4600 Pfg., 3. Qual. 5555 Pfg., Lebendgewicht 0000 Pfg. Geschäft bet Kleinvieh gut, kein Ueberftaub.

Aus 5taM u::ii Lund.

Gießen, den 8. August 1904.

L. ü. Pr om otionen. Im Monat Juli 1904 wurden an der Londesunwerntät promoviert: Zum Dr. für.: Karl Callmann, GerichtSacceffist aus Darmstadt. Zum D r. m ed.: Johannes Frank, approbierter Arzt aus Andernach, August Groß, approbierter Arzt au§ Frankfurt a. M., Philipp Palzer, approbierter Arzt au5 Gabsheim, Franz Bier- schenk, approbierter Arzt auS Ockenheim. Zum Dr. phil.: Reinhold Zöckler, cand. ehern. auS Gießen, Walther V or- kampfs-Laue, Forstaffistent aus Halle, Eugen Köser, cand. phil. cl. au5 Gießen. Zum 50 jährigen Doktorjubiläum wurde dem Dr. Hermann Knapp, Professor an der Uni­versität Newport, daS Diplom als Doktor der Medizin er­neuert.

s<L Darmstadt, 8. Aug. (Eigener Drahtbericht.) Verhaftet wurde heute der Professor de Cast re S, der seit einiger Zeit hier ein Hcilinstitut in schwindel­hafter Weise betrieb und dabei Hilfskräfte mit hohen Kautionen engagierte. Er betrieb auch eine Handelslehranstalt mit Sprachunterricht.

sd. Darmstadt, 6. Aug. Ter dritte Berbands- fag der Blechner, Flaschner-, Spengler - und Klempnermeister und Installateure S. ddeuisch- lands wurde gestern abend mit einemBegrüßungs-Aommers in der Turnhalle eröffnet. Auf dem Sonntag früh 10 Uhr stattgehabten Derbandstag waren 124 Delegierte aus Würt­temberg, der Pfalz, Bavern. Baden und H7ssen vertreten. Der Kassenbericht des Verbandes, erstattet von Lorenz- Stuttgart, wurde nach Prüfung für richtig befunden, ebenso wurde dem Kassierer Beck, der über die Sterbekasse berich­tete und deren Emvorbluhen konstatterte, sodaß der Re­servefonds ständig wächst, Decharge erteilt. Zum Vor­sitzenden wurde einstimmig G. Wunder, Spengler imb Fn- fiattateuT in Mannheim, gewählt. Der Sitz des Okfamt» ausschusfes wird hierdurch von Stuttgart nach Mannheim verlegt. Eine an die Arbeitgeber der deutschen Vereine der Eisen-, Stahl- und Metall-Beiriebe vom Deulfchen Me- tallarbeiter-Verband gerichtete Denkschrift kam zur Der- lesung, doch wurde ein Beschluß hierüber nicht gefaßt, der Ausschuß vielmehr beauftragt, sich mit dem Verband der deutschen Klempner-Itrnungen ins Benehmen zu setzen und gemeinsam zu der Frage Stellung zu nehmen. Als Ort für den 1906 stattfindenden Verbandstag wurde Ludwigs­hafen a. Rh. gewählt.

Darmstadt. 7. Aug. Dr. Karl Fritsch ,u Darm- stadt wurde bte venia legendi sür Physik und Photo, graphie an derGroßh. Technischen Hochschule ,u Darm- stadt erteilt.

Wald-Michelbach, 6. Aug. Bei der diese Woche hier stattgehabten Bürgermeisterwahl trug sich ein Akt zu, der verdient, der Oeffentlichkeit bekannt gegeben zu werden Der 72jährige Altbürgermeister Rüth, der leider infolge eines Schlaganfalles genötigt war, fein Amt niedcrzulegen ließ eS sich nicht nehmen, sich auch an der Wahl zu betei- ligen. ES ist dies für Herrn Röth um so anerkennenswerter, da er eine Stunde von hier wohnt und noch sehr leidend ist' Er mußte sich deshalb herauf in den Ort fahren lasten. Aber geradezu rührend war es, als der alte Herr, von der eigenen ftrau geführt, zum Rathause geleitet wurde, um der Wahl abzuliegen. Drese Tat ist ohne Zweifel für den alten Bürgermeister sowohl, aeS auch für den neugewählten gleich ehrenvoll.

Wiesbaden, 6. Aug. Durch ein furchtbares Brand­ung l ü ck wurden gestern abend die Bewohner dcS Vorortes Sonnenburg m Aufregung versetzt. In der Wohnung des ä^bes'tzerS Bingel explodierte eine Lampe, das Cd setzte bu Kleider BmgelS und seiner fünfzehn-

Bekanntmachung.

Nachstehenb bringen wir den neuen Tarif für die Dienst- manncr zur öffentlichen KeirntniS.

Gießen, den 5. August 1904.

Großherzogli - " »r iamt Gießen.

Herberg.

Gießener landwirtschaftlicher Wetterdienst.

Yorauvsichtliche Witterung in Hessen für Dien-taa, den 9. Anaust: ^ettmetfe beiter, Tempciatur wenig verändert, nachts ziemlich kühl, ftortbauer der Trockenperiode.

Näheres durch die Gießener Wettertarte.

Bekanntmachung.

Dom nächsten Dicnstaa, den 9. August b. I. ab werden die JöorfKiiniärftc auf ihren früheren Platzen wieder abgebalten.

Bnttermarkl: Marktlanbeitstraße, Gemüsemartt: Lindenplatz, Cbftmarfi: Sck)ulstrane, ©eflügclinartt: Marktplatz.

Mienen, den 6. August 1904. B8/*

GroßherzogUche Bürgermeisterei Gießen.

M e e u m. ____________

He Achtung mtb S.-rthruim aller Behör^m au enverben, bn denen fte amtticb tätig waren Vor allem alx'r i't e» Ihnen gelungen, <ttb Ne 9teN- und Snmpattn^ Ihrer sämtlichen Kr>llegen zu er* rwrbrn und ;u bewahren Tai Ansehen und Vertrauen, dessen \ste hrt) feitrni jtxrvi Kollegen stets erfreut haben, bat namentlich mrd) tNmn seinen Aufdruck gefiinden, daß Sie, nnc etc durch ho# Vrrrr^mrn Ibr r Mitbürger mietH*rb?lt in den ^tadtvorstand xrxfcm< heben Gies^nS berufen innen, von Ihren oberhesiischen jMlegnt lange Indre an Ne Spitze unseres Vereins gestellt «nd von fämtiidrn hessischen Anwälten in den Vorstzmd der Amvalttckammer ^nxlMt morben waren, bis Sie zu inner aller Bedauern arnätigt waren beide Stellungen mit Rücksicht auf Ihr bodeS Lebensatter niederzulegen.

Ersten Sie uns. bochaeebrter Herr Kollege, schließlich alle (Gefühle, Ne uns bei der heuttgen Feier beseelen, in den A?nnsch udammfirnriicn, daß es uns vergönnt sein möge. Sie, Nn ver­einen Senior der deffischen Rechtsanw<lltsck^st, in ber genügen Frische und Regsamkeit, in der wir Sie deute begrüßen, noch lange unter uns zu sehen und mit Ihnen zu wirken.

Rehmen Sie. Herr Kollege, die Blumen, die Ihnen per ober* hessstche Ann^oltsverein beute g'sendet hat, an als beiden der treuen Andänal reblest, die Ihre fämtlidVn Kollegen >.ck)nen stets chsvadrrn werden." _,

Schließlich gratulierte noch NamenS der <taat5amvalt- schaft deS Landgerichts, Oberstaatsanwalt Theobald, ebenfalls in warmen Worten der Anerkennung der seitherigen Tätigfeit des Jubilars gedenkend. Neben^ diesem offiziellen Oratulanten überbrachten eine Reihe von Freunden unb Be-

50 M 80 - folgenden Punkten: Neue Kaserne, Provinzral- siechenanstalt, Germania, SckmtzenhauS, LiebigShöhe, Pbilosopbenwald, Friedhof am Rodtberg, Textors Hardt

tänbig bis auf die Umfassungsmauern au8. Die alienGlaSmalereien derKirche wurden vernichtet, geborgen wurden ein wertvoller Religuienschrein und noch verschiedene Heilig- : ümer. Ein Kind ist leicht verletzt ivorben. Der Schaden wird aus nicht weniger als 1 Vi Mill. Mk. geschätzt.

Stuttgart, 6. Aug. Nach amtlicher Schätzung ist der Gel'äudesch'idett in dem zum größten Teil eingoäsckterten Dors? JlSfeld bei Heilbronn auf 1 Million Mark ver­anschlagt. Der Mobitiarschadcn wird nicht viel unter dieser Summe bleiben. Der König ift' tyeutc früh mit Sonder­zug in Ilsfeld eingetroffen und hat den Abgebrannten eine namhafie Summe überweisen lassen. Außer faft amtlichen öffentlichen Gebäuden sind dem Brande 150 Wohn- und ebensoviel Nebengebäude zum Opfer lesals'M. Für den Mobiliarschaden hat hauptsächlich die !vürtkembergische Prvvin-ialfeuervcrsicherungsgesellschaft in Stuttgart auf,',ukommen, die aber vermöge ihrer großen Rr- ervcn ihrer Schadenersatzpflicht in vollem Umfang ge­nügen kann.

Kapstadt, 8. Aug. Auf dem Kongreß der A f r i k a n d e r p a r t e i zu Durgersdorf, an welchem gegen 5000 Kapbolländer und Buren teilnahmen, hat General LouiS Botha in seiner Rede dringend vor einer Auswan­derung der Buren und Aftikander nach Deutsch-Süd^ w e st a f r i ka gewarnt. Er sagte, die deutsche Kolonial-Ver-- waltung habe bisher feine Bürgschaft dafür geboten, daß hie Buren in dem deutschen Schutzgebiet ihre Nationalität erhalten tonnen.

der unter b bezeichneten Punkte):

ohne OVuäcf oder mit Geväck bis zu 5 Kgr. 30 Pfg. " " 40

atS alter Freiheitskämpfer aus dem der auch stets später die Ideale der deS VateriandeS hoch gehalten habe, vor

vermischtes.

"Dresden ,7. Aug. Heute Sonntag, gegen .zwei Ubr nad>- msttags stieß der Perspnenzug 2627 c bei der Halte­stelle Bensdorf an der sdnnalsyurigen Linie Zittan-Qvbin mit einem cittgcgcnrcmntcnbcn Leerzüge zusammen und entgleiste. Hierbei n'urden zehn Reisende erheblich und mehrere leicht, vom Personal drei Personen verletzt. Der Verk hr zwischen BertSdors und Q bin ist biß zur Vcsritigung der Ausräumungsarbeiten unterbrochen.

* Paris, 6. Aug Ein Herr Bareilher hatte dem Kaiser Wilhelm eine wertvolle Bilder- und Gobelinsamm- l u n g vermacht: der Kaiser le bitte das Vermächtnis ab, das nun dem Louvre und dem Gob.linmuseum zusällt, die der Erb­lasser als Erben bezeichnete, falls Kaiser Will-clm eS zurück- weisen wurde.

* Anstand und Hygiene in Mieöbach. Im Mies­bacher Anzeiger findet man nachstehTnde Ankündigung: 21 n - standS - u n d Servicrkurü. ftrl. Vettv Rötzer aus München beabsichtigt in nächster Zeit in unserem Markte sür unsere junge Tarnenw.lt einen AnstandS- und ServierktmuS ab- zuhalten. 5ic g'bt d s Vregramm zu ersterem s'lbst in folgenden Grundsätzen: .Anständiges und doch legeres Pen .Innen, frei von Gezwungenheit: fort Hauptaugenmerk riefle ick auf elegante, dabei nfttürlidx Bewegung, auf feine UmgangSsorm für die Straße, ben Salon und die GZellsdxiitSkomvliment und Enl- ) angSZeremonien bei Besuchen und Vorstellungen, die Regeln für Bälle, Hochzeiten Primizcn. Kränzcf'en min., inSbrsondere aus dieHygiene" (Geiundbcltslehre, gegen ivelrfr oit so sehr

127.80

47.30

43 20

auf dem Wege der öffentlichen Submission vergeben werden.

Die Bedingungen liegen an den Wochentagen von 3 biß 5 Uhr nachmittags in dent PerwaltungSbüreau offen.

Offerten find versiegelt und mit entsprechender Aufschrift versehen bis zum EröffnungStcrmin

Pyiiilvoch beit 15. August 1904, vormittags 11 Uhr, In dem erwähnten Bürean abzugeben. Der Zuschlag erfolgt bis zum 6. September 1904.

Gießen, den 29. Juli 1904.

Großh. Direktion der psl)ck)iatrijchen Klinik.

Sommer-

Pvrhurioeen. 1%' C. Tfirkon TfirkenloRO