Nr. 158
außer Sonntag».
Dem Gießener Anzeiger werden im Wechsel mit dem »elfischen Landwirt die Siebener KamUien- »lütter viermal in der Woche beigelegt.
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Erstes Blatt.
154. Jahrgang
Freitag 8. £$*111904
Giehener Anzeiger
’'“F General-Anzeiger "
Amtr- und Anzeigeblatt für den Mm Gießen
jäbrlich Mk. 2.20; durch Aohole- u. Zweigstellen monatlich Ko Ps.; durch diePost Mk.2.— viertel- fährt. ausschl. Bestellg. Annahme von Anzeigen für bie TageSnummer bi» vormittags 10 Ufa.
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KeKmmtmachung.
wird hiermit zur öffentlichen Kenntnis gebracht, daß die nach § 6 des Reichsgesetzes vom 21. Juni 1887 über die Naturalleistungen für die bewaffnete Macht im Frieden ermittelten Durchschnittsmarktpreise, einschließlich eines Aufschlages von Fünf vom Hundert, pro Monat Juni 1904 für den Lieferungsverband Gießen pro 100 Kg. betragen: Hafer Mk. 15.10, Heu Mk. 6.85, Stroh Mk. 5.25.
Gießen, den 7. Juli 1904.
Großherzogliches Kreis amt Gießen.
Dr. Breidert.
Z)er Krieg zwischen Japan und Wußkand
An japanischer Kreuzer gesunken.
Tokio, 7. Juli. (Renter.) Der japanische Kreuzer „Kai- w on" stieß bei Talienwan auf eine Mine und sank.
Tokio, 8. Juli. (Amtlich.) Admiral Togo berichtet über den Untergang des Kreuzers »Kaimon^, dieser stieß am 5. Juli, als er sich mit einem besonderen Auftrage vor Talienwan befand, bei dichtem Nebel auf eine russische Mine und sank. Drei Offiziere, darunter der Kommandant Takahashi, und 19 Offiziere und Gemeine werden vermißt. Der Rest der Besatzung ist gerettet.
Gefechte an den Paffen.
Petersburg, 7. Juli. Wie General Ssacharow an den Generalstab vom 6. d§. meldet, versuchte der Feind am 4. Juli auf der südlichen Front die russischen Feldwachen zurückzudrängen, doch gelangen diese Versuche nicht. Am 4. Juli unternahmen die Ruffen eine Rekognoszierung in der Richtung auf Sseniutschen und schlugen die Japaner in die Flucht. Eine Abteilung der russischen Freiwilligen bemächtigte sich der Eisenbahnstation, konnte aber nicht weiter vordringen, da Sseniutschen von den Japanern besetzt war. Eine japanische Feldwache steht sechs Werst südlich von Lian- dian. Auch die Höhen im Süden von Ootaidsa hat der Gegner inne. Durch Rekognoszierungen wurde festgestellt, daß Sicherungsabteilungen der Japaner im Gebirge östlich der Eisenbahn von den Höhen südlich von Potaitsa bis Ohi- huanusa und im Tale des linken Nebenfluffes des Thinshon sich erstrecken. Tamirlgon, sowie Madiawaffa auf dem Wege von Chanfa nach Siahotan räumten die Japaner. Den Tschpanlinpaß hat eine kleine Abteilung des Gegners inne. Nach Aussagen der Ortsbewohner verloren die Japaner am 4. Juli in einem Nachtgefechte bei Ghawuan an Toten und Verwundeten 700 Mann. Sihejan ist von den Japanern nicht beseht, ihre Wachenabteilungen stehen aber in der Nähe des Ortes und 12 Werst südlich de§ Jugulunpaffes. Die Hauptstreitkräste deS Gegners sind im Fenschuilenp aß zurückgeblieben. Am 5. und 6. Juli regnete eS in der Umgebung von Taschitschiao nicht, doch herrscht große Hitze.
London, 7. Juli. „Daily Telegraph" berichtet ans Tokio von gestern: General Kuroki meldet Wer das Bor- posbengefecht bei dem Motienpaß am 4. Juli: Um 4 Uhr morgens u mKinge^lten 2 Kompagnien Russen unsere 2 Kilometer nordwestlich vom Mottenpaß ausgestellten Wachtposten. Es entspann sich ein verzweifelter Kampf mit dem Bajonett. Der Feind zog sich zurück und wurde von der Hauptabteilung unserer Borposten verfolgt. Ungefähr zur sevben Zeit griff der Feind imfere Vorposten westlich von Skiakoolin an, wurde aber hier ebenfalls zurüchgetrieben. Wir hatten einen Verlust von 13 Toten; außerdem wurden zwei Offiziere und 36 Mann verwundet. Der Feind ließ 53 Tote und 40 Verwundete zurück und erlitt wahrend der Verfolgung noch größere Verluste. Mie demselben Blatt von heute aus Liaujang telegraphiert wird, findet 25 Meilen von Liaujang seit zwei Tagen ein heftiges Gefecht statt. Eine Anzahl Verwundeter werde auf Maultieren oder Karren aus den Bergen nach der Stadt geschafft.
Petersburg, 7. Juli. General Mischtschenko nahm bei Sachotan den Japanern ihren ganzen Train mit Konserven und Reisvorräten und 50 Stück Vieh fort. An der Ostfront scheint Kuroki langsam zu- rückz ugehen. Doch läßt sich sehr schwer die Ursache dieses ZurückgehenS von hier aus bestimmen, da eS rein strategischen Ursprungs sein kann.
London, 7. Juli. Ein Telegramm auS Tschifu beachtet, daß Oberst S e r k o l o w am Montag mit 80 Mann eine Rekognoszierung vornahm, um festzustellen, ob die Taubenbucht frei sei. Die Operation soll vollkommen gelungen sein, doch sei die Abteilung von der Flotte des Admirals Togo bemerkt und beschaffen worden. Die Ruffen hatten einen Toten rmd Verwundeten.
Petersburg, 7. Juli. Der Korrespondent der »Birshewija Wjedomosti" telegraphiert aus Taschitschige von gestern: Gestern sand hier ein heißes Gefecht stall, in den: sich die Abteilung des Generals Samsonow miS- zeichnete. Sie zwang den Feind durch einen verwegenen Angriff zum Rückzüge nach Senintschen. Die Kosaken warfen die feindlichen Vorposten zunick. Eine Batterie der Transbaikalkosaken richtete unter den Japanern Verheerungen an. Beim Heranrücken beträchtlicher Verstärkungen des Feindes mußte sich unsere Abteilung zurückziehen. Die genaue Stell ung unsererTruppcn ist folgende: Kaiping ist von der Abteilung des Generals Samsonow besetzt. Im Südosten von Kaiping befindet sich die Abteilung deS Generals
Tschirikow, östlich davon Kosaken unter General Mischtschenkow. WaS die Verteilung der japanischen Truppen angeht, so befindet sich deren Hauptmacht in Suian und vor Kaiping. Wohin sich der Angriff des Feindes richten wird, ist schwer zu sagen, vermutlich dürfte er auf der Linie Suian-Taschi- tschao erfolgen. Die Japaner überschwemmen die russischen Abteilungen mit Bekanntmachungen, in denen sie den russischen Soldaten, die sich gefangen geben, große Vorteile versprechen.
Die Wladiwostockflotte in Gensau.
Petersburg, 8. Juli. Ein Telegramm des Vizeadmirals Skrydlow an den Kaiser vom 5. Juli besagt: Durch eine von der Torpedobootsabteilung des Hafens Wladiwostock und das Transportschiff „Sena", die unter dem Befehle des Kapitäns Baron Raden nach Gensan ausgesandt wurden, ausgeführte Rekognoszierung ist sestgestellt worden, daß sich in diesem Hafen keine Kriegsschiffe befinden. Auf der Reede befanden sich ein Küstendampfer und ein Schooner, die verbrannt wurden, nachdem die Besatzung sie verlaffen hatte. Ferner wurden zahlreiche Leichterschiffe vernichtet, die am Ufer lagen. In dem japanischen Viertel und am Ufer wurden japanische Truppen gesehen, die aus die Torpedoboote feuerten. Diese erwiderten das Feuer und zwangen die Japaner, sich zurückzuziehen. Die Torpedoboote setzten ferner eine Kaserne m Brand. Wir hatten keine Verluste. — Die Kreuzerabteilung unter dem Befehle des Vizeadmirals Besobrasow stteß am 1. Juli, als sie die Straße von Korea passierte, um 6 Uhr 20 Min. abends auf sieben große Schiffe, anscheinend vier Panzerkreuzer und drei Schlachtschiffe. Ferner wurden ein oder zwei Torpedoboote gesichtet. Unser Geschwader kehrte um. Der Feind begann uns zu verfolgen. Er er- öffnete ein völlig ergebnisloses Feuer auf eine Entfernung von 80 Kabellängen. Unsere Schiffe erwiderten dies Feuer nicht. Um 8 Uhr abends unternahmen 11 feindliche Torpedoboote einen Angriff auf unsere Schiffe, der ganz ergebnislos verlief. Wie Admiral Besobrasow glaubt, wurden durch unser Feuer zwei Torpedoboote in den Grund gebohrt. Am nächsten Morgen war der Feind nicht mehr sichtbar. Unser Geschwader erlitt weder Verluste noch Beschädigungen. Am 4. Juli traf in Wladiwostock unter dem Kommando deS Leutnants Gervais der von unseren Kreuzern aufgebrachte britische Dampfer „Chabtenham* von 6000 Tonnen ein. Dieser Dampfer befand sich auf der Fahrt von Otari nach Fusan und hatte Schwelle:: und Holz für die Eisenbahn Fusan-Söul an Bord.
Nach dem Kriegsschauplätze.
Konstantinopel, 7. Juli. (Wiener Korr.-Bur.) Gerüchtweiseverlautete, die Forts am Eingänge des Bosporus hätten auf das russische Schiff »Petersburgs Schüsse abgegeben, um eS am Eintritt in den Bosporus zu verhindern. Dies Gerücht ist unbegründet. Das Schiff »Petersburgs wartete einige Zeit bis zum Eintritt der Ordre für die Durchfahrt.
Port-Said, 7. Juli. (Reuter.) Ein Dampfer der russischen Freiwilligen-Flotte ist heute mit 241 Mann Besatzung hier eingetroffen. Er soll nach Wladiwostok bestimmt sein.
Der Zar besichtigt.
Petersburg, 7. Juli. Der Kaiser reist übermorgen nach Pensa, SySran, Samara und Kasan ab, um dort die Truppen des 5. und 6. Armeekorps zu besichtigen, bevor sie nach Ostasien abgehen.______________________________________
Deutsches Keich.
Berlin, 7. Juli. Ter Kaiser hat heute auf der „Hohett- zollern", gefolgt von dem Torpedoboot „Sleipner" und dem kleinen Kreuzer „Harnburg", .von Swinemünde au# die N o r d* landsreise angetr et en. Tie Matrosen der Jacht „Sbuna" brachten tm dreifaches Hurra aus, die Forts schossen Salut. Tie Kaiserjacht passierte um 3 Ufa nachmittags Kopenhagen. Ter Kreuzer „Hamburg" feuerte Salut, den die Sttandbatterien beantworteten. Kaiser Wilhelm ließ durch «den deutschen Gesandten dem Könige und dem Kronprinzen von Dänemark seine farzliche Teilnahme an dem großen Unglück auskprecfan, das die dänische Schiffahrt durch den Untergang des „N o r g e" erlitten.
— Anläßlich des Todes des Bürgermeisters Tr. Hach- mann hat der Kaiser das nachskchnrfa Telegramm an den Hamburger Senat gelangen lassen:
„Saßnitz, 5. Juli 1904.
Tem hohen Senat der Freien und Hansestadt Hamburg spreche ich mein tiefgefühltes Beileid aus anläßlich des Hinscheidens S. Magn. des Bürgermeisters Hachmann. Harnburg verliert in dem Heimgegangenen einen seiner hervorragendsten inr6 besten Bürger, der in treuer Pflichterfüllung und in nie ermüdenden Kämpfen gegen ein tückisches Leiden bis zum letzten Atemzuge feiner Stadt treu und aufopfernd gedient hat. Ich hatte Gelegenheit, mich noch jüngst im persönlichen Verkehr an seinem feinen Reifte und seiner umfassenden BWnng zu erfreuen und einen Einblick in sein tiefes Genrüt zu tun. Es freut mich, daß es dem Bereinigten vergönnt gewesen ist, noch in seinen letzten^Tagen einen denkwürdigen Ehrentag Hamburgs, ben Besuch S. M. des Königs von Großbritannien und Irland, als Präsident des Senats zu erleben. Mit den Bürgern Hamburgs trauere ich aufrichtig nm den Heimgegangenen, dessen Andenken in der Geschichte der alten Hansestadt lange fortlsben wird. Wilhelm."
— Tie „Germania" schreibt: Wie nur hören, hat kürzlich König Alf onö von Spanien an den dentscfan Kaiser ein Handschreiben gerichtet, in dem Cmigangs der Tod der Großmutter fas Königs, der Königin Isabella, berichtet wird. Tann dankt der König pevsönlich dem Kaiser für die Verleihung der deutschen Admiralsuniform. .Weiterem Bernehmen nach soll das Handschreiben barin gipfeln, daß eine Frage nochmals an- gt'schnittcn tvird, die scfan bei der Zusammenkmrft der Monarchm
in Vigo nicht ohne Erörterung blieb: Die Stellungnahme deÄ Kaisers zu den spanischen Interessen in Marokko. Damals hatte der Kaiser Wllhelm eine Einmischung nicht glatt abgelehnt, doch als für die deutschen Interessen bedenklich bezeichnet.
— Tie „Berl. Pol. Nachr." melden: Der preuß. Mirrrstev des Innern, Frfa. v. Hammerstein, beabsichttgt, im Zusammenhang seiner Reise nach London auch Paris zum Studium der kommunalen Einrichtungen zu besuchen
— Für eine etwaige Reichstags-Ersatzwahl stn Wahlkreise Eschwege-Schmalkalden ist in einer Wahlkreiskonferenz der sozialdemokratischen Partei in Esch- wege der Zigarrenfabrikant Fritz Eckard jn Sah- zungen, Mitglied des Landtages des Großherzogtums Meiningen, aufgestellt worden.
Breslau, 6. Juli. Tie hiesige Staatsanwaltschaft hat gegen Klara Zetkin Anklage erhoben wegen Aufreizung verschiedener Bevölkerungsllaffen zu Gewalttättgkeiten gegeneinander, begangenen durch einen Vorttag „Der .Zar in Deutschland voran", den sie am 10. März im hiesigen Gewerkschaftshause hielt.
Karlsruhe, 7. Juli. Jn derErsten Kammer führte der Geheimrat Lewald, der Präsiderrt des Verwaltungs- gerichtshofes, bei der Beratung der Wahlrechtsvorlage aus, er beklage nicht, daß Sozialdemokraten im Reichstage säßen; ihre Mitarbeit sei vielmehr zu begrüßen, da sie erzieherisch aus sie eirrwirke. Tas offizielle Organ der Sozialdemokratte quittiert für diese Freundlichkeit damit, daß es stolz sagt, ^das Umgekehrte sei richtig, die Sozialdemokratie wirke erzieherisch auf die Volksvertretung eiw_____________
Ausland.
London, 7. Juli. Unterhaus. Brodrick verlcL ein amtliches Telegramm, welches datz Reuter'sche Telegramm^ betreffend die Einnahme von Jong m Tibet, bestätigt rmd nach welchem die Streitkräfte des Feindes auf 3000 Mann geschätzt werden. Der Verlust deS Feindes ist unbekannt. Unsere Verluste sind 1 Offizier und 3 Mann tot, 4 Offiziere und 23 Mann verwundet.
Paris, 7. Juli. Kammer. Eourstant (Soz.) bean- ttagt, daß den Soldaten das Waffentragen außer Dienst verboten werde. Der Kriegsminifter bekämpft den Antrag und stellt dabei die Vertranensftage. Der Antrag Eourstant wird abgelehnt.
Hel sing forS, 7. Juli. RitzcmS Telegr.-Bur. meldet: Am Montag früh wurden Eugen Schaumanns Vater, der ehemalige Senator, General Schaumann, die Lehrer an der hiesigen Universität Dr. Ernst Estländer, Prvfeffor Th. Ho men und Profeffor Baron Wrede, sowie der Bcmk- beamte Alsthan und der Bibliothekassistent GnmmeruS unter Bewachung von Gendarnren nach Petersburg üb er- geführt. General Schaumann soll, wie angenommen wird, dort verhört werden.
___ Gießen, den 8. Juli 1904.
Infolge viertelstündiger Verspätung des Nach- mittagszugeS Grünberg—Gießen war eS mfferem Boten nicht möglich, Anschluß an seine weiteren Sttecken Gießen—Nidda, Hungen, Laubach — Mücke zu erreichen. Die Zeitungen der an diesen Sttecken gelegenen Orte kommen daher leider erst heute zur Verteilung.
Verlag des „Gießener Anzeiger^'.
** Sein 25jährigeS Jubiläum feierte gestern Herr F. Weimer bei Spediteur A. Lyncker. Es wurden ihm Geschenke zu teil, und eine kleine Feier wurde auS dem Anlaß veranstaltet.
•*®ine alte Schachtel, noch dazu eine gänzlich leere, ist gestern abend einem Radfahrer in der Ostanlage beinahe recht verhängnisvoll geworden. Die Schachtel fiel dem Radreiter von seinem Vehikel herab rmd veranlaßte einen kühnen Absturz. Mit arg zerschlagener Nase und einem wütenden Tritt nach der Schachtel verließ der Gestürzte die Stätte seiner Niederlage.
d. Bette:nhausen b. Lich, 7. Juli. Ein 93jähriger Gveis, Kaspar Bommarsheim, machte vor einigen Tagen fernem Letzen durch Erhängen ein Ende. Was den am Grabe'srand^ stehenden der gesund und rüstig war und in auskömmlichem Verhältnissen lebte, dazu bewog, ist Mverklärlich.
+ RüddingS Hausen, 7. Juli. Der in dem Nordecker Sttinbruch beschäftigte 23 Jahre alte Taglöhner Heinrich Huch von hier wurde heute morgen 6 Uhr von einem WermertS- hausener Bauern mit durchschnittenem Halse tot aus der sogenannten Eschwiese in der Gemarkung RuddingLhausen ausgefnnden. Selbstmord kann hier kaum vorliegen, denn an der Stelle wurde der Stock deS Ermordeten, sowie noch ein zweiter Stock aufgefunden, und ferner mar eine ganze Strecke eines Ackers mit Hafer zertreten, auch ist eine Bluttelle in diesem Acker bemerkbar. Anscheiinnd mutben dem H. Huch einige Hiebe am Kopfe beigebracht. Wie man wctter hört, ist der Tat verdächtig ein Arbeitskollege fas Ermordeten, welcher den Racheakt gestern abend auf de,n Heimweg aut dem Steinbruche verübt haben soll und seit heute früh ver- chwnnden ist.
ff. Ortenberg, 7. Juli. Eine Brieftaube ist dem Karl Dersch hier zugeflogen. Auf dm beiden Flügeln tränt sic die Nr. 139 (grün). Der linke Fuß ch tutt einem


