13. Voranschlag des Gas- und Wasserwerks für 1904. 20. Voranschlag des Stadterweiterungsfonds für 1904. 21. Errichtung einer Gerätehalle und eines Arbeiterraums für das Diefbauamt und die Stadtgärtnerei. 22. Ausbau des Wetzlarerwegs von der Frankfurterstraße bis zur Hof- mannstraße. 23. Ausbau der Verbindungsstraße zwischen Frankfurterstraße und Wetzlarerweg in der Richtung auf den Bahnübergang der Oberhefssichen Eisenbahn. 24. Ein- säumung und Bepflanzung oes aufgefüllten Schweine- marktplatzes. 25. Statut, betreffend die Bildung einer Deputation für das Gas-, Wasser- und Elektrizitätswerk. 26. Tie Wasserversorgung der Gärten am Nahrungsberg. 27. Tas Gießener Stadttheater; hier: Vertrag zwischen I. Noll und Theaterdirektor Steingötter für 1904/05.
28. Verpachtung der Gemeindejagd; hier: Gesuch um Ueber- tragung des Jagdbezirks 7 auf einen anveren Päclfter. 29. Errichtung einer Ziegenzuchtstation. 30. Uebernahme der Unterhaltung eines Erbbegräbnisses. 31. Gesuch des Ludwig Abel dahier um Erlaubnis zum Wirtschastsbetrieb im Hause Grünbergerstraße 47. 32. Geiuch der Elise Kleiß Ehefrau um Erlaubnis zum Wirtsckajtsbetrieb tm Hause Bahnhofstraße 48. 33. Gesuch des Wilhelm Schneider um Erlaubnis zum Wirtschaftsbetrieb im Hause Wallior- straße 24. 34. Haushaltungsunterricht an der Vollsschule.
w. Nidda, 6. Nlärz. Gestern abend hielt Herr In- Henieur Katz aus Wiesbaden einen Vortrag über elektrische Beleuchtung mit gleichzeitiger Vorlage eines Beleuchtungsplanes der Stadt Nidda. Der Vortrag war stark besucht und wurde mit Interesse entgegengenommen. Auch Kraftentnahme kann ftattfinbcn. Die Firma des Vortragende hat in unserer Nähe, in den Fabriken in Ober- und Unterschmitten Anlagen gemacht, die sich sehr gut bewährsn. Die nächste Zeit wird zeigen, ob die Sache bei uns zur Ausführung gelangen kann.
Vht. Frankfurt, 6. März. Eine Geweihaus- ftellung wird in den prachtoollen Lokalitäten des Hauses „Zum Reichsadler", Kaiserstraße, Eingang in der Weserstraße, stattftnden. Eröffnung am 27. März. Ein Besuch wird nicht nur für Jäger und Forstmänner, sondern auch für weitere Kreise lohnend werden, da in der Ausstellung sehr zahlreiche zum Teil ganz kapitale Exemplare von Jagdtrophäen aller Art zu sehen sind.
Frankfurt, 7. März. Der Verein der Zentrumspartei hält im Frankfurter Hofe Versammlungen ab, in denen politische und kommunale Angelegenheiten besprochen werden. Unlängst sprach Abg. Schmitt über die politische Lage, er kam auch auf das Verhältnis zwischen Zentrum und Nationalliberalen in Hessen zu sprechen und erklärte, vom Zentrum werde kein Schritt mehr getan werden, bevor die Nationalliberalen in Mainz bindende Beschlüsse gefaßt hätten. In Offenbach hänge es vom Zentrum ab, ob Becker oder Ulrich gewählt werde; hier liege die Sache genau wie in Mainz. Abg. Moltan sprach über die Gemeindesteuergesetzgebung und die Finanzlage Hessens. An beide Vorträge schloß sich eine lebhafte Diskussion.
Keimarveiterschutz-Kovgreß.
Berlin, 7. März.
Der von der Generalkommission der Gewerkschaften einberufene Heimarbeiterschutzkongreß wurde heute eröffnet. Neben den Vertretern zahlreicher an der Heimarbeit interessierter Gewerkschaften waren auch Vertreter bürgerlichen Organisationen anwesend, u. a. Delegierte des Vereins für Sozialpolitik, Prof. Sombart-Breslau und Dr. Alfred Weber- Berlin, als Delegierte des Bundes deutscher Frauenvereine Frl. Alice Salomon und Else Conrad. Das Reichsamt des Innern sowie die christlichen Gewerkschaften hatten die Beteiligung abgelehnt.
Prof. Francke übernahm den Vorsitz für den ersten Verhandlungstag. Das erste Referat erstattete Herr Käming- Berlin über die soziale Lage und die Notwendigkeit des gesetzlichen Schutzes der Heimarbeiter und Heimarbeiterinnen. Er begann mit statistischen Darstellungen über die Verbreitung der Heimarbeit, die im ganzen von 1882 bis 95 zugenommen und in der Textilindustrie abgenommen habe. Als Gründe für die Heimarbeit kommen die Ersparnis für den Unternehmer, die einfache Technik, ihre Bedeutung als Nebenerwerb und die Ersparnis infolge Befreiung von Arbeiterschutzgesetzen in Betracht. Nachdem er die Mißstände vorgeführt hatte, ging er zu den Forderungen über, wie sie die erwünschte und notwendige Ausdehnung des Arbeiter- ichutzes auf die Hausindustrie verlangt. Er fordert:
Vorschriften über die Arbeitstätten in der Hausindustrie, Verbot der Heimarbeit in Räumen, wo ansteckende Krankheiten herrschen, strenge Desinfektion, Unterwerfung unter Gewerbeinspektionen, Listenführung, Bezeichnung der Waren als ^Heimarbeit", Ausdehnung der Arbeiterversicherung auf die Hausindustrie, Unterstellung unter Gewerbegerichte, Minimallöhne für Bezirke und Branchen, Lohnbücher, Verbot der Mitgabe von Arbeit ins Haus, Strafen bei lieber» fchreitung.
Die Nachmittagssitzung begann mit einem Referat des Prof. Dr. med. Th. Sommerfeld-Berlin über die gesundheitlichen Gefahren der Hausindustrie für das konsumierende Publikum und die hausindustriellen Arbeiter. Nachdem er bei der Gefahr der Uebertragung ansteckender Krankheiten durch hausindustrielle Produkte verweilt hatte, trat er in eine Erörterung der schädlichen Einwirkungen spezieller Hausindustrien auf die Gesundheit der Heimarbeiter ein. Da die eigentliche Hausindustrie ohne weiteres abzuschaffen nicht möglich sei, so forderte er ihre möglichst gesundheitliche Gestaltung. Dazu sei notwendig die Registrierung der Hausindustrie, ihre Beaufsichtigung durch die Gewerbeinspektion und eine neu zu schaffende Wohnungsinspektion.
Als erster Diskussionsredner berichtete der Vertreter des Tabakarbeiter-Verbandes C. Deichmann- Bremen über die sozialen und gesundheitlichen Mißstände in der fast ausschließlich hausindustriell organisierten Tabak- Industrie und forderte im Anschluß daran die gänzliche Abschaffung der Heimarbeit, wenigstens für die Tabakindustrie. Ihm schloß sich der Vertreter der Berliner Tabakarbeiter Kiesel in allen Punkten an.
Vermischte».
• Mord an der Schwester. Aus Lemberg wird über tue Ermordung einer Frau durch ihre Schwester berichtet: Frau Jabstme Littich, die Witwe eines Landestierarztes, hat
im Polizewerhör angegeben, daß sie ihre jüngere Schwester, die Professorsgattin Fiedler, der sie ihre Gesundheit, Vermögen, Freiheit, kurz alles geopfert hatte, nur aus dem Grunde erschoß, weil sie die unsäglichen Leiden der unheilbar Kranken abkürzen wollte. Ursprünglich beabsichtigte Frau Littich, ihre Schwester, deren Kinder, sich und auch ihre alte Mutter zu vergiften. Den geladenen Revolver brachte sie aus ihrer Wohnung mit und feuerte aus unmittelbarer Nähe nacheinander drei Schüsse in verschiedener Richt- nng gegen die im Bette liegende Schwester ab, der sie noch überdies mehrere starke Morphiumdosen infizierte. In der Polizeiexpositur erkundigte sich Frau Littich ganz besorgt, ob ihre arme Schwester etwa noch lebe. Im übrigen unterschrieb sie gleichzeitig das Einvernehmungsprotokoll und empfahl sich, als sie zur Staatsanwaltschaft abgeführt werden loUte, sehr artig von den Polizelbeamten.
• Der sechsjährige Franz, so lesen wir im Fränk. Kur., ist der Sohn eines Oberförsters. Er nimmt natürlich an dem Familienleben in den verschiedenen Hütten von Waldmann, Diana usw. den lebhaftesten Anteil und ist in der Hundezucht schon sehr bewandert. Da tritt tn der Familie des Oberförsters cm freudiges Ereignis ein: Franz bekommt Brüderlein, und zwar gleich drei on der Zähl. Andern Tags darf Franz sich die Brüdcrlein, die natürlich einträchtig nebeneinander ruhen, ansehen. Statt in Jubel auszilbrechen, bleibt Franz stumm und sinnend vor den Drillingen stehen. Erst nach geraumer Weile, nachdem er sie genau gemustert hat, gibt er beim Verlassen des Zimmers sein Urteil mit der Miene des Fachmannes dahin ab: „Vater, den in der Mitte ztehn mer uff."
yniüfi1ität5-$ladjridjten.
— Der katholische Studien verein für Hessen zählt nahezu 1100 'Mitglieder gegen etwa 833 im Vorjahre (1902). Verausgabt wurden 1903 3047,18 Alk«, davon 2940 für Unterstützungen an Studierende.
Heidelberg, 5. März. Professor Dr. Friedrich E n d e - mann, Ordinarins für römisches und deutsches bürgerliches Recht an der Universität Halle, ist als Nachfolger des verstorbeiien Geh. Rates Karlowa hierher berufen worden. Er wird dem Rille Folge leisten.
Kenchtsjaai.
Naumburg a. d. Saale, 7. Marz. Der Bankier Fritz Prange aus Weißenfels, der im Dezember 1903 nach bedeutenden Depot unterschagun gen sich der hiesigen Staatsainvalt- schast stellte, wurde heute vom Schwurgerichte wegen Unterschlagung in sechs Fällen tm Gesamtbeträge von Mk. 2 810 0 0 zu vier Jahren Zuchthaus und fünf Jahren Ehrver'ust ver- urteill.
Heidelberg, 7. März. Nach hier eingegangener Meldung verwarf das Reichsmilitärgericht die Revision des Urteils, das gegen die Heidelberger Grenadiere wegen 'Meuterei und Aufruhrs ergangen war.
Paris, 7. März. Die Strajkammer des Kassationshofes begann heute ihre Untersuchung im D r e y f u s - P r o e ß und vernahm den Hauptmann Targe, der die von General Andrö an- geordnete Untersuchung geführt hat. Die Ceffentlirhtatt ist bei der Vernehmung ausgeschlossen.
— Der Prozeß in Kischinew. Ueber die Verhandlungen im Kischinewer Prozeß wird folgendes berichtet: Der Zeuge G o l d e n st e i n, Verwalter der Naphtamederlage Brüder dlobel, childert den Ueberfall seiner Wohnung. Er wehrte sich anfangs nut einem Revolver, mußte dann aber, nachdem sich über hundert Exzedenten angefammelt hatten, die Wohnung den Plündere r n überladen und sein Leben durch die Flucht retten. Sensationell wirft die Konstatierung, daß einer der Angeklagten bei der Verhandlung noch den bei Goldstein am Ostermontag geraubten Ueberzieher trägt. Der Zeuge bestätigt, daß Emissäre das Volk aufgereizt haben. Der Polizeipristaw Brzosowsky fuhr vorbei, sah die Plünderungen und hinderte sie nicht. Durch festes Auftreten eines einzigen Wachmannes hätten die Banden zerstreut werden können. Zeuge Wachs bestätigt, daß ein Offizier namens Giuriari auf der Muntschesterstraße eine Räuberbande zur Zerstörung jüdischen Eigentums aufforderte. Aehnliche Aufreizungen, begangen durch die Polizisten Maxim und Badan, werden von zahlreichen, auch christlichen Zeugen bestätigt. Beer E h a r i d o r, em Bruder des ermordeten David Eharidor, childert, wie er und sein Bruder, von der mordgierigen Bande verfolgt, schutzsuchend den Bahnhof erreichen wollten und unterwegs eingeholt wurden, wobei sein Bruder in bestialischer W e t j e t o t g e s ch l a g e n wurde. Eilten grauenhaften Eindruck machte die Aussage Jakob Rosenbergs, der unter 27 Flüchtlingen eine zeitlaiig Schutz gefunden hatte und sah, wie der aus einem Auge erblindete Meier W e i ß w u r m furchtbar mit schweren Eifenstangen geschlagen und dann zu Boden geworfen wurde, worauf ihm die Mordgesellen mit b e n Fingern das andere Auge aus st ach en. Der Zeuge selbst ist mit Wundeti davongekonunen. Gegen die Urteile des ersten Prozesses wird von Privatklägern Rekurs in Petersburg gerichtet.
Handel und Verkehr. UslksumMafl.
Köln, 7. März. In einem längeren Artikel über den Stahlwerkverband führt die „Köln. Ztg." aus: Nachdem der Verband zu ©taube gekommen ist, hat er seine Tätigkeit alsbalb ausgenommen. Die Geschäftsführung bes Halbzeugverba nbes ist bereits in ben neuen Verband übergeleitet. Die Geschäftsführung des Dräger üerbanbeS siedelt von Wiesbaden nach Düsseldorf über. Oie Verkaufstätigkeit wird sofort ufgenommen. Es heißt, es besteht die Absicht, die bisherigen Prelle für die nunmehr jyn- buierteii Erzeugnisse bestehen au lassen. Der Verband will ferner nach 'Möglichkeit den Mißstand beseitigen, daß der ausländischen Industrie Rohstoffe und Halberzeugnisse billiger als im Jnlande geliefert werden, wodurch der deiitschen Fertigindifftrie ein erfolgreicher, empfindlicher Wettbewerb bereitet wirb, soweit bie Wirkungen ber Begrünbung bes Verbanbes schon jetzt übersehbar finb, ist eine unverkennbare Belebung bes Geschäfts festzustellen. Die Nachfrage nach Trägern ist lebhafter. In totabeiten, bas noch nicht syndiziert ist, hat ber Bedarf erheblich zugenommen, was bereits auch auf Roheisen wirkte.
BerUn, 7. März. In ber heutigen G e n e ra lv er s a m m- [un g ber Reichsbankanteilseigner beleuchtete Präsident Koch kurz bie Tätigkeit ber Reichsbank währenb bes letzten Jahres unb erklärte ben Betrag ber Tivibenbe. Bei ben Wahlen zum Zentralausschusse würben Geh. Kommerzienrat Ernst v. Mendels- johii Bartholby, ©tabtrat Kämpf, Adolf Wörmann-Hamburg unb Seehanblungsrat Schüller neugewählt; an Stelle Kochhans würbe Bankier Emil Salomon hier als Stellvertreter gewählt.
— Ermäßigung des Petroleumprcises. Wie gemeldet wirb, ermäßigt bie deutsch-amerikanische Petroleumgesellschaft ab 7. d. Alts, die Preise für aus Straßenwagen bezogenes Petroleum um Vi Pig- für den Liter. . v .
— Der nächste Ultimo. Schon jetzt wirb tn unterrichteten Börsenkreisen ber Meinung Ausbruck gegeben, baß bie beutschen Börlen innerlich noch recht krank finb. Gewiß ist ber gefürchtete Ultimo vorübergegangen, ohne neue Zahlungseinstellungen außer den schon bekannten gebracht zu haben. Aber es ist ein offenes Geheimnis, daß unter Mitwirkung der Banken viel übertüncht wurde, sofern es ben Letzteren der WeiterhalUmg wert erichten. Deshalb muß auch der nächste Ultimo noch als em kritischer Punkt bezeichnet werden. Ter Krisenzustand besteht auch insofern weiter, als die großen Efsektenmetigen, die von den Banken am letzten Ultimo übernommen wurden, noch nicht verkauft worden finb.
Weiter ist bas Privatpubltkum eoenjaus nocy mtt Livtoenden- Töerten aller Art vollgepfropft unb es wartet nur auf höhere Kurse, um biese Engagements verringern zu können.
— Reichsbank. Am 5. April wird in Iauer eine von ber Reichsbankstelle in Liegnitz abhängige Reichsbanknebenstelle mit Kasseneinrichtung unb beschränktem Giroverkehr eröffnet werben.
Märkte.
Gießen, 8. März. Marktbericht. Auf heutigem Wocbenmarkt kosteten: Butter pr. Pfd. 0.9O—l.OO Mk., Hühnereier 1 St. 6—7 Vfg. 2 Stck. 00—00 Pfg., Gänseeier 00—00 Pfg., Enteneier 8—0 Pfg., Käse vr.Stck. 6—8 Pf., Käsematte 2Stck. 5—6 Pfg. Erbseii pr.Liter 21 PsZ., Linsen pr.sLiter32 Pfg., Taubenpr.PaarO,8O—l,OO'Mk., Hühner pr.St. 1,30—1,40 Dif., Hähne pr. Stück 0,80—1,70 Alk., Enten pr. Stück 1,70—2,20 Alk., Gänse vr. Pfd. 00—70 Pfg., Ochsenfleisch pr. Pfund 68—78 Pfg., Kuh- unb Rindfleisch pr. Pfund 62—68 Pfg., Schweine- sleisch pr. Pfund 60—72 Pfg., Schweinefleisch, gesalzen, pr. Pfund 76 Pfg., Kalbfleisch pr. Pfd. 64—70 Pfg., Hammelfleisch pr. Pfund 64—74 Pfg. Kartoffeln pr. 100 Kgr. 6,u0—7,00 Alk., Weißkraut per Stück 9—12 Pig., per Zentner 0.00—0.00 Alk., Zwiebeln pr. Zentner 7,00—10,00 Alt., 'JJlilct) per Liter 18 Pfg., Aepiel per Zentner 20 bis 25 Alk., in Körben 00—00 Pfg. Nüsse 100 St. 35—40 Pfg.
§ptdplan der vereinigten Frankfurter Ztadttheater.
Lperuhaus.
Mittwoch ben 9. März, abends halb 8 Uhr: „Undine/ Donnerstag den 10. März*): „Ter Troubadour." Freitag den 11. März: „Der Zigeunerbaron." Samstag den 12. März: „Samson unb Talila." Sonntag den 13. März, nachmittags halb 4 Uhr: „Die Reglinentstochter." Abeiibs 7 Uhr: „Robert der Teuiel.- 'Montag den 14. 'März: „Orpheus in der Unterwelt." Dienstag ben 15^ März: „(lärmen."
Schauspielhaus.
Mittwoch den 9. März*): Gapspiel bes Dr. Max Pohl. „T-"- 'JJleinetbbaucr." Donnerstag ben 10. März: Gastspiel bes Dr. Max Pohl: „Die Stützen ber Gesellschaft." Freitag ben 11. März: „Esther." Hierauf: „Ernste unb heitere Vorträqe? Samstag den 12. März: „Nimbus." Sonntag den 12. 'März, nachmittags halb 4 Uhr: „Mmna oon Barnhelm." Abends 7 Uhr: „Esther." ' Htero.lii: „Ernste und heuere Vorträge." Montag den 14. März: „Fies.o !
*) Anfang, wenn nicht anders bemerkt, abends um 7 Uhr.
Eingesandt.
(Für Form und Jnha.^ i.-. u.cher Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion Dem Publikum gegenüber
keinerlei Verantwortung.)
Grunin gen. 5. März.
Das Wettertalbahn-Projekt ist in dem Artikel des Blattes vom 4. bs. Mts. sehr gut ausgebacht, jeboch bürfte es ein Fehle- {cm, die Strecke in bie Bahn Lich—Butzbach einmünben zu lassen. Ter hauptsächliche Frembenverkehr Gießen—Münzenberg würde dadurch immer noch genötigt jein, auf Umwegen Münzenberg < chzusuchen, anstatt bie gerade Strecke Gießen-'Münzenberg zu bcuuijen. Die Rentabilität dürfte bei Berücksichtigung ber Orte Wa^mdorn-Sieinberg, Grüningen, Holzheim, Eberstabt unb Münzen- berg durch große Zigarrenmdustrie, Lanbwirtschast, Steinbrüche rc., owie täglichen Verkehr von Hunberlen von Arbeitern eine größere ein als bei Durchführung ber nicht industriellen südlichen Orte bis Münzenberg. Auch wäre bie Main-Weser-Bahn genügend entlastet.
Kirchliche Nachrichten.
Evangelische Gemeinde.
Hstlesdleuü.
In der Stadtkirche.
Mittwoch, ben 9. März, abends 6 Uhr: 4. P a f f i o n S • aji b a d) t. Pfarrer Schwade.
Meteorologische Beobachtungen
der Station Gießen.
März 1904.
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Wetter
Beb. Himmel
Höchste Temperatur am 6.-7. März — + 5,9 “C.
Niebrigste „ „ 6.-7. , = 4- 0,4 VC.
Schiffsnachrichlen.
Norbbeut scher Lloyd.
In Gießen vertreten durch Carl Loos, Kirchenplatz.
Bremen, 3. März. (Per transattantischen Telegraph.) Der Doppelschrauben - Postbarnpfer „Rhein", Kapitän G. Rott, vom Norddeutschen Llvyb in Bremen, ist gestern, 5 Uhr nacn- rnittags, wohlbehalten in Baltimore angekommen.
Bremen, 5. März. (Per transatlantischen Telegraph.) Ter Doppelschrauben-Postdampser „Köln", Kapitän H. Langreuter, vorn Norbbeutschen Lloyd in Bremen, ist gestern 2 Uhr nachmittags wohlbehalten tn Baltimore angefonimen.
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2.1 Kassette und
Die Dersteigerun bet bestimmt statt.
Johann,
Hauptgewinn 1001 40 g 201 101 1 *5000. 2*3000-
1 2 * 2000« 1 5*1000«
20 * 500-1 200*ioo = 2 200 * 5fl = | 1000*20 -9 2000*10 -2 8750 * 6 -5
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Kehrichts 4. die Abgab' Die für die 2 dem Verwaltung von 3-5 Uhr o Offerten smd versehen bis zum 1904, vormittag abzugebe .
Der Zuschlag Gießen, d"n
Großh.


