Ausgabe 
8.2.1904 Erstes Blatt
 
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Hüften zu Grüningen ist Bläschenausschlag sestgestellt worden.

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Nv. 32

trf^etnt tLgNch außer Sonntags.

Dem Gietzenet Anzeiger werden Im Wechsel mit dem tzeMscheu Landwirt die Lietzener Kamilien» blätter viermal in bei Woche beigelegt.

'NoutURStxud u. Bet*

Gie ßen, den 3. Februar 1904.

Großhe rZogliche s Kreis amt Gieße». I. D.: Dr. Kranzbühler.

Bekanntmachung.

Geir.: Bläschen ausschlag in Grüningen. Bei einem Gemeindebullen, sowie in

soeben in Form einer Denkschrift im «Lotzyerzogluyrm i und 3toaS: Men-

Staatsverlag im Druck erschienen, betitelt:General- La»tervach » kulturplan für den oberen Vogelsbergs. Drr schürf, Damwrod Denkschrift ist verfaßt vom Ministerialrat Brann, hem < *

Vorsitzenden einer im Jahre 1898 vom Ministerium des Jlbeshmrsen^ Innern gebildeten, früher an dieser Stelle schon genann-' ten Kommissimr. Die Kosten der Ausführung des gesamten Kulturplans sind auf 3 200000 Mk. veranschlagt. Der 150

?ra s"h selbst national« 'fachen, als der deut« Namentlich in Nord- ä?n «Mlvicrigkeitcn in m bestraft worden, J Mglird abMclden. ^eeme gesagt worden, wre Ticnstbcäen ausgc- - würden ohne weiteres e Abhaltung vom Tier- ? Nscht abhalten, denn geboren rind die Männer tot) Sie Mtglievcr- t, um Material für die nlenvsleger-Vereine gehe schon sogar, ihre alten Punkt, wo das Zentrum rbeit zu schützen. Tenn c Süröe des deutschen

1 weitere Beratung auf e: Tritte Lesung de-

große Seiten

Tabellen nnd o-r*? > ,

ilebersichtskarte, eine Löhenschüchtenkarte und eme Starte über die Wasserläufe im Vogelsberg beigegeben, sodaß stch «uch der gebildete Laie über die Vorschläge und Absichten der Kommission mit Hilfe der textlichen Erläuterungen lenht «tu klares Urteil bilden tont

Die Bestrebirngen zur Verbesserung her DoderM-irftchaft

stmckten. ________

Wilhelm Fo rd a u wird heute (Montag) 85 Jahre alt. Am 8 Februar 1819 wurde er zu Jniterburg ru Dftrreuftert geboren. Ein bewegtes Leben liegt hinter ihm, MZ'6tSin*Erfrfgel Ter Sohu des w-t-reu

hdtficben rationellen Plan für die erforvern^r bei Löhe mit flachem Wald- und! bei Weizen 12, Roggen 16, Gerste lb, ^ferl3 Karwffeta

^£SÄ7^C ^f<K8t>onCT3O^OCÄ^ I (<An fil ta gd& T.eft 1100, Wiese- cDürrfutter, 40 nnb bei M-hw-ft>-n

begirita« wfcWXÄ Äta&

Superintendenten Karl August A., eines Erforschers der littautschen Sprache, ging er von der Theologie zur Ph^- ophie uUd dann zu den Naturwissenschaften über, wurde- Publizist, Politiker und Dichter. Freienwalde hatte ihn in die Frankfurter Nationalversammlung gewählt. Ws Rat im Ministerium des Reichsverwesers Erzherzogs Jo­hann arbeitete Wilhelm Jordan in hervorragender Werse an der Gründung der ersten deutschen Flotte mit Er blieb dann dauernd in Frankfurt«. M., wo er am Taunus- platze sein eigenes Haus besitzt. Seine große Äugens üchtuugDemiurgos", ein dreibändiges grandioses Werk in teils lvrisch-epischer, teils dramatischer Form, faßt das gesamte moderne Weltwissen zusammen Dwr Mittelpunkt seines Schaffens bildet die Neudichtung der Nibelunge" in der von ihm neu gefugten Form des Stabreims. Diese geniale Dichtung hat durch «yre kolossale Gedankenwucht, durch die unglaubliche Verbindung der nordisch-germanischen Wslt- und Reliigionscmschaimng mit dem ethischen Gehalt der christlichen Hrtlslehre und der modernen Desrendeuz- nnd Enftvickelun gslehre^ ih^ große Bedeutung. Jordan ist, bis in die letzten Y hinein, bis er, der einst bärenstarke Hüne, iu^uuhrtlbar^ Siechtum versiel, immer her wirkungsvollste Rhapsode seines Epos gewesen. Ws Sophokles-, Shakeft>eare-, mer- und Edda-lleberscher, als kraftvoller ^ysiker als Autor der beiden großen Religrons- irnd Krlturromane Die Sebalds und -Zwei Wregen^ hat uns der Dichter reiche Proben seiner saft alle Aborte hn Pvefw umfassenden großen Dmic gegeben Sem ^rslusffM Durchs Ohrt', das im Frankfurter Schauspielhause heute abend ihm zu Ehren zur Aufführung kommt, gehört ga deu feinsten und zartesten Fluten der Weltduhne Die Stadt T «sit, in der Jordan seine Ghmnasialzeit ver­brachte, übersandte ihm, tute wir erfahren, zum heutigem Lage eme Glückwurrschadresse.

Uns wirtd noch! aus Frankfurt

jrMy g rt *

'enqfteu Familienkreis und bei bestem Wohl­feil feiert heute Wilhelm Jordan seinen 85. Geburtstag. - Zah^eiche Tekegxamme und Geschente find eingetroften.

Klimas und der ungünstigen B^mrergE^e o^E^ schaftsbetrieb im obMn.Voge^er^kMM^dw Wtg LÄÄS W ®|MÄÄÄSSRSÄ El" Uete He toa^exßärtniffe fei nur ^ *^«8 intb Weise wie die Landwirtschaft betrieben weiche, .^Each ^^Ä'^mnmissivn oft Veranlassung, zur Ent- von der Gesamtfläche (31940 Hektar) als Hoftaiteu 14 Pro^,

^gch^rw^iästia In diesem Bericht wurde gleichseitig Hebungen g^^d« Ko^flwu osr s \ Ackerland 26.2 Proz., als Mesen 3L6 Pro^, als Dreh-

SüTfÄni ffc Hne b^cfjgrnf.'TtixJ^g IL^ft ^fot He genaue weiden 11 8 Proz. mtb als Wald 25« PrA bmmtzt wurden.

^I-Zwirts-h-stlichM KerhaltMe gemacht, f» SÄLjVta 29 W, Sn 18 ©emartungen des Kreises L-r-^L

«rb? &u,i v cn wir

'*ii< i fthn '9 und Ct k Nicht unter?' °b« !^°n, ist b*e Te- ne P^,, ° "lese da?, ita5 Quften für "'^rung » >Ge-

n Streit Qnge- 'NE °°° °i« L Z

S2n atw Ä . ^octzt habe Verteidigung Jr Politik alz > x^unsweL EXT*me&t S -Incrtennunq verlangen toefie der Gesamtheit.

H°us-s fast under- allc Staatsbürger das

Aouzerl-Krrrin.

SießeÄ,8. FeLr««.

Ende gut alles gut, kann num vonder mtt gestrigen Konzert abgeschlossenen

sagen Wenn wir an die ersten wer Kvnze^^^erckvn, so waren es die herrliche Symphoime von die wohlgelimgene AuffÄsrung von ,ches

fieit der Lieder- und Klavierabend Wede^-Doastm^ im vierten Konzert die nnübertroftemm Klaviervorträge des Klavierkünstlers Lamond. n

Tas gestrige Konzert war ein Beeichovemabend, dessen Programm den geläuterten G^^ack mchr m ehrten Musikdirektors Drautmann m » M erster ©telfe ^tagtt

Mel in Bezug auf Erfindung tmb V°N-

envet schönen Werkes können wrr nur sagen, daß pe be6 Äm^otinW * «1b. M«

klang reiches Instrument fmd tae feiern

Künstlerin ersten Mnges Wm gr^e ^sten

ließen. An zwei Sätzen des klangschönen Ixgleitnng und dritten, waren es uament^ __ Virtuosität der gespielten Cadenzen, trt denen £f^tn f<nch Einen geschätzten KüAlerin den n^^ Bortrag

gleich großen Erfolg hatte tomtioöoett 1803

her beiden Romanzen opus 40 n

und chus 50 in tz-du^ SjSwSi

eta <8era& den ansprechenden heiteren Lyemen -m verschiedenen Durchführmig zu folgen. ^Nk stitumuugsvolle Kvmposition ist He Szeneam Bach, mchts davonven- missen läßt, wie man stch He musikalische Schel^rung Ä BmZ mit seiner In^ebnng vorstelld W-ch am Bogekgesang am Schluß fehlt es mäjt Fröhliche Weesen -ÄM der dritte Satz," in dmn

der Landleute vorgeführt wird. DmFreube der S-ndleE wirb gestört durch den 4. Satz, Gewrttm m,d Sturm, ein MeisteB«-k musikalischer Tonmaleveü Dl- Mitze werd-- von den Geigen charakteristisch gespwS. Ten Kmrtrobaffm- und Pauken ist der Touner --gedacht und den SÄpumm- ten SteaW mti> Cello Mt pr Sturm zm MmShl>ch tia> zieht sich das Gewitter, und dm Symphome schließt nrtt einem heitern Hirtengesang, dmstohemch dankbare sühle nach dem Stmune ^ldert. Das KAtverdr«st am guten Gelingen aNer Orchesterwerke gebührt m-rstm Linie Serm MuslkHrektor Drautmann, der weder Mühen noch Opfer scheute, um seine Aufführungen zu t^cHofen^u AltestDuch unserer wackE ^teaiTnar^ muiü 'diehen Angaben des D-rrgenten unt großer Aus- mXXt ^igie, gernch« »°ll-s. «seiugeschrLnkt-s Lob *55 A&üfC %

er hierin unerreicht, npfindungen bei her rscht eine Stimmung vor, vollauf entspricht. war

Gchttlftraße 1.

Äbte Ile tüt Deveschenr «vzetger Gtetze».

Frrntp rechanfchluß Nr. 51.

I warfen * b ÄÄÄ

^EMOsweift « ^25^J^^nrbir»e1nTröc5 lan?s' doch sind seine Lavastzröme noch wenig erforscht wor-

mäßrge Avgrerrzuug des verschied^rev Ku tu ge , , j bcMt ans den Verwitterungsprohukten

im Dogtlsberg. umsasfen, welche g<»^°ber«nn größten Test hoher als bkss bfS diesen 6 bis IS Prozent, wilhrmd

» ....

... i_.---«;xÄS"&.e,«!. sataasK sss

-g-lrod, .Srebenham, H-rb^b 24g und 1861 14 502, sie, N °ls° in 57 Jahren nur um

Ilbeshausen, Jlbeshauser Wald, Sauzmcharu, ^tzlo», $r0 t Mmmiommcn; bi sämtlichen 41 Orten waren Meder-Moos, RöSberts, Ob^Moos, Bartsham mL Wcid° S S ,mb 1900 nur 18639 Tinwohner

Moos, zusaurmeu 12524 Hektm betmlrgter vorhanden, es zeigte sich also ein- Abnahme der Be-

D^kschEt'f^'Ech W Spezial. I W°fZg1 ta BÄölk^ugsv^rch^ fo^at^lM

'^*** dläne, eine Htrnfib»«, tfUlff. ta b« R- *--?

Ulrichstein. Bolkartshain und Wohnftld, rf«41ß ®r0,ent^^t>er Grundeigentümer, 1 bis 5 Hektar 28.47 Proz., ___

«L^MLMMEMDSWER.MZ

d» zogew 2tas der «^arbeiteten 5.7P^«en. Die Ze^plitterrmg,ist nicht so weit-

SE--ELIWHMMM AZMWLSW

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«L. 8 kDastovale) opc 68 in y^mr, komponiert 180L Alles, d« große EeninS bte)S/^ten MMerS der

" als den wir ihn mit Recht verehren, in den süns Sätze- bt-ftr herrlichen ShSPst"« verewigt hat, ist aus dem Leben gegrissen und gehört in Bezug auf Timcharbeitw der Dhemen nt die Mteoe 3eit seines Schaffens. Ms

Erstes Blatt. 154. Jahrgang Montag 8. F°brnarl»04

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GiehenerAnzeiger»

Gemral-Anzeiger " **

Amis- und Anzeigeblatt für den Ureis Gießen MW