Se$ Schnöder ttm Erteilung- her Erlaubnis Mm Betrieb einer Gastwirtschaft m dem Hause Bahnhofftraße l</10 urcmgels Nachweises eines Bedürfnisses ab gelehnt. Gegen diesen Beschluß des Kreisausschnsses hat Geslichsteller Än- -irag auf mündliche Verhandlung vor dem Kreisausschuß gestellt. Der Kreisausschuß hat in einer Sitzung vom 19. September 1903 das Gesuch des Schneider mangels Nachweises eines Bedürfnisses wiederholt abgelehnt. Gegen diese Entscheidung verfolgte Schneider Rekurs an den Pro- vrnzialausschuß mit dem Anträge, die Entscheidung des Kreisausschusses des, Kreises Gießen aufzuheben und die erbetene Konzession zu gewähren und mit der Begründung, der Kreisausschuß habe zu Unrecht die Bedürfnisfrage ver- ueint. Man sei der Ansicht, daß das Borliegen eines Bedürfnisses nachgewiesen sei. Die Annahme des K'reis- ausschusses, daß die nächste Wirtschaft vom Bahnhof 150 Schritte entfernt sei, sei tatsächlich unrichtig, ebenso die Vermutung, daß die nachgesuchte Konzession für eine Gastwirtschaft nur der Deckmantel für eine Schankwirtscbafts- konzession sein solle. In der heutigen Verhandlung sprachen sich! die sämtlich vernonrmenen Zeugen, sowie Bürgermeister Stein von Rödgen, für die Errichtung einer Gastwirtschaft aus, auch versuchte der Vertreter des Gesuchstellers in längerer Ausführung ein Bedürfnis nachzuweisen, konnte jedoch den Provinzial-Ausschuß hiervon nickt überzeugen. Dieser wies daher den Rekurs zurück und verurteilte den pp. Schneider in die Kosten des Verfahrens, sowie zur Zahlung einer Verhandlungsgebühr von 10 Mark an die Provinzialkasse. — Als letzter Punkt der Tagesordnung stand das Gesuch des Georg Kraft zu Gießen um Erteilung der Erlaubnis zum Betriebe einer Gastwirt- ^schaft in dem Hause Hildebrandstraße Nr. 2 in Meßen. :Kraft hat um Erteilung der Erlaubnis zum Betrieb einer Gastwirtschaft nachgesucht. Die Stadtverordnetenversammlung zu Gießen hat durch Beschluß vom 24. September 1903 dre Dedürfnisftage zu dem vorliegenden Gesuche mit der Begründung verneint, daß in der fraglichen Gegend ^reichlich Wirtschaften vorhanden seien. In demselben Srnne hat sich auch Großh. Polizeiamt Gießen geäußert. Gegen den Gesuchsteller sind Tatsachen nach § 33 Ms. 1 der Gewerbeordnung nicht bekannt geworden, auch entsprechen die zum Betriebe der Gastwirtschaft bestimmten Lokalitäten den polizeilichen Anforderungen. Der Kreisausschuß des , Kreises Gießen lehnte das Gesuch in seiner Sitzung vom 17. Oktober 1903 ab, weil ein Bedürfnis nicht vorhanden sei. Gegen dieses Urteil legte Kraft Rekurs bei dem Provinzial- ausschuß ein und beantragte, die Entscheidung des Kreisausschusses aufzuheben und ihm die Konzession zu erteilen. Sowohl in seiner Rekursschrift als auch in der heutigen Verhandlung versucht Kraft ein Bedürfnis nachzuweisen, es gelingt ihm jedoch nicht, weshalb sein Gesuch abgelehnt wurde. Kraft hat die Kosten des Verfahreris zu tragen und eine Verhaudlungsgebühr von 5 Mk. an die Provinzial- kasse zu zahlen. Der Provinzialausschuß ging hierbei, wie der Kreisausschuß von der Erwägung aus, daß in der Nähe der zu errichtenden Wirtschaft genügend Wirtschaften vorhanden seien. Sodann wurde die öffentliche Sitzung geschlossen
Aws Stadt and Land.
Gießen, den 8. Februar 1904.
** Bessere Bahnverbindung mit Alsfeld. Die .Handelskammer Gießen, Behörden, Privatpersonen, Vertreter von Körperschaften im Ersenbahnrat haben sich seit Einführung des Schnellzuges, der 4 Uhr 30 Minuten nachmittags Frankfurt verläßt und in Gießen 5 Uhr 44 Minten ankommt, vergeblich bemüht, daß dieser Zug anschließen möchte an den Personenzug Gießen—Fulda, der bereits 5 Uhr 20 Minuten die Station Gießen verläßt. Die Eisenbahndirektion Frankfurt erklärte regelmäßig, es sei unmöglich. — Dem Vertreter des landwirtschaftlichen Provinzialvereins für die Provinz Oberhesten im Eisenbahnrat wurde trotzdem von Alsfeld aus aufs neue zugemutet, in dieser Richtung bei der Eisenbahndirektion Frankfurt o. M. vorstellig zu werden. DaS ist geschehen und wieder in Bezug auf den Zug 529 ohne Erfolg, aber doch mit der Zusage, daß die Eisen- bahndirettion Frankfurt erwägen will, ob nicht eine neue Verbindung von Frankfurt a. M. nach Alsfeld in den Nachmittagsstunden geschaffen werden kann, da es unmöglich sei, den Zug 529 um 35 Minuten später zu legen. — Das Eisen ist warm, jetzt mich geschmiedet werden.
"Sigrid Arnoldson, die berühmte schwedische Sängerin, die am 18. Februar hier konzertieren wird (siehe Inseratenteil), befindet sich auf einer großen Tournee und danken wir es besonders günstigen Umständen, daß diese hervorragende Künstlerin auch Gießen einen Besuch abstattet. Vorher gastiert sie in Leipzig, Görlitz, Dresden (Hoftheater), Deffau (Hoftheater), Magdeburg, Hannover (Hoftheater), in letzterer Stadt ist die Sängerin für sieben Abende verpflichtet.
** Ein Vorwitziger. Ein Freund unseres Blattes in Frankfurt tu M. teilt uns mit, daß gestern der erste gelbe Aurorafalter bei ihm ausgekrochen ist, der zu den schönsten Hoffnungen berechtigt. Wir wünschen ihm eine blütenreiche Zukunft.
"Der Gauturntag des Gaues Heffen wird am 13. März in Gießen abgehalten.
b. Vilbel, 5. Febr. Wachtmeister Roth und Frau, geb. Gerhard, feierten dieser Tage das Fest der silbernen Hochzeit.
Frankfurt tu M., 7. Febr. Die Königin von Schweden und Norwegen mit Gefolge traf heute morgen mit dem Hamburger Schnellzuge hier ein. Zum Empfange war der hiesige Generalkonsul Baer auf dem Bahnhofe erschienen, der die Königin im Salonwagen begrüßte. Vom Bahnhofe fuhr die Königin nach dem Hotel ,Frankfurter Hof", wo sie für einige Tage Wohnung nimmt.
Worms, 5. Febr. Die Großh. Bürgermeisterei WormS beabsichtigt, mit der Erbauung von Wohnhäusern für ihre städtischen Angestellten und Arbeiter vorzugehen und mit dem Bau solcher Häuser für die im städtischen Hafeubetrieb Tätigen den Anfang zu machen. Die Stadtverordneten-Vcrsammlung erklärte ihre Zustimmung. Außerdem ermächtigte sic die Großh. Bürgermeisterei, die unter Nr. 3 genannte Summe bei staatlichen Kreditinstituten (Landeskreditkaffe, Landeshypothekenbank, Versicherungsanstalt) aufzunehmen, oder, falls bei diesen Instituten der Betrag nicht zu günstigeren Bedingungen zu erhalten ist, den städtischen Anlehensmitteln zu entnehmen.
Kleine Mitteilungen aus Hessen und den Nachbarstaaten. Einem Buchbindermeister in Kassel
geriet sein künstliches Gebiß in die Luftröhre. Da es dem herbeigerufenen Arzt nicht gelang, das Gebiß herauszuholen, starb er nach mehr als einstündiger Qual. — Von a in 3 aus wird ein angeblicher Abbe, der eine Anzahl katholischer Geistlichen um Geldbeträge beschwindelt hat, gesucht. Der „Abbv" gab an jüdischer Konvertit zu sein und wollte nach Lyon reisen, nachdem er noch die Geistlichen der Nachbarstadte, an welche er empfohlen sei, besucht hatte. Der Schwindler erzählt viel von seinen Reisen im heiligen Lande und Jerusalem und spricht gut hebräisch. — Die Stadt Mainz beabsichtigt in Gemeinschaft des Landespferdezucht- vereinS des Groß Herzogtums einen Pferde- und Fohlenmarkt, verbunden mit einer Prämiierung, einzuführen. Mit dem Markte wird eine Verlosung verbunden, für die zunächst 25 000 Lose in Betrieb kommen.
Vermischtes.
Osterode a. Harz, 7. Febr. Unser kleinstädtisches Stillleben wurde dieser Tage durch ein Revolverattentat unterbrochen, das Dr. Adolf Beckmann aus Wiesbaden auf offener Straße gegen den Bankdirektor Scheiber, einen bejahrten Mann, ausführte. Dr. Beckmann war zur Ausübung der Tat eigens von Wiesbaden hierher gekommen. Als Scheiber sich nach dem Geschäft begeben wollte, trat ihm plötzlich Dr. Beckmann in den Weg, der nach einer kurzen erregten Auseinandersetzung plötzlich einen Revolver zog und auf belebter Straße, unter den Fenstern des Postgebäudes, zwei Schüsse auf Scheiber abgab. Eine Kugel drang ihm in den linken Unterarm und blieb im Handgelenk stecken, die andere streifte den Oberschenkel des linken Beines. Dieser Schuß hatte verhängnisvoll werden können. Nach vollbrachter Tat begab sich Dr. Beckmann direkt zur Polizei und stellte sich der Behörde. Er wurde verhaftet. Dr. Beckmann ist ein Kind unserer Stadt und stand mit Scheiber in geschäftlichen Beziehungen. Es sollen Differenzen entstanden sein, in deren Verlauf Dr. Beckmann von.Scheiber beleidigt sein will. Er sandte chm deshalb eine Duellforderung, auf die Schreiber nicht reagierte. Um nun Schreiber herauszufordern, soll Dr. Beckmann an Schreiber wiederholt Schmähschriften, zum Teil auch offene Postkarten beleidigenden Inhalts gesandt haben. Da auch hierauf nicht reagiert wurde, hat sich Dr. Beckmann auf diese Weise Genugtuung verschafft.
* Dresden, 7. Febr. Kürzlich forderte, wie wir . Z. meldeten, ein Oberförster seinen Dienstvorgesetzten, einen Oberforstmeister auf Pistolen, weil der Oberforstmeister ihm dienstlich eine Rüge erteilt hatte. Der Oberforstmeister lehnte ab. Gegen den Oberförster leitete man das Disziplinarverfahren ein und das Disziplinargericht prach die Dienstentlassung des Oberförsters aus. Nun ollte der geforderte Oberforstmeister in eine Stadt (Marienberg) v e rs e tz t werden. Die dort wohnenden Reserve- offiziere aber sandten eine Eingabe an das Finanzministerium, in der sie erklären, daß sie mrt dem neuen Oberforstmeister nicht verkehren würden. Das Finanzministerium hat auf diese Eingabe hin die Versetzung des Oberforstmeisters zurückgenommen und ihn pensioniert!
* Petersburg, 7. Febr. Aus Eriwan wird vom 5. d. M. gemeldet: Auf de« Kreischef von Etfchimiadsin, Kapitän Schmerling, wurde ein Angriff mittels Revolvers verübt. Der Kreischef blieb unverletzt; der Angreifer entkam. — In Mglin, Gorvernement Tschernigow, haben die Insassen des Ortsgefängnisses in der Nacht zum 4. Februar Türen, Oefen und Pritschen zertrümmert. Gegen Morgen war die Ruhe wiederhergestellt. — In Tutchin in Podolien wurde am 5. Februar morgens ein fünf Sekunden langes Erdbeben verspürt.
* Bukarest, 6. Febr. Heute früh beobachtete man hier und in einem großen Teile Rumäniens ein heftiges Erdbeben. Auch in Vasarhely wurden drei starke Erd- töße wahrgenommen. Nach einer Pause von 8 Minuten anden vier weitere Erdstöße statt. Die Bevölkerung floh panikartig. Es wurde großer Schaden angerichtet.
* Mesalliance an einem FürstenHofe. Am Fürstenhofe von Greiz fand die Vermählung der zweiten Tochter des verstorbenen Fürsten Heinrich XXII., der Prinzessin Marie mit dem österreichischen Dragonerleutnant Baron Ferdinand v. Guagnoni statt, tiefer zweiten „Mesalliance" innerhalb Jahresfrist am Greizer Hofe stand man, wie von dort geschrieben wird, natürlich von Anfang an fleptisch gegenüber, und vor allem die fürstlichen Verwandten sträubten sich energffch dagegen. Da schließlich auch noch konfessionelle Schwierigkeiten entstanden, weil der Bräutigam katholisch, die Prinzessin aber evangelisch ist, so schien es eine Zeitlang, als ginge die Verlobung wieder zurück. Doch klärte sich durch die Nachgiebigkeit des Bräutigams die Sache, und nunmchr fand die Vermählung statt. Es war eine vollkommen interne Feier. Die beiden jüngsten Prinzessinnen, Hermine und Ida, haben an der Hochzeit ihrer Schwester nicht teilnehmen dürfen, sie waren vorher verreist. Die einzige anwesende auswärtige Fürstlichkeit war die PrinzeßPsenburg,die Tante der Braut. Was besonders intereffant war, ist die Tatsache, daß der geistesschwache und regierungsunfähige Fürst Heinrich XXIV. seine Schwester zum Altar führte und sich dabei so korrekt benahm, daß der Uneingeweihte nicht im stände gewesen wäre, in ihm einen Mann zu erblicken, der nicht Herr seiner geistigen Kräfte ist.
Universitäts-Nachrichten.
he. D i e Frequenz der deutschen Technischen Hochschulen. Im lausenden Wintersemester sind an den 9 Technischen Hochschulen 12813 Studierende immatrikuliert gegen 12611 im Sommersemester 1903. Auf die einzelnen Technischen Hochschulen verteUt sich die Gesamtzahl folgendermaßen: Berlin 3153 (3089). München 2383 (2379), Karlsruhe 1628 (1588), D a r nist a d t 1 54 2 (14 63), Hannover 1245 (1253), Stuttgart 965 (803), Dresden 902 (1091), Aachen 624 (585>, und Braunschweig 376 (360), Die Gesamtzahl der Studierenden, Hörer und Hospitanten an den einzelnen Hochschulen beträgt: Berkin 3979 (3904), München 2815 (2851), Hannover 1983 (1703), Darmstadt 1968 (1871), Karlsruhe 1760 (1674), Stuttgart 1175 (873), Dresden 9021 (1091), Aachen 796 (753) und Braunschweig 520 (509). Frauen, und zwar nur als Zuhörerinnen weilen nur die Verzeichnisse von Darmstadt (28), Hannover (324), Braunschweig (90) uud Karls- ruhe (39) auf.
Ktteratur.
— Kürzlich erschien ein Bilderwerk: ,®er Schauplatz von Frenssens Dichtungen" von Karsten Berndt. Vierzehn Autotypieen nach Originalausnahmen und eine Karte von Südev- Dithmarschen, verlegt bei Herold in Hamburg. Tas Weck führt ins Wesen der Frenffen'schen Poesie: ein paar Photographien von großen und kleinen holsteinischen Bauernhäusern und sonstigen bockigen Plätzen siebt man hier, und man erhält einen Einblick in das nüchterne, farbenarme, stimmungsstille, ungeistige Milieu der Frenssen'schen Landschafts- und Menschen-Tarstellung.'
Geckchtssaal.
Le ip z ig, 6. Febr. Das hiesige Kriegsgericht cerurtertie vcn Feldwebel Krug er vom 139. Jnfanterieregiinent wegen fortgesetzter Soldatenmißhandlung in 37 Fällen zu 1 Jahr Gefängnis und Degradation.
Mejj, 6. Febr. Wegen Beleidigung eines Feldwebels, tätl ichen Angriff auf einen Wachthabenden u»5 wegen Trunkenh eit im Dienste, hatte sich gestern der Leutnant von S ch w e i n i ch e u vom Königs-Jnfanterieregi- ment Nr. 145 vor dem Kriegsgericht zu verantworten. Die 23er- handlung fand unter Ausschluß der Oeffentlichkeit statt. Das Urteil lautete auf ein Jahr und einen Monat Festung 4 haft und Dienstentlassung.
Zpislplan der vereinigten Frankfurter Stadttheater.
Opernhaus.
Montag den 8. Februar*): „Zar und Zunmermann." Dienstag den 9. Februar: „Wilhelm Tell." Mittwoch den 10. Februar: 5. Abonnements-Konzert. Donnerstag den 11. Februar: „Mignon." Freitag den 12. Februar geschloffen. Samstag den 13. Februar: „Margarethe." Sonntag den 14. Februar, nachmittags halb 4 Uhr: „Das süße Mädel." Abends 7 Uhr: Zum ersten Male: „Merlin." Montag den 15. Februar, abends halb 8 Uhr: „Apajune, der Wassermann." Dienstag den 16. Februar: „Merlin."
Schauspielhaus.
Montag den 8. Februar: Zu Wilhelm Jordans 85. Geburtstag: „Durchs Ohr." Hieraus: „Literatur." Dienstag den 9. Februar: „Der Strom." Mittwoch ben 10. Febr. 7 „Die andere Geiahr." Donnerstag den II. Februar: „Zapfenstreich." Freitag den 12. Februar: „Die andere Geiahr." Samstag den 13. Februar: „Uriel Acosta." Sonntag den 14. Februar, nachmittags halb 4 Uhr: „Zapfeustreich." Abends 7 Uhr: „Im- bunten Rock." Montag den 15. Februar: Zum ersten Male:' „Nimbus." Dienstag den 16. Februar: „Nimbus."
*) Anfang, wenn nicht anders bemeckt, abends um 7 Uhr.
Meteorologische Beobachtungen
der Station Gießen.
Februar
1904.
Barometer auf 0° reduziert
e
l
der Luft
Absolute Feuchtigkeit
Relative Feuchrtgkeit
Windricktuna
Windstärke
Wetter
7.
26
738,3
+
1,6
4,8
93
SSW.
2
Bew. Himmel
7.
2"
739,4
+
6,0
4,6
66
w
4
Sonnenschein
7.
926
741,0
4-
1,1
4A
-89
SN
r.
2
Heller Himmel
8.
724
737,5
+ 0,5
43
90
ESE.
2
Schnee
Hoch Nied
te Ten rigfte
tperatu
am
V
6.-7.
6.-7.
Februc
rr + +
6,0ü C.
0,8 • C.
Möchectlichk Ucbrrlicht der Todesfälle in der Llodt Gieße«
5. Woche. Vom 24. bis 30. Januar 1904. Einwohnerzahl: angenommen zu 27 500 (mfL 1600 Mann Mllitär. Sterblichkeitsziffer: 28,35
nach Abzug von 2 Ortsfremden: 24,58 °/cc.
Kinder
Es starben an: Zusammen: Erwachsene: im vom
Aum.: Die in Klammern gesetzten Ziffern geben an, wie vie der Todesfälle m der betreffenden Krankheit auf von auswärts nach Gießen gebrachte Äranfe kommen.
1. Lebensjahr: 2.—16. Jahr
Tuberkulose der
Lungen
3
3
— —
Tuberkulose anderer
Organe
2
2
— —-
Krebs der Nieren
1(D
1(1)
— —
Influenza Schlagfluß
1
1
1 1
—
Rückenmacksleiden
1
1
- —
Herzleiden
1(1)
1(1)
— ——
Lungenödem
1
1
—— —
Lung en en tzün drmg
2
—
2 —
Atrophie
1
—
1 —
unbekannte Krankheit 1
—
1
Summe 15 (2)
11 (2)
4
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