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7.7.1904 Zweites Blatt
 
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Nr. 157

General-Anzeiger. Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Eichen

Zie heutige Kummer umfaßt 8 Seiten.

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Ein stetes Fortschreiten der Jndustriali- ierung des Aussichtsbezirks ist auch trotz vorüber­gehender Krisen im großen und ganzen unverkennbar.

Unter dem Titel Arbeitszeit finden wir:

Was denr Betrieb von Gast- und Schaukwirä- , lften betrifft, wird von Gießen gemeldet, daß die Äehilfen der Bundesratsbekanntmachung über die Beschäf­tigung von Gehilfen und Lehrlinge:: in diesen Betrieben besonders hinsichtlich der 24stündigen Ruhezeit Widerstand entgegensetzen, indem sie in Uedereinstimmung mit den Be- trie^bsinhabern freiwillig auf dieselbe verzichten.

Besonders in Bad-Nauheim stößt die Durchführ­ung der Verordnung auf große Schwierigkeiten. Die Sucht, möglichst viel Trinkgelder eülzustreichen, scheint hier­bei ein starkes Hemmnis zu fein; es werden auch künftig zweifellos die Schwierigkeiten nicht schwinden, wenigstens nicht eher als bis dem Trinkgelder-Unfug einmal ge­steuert worden ist.

Wegen Überschreitung der gesetzlichen Arbeits­zeit trotz wiederholter Verwarnung mußte eine Anzahl

Stunmcrs und dem 'IX ufeuw Su M ustums' < <dk d»«nt

Versteinerte Seeigel, Fundort: Fränkischer Jura, von Äeis- amtmann Tr. Kranzbühlcr.

Alte Spindeluhr, Von Uhrmacher £. Schmidt.

Schlviugstock, FlacltssctWinge, von Schreincrmeister Hainer.

Spätkarvlingisclx Kugel- und Spitztöpfe. .Fundort: Annerod, der Mrchc, von der Gemeinde Annerod.

Zwei Autographcn vom Erbprinzen von Meiningen und dem

Redaktion, Expedition «.Druckerei: Schulstr. 7.

Tel. Nr. 5L Telegr«-Adr,: Anzeiger Gießen.

Werkstätten mit Motorbetrieb mit 1054, Werkstätten der Kleider- und Wäsche konfektion mit 38, handwerksmäßig betriebene Anlagen, für die nach § 120 e Gew.--Ordn, besondere Vorschriften be­stehen, mit 914 Arbeitern.

Gegen das Vorjahr ist eine Zunahme von 123 Be­trieben und eine solche von 962 Arbeitern im Bezirk Gießen zu verzeichnen. Erfreulicherweise ist ein Auf- chwung des Baugewerbes zu konstatieren, was auf einen regeren Geschäftsgang zurückzuführen ist. Die beiden viberheisischen Kleinbahnunternehm­ungen haben ihr Teil dazu beigetragen, ebenso die neu- gegründeten gemeinnützigen Bauvereine. Bemerkens­wert ist der Rückgang der Gehilfen im Müllerei­gewerbe Die kleineren Getreidemühlen sind meist nicht im stände, mit den Großbetrieben erfolgreich zu konkurrieren

Ein Schäfer-Gießhorn, ipit Eiugrwierungen und Namen, sowie der Jahreszahl 1820; Teil einer Axt, Fundort: Ulrichstein; Bronze- luhel aus der älteren Bronzezeit, gesunden be: Lauterbach, von Gerichtsassessor Jöckel-Lauterbach.

Kohlensäure-Entwicklungskrug von Georg Liebig Solm in Tarmftadt, von Oekonom H. Koch.

Vier Steinmeißel, von Waldarbeiter Jost in Hausen

Krug, Urne aus der Merovinger Zeit, von dem Römisch-Ger- mantfcheu Zentralmseum in Mainz.

. Mtcs Stativ, schmiedeeiserner Schellengrijj, von S-biofi«. meister K. Hohmcyer '

unserem langjährigen, verehrte:: Gönner wrtrde gestiftet: ... Wage, zlve: Horner des Wiseiu (Bison priscus), ver- sch:edene>)MnfchuHeln, Kannen und fo:i)tigv ^>i ungesäße, zwe: Sieg- ourger Krüge ma Tarltellung des Bwieinlages, 16. Jahrhmwcu, reich verzrerte ^abakplcrsen des In- uiw Auslandes, Truhen ^pmnrader Bauermmegen, Karten und Bilder. Als Fortsetzung emer ^rachtenianimlung überwies uns ungenannter Freund: iW Sontrocht von Londorf, Nordeck r. d. Rabenau, sowie viele Einzel- stucke der Bauenllracht.

Gießen, 30. Juni.

Ter Zuwachs der Samutlungen seit Februar 1904 ist fol­gender:

Facettierte Steinaxt, Fundort Hardtberg bei Gießen, Kanonen­kugel, von Meliorationsbaurat Wißmann.

Kugelgefäß, Fundort Taubringen, wie vor.

Urne, mehrere Topfscherben aus der Bronzezeit. Fundort Langsdorf, von der Gemeinde Langsdorf.

Urnen, Schalen, Schöpfer aus der BronzezeU, sowie stcinzeit- liche Gefäßschcrben, Fundort Villingen, Totenkrone aus Billingen, von Pfarrverwalter Freund.

Passeport für den Gießerrer Bürger Jean Melchior Schneider 1798, sowie Urkunde vom Laichgrafen Ludwig X. 1805, von Wilhelm Block-Bremen.

Giebelbalken eines Hauses aus Bersrod mit Spruch mid der Jahreszahl 1663, von Rechner Graulich-Bersrvd.

Porträt des Großherzogs Ernst Ludwig von Hessen und seiner Gemahlin, voni viereckig runde:: Tisch bei»: Andres.

Doktordiplom, auf Seide gedruckt, 1812, Statuten des Sonder- bundes in Gießen 1847, von Tr. Mettenheimer.

Zwei künstlerisch schön ausgcführte Seidenstickereien auf Papier, eine Larchschast darstellend, Ende des 18. Jahrhunderts, von Hern: umd Frau Heitler. ~

Römische, Gallische Münzen. Fundort: Castel a. d. Saar bei Saarburg, Metz, Trier. Mittelalterliche und neuzeitliche Münzen. Schön geschnitzte Meerschaumpfeife mit Elfenbeimohr, von Oberst Haupt.

Aus einer Sammlung in Friedberg i. ,d. Wetterau wurden erworben: Oelbllder, Porzellan, fdymicbectfernc Beschläge, bron- jencr Türklopfer, Gabel und Spinnrad.

Zwei israelitische Kultusschüsielu aus Zinn mit reichen Ein- gravierunaeu von Figuren und hc'bräischen Sprüchen, von Mit­gliedern der hiesigen jüdischen Gemeinde.

Kleine Urne. Fundort: Sandgrube an der Straße nach Rödgen.

Altes Türscküoß mit Riegel, von Sckweinermeister Bender.

Sckjcibenbüchse, Glas mit Zinndeckel, irdenes Geschirr, von Frau Tinges.

Büch rverze ich nie. und Chronik von Langsdorf, von Bürger­meister Kohler-Langsdorf.

Lehrbrnf auf Pergameitt, Hüttendi rektor Spa:ner.

MoUtäßchen, schurr« derijenre Wage, großer Ammonit, ver-

Mehrere Bilder aus den: studentischen Leben, Kugelgußzange, Porzellandofc mit Porträt, von Journalist Wohlmnth.

Urne mit ^piralrmgen, rot gefärbt, mit Knochen und Asche gefüllt, wahrscheirllich der Hallstattzeit angehörend, sehr seltenes Gefäß, Tonlöffel, Spiunwirtrl, tadellos crl-allenes Quarzitbeil, von Lehrer Boßler in Klein-Linden.

Empire-Stairduhr, Degen, Käppi der Gießener Bürgerwehr, Tolch mit Scheide, Pcrgamcnturkunde, Bügeleisen, von Witwe A. Jughardt, geb. Kohlermann, Kalk a. Rh.

Sck-eibenbückffe, zwei Korpsbilder, Teutoni«: Gießen 1863/64, und Rhenania Heidelberg 1874, von Herrn Nauheimer jr.

Reglement und Verordnung das Oekonomie Wesen der Statt und Vestung Giessen betteffend. Gedruckt zu Giessen 1722 bet) Johann Müllern, Fürst!. Cantzlel) Buck>druckern. Verschiedene Ver­fügungen und Berichte aus dem 18. Jahrhndcrt, von Landgerichts- direttor Tornseiff-Darmstadt.

Zwei Stücke Briguetage (zur Salzgervinnung dienend^ von Vic an der Seille, von Oberstleutttant Klingelhöfer-Mörchlngen.

Kaffeekanne aus Marburger Gut, von Frau Postschaffner Hofti:a:m.

Im Bezirk Gießen tmtrbe eine Reihe Arb eitso-rd^ nun gen vorgefunden, deren Inhalt einige dem § 394 des B. G. B. zuwiderlaufende ^stirnrnungen nnb Härte» gegen die Arbeiter aufwres; diese mußten entsprechend ab­geändert werden.

Lohnbewegungen sind im Bezirk Gießen einige gemeldet worden, von denen sich jedoch nur eine zum vollständigen Ausstande entwickelt hat.

Ueber die Tätigkeit der Ge w er b e gerichte werden interessante Einzelheiten berichtet; der Äzirk Gießen fehlt jedoch hierbeü

Der Arbeitsnachweis der Stadt Gießen hat eine wesentlich stärkere Jnansprrtchnahme zu oerzeichnenn vermittelt wurden 551 Arbeitsstellen.

Mit den Arbeitsnachweisverhältnissen der Provinz hat sich aucb die Gesellschaft für soziale Reform befaßt und tst zu der Ueberzeugung gelangt, daß eine Ausdehn­ung des Arbeitsnachweises auf die Landstädte und das flache Land einem wirtlichen ^dürftris ent­spricht.

Im dritten Abschnitt, der den Schutz der Ar­beiter vor Gefahren euthäll, werden folgende Beob­achtungen gemeldet:

Im Berichtsjahre kamen im ganzen 3041 Unfälle %nr Kenntnis der Beamten (gegenüber 2876 im Vorjahre).

Hieran ist der Bezirk Gießen mit dep niedrigsten Zahl von 290 Unfällen beteiligt, während der Bezirk Offenbach mit 930 Unfällen das Maximum erreicht.

Auf 1000 Arbeiter entfallen 35 Unfälle. Unfälle tödlichem Ausgange sind 24 vor gekommen (Vorjahr 32). Der Bezirk Gießen erreicht hier die Höchstziffer von 8 Todesfällen; davon wurden 4 Arbeiter in Sandgruben und Steinbrüchen verschüttet und getötet. 3 Fälle gaben Veranlassung zu gerichtlichen Berhanolungen.

Die polizeilichen Uns all Untersuchungen bieten den Gewerbebeamten Gelegenheit, mit dem Ver­letzten, den Zerren und den Vertretern der Krankenkassen in nähere Berührung zu kommen, auch mancherlei Anreg­ungen auszunehmen, uamenllich sich über das Verhalte» der Arbeiter bei Benutzung der Schutzvorrichtungen unter» richten zu könnten. Im Bezirk Gießen ist zu bemerken, daß die Großbetriebe den Anordnungen der Inspektion zur Verhütung von Betriebsunfällen mit größerer Bereit­willigkeit nachkommen, als die kleineren Betriebe.

In h ygienischer Beziehung sind im Bezirk Gießen die Bemühungen um Verhütung und Ableitung gefähr­lichen Staubes, sowie schädlicher Dünste und Dämpfe mit Erfolg fortgesetzt worden. Es hat sich leider gezeigt, daß die in den meisten Zigarrenfabriren eingeführten Venti­lationsöfen mit Luftabjührungskanälen fast nirgends chren Zweck erfüllt haben; die Ursache wird wohl in der verkehrten Anlage der Ventllationseinrichtung liegen.

Ein stehendes Kapitel des Anstoßes sind die Aborte. Nur in vereitelten Fällen wird die notwendige Reinlich­keit beobachtet. Auch wird verschiedentlich über die Nicht-

Kalopparbett in der Zweiten Kammer.

R.-B. Darmsta dt, 6. Juli.

A:U8 Abgeordnetenkreisen erhalten wir die bestimmte Ver- stcherung, daß sich die maßgebenden Kreise mit der Absich tragen, die Wahlrechtsvorlage unter allen Umständen in den beiden Sitzungen am Donnerstag und Freitag, latent mit Hilfe von Nachmittagssitzungen, zur Erledigung zu bringen und dann die Kammer bis zum Herbst zu vertagen.' Diese Nachricht wird gewiß vielfach Befremden erregen. Man hat aber erst die Generaldiskussion beenden und die beiden grundlegenden Artikel zur Annahme gebrach und nun will man die 60 weiteren Artikel des Gesetzentwurfs, unter denen auch außer der viel besprochenen Wahlkreis­einteilung noch wichtige Bestimmungen genug getroffen werden muffen, innerhalb zweier Beratungstage zur Erledig­ung bringen. Man hat seit der Einbringung der revidierten Vorlage volle anderthalb Jahre verstreichen lassen, warum nun plötzlich diese Eile in der Beratung? Da sich der Aus­schuß naturgemäß in erster Linie mit der Erledigung der Hauptstteitfragen beschäftigen mußte, so konnten die kleineren Differenzpunkte nur nebenbei mit in Betracht gezogen werden. Aber es muß doch noch mancher sehr wichtige Punkt einer genauen, gründlichen Erwägung unterworfen werden, wenn man nicht später den Vorwurf lückenhafter Gesetzesfabrikation über sich ergehen lasten will.

Wie difsizil die in einzelnen Artikeln zur Behandlung kommenden Fragen sind, mag das Beispiel mit Art 15 be­weisen. Hier wird bestimmt, daß eine große Anzahl näher ausgeführte Beamte für Wahlkreise, ,welche ganz oder zum (nach der Bevölkerungszahl zu berechnenden) größten Teil zu ihren Dienstbezirken gehören", nicht zu Abgeordneten gewählt werden können. Der Ausschuß beantragt an» scheirnnd ganz harmlos die Streichung der Worte .(nach der Bevöllerung zu berechnenden) größten" . . . Käme dieser Antrag des Ausschusses zur Annahme, so würde ein erst vor nicht langer Zeit gewählter Abgeordneter sein Mandat nieder­legen müssen, da sein Wahlkre:s .ganz oder zum Teil" in seinem Dienstbezirk liegt. Auch mehrere andere Abgeordnete könnten nach Annahme dieser Bestimmung einfach nicht wieder- gewähll werden. Da§ simple Wörtchen .größten" spiell also hier eine recht beachtenswerte Rolle.

Im Anschluß hieran möchten wir auch die Frage auf­werfen, wie man es denn nach Annahme der Vorlage mit denjenigen Mandatsinhabern machen will, deren Wahlkreste durch die zu treffende neue Wahlkreiseinteilung teilweise zer­stückelt werden. In der Vorlage und im Ausschußbericht haben wir bisher darüber keinerlei Bestimmung entdecken können. Ferner müßten die vom Ausschuß vorgeschlagenen Aenderungen der Art. 57 und 62, die von der Neuwahl der Kammer handeln und auf 60 Mandate berechnet sind, doch ebenfalls noch wieder vollständig umgeändert werden.

Wenn es mut auch gelingen sollte, alle die einzelnen Bestimmungen der Wahlrechtsvorlage in zwei Tagen glück­lich unter Dach und Fach zu bringen, so bliebe doch immer noch die Frage offen, roan:m man die jetzige Sommertagung nicht dazu benutzen wlll, um wenigste:^ noch einige der wichtig st en rückständigen Gesetzentwürfe zur Erledigung zu bringen. Aus der Tagesordnung der ersten Sitzung am 28. Juni standen nicht weniger als 15 ver­schiedene Gegenstände, darunter der A::trag Dr. David ' in betreff der Vorschulen an den mittleren Lehranstal­ten, der Antrag Dr. Freu a y in betreff der Aufhebung der Beiträge zur Offizier-Witwen-und Waisenkasse .

Was die Lohnzahlung betrifft, so wird gemeldet, daß die zweiwvchjenlliche Lohnzahlung gegenüber der ein» wöchentlicher: immer mehr eingeführt wird. Die Kontrolle über die Führung^ der Lohnbücher ist sehr schwierig, besonders bet den Heimarbeiterinnen; wie berichtet wtw, wenden sich oft Frauen und Mädchen der besseren Stände der Heimarbeit für Wäschegeschäfte zu, welche ihre Erwerbs, tätigtet! geheim halten möchten und nicht als Arbeiter- --tuen wollen.

Ä*S*v**n Ausgrabungen in der Sandgrube an der Strane SätÄÄ"'" &Kbdn' ®<Cnttilc' .^E-hcrdL Ein Hügel, etwa 150 Meter südlich der Sandanche enthielt Ol?s 2rmgeMcn uui> J)W1 Stcinin'efterch^.

, <)0U)todUnilt> wurden in dem don angelegten Pilen;aarten niurtnx), Jonne £til eures Schwertes mit Griff, Lansensoikc und »-re., d.n"LüÄ?VHlA UnÖ au" rünnschnei manischer Jeu. Olctchzeittg gelang i« llt umiutteUxiret ')iäin- d<x> Pilanraartcn» ^veitoob«-b|nt b'r'-h Auiix-duii« nach den^tzedl.

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Weitere Ausgrabungen finden im Laufe des

Zerbstes statt.

Steinbruchs- und Steinhanereibesitzer urc Anzeige gebracht werden (Gießen).

Die Sonntagsarbeit hat trotz des wirtschaft­lichen Aufschwungs im Bezirk Mainz angenommen, ist da- ®egen im Bezirk Offenbach häufig. Aus dem Bezirk Gre ßen werden verschiedene Einzelfälle genwkbet; auch sind verschiedene Bewilligungen auf Grund von § 105 f G.-O zu verzeichnen.

General von Goeben, von Stadtverordneten Keller.

Siegel der Leichenkasse zu Gießen, alles Schloß von der ^lnnicdceisernen Zuufttruhe der Messerschmiede, von Büchsenmacher Zinnkanne, Lichtscheue, Nadelkissen, Lichtbilder, Aronometer, von Apothekeubesitzer Leilchtmeis-Hungen.

Sammlung alter Wemetiqnetten, Pfcifenswpfer, am Köpf­ende mit der Büste Napoleon J. versehen, Von Fabrikant G. Mueller.

Lntherbild, von Friedhosaufseher Löber.

Wasserfäßchen aus Fayence, von Hansverwalter Todt.

Alte Schüsseln, Lampe, von H. Weller.

f?llte Lampe, von Major Acornelveg.

Goldlvage, Schildpattkamm, verscknedrne alte Textilgegeustünde, Von Rentner Jüngst

Trei Kricgömedalllen, von Sekretär Loh.

und zur UnteroffiKiqrkasse, der Antrag Schöm­berger auf gesetzliche Regelung des Milchverkaufs; ferner Anträge der Abgg. Noach, Ulrich, Horn re. Warum will man alle btefe Dinge jetzt plötzlich wieder von der Tagesordnung avsetzein und bis junt kommenden Winter unerledigt lassen?

Aus dem Jahresbericht der yesstscheu Keweröe- Juspcktionen für 1903.

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Ueber die Arbeiter heißt es:

Am 1. Oktober 1903 bestanden im Großherzogtum Hessen 5541 revisionspslichiige gewerbliche Anlagen. Hiervon sind 4097 Fabriken uni) diesen gleichgestellte Anlagen und 1444 solcher Anlagen, für welche der Bundesrat gemäß § 120 e Gew.-Ordn. besondere Vorschriften erlassen hat. Die revi- sion'spslichtigen Anlagen haben insgesamt um etwas mehr als 1.5 v. H. zugenommen. Die Zahl Der überhaupt beschäf­tigten Arbeiter beträgt im ganzen 85 584, davon in Fa­briken 82 344, in anderen Betrieben 3240. Davon fallen auf den Betz-ivk Gießen 1197 Anlagen mit 13488 Ar­beitern. Unter 1000 männlichen Arbeitern zählt man 66 jugendliche Personen und 934 erwachsene Arbeiter in allen Anlagen. In den Fabriken sind 80 v. H. männliche und 20 v. H. weiLltche Personen als Arbeiter beschäftigt.

Iw ganzen wurden von ben 5541 Betrieben 2742 oder etwa die Hälfte revidiert; in allen revidierten Anlagen wurden 57 754 von 85 584 Arbeitern oder ungefähr 68 v. H beschäftigt.

Von den 1197 revijionspflichtigen gewerblichen An­lagen mit insgesamt 13 488 Arbeitern sind:

570 Fabriken und gleichgestellte Anlagen mit 11482 Arbeitern,

Schließlich fei noch cnvälynt, daß ..Ungenannte rctclK Geldmittel, sowohl zu Ausgrapunacn. all> zivecken, ilverwiefcii hoben.

Ten freundljeden Ckbern nnrd auch an bicfci besterls gedankt 1

-wertes Blatt. 154. Jahrgang Donnerstag 7. Jnli 1904

Erscheint tSglich mit Ausnahme des Sonntag«. jfie flr f>

------ AAA jA A A M Rotationsdruck und Verlag der VrÜhl'sche« Die ^Siebener KamUiendlatter" werden dem S AD WX fei F M KW WM X MM Univerfitätsdruckeret. 3L Lange. Gießen.

^Anzeiger viermal wöchenckich beigelegt. Der O JS U U. HK D X Ä W W B BH

hessische Landwirt" erscheint monatlich einmal W W H g W