Ausgabe 
6.7.1904 Erstes Blatt
 
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Nr. 156

rlteiet tS-Nch

außer Sonntags.

Dem Gießener Anzeiger werden fm Wechsel mit dem Hessischen Landwirt die Siegener Kamillen« llättcr viermal in der Woche belgelegt.

Rotationsdruck tt Ver­lag der Brühl'schen Unwers.-Buch-u. Stein» brudettL 8t Längs, Redaktion, Grveditto« und Druckerei:

Scholftratze 7.

Adresse für Depeschenr Anzeiger Gießen.

Ferusprechanschluß Nr. 51.

154. Jahrgang

Mittwoch 6. Juli 1804

AmK-und Anzeigeblattfür -en Kreis Gießen

ve-ng-rrstsr monatlich75^vteAG» jadrltch Mk. SLg; durch Abhole- u. Zweigstellen monatlich 65 Pf.; durch diePoft Mk.2. viertel- jährl. auSschl. Bestellg. Annahme von Anzeige« für dre DageSnummer bis vormittags 10 Uhr. ZeilenvreiS: lokal

auswärts SO Pfg. Verantwortlich VStt den polit. und allgern. Teil: P. Wittko; für , Stadt und Land^ und GerichtSfaal^: August Goetz; für den An­zeigenteil: Hans Beck.

Sonntag und Montag fand hier

das BOjäbrige StiftlmgLfest des diesigen Kriegervereins tatt, verbunden mit dem Bezirksfest de« »Hafsia verbau des

Tiiuvcihung ix« mucmttitrtm

eittaer

Dr. Mönckeberzweiter der vorjährige jetzt intermittierende Bürgerineifter Burchard.

Schwerin, 5. Juli. Bei prächtigem Wetter fand heute der feierliche Einzug deö neuvermählten großherzog-

1. Ulfa, 5. Juli. Am

Telegramm eingegangen: Vom Mecklenburgischen Boden senden die Kaiserin und ich Dir und der Großherzogin zrmr Tage des Einzuges in Eure schöne Hauptstadt die allerherz- tichsten und wärmsten Glückwünsche. Gemeinsam mit Deinen getreuen Mecklenburgern nehmen wir regen Anteil cm diesem Freudenfest. Wir hoffen zu Gott, daß es Euch wie für das Mecklenburgische Land ein Markstein werden möge für eine Zeit ungetrübten Glückes und segensreicher, friedlicher Ent- wicklung. Unser Sohn wird der Dolmetsch unserer Ge­fühle sein.

M ü n ch e n, 5. Juli. In der Abgeordnetenkammer wurden die in der letzten Seffion aus politischen Gründen (Entlastung des Kultusministers von Landmann) vom Zentrum ge­strichenen 100000 Mk. für Kunstzwecke ohne Debatte ge­nehmigt.

Gießen, den 1. Juli 1904. Betr.: Die Bekämpfung ansteckender Krankheiten.

Das Großherzogliche Kreisamt Gießen au die Großh. Bürgermeistereien nnd die Schul­vorstände des Kreises.

Wir setzen Sie davon in Kenntnis, daß Sie sowie jeder Lehrer des Kreises mit nächster Post einen Abdruck der Polizeiverordnung vom 14. v. Mts., tetr, die Bekämpfung ansteckender Krankheiten, erhalten werden.

Indem wir Sie auf deren Inhalt, insbesondere auf die §§ 6 und 8 Hinweisen, bemerken wir, daß die den Großh. Bürgermeistereien gleichfalls zugehenden Warnungstafeln (§ 10) nur auf unsere besondere Anordnung anzubringen sind.

Dr. Breidert.

da9 Vrrttische Schiff Commonwealt h, welches in Sasevo^ terE seit längerer Zeit überfällig ist. Man ktefürchtet, daß dasselbe den Russen in die Hände gesalllLr ist.-

Russische Neservisteneinberufung.

Petersburg, 5. Juli. Ein kaiserlicher Ukas ordnet an, diLß gleichzeitig mit der Mobilisierung einiger Truppen­teile des Petersburger Militärbezirks in einer Reihe von Distrikten die Reservisten einberufen werden.________

lands verknüpft sind, und daß das fernere Gedeihen Um­lands unter dein vereinten Zepter, sowie' die Zukunft der Unland gewährten Institutionen abbängt von der festen Einwurzelung des friedlichen Laufes der Dinge im Lande.

Port a u Prince, 4. Juli. Die strenge Bestraf­ung der bei den Ausschreitungen gegen den fran­zösischen und den deutschen Gesandten beteiligten Soldaten ist erfolgt. Der Präsident Alexis Nord bat ferner beide Gesandte in feierlicher Audienz um Entschul­digung. Damit ist die von Deutschlam) und Frankreich geforderte Genugtuung erfülllt und der Zwischenfall er le digt.

St. Louis, 5. Julu Die Delegation der demokrati­schen Konvention beschloß mit 57 gegen 5 Stimmen die Nomination von Richter Parker für die Präsident­schaft zu unterstützen.

Amsterdam, 5. Juli. DerNieuwe Rotterd. Con- rant// veröffentlicht ein Telegramm aus Batavia, das besagt: Der Kommandeur der Expedition nach Nord-Atchin griff am 20. Juni Likan an und brachte dem Feind einen Verlust von 432Toten bei, darunter 127 Frauen it ub 88 Kinder. 54 Personen wurden verwundet, 17 Mann gefangen genommen. Auf nieder­ländischer Seite wurden der Truppenkommandeur, ein Leut­nant, 2 Unteroffiziere und 13 Mann verwundet. Am 23. Juni griffen die Niederländer nochmals den Feind an, wobei letzterer 6 54 Tote, darunter 186 Frauen und 130 Kinder, sowie 49 Verwundete verlor. 28 Mann wurden gefangen genommen. Von den Niederländern wurden ein Hauptmann, 22 Soldaten und 6 Kulis verwundet.

Ausland.

Budweis, 5. Juli. Das Schulvereinsfest der Budweiser Deutschen wurde auf Anordnung des Platz kom- mandanten, Generalmajors Domoski, von den Offi­zieren boykottiert, weil der Festplcch neben schwarz- gelben auch mit schwarz-rot-goldenen Fahnen dekoriert war.

Petersburg, 5. Juli. Der Kaiser richtete an den neuen Generalgouverneur von Finland Fürsten Obo­lenski ein Handschreiben, in welchem er seiner lieber* Beugung Ausdruck gibt, daß die Lokalverwaltung und die Gesetzgebung, der sich Unland seit seiner Dereirngung mit Rußland erfreue, zum Wohle Finlands erhalten werden Fönnen. Die Ermordnng Bobrikows sei nur die Tat eines Unsinnigen und weniger Gleichgesinnter; das finnische Volk sei an dieser ruchlosen Tat nicht beteiligt. Die Sorge für den engsten Anschluß Finlands muffe d*e Staatsgewalt unbeugsam sich angelegen sein lassen. Die allmähliche Erreichung dieses Zieles habe er lder Kaisers Bobrikow seinerzeit zur ersten Pflicht gemacht, und von dem neuen Generalgouverneur erwarte er eben» sulls, daß er den ihm erteilten Weisungen eifrigst nach- kommen werde. Vor allem habe er in dem finnischen Volke

Deutsches Keich.

Berlin, 5. Juli. Der Kaiser und die Kaiserin verblieben, wie au§ Warnemünde telegraphiert wird, über Nacht an Bord der Segeljachten. Heute gingen beide Majestäten an Bord der ,Iduna" in der Richtung auf Rügen in See, gefolgt von dem Depeschenboot©Icipner*. Die .Hohenzollern" und der kleine Kreuzer ^Hamburggingen bald darauf gleichfalls ab.

Eine Konferenz behufs Besprechung bergbaulicher Fragen wurde heute im Abgeordnetenhause abgehalten. AuS dem Handelsministerium nahmen teil Minister Möller, Unter­staatssekretär Lohmann, Oberberghauptmann von Valsen, Wirkl. Geh. Oberbergrat EskauS; aus dem Kultusministerium Wirkt. Geh. OberregierungSrat Dr. Vaumann; aus dem Finanzministerium Geh. Obersinanzrat Dr. Eouen. Die Ober» bergämter sind durch zahlreiche Delegierte vertreten. Auch die Bergbaulichen Vereine haben Vertreter entsandt.

DieNationallib. Korrck meldet: Der Vorstand des ReichSverbandes der nationalliberalen Jugend­vereine hat an die nationalliteralen Jugendvereine ein längeres Rundschreiben gerichtet, worin um Zustimmung für dsn Vorschlag ersucht wird, den Vertretertag deS Reichs­verbandes der nationalliberalen Jugendvereine in den Tagen deS 3. und 4. September nach Leipzig zu berufen. Auf der vorläufigen Tagesordnung stehen 1) Richtlinien für ein jungliberaleS Schulprogramm, 2) Arbeitskammern. Für die Zurückverlegung des Termins zum 3. und 4. September ist der Grund ausschlaggebend gewesen, auch der Lehrerschaft die Teilnahme an den Sitzungen zu ermöglichen, und für den Vorschlag, Leipzig als Tagungsort zu bestimmen, war die Ansicht bestimmend, der Jugendbewegung im Königreich Sachsen, wo jetzt der Leipziger Verein noch isoliert dasteht, einen Rückhalt zu geben.

Hamburg, b. Juli. Der regierende Bürgermeister D r. H a ch m a n n v e r st a r b nachts am Herzschlage. Schon seit längerer Zeit fühlte er sich nicht wohl. Trotzdem aber genügte er noch vor wenigen Tagen bei dem Besuche des Königs Eduard seinen RepräsentationSpflichtm. Erster Bürger­meister wird nun der jetzige zweite Bürgermeister

Volltische Tagesschau.

Eine neue Rede beS Grafen Pückler,

die erm Dienstag aus den Strafen Berlins verteilt worden ist, dürste so ziemlich das Stärkste sein, was dieser Herr bisher gebotcm hat. Graf Pückler begann seine Rede mit einer Ver­höhnung der Polizei.Hnb wenn noch hundert Ver- sammKmgen aufgelöst ttrcrben, das ist egal, unsere Parole heißt nach wie vor: es wird weiter gedroschen." Er sprach, dann von demgrünköpfigen, hundsgemeinen, uieder- trachtSgen, verfluchten, orientalischen Scheusal, dem roten Ma- nasse^. Daran knüpfte er eine Aufforderung an die Sozial- dem okraten:Auch ihr Sozialisten, ,ihr Männer von der roten Fahne, ihr, meineFreunde undKampfgenossen, auch ihr müßt jetzt kämpfen für eure Freiheit, für eure Ehre, für euer Haus, für eure Kinder, für eure Familie". Daran schloß Graf Pückler eine offene Verhöhnung der Gesetze:

Tie Judenfrage ist nur zu lösen durch frisches und energisches Draufgehen und nicht auf gesetz­lichem Wege, wie Herr Kammer sagte in einer der letzten Versammlungen: dieses ewige Gerede von Gesetz und Rechten, das kommt mir schon zum Halse heraus. Dieses alberne imb törichte Gesetz der Judencmanzipation, das ist unser Unglück; an d-iesiem Gesetz müssen wir zu Grunde geben, wenn wir es nicht endlich hinten den Ofen werfen: schmeißen wir die verdammten Gesetze auf eine Weile in die Ecke und regieren wir mal ohne Gesetze und ohne Rechte, ich glaube, die Sache wird auch geben; jedenfalls sind wir bann die Juden los, das wird gelten wie ein Donnerwetter. Wir dürfen nicht warten, bis ivfr angegriffen werden von der jüdischen Demokratie, von Herrn Swiger und Genossen. Auf, ihr roten Brüder, die Zeit »um Augriff ist gekommen. Der Sieg liegt in de-c forschen und in der schneidigen Ssttiatioe. Rastlos vorwärts, rastlos vorwärts."

Wenn die Judenwirkschcrst noch lange teure, werde her ükLensmürd-ige Ballinber Kerl studiert immer feste daraus los aus den Reichskanzlei auch Loch Kanzler werden:

Dann farm der Teufel das D^eutschc Reich holen, ich rühre dmm jedenfalls keinen Finger mehr für Deutschlands ?kuhm und Ehre. Es ist herrlich weit gekommen, mit unserem Baterlaude und es ist gegenwärtig fern großes Vergnügen, Deutscher zu sein, man hat nur Plagerei und Schinderei, Plagerei ijmt den scheußlichen Juden kerls und Schinderei »nd Quälerei mit den Behörden. Wir sind der reinste Judenstaat geworden. Nichtswürdig ist aber eine Na­tion, die nicht ihr alles setzt in ihren Ruhm und in ihre Ehre und in ihre Freiheit. Nichtswürdig ist eine Nation, die sich beherrscl>en läßt von einem hergelaufenen Gesindel, nichts­würdig ist ein Volk, das nicht mehr Herr ist im eigenen Lande: nichtswürdig sind die Minister und Staatsmänner, die alle unsere Handwerker und Dauern ruinieren."

Aus Stadt und Land.

Gießen, ten 6. Jnll 1904.

** Hessisch-Thüringische StcratSlotterie. Ant heutigen zweiten ZiehungStnge der 3. Klaffe fiel die Prämie von 75 000 Mk. auf Nr. 38742 (nach Mainz), ein Gewinn von 10 000 Mk. auf Nr. 47971, Gewinne von je 1000 Mk. auf 9kr. 6016 54177 99778, Gewinne von je 400 Mk. auf 9tr. 42003 61041 71325. (Ohne Gewähr.)

** Ein Konz-ert- und Liederabend wird am nächsten Sonntag im Neuen Saalban statt sind en unter Mt- Wirkung des Opernsängers Clpnstcn vom Hoftheater in Weimar und des Zithervirtuosen FranA. Näheres sagt ein Inserat in der heutigen Nummer dieses Blattes.

"Das Verzeichnis der Fernsprechstellen in Gießen ist in neuer Auflage erschienen.

** Eine dauernde Stellung. Die ,Lugend" bringt in ihrer neuesten, derBavern-Nummer", folgen >cS Münchener Gespräch:Kathi: Du, d'Zenzl hat a anate Partie g'macht. 'M. Ja, is s wahr', hat beim ihr Mo aa a dauernde Stellung? Katsti Dös glaubst. Der iS Straßenaufgrab er beim Magistrat." Mr brinacu riefen kleinen Scherz hier zum Abdnrck lediglich zur Be- äuftigung imb Elcheiternng terjenigen, denen die ewigen, allerdings zurzeit der Kanalisierung ivvbT iml^emueidlichen Anfgrabuttgon in unserer Swdtüber" sind: sie mögen ich damit tröftejt, daß es audenvärtS nicht tesser ist ass bei unS.

Ier Krieg zwisiSen Japan und Zrußland.

Dom Kriegsschauplätze.

Petersburg, 5. Juli. General Sacharow meldet: Die Vorhut der östlich von Liaujang befindlichen Abteilung hatte am 3. Juli eine Stellung im Janselinpaß besetzt. Eine Mteilung der feindlichen Vorhut, 1500 Mann stark, nimmt vor der Front unserer Stellung Kwei Dörfer ein. Die Hauptmacht des Gegners steht dagegen im Fenschui- lin- und Motulinpaß.

Petersburg, 5. Juli. General Sacharow nrettet foeiter: Zur Feststellung der seirtdlichen Streitkräfte, die sich vor dem Janschirrpaß befinten, befahl der Abteilungs­chef 10 Kompagnien Unter dem Befehl des Obersten Set* schizki, in der Nacht des 4. Full eine genaue Reko gnos- zierung nach Dschawnan und Tschindiapusa, Sidiapusa und dem Gößentempel auf dem Siakavllnpaß zu unter­nehmen. Um den Rückzug der Abteilung LetschiM zu sichern, sollten drei Kompagnien unter dem Befehl des Oberleutnants Garnizll nach M'akumenfa, zwei Werst südlich 2ffchawuan, sowie nach Sinkailin abgehen. In der Nacht des 4. Juli marschierten beide Kolonnen in den angegebenen Richtungen ab. Um 2i/2 Uhr begann das Gefecht. Die Abteilung des Oberleutnants Garnizki er­reichte den KreuAungsprtnkt der nach Sinkailln und dem Laholinpaß. führenden Straßen und verdrängte von hier eine feindliche Feldwache, die ehre Kompagnie stark war. Gleichzeitig warf die Abteilung Letschizki, ohne zu feuern, die feindlichen Vorposten zurück und näherte sich dem Fuß der Höhen, sechs Werst östlich von Tscbawuan. Die drei Kompagnien Garnizlls besetzten die ihnen angegebenen Purrkte. Oberst Letschizkr wurde leicht verwundet Ferner sind unsererseits verwundet acht Offiziere und noch mehrere Offiziere, deren Namen ich später melde. An Toten und Verwundeten verloren wir 200 Mann. Nach einem weiteren Telegramm des Generals Sachas row vom 4. Juli an den GeNeralstaV räumten die Japaner am 3. Juli das Dorf Tamerlgou. Da­gegen hat den Tschapanlinpaß und Madiaweisa nach wie vor der Feind inne. Auf dem nördlichen Wege von Sinjan besetzte ehre kleine japanische Abteilung das Dorf Liutiatattirl, neun Werft östlich von Liahotan, unb befestigte es. Die Hauptmacht des Gegners befindet sich jetzt anscheinend in ber Umgegend von Wandsiapudsa und bei Schichuio, 16 Werst östllch von Siujan Der Dalin-^ Paß wird von den Japanern befestigt.

Tokio, 5. Juli. (Reuter.) General Kuroll berichtet:: Beim Morgengrauen griffen gestern zwei rusiische taillone die japanischen Vorposten in dem M'otienpas! unter dem Schutze dichten Nebels an. Die Rufs en tour** den zurückgeschlagen, wonach sie dreimal ihren An»- griff wiederholten, ehe sie sich gänz-lich zurückzogen. Dir Japaner verfolgten sie drei Meilen nach Westen zu von dem Mollenpaß. Die Russen ließen 30 Tote imib 50 Verwundete zurück. Die Japaner verloren 145 Tote und 30 Biwwundete.

Tschifu, 5. Juli. (Reuter.) Am Sonntag solltep, wie hierher gemeldet wird, die feindlichen Streits- kräfte bei Port Arthur nur noch eine Meille von einander!getrennt sein. Bei ihrem Vorgehen befesttgten die Japaner einen Hügel nach dem anderen mit schweren Geschützen. Es hieß, sie hätten schon 1 IfcO von diesen Kanonen bei Dalnv ausgeschifft.

Petersburg, 5. Juli. Aus Taschitschiao wird «fre*- meldet: Zwei Kolonnen unserer Ostab-teirung rekognoszier­ten Sonntag nacht m der Richtung auf Litseputse^ um die dort stehenden Japaner zu verdrängen. Das Unternehr/len wurde mit Erfolg ausgeführt; ohne einen Schuß näheikten wir uns auf 150 Schritte den japanischen Vorposten, miete als ein Regiment stark, bann stürmten wir mit dem Brjo nett. Die Japaner hielt eu nicht stand; es :nxir ihre erste Bajonettprobe. Ein Teil brach zu­sammen, ein anderer floh. Als nachher stärkere japanische Mäste herannahten, zogen sich bie Kotonmen in die früheren Positionen zurück. Heute begannen die Japaner in Stärke von zwei Bataillonen und 6 Sck^va- dronen mit Mitrailleusein einen Aufmarsch 22 Werst süd­lich von Kaichau, unsere Kavallerie ritt ihnen im Dträte entgegen, und die reitende Arllllerie mthm trn ^lopp ihre Positionen ein. Vor dem russischen Obschütz- und Ge- wchrfenl r en sich die Jlrpaiter schleunigst südwärts zu^nlck. Die .^Losaken verfolgten sie. Ein Teil der Gebirgs­pässe tvird allmählich von den Japaneril verlas sen, die in der Umgegend von Siujen ihre Truppen kouzen- triercii.

Da8 Wladiwostok Geschwader.

London, 5. Inti. Nach Meldnttgei» ans Toki-- soll oaH ^tfladiwostosgesl-hwader bei seiner letzten Ans sätet wieder mehrere japanische Transportschiffe zum: m fi m ö .c .n £ r -

Sinken gebracht Hadem. Große Sorge hegt mem um Elchen Paarcö statt. Vom Kaiser rst hler folgendes