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6.5.1904 Erstes Blatt
 
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Kettchtsfaat.

Der rote Schlips, die vielbesprochene Tatsache, daß der Religionslehrer am königlichen Gymnasium in Plauen i. 93., Oberlehrer Werdauer, ein Führer der Nationalsozialen, bei der Sedanfeier des Gymnasiums im vorigen Jahre einen blutroten Schlips getragen hatte, hat noch einmal das Gericht beschäftigt. Diesmal stand vor dem Landgericht Termin gegen den Schriftsteller Leisner an, der, imDogtl. Anzeiger" den Vorfall abfällig bespro­chen hatte. Vom Schöffengericht wurde Leisner seiner Zeit freige- sprochen, das Landgericht hob infolge der eingelegten Berufung Weidauers das Urteil auf und verhängte gegen Leisner eine Geld­strafe von 30 Mark wegen Beleidigung. Die Annahme, daß das Tragen eines roten Schlipses an jenem Tage fein zufälliges, son- dem ein absichtliches gewesen sei, wurde als Beleidigung angesehen.

Nniversttäts Nachrichten.

Greifswald. Der außerordentliche Professor in der juri­stischen Fakultät der Universität Greifswald, Dr. jur. et phil. Erich Jung ist dort zum ordentlichen Professor ernannt worden. Jung hat erst vor einigen Wochen einen ehren­vollen Ruf als ordentlicher Professor für römisches Recht und deutsches bürgerliches Recht nach Königsberg an Stelle von Prof. Dr. v. Blume, der Endemanns Professur in Halle über­nommen hat, abgelehnt. Er wirkte bekanntlich von 1897 bis zum Oktober 1903 an der Universität Gießen.

Sport.

Ein Billardtournier zwischen dem besten Spieler Gießens und dem Billardkünstler und Meisterspieler I e a.n Bruno findet am Montag, den 9. Mai abends 9 Uhr im Caf6 Skalizkh statt. Jean Bruno gibt seinem Gegner auf 1200 Points 1000 vor. Zweitens wird eine schwierige Hindernis-Partie zum Austrage kommen. Zum Schlüsse wird sich Meister Bruno in seinen unübertroffenen Kunstftößen zeigen.

Handel und Verkehr. Volkswirtschaft.

Berliner Börse vom 5. Mai 1904.

(Mitaeteilt von der Bank für Handel und Industrie, Gießen.) Prioat-Diskont 3 Prozent.

Anfangs- u. Schlußkurse.

Oest. Kredit.... 201.40 201.00

Deutsche Bank . . . 216.60 216.50

Darmstädter Bank . . 137.75 137.00

Bochumer Guß . . . 192.00 192.75

Harpener Bergbau . . 197.30 197.30

Tendenz: Ruhig.

Uebertreibungen an der Börse. Ein Finanzblatt wirst angesichts der fortgesetzten Hausse in Hüttenaktien die Frage auf, ob sich die Erwartungen, die die kühn vorwärts stürmende Spekulation bezüglich der Tätigkeit des StahlwerkÄverbandes im Jnlande hegt, wohl erfüllen werden. Auf alle Fälle täte man gut, den Hausseeifer, wie er immer wieder hervortritt, etwas zu zügeln. Wenn die Direktion des Phönix beispielsweise erklärt, daß die Vergewaltigung durch den Stahlwerksverband für die Ge­sellschaft die Brachlegung ganzer Zweige des Betriebes und den Entgang von mehreren hunderttausend Mark bedeute, dann ist es doch der Gipfel der Unlogik, den Beitritt des Phönix zum Stahl­werksverband noch durch eine Hausse in Phönixaktien zu feiern. Kurzum, alle diese kleinen Uebertreibungen, in denen sich 'bie Börse gefällt, machen keinen guten Eindruck und müssen auf den unbefangenen Zuschauer peinlich wirken. Man gewinnt mehr und mehr den Eindruck, daß sich gewisse Kreise der Börse wieder überladen, und man kann bei der Einseitigkeit der Engagements­richtung nur wünschen, daß sich die Hoffnungen der Börse wirklich erfüllen.

Das Kohlenkontor. Allzu scharf macht schartig? Die Folgen des Vorgehens des Kohlenspndikats resp. des Kohlenkontors, zeigen sich in einer für letzteres recht bedenklichen Weise. Infolge des Preisaufschlages wenden sich namentlich süddeutsche Verbraucher, die bis jetzt Ruhrkohlen bezogen haben, an die Saarreviere und beziehen von dort ihren Bedarf. Auch englische Händler sind mit ihren billigeren Offerten willkommen.

Zur russischen Anleihe. Es ist nicht mehr zu be­zweifeln, daß die Hafeneinfahrt nach Port Arthur durch die Japaner gesperrt ist; damit haben sie einen neuen Erfolg zu verzeichnen. Wohl infolge der fortgesetzten Niederlagen der Russen sind auch die Verhandlungen über die russische Geldbeschaffung immer noch nicht abgeschlossen, ja es haben sich sogar neue Schwie­rigkeiten ergeben. Dies ist daraus zu schließen, daß der Parrser Bankier Hoskier neuerdings nach Petersburg gerufen.wurde. Jeden­falls will die russische Regierung mit der Gruppe, in deren Mittelpunkt das Comptoir Nationale d'EscomPte steht, nochmals unterhandeln.

Mainz, 30. April. D i e Weinversteigerung der hessischen Domanialverwaltung fand heute im Saale des Konzerthauses statt. Die Domäne brachte 72 Nummern fhalbstuck) 1901er Weine aus den Weingütern zu Oppenheim, Dienheim, Ludwigshöhe, Bodenheim, Nackenheim uud Nierstein zum Ausgebot. Vier Nummern wurden nicht zugeschlagen. Die erzielten Preise sind u. a. folgende: Weingut Oppenheim. Das Halbstück Oppen­heimer Schwabsburgerweg 370, 410, 350, 310, desgl. Sackträger 690, 700, 900, Dienheim ° Oppenheimer Sackträger und Gulden- morgen 470, desgl. Goldberg und Guldenmorqen 650, Ludwigs- Höher, Geyerscheid 510, Weingut Bodenheim. Das Halbstück Badenheimer Vordere Hüttstädt Portugieser weißgekeltert 280, 310, desgl. Oberwestrum und Brach 600, desgl. Oberwestrum 510 660, desgl. Westrum Pfaffenhöhlchen 650, 730, desgl. Hoch und Ebers­

burg 1070, beSgl. Heyer und Braunloch Riesling 1270, desgl. St. Alban und Hener Riesling 1310, deSgl. Heyer Riesling 1250, desgl. St. Alban Rießling 1310. Weingut Nackenheim. Tas Halbüück Nackenheimer Langer Tag 370, desgl. Unter-Notenberg -120, 540, desgl. Sommerwinn 720, 860, desgl. Engelsberg 750, 760, desgl. Unter-Roienberg 800, 940, 910, desgl. Over- Rotenberg 1040, 830, 860, 1240, desgl. Fenchelberg I 1000, desgl. Nheiuhohl 1180, desgl. Stiel 1250, desgl. Fenchelberg II Riesling 1710. Durchschnittspreis für ein Halbstück 1901er 709 Mark. Gesamlerlos für 68 Halbstück 84 240 Mark ohne Fäffer.

Meteorologische Beobachtungen der Station Gießen.

Mai 1904.

Baronreter auf 0° reduziert

Temperatur der Luft

Absolute

Teuchtiakeit 1

>

Relative Feuchtigkeit

Windrichtung

Windstärke 1

Welter

5.

gl»

749,7

13,2

6,5

57

W.

2

Sonnenschein

5.

95

747,6

10,4

7,3

76

still.

Heller Hnninel

6.

743,6

8,7

6,6

78

SE.

2

Sonnenschein

Höchst

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13,911 C.

Niedrigste

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5,1"0.

Gießener landwirtschaftlicher Wetterdienst

Voraussichtliche Witterung in Hessen für Samstag, den 7. Mai 1904: Windig, kühler, meist wolkig, zunächst Gewitterregen, später Regenschauer.

Näheres durch die Gießener Wetterkarte.

Kirchliche Nachrichten.

Evangelische Gemeinde.

chottesdienü.

In der Stadtktrche.

Rogate, Sonntag, den 8. Mai.

Vormittags 8 Uhr: Pfarrer Schwabe.

Zugleich Christenlehre für die Neukonfirmierten aus der Markusgemeinde.

Vormittags 97, Uhr: Pfarrer D. Schlosser.

Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die Matthäusgemeinde.

Pfarrer D. Schlosser.

Ju der Johanneskirche.

Vormittag? 8 Uhr: Pfarrer Euler.

Zugleich Christenlehre für die Neukonfirmierten aus der Lukasgemeinde.

Vormittags 9.7, Uhr: Pfarrer Dr. Naumann.

Vormittags 11 Uhr: Kindergottesdienst für die Johannes- gemeinde.

Pfarrer Dr. Naumann.

Nächstfolgenden Sonntag, nach allen Gottesdiensten Kollekte für die kirchliche Versorgung der evangelischen Glaubensgenossen im Ausland.

Himmelfahrtstag, den 12. Mai.

Ju der Stadtkirche.

Vormittags 91/, Uhr: Pfarrer Schwabe.

In der Johanneskirche.

Vormittags 9'/, Uhr: Pfarrer Dr. Naumann.

In der Friedhofskapclle.

Nachmittags 2 Uhr: Pfarrer Euler.

Katholische Gemeinde.

Samstag, den 7. Mai 190 4.

Nachmittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit zur hl. Beicht.

Sonntag, den 8. Mai 1904.

5..S onntaa nach O st e r n.

Vomrittags von 6 1L Uhr an: Gelegenheit zur heil. Beicht.

, um 7 Uhr: Die erste heil. Messe, vor und in derselben Alisteilung der heil. Kommunion.

, um 8 Uhr: Tie zweite heilige Messe.

um 9 7i Uhr: Hochamt mit Predigt.

Nachmittags um 2 7, Uhr: Christenlehre; darauf Andacht.

Dienstag und Freitag abend um 67, Uhr ist Mai-Andacht.

Israelitische Ncligionsgemeinde.

Hottesdienli in der Synagoge (Südankage).

Samstag, den 7. Mai 1904.

Vorabend: 7.30 Uhr.

Morgens: 8.30 Uhr.

Nachmittags 4 Uhr.

Schrifterkläruug.

Sabbathausgang 8.40 Uhr.

Kriefkasten der Redaktion.

(Anonyme Anfragen bleiben unberücksichtigt.)

H. K. L. Alles, was Sie wissen wollen, finden Sie in dein Ratgeber für Auswanderer und Stellensuchende im Ausland, herausgegeben von C. Krüger, Oberpostsekretär im Auslandsbureau I des Reichspostamts in Berlin, Preis 2 Mk. (Deutscher Verlag, Berlin S.-W. 11.)

S.-Wallenrod. Besten Dank für Ihre freundl. Bemühung.

Neueste Metd^nqeu.

Originaldrabtmeldungen des Gießener Anzeigers.

Berlin, 6. Mai. Die sozialistische Fraktion hat im Reichstage zur dritten Lesung des Etats eine Resolu­tion eingebracht, in welcher Maßnahmen zur Beseitigung der Uebelstände in den Gefängnissen gefordert werden.

München, 6. Mai. Franz von Lenbach ist ge st 0 r b e n.

Rom, 6. Mai. Es bestätigt sich, daß der ehemalige Minister Nasi, nachdem er seine Depots in Höhe von 200000 Lire bei der Bank von England erhoben hat, geflüchtet ist.

Nom, 6. Mai. Ter Papst empfing ungefähr 600 polnische Pilger unter der Führung von 7 polnischen Erzbischöfen und Bischöfen. Dem Papste wurde eine mit den Wappen Polens und Li t tauens geschmückte latest niscbc Huldigungsadresse überreicht, worin die Lage der P 0 l e n in Preußen und Rußland als h ö ch st tr au r i g geschildert wird, da sie arg bedrängt wären sowohl wegen ihrer katholischen Religion wie auch wegen ihrer polnischen Muttersprache. Der Papst erteilte den Pilgern seinen Segen und bezeichnete in seiner Antwort auf die Adresse die Polen, als armes und unglückliches Volk.

Vom Kriege.

London, 6. Mai. Tie heutigen Morgcnblätter veröffent­lichen ein Telegramm aus Petersburg, das noch der Bestätigung bedarf. Nach demselben soll eine zwcite Schlacht bei Chun- g i h v a l i e n g stattgesunden haben. 7000 Russen und 10 000 Japaner sollen teils tot oder verwundet sein. Der Rückzug der japanischen Armee soll flucht­artig gewesen sein. (Die Nachricht ist mit großer Vorsicht auf- zunehmcn. D. Red.)

Petersburg, 6. Mai. Es verlautet, der Zar werde am 12. Mai eine sensationelle Erklärung anläßlich der Truppen­schau erlassen. Es sei möglich, daß er bie Mobilisierung! der gesamten russischen Armee bekannt geben werde. Kuropatkin habe bei der Roten Kreuz-Gesellschaft Bettzeug für weitere tausend Betten gefordert. Tie Südwestbahn und die transkaukasische Bahn sind mit Samtätszugen ausgestattet. Die Mobilisierungs-Ordre für weitere vier Ar­mee-Korps ist angefertigt. Nach Meldungen aus Port Arthur haben Taucher festgestellt, daß durch die letzten Brander­angriffe der Hafeneingang nicht gesperrt worden ist. Die weiteren Versuche mit den neuen Unterseebooten sollen ausgezeichnete Resultate in bezug auf Steuerung und Manövrieren ergeben haben. Man bestätigt amtlich, daß das Geschwader des Admirals Togo sich in der Nacht vor Port Arthur befand und daß gleichzeitig das Geschwader des Admirals K a m i m u r a, bestehend aus 10 Kreuzern bei Wladiwostok gesehen worden fei. Ein weiteres Telegramm berichtet, daß noch (eine Gewißheit darüber besteht, ob der heftige Kanonen­donner, der bei Gensan aehört wurde, das Zeichen eines See­gefechtes war. Admiral Jessen ist mit vier Kreuzern und acht Torpedobooten in der Gegend von Gensan.

Paris, 6. Mai. ,,Herold" meldet aus Petersburg, unter der Bevölkerung mache sich eine pessimistische Stimmung geltend, da man glaubt, daß angesichts der Verluste die Trag­weite der S ch l a ch t amIaln dem Publikum verheimlicht werde. Tie Nachricht, ein Gefecht zwischen der japanischen Flotte und dem Wladiwostok-Geschwader fei int Gange, hat große Sensation hervor gerufen.

Telephonischer Kursbericht»

Frankfurt a. H., 6. Mai.

$72% Reichsanleihe . . 101.90 3% do. ... 89.85 37,°/o Konsole .... 102.00 3% do......90.20

37s% Hessen .... 100.15 37,% Oberhessen . . .. 4% Oesterr. Goldrente . . 101.65

4vIr% Oesterr. Silberrente 100 55

4% Ungar. Goldronte . . 99.70

4% Italien. Rente . . . 102.70 4% 56 Portugieser , . . 60.00 'M/ Portugiesen.....58.55

1% C. Türken ..... Türkenlose...... 1282.0

4% Grieoh. Monopol.-Anl. 45.50 4l/->% äussere Argentiner 42.80

3O/o Mexikaner .... 26 30 4%% Chinesen .... 86.05 Electric. Schuckert . . . 105.40 Nordd Lloyd . . . . 103 45

Kreditaktien . . «. , 201.20

Diskonto-Kommandit. . . 184 70 Darmstädter Bank . , . 137.75 Dresdener Bank .... 153.80 Berliner Handelsges. . 153 50

Oesterr. Staatsbahn . . . 137.80 Lombarden ..... 13.60 Gotthardhahn .... 191.

Laurahütte......241.50

Bochum ....... 192.25 Harpener......197.75

Tendenz: fest.

Frisch eingetroffen:

A -u» ä o (goldgelb). Frische Pfirsiche. Apfelsinen.

Carl Schwaab, Hofdelikatessenhandlung.

Telephon 265. 324 Seltersweg 23.

Bekanntmachung.

Der auf Mittwoch den 11. Mai 1904 fallende Krämer­markt (Himmclfahrtsmarkt) muß mit Rücksicht auf die Vor­bereitungen für das Sängerfest auf dem Brandplatz uud Kanzlei- bera abgehalten werden.

Gießen, den 6. Mai 1904. 4135

Grotzherzogliche Bürgermeisterei Gießen.

Mecum.

Bekanntmachung.

Montag den 9. d. MtS., nachmittags 6 Uhr, werden in der Noonstraße eine größere Anzahl von Ulmenftämmcheu, einige Akazienstämmchcn, ein Kastauienstamm uud erulge Haufen Abfallretfig öffentlich meistbietend versteigert.

Die Zusammenkunft ist in der Moltkestraße, am Eingang zur Roonstraße.

Gießen, den 6. Mai 1904. 4134

Grotzherzogliche 'uirgermeisterei Gießen.

Mecum.________

VevscrmMlung füv junge iliänner am Dieötag den 10. Mai, abends von 9-10 Uhr im Konfirmandensaal der Markusgemeinde

Kirchstraße Nr. 9. 02581

Vortrag

des Herrn Forstmeisters a. D. V0Ü Rothkirch aus Berlin über dasWeiße Kreuz" (Sittlichkeits fache).

Jeder junge Mann ist herzlich eingeladen. Eintritt frei.

An die

Wßmr Gkslyästslciiie!

Am 21.24. Mai d. Js. findet in Gießen ein Nationaler Gesangswettstreit statt, zu dem von Nah und Fern viele Fremde zur Teilnahme nach Gießen kommen werden. Erfahrungsgemäß haben neben den Gasthäusern und Restaurants auch sehr viele andere Geschäftsleute einen nennenswerten Nutzen aus derartigen Veranstaltungen. Um diesen zu fördern, laden wir die Geschäftsinhaber ein, in dem für den Gesangswettstreit erscheinenden stattlichen Festbuch Anzeigen zu erlassen, die zweifellos von Erfolg begleitet sein werden. Wir berechnen für die ganze Seite Mk. 20., für die halbe Mk. 12. und für die viertel Mk. 7.50. Das Buch erscheint in wenigstens 5000 Exemplaren.

Wir bitten, wer Anzeigen aufgeben will, dieselben bereit zu halten, da nur in den allernächsten Tagen noch solche eingeholt werden. Hochachtungsvoll

Der Pretz-Ausschutz.

Zur Entgegennahme von Inseraten für das Fest­buch des Nationalen Gesangswettstreits zu Gießen ist nur das Mitglied des Preßausschusscs, Herr Albin Klein, Verleger derGießener Neuesten Nachrichten" beauftragt und bitten wir die verehrliche Geschäftswelt, Gastwirte 2C., sich an denselben zu wenden. 4126

Der geschäftsführende Ansschnh.

Freibank.

Faselstierfleisch 50 Pfg. 14140

Spargel.

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Frische Eier per St. 5 Pkg., Siedeier 2 St. 11 Psg., Vogclsb. Landcicr St. 6 Pfg., sowie stets frische Bogclöb. Laudbnttcr empfiehlt 02591

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Bir. F. Baum,

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Mimler UllUsmitstmt Wes.

Samstag den 7. Mai 1904, abends 9 Uhr, im Neuen Saalbau (Steins Garten):

Erste Ges^nitprobe

der nereimgtell GesmPerme.

4i3i Franz Bauer.