Ausgabe 
6.4.1904 Erstes Blatt
 
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Pndel und Verkehr. Volkswirtschaft.

Berliner Börse vom 5. April 1904.

Mtgeterlt von der Bank für Handel und Industrie, Dietzen.)

Die feste Stimmung, in der die Börse am letzten Samstag sscl»tzr, hielt auch heute noch an und waren wiederrnn Eisenaktien i- Kohlenwerte, wie vor allem ausländische Renten besonders ft gefragt. Bankaktien fügten sich der allgemeinen Tendenz iri eröffneten teilweise wesentlich über den letzten Schlußkurs. In ,vatikanischen Werten vollzogen sich geringe Umsätze, auf dem-

Niveau des letzten Börsentages und von Bahnen zeigten 5fn:iee Henribahn eine nicht unbedeutende Steigenmg Nach vor- ittr^ehender weiterer Aufwärtsbewegung trat auf allen Märkten >ln unerheblicher Rückgang ein, der wohl lediglich auf leicht ab- ^iwächte Kurse der westlichen Börsenplätze, namentlich Paris, ri Der Markt infolge der außerordentlich rapiden Steiger'.inq «ras überfättigt zu 'fein scheint, zurückzuführen fein dürfte. Im *- eimeinen war die Stimmung heute eine recht zuversichtlichere, «nie am besten die enorm feste Haltung des Kassaindustriemarktes k4 L

Privat-Diskont 3 7/e Prozent.

Anfangs- u. Schlußkurse.

Oeft Kredit .... 205.30 204.50

Deutsche Bank . . . 217.30 216.90

Darmstädter Bank . . 136.70 136.90

Bochumer Guß . . . 192.50 192.00

Harpener Bergbau . . 197.10 196.62

Tendenz: Schwächer.

«ank für Handel und Industrie (Darmstädter Bank.) eigener Drahlbericht.) Die heute unter dem Vorsitze des irbennerats Michel (Mainz) abgehaltene Genera lversamm- !nnp erteilte einstimmig Decharge für die Geschäftsleitung 1903 mb letzte die Dividende, wie vom Aufsichtsrat und Direktion vor- M-igen, auf 6% fest.

-Dom ttohleukoutor. Jungst fand in F r anksur t unter Seititrng des Direktors DebHardt vom Kohlenkontor Mannheim eine Kaiammlung der Frankfurter Kohlenhändler statt, die ein Hafen- ^^uger haben. Eingeladen waren auch einige Offenbacher, Wi.adener und Mainzer Firmen. Letztere streben eine Ein- lau K s g e n o s f e n s ch a f t an, und kaufen gemeinsam vom Kohlen- lMsi.. Diese Einkaufsgenoffenschaft will tm nächsten Jahr auch rne -rinheitliche Derkaufsgenoffenschaft bilden. Was Frankfurt an- itlaiW, so haben die wenigen Hafenhändler, 'rote die ^Frkf. Ztg/ ItreiHt, das Alleinverkaufsrecht in der Hand, abgesehen vom -Werikontor. Dieses will int allgemeinen Abnehmer von 100 ' loroil lwaqen und darüber allein beliefern. Die Hafenhändler siMir Abnehmer unter 100 Doppelwagen und solche Verbraucher ttiierjn, die vom Kohlenkontor nicht kaufen wollen oder können. Mcrbem wird das ganze Absatzfeld in Bezirke eingeteilt, und in tci emzelnen Bezirken werden wiederum für den kleineren Groß- irnkE einzelne und zwar beim Kohlenkontor bereits betelligte Mdber gesetzt, die alsdann den Kleinkonsumenten auf den ohnehin iion -,ohen Kohlenkontorpreis beliebige Preisforderungen stellen

Somtt ist ein Monopol geschaffen, wie es schlimmer raid ! gedacht werden kann. Einkaufsgenossenschaften können ayniienen schwer ankämpfen, nur das Gesetz kann helfen. Die UHn'en Händler schweigen, weil sie einstweilen selbst den größten --..'Nn von diesen Maßnahmen haben. Es wäre aber Pflicht eines I--! :-elbstverbrauchers, sich sowett als möglich vom Kohlenkontor uarbhtingig zu machen.

'' Die Selbständigkeit des deutschen GctreidehandelS. 2mch:öas Inkrafttreten des deutsch-niederländischen Getreidevertrags sti l'c reideabschlüffe zwischen deutschen Importeuren einerseits und Jirpfri euren von Südrußland, Rumänien, Serbien, Bulgarien, der taropajitoen und asiatischen Türkei ist das Londoner Schiedsgericht - n^ei Utroft gesetzt. Damit sind mancherlei Unzuträglichkeiten im Wf? n Getreideverkehr befestigt, namentlich war die Anrufung ^thiedsgerichts in London schon allein wegen der weiten Ent- ' atmunn mit Schwierigkeiten verbunden. Das Londoner ist nun t !.<as deutsche Schiedsgericht ersetzt worden. Schiedsgerichts- p lltze rnurben Berlin, Bremen, Hamburg, Mannheim, und als sich e rtngiijräer Teil der holländischen Getreidehändler der deutschen ' ^nnng anschloß, auch Rotterdam ausersehen. Trotzdem scheint i n rnii:,ien holländischen Kreisen gegen den neuen Vertrag aus klein- l r<xn Motiven opponiert zu werden, namentlich behaupten die 2llWMamer, es tömre nicht von einem deutsch-niederländffchen - uatraji gesprochen werden. Doch ist dies ohne weitere Bedeutung.

- Zu deu Petroleum-Trauöakttoueu. Die Deutsche Bank y oll ntty der91. Fr. Pr.^ die Optio aus die Aktien der Etoile 9 «firnot ine im Betrage von 8 Millionen Lei ausgeubt und den ( Segen wert der Ungarischen Bank für Industrie und Handel in 7-f'Wbeitton überwiesen. In Böhmen und Nieder-Oesterreich soll 1*t:ane große Petroleum-Rafftnerie errichtet werden, ferner sollen n nraler: Petroleum-Raffinerien in Galizien, Siebenbürgen und Ober- u ittyrr errichtet werden.

Märkte.

I Bletcheubach, 5. April. Der Qstermarkt war mit t :cfa'2unen, besonders mit Ferkeln, gut befahren. Der Verkauf war a iurno:.dentlich rege, die Preise trotz der hohen Kartoffelpreise recht b s^thch. Das Paar 10 Wochen alte Ferkel kostete 4045 Mk.; 6-i-l Ldchen alte Ferkel zu 2430 Mk. sanden raschen Absatz.

Die Preise für fette Schweine bewegen sich immer noch zwischen 4748. Der Krämermarkt war unbedeutend.

Meteorologische Beobachtungen

_________der Station Gie6en.

April 1904.

Barometer auf 0° reduziert

Temperatur der Luft

Absolute Feuchtigkeit

Relative Felichtigkett

Windrichtung

Windstärke I

Wetter

5. 2

749,7

+ 8,5

6,1

74

sw.

4

Bed. Himmel

5. 9"

748,2

4- 6,8

7,0

94

SW.

4

Regen

6. 7a

745,7

+ 8,3

7,2

88

SW.

2

Bed. Himmel

f'öcf

'te Ten

iperatir

r am

4.-5.

März

= 4

8,5 C.

Niedrigste

-

4.-5.

tt

= 4

1,5-0.

Gießener landwirtschaftlicher Wetterdienst

Borauösichtliche Witterung in Oberheffen für Donnerstag, Öen 7. April 1904. Starkwindtg, zeitweise stürmisch, kühler, zeitweise heiter, Regenschauer.

Näheres durch die Gießener Wetterkarte. lüödifntlidif Ilfbrrlidifbft (tobrsfäUr inhn$TnMl>Meii

12. Woche. Vom 13. bis 19. März 1904.

Einwohnerzahl: angenommen zu 27 500 iinkl. 1600 Mann Militär).

Sterblichkeitsziffer: 9,45 nach Abzug von 1 Ortsfremden: 7,56 7.

v Klammern gesetzten Ziffern geben an, wie viel

der Todesfälle m der betreffenden Krankheit auf von mrswärts nach Gießen gebrachte Krattke kommen.

_ , Kinder

Gs starben an: Zusammen: Erwachsene: im vom

_ , 1. Lebensjahr: 2.15. Jahr

Lebensschwache 2 (1) 2 (1) __

Tuberkulose der

Lungen 1 i

Knochenmark-Ent­

zündung 1 i

Magenkatarrh I i _

üumma:

5(1)

-

3(1) 2

Schisssnachrichlen.

Norddeutscher Lloyd.

In Gießen vertreten durch Carl LooS, Kirchenplah.

Bremen, 5. April. (Per transatlantischen Telegraph.) Der Doppelschrauben - PoftdampferPrinzeß Alice", Kapitän G. Bolte, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, ist am 2. April 9 Uhr morgens wohlbehalten in Newyork angekommen.

Bremen, 5. April. (Per transatlantischen Telegraph.) Ter Doppelschrauben-PostdampferChemnitz", Kapitän I. Jantzen vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, ist am 3. April 7 Uhr morgen?, wohlbehalten in Baltimore angekommen.

Ratten . Man glaubt, die Tibetaner würden sich auf die Gyangtse-Straße zurückziehen.

^..London, 6. Avril.Daily Mail" meldet aus Koke: Mährend des Aufenthaltes eines Militärzuges verließen mehrere Soldaten die Wagen, um sich zu ergehen. Einer kehrte betrunken zurück und cs kam zu einem Wortwechsel mit einem Offizier, welchen der Soldat beschimpfte worauf der erstere ihn mit dem Säbel niederschlug'

Madrid, 6. April. Der König traf in Barzelona ein. Die Preffe erinnert die Catalonicr daran, daß der König die Gefühle der Zuneigung aller Spanier für Catalonien ver> körpert und daher irgendwelche unliebsame Kundgebungen das übrige Spanien verletzen müßte.

Nom, 6. April. Daß französische Geschwader, welches am 27. dS. in Neapel eintrifft, um den Präsidenten Loubet abzuholen, besteht aus 6 Schlachtschiffen der l. Klaffe, 4 erstklassigen Kreuzern, einem geschützten Kreuzer 2. Klaffe, zwei geschützten Kreuzern dritter Klaffe und 6 Torpedojägern. Der Präsident schifft sich auf dem Panzer Marseille in Neapel ein, von wo da§ Geschwader nach Genua abgeht.

L. Petersburg, 6. April. Ein hochgestellter russischer Militär hat dein Zaren ein Schriftstück überreicht, worin ausgeführt wird, Rußland müsse seine Auf- inerksamkeit auf seine inneren Verhältnisse konzentrieren, nicht auf Ostasicn. Die Mandschurei sei für Rußland wertlos. Rußland müsse sie nach dem Kriege, der für Rußland glücklich verlaufen werde, doch an China zurück­geben und die Eisenbahn an Amerika verkaufen oder sie einem internationalen Konsortium überlasten. Ruß­land brauche dann keine starke Flotte im Osten zu halten. Diese Denkschrift ist allen Ministern übergeben worden. Graf LambSdorf bringt ihr besondere? Interesse entgegen.

Shanghai, 6. April. Ein japanischer Kvvrespondenr erklärte, daß die Japaner ihren Feldzugs Plan ge­ändert hätten, weil derselbe den Russen von einem japa­nischen Offizier, welcher demnächst zur Aburteilung gelangt, verraten worden sei. Tie Japaner erhielten die Ge­wißheit des Verrats, als sie feststellten, daß die Bucht, in welcher die Truppen landen wollten, von den Russen unterminiert worden war. Diese Entdeckung veranlaßte einen großen Skandal. Man sei in Jüpan bemüht, die Sache tot zu schweigen. Tie Russen scheinen große Geldsummen aufgewendet zu haben, um die Operations­pläne zu erhalten. Eine große Summe soll ausgeworfen worden sein, um eine japanische Generalstabskarte zu er­halten.

Tokio, 6. April. In der Nacht zerstörten die Japaner unweit Yokohama eine orthodoxe russische Kirche. Die Divisionen von Tokio und Osaka, welche un­längst mobilisiert worden sind, sollen, wie verlautet, dazu bestimmt sein, Port Arthur zu belagern.

Neueste Meldungen.

Originaldrahtmeldungen des Gießener Anzeigers.

Berlin, 6. April. LautGermania sandte der Kaiser von Neapel aus ein Telegramm an den Papst, worin er seinem Bedauern Ausdruck gibt, nicht nach Nom kommen und den Papst begrüßen zu können. Tie Mittelmeerreise sei nur aus Gesundheitsrücksichten von ihm angetreten und daher müßte er Rom fern bleiben.

Hamburg, 6. April. Der Schriftsteller, Leutnant der Reserve, ©reinen wurde unter dem Verdacht von Vergehen, die denjenigen DippoldS ähneln, verhaftet. Greinev ist verheiratet und unterhielt mit der in Berlin wohnenden Mutter des Knaben, an dem er sich verging, ein Verhältnis. (Vgl. Vermischtes.)

Karlsruhe, 6. April. Die Fürstin Sophie zur Lippe, die verwitwete Gemahlin des Fürsten Waldemar zur Lippe, geborene Prinzestin von Baden und Kusine de§ Groß- herzogS von Baden ist heute früh im Alter von 70 Jahren hier gestorben.

London, 6. Aprck. Ter Vizekönig von Indien tele­graphiert: Tie Rekognoszierungen am 2. April haben sist- gestellt, daß 2000 Tib etaner die Gyan g t se-straß e bei Hram versperrt, jetzt aber auf die Nachricht von der Niederlage bei Guru sich auf Kolatse zurückgezogen

Telephonischer Kursbericht.

Frankfurt a. M 372% Reicheanleihe . . 101.90 3% do. ... 90.55 37,% Konsole .... 101.90 3% do. 90.70 372% Heesen .... 100.30 3%-6 Oberheeeen

4% Oeeterr. Goldrente . . 101.80 4x,b% Oeeterr. Silberrente 100.60 4?o Ungar. Goldrente . . 99.90 4°/o Italien. Rente . . . 103.00

47,96 Portugiesen » . . 60.10 3°/- Portugiesen. .... 59.30 1% C. Türken .... Türkenlose 127.80 4% Griech. Monopol.-AnL 43.80 47,% äueeere Argentiner.

m 6. April.

3% Mexikaner .... 26.45 472% Chinesen .... 87.45

Electric. Sch ackert . . . 104.30 Nordd Lloyd . . . . 105.90

Kreditaktien 204.90 Diskonto-Kommandit. . . 184£0 Darmstadter Bank . . . 135.40 Dresdener Bank .... 148.00 Berliner Handelsgee. . . 153.25 Oesterr. Staate bahn . . . 136.00 Lombarden 14.20 Gotthardbahn 192.50 Laurahütte ..... 238J5O Bochum ..... 191.00

Harpener 198J0 Tendenz: still.

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Bekanntmachung.

:.n Stelle des zurückgetretenen Wiegers an der Laftroage am N > t erior, Christian Wcidig, wurde heule Philipp Mickel al isiSivtflet verpflichtet.

N etzen, den 6. April 1904. 3226

Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.

___Mecum.____

WdmbcikWe> MMmm

Kießev, Südaukage 7.

M:rl5egtmt des Unterrichts in allen weiblichen Harrd- ai Wien, sowie Krrnftarbeiterr, Brandmalerei und Schnitzerei u. s. w. 3207

müssen, woselbst sich nunmehr auch mein Stadtkoutor

beiM«. 3081

Äug. Gabriel jr.

Auhaber der Lahukatt- nnd Marmor-Industrie.

HekepVou: ZSobauug Zlr. 88, Werst Ar. 84.

Montag den II, April 1904.

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