und der religiösen Freiheit. Man droht
Gießen, Fr. Schmidt, T.-V. Marburg, und Jakob Frey,
des katholischen Protektorats im Orient. Frankreich verdankt sein Ansehen seiner materiellen Macht und den Ideen der Menschlichkeit und Gerechtigkeit, womit c8 sich regiert und die ihm die Achtung der Welt verschaffen. Deshalb kiffen mir unS durch keine Drohung unter daS römische Joch beugen. ,DaS Parlament*, so endet LombeS, „könne noch vor Neujahr neben dem Budget auch daS Militärgeseh und die Reform der Einkommensteuer erledigen. Alsdann werde er sofort nachdrücklich die Diskussion über die Trennung deS Staats und der Kirche verlangen.
Paris, 3. Sept. Die hiesige Ausgabe des New Pork verald berichtet, daß ein Mordversuch gegen den Sultan in Konstantinopel verübt sei; einer Person des ottomanischen HoseS, die sich in der Schweiz aufhält, sei !diese Nachricht zugegangen. Ein Albanese habe auf den Sultan geschossen, die Kugel sei aber an dem Panzer, den der Sultan stets trage, abgeprallt.
T.-V. Klein-Linden, mit je 28*/,, 15. Jakob Lippert, T.-V. Butzbach, Hch. Krämer, T.-V. Butzbach, und Emil Michel, M.-T.-V. Rodheim a. d. B., mit 28, 16. Wilh. Frank, T.-V. Lollar, und AlsonS Volkheimer, T.-V. Nidda, mit je 27i/f, 17. Wilh. Eichelmann, T.-V. Bad-Nauheim, Wilh. Ruppel, T.-V. Butzbach, und Joh. Jost Keßler, T.-V. Marbach, mit je 27, 18. Ed. Heyer, T.-V. Krofdorf, PH. Hörr, T.-V. LaunSbach, Jak. Stcinmüller, M.-T.-V. Rodheim a. d. Bieber, Karl Reh, M.-T.-V. Rodheim a. d. B., Hch. Wagner, T.-V. Großen-Linden, Ferd. Hain, T.-V. Friedberg, und HironymuS Kraft, T.-V. Lauterbach, mit je 26%, 19. Hch. Hamel, T.-V. Gießen, Carl Wenzel, T.-V. Gießen, Carl Germer, T.-V. Heuchelheim, und Guido Jhringer, T.-V. Alsfeld, mit je 26, 20. Jak. Becker, M.-T.-V. Gießen, und Job. Rausch, T.-V. Lauterbach, mit je 25»/,, 21. Ludwig Lenz, M.-T.-V. Gießen, W. Weigel, T.-V. Lich, R. Zimmer, T.-V. Lich, und August Seling, T.-V. Lauterbach mit je 25, 22. Hch. Weil, M.-T.-V. Rodhcim a. Bieber, Hch. Hahn, T.-V^ Schlitz, und Hch. Ernst, T.-V. Anspach, mit je 24 l/„ 23. Carl Schad, T.-V. Butzbach, L. Schimmel, T.-V. Klein- Linden, F. Schmitz, T.-V. Wetzlar, und C. Müller, T.-V. Riederwöllsladt, mit je 24, 24. W. Heyer, T.-V. Krofdorf, Leop. Köhler, T.V. Friedberg, G. Häuser, T.-V. Butzbach, Hch. Bierau, T.-D. Lollar, und Ludw. Zecher L, T.-V. Staufenberg, mit je 23 */,, 25. Wilh. Heß, T.-V. Niederwöllstadt, Fr. Jung, T.-V. Kleinlinden, Rob. Kähler, T.-V. Wetzlar, Carl Spamer, T.-V. Schotten, und K. Schneider, T.-V. Wetzlar, mit je 23, 26. H. Hahn, T.-V. Gr.-Buseck, W. Leib, T.-V. Krofdorf, JohS. Rösser, T.-V. Marburg, und Th. Hahn, T.-V. Obermörlen, mit je 22 l/1# 27. Wilh. Busches, T.-V. Anspach, Adam MöbuS, T.-V. Butzbach, Wilh. Phöt, M.-T.-V. Gießen, Fritz Wenzel, M.-T.-V. Gießen, Wilh. Schmidt II., M.-T.-V., Rodheim a. B., und Georg Heller, T.-V. Leihgestern, mit je 22, 23. Georg Fischer, T.-V. Bad-Nauheim, Ludw. Löwe, T.-V. Marburg, Friedr. Knapp, T.-V. Kleinlinden, und Berthold Hofmann, T.-G, Usingen, mit je 21 '/„ 29. Hch. Becker, T.-V. Bad- Nauheim, W. Weiß, T.-V. Gr.-Linden, W. Weiß, M.-T.-V. (Hießen, und Georg Kling, T.-V. Wetzlar, mit je 21, 30. Georg Kaletsch, T.-V. Kleinlinden, 20 */„ 31. Preis Albert Bötz, M.-T.-V. Gießen, Wilh. Heß, T.-V. Gießen, unb I. Bamberger, T.-V. Ockershausen, mit je 20 Punkten.
Aus Stadt und Land.
Gießen, den 5. September 1904.
— Militärisches. DaS 1. Bataillon der 115er, welches hier in Quartier liegt, hatte am SamStag bei Großen- buseck-Beucrn Scharffchießen, daS 3. Bataillon ist am SamStag in Watzenborn-Steinberg eingetroffen. Heute früh rüefte die
Ausland.
Pari«, 4. Sept. Ministerpräsident Combc 8 ist heute in Auxerre eingetroffen, um an der Einweihung der neuen Stadthalle teilzunehmen. Beim Empfang der Behörden fehlte die katholische Geistlichkeit. Nachmittag« wohnte Combes einem Bankett bei. Er hielt eine Rede, in der er folgendes ausführte: Unsere Politik hat da« einzige und letzte Ziel, die weltliche Gesellschaft der Republik von jeder Abhängigkeit in kirchlichen Dingen zu befreien. Die Kurie bat das Konkordat zerrissen, und mir persönlich liegt die Absicht fern, eS wieder zusammen zu flicken. DaS wäre verlorene Zeit und falsches Spiel gegenüber den Republikanern. Unsere Republik wird sich von der Kirche trennen
taft des Staates oder tar Selbstverwaltungs- : unb, hängt von den Verhältnissen in den ein»
nach beiderseitigem Uebereinkommen. DaS ist eine Ehe- jcheidung auS gegenseitiger Abneigung mit der ernsten Unterlage, daß eS sich um eine Verschiedenheit der radikalsten Grundsätze handelt. Unsere republikanisch^ Vartci wird der Trennung zustimmen im Sinne deS sozialen Frieden« und der religiösen Freihett. Man droht un« mit Entziehung
DntitH'ben und ähnlichen Strömungen frei zu halten, ..
cv/5 Pnscmen zufaminenz»se-en, »eiche teils durch die Negier- • vx} teils durch S^kb-veNVattungskdrper, teils durch die Lehrer- i ge.oählr werden. JXe Schaffung eines besonderen Unter' ndtf*mrnb' riHiri ft wünschenswert. Zweckmäßigerweise sind ■-Af cefaM'iftrTT mltbm ftnallichen Organen aufzuerlegen, welche n --S Eerwaltun^sausgaben b-streiten. Inwieweit
»issern fehlen. Schähungen gehen bit zu 60000 Mann stit dem 34 '’iirnil wovon auf icbe t^itr die Hälfte entfallen würde
‘ (fV verleit.' Knropatkin vrTMrre seinem Stabe gegen- sein 3nvd, den Vormarsch der Japaner nord- roärr-5 aus^uhalten sei erzielt. Ader tetzt In e« int- erläßlich. Vruktan zu erreichen, und, sell>st wenn dte hocke Arat^ dabei geopfert würde, sid> den Wog durch den Fnnd zu »--ahnen.
Port Arthur.
Pari«. 8. Sept. Au« Petersburg wird gemeldet, die ^rhl der von heu Japanern auf der Tiger Halbinsel bei Port Arthur gelandeten Truppen sei bedeu- tettb. CVmcral Stössel, der in den letzten Xanert den Itschanbügel wieder eroberte, hofft dte japa- nifcbe IlrnfassungsNttie noch mt einer anderen wichtigen Stelle w burd^n'Aen. Tie Besetzung der Tisnchalbmsel durch Japaner mar Veranlassung, da^; tbie un Hafen ein- geschlossenen, schwerbedirobten Kriegsschiffe gestern wiederum au«zu fahren versuchten, aber em Mißgeschick des Minen snchendeii Zbriegsschiffs „Draganll Vereitelte das Vorhaben
Sachalin.
Paris 8 Sept. Die nur von russischer Miliz (ehemaligen Sträflingen) verteidigte Insel Sachalin ist von einer tapanischen Division von der 6ce her bedroht. General Linnewitsch sah sich genötigt, dorthin Truppen zu senden. Der Verlwst S^ichalinS wurde eine ernste Gefahr für Wladiwostok bedeuten.
Für Auszeichnung vor dem Feinde tcnnSen zu Generalleutnants befördert: die ^neralmajore Alerejew, der Kornmandeur der 5. ostsibirischen Schützendivision v. Renn en kamp f, Gern gro ß und v. Fock. Generalleutnant Lene witsch wuiLe für seine Auszeicl> rnmg int Dienste umt (Senenil der Infanterie befördert. Der Kaiser verlieh ferner dem Generalmajor M t S- tschenko einen mit Brillanten geschmückten Goldsäbel mit der Inschrift: Für Tapftrkeit bei Zurückscküagmig der Art- griffe der Japaner am 23., 26. imd 27. Juli.
Vermifdyte*»
* Rheine, 3. Sept. Bauarbeiter fanden gestern in der Abortgrube eines Neubaues die Leiche des invaliden Arbeiters Tautz aus Goldbach. Da die von ihm gestern, erhobene Invalidenrente fehlte, vermutet man einen Raubmord. 4
* Dresden, 3. Sept. Bei einem' Brand, der heute mittag in der Elisen straffe ausbrach, sind zwei Kinder ums Leben gekommen.
* Hechingen, 4. Sept. In Carlsthal bei Haigerloch wurde gestern nacht in elfter Fabrik ein Einbruch verübt und der Nachtwächter ermordet. Der Täter ist entkommen.
* München, 4. Sept. Gestern nachmittag wurde im Walde von Mittersendling eine 25 Jahve alte Frauens- lerson ermordet aufgefunden. Bon dem Täter fehlt ebe Spur.
♦ Kopenhagen, 4. Sept. Der dramatische S ch r i f t st e l l e r Gu st a v E s ma n n ist heute nachmittag mit seiner Geliebten, Frl. Hammerich, im Zentralhotel, wo Esmann seit längerer Zeit wohnte, erschos- s e n aufgefunden worden. Esman war tot, während seine Geliebte sterbend ins städtische Krankenhaus übergeführt wurde. ’
♦ Schaffhausen, 4. Sept. Der .Hauptmann Dr. med. Otto Rahm . der sich dienstlich am Gotthard aufhrelt, ist mit seinem Pferd in eine Gletscherspalte gestürzt und ums Leben gekommen.
* Wien, 4. Sopt. Gestern abend erschaff sich der, Mvokat Dr. Ludwig Herz. Herz bdfand sich in glänzenden materiellen Verl>ältnifsen, er verübte die Tat wegen häuslicher Zerwürfnisse.
f Bozen, 4. Sept. Heute fand hier die 35. Generalversammlung des deutschen und österreicht- chen AlpenvereinS statt. Die Teilnehmer der Ber- ammlung wurden von den Vertretern der Stadt und der Regierung begrüßt. Bei dem Festmahle brachte Zentrwpra- ibent Jpsen Trinksprüche auf Kaiser Fran^ Joief unv >raper Wilhelm aus. An beide .Herrscher wurden HulütgunMele-^ gramme abgcsandt. Die nächste Generalbersammlung stndet n\ Bamberg statt. . .. • . .
* tR tret) ort, 5. Sept. Eine Mietkaserne in bet; Attornystraße ist abgebrannt, kvober es v ter Z-ehn Tote unb Manzrg Detletzie gab. Die PerunMckten fwbj alle russische Juden. Tie Katastrophe ist darauf zurü» zuführen, baß bas Lxws im Umbau war und daher ine. Jeuernotreitern zn.rzeit beseitigt waren.
* St. LoniS, 3. Sept. Set einem Zus ammenstoß, von Straßenbahnwagen mit einem Etsenbahtzuge an einer, StraßenKeuzung wurden sieben Personen getötet und 25 verletzt. m——.
Arbetterbewequng
Mainz, 3. Sept. Heute haben sämtliche organisierten Käser auf 14 Seine gekündigt, nachdem die seit einigen Tagen qopflo - aenen Verhandlungeil mit ihren Prinzipalen ohne den gewünschten. Erlola qeblieben sind. Somit wird in 14 Tagen der allge- >n ei ne Küser°AuSstand eintreten, daS ist fftr den W e in ■ handel zur jetzigen Zeit deS Herb st versandtes und in Anbetracht der bevorsteheliden Arbeiten zur Bergung der reichen Weinernte von kolossaler Tragweite. Der Welnhändler-Ber- banb wird am Montag in einer allgemeinen Versammlung zur Kündigung Stellwig nehmen. __ ____________
Sport.
Gießen, 5. Sopt. Ein großes Rad- und Motor- fahren sand am gestrigen Sonntag nachmittag 3*/s Unr aus dem Spvrtplatz an der Hardt statt. $1113 nach 3 Uhr sammelte sich am Sppttpkatz eine große Volksmenge imter der besonders das Militär stark v«treten war. Die 'Zahl der Wettfahrer war groß. ,1. DaS EröfslrungSrenu en, 2000 Meter —J 5 Runden — war für alle Herrenfahrcr lüjm. Im L Borlauf siegten: Rothstein-Tavmstadt in 1 Mm. 23 Sek, SEner-Franhurt lM^'storfahror Hessens) in 1 Mn. 24 Sek. und ^kobr-Marburch in 1 Miu. 241/2 Sek. ; im 2 Vorlauf: G^WnllEg m 1 Min. 101/ß sä.. VvauwElhorftld 1 Mill. 10% Sek. Uild Deick^Frank- furt 1 <Miu. 10 dreirünftel Sok. Im später folgenden En t s che id- uugslanf zum E r ö f fn un g S f a hren erhielt bat Preis (Gemälde von Tumaun „die Parzon'0 Anton Rothftein- Tarmstabt in 2 Min. 58% Sek., beit 2. "Lrois G 5 r v - Weilburg in 2 Miu. 58breiftmstel Sek., den 3. Preis Schaffner-Frcmk- furt in 2 Mm. 59 Sok. — 2.'Motvrfahren, 10000 Mttcr
Aerlrekerlag
des Auvguattonalliöeralen Verbandes.
Leipzig, 3. Sc;st.
D« Vertrotcrtag. welchem von der ttationalliböralon Reiä>s- masftakriou Dr. DöUarr-Verlin bciwvhnte, beschäftigte fith unter bera Voriike des Dr. SermGim Fischer-Köln gestern in der Hauptsache mit organisatorischen und intern en JScretnö* fragen. Der vörsi-aide erstattete den Jahresbericht, cu8 ban u entnehmen ist. taff dem Verbände 48 Vereine nnt rund 9000 Mitgliedern angehören. Tie Bewegung für die Ausbreitimq de-5 VerbantaS, sowie für die Belebung des jungnationalen Liberatts muS ist als eine sehr anregende bezeichuet. Wegen der Ablage der für den 19. Juni nach Franksutt a. M. angaetzt gei^ieneu Versammlung, welcta Stellung zu dem bekannten prruvsicdeu Schulatttrag nehmen sollte, nahm der Vorsidarta Gelegenheit zu irr Erklärung, daß veränderte Gesichtspunkte ein getreten feien, .roricbe den Vorstand veranlaß hätten, eine nochmalige Anfrage bei den Vereinen herbeizuftrhron. Nach dem Ausfall derselbeti bade sich eine Zweidttttel-Majorität für die Tagung Nicht er-, Ttben. Erne Augenblicksgefahr habe auch nickt vorgelegen. Tor B^ckftrß des Berliner Vereins, eventuell mit ber oniial- de rn 0 kratic -nfaiumenzugeben, lvird durch den Voriltzeuden bedauernd erwähnt. Dr. MarwitaBerlin erklätte. taff man über den Mannheimer De^ckluß, welcher ein solches Zusammengehen verbiete, in Berlin nicht genügend informiert gewesen sei. Nach Erstattung des Kaffenberickts, welcher ergibt, daß ein Fehlbetrag zu decken ist, werden weitere interne Angelegenheiten erledigt.
Leipzig, 4. Gept.
Unter zahlreicher Beteiligung trat heute vormittag die öffentliche Bertteterverfammlung zu ihrem dem iungH6eraIen Ichulprogramm gewünneten Beratungen zusammen, xtr Tagung war eine Feier am Leipziger Bismarck-Denkmal vorauf- gegangen, bei der Llsseflor Dr. Poensgen-Berlm die Festrede Sielt und namens des Reicks verband es einen Kranz nieder- legte. Hierauf sprach Lehrer Döhler- Zweibrücken Über „Richt- liraen für ein iungliberaleS Schulprogramni".
Ter zweite Redner zu diesem Thema war Rechtsanwalt Dr. Falk-Köln. Er emMehlt die Annahme folgender Resolu
tion:
„Tie al lgem ein e V0l ksschu l e ist eine weltliche Ein-
eine allen Bekenntmffen gemeinsame Sämle ^i mu l t an- zum erstenmale zum Brigadecxerzteren aus baS Gelände bet schule). Dem Religionsunterricht, der im Auftrage unb unter I Steinbach.
Aufsickt des Staates erteilt nnrb, ist im Lehrplan m gebühren- — DünSberg-Turnen. Mit dem Ertrazilg der
am gestrigen ^Sonntag früh ft.hren ca. 200 satze der GewifieuSftnhett dürfen ine shnber gegen den Willen j J V? A___.. J -i
der Wern zur Teilnahme am Religionsunterrichte Turner nach Bieber. Dem Unwetter trotzend, ging cS nut nicht angehalten werden. .Tie Schulaufsicht muß!frischem Mut den steilen Berg l^nan, unb mit nur geringer durch Staatsbeamte nn H anvt a m^t ausgeübt werden: Verspätung könnte um 11 Uhr,-,»nachdem der Gauturnwart mlL-Tk.1 T'Fachmänner ein Will-Wetzlar 141 Turner zu 6 Riegen eingeteilt hatte, daß gestellt werden. Gründliche Vorbildung unb cmgemeuene 23e*j „ /., „ „ , ö . ? hC. v O3 _
fofirong müssen dem Lehrer die notwendige geistige unb wirt-1 volkstümliche Wetturnen beginnen. Zuvor begrünte i ei Vor- fchaftlicke Unabhängigkeit sichern." sitzende der Gießener Turncrschaft die au5 dem Gau Hessen
Tr. P0en sgen - Berlin emyftohlt im Verein mit Redakteur I erschienenen Turner unb gab der Freude Ausdruck, daß auch Drües-^ft^ fvlgentan A^^g a^^ehmen: k § 4. DünSbergturnen so zahlreiche Teilnehmer gefunden
,FDr Zweck der Volksschule besteht barm, bie heran- H K t J- <rllt.„ovr^A
wachsende Bevölkerung für den Kamps ums Tasein auszurüsten, I babe, dazu bemerkend, daß die ^urneischast Gieren kein sie zur Ausübung ihrer siaatsbüraorlicken Pflichten und Rechte! sinanzielles Opfer seither gescheut und nur auS idealen und zur Teilnahme an unserer Kultur zu befähigen. Dieser I Gründen die Pflege deS volkstümlichen TurnenS im Gau KÄ “(SÄ 6e^n im Auge qehnbt habe. Er wünschte somit nuch der
Recht des Staates, Wesen. Emrichtung und Betrieb der Schulen |
zu regeln unb zu brauffichtigen. Die Schule wird diesen diesiahngen Veranstaltung em gutes Gelingen Em krastigeS Zwecken mir bann gereckt, jvenn sie sich auf diese beschränkt, I „Gut Heil^ bezeugte bte ungeteilte Sympathie zu diesem unb sich nicht den einseitigen und mit einander in Widersprach I turnerischen Bestreben, unb nach dem Gesang ,Turner auf ftehmdm Aweckm feftimmter Mititeer Varttien oder ReU- Streite" begann der Wettkampf. Die Unqunft der gnmsgeiellschaften dienstbar macht. Es lil daher im Gm*|Ln... ,.a . , r* r
zelnen Folgendes zu erstreben: Weil das wirttchoftlicke, öffent- Witterung störte leider öfter das Turnen sehr empfindliche unb geistige Leben, zu bem bte Schule üorbi(ben soll, I lich, was auch bie Leitung veranlaßen muffte, die vor- bie Angehörigen aller Bekenntnisse zusammendringt, müssen geschriebene Punktzahl von 22 auf 20 Punkte herab- auch in der Sckmle die Kinder aller Bekenntnisse gemeinsam er° . Um 4 Uhr sand die PreiSoerteilung statt,
zogen werben. Um emen Gewchenszwcmg zu vermeiden, dürren!^,' 1
Se Kinder gegen den Wllen der Ellern nicht ,ur Teilnahme Als Sieger von 141 ange.re^nen Turnern gingen hervor, am Religronsunterrichte gezwungen werden. Soweit b?r Rc-1 Ehrenpreis Karl Dlllller, T.-V. Gießen, mit 39‘/8 Punkten, ligiotrsunterricht in der Schule erteilt wird, geschieht dies 1. Preis Karl Salzmann, T.-V. Bad-Nanheirn, mit 36V?, rm Auftrage, unter ^tung und Aufsicht des Staates. Die Re- 2 Z^arl Schwarz, M.-T.-V. Gießen, mit 36 und Heinrich ligionsaeselltthmten snw bei ber Wahl der den Religionsunterricht - qa 3 Grnst Knck -R Al«-
<rteilendm £efrr~r in bäten. Tie Zeit des Religionzunterrichts Erle, Turng m. Ultnqen nut 36, 3. lScn|t Slo^, 418-
xn der Schule ist so zu legen, baff bie 5ttnber auf Wunsch ihrer selb, nut 35V2 unb Franz Riegel, T.-V. Wetzlar, mit 35»/2, Eltern statt taffen den etwa von den Religionsgesellschaften 4. Jean Hof, T.-V. Gießen, mit 35, 5. Herrn. Schmidt, außerhalb erteilten Religionsunterricht beuchen können. Ebenso $ Marburg, Wilh. Mitthof, T.-V. Friedberg, JnlluS s & Ä» SÄ « Äftku NW» "> «te
nrncklam zu s > Hnuvtamt ausgeilbt I mit je 34’\, 6. 9(bolf Teger, T.-V. llnspnch, nnt -U,
mertan. ,)ur Mitwrkun^ tat der Aussig und Verwaltung der I 7. Herrn. dlrkulariuS, T.-V. Schotten, mit 33, 8. Emu
■'o-n m den versckiedimen n sind geeignete Henrici, T.-V. Anspach, und Rich. Schubecker, T.-V. Gießen, r/srv^^ften *u blden. ,um fte lickst non einseitigen . QO qp... ru.".n|kpr I' -V Logo, unh Wild ftene§. SÄn und Shnlichen Strömungen frei ,u h°I»cn. sind sie M't ^ntbec, £.■-4J. X.ollcir, mib 4UHb. »ene .
T.-V. Vqd-Nanheim, mit je 31, 10. Jakob Otto, T.-n;. Wetzlar, "mtb Ang. Nikolai, Tgmd. Usingen, mit je 3ÖVj» 11. Chr. Rösing, T.-V. Marburg, 2. Grölz, T.-V. Daubringen, und Karl Rees, T.-V. Butzbach, mit je 30, 12. August Eger, T.-V. Gießen, rwrl Schneider, T.-V. Lollar, Adolf Eifert, T.-V. Anspach, und Peter Bangert, T.-V. Anspach, mit je 29Va. 13. Hch. Scheid, T.-V. Großen-Buseck, mit 29, 14. Karl Walther, T.-V. Nidda, Wilh. Wiederstein, M.-T.-V.
Zahl ber Schulklassen und deS LehrerpcrsonalS, gesundheitliche Einrichtungen u. a. — fidtem. Insbesondere ist durch ^taats- gesed ein Mindestgehalt der Bolkssdmllehrer zu bestimmen, das ihnen eilte angemessene Lebenshaltung gewährleistet und sie nickt auf Nebenera^'rb augc'wäffen sein läßt."
In ber SpezialdiSkussioii findet nur ber ^llffatz 4 dcS Pro grammentwurfs. bev vom Religi>onsunterrickt handelt, Wider- fimtdi. .Schliksüid, nnrb brr 'Absatz in Wnber Fassung ein- stimmig auaenoiumcii: „Dem Religionsunt c r r i ch t, ber unter Aufsickt des Staates nur dnrck von ihm zugelas,ene Lehrer erteilt wird, ist hit Lebrplaue in gelckhreubem Umsange Raum zu genffihren: enkspredtenb dem Olnuibfabc ber G e w i s s e n Ss r e i - beit bilricn iedenfall« Kinber non Dissibenten gegen ben Willen der Eltern n i cht zu m Be su cke b es Re- li giou S u u t e rri ckt S gezwungen werben. (Lebh. Bei- sallff Mit dieser dkenderang wird der von Tr. Falk vorgelegte Pramammentwurf aiigcnwmmen. .
Zum zweiten Punkt ber DageSorbnung: Arbei t S ka m-> mer, verbreitet sick RatSassessvr L''a u b e r - Augsburg. Ter Vettretettag besdffost nack kurzer Tcbatte lnerzn eine R e s 0 - lu t i vn , in n*x1d>cr bie Fvrderanaen des RednerS enthalten smd.
3nm Sckluß feiner Tqgung stimmte bann ber Telegierteutag niKft folgendem Anträge des Berliner Vereins zu: „Tie national- liberalen Jugendvereine mögen in eine verstärkte Agitation für eine weiter erhebliche V e r m e h r u n g de r deutschen Kriegsflotte int Sinne deS Düfleltaner DesdstusseS vom Jahre 1902 eintreten." Damit war die Tagesordnung er- fcköpft und der Vorsivende RechtsaMvalt Tr. Fisd>er-Köln sd)loß mit ~?.-.n*>31vorb'n bie Tagung.
tt'n b J oenfalls muff ber Staat eine zur r Schulzwecke ausreichende Mmdestl^if >inq von - ' lli '^pflichtigen — wie für Schulgebäude,


