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Itcgen Glieder« (nach Öem Plattenmodeüierverfahren).
Die
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Aas AngluL vcs „Aorge
Vorstandsmitglied Jung und Ueberreichung einer Ehrenschleife
Praktisch, beque
™ nnentbp.hrlieh für Gehirn
m und angenehm
anentbehrlich für Gebirg, Jagd, Sport, Reise, sowie
erhängt
die Gäste und Pfarrer Gußmann hielt ein begeistert aufgenommeues Hoch auf lieb ausklang. Nach Austeilung der
bie Festrede, die in das deutsche VolkS- Ehrendiplome durch
Rheinisches Technikum Bingen
für Maschinenbau und Elektrotechnik.0794
il Staufenberg, 4. Juli. Gestern fand die Feier des 25jährigcn Stiftungsfestes deö hiesigen Gesang- Vereins bei günstiger Witterung statt. Zwölf auswärtige Vereme waren erschienen. Nach dem Festzuge durch die schön geschmückte , Stadt* begrüßte der Vorsitzende L. Braun
Vorsttzende des Hajstabundes, Oberstleutnant a. D. Cramo- lint in Darmstadt, geben dem Verem die Ehre, die von Sr. Maj. verliehene Kaiserschleife und das Hassiadiplom zu überreichen, und der festgebende Verein hofft, daß alle Einwohner Lollars durch Schmücken und Flaggen der Häuser dem
gesunden.
* Newyork, 4. Juli. Ter Chicago-St. Louis Ex- Zug entgleiste infolge falscher Weichenstellung bei Litchfield. Tie Lokomotive und mehrere Wagen gerieten in
Philosophischen Fakultät unserer Ludoviciana, welche am Samstag vormittag in der Aula vor sich gmg, war für die akademischen Bürger unserer Hochschulstadt Veranlasiung, dem Akte zahlreich delzuwohnen; auch einige Damen hatten sich I hierzu eingefunden. Die Prüfungskommission bestand aus dem Dekan der Philosophischen Fakultät Prof. Dr. Groov, dem Chemiker Professor Dr. Elbs (Hauptfach), dem Physiker Professor Dr. Trude. Jeder der Herren prüfte die Doklorantm, Frl. Kiletschewsky, in seinem Fach, worauf sich die Kommission zurückzog. Rach dec Beschlußfassung verkündete Professor GrooS das Resultat, welches dahm ging, daß Frl.! Kiletschewsky die Prüfung mit der Note »Sehr gut* (magna cum laude) bestanden habe. Ec freue sich, der ersten Dame, welche an unserer Hochschule in der Philosophischen Fakultät promoviere, dies Resultat verkünden zu können.
An- und Abmelden. Es wird wiederholt darauf hingew:esen, daß die polizeilichen An- und Abmelde- und WohmmgSwechsel-Formulare nicht allein auf Großh. Polizei- onit, sondern auch bei den Oktroterhebern am Selterötor, Neusiadtertor und Walltor unentgeltlich zu haben sind.
** Ter Jahresbericht der Gro ßhe r »oali ch Hessischen Gew e rb e i n spe kti on en für das Jahr 19O& iK im Stsatsverlag erfd-lenen und durch alle Buchhandlungen »um Preis von 1 Mark zu beziehen. Herausgegeben im Auftrage des sroßdcrzoglichen 'üiirnstrrrums deS Jimern.
t. Lollar, 4. Juli. Wohl eines der seltensten Feste feiert am 10. und 11. dsS. Mts. der Veteranen- und Kriegerverein .Ludwig zur Treue* in Lollar: das 6Ojahrige Stiftungsfest und 25iähngc Hassiasubiläum. Gegründet" 1844 von Veteranen aus den Freiheitskriegen, tarn der Verein 1846 in den Besitz einer Fahne, von der man den Stifter bis heute nicht hat ermiUcln können, die aber von der Bürgergarde, welche hier zur Sicherheit des Dorfes bestand, als Feldfahne schon vor 17^2 geführt wurde, also heute 162 Jahre alt ist. Eß haben sich bereits 32 Vereine zu dem Feste angemdbet und andere stehen mit Ant-
Dorfe ein festliches Aussehen geben. StähereS ist ersichtlich aus dem Inseratenteil.
TvortschreibTN aus. Regierungsrat Dr. Wagner und der
Für daS Kind nur das Veste
Wenn Kinder beim Waschen weinen, so ist dies oft nur ein Aufschrei gegen die bedauernswerte Unsitte, Binder mit sodascharfer Seife zu waschen. Mütter, die ihr eure Binder liebt, gebraucht zum Waschen eurer Babys keine andre Seife als Doermg'ü überaus müde und fettreiche Eulen-Seife. Tiefe Seife ist allseits anerfannt als unverfälscht rein und frei von Sodaschärfe. Pr. 40 Pf. p. St.
Brand, wobei über 2v Personen in den Flammen u m F a m c n.
* N c w L r l e a n s, 4. Juli. Ter Dampfer der Hamburg" Arnerilalienie „Saliacia", stieß mit dem norwegischen Dampfer „EUiS "zusammen.
* Beim Alpcnrosenpslücken stürzte oberhalb Riet- bad-ToggcnburgS in der Scknveiz ein 20 jähriges Mäbä>en aus Jnnetbuhl über die Felsen ab und wurde tödlich verletzt.
sKerrchtsjaal.
Berlin, 4. Jul». Ter Prozeß gegen den Privatdozenten Prof. M c v c r und dessen Ehefrau hat heute begonnen. Tie Anllage beschuldigt Meyer in 30 Fällen, die Ehefrau in 27 Fällen, beide gemeinschaftlich in 20 fällen des vollendeten, die Elxssrau in fünf Fällen deS versuchten Betruges. Die Angeklagten bestreiten jede Schuld.
Stettin, 4. Juli. Tas Verfahren gcacn den sozial» demokratischen Redakteur Qu esset Hierselbst lucgem Hochverrats und Zarenbeleidigung ivurde e i n g e -
R. S. Leipzig, 4. Juli (Nachdruck verboten.) Wegen gefährlicher Körperverletzung im Sinne bt'v $ 223a b. Ätt-G.-B. wurde der Student der Veterinärmedizin
juristische Fakultät: ,Letztwillige ßuroenbttngen unb
Schenkimgen cm Vereinigungen ohne Rechtsfähigkeit.1 III. Die medizinische Fakultät: 1) für den akademischen Preis: »Die durch Alkohol bedingten motorischen Störungen ■; 2) für den.Balserpreiö: .Die plastische Darstellung deö mensch-
ftlr die See sind meine wasserdichten, wetterfesten Echt steirischen Loden-Fabrikate. W« « «erd ich te W<H ter kragen (mit abknöpfbarer Kapuze und Thirchgreifachlitz) in tadelloser Ausführung von Mk 17.— in 110 cm Lrtnge aufwärts
Deriniirt)tc».
♦ Weißenfels, 4. Juli. Ein Ehebrama spielte fick heute nachmittag hier ab. Der 4b Jahre alte Schuhmacher sJJt'ucn ter, ein hochgradig nervöser Mann, schoß mit einem Re oolver auf seine Frau und verletzte sie schwer am stopfe. Tann erschoß er sich mit zwei Kugeln.
♦ Schkölen (KreiS Weißenfels), 4. Juli. Auf dem Wege nach dem benachbarten Aue e r s ch o 1; der Tienstknecht Will>elm 2llbtrti das T i e n ft m i« d che n M. Weiser. Tas Motiv ist chache. 2ie Leiche rnurat heute am der Straße ausgefundeu.
er Mörder hat fid) nad) der Tat im Garten seines Dienstherrn
philosophische Fakultät: 1) Deutsche Philologie.^ soll die Arbeitsweise Schillers insbesondere auf Grund seiner eigenen Aeußerungen bärge)tcUl werben.- 2) Kun ft' Wissenschaft: »Die Rachbilbungen griechischer Gemälde der Blütezeit m Maler« und Plastik der römifchen Epoche.^ 3) Physik: .Es soll untersucht werben die Einwirkung der Röntgenstrahlen auf verschiedene Substanzen.* 4) Römische Philologie: »De Ovicho rhetorum discipulo? ö) Semitische Philologie: , Der Goran - Kommentar beö
Baibävi (geft. 685 o. H.) soll auf seine Quellen bin untersucht werben; besonders kommt eü darauf an, bas Maß seiner Abhängigkeit von dem alteren Kommentare deS Zamachjchari (geft. 538 a. H.) festzustellen."
— Die erste Promotion einer Dame in der
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V. Alsfeld, 5. Juli. Am Sonntag und Montag fand hier das Bezirkssommerfest des Rordbezirts deö GaueS IX vom deutschen Radsahrerbunde statt. Von auöwartt' waren zahlreiche Vereine erschienen. So u. a. von Gießen, SDlarburg, Herborn, stirchhain, 9libba, Wetzlar und Wieseck. Sie nahmen auch fast alle sowohl an der arrangierten Preiödauerfahrt, als auch an dem Korso und dem Reigenfahren teil. Insbesondere in letzterem ivurde von den konkurrierenden Vereinen geradezu Bewundernswertes geleistet. Ueberhaupt stand das Fest im Zeichen schöner sportlicher Leistungen und eS nahm einen in jeder Beziehung wohl gelungenen Verlauf.
g. Büdingen, 4. Juli. (Softem beging der hiesige Veteranen- unb Whlitär verein bas Fest feiner Fahnenweihe. Verbunben war hiermit bie Ueberreichung bet vom Kaiser verliehenen Jahnenschleise. Am Samstag abenb fand nach dem Zapfenstreich großes Militärkonzert von her Novelle des Infanterie-Regiments 9lr. 115 statt. Großen Beifall fanden die von der Turngesellschaft an diesem Abend gestellten lebenden Bilder. Gestern bewegte sich ein stattlicher Festzug durch die Straßen der Stadt nach dem Jcstplatz an der Saline. Hier fand nach einer Begrüßung durch die Stabt bie Ueberreichung und Weihe der Fahne statt. Die Weihrebe hielt Pfarrer Sä)äfer. Die Fahnenschleife wurde von KreiSrat Bonkmann nut einer entsprechenden Ansprache überreicht. Gesangsvorträge der Vereine ^Lleder- kranz^ und „(Eoncorbia* trugen zur Verschönerung der Feier bei. Die gesamte fürstliche Familie beehrte nebst hoheni Besuch, unter dem wir auch den Fürsten von Reuß bemerkten, das Fest init ihrer Gegenwart. ES waren noch u. a. anwesend der 1. Präsident der »Hassia«, Oberstleutnant v. Eramolini, und Bezirkskomiiiandeur Cberjtleulnaixt Motz auL Friedberg. Der Besuch des FestplatzeS war ein enormer. Heute findet Frühschoppen mit stonzert und nachmittags stonzert, Tanz und Volksbelustigung statt.
Mainz, 4. Juli. In der gestern abend hier abgehaltenen Generalversammlung der t g l i e b e r der nationalliberalen Partei stellte sich bie Ver- I iQinmlung vollstand ig auf den Boden der Wahlrechtsvorlage. Der Berichterstatter Dr. Pagenftecher erklärte, man müsse die Einführung des direkten Wahlrechts begrüßen, denn gerade die nationalliberale Partei leide unter dem indirekten Wahlrecht auf dem Lande am meisten, er erwarte von dem direkten Wahlrecht noch lange nicht, wie dies sonst geschehe, eine sozialdemokratische Gefahr.
Homburg v. d. H., 4. Juli. Fürst Herbert von BiSmarck ist heute zum Kurgebrauche hier eingetroffen.
9t am 1. Dezember v. I. vom £anbgcnd)t Gießen zu einer Gefängnisstrafe von zioei Monaten verurteill. Als er eines nachts mü einem anderen Studenten, seinem Freunde Gr., durch bie Bahnhofstraße in Gießen nach Hanse ging, kamen sie aii_ vier Kellnern vorüber, die stark angezecl>t waren. In diesem Zustande faßten diese eine Bemerkung der Studentm, die in lebhafter Unterhaltung vorübergingen, als auf sie gemünzt auf und stellten deshalb letztere zur Rede. Ta sich die Swdenten gar nicht um die vier Personen gekümmert hatten, wies sie Gr. kurz mit den Worten ab, sie solllcn den Schnabel halten. Daraufhin gingen die Kellner zum Angriff über und zwei davon versetzten dem Gr. so wuchttge Schlage auf den ttopl, daß dieser bewußllos zusammenbrach. Als der Angeklagte, der ein paar Schritte voraus war, die Situation übersah und zugleich bemerkte, daß auch die anderen beiden Kellner noch hinzue,ltcn, zog er seinen Revolver und gao vier scharfe Schüsse ab, erst zwei Schreckschüsse aut den Boden und zwei auf .die ganz nahe herangekommenen Angreifer. Angesichts der gefährlichen Schietzerei zogen es die Kellner vor, sich aus dem Staube zu macl-en; einer davon blutete aus einer Fleischwunde im Rücken, was er jedoch erst beim Betreten des „Rassaucr Hofes", wo er wohnte, bemerkte. Beide Parteien, Studenten wie Kellner, wurden sofort verhaftet. Tie Wunde des ztellners war ungefährlich, er war IVa Woche arbeitsunfähig. Student iür. ivar mehrere Tage arbeitsunfähig. Der erste Richter stellte fest, daß R. zweifellos in Notwehr handelte, da em rccksts- w-idriger gegnerisck)er Angriff vorlag, zugleich aber auch, daß das von die,em gewählte Mittel zur Abwehr nicht der Situation entsprochen habe, sondern über die zulässigen Grenzen hinaus- gegangen sei. R. sei ein kräftiger Mensch, der sich zunächst mit dem stocke hätte die Angreifer vom Leibe halten können; mindestens hatten die zwei Schreaschüssc genügt, bie Kellner in die Flucht zu jagen. In seiner Nevisiousbegründung rügte R. 93er- kennung der Notwehr; bie Frage, ob bic Art der Verteidigung notwendig gewesen sei, sei nicht objettiv abgeroägt worden, ins- besondere sei der Umstand nicht berücksichtigt, daß er bereits früher bei einem näcytlicknm Renkontre mit einem Tienstknecht fdMoete Verletzungen davongetragen habe und deshalb angesichts der jetzigen Situation, zumal da sein Freund bereits niedergeschlagen war, in bcgmflidye Aufregung geraten sei. Seine Revision wurde nach dem Anträge des Reichsanwalts vom ersten Strafsenat kosten- chttä'tig verworfen.
ZINtversttäts-Aachrtchlen.
Professor Gduard M u r e t, der bekannte Lexikograph, ist in Groß-Dichtersel-de bei Berlin gestorben.
* Kiel, 4. jnu. l'er BootS mannsmaar miTTett von der Torpedoabteilung bat 20UO Mark von bet Meuageknsse u n terschlagen pnd ist gcflüd)tet. .
* Hirschberg i .Schl., 4 Juli. Gestern wurde in Hermsdorf unt. Khn. der 78jährige AuSzügler Fiedler im Zacken ermordet aufgcfuuben. Ter Sohu d<s Bauerngutsbesitzers Heinrich Fiedler ist unter dem Verdacht des Vatermordes verhaftet worden.
* Koburg, 4. Juli. .In vergangener Nacht ist die Älanz- roljrfabrit des Kommerzienrats Holtzapsel im benachbarten Grub niedergebrannt. Es wird Brandstiftung vermutet.
* Göttingen, 4. Juli. .Ein blutiges E h e o r a m a hat sich hier abgespielt. Ter V i z e f e l b io c b e l Kleinschmidt verletzte seine Frau unb s^in Kind mit einem Rasiermesser schlver. Sich selbst schnitt er mit dem Messer den Hals durch. ,
* Straßburg i. E., 4. Juli. In Mülhaustn starb der Großindustrielle Jean M i e g - M ö d) l i n im Alter von 85 Jahren. Er war lange Jal)re hindurch Ehreiibürgcrmeister von Mülhausen und Mitglied des Landesausschusses.
* London, 4. Juli. In der verflossenen Nackst brannte in Shi'pton-Nallet bai große S t a a t s g e f ä n g n i s völlig nieder. Tie Insassen konnten gerettet werben.
* Brüssel, 4. Juli. In Eharleroh ist in der Grube Boubier Feuer ausgcbrocl>eu. .Ter Schaden belauft sich auf eine Million Francs, lieber 700 Arbeiter sind beschäftigungslos. — In Tongres zerstörte eine Feuersbrunst das Zivilgefängnis, in welärem 30 Gefangene untergebracht waren. Ter Minister verfügte, daß alle Jirsassen, die weniger als sed)s Monate abzubüßen haben, freigelassen werden sollen.
* P a r i s , 4. Juli. Bei einem Automobilunfall wurde der Automobilist Beconnais mit seinem Chauffeur getötet. Ter Unfall war burd) das Platzen eines Radreifens verursackst worden.
* Bordeaux, 4. Juli. Bei dem gestrigen S t i c t g e f e d) t nmrbe- ein Matador plötzlich von einem Stier angefallen und lebensgefährlich verletzt.
* Neapel, 4. Juli. Ter Bischof von Fossano stürzte im hiesigen Hotel Bellevue infolge Fehltritts vom Lift und blieb tot liegen.
* Laibach, 4. Juli. Zwischen Tatsclsach unb Jonnestal wurde der Postbote Bregar ermordet unb beraubt auf*
Gehlr-rerichütterung und Cchädelbruch. Tie Verletzungen sind derart, daß an dem Aufkommen des Mannes gezweifelt «nrd.
Ober-Ohmen, 1. Juli. Auf Anordnung des ^reiß- ar. _r. Wcngler aus Alsfeld wurden heute unsere beucn . ; ner Wochen geschlossen, oa ucr Reuu 'N unter den Hmbern hefttg grassiert.
lieber das füru terlichc Unglück des dämsd-en Tanrpfcrs j „dlorge" . bet an den Hedridcuinselu mll ettva 750 Menschen ver- j ungludi ist, liegen uns heute folgende Nochrcchtm vor: j
Ter große dänsichc rcusn^-.ndererdampf^r „Norge", auf der Fuhrt von Kopenhagen nach Newyork begriffen, wurde am oet- , gange ne n Tiens tag aisichctuend aus seinem Kurs genjfen und , Ftiet auf bie Klippen des Rockhall-Russ (2U0 Meilen \ westlich von den Hedrid^n-Juseln, 37 Gr. 36 Min. nördl. Br., । 13 Gr. 45 Arm. wcstl. .L-)- 2er Kapitän Gruttdcl ließ die Maschine sofort rückwärts arbeiten. Der Tampscr hatte aber in der Selle ein so g r v ß c S L e ck, daß das Wasser mit großer Gewall cindrang und alle« überflutete, sodaß jede Ho^ fuung auf R e 11 u n g e n t s ch w a n d. Die a ch t B o o t e des Schiffes wurden darauf zu Wasser gelassen, von denen drei an der Bordwand des Schiffes zerschellten. Von den übrigen fünf Booten, die mit Passagieren gedrängt besetzt waren, gelang e S nur zweien, vom Schiff abzukommen. Emer von den gercttetcn Passagieren berichtet, er habe zwei Boote kentern sehen. Zahlreiche Personen, die mit Rettungsgurteln versel-en ms Meer sprangen, seien vor seinen Augen ertrunken. Mehrere Matrosen hatten ihr Leben zum Lpfer gegeben, um Frauen uno skindcr $u retten. — Ein Geretteter des „Norge" schildert den UnglückS- sall folgendermaßen i Id» saß in meiner Raiüte und wartete auf daS oruhstuck, als ich einen heftigen Stotz im Schiss und bann noch einen neuen Stotz verspürte. Ich eilte au Teck unb sah, baß irgend euvas Gefährliches passiert fein mußte, und stieg hinunter, um meine Sack-cn zu holen. Aui Teck liefen viele Menschen hin . , .. , r, . . . und her. Man nxir im Begriffe, bie Boote herab-ulasten, und
lettenS der Jungfrauen LtausenbergS entjaUete sich auf bem ld) qAanatt in emes derselben ES herrsd/te keme Panik. In dem Festplaye das übliche Leben unb Treiben. Da Staufenberg Boote befanden fick) vier bis fünf Personen, eh ich hinemstieg. etu beliebter Ausflugsort ist, waren viele Fremde erschienen. Wir gelangten vom «chisse weg, ba sich in bem öoot ewi .ami
_ . -V4.V rv . v I non der tieiabuna befand, ber zu icgcln verftano. ^d) sah zwei
^eine B^et bie geter t^r fcnbe. . anbete Bvoic fentern, Denn bas Welter war schlecht, mrd keiner
k. Bab-Nauheim, 6. Juli. Heute nachmittag Tanb Don ben ün Boote Besinblichen komuc steuern. Wir ,egetten « Stegenberg auf Emladu.-rg deS Bürgermeisters Dr. vom Unglücksorte fort, unb nach 24 Stunden trafen wir ben Kayser (Bad-Nauheim) eine von etwa 3OO Personen besiichte Tampfer „Salvia", der uns an Bord nahm. Diele Menfchen snorfArnmf,.™ haH \ » n r«i ♦ fprangcn Mit emem RettungSgurlcl verfchcii ms Wasier und
Verfammlung statt, m welcher über das tarnen vor unteren Augen um. — In Stornaway landeten
Bad-Nauheim-Ufingen beraten wurde. KreiSrat Fey- 4 101 Passagiere vorn ,,'Norge^. Nach emer^ Lloyd-
Friedberg, Kreissekretär Strieder von Usingen beteiligten sich mcldung aus Buttes le wis ^Hebriden) hat der Tampfer lebhaft an den Verhandlungen unb sagten bie Färbernng des „Energie" dorthin signallsiert, daß auch er Schiffbrüchige vom Pr°I-ki°.S durch bie Regierung zu Nachbem auch bi< Bürg«. s^^Mor^nbr, als die Mehrzahl ber Passagiere
meiftercicn von Ufingen, Ziegenberg und Ober-Dlörlen das noch schlief/gcschah das Unglück. Turch bie Wucht des Anpralls große Interesse ihrer Gemeinden an der Bahn bekundet aus bem schlaf geschreckt, stürzten bie Passagiere an Deck. Die hatten, schloß bie Versammlung mit ber einstimmigen Refo- See war stürmisch. Von ben ackst Üiettungöbooten konnten nur lution bas Bahnkomü-e um un°erzügl,che Betreibung de« --^r-°schlüge7°um° u^d°^sa°n'k7n “m Mächten Strubel mit Projektes zu erfuchen. untergebenben Schiffe, einem eisernen, breimafligcn Schrauben-
kv. Fried berg, 4. Juli. Der Verband der l pampf'er von 3318 Registertonnen. In dem einen Rettungsboot
Gabelsbergerschen Stenographen des Main-Rhein-I befanoen sich .19 Männer, seck)s Frauen und zwei Mädchen, lautet gaues unb von H-si-n-Nassau hielt g-stern hier semen ^sw-^cre-,^°n denen “ b"r Wirrnis
2o. Verbandstag ab. Wie aus dem Gefchaftsbeticht hervor- ssi ben Wellen mit dem Tode ringenben Verzweifelten zu ging, zählte ber Verband am 1. Juni d. I. 61 Vereine mit I entfernen unb nach vierundzwanzigsttindiger Mühsal den Bamüser 2048 Mitgliedern unb 6 einzelstehenben Mitgliedern. Zur Salvia zu erreichen, ber sie in Sicherheit brachte. Jedod) haben weiteren Fortführung der Verhandlungen mit dem Verband I n^a^Ä?^Nora?^sstr^ö ß t^U^g?ü^ck /das Hessen-Waldeck über die Verschmelzung der beiden Verbände h^l)''^ bie° dänische Amerikalinie betroffen hat. wurde eine neue Kommission gewählt, unb als Ort der Ab-1 Tas Schiff war 1889 in Schottland gebaut Von Kopenhagen Haltung bes nächsten VerbandstageS Bingen bestimmt. Re-1 war es am 24. Juni nach Christinssanb abgefahren, es hätte ** T-, tom.«./'«..»* N. «* .RSmÄSÄ
graphischen ^znflituts m -treeben, gab tn einem öffentlichen tzie Einzcll-citen erfahren wollten. ,
Vortrage einen Rückblick unb Ausblick auf bie Entwickelung Tie von dem Dampfer „Cervona" geretteten Passagiere des der Stenographie. „Norge" waren balbverhungert Es sollen, nach letzten
z E.ch°ls°chs. n. 4. Jul.. Ter , h.es.ge Lr.n.w.r. vier ,glückl.ch^^von der UnsuMtrllr
Jakob Appel fiel gestern beim Kirschenpflücken soI" ______1_2_______- 7
unglücklich vom Baume, baß er bewußtlos vorn Platze qo tragen wurde. Er ist au; Sterne gefallen und ferne Verletzungen sind bedeutend. Ter Arzt konstatierte eine schwere


