Erstes Blatt
154. Jahrgang
Dienstag 5. April 1904
Z>er Kaiser in Sizilien
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L. Beü Hojgut SHfieab Telephon Sjritite- Bflr9liebedagtinNi Hirschapoth
' ^Iexezen Raummangels hat die Veröffentlichung dieses Artikels von C Mttihittfl auf heute verschoben werden müssen.
i ' ssina, 3. April. Tcr deutsche Kaiser hörte «xeMml oabcitb noch den Vortrag des Gesandten v. Tschiirschky u'..-! zendorff. Heute vormittag war auf der „Hohen"
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KeKanntmachung.
Das Amtszimmer der Großh. Gewerbeinspektion Gießen ist in die Bleichstraße Nr. 6 in Gießen verlegt leotberi.
Gießen, den 5. April 1904.
Großherzogliches Kreisamt Gießen.
Dr. Breidert.
werden schnell mi » repariert ul itaw dem Lchimgejpsi w HeivÄ «i
Sießeu »«rifai
sehr schnell. Tschöngtschu ist vermöge seiner Lage ein sehr starker Platz zwischen Dingyang und Widschu, der au§er natürlichen Vorzügen ein altes koreanisches Fort bes^t, welches schwer zu nehmen ist, wenn es stark verteidigt wird. Tie Japaner sind sehr befriedigt über die verhältnismäßige Leichtigkeit, mit der es ihnen gelang, die Russen zur Räumung des Platzes zu zwingen. Dem Vernehmen nach trat auf dem Jälufluß der Eisgang vollständig em.
Aus Japan eingegangenen Nachrichten zufolge ist das ganze erste japanische Armeekorps ans ianty gesetzt. Es nahm im Nordwesten Koreas Stellung. Seine Vorbereitungen zum Vorstoß gegen die russischen Stellungen am Jalu sind weit vorgeschritten.
Nach Meldungen aus Ko b e sind gegenwärtig 260 000 Japaner auf dem Marsche. Außerdem sind in den Garnisonen 60000 unter den Waffen, abgesehen von den Reserven der dritten Klasse, die noch nicht mobilisiert sind. Ter Generalstab bewahrt über den Feldzugsplan Stillschweigen. Man nimmt aber an, daß die japanischen Streitkräfte in drei Armeen geteilt operieren werden. Tie japanischen Behörden requirierten tausend Pferde. Jeder Armee wird voraussichtlich eine ziemlich bedeutende Kavallerieabteilung zugeteilt werden. Pferde und Mannschaften der Reiterei sind anscheinend der europäischen Kavallerie nicht gleichwertig, aber die japanischen Ofsiziere erklären, daß sich die Kavallerie ihrer Aufgabe gewachsen zeigen werde. Ter größere Teil der nach Korea abgehenden japanischen Artillerie führt anscheinend keine schweren Geschütze, aber man glaubt, daß Japan mehrere Batterien mit schweren Geschützen besitzt, die der besten Feldartillerie ebenbürtig sind. Außerdem hat Japan mehrere Batterien Ber^- artillerie. Tas in ganz Korea und in der Mandschurei herrschende Tauwetter macht die Straßen unpassierbar'.
Ter Koreaner Hyun-Pong-Un, der am 1. April zum Gesandten in Japan ernannt wurde, gab seine Entlassung.
In Tschemulpo kamen fünf japanische Transportschiffe mit Artillerie, Kavallerie und Infanterie an. Die Truppen marschieren nach« Söul. Nach Auslage der Koreaner benutzen die Russen abgerichtete Hunde zu Botendiensten.
Tie japanischen Truppen, die gegenwärtig in Tschemulpo ausgeschifft werden, sind Eisenbahn*- und Genietruppen, die die Eisenbahn zwischen Söul und Widschu bauen sollen.
Aus Liaujang liegt folgende Meldung der Reuterschien Telegraphenagentur vor: Infolge der von den Russen gebotenen hohen Dreise liefern ihnen die Chinesen in der Stadt und auf dem Lande alles, was sie nötig haben. Tie
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arbeitete der Kaiser allein. Nach der Abendtafel brachste der Ruderklub auf vielen geschmückten und illuminierten Booten dem Kaiser eine Serenade, während gleichzeitig eine Kapelle konzertierte, die auf stürmisches Verlangen des Publikums die deutsche Volkshymne uno die Marcia Reale spielen mußte, wobei eine deutsche Fahne entfaltet wurde. Tie ,Hohenzollern" und „Friedrich Earl" beleuchteten die Stadt, Forts und Berge mit Scheinwerfern. Heute vormittag fand Gottesdienst auf dem „Friedrich Carl" statt, welchem der Kaiser beiwohnte. Mittags besuchten die Tamen der Gesellschaft Messinas unter Führung der Hofdame der Königin von Italien, A. Marulli Fürstin di Cant Angilo dei Lombardi die „Hohenzollern" und wurden vom Kaiser selbst durch die Räume des Schiffes geführt. Eine Kapelle führte ein Mandolinen-Konzert aus. Bei der heutigen Mittagstafel auf der „Hohenzollern" waren aus Messina geladen der Präfekt Serraro, der Sindaco Vcr- dinois und der Tivisionsgeneral Caneva. Heute nachmittag machte der Kaiser mit den Herren der Umgebung zu Wagen einen Ausflug in die perolischen Berge nach Castanea delle Furie, wo er nach etwa zweistündiger Fahrt anlangte. Hier bot sich eine wundervolle 2lussich«t auf die Meerenge von Messina, die liparischen Inseln, die Nordküste Siziliens, die tätigen Vulkane Etna, Stomboli und Vuleano. Der Rückweg wurde über Eampoinglese unb die die Forts verbindende Strada Militare genommen. Ter Kaiser, welcher um 7 Uhr abends auf der „Hohenzollern" eintraf, war in bester Stimmung urtb äußerte, er sei höchst befriedigt über die stürmischen Kundgebungen der Bevölkerung, die ununter - brochcn während der ganzen Fahrt andauerten. Ueberall wrrrden Bouquets überreicht und Blumen geworfen. Viele Dutzend Wagen schlossen sich dem Zuge an. Tas Wetter war andauernd prächtig. Tie Abfahrt der drei Schiffe nach Palermo erfolgt morgen früh, die Ankunft voraus- sichtlich nachmittags.
A essina, 2. April. Heute morgen 8 Uhr 30 Min. t fogab sich der Kaiser mit den Herren seines Gefolges i and leer Umgebung an Bord des „Sleipner" zu einer Fahrt rned) Taormina. Tie Fahrt war von immer schöner i Md r armer werdendem Wetter begünstigt. Ter „Sleip- r -itr" niljr an der sizilischen Küste entlang nach Taormina. ' Tr Kaiser wurde hier von dem Bürgermeister und den i irr-en Behörden begrüßt. Tie Stadt war festlich farben- r inh geschmückt. Blumenspenden wurden dargebracht; die ' W b'rung drängte sich mit lebhaften, herzlichen Ova- i Mim herzu. Der Kaiser und das Gefolge begaben sich e ,aia> j zu Wagen nach dem griechischen Theater, welches b .tt: Kaiser auf einem Rundzange unter Führung des Pro- f sfior? Salinas, Direktors des Museums in Palermo, ein* Eick besichtigte. Hierauf wurde auf der Terrasse des Hpiltls Timeo das Frühstück genommen. Ter Kaiser genoß HM i bei ausnahmsweise klarer Luft eine herrliche Anssi ch! iwer die ganze Landschaft bis zum Aetna, dessen schnee- ü a'x't-T Gipfel in vollster Deutlichkeit das Bild abschloß, r?. s .ckkehr erfolgte auf demselben Wege unter enthusiastisch .< ttndgebungen des Volkes. Auf der Rückfahrt be- g pgnet» der „Sleipner" dem italienischen Kriegsschiff Tan- d ml?, Welches salutierte. Die „Hohenzollern" war inzwischen bk Ost e r fest mit Palmen, blühenden Orangczweigen und stmchen von Nadelhölzern reich geschmückt worden, ins- biKfonbnrc das Achterdeck, aber auch die Fallreeps, die Boote ubiee Mastspitzen. Um halb 6 Uhr nachmittags ist der „•'Sdpriex" mit dem Kaiser an Bord hier wieder einge- trAsieir
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Im Anschluß an den Polizeibeiehl vom 5. September v. Js. wird auf Grund des Artikels 56 der Städteordnung die Erlaubnis «ur ferneren Benutzung Ihres Saalbaues Wallthorstraße Nr. 36/38 fl"irc??-eate^,or^enunflCn unb süchtige öffentliche Lustbarkeiten vom I. Julr d. Js. von den folgenden Bedingungen abhängig gemacht:
1. Bon der Kegelstube ist ein Ausgang von mindestens 2 Meter Breite nach dem benachbarten Garten von Friedberger anzulegen.
2. Von der Galleric ist an der Südseite, wo die Hintere Gallerie und die Seitengallerie Zusammentreffen, ein A u s g a n g mit einer Treppe nach dem Hofe anzulegen. Die Treppe muß auf beiden Seiten mit festen Handgriffen versehen, überdacht und gegen das Eindringen von Regen und Schnee gesickert sein. Die Steigung der Stufen darf nicht mehr als 16 Zentimeter betrage,:, der Auftritt muß von Vorderkante bis Vorderkante Stufe gemessen mindestens 26 Zentimeter groß sein.
3< HuSßon0 von mindestens 1^ Meter ist von dem Kulqienraum an der hinteren Seite der Bühne nach dem Hofe des Regierungsgebäudes anzulegen.
4. Die V e r g i t t e r u n g an den Fenstern auf der Nordseite der Gallerie ist zu entfernen.
5. Unter dem Dachvorsprung auf der Nordseite der Gallerie ist eine Leiter auszuhängen, die so lang sein muß, daß man vom Holzzementdach des Anbaues über der Kegelbahn in den Garten von Friedberger gelangen kann. Das Dachoberlicht ist oberhalb durch Gitter oder ein starkes Drahtnetz gegen ein Durchfällen von Personen zu sichern.
6. Die Fenster auf der Rückseite des Bühnenraums sind durch bewegliche zu ersetzen.
7. Außer der seitherigen Feuerwache sind zwei weitere Feuerwehrleute, die auf der Gallerie aufzustellen sind, zu jeder Vorstellung zuzuziehen.
8. Der Hof westlich und südlich vom Saalgebäude ist in seiner ganzen Ausdehnung während der Benutzung des Saales ausreichend zu erleuchten.
9. Zu den vorgeschriebenen baulichen Veränderungen ist unter Vorlage von Zeichnungen rechtzeitig die baupolizeiliche Genehmigung nachzusuchen.
10. Für die Benutzung, das Ausschlagen und die Verschlüffe der neuen Ausgänge sinden die bezüglichen Vorschriften des Polizcibesehls vom 5. September v. Js. entsprechende Anwendung.
Gegen diesen Polizeibefehl steht Ihnen binnen 10 Tagen nach Zustellung desselben Rekurs an den Kreisausschuß des Kreises Gießen zu.
gez. Mecum.
Bedeutet dieser Polizeibefehl etwas anderes als ein Generalverbot des Besuches dieses Saales? Sehen wir ganz davon ab, daß das Giessener Theaterbauprojekt in der letzten Zeit zweifellos festere Gestalt angenommen hat, gerade unter lebhafter Mitwirkung unseres Oberbürgermeisters. Es wird uns also doch wohl in absehbarer Zeit ein den Gießener Verhältnissen würdiger Musentempel erstehen, sodaß besonders große und kdstspielige Aenderungen für die nur noch kurze Frist des gegenwärtigen, lange Jahre fü^genügend gehaltenen Zustandes ohne weiteres als überflüssig erscheinen, und zu dessen Existenzbedingungen die diret.e Ueber- leitung aus den gegebenen Verhältnissen gehört. Schauen wir uns nur die einzelnen Punkte des Polizeibefehls genauer an.
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Ter erste Punkt geht nicht allein die Firma Gevr. Schwan, sondern auch sehr wesentlich Herrn Friedberger an, der allerdings, wenn auch vorläufig nur widerruflich!, seinen Garten für eine Passage von Theaterbesuchern hergeben will. ।
Tie Kosten fü. die Anlegung der unter Nr. 2 aufgeführten Treppe würden ein paar tausend Mark betragen. Kann man es den Herren Schwan noch zumuten, für ihren doch wohl über kurz ober lang nicht mehr dem Theater geweihten Saal diese Summe zu opfern?
Punkt 3 verlangt einen Ausgang nach einer Seite hin, wo bereits ein solcher vorhanden ist, der vor U/8 Jahren neu hergestellt und vom Oberbürgermeister selbst abge- nounnen uitb für genügend befunden worden ist.
Ter vierte Punkt hebt einen erst vor einigen Jahren erlassenen Polizeibefehl wieder auf.
Tie unter Punkt 5 erwähnte Leiter würde bei AuS- bruch einer Feuersgefahr gewiß nur geringe Dienste leisten, da es sich um eine zu große Menschenmenge handelt, die bei einem Brande sich zu retten hätte.
Der 6. Punkt widerspricht wieder einer vor einigen Jahren getroffenen polizeilichen Abänderung.
Tie übrigen Punkte haben gewiß volle Berechtigung. Des Hinweises auf einen Rekurs beim Kreise ausschuß bedurfte es nicht; der ist bereits erfolgt.
Wir haben schon mitgeteilt, daß die Herren Schwan es abgelehnt haben, diese Polizeivorschriften auszuführen und daß sie gesonnen sind, die Bühne zur Saalvergrößerung abzubrechen, sodaß Theatervorstellungen hier fürs erste unmöglich wären. Direktor Steingötter wäre dadurch für die nächste Spielzeit aufs Trockene gesetzt. Wer aber würde ihn schadlos zu halten haben? Doch niemand anderes als die Bürgerschaft der Stadt, deren Vertrag mit ihm noch für den nächsten Winter giftig ist. Der Theaterverein hätte ihm für nichts und wieder nichts laut Vertrag 3000 Mk. zu Kahlen, die die Mitglieder doch wahrlich nicht zu diesem Zwecke beigesteuert 'haben.
Nach allem diesem scheint es uns außer Frage, daß lieser Polizeibefehl modifiziert werden wird; wenn nicht vom Oberbürgermeister selber, dann von dem Kreisausschuß oder von den oberen Instanzen. —
Statt eines Rückblickes auf die verflossene Spielzeit, ahen wir uns genötigt, diesmal einen Ausblick auf eine Zukunft zu geben, die wohl niemals Gegenwart werdeni wird. Ju einem nächsten Artikel werden rtrir in unserer Retrospektive fortfahren.
Heute, am Osterdicnstag, geht uns folgende erfreuliche Mitteilung zu:
»Die vom Theaterverein eingeleiteten Verhandlungen werden aller Voraussicht nach das Ergebnis haben, daß der vom Besitzer des Gießener Festsaales wegen des gegen ihn erlassenen Polizeibefehls beabsichtigte Abbruch des Bühnenhauses nicht zur Ausführung gelangt *
GietzenerAnzeigerW w General-Anzeiger " S
Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen
EE« in «,.W N.M ......... __zeig en teil: Hans Beck.
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l'lftetitt
Utter Sonntags.
r Eti» GießenerAnzetger - Mten im Wechsel mit i ^«elfischen Landwirt i Wi »eßener Kamillen. IKUci viermal In der iioche beigelegt.
’ ftttonSbrud u. 93er- ibt: ber Brühl'schen Qrers.-Buch-u.Stein- bocietei. ÖL Lange. Wp tttion, Crpehüton ursb Druckerei:
«ch ulstratze 7.
' für Depeschen: änzriger Gießen.
, Kn p^echanschlußNr.51.
Km Hheater-NücköNck.*) n.
Gießen, 2. April 1904.
E Während ber Niederschrift des ersten Teiles unseres MNiÄes auf die verflosiene Theaterspielzeit wurden wir buTriy.e überraschende Zuschrift über die Gefährdung unseres unterbrochen, die wir im lokalen Teile unserer Nl^rmea vom letzten Donnerstag, dem sonst so hoffnungs- gtriirr, veröffentlichten. Durch die neueste Verfügung de§^ iiserbürgermeisters ist die nächste Theaterspielzeit in : MDe gestellt. Immer und immer wieder haben wiru .n dieser Stelle es uns trotz manches Undankes uickchx verdrießen lassen, die' Begründung eineß Theater- burM Gießen - Marburg - Nauheim anzuregen. End- >ichs::t sich der Bund gegründet, der bisherige Erfolg war erfrmhfi, die Aussichten waren die allerbesten. Der Theater- hined-h hat seine Engagements für die nächste Spielzeit ber .,7- eibgeschlossen, die Verträge mit dem Theaterverein und rnit'tStadt selber schließen noch die nächste Spielzeit ein. Ersiftv» Kurzem erhielt ein so hervorragender als talentvoller Kür»i«'.r> der Theaterbaumeister Prof. D ülfer in München, die AußWellUNg zur Ausarbeitung eines Theaterbauentwurfes. Da j: jä ein Polizeibefehl wie eine Granate in eine Truppe, gan^l jiaxroartet, und findet unvorbereitet die am nächsten
- Chicagoer Brandkatastrophe hat zahlreiche Gemüter über!:^ iilich gemacht. Ohne im mindesten leugnen zu wollen, daß: .!: Ausbruch eines Brandes im sogen. Leib'schen Saale die 'Nichr für daß Leben der dort Versammelten groß ist, müsssT Tioir doch zu erwägen geben, ob etwa nicht duräks-r; die gleichen Gefahren für den Klubsaal und für i h Turnhalle vorhanden sind. Warum so ängstlich allci-M am den Gießener Stadttheatersaal, obwohl doch geram mit ihm materiell und ideell unverhältnismäßig viel:nr5c Interessen verknüpft sind, als mit den anderen Sälckir. )i-k gar oft mindestens die gleiche Anzahl von Personen: u 'sich aufnehmen wie der Theatersaal? Ist es nicht natütMeriund verfährt man nicht anderwärts allgemein nach dem Grurr'tptz«, für ein zu Verlierendes erst einen Ersatz zu schaffte: Geschieht das nicht in Darmstadt, in Berlin und im zcMicchen anderen Städten des In- und Auslandes?
Agk'^eben, der neueste Polizeibcfehl gehe nicht unbedingt darar: ..maus, den Leib'schen Saal für das Stadttheater für aiOfonid unmöglich zu machen, sondern nur einige im Jntei^M t:cr Sicherheit durchaus erwünschte Aenderungen ein- irefer.'. I lassen. Sehen wir uns daraufhin einmal diesen PplizlÄ'cchl an. Er ist an die Firma Gebr. Schioan, die Bssii;.^ü!>es Saales, gerichtet und lautet also:
Zer Krieg Mrschrn Japan und Kußland.
Tie Avantgarde ber japanischen Armee'im Nord- Westen Koreas b esetz te am 2. d. M. nachmittags Sy o n sch- k o n, ohne Widerstand zu finden. Svnschkon liegt auf ber nach Peking führe üben Straße, 18 Meilen westlich von Tschöngtschu imb 40 Meilen süblich von Widschu. Als die - - .. -- Japaner die Russen zum Verlassen Tschöng-
zoMm. Gottesdienst, an welchem auch erne Deputafton t schu s z wa n g en, zogen sich diese in zwei Abteilungen
de u ks-ziere und Mannschaften der berden Begleckschcffe zurück, die eine auf der Straße nach Koksan, die andere auf tertliohmen. der nach Peking führenden Straße. Ter V or m arsch d er
WrffiTta, 4. April. Gestern am spateren Nachnnttag Japaner von Tschöngtschu nach Syonschkon vollzog sich


