Ausgabe 
5.3.1904 Erstes Blatt
 
Einzelbild herunterladen

M

Erstes Blatt

154. Jahrgang

Samstag 5. Marz t 804

^ebauna

lül

cheigenniz.

fre

eiinigen

stellte, die jedoch zu Besorqniflen keinen Anlaß

wohlgelungen bezeichnen.

Pr.

fl-t

zuzulassen oder auch, wie im Reichstag, die Auswahl Reihenfolge der Redner dem Präsidenten zu überlassen nicht mehr wie bisher durch das LoS zu bestimmen, der Linken und auch bei den Nationalliberalen scheint

und und Auf diese

ein­bot.

Sea Bahnhofstii ste Bezugsquelle ungseiurichlungei,

Ter d eutsche Künstlerbund nahm die Ein­ladung der Münchener Sezession an, die erste Ausstell­ung in M ü n ch e n zu veranstalten.

Nr« 55

®rl<hrlnt täglich ouhet Sonntags.

Dem siebener Anzeiger werden un Wechsel mil dem hessischen Landwirt die Kiesirner Zamilicn- Mittler viermal in der Woche bcigeiegt.

KotaUonSdruck u. Ver­lag bei Brüh l'schen linwcrs.-Buch-n.Steln- d rucke ret. 9L Lange.

Aedaklion, QivebtilOÄ und Truneiet:

Schnlsirahe 7.

Adiesie hlr Deveschen: Anzeiger Gtcbeu.

5frnlvrcd)cinld)ln^ 9h 51.

irj d. I. aus den W uwiese und Kaspersivck i

wird auS Hannover berichtet, daß schon vor

Ans Kiaöl unö Land.

-s- Lich, 5. März. Eine Theatergesellschaft findet nicht alle Tage so hohe Anerkennung, wie die, welche

Tagen sich eine Darm erkrank ung

Am Donnerstag abend stellte sich eine ernstliche Verschlimmerung ein, sodaß der Zustand deS Erkrankten besorgniserregend wurde. Außer den hiesigen Aerzten Prof. Dr. Schlange, Prof. Dr. Neinhold und Oberstabsarzt Dr. Müller -rurde noch Prof. Orth auS Berlin hinzugezogen.

Dem Reichstage ist ein Gesetzentwurf über die Krankenfürsorge für Seeleute zugegangen.

Im Abgeordnetenhause will man den Versuch einer Beschleunigung der Etatsberatung machen. Der Seniorenkonvent wird wahrscheinlich morgen zusammentreten, um eine Aenderung der Ge-

Deutsches Reich.

Berlin, 4. Mürz. Der Kaiser traf heute auf dem Lehrter Bahnhof ein und begab sich nach dem Kgl. Schloß, unternahm weiter einen Spaziergang, hatte eine Besprechung mit dem Reichskanzler und hörte die Vorträge des Ministers Budde und des Chefs deS Zivilkabinetts Dr. von LucanuS. Der Kaiser wird am nächsten Montag die Offizier-Reitstunden der Kavallerie-Regimenter in Potsdam der Reihe nach be­sichtigen. Das Frühstück wird der Kaiser im Offizierkasino des Regiments der GardeS - du - CorpS einnehmen.

Aus Hanover wird berichtet, daß die Anwesenheit L>eS Kaisers zum Reiterfeste in Hanover am 10. März mit Sicherheit zu erwarten ist. In der Festhalle ist man d»amit beschäftigt, eine Hostoge herzurichten.

lieber eine Erkrankung deS Grafen Walder-

schäftSordnung zu erwägen. Man denkt daran, von jeder Fraktion zu jedem Thema nur einen Redner

liauii ich nicht, ßrfter am Stammtisch,^.. 9 doch heillosen Respekii fc ima* bei dieser Jahrein.; > n heimtückisch, man ben!i,rv itarr^, der alleine wieda v? llirf) doch sesl beim flraga . Üpoiheker der Katarrh! ra achtel und dann lassen fi l chen. Aber ich weiß cji. jt mehr und mehr ans i, um Katarrhe und die

ays achte Sodener $... i/entfail verlangt uni:.-.

1 frage: Me find fie te t genug Lchach/eln anschrr $nen aufrid/ng, Cberfc iten Rat noch dankbar [ein- in allen Ayochelen, Dra? itzen tu haben. Ä

unserem allerdings anerkennenswerten Ensemble in einem fulminanten Artikel der H. Landpost zuteil wird. Die L.-P. schreibt: Am Dienstag hat uns nach einem ümaligen er­folgreichen Gastspiel in Hungen unsere Theatcrgesellschaft Gittermann verlassen, welche hier seit anfang Dezember mit einem ganz ungewöhnlichen pekuniären und künstlerischen Erfolge eine Reihe von Gastspielen absolvierte. Es war noch nie vordem eine Theatergesellschaft hier, die sich solcher Be> liebtheit zu erfreuen hatte. In allererster Linie ist daS natürlich dem stets geschäftsfreudigen und kunstbegeisterten Leiter des Unternehmend, Direktor Rud. Gittermann, zu ver­danken, der mit nicht ruhendem Eifer und damit verbundenen schönstem Erfolge unS Theaterabende verschafft hat, die immer in unserem Gedächtnis fortleben werden. Wir wünschen Direktor Gittermann und auch seinen Mitgliedern in der Ferne besten Erfolg und hoffen, daß er in nicht zu langer Zeit zu unS zurückkchrt. Er soll uns willkommen sein. Ein Beweis, welch' großer Beliebtheit sich besonders Direktor Gittermann hier erfreut, beweist der folgende poetische Erguß, der - Direktor zum Abschied gewidmet wurde:

Gar oft hast mit der Muse heitrem Spiel Die qallenbitl're Miene mir erheitert Und oft, wenn mit die Schwermut um daS Haupt Gestaltert, hast Du sie zerstreut.

Dir schuld' ich Dank, wir Alle schulden ihn Nimm ihn in Worten, weil uns Taten fehlen. Komm wieder! Kehre bald zurück I Sei unser Gast, wenn'S niraend gastlich ist, Und kehrst Du heim, zu unserm Heim zurück Sei wieder unter wie Du unser warst Und bleibe, waS Du uns geworden bist. Sei unser Freund!

Darmstädt, 4. März. Irr Sachen der Dürgser- meisterwahl bringen dieR. H. Vbl." einen Bericht, der in mancher Beziehung Neues bringt. Es beißt darin: Die Bürgermeister-Neuwahl von Darmstadt hielt einen arosien Teil der Einwohnerschaft in großer Spannung. Hatte man doch gebört, daß hierüber durchaus keine Einigkeit unter den Stadtverordneten herrsche, sondern daß qine Mehrheit sich für die Wahl eines viel bekannten, all­gemein geschätzten hochtalentierten Mannes, deS Mi­nisterialrats Braun, geeinigt habe, dem daS hohe Amt nach stattgehabter Wahl angetragen werden solle, ob­gleich er sich darum in keiner Weise beworben habe. Die Wahl-Verhandlung, die von 31/24y2 Uhr vorgesehen war, dauerte jedoch mehr als vier Stunden und scheint sehr erregt gewesen zu sein, denn man glaubte aus dem Markte vor dem Rathause öfters Stimmen aus dem im zweiten Stocke liegenden Sitzungssaale zu hören. Kurz vor 8 Uhr begann erst die öffentliche Sitzung, in der die Wahl laut gesetzlicher Vorschrist stattzufinden hatte und es zeigte sich nun hier, daß die schon vor 8 Tagen vom Sonder­ausschüsse für diese Wahl mit 8 gegen 2 Stimmen vor­geschlagene Wiederwahl des seitherigen Oberbür­germeisters Morneweg trotz der obigen Gerüchte doch nicht zu bezweifeln war, indem er mit 26 gegen 16 Stimmen wiedergewählt wurde. Die 16 Stimmen der Minderheit bestanden au5 15 weißen Zetteln und 1 Zettel mit dem NamenBraun", der, wie schon oben gesagt, gar nicht kandidiert haben soll. Als ein sehr bedenkliches Zeichen erscheint es jedoch, daß hiernach von den anwesenoen 38 Stadtverordneten (von den 4 Beigeordneten die mitgestimmt haben, sei einmal abgesehen) nur 22 sich für eine Medei> wähl ausgesprochen, aber 16 andere durch ihre Abstimm­ung hiergegen sozusagen Protest erhoben haben. Tie- Faktum laßt daraus schließen, daß unter den Vertretern! der Bürgerschaft große Meinungsverschiedenheiten zu herr­schen scheinen, was im Interesse der Stadt jedenfalls zu beklagen ist, und worüber wir hoffentlich noch Nähere­hören werden. Tas aber konnte man in den letzten Wochen und namentlich heute vielfach hören: Tie Bürgermeister­wahl sollte wie saft überall so auch hier von allen Bür­gern, und nicht von den Stadtverordneten allein, ausgeübt werden; nur dann kommt der all­gemeine Wille zur Erscheinung, und hoffentlich werden die Herren Landtagsabgeordneten für die größeren Städte des Großherzogtums bald Veranlassung nehmen, daß durch geeigneten Antrag den städtischen Bürgern das Recht der Wahl ihrer Bürgermeister zurückgegeben wird.

sehr decent begleitete, nennen wirHerzliebfter Jesu, was hast Tu verbrochen",Was mein Gott Urin, das g'scheh' allzeit" undBefiel du deine Wege." Tie von den beiden Gesangvereinen vorgetragenen Chöre waren gleichfalls von Herrn Musikdirektor Trautmann mit Geschick ausgesucht und zeigten seinen guten Geschmack im besten Lichte.

Tie Solopartien lagen sämtlich in bewährten Händen. Fräulein Anna Münch aus Gera verfügt über einen schönen, abgerundeten und wohlklingenden Sopran, der in allen Lagen ausgeglichen ist und durch eine deutliche Textaussprache unterstützt wird. Ter Vorzug von Fräulein Agnes Leydhecker'aus Berlin ist eine kräftige, voll­klingende Altstimme, die mit den übrigen Talenten mit Fräulein Anna Münch aus gleicher Stufe steht. Die an­strengendste Partie siel Herrn Kammersäuger Hans Buff- Gießen aus Dresden zu. Als Vertreter des Evangelisten hatte er in beiden Ttzilen des großen Werkes viel Reci- tative zu singen, und hatten wir am Schluß die Auffassung, daß der Künstler mit seinem schönen lyrischen Tenor eine sehr große Ausdauer besitzt. Das zweigestrichene h sang er mit Leichtigkeit. Tie Partie des Jesus hatte der Bari- tonist Herr Professor Otto Besser-Freytag übernom­men und hatte den Beweis erbracht, daß er mit seinem

Waltyäus-Uasfion.

Gießen, S. März.

Eine ungemein zahlreiche Gemeinde aus Nah und F'ern hatte sich gestern nachmittag in der Stadtkircheein- gaesunden, um in stiller Andacht an den ernsten Weisen, imit denen Johann Sebastian Dach nach Worten des Evcm- galisten Matthäus sein herrliches Chorwerk geschossen hat, fiif-j zu erbauen. Nach einem kurzen Vorspiel folgte der echte Chor, in dem die beiden vereinigten Vereine mit bcm Knabenchor eine schöne Leistung boten. Auch der mutiterc Verlauf der Ausführung verlief sehr gut und na- mtentlick, die Chorleistungen standen, dank dem gewissen- hchten Einstudieren durch Herrn Musikdirektor Traut- mtait n, auf hoher Stufe der Vollendung. Taß an einigen Mellen mehrere Chorsätze, Arien und Rezitative gestrichen mürben, lag wohl nur in dem Bestreben des Dirigenten, dirs sehr umfangreiche Werk nicht zu weit auszudehnen, ^ebenfalls hat er bei der Auswahl der einzelnen Nummern nur die schönsten ausgewäült, sodaß die Gemeinde mit nlllem, was ihr geboten wurde, wohl zufrieden sein konnte. <80m den Chorälen, die wir zu hören bekamen und die Mr Organist Gör lach mit bekannter Meisterschaft und

betS)Qhk

, $er- «tn r.,/ Müt di,: j

*n Hefa d .

fomnAvt,tfei n- **

fn Q1|ii»its ',,a6 »4.

1 ,bct Arbeiter . '^e

'91 «Ma*

6 'hl- " 9-*n i kuiäartto . I *"b!t

Volitische Tagesschau.

Minister Schenkel und die Sozialdemokratie.

Tie von uns bereits kurz erwähnte Rede, die der ba­dische Minister Schenkel in der letzten Woche in der badi­schen zweiten Kammer über die Sozialdemokratie hielt, ist ans heftigen Widerstand gestoßen, vor allem deshalb, weil der Minister die Sozialdemokratie alseine berechtigte, auS gesunden Motiven hervor­gegangene Bewegung bezeichnete, deren Ver­treter er in der Kammer nicht missen möchte. In der in Karlsruhe abgehaltenen Sitzung des national­liberalen Parteiausschusses gab der frühere Reichslagsabg Nassermann ironisch der Meinung Ausdruck, daß die Sozialdemokratie allen Gründ habe, die R-de Schenkels in ihrer Presse zu verbreiten; wenn er Wassermann) so­zialdemokratischer Parteileiter wäre, würoe er diese Mi- nisterrede durch Maueranschlag in ganz Teutschland bekannt machen. Aehnliche Töne schlug die nichtsozialistische Presse in Vaden und zum Teil auch im übrigen Deutschland an, «nd in der Kammersitzung erklärte dieser Tage der nativ- mal liberale Abg. W i t t u m-Pforzheim sogar, daß er seit 50 Jahren ans patriotischem Pflichtbewusstsein die Sozial- kmolratie bekämpft, nach der letzten Rede Schenkels aber briefen Kamps eingestellt habe und jetzt mit dem Minister nur wünschen wolle, daß die badisck)en Genossen noch recht l«ange und zahlreich in diesem Hause vertreten seien.

Tnrch diese Angrisfe von allen Seiten veranlaßt, gab Minister Schenkel nunmehr die Erklärung ab, daß seine Nede ganz f a l s ch verstanden worden sei. Vor allem habe er nicht behauptet, daß die sozialdemokratische Partei titte aus gesunden Motiven entstandene Bewegung sei, sondern er habe noch einen Satz eingeschaltet,zu einem 0 roßen Teil". Allerdings habe er gesagt, er möchte i le Sozialdemokratie in diesem Hause nicht missen, da er t-8 für besser halte, sie fei hier vertreten, als daß sie i rauften unkontrollierbare Reden halte. Tie fozialdemo- hrntlfdje Partei hier im Saale möchte er über gern missen, 11.11 b er könne deshalb auch die Kritik, die an feinen Worten geübt worden sei, nicht' anerkennen. Auch er halte die Sozialdemokratie für eine staatsgefährliche Partei, Don her er nur wünschen könne, daß sie wenig Anhänger und wenig Vertreter in diesem Hause habe.

Tiefe Ausführungen klingen etwas anders als die ersten, und die ängstlichen Gemüter, die in dem Minister schon eiinen Freund der Sozialdemokratie erblicken zu sollen glaubten, werden sich fetzt hoffentlich wieder beruhigen.

wohlklingenden Organ in der Darstellung des leidenden Heilands überall die richtige Auffassung zeigte. Ein wür­diger Stimmkollege war der in Gießen längst vorteilhaft bekannte und beliebte Bassist Herr Adolf Müller aus Frankfurt a. M. Ter mit einem kräftigen Baß aus- gestattete Sänger hatte verschiedenen Charakteren gerecht zu werden. Er sang den Pilatus, den Judas Jschoriot, ben Kuiphas. den Petrus und den Pilatus, jede Person in ihrer Auffassung entsprechend. Eine dankbare Auf­gabe hatte Herr Konzertmeister Bassermann aus Frankfurt a. M. zu lösen, der die während der Aufführung vorkommenden Violinfoli schelte und sich damit als ein Künstler von gediegener Auffassung und vollständiger Be­herrschung seines wohlklinaeirden Instruments einführte. Große Anerkennung verdient auch das^Orchefter, das unter der zielbewußten Leitung des Herrn Trautmann viel zum guten Gelingen des Ganzen beigetragen hat.

Wir können die ganze Aufführung nicht anders als

Ausland.

London, 4. März. Im Befinden des Königs ist eine Besserung eingetreten, die einen sehr befriedigenden Fortgang nimmt, wenn sich auch die Symptome der Erkält­ung noch immer bemerklich machen. Im Lause des Nach­mittags machte der russisckie Botschafter Benckendorfs im Buckinghampalast seine Aufwartung.

Brüssel, 4. März. In den weiteren Sitzungen des internationalen Verbandes für Studium deö Mittel­st a n d e S, die unter Vorsitz des W-irkl. Geh. Oberregierimas- rates Bödiker stattfanden, wurde beschlossen, zunächst die Fragen des professionellen, kommerziellen und techn'schon (auch landwirtschaftlichen) Unterrichts, der Werkzeug­maschinen, des Kredits, detz VersichernngS- und Genossen- schaftswefens in Bearbeitung zu nehmen und gelegentlich der 1905 in Lüttich abzuhaltenden Ausstellung einen Kongreß zur Erörterung, insbesondere der erstgenannten drei Fragen, einzuberufen. Der Kongreß soll den Namen führen: Kon­greß des städtischen und ländlichen Mittel- st a n d e s. Ferner wurde die Gründung einer Bibliothek mit entsprechender Registratur beschlossen, solche daS Budget fest- gestellt und die Propaganda erörtert.

Madrid, 4. März. Nachdem ein russischer Agent in Barcelona mit katatonischen Schlächtern einen Vertrag abgeschlossen hat, wonach diese täglich 2000 Hammel an Rußland liefern sollten, hat der Bürgermeister von Barcelona sich an die Regierung gewandt, um triefe Fleischausfuhr zu verhindern, da hierdurch ein Stei­gen der Fleischpreise zu erwarten fei.

Braila, 4. Marz. Hier wurde der serb'sche Ober­leutnant Natschewitsch, ein enragierter Anhänger der Dynastie Obrenowitsch der seinerzeit flüchten mußte, unter dem Verdacht verhaftet, daß er die in Rumänien leben­den Serben a n st i f t e n wolle, den Königs mord an seinen Urhebern zu r 5 ch e n.

Konstantinopel, 4. März. Die Pforte beschwerte sich in einer Mitteilung an die Botschafter der lEntente- Mächte über die Vergewaltigungen von Mohame- danern in Bulgarien durch Kommt tadschis und führte ein­zelne Fälle von Brandstiftung, Raub, Mord, Er­pressung rc. sowie die Profanierung der Moschee in iSli- ntir an.

Athen, 4. März. Dem BlatteAsty" zufolge wird KaiserWilhelm anläßlich seiner Mittelmcerreise Grie­chenland besuchen und seiner Schwester, der Kron­prinzessin von Griechenland einen Besuch abstatten.

Aden, 4. März. Ein neuer Mullah aus dem sS 0 - malistamm Cgaben erregte am Flusse Webbe-Schebeyli einen Aufstand.

Newyork,4. März. Die Senatsuntersuchung über die Praktiken der Mormonen ergibt, daß Smith, der Prä­sident der Mormonenkirche sowie der Avostel Forthauer immer noch polygamisch leben. Letzterer hat fünf Frauen und 45 Kinder. Der Apostel Merrill hat acht, alle anderen je zwei Frauen.

1 ®

2200 '

Gießener Anzeiger

0 General-Anzeiger " S»

Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen

_____ neigen teil: Hans Beck.

Me. i>« e ,^1 « : dr 178. fc", f'7 geübten Ö :

= 31 fm,

= 7 ,

- 0,20 ,

= 65 ,

_ 88 , (darunter chniltholz), en = 3U fm, } m Länge (ßatien^ljl.

Il W im $N A

igftroeibe un»

. unb .SIMS1"!

Ml ju

-

4.

ftetei Laubach.

Absicht feinen Anklang zu finden, weil sie doch auf eine Be­schränkung der Redefreiheit hinaiiSläuft.

Kirche und schule.

Rom, 4. März. Der ^Offervaiore Romano^ veröffent­licht eine Enzyklika deS Papstes, worin der Wunsch deS Papstes ausgedrückt wird, die Entwickelung des Stu­diums der heiligen Schrift zu fördern. Z,l diesem Zwecke werden Diplome für Lizentiaten und Doktoren der heiligen Schrift geschaffen, welche durch die Bibelkommission verliehen werden sollen.