En den SeptemberMrmen 92 ® d)TTTe vormsnDlg verloren gegangen, darunter vier 'deutsche, 418 durch 'Unfälle beschädigt, darunter 23 deutsche. — Unter dem Verdacht, die Witwe Enne- moser in Mgund (Tirol) erwürgt und beraubt -u haben, wurden bisher 11 Person e^verha^et^^^^^^E»«-^»——
Vulkanische Gewalten im Natur- und Volksleben Japans.
^as war das Thema», über das in der 22. Jahresversammlung des allgem. e v a n g e l i sch - Pr o te ft a n t i s ch en Missionsvereins in Mannheim am 2. d. M. Prof. O. Schmredel- Eisenach, der von 1887 bis 1892 als Missionar in Japan tätig ^^^Ter^Krieg zwischen Rußland und Japan wirkt besonders verheerend durch die unterirdischen Mächte, die See- und Landminen, welche darin zur Anwendung kommen. Es ist, als ob Japan diesem Ringen seinen besonderen Stempel aufgedrückt hätte, denn es ist, wie kaum ent anderes, das Land der Vulkane und Erdbeben. Sein Kennzeichen ist der 4000 Meter hohe Fujisan, der durch eine Reihe von vulkanischen Ausbrüchen im Laufe der Jahrhunderte sich aufgebaut hat. Er hat aber noch viele vulkanische Brüder und Vettern, welche die fatale Eigenschaft besitzen, oft Jahrzehnte oder gar Jahrhunderte lang sich völlig harmlos zu stellen und dann mit einem Male alles in ihrer Umgebung mit einem furchtbaren Ausbruch zu vernichten. So geschah es im Juli 1888 mit dem Bandaisom, der 800 Jahre geschwiegen hatte. Gefährlicher noch als die Vulkane sind die Erdbeben, welche meist durch Einsturz von tief unter der Oberfläche sich hinziehenden Erdhöhlen verursacht werden. Bald treten sie als leichtes Schaukeln, bald als heftiges Rütteln, bald als plötzlicher Stoß von unten auf. Tie Wirkung ist oft tragisch, manchmal aber auch "komisch. "Tas große Erdbeben vom 28. Juli 1891 hat Prof. Schmieder in Tokio milerlebt, Am furchtbarsten waren die Folgen desselben in Nagoya. Tausende von Menschen wtirdm entweder bei ihrer Arbeit oder beim Vergnügen oder, wie 50 Buddhisten, beim Gebet vorm Altar ihres Gottes von dem furchtbaren Naturereignis überrascht. Bewunderungswert war der Eifer, mit dem unsere deutschen Landsleute und die japanischen Christengemeinden das über Zehntauscnde hereingebrochene Elend zu lindern suchten.
Noch aufregender und aufreibender für alle, welche in Japan 511 arbeiten haben, besonders aber für die Missionare, ist der vulkanische Charakter des japanischen Volkes. Aeußerlich erscheint der Japaner harmlos und heiter, in seinem Innern aber brodelt vulkanisches Feuer, meist zurückgehalten durch eine jahrtausendelang geübte Älbstbeh-rrschung, bisweilen aber auch plötzlich hervorbrechend. Schon die alten Samurai, die Ritterklasse, hatten ein äußerst leicht verletzliches Ehrgefühl, und oft um einer Kleinigkeit willen fochten sie Duelle auf Leben und Tod aus oder vollzogen an. sich das Hara-kiri, den ritterlichen Selbstmord, wie die 47 Ronin.. Ganz besonders wendete sich die politische Leidenschaft gegen die Fremden, wie das Attentat auf den jetzigen rufsischen Kaiser Nikolai, der im Jahre 1891 als Cäsarewitsch Japan besuchte, beweist, aber auch gegen japanische Staatsmänner, die, wie der Unterrichtsminister Mori, mit der vulkanischen Natur ihrer Landsleute nicht zu rechnen verstanden. In religiösen Dingen scheint der Japaner meist skeptisch und zurückhaltend, aber gar manche buddhistische Sekte versteht ihre Anhänger durch , religiöse Ekstase bis zum Fanatismus aufzuregen. Auch diejenigen Jnpcmer, die zum Christentum übertraten, können ihre vulkanische Natur nicht verleugnen, wodurch mancher jungen Christengemeinde schwere Er- jchütterungen bereitet worden sind. Aber das Gemüt manches jungen Christen gleicht auch dem edlen Wein, dessen Rebe auf vulkanischem Boden gereift ist.
Haben wir bei dieser Natur des Japaners nicht vor einer zukünftigen gelben Gefahr zu zittern? Eine kriegerische Invasion haben wir nicht zu fürchten, wohl aber die des chinesischen Kuli und Kaufmannes. Eine weise Politik soll sie a b z u w e h r e n, aber auch der gelben Rasse in ihren Ländern gerecht zu werden suchen. Vor allem ist es unsere Aufgabe, durch unsere auf dem Christentum aufgebaute überlegene Kultur die mongolische Rasse geistig zu überwinden und die Kluft zwischen ihr und der weißen Rasse zu überbrücken.
Ziniverfltäts-Wachrichten.
— Tie von der Gesellschaft der Wissenschaften zu Göttingen vollzogenen Wahlen 1. des früheren ordentlichen Professors an der Universität Stockholm Tr. Retzius, 2. des ordentlichen Professors an der Univ. Sttaßburg, Tr. Ben ecke, 3. des Direktors des Instituts für experimentelle Therapie in Frankfurt a. M. Geh. Medizinalrats Prof. Tr. Ehrlich, 4. des ordentlichen Professors an der Univ. Leipzig Geh. Hofrats Dr.. Hering zu auswärtigen Mitgliedern ihrer mathematisch-physikalischen Klasse sind bestätigt worden. — Der Privatdozent Dr. Vahlen zu Königsbergs. Pr. ist zum außerordentlichen Professor in der Philosophischen Fakultät zu Greifswald, der außerordentliche Professor Tr. L a n d s b e r g zu Heidelberg zum außerordentlichen Professor in der Philosophischen Fakultät zu Breslau ernannt worden.
Kerichtssaak.
Bonn, 3. Nov. In der gesttigen Schwurgerichtssitzung hatte sich unter Ausschluß der Oeffentlichkeit der 20jährige Viehwarter Scholz zu verantworten, der ein 5jähriges Mädchen und einen 4jäbriqen Knaben am 15. August d. I. an sich gelockt und nach Verübung eines Sittlichkeitsverbrechens beide Kinder erJ hat. Tas Gericht verurteilte den Doppelmörder wegen Todschlags für jeden einzelnen Fall zu lebenslänglicher Zuchthausstrafe und Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte auf Lebenszeit.
Hannover, 1. Nov. Wegen Herausforderung des welfischen Reichstagsabg. Frhrn. v. Hoden berg zum Zwer- kampf war bekanntlich der nationallib. Landtagsabg. Tr. JJc a x Iänecke vom Kriegsgericht zu drei Tagen Festung verurteilt worden. Wie wir aus zuverlässiger Quelle Horen, tu diese Strafe im Gnadenwege in drei.Tage Hausarrest umgewandelt worden, die Dr. Jänecke vor einiger Zert auf seinem Landsitz Groß-Burgwedel bei Hannover erledigt hat.
Magdeburg, 3. Nov. Tas Schwurgericht, verurteilte den Gastwirt Stephan wegen Meineides und Sittlimkeits-
v e rnr e cy e ns, vegan gen cm zerner mrnoerirryrrgen mTrpcrrtyrrt Tochter, zu Jahren Zuchthaus und 10 Jahren Ehrverlust.
Dresden, 3. Nov. Wie die „Dresd. Nachr." melden, ist gestern abend Kommerzienrat Hahn, der vom hiesigen Landgericht zu vier Jahren Gefängnis verurteilt worden war und hiergegen Revision beim Reichsgericht einlegte, gegen Stellung einer Kaution von 150 000 Mark vorläusig aus der Haft entlassen worden.
Treptow (Rega), 3. Nov. Nach dreißig Jahren von der Anklage des Meineides freigesprochen wurde der ehemalige Lehrer Thormeyer von hier. Thormeyer war vor länger als 30 Jahren in Wustrow als Lehrer tätig. Er hatte damals 15 Ml. an die Eserichtskasse zu zahlen und händigte einem Gerichtsbeamten den Betrag ein; dieser bestritt, die Summe empfangen zu haben. In einem Prozesse beschwor Thormeyer seine Angaben, und der Staatsanwalt erhob nunmehr Anklage und auf die Aussage des Gerichtsbeamten und eines anderes Beamten hin wurde Thormeyer wegen Meineides zu einer empfindlichen Strafe verurteilt. Nachdem er diese verbüßt hatte, war er unablässig bemüht Material zum Beweise seiner Unschuld herbeizuschaffen. Ties ist ihm nunmehr gelungen und im Wiederaufnahmeverfahren wurde er freigesprochen. Thorinever hat eine Entschädigungsforderung von 30 000 Mark gegen die Regierung geltend gemacht.
Kandel und Verkehr. Volkswirtschaft.
Berlin, 3. Nov. Die heute zur Zeichnung aufgelegten 30 000 Stück Reichst) ankanteile über je 1000 Mk. sind hier stark überzeichnet worden.
— Gegen d i e Petr ole nm-Gesellschaften. Die Handelskammer in Plauen wendet sich gegen die großen Petroleum- Gesellschaften und svricht die Erwartung aus, daß ihnen die Behörden keine besonderen Begünstigungen zu teil werden lassen. Besonders solle man für die Errichtung von Petroleumtanks kein Bahngelände hergeben. In Betreff der Deutsch-Amerikanischen Petroleum-Gesellschaft wird jedoch die Ansicht ausgesprochen, daß es nicht gut angehe, derselben den Straßenverkauf von Petroleum polizeilich zu verbieten.
— Nachahmungen von Nernstlampen. Infolge Vorgehens der Allgemeinen Elektrizitäts-Gesellschaft ist eine Entscheidung des Landgerichts Berlin herbeigeführt worden, die es der Internationalen Böhmlichtgesellschaft untersagt, die von ihr hergestellten Lampen weiter zu fabrizieren, auch dürfen die von ihr hergestellten Lampen nicht verkauft werden.
Märkte.
ko. F r a n k f u r t a. M., 4. Nov. (Orig.-Telegr. des „Gieß. Anz.") Schweinemarkt. Zum Verkauf standen 288 Schweine. Schweine: 1. Qualität 60—61 Pfg., Lebendgewicht 48—00 Pfg., 2. Qual. 58—59 Pfg., Lebendgewicht 47—00 Pfg., 3. Qualität 53—56 Pfg., Lebendgewicht 00—00. Geschäft gut, kein Ueberstcmd
Kirckliche Hlachrichien.
Evangelische Gemeinde.
2 3. Sotrntag nach Trinitatis, den 6. November: Reformationsfest.
Gottesdienst.
In der Stadtkirche.
Vormittags 9V2* Uhr: Professor v. Drews.
Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die Matthausgemeinde.
Pfarrer D. Schlosser.
Abends 5 Uhr: Pfarrer Schwabe.
Beichte und heiliges Abendmahl für Matthäus- und Markus- gemeinde. Anmeldung vorher bei dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten.
Abends ?*/< Uhr': Vereinigung der konfirmierten männlichen Jugend der Matthäus- Gemeinde.
Dienstag, den 8. November, abends 8 Uhr: Liturgischmusikalische Feier aus Anlaß des Jahresfestes des Qberhessijchen Vereins für innere Mission.
(Die weiteren Veranstaltungen zu diesem Feste find in besonderer Anzeige zu finden).
Um dieses Festes willen muß die Versammlung des Frau en Missionsvereins auf Freitag verlegt werden.
Donnerstag, den 10. November, abends 8 Uhr, im oberen Saal des Gemeindehauses, Kirchstraße 9, Vibelstunde. Psalm 107.
Pfarrer D. Schlosser.
In der IohanneSkirche.
Vormittags 972 Uhr: Repetent Lic. Fuchs.
Vormittags 11 Uhr: Kindergottesdienst für die Joharmes- gemeinde. Pfarraffistent Schulz.
Abends 5 Uhr: Pfarrer Euler.
Beichte und heiliges Abendmahl fitr die Lukas- und die Johannesgemeinde im Abendgottesdienst. Anmeldungen vorher bei dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten.
Nach allen Gottesdiensten Kollekte für die G u st a v Adolf- Stiftung. .
Freitag, den 4. November, nachmittags 4 Uhr, beginnen tm Konfirmandensaal der Lukasgemeinde, Liebigstr. 56, die Zusammenkünfte des Missionskranzes der Lukasgemeinde, wozu herzlich einlädt
Pfarrer Euler.
Israelitische Religionsgeseltschaft.
Sabbathfeier am 5. November 1904.
Freitag abend: 4.30 Uhr.
Samstag vormittag: 8.30 Uhr.
Predigt.
Samstag nachmittag: 3.30 Uhr.
Sabbathausgang 5.45 Uhr.
Wochengottesdienst: morgens 7.00, abends 4.00.
Israelitische Reliaioirsgememde. Gottesdienst in der Synagoge (Südankage). Samstag, den 5. November 1904:
Vorabend 4.45 Uhr.
Morgens 9.00 Uhr.
Nachmittags 3.30 Uhr.
Schrifterklärung.
Sabbathausgang 5.45 Uhr.
MM
06639
Mainzlar, den 3. November 1904.
S
Die Beerdigung findet Samstag den 5. November, nachmittags 2 Uhr, in Mainzlar statt.
Todes-Anzeige.
Verwandten rmd Freunden machen wir hierdurch die traurige Mitteilung, daß unter innigst geliebter Gatte, Vater, Schwiegervater und Großvater Hm Friedrich Rein l< nach langem, schwerem, mit Geduld getragenem Leiden heute Morgen 11 Uhr im 75. Lebensjahre sanft entschlafen ist.
Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Fanäüii® OeeBTa
MM-VerstkWW.
Samstag den 5. November, nachmittags 2 Uhr, werden im Bieker'schen Saale, Neustadt 55, hier, mehrere Betten, Sophas, Kleiderschränke, Tische u. Stühle, Weißzeug und Küchengeräte, sowie eine Partie eng(. Zinn gegen Barzahlung versteigert.
Die Versteigerung findet be- stimmt statt.8227
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Voraussichtliche Witterung in Hessen für Samstag, den, 5. November 1904 : Zeitweise leicht aufheiternd, tagsüber ein wenig kühler, nur vereinzelt geringer Regen.
Näheres durch die Gießener Wetterkarte.
Neueste Meldungen.
Trier, 4. Nov. Der stellungslose Buchhalter Rulcmd verletzte vor dem Grabe seiner ersten Frau seinen 6jährigen Knaben aus erster Ehe durch einen Revolverschuß tötlich und erschoß sich dann selbst.
Dresden, 4.Nov. Nach einerDisziplinar-Untersuchung wurde der Geh. Hosrat Dr. Meyer, der Direktor des zoologischen und anthropologischen Museums, vom Amte su sperr-, di ert. Wie verlautet, soll Dr. Meyer seine Untergebenen veranlaßt haben, wissenschaftliche Arbeit en unter/ seinem Namen zu veröffentlichen.
Mannheim, 4. Nov. Auf der Strecke Mannheim^, Karlsruhe der Rheintalbahn wurden heute morgen in der Nähe der Station Altripp die Leichen eines jungen Mannes und eines Mädchens gefunden, welchen beiden der Kopf vom Rumpf getrennt war. Es handelt sich zweifellos um ein Liebes-Drama.
London, 4. Nov. Nach Newyorker Meldungen hat
die Union-Regierung bei Deutschland wegen des Abschlusses eines Schiedsvertrages sondiert. Die deutsche Antwort laute zustimmend, so daß der Abschluß deS Vertrages baldigst zu erwarten sei.
Paris, 4. Nov. Zwischen dem Direktor des „ Figaro" Gaston Calmette und dem Rittmeister de Bremont d'Acs, von de:n der „Figaro" geheime Briefe veröffentlicht hatte, wird heute ein Pistolenduell ausgefochten werden.
Vigo, 4. Nov. Gestern kam der russische Marine-Kapitän Vo ström mit einer geheimen Miffion für Admirah Roschdjeswensky hier an. Da er das Geschwader nicht antraf, fuhr er mit der Eisenbahn nach Gibraltar und Tanger.^ Der Kanzler der Madrider japanischen Gesandtschaft ist uoch^ immer in Vigo.
Vom Kriege.
Rom, 4. Nov. „Italia MMcwe" berichtet auS Tokio, die Japaner hätten einen unterirdischen Gang gegrcwe^ welcher von der Taub enb ai bis Li au tisch an reicht. Jedoch hofften ttie Japaner, Port Arthur im Sturm nehmen können und wollen den Gang nur zum Legen von Minen int) äußersten Falle verwenden.
London, 4. Nov. Erchange Telegraphen-Compcmy ver-( zeichnet das Gerücht, General Stössel sei am Bein leicht Vor*1 wundet worden. , „ . '
Tschifu, 3. Nov. Kriegskorrespondenten, welche von ver, japanischen Belagerungsarmee von Port Arthur zuruckkehren, er-> klären, daß die Japaner eine neue Niederlage erlitten.; hätten. Indessen dauern die Angriffe fort. Sie veranschlagen! die Zahl der Toten und Verwundeten auf 20 00Q Mann. Tie Feldlazarette seien überMt. Der Sturm wurde^ hauptsächlich mit ftischen Truppen unternommen. Zwölf TranKPortdampfer hatten diese in den letzten Tagen in Dalny gelandet.
Mukden, 4. Nov. Die russischen Stellungen am Schaho werden täglich stärker. Trotz der großen Nähe deÄ beiden Gegner wird die Möglichkeit eines japanischen AngnMZ^ täglich geringer. Viele Sachverständige erwarten die mllitarrschej Entscheidung erst im Frühjahr. Rußland hat dre Möglichkeit, erdrückende überlegene Streitkräfte in der Mandschure: zu sammeln, besonders wenn die Leistungsfähigkeit der Bahn durch größer^ Organisation de§ Dieustbetriebes noch weiter vermehrt wird. ;
Breslau, 4. Nov. Wie aus Czentochau gemeldet wird, kam es in Radomsk zwischen Reservisten und russischen Soldaten zu Tätlichkeiten, wobei sechs Reservisten erschossen und gegen 30 verwundet wurden. Auf kurze Zeit beurlaubte und nicht pünktlich znri'ickkehrende Reservisten werden nachts aus den Betten geholt imt) sofort nach Skierniewice zrrr weiteren schiebung ge^acht^
Telephonischer Kursbericht«
3V2o/o Reichstinleihe . . 101.35 30/0 do. ... 89.30 8V,% Konßols .... 101.25 30/0 do......89.35
R1/2°/n Hessen .... 99.90 31/, % Oberhessen . . ♦ —.— 4% Oesterr. Goldrento . . 101.00 4i/6% Oesterr. Silberronte 100.40 4% Unuar. Goldrento . . 100.05 40/.. Italien. Rente , . . 104.10 41/, % Portugiesen » . . 63.10 Ro/ Portugiesen.....62.05
C. Türken .... —.— Türkenlose......128.20
4% Griech. Monopol.-Anl. 47.80
4l/,% äussere Argentiner 43.75
30/0 Mexikaner .... 29.80, 4Vo% Chinesen .... 89.801 Electric. Schuokert ... 120.00j Nordd. Lloyd . . . . 107 601
Kreditaktien ..... 21100) Diskonto-Kommandit, . . 191.40, Darmstädter Bank . / . 141.10 Dresdener Bank .... 153.50 Berliner Handelsges. v . 161.00 Oesterr. Staatsbahn . . . 140.30 Lombarden . . . , . 18.30 Gotthardbahn . . . . . 189.00 Laurahüite ...... 253.50 Bochum ....... 220.50 Harpener ...... 21630 Schatzscheine . . » » • —j ;: fest.
Mng-king-ling die Schul'
geht an und nun beginnen auf§ neue die Sorgen der Eltern imxj die Gesundheit ihrer Kinder. Rauhe Stürme, feuchte Luit greifen, die Atmungsorgcme mehr wie sonst an, es entstehen Heiserkeit, Husten und noch schwerere Erkrankungen. Diesen im ersten Stadium zu begegnen ist es Pfacht der Eltern, den Kindern auf dem Schulwege einige von den berühmten Fay's ächten Sodener Mineral-Pastillen mitzugeben. Dieselben find ein vorzüglich be- wäbrtes Hausmittel und in jeder Apotheke, Drogerie und Mineralwasserhandlung ä 85 Pfg. p. Sch. zu haben. hv16/e 7
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