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Soweit daS „Eingesandt". Wir können den darin enthaltenen Ausführungen nur ganz beistimmen. Unsere Bumbaß- Gesellschaft, die sich Zeit und Mühe nahm, auch auswärts zu gemeinnützigen Zwecken zu konzertieren, hat eine solche Behandlung nicht verdient. — Da daS Konzert in Marburg von nicht ganz 300 Personen, meistens Damen, besucht war, wird der Neinertag kein großer sein.
— Der Ortsgewerbeverein hielt am Mittwoch abend in der Restauration von Feidel seine MonatSversamm- lung ab. Im Anschluß an ein von dem Syndikus der Handelskammer, Dr. Knipp er, gehaltenes Referat über die in Aussicht genommene Reform der hessischen Gemeindesteuern entwickelte sich eine anregende Diskussion. Die im Gesetzentwurf vorgesehene Ent la st u n g der kleinen und mittleren Gewerbetreibenden von der Gewerbesteuer wurde mit Befriedigung ausgenommen. Dagegen wurden gegen die beabsichtigte starke Erh öh un g der Steuern vom Kapitalbesitz lebhafte Bedenken geäußert, da hiervon eine Auswanderung der kapital- und kaufkräftigen Rentner nach den benachbarten Bundesstaaten zu befürchten ist. Von einer endgiltigen Stellungnahme zu dem Gesetzentwurf wurde einstweilen Abstand genommen, bis noch weitere Exemplare des Entwurfes den Mitgliedern zur Kenntnisnahme vorgelegen haben. — Im weiteren Verlaufe der Diskussion wurden noch einige Mißstände im Submissionswesen erörtert.
Leun, 3. März. In einem hiesigen Wirtshaus sprach tin alter, zerlumpter Handwerksbursche vor, nicht allein, um die bekannte „milde Gabe" in bittende Erwägung zu ziehen, sondern, nachdem er seinen Obulus erhalten, denselben gleich in den obligaten 5-Pfennig-Schnaps umzusetzen. Aber auch damit noch nicht genug. Die Wirtstochter, welche gerade an der rasselnden Nähmaschine sitzt, soll ein furchtbar verdutztes Gesicht geschnitten haben, als es von den holden Lippen des alten Pennbruders ernsthaft kam: „Ach bitte, wollen Sie nicht etwas mit Ihrer Nähmaschine aufhören, ich bin nämlich furchtbar nervös!"
Viernheim, 2. März. Ein erschütternder Un- glückssall ereignete sich in Freudenheim. Tort hielt ein Müllereigesährt vor einem Geschäftshause. Einige mutwillige Buben bewarfen die unbeaufsichtigten Pferde mit Steinen, bis die scheu gewordenen Tiere in rasendem Galopp davonsprengten. Tabei wurden die beiden Kinder des Taglöhners Peter Krampf überrannt und grauenhaft zugerichtet. Tas eine Kind, ein sechsjähriges Mädchen, wurde als Leiche vom Platze getragen, während das andere, ein siebenjähriges Bübchen, nach einigen Stunden qualvollen Leidens gleichfalls sein Leben aushauchte. Ten Fuhrmann trifft keine Schuld.
sd. Darmstadt, 3. März. Die Abg. Müller und Dr. Buff haben in der Zw eiten Ständekammer folgenden Antrag eingebracht: „Hohe Kammer wolle beschließen, Großh. Negierung zu ersuchen, bei den verbündeten Regierungen eine Gesetzesvorlage einzubringen oder anzuregen zum Schutz von Arbeitgebern, welche die ihnen aus der sozialpolitischen Gesetzgebung erwachsenden Verpflichtungen erfüllen, gegenüber denjenigen, die ihren aus jener Gesetzgebung erwachsenden Verpflichtungen nicht nachkommen und sich ihnen entziehen. Der Antrag wird wie folgt be- gründet:
„Eine Anzahl Arbeitgeber, welche keinerlei gesetzliche Beiträge für Kranken- und Unfallkaffen entrichten, beschäftigen trotzdem einen ansehnlichen Arbeiterstand, manchmal 30—40 Mann. Die dort beschäftigten Arbeiter haben durch die Nichtleistung der Beiträge keinen Nachteil, denn Kranken- und Unsallrente wird den erkrankten oder verunglückten Arbeitern ausbezahlt, einerlei, ob der Arbeitgeber seinen Verpflichtungen nachgekommen ist oder nicht. Für die uneinbringlichen Ausstände aber' müfien die übrigen Versicherung Zahlenden auskommen. Diese Zustände sind im Interesse der Gesamtarbeitgeber und Arbeitnehmer sehr äu bedauern. Es dürften sich Mittel und Wege finden lassen, wie diesen Mißständen entgegenzutreten wäre. Die hiesige Ortskrankenkasse hat u. a. aus dem vorjährigen Kongreß der Krankenkassen in Berlin den Antrag gestellt, daß alle Behörden biejeninen Unternehmer, welche mit ihren Leistlingen zur Kranken- und Unfallkasse im Rückstände sind, von der Vergebung von Arbeiten alisschließen möchten. Die Hessen- Nassauische Baugewerks-Berussgenossenschast hat in einem Falle in Darmstadt versucht, einen Baugeldgeber und Grundstücksspekulanten, welcher einen mittellosen Arbeitgeber unterstützt, als den eigeilt- lichen Arbeitgeber zur Ullfalloersicherung heranzuziehen. Der Erfolg dieses Vorgehens bleibt abzuwarten. Großkapitalisten benützen tatsächlich solche Arbeitgeber, welche mittel- und vsandlos sind, gegen geringe Entschädigung zur Herst-llung von Arbeiten oder Erichtunq von Neubauten a,ü ihren Grundstücken einzig und allein zu dem Zweck, um noch größeren Gewinnn aus ihren Spekulatious-- geschästen zu erzielen, während die übrigen Arbeitgeber die Kosten zahlen müssen. Die vorgetragenen Mißstände sind schlimm geniig, um zur Prüfung anzliregen, in welcher Weise es möglich ist, dieser Schädigung des redlichen Gewerbestandes entgegen zu treten."
Darmstadt, 3. März. Hier hat sich gestern nach einem Vortrag von Fran Prof. Wegcle ein Komitee von Eltern gebildet, toeldje die Einrichtung von N e a l g y m - nasialkursen für Mädchen anstreben. Tie Kurse sollen zu Pfingsten d. I. zunächst mit einer Untertertiaklasse ins Leben treten und der Leitung des Turmstädter Realgymnasiums unterstellt werden. Tie Zahl der Schülerinnen einer Klasse soll 20 nicht übersteigen. — Ein Arbeiter aus einer benachbarten Ortschaft, der vor einigen Tagen mehrere Damen, die in der Umgebung Darmstadts spazieren gingen, an siel und zu vergewaltigen suchte, ist heute von der Polizei aufgegriffen und verhaftet worden.
Frankfurt, ö. März. Ein Berichterstatter meldet kn der Angelegenheit des Raubmordes an Lichtenstein, der Möbelträger Groß habe am Sonntag morgen in einem Geschäft der Glaubergstraße ein Fläschchen Fleckenwasser gekauft. Tie Ladenbesitzerin habe den Vorfall der Polizei gemeldet und bei einer Konfrontation Groß als den Käufer bestimmt erkannt. Verdächtig sei auch, daß Groß bei seiner Festnahme einen neuen Ueber- zieher trug und über die Verwendung des alten keine genügende Auskunft geben konnte. Solche Meldungen sind indessen mit Vorsicht auszunehmen. Bruno Groß befindet sich mit zwei oder drei anderm Untersuchnngsgefangenen 'in einer Zelle. Er soll einen sehr ruhigen Eindruck machen und den Beamten und Mitgefangenen gegenüber ziemlich wortkarg sein. Er stammt aus Leubnitz bei Werdau in Sachsen und ist der Sohn eines Färbermeisters. Seit drei Fahren ist er von der Heimat abwesend: er war in Leipzig Droschkenkutscher und ist vor längerer Zeit nach Frankfurt gezogen. Ter Name Kops, den er sich beilegte, ist der seiner Braut. — Von weiteren Beweismitteln wissen die „Frkf. Nachr." zu berichten. Darnach wurden auf den Kleidern des Ermordeten Haare gefunden, die einem Gerichtschemiker zur Untersuchung übergeben wurden, ob sie von dem Ermordeten oder von dem Mörder stammen. Weiter wurde bei der Durchsuchung des Kässenschrankcs
A a ch e n, 3. März. Der b a l n e o l o
Das Bankhaus Gebrüder A r n h o l d
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Kassel, 3. März. Dresden schloß mit der K
onkursverwaltungder Treber-
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: Ziemlich fest.
Oest. Kredit. Deutsche Bank Tarinstädter Bank Bochumer Guß . Harpener Bergbau
Tendenz
begann heute unter Teilnahme von sichtigung der hiesigen Krankenhäuser und Bäder.
Kirchliche Nachrichten.
Evangelische Gemeinde.
O c u l i, Sonntag den 6. Dt ä r z: Gottesdienst.
Zugleich Feier des Jubiläums der Britischen und Ausländischen Bibelgesellschaft.
Kunst und Wissenschaft.
Berlin, 3. März. Professor Hermann Ende, Präsident der Akademie der Künste, der morgen sein 75. Lebensjahr vollendet,
Gerichtssaat.
a. Marburg, 3. März. Am 12. Dezember, am Tage nach der Stadtverordneten-Stichwahl, erschien in der hiesigen „Hess. Landcszeilung" ein „E i n g e s a n d t", in dem in hämischer Schadenfreude ein nicht wiedergewählter früherer Stadtverordneter herabgesetzt wurde. Der also Angegriffene, Sattlermeister Karl Heisser, stellte daraufhin gegen den verantwortlichen Retz a k t e u r der Zeitung, Nuschke, Strafantrag wegen öffent- sicher Beleidigung. In der heutigen Schösfengerichtssitzung wurde Nuschke, der es ablehnte, den Namen des, wie er angab, den Kreisen der vereinigten Kommunalbeamten und Lehrer angehörenden Verfassers des Eingesandt zu nennen, zu 2 00 9)1 arf Geldstrafe, eoent. 20 Tage Gefängnis verurteilt, zugleich wilrde dem Privatkläger die Befugnis erteilt, den entscheidenden Teil des Urteils nach erfolgter Rechtskca't m der „Hess. Landesztg." auf Kosten des Beklagten veröfsentlicheii zu lassen.
S a g a n, 3. März. Ter frühere königl. Lotteriekollekteur in Sagan, Oberst a. D. Wilk und dessen Ehesrau sind wegen Untreue und Unterschlagung von 7424 Mark aus der Lotteriekasse angeklagt. Die Strafkainmer sprach Wilk frei, seine Frau wurde zu sechswöchigem Gefängnis verurteilt.
aus einem Wechselformular der blutige Abdruck eines Daumens gesunden. — Tie Postbeamten, vornehmlich die Geldbriesträger, sind revierweise auf die Zeitungsnotiz aufmerksam gemacht worden, wonach ein P o stb o t e am Freitag einen Mann in der Trambahn gesehen haben will, dessen Mantel Blutspuren aufwies. Bis jetzt hat sich jedoch dieser Bote noch nicht gemeldet. Tie Belohnung, die aus die Ergreifung des Mörders ausgesetzt wurde, soll erhöht werden.
Limburg, 2. März. Infolge tze§ Raubmordes in Frankfurt ist der Bureaugehilfe Henn. Neander irrsinnig geworden. Derselbe ist auf einem Rechtsanwaltsbureau beschäftigt, welches in demselben Hause sich befindet, worin Lichtenstein ermordet wurde. Neanver war früher mehrere Jahre hier ansässig und hat noch einige gute Freunde hier, welche er ab und zu besucht. Gestern abend gegen halb 11 Uhr kam Neander mit dem Frankfurter Zuge hier an und traf seine Freunde in der alten Post, wo er stets zu wohnen pflegte. Schon nach der ersten Begrüßung äußerte Neander einem seiner Freunde: Du kannst mir glauben, ich war der Mörder nicht. Die Freunde merkten seinen Verfolgungswahn und suchten ihn durch lebhafte Unterhaltung bei einem Glase Bier zu zerstreuen, was indes nicht gelang, vielmehr wurde er immer von neuen Wahnvorstellungen geplagt. Als er anscheinend etwas ruhiger geworden, wollte man ihn zu Bette bringen; aus dem Zimmer begann aber Neander derart zu toben, daß er mit Hülfe zweier Schutzleute in das St. Vinzenzbospital gebracht werden mußte. Heute wurde sofort die Frankfurter Polizei über den Vorfall verständigt.
ymnifdjtes.
* Essen, 3. März. Nachdem das Hochwasser im Ruhrgebiete zurückgcgangen ist, ist erst erkennbar, welche ungeheuren Verheerungen die Flut angerichtet hat. Zwischen Rheinen und Geisecke ist die Ruhrhängebrücke vollständig weggerissen, bei Witten die Chaussee ausgewühlt und unsahrbar gemacht, in Arnsberg drangen die Wassermassen mit solcher Gewalt in die Turbinen, daß die Gebäude teilweise einstürzten. Bei Huesten hat das Hochwasser ein neues Bett aufgewühlt mit haustiefen Löchern. Auch mehrere Menschenleben sind durch die plötzlich hereinbrechende Hochflut verloren gegangen.
* Tresden, 3. März. Zu der Aussehen erregenden Amtsniederlegung des Vorsitzenden des hiesigen evangelischen Bundes, Pfarrers Segnitz, wird heute gemeldet: Tie Veranlassung des Rücktritts sollen jahrelang betriebene Sittlichkeitsvergehen des Pfarrers Segnitz sein. Segnitz unterhielt auch mit den Gattinnen zweier Hofbeamter unerlaubte Beziehungen, deren Entdeckung seine Entlarvung zur Folge hatte. Vermutlich ist Segnitz nach dem Auslande geflüchtet. Ter neue Stadtskandal erregt alle Gesellschaftskreise.
* Antwerpen, 3. März. Tie Polizei verhaftete an Bord des Tampsers „Schleswig" einen Deutschen Namens Stengel, welcher am 12. Februar mit einem gewissen Böhm zum Nachteil einer Firma Zindler in München 50 000 Mark unterschlagen bat.
* Florenz, 3. März. Bei oer gestrigen Aufführung des „Kaufmann von Venedig" stürzte der berühmte Schauspieler Noelli so unglücklich, daß er einen Rückgratsbruch erlitt. Ta sein Zustand gefährlich ist, muß er seine Gastspielreise aufgeben.
erbat die Entl ass^ng aus seinem Amte.
Ä ' lneologische Kongreß etwa 75 Aerzten mit der Be»
Arbeiterbewegung.
— New-Pork, 3. März. In Jndianopolis begann gestern eine gemeinsame Konferenz der Bergleute der Bitumin - Kohlengruben in Indiana, Ohio, Pennsvlvania und Illinois, um darüber zu beraten, ob es infolge der Weigerung der Bergwerksbesitzer, die Löhne zu erhöhen, angebracht sei, einen allgemeinen Streik der Bergleute in den genaneten Staaten am 1. April zu beginnen. Unter den Delegierten ist eine Mehrheit für den Streik vorhanden, der sofort 117 000 Bergleute betroffen und weitere 73 000 Mann in Michigan, Kentucky, Maryland und Westvirginien außer Arbeit setzen würde.
Zundel und Verkehr. Volkswirtschaft.
Berliner Börse vom 3. März 1904.
(Mitgeteilt von der Bank für Handel und Industrie, Gießen.) Privat-Diskont 3 l/8 Prozent.
Anfangs- u. Schlußkurse.
In der Stadtkirche.
Vormittags 9V2 Uhr: D. Drews.
Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die Markusgemeinde.
Pfarrer Schwabe.
Abends 6 Uhr: Pfarrer D. Schlosser.
Montag, den 7. März, abends 8 Uhr: Vereinigung der konfirmierten weiblichen Jugend der Mattha'usgemeinde.
Mittwoch, den 9. März, abends 6 Uhr: 4. Passionsan d a ch t. Pfarrer Schwabe.
In der Johanneskirche.
Vormittags 9'/, Uhr: Pfarrer Eule r.
Vormittags 11 Uhr: Kindergottesdienst für die Lukasgemeinde.
Pfarrer Euler.
Abends 6 Uhr: Siehe Stadtkirche.
Sonntag abend 8 Uhr: Versammlung und Bibelbesprechung im Konfirmandensaale der Johanneskirche. Text: 2. Kor. 7, 4—10.
Montag, den 7. März, abends 8 Uhr: Bibelstunde im Konsirmandensaal der Johanneskirche. Text: Jak. 5. 1 ff.
Pfarrer Euler.
Katholische Gemeinde.
Samstag, den 5. Marz.
Nachmittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit zur hl. Beicht.
Sonntag, den 6. März.
3. Fastensonntag.
Vormittags von 6 */, Uhr an: Gelegenheit zur heil. Beicht.
„ um 7 Uhr: Die erste heil. Messe, vor und in derselben Austeilung der heil. Kommunion.
„ um 8 Uhr: Tie zweite heilige Messe.
Militärgottesdienst mit Predigt.
„ um 9 V? Uhr: Hochamt mit Predigt.
Nachmittags um 51, Uhr: Christenlehre; darauf Andacht.
Mittwoch Abend um 6 Uhr ist Fastenandacht.
Montag und Tienstag nachmittag von 5—7 Uhr werden fremde Priester Beichte hören.
Petersburg, 4. März. D ziöser englischer Blätter, daß die d Verbreitung falscher „englis.
Telephonischer Kursbericht.
4% Grieoh. Monopol
-Knt.
4‘'.9$ rinsRere Arg.nHn1
119.80
41.30
42 80
. 99.00 . 101.00 . 57.80 . 57.20
4% Ungar. Goldrente, 4”/• Italien. Rente , 4Portugieser .
Portugiesen. . .
1 % C. Türken . . Türkenlose ....
. . 101.25
. . 89.60
. . 101.25
. . 89.75
. . 100.10
. . 00.00
Reichsanleihe dO.
Konsole do . .
Hessen
8Va% 3% 3'/,°/°
8°A
3*/,%
3% Mexikaner 4V2V1 Chinesen Electric. Sch ackert Nordd. Lloyd . . Kreditaktien Diskonto-Kommandit Darmstädter Bank Dresdener Bank . Ber iner Handelsges. Oesterr. Staatsbahn Lombarden . . Gotthard bahn . . Lanrahütte . . . Bochum ... Harpener . .
Tendenz: fest
3*/t% Oberhesson
4% Oesterr. Goldrente . . 100 80
4. März.
. . 25.80 . . 85 30 . . 98.10 . . 102 75 , , 198 20 . . 182.30
. 133 90
. 144.50
. . 14920 . . 135.20 . . 13 90 . 194 30
. . 218.00 . . 185.75 . . 188.30
4*/g% Oesterr. Silberrente 100 40
-Mciultr lilclbiinnrn.
Origirialdrahtmeldnttgen des Gießener Anzeigers.
R. B. D arm sta d t, 4. März. In der heutigen Kammersitzung gab Staatsminister Rothe in Betreff der Rhein Verunreinigungen die Erklärung ab, daß die Negierung der Sache die größte Aufmerksamkeit widmen und auf eine Interpellation aus dem Hause später gern genaue Auskunft über die Frage geben werde. Darauf wurden die einzelnen Positionen des Finanzministeriums genehmigt, ebenso der gesamte Rest des Verwaltungsetats. Beim 2. Teil, Vermögensteil, wurde die Forderung von 35000Mk. für einenMusiktempelin Bad-Nau- heim dem Au s s chu ß an tr a g entsprechend abgelehnt. Die Forderung von 20000 Mk. für eine Süßwasserherstellung beim Schwalheimer Brunnen wurde genehmigt. Beim Kapitel Staats- eisenbahncn wurden die Forderungen für die Erweiterung des Bahnhofs Hungen mit 100000 Mk. bewilligt. F-ür de Verlegung der Halte stelle Ranstadt wurden ebenfalls KO000 Mk. gewährt und einige weitere Forderungen für Bahnhofserweiterungen genehmigt. Tie Sitzung wurde um i/r2 Uhr auf Tienstag vormittag 10 Uhr vertagt.
Düsseldorf, 4. März. Ter Kaiser stiftete für die diesjährige hiesige Ausstellung ein Ehrengeschenk für die beste Gartenbauleistung.
London, 4. März. Die „Morning Post" meldet aus Tschifu vom 3. März. Ein hier eingctrosfener Dampfer berichtet, daß ein japanisches Panzerschiff bei Tsche- mulpo gescheitert sei.
London, 4. März. „Daily Chronicle" meldet aus Tokio vom 3. März: Es verlau.tet, daß 1500 Russen den Sumensluß beiHoryong übers chr i t t e n und von den Amtsbureaus des Bezirks Besitz ergriffen. Sie verwenden die naturalisierten Koreaner als Spione.
London, 4. März. „Morning Leader" meldet aus Kopenhagen, es bestätige sich, daß der Z a r beabsichtige, sich selbst auf den Kriegsschauplatz zu begeben (Offenbar die Phantasie eines wild gewordenen Reporters. D. Red.)
Madrid, 4. März. Der Ministerrat beschäftigte sich mi. der Frage der B r o t v c r t e u e r u n g, die an vielen Orten eine Gährung verursacht hat und eine Folge der durch den Krieg g e st e i g er t e n G e t r e i d e p r e i s e ist. Wahrscheinlich wird der Getreidezoll zeitweise herabgesetzt werden.
Rom, 4. März. In den Katakomben von Komodilla, in denen sich die Basilika der Heiligen Felix und Adauktus befinden, wurde eine Grabstätte ans dem 6. Jahrhundert mit völlig unversehrten Grä 'r-Jnschriften, Mosaiken und Malereien aufgefunden. Diese seltsame Entdeckung ist für die Erforschung der Katakomben von hervor
ragender Wichtigkeit.
Petersburg, 4. März. Die Anschuldigungen offiziöser englischer Blätter, daß die deutsche Presse durch Verbreitung falscher „englischer" Berichte einen Krieg zwischen Rußland und England hervor, zurufen beabsichtige, wird von der „Nowoje Wremja" zurückgewiesen. (Ist ja auch zu läppisch! D. Red.)
Washington, 4. März. Ein Student NamenS O'Brien drang gestern in das Kabinett des Generals Chaffee ein urto gab auf diesen mehrere Revolverschüsse ab. 2 Kugeln trafen die beiden Sekretäre des Generals , während dieser selbst unverletzt blieb, da er sich sofort auf den Mtentater gestürzt hatte.
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Öle Kindergedeihen vorzüglich dabei & leiden nicht’
Störung.
Hervorragend bewahrt bei
Brechdurchfall, Darmkatarrh, Diarrhoe Gtc.
MSI ’Z’KXX


