Ausgabe 
3.11.1904 Erstes Blatt
 
Einzelbild herunterladen

'M^W***'

A-iV f;ÄFJW-' 'WW^

beil des

bei

M bem der ner, )ber« gen, erichl

tjchh ! Don

iben.

M war und den. der 5*s lerlm , dem i, tun

i.

can^ er hüt r und g auS a. » -rsiend, Zunsch ,rt ein M*

inigE e ihre

ut/enb'e Er po^g e cmftzn^

verfügen.

Die baltische Flotte.

i

Teiephonischer Kursbericht

Tendenz: fest.

Statt besonderer* ßnseäge

Es hat Gott dem Herrn gefallen, meine teure Gattin, unsere liebe Mutter, Schwiegermutter und Grossmutter

Frau Julie Lindenborn, geb. Medicus

128

47.80

. 101.25 . 89.05 . 101.25 . 89.35 . 99.90

* 101.75

100.25 . 100.05 . 103.90 . 63.00 . 62.20

Reichsanleihe do.

Konsole . do. . .

Hessen Oberhessen

. 29.80;

. 89.85

. 120.00'

. 107.70, . 210 50* . 191.30

. 141.70}

. 153.70 . 161.00-;

. 140.90

. 18.30-

. 189.00 . 252.00.

. 217.7b/ . 215.50

Kreuzberg-Abschnittes, des oft*' Hchen Teiles der Nordfront sowie die drei Forts des west>. sich en Teiles der Nord fr out haben außerordentlich gslittenj und sind zum Teil in völlige Trünimerhaufen wandelt. Nur noch mühsam erwidern von Zeit zu Zeit einige, russische Geischütze das Feuer. Auf der ganzen Nordfronh in6 die Truppen bis auf Sturm-Distanz herangerückt. Auch; )ie Fortschritte gegen den nördlichen Teil der Ostfront sind 'ehr bemerkenswert. Hier soll die 11. Division Vorgehen!' und in das Fort Liautischan schon Bresche geschossen wor- den sein. Die Fortschritte arff der Westfront, wo Ülos hie'

erste Division vorgeht, sind noch nicht recht erkennbar.

Petersburg, 3. Nov. Hier zirkuliert wieder einmal das Gerücht, daß Port Arthur erobert sei. Frw Lause des Monats wird Kuropatkin über folgendes Truppen verfiigen: 385 Bataillone Infanterie, 261 Schwa- dronen Kavallerie, 26 Regimenter Artillerie, 91 Pionier-' und Telegraphen-Kompagnien. Dazu kommen noch 1406; Geschütze. Jtn ganzen wird KuropaMn über 330 000 Mann/

3°/0 Mexikaner . . 4V2V0 Chinesen . . Electric. Schlickert . Nordd. Lloyd . .

Kreditaktien . . . Diskonto-Kommandit. Darmstädter Bank . Dresdener Bank . .

berg- und hüttenmännische Verein für die Lahn, Dill und benachbarten Reviere sich in allen Punkten an.

Kleine Mitteilungen aus Hessen und den Nachbarstaaten. Die Errichtung einer Handelsabteilung an der Kgl. Realschule Aschaffenburg wurde genehmigt. Bei Höchst a. M. erschoß sich in den Mainanlagen in einem Anfälle von Geistesstörung der Chemiker Dr. Tollfus.

W/o ?°/o 8V.° 3% 3V2°/n

4% Oesterr. Goldrente . 41/ß% Oesterr. Silberrente 4% Un^ar. Goldrente .

40/y Italien. Rente , .

4Va % Portugiesen » .

30/0 Portugiesen. . . .

1% C. Türken . .

Türkenlose.....

4°/o Griech. Monopol.-Anl. 4*/,% äussere Argentiner

entschiedenste für die Kanalisierung der Lahn em- getreten. Daß die Ausführung des Lahnkanals ein Gebot zwingender Notwendigkeit und Gerechtigkeit ist, darüber kann an keiner Stelle ein Zweifel bestehen. Nach der in letzter Zeit bekannt gewordenen feindlichen Stellungnahme .gewisser Kreise gegen die Mosel- und Saar-Kanalisierung muß mit Recht befürchtet werden, daß auch eine Kanalisierung der Lahn nicht mehr erreicht werden kann, wenn die jetzige wasierwirtschaftliche Vorlage Gesetz geworden und damit der Rhein-Hannover-Kanal bewilligt ist. Die Handels­kammer für den Kreis Wetzlar erblickt daher m der Aufnahme des Lahnkanals in die gegenwärtige wasser­wirtschaftliche Vorlage die einzige Möglichkeit, die alte, seit 40 Jahren immer wiederholte Forderung des zeitgemäßen Aus- baues der Wasierstraße der Lahn, zu welchem die preußische Staats­regierung bereits im Jahre 1866 die Verpflichtung übernommen hat, die auch in ihrem Gesetzentwurf vom Jahre 1873 schon zum Ausdruck gelangte, in absehbarer Zeit verwirklicht zu sehen. Die Handelskammer erkennt gleichzeitig an, daß für die Mosel- und Saar-Kanalisierung die gleiche Notwendigkeit der Aufnahme in die wasierwirtschaftliche Vorlage besteht. Sie richtet deshalb an die Herren Abgeordneten des Lahn-, Mosel- und Saargebietes im preußischen Abqeardnetenhause die dringende Bitte, die wasser­wirtschaftliche Vorlage nur dann zu genehmigen, wenn sie durch die Einbeziehung der Lahnkanalisierung, sowie der Kanalisierung der Mosel und oonr ergänzt wird."

Diesem Beschlußantrag der Handelskammer schloß der

Paris', 3. Nov. Mehrere russische Offiziere, von der baltischen Flotte, die in der vergangenen! Nacht aus Madrid in Paris eingetroffen sind', sind gestern/ nachmittag mit dem Nordexpreßzug nach Petersburgs weitergereist. DemMatin" wird aus Petersburg ge­drahtet, daß der Admiral Kazanakow, der die russische Regierung in der Untersuchungskommission über den Hüller; Zwischenfall vertreten wird, nach Paris' abgereist fei, wtz die Komm ission tagen werde.

Vigo, 3. Nov. Gestern nacht ging der Kanzler d ev/ japanischen Botschaft in Madrid nach Bkgo und ver-> üchte nähere Erkundigungen über den Aufenthalt der russi-' chen Schiffe dort sowie über andere das Geschwader be--> treffende Angaben einzuholen. Mit besonderer Hartnäckig-' feit fragte er danach, ob die Linienschiffe mit Schutznetzen!! gegen Torpedoan griffe versehen wären. Heute hav, der r-ussische Generalkonsul die Stadt verlassen.

Petersburg, 3. Nov. Der englische Botschaften, unterbreitete dem Grafen Lambsdorff den englischen Bor-^ schlag über die Zusammensetzung des Untersuchungs'-- Ausschusses. Derselbe soll bestehen, aus einem Eng-, länder, einem Russen, einem' Fr ajn z osen und erneM Amerikaner, welche zusammen das fünfte Mitglied nennen, wozu wahrscheinlich ein Deutscher gewählt wird.

Karrdel wb MrKegr. WolKsrmrlschäft.

fc. Frankfurt a. M., 3. Nov. (Telegr. Orig.-Bericht des Gieß. Anz.".) Amtliche Notierungen der heutigen Viehmarkt­preise. Zum Verkaufe standen: 26 Ochsen, 6 aus Oesterreich, 0 Bullen, 00 aus Oesterreich, 39 Kübe, Fersen, Stiere und Rinder, 0 ans Oesterreich, 719 Kälber, 266 Schafe und Hämmel. Bezahlt wurde für 100 Pfund Scblachtaewicht: Ochsen 1. Qualität 70 bis 72 Mk., 2. Qual. 6870 Mk., 3. Qual. 5963 Mk.; Bullen 1. Qual. 0000, 2. Qual. 0000; Kühe 1. Qualität 67-69 Mk., 2. Qual. 6466 Mk., 3. Qual. 5456 Mk., 4. Qual. 4547 Mk., 5. Qual. 0000 Mk. Kälber 1. Qual. 8185 Pfg., Lebendaewicht 4851 Pfg., 2. Qualität 73-77 Psg., Lebendgewicht 43-46 Pfg., Schlachtgew. 5761 Pfg.; Schafe: 1. Qual. 6870 Pfg., 2. Qual. 6200 Pfg. Geschäft bei Hornvieh mittelmäßig, Ueberstand un­bedeutend, bei Kleinvieh gut, kein Ueberstand.

Limburg a. d. 8., 2. Nov. Fruchtmarkt. Durch­schnittspreise pro Malter. Roter Weizen, neuer, 14.80 Mk., weißer Weizen 00.00 Mk., Korn, altes, Mk. 00.00, neues 00.00 Mk., Gerste 00.00 Mk., Haier 7.20 Mk., Erbsen 0.00 Mk., Kartoffeln 0.00 Mk.

vermischtes.

Den eigenen Gatten auf der Jagd ange­schossen. Graf Prey sing hatte dieser Tage in der Volk- mannsdorfer Au bei Moosburg (Bayern) eine Jagd veran­staltet zu der der Graf und die Gräfin von Holnstein als Gäste geladen waren. Während des Treibens glitt die Gräfin an einem Abhange aus, wobei ihr Gewehr zur Entladung kam. Die Schrotladung traf ihren in der Nähe stehenden Gemahl, der nicht unerhebliche Verletzungen erlitt und sich sofort in ärztliche Behandlung begeben mußte. Glücklicher­weise ist eine Lebensgefahr nicht vorhanden.

»Heber die Jagddenkmäler, die am Mittwoch in Berlin enthüllt wurden (siehe den besonderen Artikel im 2. Blatt) war der Kaiser, wie dieDtsch. Fr. Pr." meldet, entzückt. Er zeigte sich sehr erfreut von der Einheitlichkeit der ganzen Anlage und der Eigenart der einzelnen Gruppen, von denen die Fuchs- und die Hasenjagd ganz besonders gelungen erscheinen. Ganz entzückend fand er auch die Bänke. Die Farbe des grauen, warmtönigen Muichelkalksteins gehe famos mit der Bronze zusammen. Es wäre sehr gut, wie es Pros. Schaper empfohlen habe, alle Jahre die Gruppen abzu­waschen, damit sich die goldene Farbe erhalte. Bei der Gruppe von Prof. Baumbach gefielen ihm sehr die in die Augen der Steppenhunde eingesetzten Halbedelsteine. Der Kaiser war in bester Stimmung und äußerte vor der Fuchs- und Hasengruppe lachend: ,Nun können die Berliner ihre

Witze machen \*

* Kleine Tagechronik. Aus der westfälischen Korrek­tionsanstalt Benninghausen sollen 18 Sträflinge ausge- brachen sein. In Bern bürg beging ein Liebespaar, d^r 19jährige Naumann und dte 17jährige Föllner vergangene Nacht auf offener Straße S e l b ft m 0 r d durch Erschießen. Em Straf- gefangener, der von Trier nach Brauweiler transportiert vnirdc, sprang im Kyllburger Tunnel aus dem Zuge, wurde überfahren und getötet. In Flensburg verübte em lunger Mann auf offener Straße auf die Näherin Lafrenz einen Revolver anschlag. Er verwundete sie durch zwei

Lombarden . A Gotthard bahn . . . Laurahütte . . Bochum . . , » < ? Harpener . . . -

I Schatzscheine . ..

Bekanntmachung. \

Der Borauschlag der Gemeinde Treis a. L. für das Iah« 1905/06 liegt vom 7. November 1904 ab acht Tage lang auf denr, Büreau Großh. Bürgermeisterei Treis a. L. zur Einsicht der 3n*' tereffenten und Vorbringung von Einwendungen offen.

Treis a. L., den 3. November 1904.

Großherzogliche Bürgermeisterei Treis a. L.

Benner. 821,

-----------------------J

Gießener landwirtschaftlicher Wetterdienst.

Voraussichtliche Witterung in Hessen fitr Freitag den 4. November 1904: Meist trüb, milder, stellenweise geringe Negen- sälle, besonders im nördlichen Gebiet, starkwindig.

Näheres durch die Gießener Wetterkarte.____________

Neueste Meldungen.

Originaldrahtmeldnngen des Gießener Anzeigers.

Mannheim, 2. Nov. Verhaftet wurde der Fabrik­arbeiter Korn, welcher in Neckarau den Vorarbeiter Schwab auf der Straße erstochen hat.

Paris, 3. Nov. Der »Figaro" veröffentlicht heute un Facsimile eineListe für di eEhren legionvorgeschlagenen Offiziere. Bei den Namen der des Klerikalismus verdächtigen Offiziere heißt es: .Siehe Auskunftszettel". Dieses Schriftstück trägt als Unterschrift einADer .Figaro" behauptet, daß dies die Unterschrift des Kriegs­ministers Andre sei. Ferner veröffentlicht das Blatt gleich­falls im Facsimile zwei Tagebuchnoten des verstorbenen Ministerpeäsidenten Waldeck-Rouffeau vom 24. und vom 30. Dez. 1902, in denen dieser erzählt, der Ordonanzoffizier Hauptmann Humpert und der Kabinettsschef des Kriegs- ministers General Perzin hätten ihn besucht und sich über die im Kriegsministerium herrschende Angeberei beschwert. Gene­ral Perzin habe ihm insbesondere mttgeteilt, daß der Adjutant des Kriegsministers Andre, Hauptmann Mollin, von den Freimaurerlogen Auskünfte über die Offiziere erhalte und die Absicht geäußert, seine Entlaffung zu geben. Waldeck-Rouffeau habe den General Perzin entschieden hiervon abgehalten, je­doch erklärt, er muffe sich kategorisch weigern, sich für diese tadelnswerten und unzulässigen Machenschaften herzugeben. Er begreife, daß man bei wichtigen Beförderungen die Präfekten nm Auskunft Mer Offiziere ersucht habe, aber man könne sich nicht an erste beste Privatpersonen wendem Tie An­geberei dürft nicht auf' diese Weise unterstützt werden. Waldeck-Rousseau suchte am 30. Dezember 1902 den Minister­präsidenten Eombes" aus und teilte diesem die Geschichte mit Humbert und Perzin mit. Ministerpräsident Eombes habe hierauf erklärt, daß dies aufhören müsse. DerFi­garo" schließt daraus', daß der Ministerpräsident Eombes, da er von diesen Treibereien gewußt habe, für die ^Vorgänge im Kriegsministerium mit verantwortlich sei.

Newyorck,3. Nov. Aus St. Lours wird gemeldet: 'Der Luftschiffer Balduin ist mit seinem Ballon 3000 Fuß hoch gestiegen und manövrierte mit demselben eine halbe Stunde lang, um seine Lenkbarkeit zu beweisen. Darauf kehrte er trotz Gegenwindes zum Ausgangspunkte zurück.

New York, 3. Nov. Bier schwer tziewaffnete Despa- rados überfielen die Nationalban k in Eody Wyoming. Sie ermordeten den Kassierer, plün­derten die Kasse unb entkamen ins Gebirge. Buffalo Bill mit seinen Indianer-Spähern nahm die Verfolgung auf.

Bom Kriege.

Petersburg, 3. Nov. Neuerdings geht auch das 4. tu ss. Armeekorps nach dem Kriegsschauplätze ab.

Tokio 2 Nov. Der seit dem 36. Oktober ununter­brochen fortgesetzte Artilleriekamps um P 0 r t Ar t h u r hat

Bekanntmachung.

Mehr als ein Drittel der Inhaber von Buchhandlungen, Papier-, Schreibmaterialien- und Lederwarenhandlungen hat beti Großherzoglichem Kreisamt die Einführung des 8 Uhr-Lade«- Muffes für ihren Geschäftszweig beemtragt ;

Um eine Abstimmung aller Beteiligten herberfuhren zu können, ist gemäß § 2 der Bekamstmachrmg, betreffend das Verfahren defl Anträgen auf Verlängerung der Ladenschlußzeit, vom 25. Januar 1902, eine Liste der beteiligten Geschäftsinhaber auigesteltt rooraen.

Beteiligt im Sinne dieser Bekanntmachung find alle diojcuigcn Inhaber offener BcrkanfSstelle«, welche Waren- der oben bezeichneten Art feil halten, auch dann, wenn dieses Ware« nur nebenbei geführt werde«.

Ich bringe dies mit dem Anfügen zur allgemeinen KennttE daß die fragliche Liste in der Zeit vom 7. bis 19. d. Mts. währenü der üblichen Geschäftsstunden auf dem Bürgermersterelbureau^ Rimmer Nr. 15, zur öffentlichen Einsicht entfliegt Emfpruchs gegen die Richtigkeit und Vollständigkeit der Lifte können von de« beteiligten Geschäftsinhabern bis zum Ablauf der OffenlegungsfrM schriftlich oder ztt Protokoll erhoben werden. Nach Ablauf Der* Frist vorgebrachte Ansprüche bleiben unberückfichttgt _

Gießen, den 2. November 1904. Bffl

Der von Großherzoglichem Kreisamt bestellte Kormmffar:

Curschmann, Beigeordneter.

Muiversttats-Iachrichteu.

Das internationale soziologische Institut in P a r t s wählte Prof. Wilhelm Wund t-Leipzig ztt seinem Mitglieds.

Hericktslaal.

Darmstadt, 3. Nov. Mit 6 Jahren Gefängnts be­dachte die Strafkammer den jugendlichett Taglöhner Ltttz, der noch nicht 18 Jahre alt, am 15. Attgust d. Js- epiem Spazffrgange seine Geliebte, die 24 jährige Käthe Netß aus Gelnhausen erstach. _, . < <

Mainz, 2. Nov. Ekele rregenl>e Truge wurden durch .einen Prozeß zutage gefördert, der vor der Straflammer gegen den Metzgerrneifter Philipp Hof II. aus Guntersblum weg«r Vergehens gegen das Nahrungsmsttelgesetzt verhandelt wurde^Er soll verdorben es Fl ei sch und Borsäure zur Wurftb er ert- ung verwendet haben. Ter Angeklagte streitet er 1 iefere seine Ware in die ersten Delrkatessengescha ftt6 von Frankfurt, Mainz und Wresbaden Ber^erneN im Juli erfolgten Haussuchung ivurde m dem Keller: des Am geklagten in einer Bütte Fleisch aufgefundcn, d^ ^ollrg r Verwesung übergegangen war, ebenso verdorbener < Ten durchsuchenden Beamten wurde es von dem 9-

schleckt, ein Gendarm erklärte, daß nicht tu et n zt ges gesundes Fleisch vorgefunden worden sei. Em fr fette des Angeklagten sagte unter seinem Erd aus, daß w 0 ch c n t -

geboten Vollversammlung einstimmig folgenden BeschlußIlich von dem ve-rdorbenen Fleisch vier Sir fVnflauf der U-orLfront Fe6"e " ? 19 I Pfund in 6y er Wurst verarbeitet worden seren. Tas^wessen. Die dr-er Forts des Kl

I chemische Nntersuckungsamt hat in der Leberwurft 15 Prozent I lieben Teiles der Nordfront sch k6?., ? v nf auf das Borsäure feftgeftellt. Ter Angellagte wurde zu einem Monat

Gefängnis und 25 Mk. Geldstrafe verurteilt.

Unheimlicher K l a t s eh. In dem ' thüringischen Städtchen S a a l f e s d ging das Gerücht, daß der Fleischer- meifter Zimmermann sein Dienstmädchen ttmge- bracht und mit z »Rostbratwürsten verarbeitet habe, daß sogar ein Arbetter den Ring des Mädchens in einer Wurst gefunden habe, und was die lose Phantasie sonst für Blödsinn er» and, während das Dienstmädchen tatsächlich mit ihrem Liebhaber durchgegangen war. Die Geschichte beschäftigte jetzt das Gericht. Zimmermann, der durch das schaurige Gerücht in seinem Geschäfte etwas zurückgekommen war, wenn auch die Kunden alsbald zu­rückkehrten, hatte zur Feststellung des Sachverhalts gegen die Ver­breiter des Gerüchts bei der Staatsanwaltschaft Anzeige erstattet. Die Frauen, die das Gerücht in Umlauf gesetzt hatten, sind für ihren leichtfertigen Mund zu Geldstrafen verurteilt worden.

Giessen (Liebigstrasse 17), am 3. November 1004.

Namens der Familie:

Pastor LiELcLe&born.

8230

gestern abend nach elftägigem, schwerem Leiden im 63. Lebensjahre heimzurufen. Psalm 126.

Die Beerdigung findet Samstag den 5. d. Mts., nachmittags 3 Uhr in Odenhausen (Station Friedeihausen) statt.