r)xx Turnplatz fünf Jungen z nehmen wolle.
Meyer -u Bremen.
Getaufte.
ftuabe am
4 ! Sonnenschein Bew. Himmel
diese zerbroche
um igen
4- 19,6 ÜC.
4- 13,8*0.
September 1904.
Millionenfach bewährt!
In Giesen zn haben in der Drogerie s. roten Kreui von August Noll. ee4e
Meteorologische Beobachtungen der Station Gießen.
PveZer, der Lehre
Hst»» ex dreien gezogen worden; er
Motibnd den Lehrer Presser mit Latten geschlagen fwrfyn Die AmpLagren bestreiten ihre Schuld. Sp. .will von dem Lehrer zuerst mit emec Latte -----k** '"h
nur rn Rotwehr
dem er au 3- er nicht frugo die beiden noch, daß s Etnoethe u h rucht wahr^
Frau
Z>er Höer-Aotzvachcr SchulLrawall vor brr Strafkammer.
th Gießen, 3. Sept.
zurück. ,Tiesp ungewöhnliche
Eltern, und es sammelten sich zahlreiche Menschen vor der Schule. Lehrer^ Hardt ließ nun zuerst die blasse einige Uebungen machen, nwrauf Presser ctnen Jungen NarnenS Bogt aufsorderte, mit ihm in seine Klasse zu kommen, was dieser auch nach einigem
cmzmvenden. Nachdem also oie Hilfe der Polizei versagt hatte, rührte der Lehrer Hardt die KmubeuklLsse nach beendeter Turn- ' s durch das TÜorf zum Schulhof aßregel erregte Änfsehen bei den
Spielpkau des chroßh. Kurtheaters Zrad-Aauheim
(Direktion S t e i n g o e t t e r).
Sonntag den 4. September: »CharleyS Taille/ Montag den 5. September: „Die beiden Leonore»/ ^tttlmoch den 7. öcp* tember: .Die wilde Jagd/ Freitag den S. September: »Niobe.
Weitzer hatte vor der Maefte feine Hotelrrchnun« nicht beglichen unö iemru gesamten Effekten auch ein Fahrrad zurückgelasfen.
lieber dm nmutl^den Entführer der PnnzeffiU, N*n traten Arthur O rssich-Slavetich, erführt man fol- Grul OrsfichSlavetrch entstammt einem uralten m>a- tiHixm Ad<tt>icschlechte und ist ein Detter deü Gäza Äiattachichx der glerchsalis dem dl testen 'JIM KnxUienS entstammt. Ter Graf 3u Jahre alt und mit der TockUer eines hüLgerlidwn Notars «t Nikvlsmrm in Mühren verheiratet, lebt jedoch von seiner Gattin getrennt. Gras Arthur Orssich Shihlt zu den eifrigsten Anbüngern AXatdnbichs und hat ihn bereits einmal auf einer ver- nimlücftcn EntführungSiour nach ö^vstt'ig begleitet. Tie hochver- mkjejttrn Familrenverdindungen des Grafen, die bis LU Die höchsten Kräfte reichen, werden der Prinzessin ftix-njallS sehr
MarkuSgemeinde. 13. Äug.: Karl Heinrich Kramer, Weißbinder zu Gießen, und kall-arina Dürr, Tochter des Tag- löhnevS Johann Georg Dörr zu Lollar. — Johannes- gemeinde. 27. Ang.: Hermann Philipp Ludwig Visgen, Maler uni) Lackierer -u Gießen, und Maroline Elise Wilhelmine Jalobine Heil, Tochter des o^edhofsarbeürrs Christian Heil zu Gießen. 28. Ang.: Justus Ludwig Hoos, Polsterer zu Gießen, und Teda Rcinhardrne Meyer, Toaster deS Schlofters Reinhard
August. 26. Marie Wettläufer, 60 Jahre ad, Prioatin dahier 27 Atargarethe Luifc Herr, 6 Atonale alt, Tochter deS Kellners Alexmider Hermann Herr dahier. 29. Peter Paul Schomber, 1 tjr alt, Sohn des Taglöhners Peter Schomber dahier. 29 Gustav Gunther, 21 Jahre alt, Feinmechaniker dahier. 30. Elisabeth Beck, 58 Jahre alt, ohne Beruf dahier. 31. Anna. Marie Hasbach, geb. Menger, 77 Jahre alt, Witwe des SchremermeisterS ^erdmanü HaSbach dahier. September. 2. Karl Huber, 24 Jahre alt, Bureau-
M« fnift.m tumintJL , ..
Fr^u Marie Stöger, die NvrtvoNste Vimdesg^nossin Matt^ichichs, ist gleich ihm aus Kroatien. Sie entstamutt einer östreickÄü>en NnteroffiZlerssamilie und ist mit einem Kanzlci- beamten des Polizeipräsidiums verheiratet. Dieser Che entstammen
Kinder. .Frau Stöger stand im Komt^gnieverkültmS zur zrautiuenwiLtin der MilitarsträfanstaU MölleE>^rsi n,° - eattachich ihm zuerlannte Kerlerstrafe addütztt. TieFrau nahm sich deS Verurteilten au und verstand es, wiästige Urtenstucke ans der Strafanstallskanzlei in die Hände des sozialdemokratischen Ad»z. DaczinSkv und des Redakteurs der Wiener Arbeiterzta. Austerlitz ;u spielen. Taezinskh interpellierte daraufhrti im Parlament, und M^Utackstch nxubc bald daraus begnadigt, da man neue Skandale fürchtete. Fruu Stöger aber wurde im Auftrage dev Kriegs' Ministeriums aus der Kantine entfernt, der Kommandant der SwrfanstaU Oberstleutnant von Mattachich erhielt Knall und tfQll zum
er gibt an: Am Fenster ihrer Wohnung , .. mit Latten in den Händen auf dem Schul- • s. f rt fei he betbeMceUt, um ihrem Manne bei» l :rut wahrsZenommen, wie die Genannten
tM Jungen unterrichtet, wandte und diesen bat. ihm die Jungen znzufchicken. Aber auch diese Mühe war vergeblich. Presser be- jtteüet, die Absicht gehabt zu haben, die Kinder zu schlagen, er wollte die Kinder nur hören, wer diese zu ihrem unpassenden Benehmen veranlaßt hätte. ^Hierauf wendete sich Presser an den! Pfarrer Decker, welcher Vorsitzender des Schuloorstanoeä ist. und: dieser gab ihm die Zusicherung, er werde die Buben veranlassen, zu kommen. Aber auch der ausdrückliche Befehl des fruchtete nichts, und nun verhängte dieser über die xwn Stunden Arrest, welche sie unter Pressers Aufsicht sollten. Aber auch hierzu ittUtc sich keiner der fünf ein, woraus der Pfarrer den Arrest noch um eine Stunde .Es wurde den Buben mitgcteill, daß ihnen die Zeit, den Arrest absitzen sollten, poch mitgeteilt werden würde.
ttmcoe jedoch, daß der Turnlehrer Hardt die größeren der Turmtunde in den Schulhof zurückführen sollte liegt außerhalb desselben^ und daß man dann die zur Verbüßung der Arreftstrafe in Pressers Slafte Ehe man zu dieser List 'Zuflucht nahm, wandte man sich an den Bürgermeister. Pfarrer Becker ersuchte diesen, den Polizeidiener cnizuweisen, die Renitenten zur Strafverbüßung dem Lehrer zuzuwhren. .Ter PÄizeünener erklärte jedoch, die .Eltern hätten sich ihm gegenüber geweigert, ihre Kinder mit* gehen zu lassen, und der Bürgermeister habe ihm verboten, Gewalt
fängnis.
Der Verteidiger Rechtsanwalt Katz ist der Ansicht, daß die Angeklagten freizusprechen seien, baff Taber mindestens die beantragte Strafe zu hoch sei und deren Tat mit einer Geldstrafe hinlänglich gesüynt sei.
Tas Urteil lautete aegen Sp. wegen gemeinschaftlich be- aangenen HaussricdenSbruM, sowie wegen schwerer Körperverletzung aus drei Monate und eine Woche Gefängnis, . gegen Bl. men derselben Straftaten
auf vier Monate und eine Woche Gefängnis, und gegen L. wegen gemeinschaftlich begangenen Hausfriedensbruchs auf sechs Wochen Gefängnis. Die LlligeNagten hätten mit einer gewissen Brutalität gehandelt. Ta eS sich um einen Angriff gegen die Autorität der Sckmle handelt, dürfe keine Milde walten. Ter Angeklagte Bl. wird am schwersten bestraft, weil ihn die ganze Sache gar .nichts anging und ioeil ihm zwei Fälle der Körperverletzung zur Last fallen. Ten Angeklagten wurde außcr- bem mmter Solidarschaft eine an den Lehrer Presser zu zahlende Buße in Höhe v on 50 Mark und die .Er- srtzung von dessen Auslagen für Doktor und Apotheker auserlegt. .
S vernommen von Ellern, Dau Bremer oie
Ob diese Klagen berechtigt waren, kann 4 der Klagen könne er nicht angeben. Auch ty i u u vVi1 Vf I er hall Prasser für einen tüchtigen Lehrer. Ter Zeuge, welcher ---- öu drift ^mmenwollte, ^ui oder zwei I BÜLgermcister Mitglied der Schul kommrsfion ist, erklärt, dieft
Schläge mit dem Lattenn^ M hoben. de- m ^mzen Angelegenheit nicht gefragt worden, wie ite jtxrttet, daß er aktiv Lerhaupt an der S«he twtciligt gawiat fei. I ljxrjKUyS pom Pfarrer nur wenig befragt »erde. Ter Bürger-
Der Ta^ftMd her mlttt bestreitet, den "Üolizeidftner angetoiesen zu haben, keine
geifer, welche A^ ge^gt hat. m nach dn -cweis- anzuwenden, (ir will dem Poli-eiorener gegenüber nur
intb fe111 Verwundern ausgesprochen haben, daß man zu wlä-en
Becker der wlgende: Prei;er i|t ein lehr |trenger Schulnmnn, I was oder noch der Bekundung bt£ Lreisfchulinspektors Frj^bcrg in Ober-Roßboch notig fei; cs besteh: daher in der Gemeinde bei AL und Jung eine garissc Animosität gegen ihn. Prqfer ist ano Orgamst. Sein Platz in der Äirf die größeren ScMer, wenn sie ihre Sitze erreu. dem Organisten vorbei müssen. .Presser behauptet nun, daß er in frühevcn Jahren stets den Buben gesagt hat, sie mochten etwas ftLher m die Kirch- kommen und ihren Platz einnehmeu, um ihn nicht zu stören. Leftweilig flder seien einige Buben, um ibn zu yy nij im letzreü Moment in öu Kirche gekommen. So sei dS auch ermS Sonntags ün Juli gewesen und er habe den Eindruck gelebt, daß fünf Jungen, nur um ihn zu chikanieren, V> lange sich vor der Kirche ausgehalten hätten, bis der Pfarrer jft imb hätten sich dann absichttich an ihm vorbeigedrängt. Preijer will übttzeugt gewesen fein, daß die Knaben durch jemand aus^heV so unziemlich gegen ihn gehandelt hätten, und er bestellte die fünf Lnaben für den kommenden Tag jn feine Wohnung. Sie kamen aber mchl, worauf sich Presser an den Kollegen, der
brau erd Franz Günther, .22. Jahre alt, starb den 29. Aug.; Paul Peter Sckwmber, Sohn des Taglöhners Peter Schomber, 1 Jain alt, starb den 29. Aug. — M ar ku sg e m e inde. 19. Aug.: Elfte Anna Schäfer, Tochter des GlascrS Theodor Schäfer, 3 Monat alt, starb den 18. Aug. 23. Aug.: Christum Wallenftls, Kaufmann, verheiratet, 74 Jahre alt, starb den 21. August. .1. Sept.: Warf Haas, Rutscher, verheiratet, 39 Jahre all, starb den 30. Aug. — .Johannesgemeinde. 28. Aug.: Marie Wettläufer, Prioatin, 60 Jahre alt, starb den 26. Äug. 30. Aug.: Tr. Fiai^ Riegel, .Geh. Medizinalrat, Professor an der Univerfttät, 61 Jahre alt, starb den 26. Ang.
Zögern tat Tie Mutter des Bogt und der Angeklagte L. betraten jetzt den Schulhof, verließen diesen aber, als die Lehrer ibnen erklärten, sie hätten hort nichts zu suchen. Hierauf forderte
Prqser den Sohn des Sp. auf, mitzugehen. Dieser erttärte, sein Baler habe ihm diesJ)erboten, und war ihm Begrift, davonlaufen, als der Lehrer Sp. packte, um ihn am Entweichen zu hmderu. In diefem Moment rückten die drei Angeklagten in den Schulhof und sollen dort die ihnen zur Last gelegten straf- baren Handlungen begangen haben.
Presser sagt cms, er sei überaus erregt gewesen, alS die drei Männer in den Hof drangen. Ob er, wie Sp. behauptet, diesen zuerst geschlagen, wisse er nicht, doch glaube er es nicht, er könne auch nicht angeben, wer den ersten Schlag gegen ihn geführt habe. Dessen aber erinnere er sich noch, daß er mit Äp., oer eine Latte ergriffen hatte, um diese gerungen hat, und oaß ^•6* ist und er ein Lattenftück m der Hand hatte, mit
— seinem Gegner eins zu versetzen, doch will haben. .Ebenso weiß er nicht anzugeben, ob en ihn mikhanoelt haben. Wohl wiffe er ihm zu Hilfe gekommen fei, aber nne die re gewesen seien, habe er in der Aufregung
Warnung!
Die meinten Nachahmungen von Dr llommela lliiematogeft werden, um da* D. R. P. bfo. bl,391 zu umgehen, um Zululienanme von Aether bereitet, ein Zneatz, der insbesondere für Kinder und Nervöse (iitekt schädlich ist üm sicher ku sein, das netherfreie Original-Präparat ku erhalten, verlange man stets ausdrücklich Dr. Hommel’» Haematogen und achte auf die SchuUmarke w8äu- gende Löwin.*
u, sie habe sich dann an Sp gehängt, o l n; ni, weite« XatlidAiten zu begehen, dieser m >, ufrt verletzt. B. habe chr mü dem Latten-
Matthausgemeinde. 28. Aug.: dem Buchhaller Paul
.itteln greife, um dre Kinder zu zwingen. I Treuke eine Tochter Marie Käthe, geb. 31. Juli; dem Älu^ral-
dlach Bcrfesung deS ürzllickien Fundd.rfck>teS über die Ver- worsserfabrikant Jost. Schneider eine Tochter, Klara Lina
letzungen deS Presser, dessen Frau und deS Lehrers Hardl nimmt geb. 13. Juli. — Markusgemeinde. 14. Aug.: dem Taa>- GerfckMftsessor Dr. Hetzel alS Vertreter der Staatsbehörde das veckcr Mattin Repp eine Tochter, Katharine, geb. 26. Mai; bem Dort zur ^cgr.uidung der Anklage. Fälle jo unerfreulicher Art peizer 3^^ Lemweber eine Tochter, Margarete Elift, Leb.
I tme der vorliegende seien alücklicherweise selten. Die ganze Be- £ Juli; dem Briefträger Adam Rohn eine Tochter, Marie, geb. völkernna von Ober-Roßback) strhr den ,Lehrern feindlich yeaen- 2. Juli. 21. Aug.: dem Kutscher Heinrich Völpel eine Tochter, über und suche diesen das Leben möglichst sauer zu machen, indem I vintünie Plargarete Anna, .geb. 14. Mai. 28. Aug.: dem Zimmer- sie ihre Kinder zum Ungehorsam geaeu ihre Lehrer neranlaffe I niann Christian Staffel eine Tochter, Emma Kathinka, geb. und deren Autorität bamtt untergrabe. Die Verhandlung habe I Zb. Juni. —Lukasgemeiude. 28. Aua.: dem Heizer Georg daS seltene Bild entrollt, daß die Obrigkeit sich untätig erweist I r>artmaun eine Tochter, Elisabethe, geb. 13. Juni; dem Fuhr- zur Aufrcchterhaltun dgicser Ordnung, wozu sie eigentlich da ist | mann Karf Frieling eine Tochter, .Margareta Johanna, geb. Tie Verhandlung hat aber werter bedauerlicherweise ergeben, daß 1 4 3ult — Johannesgemeinde. 28. Aug.: dem Lackierer bet Bürgermeister Ober-Roßbachs in einer Bejä)nH.rdcangelegenhcit I >-lugu|t Hom eine Tochter, Elfte Johanna, geb. 21. Ium; dem gegen einen Lelwer die ihn gar nichts angeht, Vernehmungen I ^abntarbcüer Peter Kuhn ein Sohn, Friedrich, geb. 8. Ium. Damünmt, auf Veranlassung enter Privatperson Protokolle auf-1 Veerdtgte.
nimmt und diese dem Veranlasser zur Verfügung stelll, damit! <ni ♦ k x „ »A w p •>« stfim • Mni-aa«te «cm aeb er fie für seine Zwecke gegen den Lehrer benutzt. Tie Straftaten, I Di attha usg emcinb ^T.9^0 Äbre alt'
um txe c? fid) hier handelt, sind verschuldet, so fährt der Ankläger kÜI "<öJrnharb Gemüse-
fort, durch bie bm Stogtfloflten. .E» banbeü sich um einen starb ben 24. «u«. 28 Aug fflembaTb ®enni|e
»T;,o neatn hie 9 ehr er Das bemerk der Ausruf deS I handlet, verheiratet, 57 Jahre alt, starb den 24. Äug. dl. wug.. Flurschützen, des Angeklagten L, den dieser getan hat, als die! Gustav Günther, Feinmechaniken, Sohn des verstorbenen Mer- Szene beendet wat: „Wir wollen doch einmal sehen, wer hier m Ober-Roßbach $u sagen hat." Es sei geradezu kläglich, daß die Lehan zu einer Lftt greifen mußten, um die fünf Jungen in Arrest zu schicken, weil die Poli-ei ihre Pflicht nicht getan hat. Tarum ist es in Ober-Roßbach beinahe zum Aufruhr gekommen. Den Angeklagten müsse man Milde versagen. Sie seien zu bestrafen wegen gemeinsam begangener Körperverletzung mit gefährlichem Werkzeug wegen Hausfriedenbruchs und wegen Beleidigung, und zwar Sp. mit sechs Monaten Gefängnis, Bl. mü fünf Monaten und einer Woche Gesängnü» und der L. mü sechs Wochen Ge-
x) deckst gur in versiegelten V ^/grünen Raketen a 30 u 50Pfg\^_v Tötet sicher alle Insecten sammt Brut.
Schisssnachrichlen.
Norddeutscher Lloyd.
In Gießen vertreten durch Carl Loo S, Kirchenplatz.
Bremen, 80. August. (Per transatlantischen Telegrapb.) Der Doppelschrauben-Postdainpfer „Bremen*, Kapitän R. Rierlch, vom Norddeutschen Lloyd m Bremen, ist gestern 7 Uhr nachm. wohlbehalten in Newyork angekommen.
Bremen, 80. Aug. (Per transatlantischen Telegraph). Der Doppelschrauben-SchneUpostdampfer »Kaiser Wilhelm II/, Kapitän D. Högemann, vom Slorddeutschen Lloyd in Bremen, ist heute 1 Ul)r morgens wohlbehallen in 9tewyork angekonimen.
Bremer', 31. August. (Per transatlantischen Telegraph.) Der Toppelschrauben-Postdampser ,Cassel", Kapüäir B. Petermarni, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, ist heute 6 Uhr vormittags wohlbehalten in Baltimore angekommem
Kerichtsjaal.
Könitz, 9. Sept. Heute »ormtftag fenb die Verhandlung gegen bie Nednttsure Bendifch aufc Bron,berg und Mehling au^ Tan^ig statt. Beide hatte der Schlosser Berg, ein Schwager b c g bekannten Ul n u ( o i f, wegen Beleidigung verklagt. Das Gericht beschloß, die Berhandtuna zu vertagen, weil der
gehilfe dahier.
aus itn Klrchrüdülher« drr Stadt Gießt«.
Evangelische Gemeinde.
Getraute.
SÄ « Ä srss
li.lL-, XmTt .Ulf buTcn^ hiiete, (p-münjl Ijat, luährcnd B, ttnuj- fldoben roeiben. .... ... , .
MSÄSÄÄJ Mm» bub itn StutoimlarrgiM« »tr 3t,dl Sicht-, tiiwrrifrm befreit imb Kefe »um SchuW»!. ^a^Mbräug^ Zhr Aufgebote.
hab.- out (Hinten Leihe geritten, w ff»»« I „ß ™ ( nen Adolf Wehrheim, Leutnant dahier,
WZ Z e» edsstf stä-ästä «ssä beige stauben, L. hat. wie der Zeuge auSfagt, ihm mit erhobenem fjictfelbfl.
Swck gedroht alS bickr sich in den Streit einnufchen wollte Chefchtietzungeu,
Pfarrer Becker mtb der Sch-ulinfpettor Sü v geben stber- Auaust. 27. Justu« Ludwig Hoos, Polsterer dahier, mit Ted» eü^hmiuenb bem Lehrer Prester das Zeugnis etneß überaus 1 !Rcin(.avbll(e Meyer hierfitbji. 27. Hermann WUpp Ludwig üftithieifn8Cit, riilsigen unb bejmuinicn Lehrers, übet ben un Icn A^ler imb Lackierer dahier, mit Karolmc (iltfc Wilhelmine Lailfi: tu'u ca. 10 Jal-ren, seitdem er im Orte tm Amt ist, etwa 1 ^k'obine Hest Hierselbst.
zwei Besüiwerden ctnavgiingeu seren, daß er Schüler terf bc&nü’rft I v Geborene.
hat. Ln einem Falle hat ba^ Ministerium, cm bai Die Jöcidjouerbc | c» 22 Dem Fabrikbesitzer Ludwig Bramm em eoljn.
L» 22. Äeinstiger eine Tochter, Marie.
Ltt, er bdxmcre, üon ftstren Gcmici^mttgllrf>ern sagNi ^u"lsten, Zahnarzt O« ar Graes ein Sohn. 25. Dem Filhrmann
daß, Me vorfiegcnden Falle, dre Eltern ihre Kinder ^ ^em^ayn ü Dem Fuhrmann
t Ungehorsam gegen die Le h rer au ' ° - d" n K,^^^nwn ein Sohn, Hemrich Karl. 26. Dem L-glohn-r | unb die vschul zu cht m feiner -Verle untcritübcn. I ‘Rochier, Frieda. 28. Dem Bierkutscher Peter
Rach biqem Vorfall lies sich Stöger von seiner Gattin Sonst wären solc^ Fälle unmöglich. „ »tte Knrben lr-uaen Stumps ein Sohn, Johann Georg. 28. Dem Wagnermeister (dxibem imb tnqe Mulde nun von Mattachich, der ihr fo viel ES Wlflen einejBon Jahre alte knalxn Zeigen ^eimi» fep^6 erneTochter 29. DemTagl°d>>-r Philipp
yTtenim hatte, versorgt. .Frau StSger wat bie Seele bet >mnj.m ber «,enen cm, Etwtfen Schmidt IV. cm Lohn. 31. T-m Pizefeldwedel H-mtich JLg-t cme
KE^ru^m ibren yänbeu liefen olle Faden zusammen. k>«S «p. vom Lehtet yatdt 9UWn uni> ^d^.' Tochiet, Marie iiufadeth.
Ä & »“ ea«" >*■ »«"“ “ “ Ä!
______ ■ ■■I angeblich ihren Kindern hat zuteil werden lassen. 1
SäMlstispektor Süß bemerkt dagegen, daß alle diese Falle feueeodt in der Bescksverde beim Ministerium niLbülteu und auf Veranlassung desselben auch untersucht worden feien, ohne ixiß dabei Belastendes für Prcsier sich ergeben habe.
, m , । Die fünf Jungen, wclckft mü Arrest desttaft »verden loIÜen,
Gestern hatten sich der Bäckermeister ^riedrut) Sp., ber Rächt- ^utx noch nicht abgcscssen haben, erÜareu, datz
Wächter Friedrich Karl B. und der ^ftld)chutz V-, Jiann^r I bü Ellern cs ihnen verboten hätten, zu Presser zu gehen oder rn» annähernd 60 Jahren und sämtlich m Lver-stwtzdach wotzneno, Die Ettern Hütten erst wissen wollen,
wegen Körperverletzung mit gefährlichem Werkzeug, Haue-begangen hätteii. Tie Buben wollen Angst friedeuSdruchs und Beleidigung zu ^ranw-orten. haben, von 'Prüfer gezüchtigt zu werden. Einige junge
handelte sich um die am 20. .ÄUr d. I. mObep-Sioßbach rm vom Nachbaraebaude nur einen Teil der Episode
Schulhof.vvryckommcne Affäre, wobei die Angeklagten gcinciiüam -m angesehen und sagen anS, als die Prügelei bereits
' ' v ’J im Gange war, Hütten sre wahrgenommeii, daß Presser mü einer
m Ti-f-nbach von Obot-Robba» ctklätt,
Ab ernärt, Ver wvttege oes ^ujig Klagen vernommen von Ellern, datz Pre^er die
diesem zu Hilfe gekommen und ba I -. - 9 ---<-—----•—
Höchste Temperatur am 1. biS 2. Septeniber
Niedrigste , r 1. , 2. v
Barometer auf O6 reduziert
Tempera ttir der Luft
Absolute Feuchtigkeit
Nelastve Feuchtigkeit
Windrichtung
Windstärke
Wetter
2.
2-
749,4
19,6
12,0
71
WSW.
2.
tz"
760,0
154
11,8
90
still
3.
749,6
12,6
10,1
94
SW.


