Ausgabe 
3.9.1904 Erstes Blatt
 
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Telephonischer Kursbericht

Frankfurt a. M.. 8. September.

102.46

8% Mexikaner

101.80

V!6% Oeeterr. Silberrente 100.60

129.00

47.60

44 40

89.70

102.10

89.70

100JO

2

8(1)

Schlutzkurse.

204.25

225.30

143.20

206.30

217L5

4Va% Chinesen . . Electric. Sohnokert . Nordd. Lloyd . e Kreditaktien . . . Diskonto-Kommandtt. Darmstädter Bank . Dresdener Bank . . Berliner Handelsges. Oesterr. Staatsbahn « Lombarden , , , Gotthardbahn ... Lanrahütte .... Bochum ..... Harpener ....

Tendenz: behaup

4% Uncar. Goldrente .

4% Italien. Rente . .

4V$ % Portugiesen . . , 8%. Portugiesen. . . .

1 % C. Türken . . . Türkenlose ...... 4% Grieoh. Monopol.-Anl. 4V,9^ äussere Argentiner

2Infanq§- u.

Oeft. Kredit.... 204.60

Deutsche Bank . . . 225.10

Darmstadter Bank . . 143.25

Bochumer Guß . . . 206.25

Harpener Bergbau . . 216.60

Tendenz: Abgeschwächt.

Märkte.

. 27.45 . 90.30 . 115.00 . 103 50 . 204.50 . 191.60 . 143.60 .155.40 . 160.40 . 137.50 . 18.90 . 189.50 . 262.30 . 306.40 . 217.00 tet.

100.86

104.40

62.00

61.50

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M nach den Depeschen aus Tokio als' vollzogen. Nvd^uL Arnree hat die BestimNrung, jenen Teil der Kuropatkinschen Armee anzuhalten, die aufgeboten tourbe? um dem bart bedrohten linken Flügel Beistand zu leisten. Im japanischen Hauptquartier rechnet man auch mit der Möglichkeit, baß General Lrnjewitsch mit seinem Korps der Mukden zu- strebenden rechten Kurokischen Armee den Weg zu verlegen suchen konnte. ö

«3. Sn hohen militärischen Kreisen

Rußlands hat man den Eindruck, daß Kuro patk in iss UnLer-Genepale beim Rückzug auf das rechte Ufer 0 iene Besonnenheit vermissen l^ßen die in den letzten Augusttagen den russischen Masses so schöne Ernzelersolge sicherten. - Gin Telegramm auS Tokro vom 2. September besagt, die japanische Aömee gönne.den Russen keine Rast. Der Kampf bauert fort. Dre Russen machen die größten Anstrengungen, die Vahngeleise zu behaupten und Züge abzulassen. Kuropate krns Hauptarmee ist nunmehr auf dem Rückzüge längs beä rechten Ufers des Taitseho begriffen. Vor ihrem Abzuae steckten die Russen die Dörfer um Liaujantt. r n V r a n d. Die Blätter äußern sich, säst durchweg überaus'^ pessimistisch über die Lage der Russen. Der milttäriM Mitarbeiter derTimes" sagt, Kuropatkin stehe nur ein Weg vffen, wenn er seine Laufgräben verläßt und' bett Fluß überschreitet. Er müsse, koste, was es wolle, sich einen Weg burch Kurokis Armee b'ahnen und diese nicht allein besiegen, sonbern vernichten. Anbernfalls dürfte der 1. September ein zweites Sedan gesehen haben.' DieSun" berichtet aus Newyork, der amerikanische Offi­zier, welcher die japanischen Truppen begleitet, telegraphiert, es sei Kuroki gelungen, die Rückzugslinie Ku- ropatkins nördlich von Liaujang abzuschneidem

Petersburg, 3. Sept. Neue Einzelheiten über die Kämpfe bei Liauiang sind hier eingetroffen. Die Japaner suchen einen Punkt zu erreichen, von dem aus ihre Geschütze die Eisenbahu- lmve bestteichen können, um die Rückzugslinie der Russen zu be­schießen. Die japanischen Trup Pen sind ermüdet, da fie seit dem 23. August 'fortwährend in Gefechte verwickelt waren. Trotzdem sind sie guten MuteS. General Oku versucht, die Russen gegen den Fluß, .den sie im Rücken haben, M drängen, da der Fluß keine Brücke hat.

London, 3. Sept. ^,Dailh Ehronicl^ meldet auf Grund von Nachrichten aus Inkan, welche ihm von maßgebender Stelle zugegangen sind, daß dir Japaner vor Port Arthur 10 000 Mann verloren haben.

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4-6 Oesterr. Goldrente

Karlsruhe, 3. Sept. Der Präsident des Staatsministe- ttums, .Staatsminister v. Brauer, hat einen ihm vom Groß- Herzog bewilligten mehrwüchentlichen Urlaub angetreten, um eine ältliche Kur in Bad Wildungen zu gebrauchen. Ende September wird der Minister wieder znrückkehren und die Staats- geschafte wieder übernehmen.

W i e n , 3. Sept. Wie aus gut unterrichteter Quelle verlautet, hat mmr am hiesigen Hofe die Absicht, die Prinzessin Luise von Koburg undMattachich strafrechtlich zu ver­folgen, vorläufig fallen gelassen, .well es keineswegs als sicher erscheint, ob ein solcher Schritt von Erfolg begleitet sein iDitrbe. Dagegen wird, sobald der Aufenthalt der Prinzessin festgestellt sein wird, die Behörde, in deren Sprengel die Prin­zessin weilt, , vom Oberhvfmarschallamt von der Klage des Ge­mahls der Prinzessin verständigt und um Rechtshilfe ersucht werden. . Sollte dann die Prinzessin, der gerichtlichen Aufforder­ung, -u ihrem Gemahl. Kurüchukehren, nicht Folge leisten, so würde sie mit Gewaltanwendung zurückgefühtt werden. In Weitzers Zimmer jm Hotel Wettiner Hof wurden Papierschnitzel von zerrissenen Briefen gefunden, deren Zusammenstellung letzte Benachrichtigungen für die Flucht erkennen lassen. Ferner wurde ein Brief von Frauenhand gefunden, der am 28. August in Wien aufgegeben war. Zu entziffern waren folgende Sätze:

. paß es einmal ein Ende nehme. Es ist gar keine Gefahr". Gerüchtweise verlautet, dal? Mattachich bei der Flucht bewaffnet gewesen sei. DasFremdenblatt" bestätigt, daß die Prinzessin Luise sich in Z Ü r i ch befindet, damit der dortige Psychiater Prof. Tr. August Forel sein Gutachten über ihren Gesundheitszustand abgebe. Der Direktor des PariserJournal" habe das Arrange­ment vermittelt, Das Gutachten Forels soll als Basis für alle weiteren Sckritte der Prinzessin dienen, vor allem für das Er­suchen um Aufhebung der Entmündigung. Prinz Philipp von Koburg hatte alle notwendigen Schritte eingeleitet, damit die ausländischen Gerichte ihm bei Wieder-Internierung ber Prinzessin Unterstützung leisten.

Petersburgs. Sept. Die ursprüngliche Absicht, eine Teilung des Ministeriums des Innern in ein Po­lizei Ministerium und ein Ministerium des Innern vorzunehmen ist fallen gelassen worden. Die lange erwattete Ernennung des neuen Ministers wird in den nächsten Tagen erfolgen, sofott nach Rückkehr des Zaren vom Don. Wie ver- lautet, hat Großfürst Sergius dem Zaren seinen Gehilfen, den moskauischien Vize-General-Gouverneur Buhgin sehr warm em- piohlen. Dieser soll sich als tüchtiger Beamter bewährt haben irnv Jv konservativ sein. Seine Ernennung wird als

Vom Kriege.

Petersburg, 3. Sept. Obgleich die Nachrichten über die Vorgänge bei Lianjqng nur spärlich vorliegen, so wirb doch in Generalstabskveisen auf bas bestimmteste versichert, daß die Kämpfe sich nur zwischen der Nachhut der auf die Hauptpositionen bei Mukden zurückgezogenen Armee Kuro- latkins Und den Japanern abgespielt haben und daß der Rückzug v ollständig gelungen sei. Von einer End- cheidungsschlacht könne somit keine Rede sein. Die Ver­luste berRussen betragen 10000Manm!< Die neuer­dings , von ausländischen Blättern verbreiteten Meldungen von einer angeblich beabsichtigten Jntervenierung der Mächte im ruffischf-japanischen Kriege werben in Regierungs-, kreisen als gänzlich haltlos bezeichnet. Rußland be­harre nach wie vor auf seiner diesbezüglich schon wieder­holt gekennzeichneten Haltung.

Paris, 3. Sept. IN Petersburg rechnet man mit Sicherheit auf Linjewitschs Eingreifen, um Ku­rokis Vorm'arsch cmfznhalten. Kuropatkin, Kondra- towitsch und Zarubajew organisieren eine neue Aufstellung der Armee, deren Hauptaufgabe es ist, die Bahnlinie zu halten. Der neue provisorische Bahnhof, 3 Kilometer von dem dutichi Feuer zerstörten, be- indet ssich inmitten eines Systems von Trancheen, welche Kuropatkin in dtzr vorigen Woche anlegen ließ. Der Brand des Bahnhofes, wo große Pulvermengen eingelagert waren, dauerte 5 Stunden. Die Verbindung der Zentrums- Armee des Generäls Nodzu mit der linken Armee Okus

' Lemberg, 2. Sept. Wie hiesige Blätter melden, stieß der Wien-Moskauer Schnellzug zwischen Odvolo- ciSca und Zmerink auf russischem Gebiet auf eine große Anzahl quer über die Schienen gelegter Baumstämme, die von verbrecherischer Hand auf die Schienen gelegt waren, um den Zug zum Entgleisen zu bringen. Der Zug­führer bemertte die Gefahr und brachte den Zug rechtzettig zum Stehen.

* Sine unliebe Geburtstagsüberraschung. Professor Engelbert Humperdinck, der Komponist von Hänsel und Gretel", vollendete am 1. September sein 50. Lebensjahr. Zweifellos hat er aus diesem Anlaß manche freudige Ueberraschung erfahren, doch auch eine sehr üble ist ihm dabei nicht erspart geblieben. Spitzbuben sind nämlich m einer der letzten Nächte vor dem festlichen Tage in seine Villa zu Boppard eingebrochen und haben Silberzeug im Werte von 6000 Mk. mit sich gehen heißen. Die Diebe wurden indessen just am Geburtstage des Komponisten auch wieder in Koblenz festgenommen. Die gestohlenen Wertsachen hatten sie in einer Kiste im Walde bei Boppard vergraben. Handel und Verkehr. Uolkswittschast.

Berliner Börse vom 2. September 1904.

(Mitgeteilt von der Bank für Handel und Industrie, Gießen.) Privat-Diskont 2/< Prozent.

Gießen, 3. Sept. Marktbericht. Auf heutigem Wochenmarkt kosteten: Butter pr. Pfd. 1.101.15 Mk., Hühnereier 1 St. 70 Ma. 2 Stck. 1500 Pfg., Gänseeier 0000 Pfg., Enteneier 70 Pfq., Käse pr. Stck. 68 Pf., Kasematte 2 Stck. 56 Pfq. Erbsen pr. Liter 21 Pfa Linsen pr. Liter 32 Pfq., Taubenpr. Paar0,80-0,90 Mk., Hühner pr St 1,001,60 Mk., Hähne pr. Stück 0,60-1,20 Mk., Enten pr. Stück 1,80-2,20 Mk., Gänse vr. Pfd. 00-70 Pfg., Ochsenfleisch pr. Pfund 0080 Pfa., Kuh- und Rindfleisch pr. Pfund 6268 Pfg., Schweine­fleisch pr. Pfund 6072 Pfg., Schweinefleisch, gesalzen, pr. Pfund 76 Pfg., Kalbfleisch pr. Pfd. 6876 Pfq., Hammelfleisch pr. Pfund 5^-74 Pfg. Kartoffeln pr. 100 Kqr. 6,008,00 Mk., Weißkraut per Stück 3040 Pfg., per Zentner 0.000.00 Mk., Zwiebeln pr. Zentner 7,0010,00 Mk., Milch per Liter 18 Pfq., Aepfel per Zentner 00 bis 00 Mk., in Korben 0000 Pfg. Nüsse 100 St. 0000 Pfq. Kirschen per Pfd. 0000 Pfq. Marktzeit 71 Uhr.

WchrutljLc UkbrrW drr Todesfälle in der Stadt Kießen.

34. Woche. Vom 14. bis 20. August 1904.

(Einwohnerzahl: angenommen zu 27 500 (inkl. 1600 Mann Militär) Sterblichkeitsziffer: 26,46

nach Abzug von 2 Ortsfremden: ll,34%n.

Kinder im vom

Lebensjahr: 2.15. Jahr - 1(1),

Summe 14 (8) 8 (6) 5 (1) 1 (1)

Anm.: Die in Klammern gesetzten Ziffern geben an, wie viel der Todesfälle in der betteffenden Krankheit auf von auswärts nach Gießen gebrachte Kranke kommen.

Gießener landwirtschaftlicher Wetterdienst.

Voraussichtliche Witterung in Hessen für Sonntag, den 4. September: Trübung und Regenfälle, stellenweise unter Ge­wittererscheinungen, später wieder etwas aufheiternd, kühler, zeit­weise starkwindi'g.

Näheres durch die Gießener Wetterkarte.

Familien-Nachrichten.

Gestorben: Herr Louis Spier in Alsfeld. Herr Ernst Schäfer m Himbach. Herr Großh. Kommerzienrat Friedrich Engelhardt in Darmstadt. Frau Bertha Marxsohn, geb. Sternfels, m Mamz.

Neueste Meldungen.

Originaldrahtmeldungen des Gictzener Anzeigers.

Es starben cm:

Zusammen:

Erwachsene i 1.

Dyphthette

1 (1)

Keuchhusten

2

_

Brechdurchfall

Tubettulose der

3(1)

Lungen Tuberkulose des

1(1)

1(1)

Gehirns

1 (1)

1 (1)

Krebs

3 (3)

8 (3)

Schlagfluß

1

1 '

Blasenentzündung

1

1

Totschlag

KD

1(1)

KekanulmachMg.

In der Zeit vom 27. August bis 3. September 1904 wurden in hiesiger Stadt

gefunden: 1 Backsteinforrn, 2 Portemonnaies mit In­halt und 1 Herrenkapes;

verloren: 1 Portemonnaie (Inhalt ein 2 Markstück nebst einem Zettel mit der Aufschrift Pfund Butter), 1 Spitzenkragen, 1 silb. Kettenarm­band, 1 Beutel (Inhalt 9 Ansichtspostkarten, ein Blatt des Gießener Familienblattes und 3 Aepfel).

Empfangsberechtigten der gefundenen Gegenstände belieben ihre Ansprüche alsbald bei uns gellend zu machen. Gießen, den 3. September 1904.

Großherzvglickes Polizeiamt Gießen.

Herberg.

Bekanntmachung.

Stic unterm 29. Juni l. Js. angeordnete Sperre der Westanlage zwischen Bahnhof- und Frankfurterstraße wird hiermit aufgehoben.

Gießen, den 1. September 1904.

Großherzoglickies Polizeiamt Gießen.

. Herberg.

Arbeitsnachweis der Stadt Gießen

«artenstratze 2 <Bürgermeistereigebckud«) Zimmer Nr. 14.

Ausgabe, zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern (Arbettern Art, Dienstboten nnd

V h? ArbeU zu vermitteln.

An den Werktagen von 8 bis 1 Uhr und von 8 bis S Uhr geöffnet.

ES können eingestellt werden' B8/

i ^^!?"^^Esch. Knecht, 1 Bauschlosser, 1 Wagner, 3 Schreiner, n .?&Uf,m^ner' 1 2 W-chbind-r, 1 Fahr-

vursche, 8 Dienstmädchen, 1 Lauffrau.

. Lehrlinge:

1 Installateur.

ES suche» Arbeit:

. m^^'modode. Blmschlosscr, 1 Maschinenschlosser, 1 Wagner, 1 Wäscherin, 2 Fabrikarbeuer, 1 Kaufmann, 1 Verkäuferin, 2 Haus­burschen, 3 Lauffrauen, 1 Ausläufer.

WWr MmMchmis 8ießk».

Gartenstraße 2, Zimmer Rr. 14.

(Geschäftsstunden von 81 und von 36 Uhr^

Es find zn vermieten:

32 Wohnungen von 27 Zimmern.

Z« mieten gesucht:

40 Wohnungen von 110 Zimmern.

Die Vermieter haben eine Einschreibgebühr zu entrichten und zwar für eine Wohnung mit einem jährlichen Mietwett bis 300 Mk. einschließlich 0,20 ML, von mehr als 300 Mk. bis 500 Mk. ein­schließlich 0,50 Mk., und von mehr als 500 ML 1 00 Mk.; außer­dem ist für jede Wohnunqsanmeldung 1,00 Mk. au hinterlegen.

Für die Wohnungssuchenden erfolgt die Vermittelung itn- entqeltlich. ' bs/9

Bekanntmachung,

Einquartierung betreffend.

Die Stadt Gießen wird am 21. und 22. September d. I. mit 170 Offizieren, 8500 Mann und 223 Pferden belegt. Dieselben sollen in geeigneten Quattieren bei Privaten und in Wirtschaften gegen entsprechende Bezahlung unterqebracht werden. Wir beab­sichtigen hierbei vor allem die zur Zeit benutzten Quartiere auch an diesen Tagen wieder in Anspruch zu nehmen und setzen, wenn nichts Gegenteiliges mitqeteilt wird, das Einverständnis der Quar­tiergeber voraus. Bezüglich der noch weiter unterzubringenden ungefähr 50 Offiziere, 1500 Mann und 150 Pferde werden weitere Anmeldungen bis spätestens 10. d. Mts. entgegengenommen.

Die.Vergütung bettägt:

für einen Offizier ohne Verpflegung 2 Mark,

für etwaiges Frühstück 50 Pfg.;

für einen Mann mit Verpflegung 2 Mark, ohne Verpflegung 40 Pfg.;

für ein Pferd ohne Futter 30 Pfg.

Gießen, den 8. September 1904. Bs/0

Großhcrzoqlicke Bürgermeisterei Gießen.

I. V.: Eurschmann.

Bekanntmachung.

Großherzogliches Ministerium der Justiz hat als Tag, an dem mit der Anlegung des Grundbuchs für die Gemarkung Klein-Linden zu beginnen ist, den 20. September 1904 bestimmt.

Gießen, den 30. August 1904. b8/0

Großh erz o gl ich es A m ts g erichL

AckerverpachLung.

Die 2 Pfarräcker in der Gemarkrmg W i e s e ck, Flur 19, Nr» 166 und 166a, 1863 qm und 581 qm Acker in beui Niederfeld, am Wiesecker Weg nach Gießen hm, sollen aiff 9 Jahre neu verpachtet werden.

Die Verpachtung soll stattftnden am Donnerstag den 8. September d. I., nachmittags 5 Uhr an Ort und Stelle.

Gießen, 3. (September 1904.

Evangelischer Gesamt-Kirchenvorstand:

Dr. Naumann. (*y

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