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Nr. 180
General-Anzeiger, Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Giehen
Iie Lage des städtischen Kaus- und Krundkesttzes l Schwelle des zweiten Vierteljahrhunderts überschreiten, mit l schaftliche Depression, welche in Deutschland. Nachdruck verlangen: Auch wir wollen in den Par-Isetzte, herbeigeführt hat, NI
werden.
gelten wir den Herren, so heißt es da, denen
klärung hierfür in folgendem: Das Liefern von Material und
gleich an menten.
Steuern zu belasten, und selbst die zu belasten, welche dem wirtschaftlichen Untergang durch Ungunst der Zeiten nahe gerückt sind. Die Einflußnahme aus die Gesetzgebung und Verwaltung durch Männer der Regierung und die Männer der gesetzgebenden Körperschaften herbeizuführen, muß daher die Aufgabe der nächsten Zukunft sein.
Die finanzielle Lage des Verbandes, so heißt es am Schlüsse, gestatte eine solche Agitation, da man im letzten Jahre wieder ca. 3700 Mark Überschüsse erzielt habe und der Verband 11Ö00 Mk. Nominalwertpapiere besitze, welche dem Verbände nur nützen, wenn sie richtig angewendet würden.
Hierzu gehört der Eintritt in eine energische, zielbe- wußte, unablässige Agitationsarbeit, welche dabei einsetzen muß, der Regierung und den Parlamenten die Wichtigkeit des städtischen Hausbesitzes und die Schädigung, die das Nationalvermögen erleidet, wenn man den städtischen Hausbesitz in Niedergang komjmen Laßt, so lebhaft und in so hellem Lichte vor Augen zu führen, daß wir in Zukunft nicht mehr so vergessen werden wie jetzt. Mit dieser Agitation müssen wir die Männer der Gesetzgebung und der Regierung aufklären.
Mit der außerordentlich gesteigerten Bautätigkeit geht Hand in Hand, daß fort und fort eine Menge von Sub- hastationen stattfinden. Man ist dringend angeregt, diesen Zuständen gegenüber nach einer Erklärung zu juchen, denn wenn Wohnungen im Ueberfluß da sind, wenn Subhastatwnen über Subhastationen stattfinden, wenn selbst Neubauten, kaum fertig geworden, unter den Hammer kommen, so erscheint es doch
Haben diese Faktoren die erforderliche Kenntnis unserer Verhältnisse erlangt, an denen sie jetzt meist mit geschlossenen Augen vorübergehen, dann wird ihr Pflichtgefühl und
worden. Der Jubiläums bericht beschäftigt sich erster Stelle mit der Regierung und den Parla-
Der Geschäftsbericht geht an erster Stelle auf die Lage des Wohnungsmarktes mit folgenden Ausführungen ein:
Rotationsdruck und Verlag der Brüh lecher, Unwerfitatsdrrrckerei. R. Lange, Gießen.
Redaktion, Expedition u. Druckerei. Schulstr.?.
Tel. Nr. 5L Telegr.-Adr.: Anzeiger Gießen.
- im Jahre 1900 bezw. 1901 ein- j-v—, yui, liocf) immer nicht wieder durch
neuen ZuMg emgeholt ift, ferner, daß das Geld für bie Zauspeku.lation sehr flüssig ist itri) zur Hundertwelsen, ja tausendweisen Herstell- ung von Wohnungen geführt hat, obgleich io gut tote fein Bedarf dafür da ist, und daß weiter viele ihrer zurückgegangenen Einnahmen halber sich mit einem geringeren Aufwand für die Wohnungen, d h mit kleineren Wohnungen begnügen.
Noch gelten wir den Herren, so heißt es da, denen als den regierenden Kreisen die Leitung der Staatsge- schäfte anvertraut ist unb die Schlichtung und Versöhnung der im Lande pulsierenden, gegen einander angehenden wirtschaftlichen Strönrungcn, so viel wie nichts. Schaut man um sich und sieht, mit welch liebender Sorgfalt mau sich in diesen Kreisen der Sorge um das Wohl des industriellen Arbeiters, um das Wohl der Beamten, um das Wohl der Großindustrie, des Handels und des ländlichen Großgrundbesitzes müht, und sieht man, wie auch nicht eine Spur von ähnlichen Sorgen und Behüten des städtischen Hausbesitzes dort zu finden ist, so muß man von Verwunderung ergriffen werden.
Immer gewinnt man den Eindruck, als sei der Städtehausbesitz, ohne dessen Mehrung und Bestand doch ein Blühen der Städte, auf das man so gern mit Stolz hinweist, undenkbar ist, eine unbeachtliche Nebensache. Man vergißt,, daß Millionen von Vermögen von den städtischen Hausbesitzern bei niedergehenden Erwerbs Verhältnissen verloren werden, man vergißt, daß diese Summen auch 'dem allgemeinen Volkswohlstände entgehen, man übersieht, daß oft Hunderte schuldlos zu Grunde gehen.
Es ist aber eine sittliche Notwendigkeit, eine Forderung der Vernunft und Gerechtigkeit, wenn wir heute, wo wir die
Bauhandwerkerarbeiten für Bauspekulanten selbst ganz mittellose, ist keineswegs unter allen Uniständen eine so böse Sache, wie sie von diesen Leuten selbst geschildert wird, nachdem sie an einer oder mehreren Subhastationen zu Verlusten ge- tommen sind. Es gibt im Gegenteil viele Fälle, in welchen Handwerker und Lieferanten, trotzdem, daß sie sich einem ganz niittellosen Bauunternehmer gegenüber befunden haben, schließlich doch zu ihrem Gelde komnren. Dieser Umstand läßt _ , „ ________ bei ihnen, bei denen, welche die Sache- längst mitgemacht
„Noch immer findet sich in fast allen Städten mit ganz haben, bei denen, welche schon einmal große Verluste erlitten wenig Ausnahmen großer lleberfluß au Wohn- haben, und auch bei denen, welche als Neulinae sich dem lin Sfri<=n nuftCR—anno $re§ben unb Geschäfte zumenden, die Hoffnung auffonnnen: am Ende geht
Us namentlich bemeÄe^iÄ J mnnem^L^ “*
Zahl von Heinen Wohnungen zu finden ist Es fehlt 5u melncm ®eIbe- an Mietern^, und der Mangel an solchen ist hervor- Die Hoffnung ist die Triebfeder dafür, daß fort und fort gegangen aus dem Zusammentreffen mehrerer bedauer- sich Lieferanten und Bauhandwerker finden, die auch dem licher Umstände: daß die starke Abwanderung, die die wirt- ganz mittellosen Bauunternehmer liefern uni) leisten. Die
besitzer-Vereine Deutschlands, der am 2. d. M. in Breslau zur Abhaltung seines 26. Verbandstages zusammentrat, hat aus Anlaß seines 25jährigen Bestehens einen von seinem: Verbandsdirektor, dem Dresdner Stadtrat, Baumeister Hartwig, verfaßten Ueberblick über die gegenwärtige Lage des städtischen Haus- und Grundbesitzes in Deutschland unb einen Geschäftsbericht über seine letztjährige Wirksamkeit erscheinen! lassen, die beide zahlreich^ alte Wünsche und Wagen der Hausbesitzer zum Ausdtuck bringen, einer entschiedenen politischen Betätigung der Hausbesitzer das Wort reden und daneben einen interessanten Einblick in die Verhältnisse des Wohnungsmarktes gestatten. Bei einzelnen Bemerkungen, z. B den Angriffen auf die Mieter, ist in der Hitze des Gefechtes an der Sache selbst etwas vorbeigefochten worden. Der Jubiläums bericht beschäftigt sich
T ru5 IV/ Vv7;"""" u-)u u-nu , gcruuLutn, umtrL oen jammer lommeu, so eychemt es doch
-■ ......c YY, , . r- ranten und Handwerker Verluste erleidet, so erscheint es fast ganz
unbegreiflich, daß sich immer wieder Handwerker und Lieferanten finden, die für einen Neubau liefern. Wir finden die Er-
Zweites Blatt. 184. Jahrgang Mittwoch-1. August 1904
Erscheint NßNch mit Ausnahme des Sonntags. V ÄjT ♦
Die „Gießener Samilienblatter" werden dem S MW H iß r
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